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Rezensionen verfasst von
Michael John "Amstelchen" (Wien)
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Müllabfuhr-Simulator 2008
Müllabfuhr-Simulator 2008
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 5,00

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miserabler "Müll"!, 4. Mai 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Müllabfuhr-Simulator 2008 (Computerspiel)
Der "Müllabfuhr-Simulator 2008" ist - sieht man anderen Simulatoren aus dem Hause Astragon einmal ab - die seit langem miserabelste Umsetzung einer an sich tollen Idee.

Die Grafik ist verhältnismässig schlecht, ruckelig im Sinne von schlechter Kameraführung.
Wie bekomme ich meine Müllmann frei, wenn er in einem Baum (Blumenbeet, Wiese, ...) hängengeblieben ist?
Mit einem handelsüblichen Lenkrad für den PC ist der Müllwagen zwar steuerbar, dann muss allerdings auch der Müllmann damit gesteuert werden - was wiederum furchbar umgesetzt ist.
Der Gegenverkehr bleibt einfach stehen, wenn auf der Gegenspur der Müllwagen hält.
Die Autos in der Umgebung "kratzen" um die Kurve, von realistischer Umgebung keine Spur.
Es gibt keine Kollisionsengine. Wenn der Müllwagen einen Unfall hat, merkt man genau nichts davon, keine Splitter, keine Kratzer oder sonstige Reaktionen des Fahrers.
Die "will, aber kann nicht"-Simulation versucht zugleich Fahrspiel und Wirtschaftssimulation zu sein, was beim MS 2008 absolut grauenvoll umgesetzt wurde.

Empfehlung: nicht mal die ca. 14 EUR wert.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2008 9:38 AM MEST


Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität
Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität
von Stanley Milgram
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternd, beängstigend, interessant, 27. Dezember 2007
Menschen wie Du und Ich, Männer wie Frauen, verschiedenster Berufsgruppen und sozialer Schichten werden einem Experiment unterzogen, welches zeigen soll, wie sie auf Autorität eines einzelnen oder einer Gruppe von Menschen reagieren. Im konkreten sind dies Stromschläge, welcher die nicht eingeweihte Versuchsperson einem "Opfer" - welches von einem Schauspieler gespielt wird - versetzen muss, unter der Anleitung eines oder mehrerer angeblichen "Versuchsleitern". Der Proband kann hiezu auf einer Skala die Stärke der Stromschläge wählen.

Das Milgram-Experiment zeigt deutlich auf, wie Menschen sich in extremen Situationen verhalten, wenn sie die Kontrolle über ihren eigenen Willen zu verlieren glauben oder nicht mehr besitzen. Es wird auch die Thematik von autoritären staatlichen Systemen (zum Beispiel dem Dritten Reich) angeschnitten.

Es ist wissenschaftlich präzise formuliert und inhaltlich korrekt, sowie mit einigen schematischen Zeichnungen versehen, wenngleich es ob des Themas recht nüchtern geschrieben ist.


Max Payne 2: The Fall of Max Payne
Max Payne 2: The Fall of Max Payne

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berauschend, mitreissend, bewegend, ..., 17. Dezember 2005
Das athmosphärisch äusserst dichte Spektakel, das Spiel und beinahe Film zugleich ist, lässt den Spieler in die teils albtraumhafte Welt des Polizisten Max Payne eintauchen, dass von Verrat, Mord und Liebe.
Die Spielumgebung und das Leveldesign, dass in mehrere Teile, sowie jeder Teil in mehrere Kapitel aufgeteilt ist, sind herausragend, teilweise zwar recht komplex, bieten aber einen relativ linearen Spielablauf mit dennoch häufigen Überraschungen und Wendungen im Ablauf der Geschichte.
Die Protagonisten der mit dem Spiel erzählten Geschichte sind sehr gut charakterisiert. May Payne kann im Verlauf des Spiels auf ein immer grösseres Arsenal an Waffen, von der durchschlagkräftigen "Desert Eagle" bis zur Kalaschnikov, zurückgreifen; allerdings verliert er diese an mehreren Stellen im Spiel wieder - beispielsweise, wenn er aus seiner Bewusstlosigkeit im Krankenhaus erwacht.
Weiters bekommt der Spieler mehrmals die Möglichkeit, mit der Femma Fatale Mona Sax anstatt mit Max Payne zu spielen.
Die musikalische Untermalung ist bis auf einige wenige Stellen gut gelungen, ebenso die Soundeffekte von Waffen und Explosionen. Die Charaktere sprechen durchgängig englisch, verwenden aber teilweise einen recht komplizierten Slang.
Hat man das Spiel zum ersten Mal durchgespielt, eröffnen sich dem Spieler vier weitere Spielmodi, bei denen zum Beispiel einer verlangt, solange wie möglich am Leben zu bleiben, um seinen eigenen Überlebensrekord in Minuten oder (wer wirklich gut ist!) Stunden zu schlagen.
Die vielen Zwischensequenzen sind in einer Art dunkler Comicstil gehalten, bieten aber auch eine auf das aktuelle Level angepasste Umgebung.
Die sogenannte "Bullet-Time" aus dem ersten Teil, welche ziemlich an Matrix angeleht ist, gibt es natürlich noch immer und sie wurde sogar noch etwas verbessert.
Alles in allem ist das Spiel - auch ohne Jugendfreigabe - alleine aufgrund der durchgängigen Story - sehr empfehlenswert und lässt sich nur schwer in ein bekanntes Genre pressen.


Ulysses: Roman
Ulysses: Roman
von James Joyce
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 58,00

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer, aber nicht unmöglich, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Ulysses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ulysses ist schwere Kost, das ist eine unumstössliche Tatsache. Aber er IST lesbar, wenngleich man mindestens mehrere Monate benötigt, um sich zumindest etwas einzulesen und noch länger, um die Details zu erfassen. Hans Wollschläger und weitere Mitarbeiter, welche die vollständig (und wenn ich vollständig schreibe, meine ich das auch!) kommentierte Ausgabe bei Suhrkamp herausgebracht haben, sei Dank!
Aber kann das Werk weniger als 5 Sterne verdienen? Definitiv nicht.


CSI: Crime Scene Investigation - Miami
CSI: Crime Scene Investigation - Miami

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Umsetzung der TV-Serie, 26. Juni 2005
Mit CSI: Miami ist den Machern Ubisoft aufs Neue eine gute Umsetzung gelungen:
- Die Dialoge sind durchdacht und enthalten eine Menge an morbidem Humor.
- Die Handlung ist sehr komplex und steigert sich mit dem Spielfortschritt.
- Wechselnde Kameraperspektiven bieten viel Abwechslung.
- Hervorragend gerenderte Charaktere erhöhen den Spielspass.
- Wird der Fall mit Meistergrad abgeschlossen, stehen Bonusobjekte, werden alle 5 Fälle als "Meister" abgeschlossen, weiteres Bonusmaterial zur Verfügung.
Befragungen werden wie gehabt nach dem Multiple-Choice-Verfahren durchgeführt. Die Benutzeroberfläche hat sich gegenüber den Vorgängern nur dahingehend geändert, dass Schauplätze, die keine Indizien mehr liefern, ebenfalls mit einem roten Punkt gekennzeichnet sind und aktive Hotspots (umrandeter Mauscursor) auf dem Bildschirm erscheinen, sobald ein Indiz vorhanden ist bzw. weiter behandelt werden kann.
Wie in den zwei vorangegangenen Teilen CSI und CSI: Dark Motives kommen im letzten der fünf Fälle Verdächtige aus den vorausgegangenen vier Fällen wieder ins Spiel, was die Komplexität dessen weiter erhöht. Im fünften Fall wird der Spieler vom charismatischen Ermittler Horatio Caine selbst begleitet.
Einige Punkte, welche den Spielspass dennoch etwas trüben.
- Die Lippensynchronisation ist etwas nachlässig gemacht, oft sind nur wenige Lippenbewegungen sichtbar.
- Wie im ersten Teil von CSI ist die Übersetzung ins Deutsche nur über Untertitel umgesetzt - was wiederum einen Einblick in die Englischen Dialoge gibt.
- Die Übersezung hat an wenigen Stellen Fehler, so wird beispielsweise "murder weapon" als "Mörderwaffe" bezeichnet.
Das Spiel liefert, wenngleich die Fälle dennoch etwas zu kurz geraten sind, stundenlange Kurzweile. Auf jeden Fall liefert es interessante Einsichten in die Ermittlertätigkeit und ist sein Geld wert.


Doktor Paranoiski: Roman
Doktor Paranoiski: Roman
von Ernst Molden
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent, aber zu schnell ausgelesen, 24. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Doktor Paranoiski: Roman (Taschenbuch)
Wunderbar detailliert, wie Ernst Molden in 31 Kapiteln - aufgeteilt auf drei Teile namens "wald", "berg" und "stadt" - das Aussteigerdasein eines des Lebens überdrüssigen Wiener Stadtmenschen schildert.
Der "Lokalkolorit" ist bis ins kleinste Detail beschrieben, quasi jeder Baum und jedes Haus sind in etwa auch dort, wo sie im Buch beschrieben werden; und selbst die charakterisierten Persönlichkeiten würden realen Personen nicht mehr näherkommen können.
Vom nächtlichen Einbruch in einen Supermarkt über die Sperre der zwei wichtigsten Autobahnen bis zur Entführung des Ministers - in etwa so lässt sich das Spektrum der Pläne beschreiben, welche die "Armee der Unsterblichen" schmiedet - und auch ausführt.
Eine gelungene Mischung aus alternativem Stadtführer, Kriminalroman, sozialkritischen Triller und einem Schuss Erotik.


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