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Rezensionen verfasst von
Petra Schale "Labormäuschen" (Heidelberg, Germany)

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Biology, Student Study Guide: Understanding Life
Biology, Student Study Guide: Understanding Life
von Sandra Alters
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Multimedial und sehr amerikanisch, 7. Mai 2007
Understanding Life gehört zu jenen Büchern, die sich nicht einfach mit auf die Wiese oder an den Baggersee mitnehmen lassen. Auch für eine Bettlektüre ist das 864 Seiten dicke Werk zu erschlagend. Sandra und Brian Alters haben zusammen mit 21 Kollegen ein allumfassendes Lehrbuch geschrieben, das besonders eines ist: bunt und multimedial. Das Gesamtkonzept des Werkes lässt sich wohl am besten mit "sehr amerikanisch" umschreiben und ist für Schüler und Studenten im Grundstudium konzipiert. Jedes der 42 Kapitel fängt mit einer "In the News" Geschichte an, für die es jeweils als Ergänzung einen passenden Video-clip im Internet gibt. Ohne schnelle DSL-Verbindung, sollte man aber lieber auf die Downloads verzichten, denn andernfalls dauert der Datentransfer einfach zu lange. Im Text tauchen dann immer wieder einzelne "Concept Checkpoints" auf, mit denen überprüft werden kann, ob man den gelesenen Text auch wirklich versteht. Dass am Ende jedes Kapitels eine Zusammenfassung zu finden ist und in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilte Fragen, versteht sich fast von selbst. Eine nette Idee sind die "Visual Thinking questions", bei denen sich die Fragen auf eine Abbildung beziehen. All diese Fragen hat der Verlag natürlich auch online gestellt. Interaktive Schaubilder sowie eine "News"-Ecke vervollständigen den informativen Spaß im Internet. Das Buch ist bunt, ich erwähnte es bereits, aber trotz der vielen Grafiken und Fotos werden alle Fragen rund um die Biologie zur Zufriedenheit behandelt. Der vordere Teil enthält, zumindest für ein Biologiebuch, ziemlich viel Anatomie, aber das ist natürlich Geschmackssache. Eine nette Kleinigkeit ist im Anhang zu finden. Dort wird der Aufbau einer wissenschaftlichen Publikation im Detail erklärt. Diese sechs Seiten sollten auch gestandene Wissenschaftler immer wieder mal studieren, meine ich.


Angewandte Mikrobiologie
Angewandte Mikrobiologie
von Garabed Antranikian
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 42,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lehrbuch-Klassiker, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Angewandte Mikrobiologie (Gebundene Ausgabe)
Alle paar Jahre erscheint ein besonderes Lehrbuch. Die Angewandte Mikrobiologie von Garabed Antranikian und 24 weiteren Verfassern ist ein solches. Die Autoren haben ein informatives und spannendes Buch geschrieben, das von der Einführung in die Diversität, Systematik und Physiologie von Mikroorganismen, über die rekombinante Proteinproduktion, bis hin zur Bioverfahrenstechnik mit vielen Beispielen alles enthält, was man wissen möchte. Am Ende jedes Kapitels findet man einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Bezeichnend für das Buch sind die vielen kleinen, aber wichtigen Details, die im Studium kaum Erwähnung finden. So wird im Kapitel über das Screening nach industriellen Enzymen auf die Einhaltung der Konvention der biologischen Vielfalt (CBD) hingewiesen, die den Zugang zu den natürlichen Ressourcen in verschiedenen Ländern der Erde reguliert. Die angewandte Mikrobiologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie vereint das Know-How von Biologen, Chemikern, Ingenieuren und Bioinformatikern, um das Potential der Natur mit biologischen und verfahrentechnischen Methoden optimal zu nutzen. Dieser Geist ist auf den 536 Seiten lebendig und wird nicht nur Studenten der Mikrobiologie in seinen Bann ziehen, sondern auch andere, die sich bisher nicht mit diesem Thema beschäftigt haben.


Fishes of the World
Fishes of the World
von Joseph S. Nelson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 111,15

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für Schwimmhaut-Träger, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Fishes of the World (Gebundene Ausgabe)
Kennen sie den Fisch des Jahres? 1984 war es die Bachschmerle (Barbatula barbatulae), 1994 die Nase (Chondrostoma nasus) und dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Groppe (Cottus gobio). Diese Jahreszahlen verbinden aber Ichthyologen, die Wissenschaftler mit den Schwimmhäuten zwischen den Fingern, auch mit einem anderen Ereignis, das nun seinen dreißigsten Geburtstag feiert: Joseph Nelsons Fishes of the World. Es ist längst ein Klassiker unter den Fischbüchern mit seiner modernen Systematik der lebenden und fossilen Fischgruppen. Was 1976 mit einer Zusammenstellung der Ordnungen und Familien begann, ist inzwischen zu einem umfassenden Standardwerk für jene geworden, die sich in Universitäten und Museen mit den 515 Fischfamilien aus unseren Flüssen, Seen und Meeren beschäftigen. Das Buch ist mit über 500 Schwarz-Weiss-Zeichnungen und Skizzen versehen, und das macht es zu einem Werk für nüchterne Wissenschaftler. Auf Fotos und farbige Abbildungen wurde verzichtet, obwohl doch nichts über eine Aufnahme im natürlichen Lebensraum geht. Für Leute vom Fach ist das Werk trotzdem ein Muss, alle anderen sollten für die 125 Euro einen Ausflug ins nächste Aquarium machen und anschließend ein gepflegte Fischrestaurant aufsuchen.


Pilze
Pilze
von Antonio Carluccio
  Gebundene Ausgabe

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pilze by Antonio Carluccio, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Pilze (Gebundene Ausgabe)
Ganze acht Jahre alt war Antonio Carluccio, als er seine ersten Pilze sammelte; es waren die Fruchtkörper des Bäume parasitierenden, honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea). Für den kleinen Antonio war es ein tolles Erfolgserlebnis, mit einem vollen Korb Hallimasch nach Hause zu kommen und gleichzeitig die befallenen Bäume (scheinbar) von ihren Plagegeistern befreit zu haben. So begann seine Leidenschaft für Pilze, erzählt er. Heute ist Antonio Carluccio ein berühmter, Bücher schreibender Koch, der im Londoner Theaterbezirk Covent Garden das weltberühmte "Neal Street"-Restaurant betreibt. Nach "Viva la Pasta" (erschienen 2001) und "Cucina Naturale" (2003) ist vor zwei Jahren auch Carluccios drittes Buch Pilze in deutscher Sprache erschienen. Gekonnt vereinigt der Italiener darin seine Leidenschaft und sein Wissen über Pilze mit seinem Beruf als Koch und Kochbuchautor. Das Buch gliedert sich in einen Pilzführer für Wild- und Zuchtpilze, der weitaus größere Teil widmet sich aber den über hundert Pilzrezepten für Genießer. Die besten Rezepte für Suppen und Saucen, für Pasta-, Reis- und Polenta-Gerichte, herrliche Schlemmereien, in denen Fisch und Meeresfrüchte sich mit Pilzen vereinigen sowie köstliche Kombinationen mit Fleisch und Geflügel sind in diesem Kapitel versammelt. Aus aller Herren Länder. Dabei sind die Rezepte alles andere als rein italienisch. Holsteinische Pilzsuppe findet sich ebenso, wie zahlreiche, asiatisch Rezepte. Kompositionen aus Fisch und Pilzen sind in der europäischen Küche eher ungewöhnlich, hier hat sich Carluccio mehrfach von der japanischen Küche inspirieren lassen. Mein Lieblingsgericht stammt allerdings nicht aus dem fernen Osten sondern von Carluccios portugiesischer Haushälterin. "Stockfisch mit Pilzen und Kartoffeln à la Constanza" ist eine Art Auflauf mit dem gezüchteten Riesen-Champignon. Viel zu schade für den Wald. Viele weitere Gerichte dieses Buches können mit Zucht- oder Markt-Pilzen zubereitet werden. Wildpilze zu sammeln - die "stille Jagd", wie es Carluccio einer seiner italienisch-farbenfrohen Art bezeichnet - macht allerdings mindestens genauso viel Spaß. Zu diesem Zweck taugt sein Pilzbuch allerdings nicht. Es werden zwar insgesamt 100 essbare und giftige Wildpilze beschrieben, und zu fast jeder Art weiß der Autor eine interessante Geschichte zu erzählen. Das Buch ist aber aufgrund seines Formates schlichtweg nicht geländetauglich und mit seiner wunderbar stimmungsvollen, teilweise ganzseitigen Bebilderung auch viel zu schade, um es mit in den Wald zu schleppen und womöglich mit schnöder Erde zu verschmutzen.


Eßbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger
Eßbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger
von Hans E Laux
  Taschenbuch

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger by Hans E. Laux, 7. Mai 2007
Meine Leidenschaft für Pilze entwickelte sich im Biologie-Grundstudium. Im Botanik-Praktikum stand damals das Bestimmen von Pflanzen auf dem Plan. Zu diesem Zweck sollte auch ein Herbar angelegt werden. Mindestens hundert richtig bestimmte Pflanzen mussten gesammelt, bestimmt und gepresst werden. Allerdings hatte ich ausgerechnet in diesem Sommer keine Zeit. Am Ende des Semesters, als so gut wie alles verblüht war, stand ich dann dumm da, mit nur etwa 80 gepressten Pflanzen. Was nun? Die echten Pilze stellen zwar ein eigenes Reich im System der Organismen dar, sie wurden früher aber zu den Pflanzen gerechnet und werden daher traditionell eher an den botanisch geprägten Instituten erforscht und gelehrt. Pilze gab es in diesem Spätsommer schon reichlich, notgedrungen erwarb ich also mein erstes Pilzbuch: Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger von Hans Laux. Damit ausgerüstet unternahm ich die ersten mykologischen Streifzüge. Mit dem Laux hatte ich einen guten Griff getan. Es ist erschwinglich und zählt mit zu den besten Pilz-Bestimmungsbüchern für Anfänger. Auch die fünfte Auflage dieses Klassikers der Bestimmungsliteratur passt wieder locker in die Jackentasche. Es enthält 175 häufig in unseren Wäldern zu findende Großpilze. Alle beschriebenen Arten sind einheitlich und übersichtlich dargestellt, pro Seite jeweils eine Pilzart. Die durchweg gelungenen, farbigen Fotografien nehmen die obere Seitenhälfte ein, die untere Hälfte enthält beschreibende Texte über Aussehen, Geruch, Geschmack, Vorkommen, den Speisewert beziehungsweise die Giftigkeit und mögliche giftige Doppelgänger. Die Texte enthalten die nötigsten Fachausdrücke, die dem pilzunkundigen Leser auf den ersten zehn Seiten erklärt werden. Zwischen Abbildungen und Text stehen in einem farbigen Balken der deutsche sowie der wissenschaftliche Name des beschriebenen Pilzes. An der Farbe des Balkens lässt sich leicht erkennen wo ein zu bestimmender Pilz im einfachen System dieses Buches zu finden ist. Gelber Balken = Porlinge und Röhrlinge, danach folgen die Lamellenpilze mit einem roten Balken und blau gekennzeichnet sind alle Nichtblätterpilze. Durch dieses einfache System werden habituell ähnliche Arten nebeneinander vorgestellt, was wiederum dem natürlichen System nahe kommt. Das Büchlein steckt in einem durchsichtigen Plastikeinband und lädt geradezu dazu ein, sofort in den Wald aufzubrechen, um Pilze zu finden. Mit dem Vorgänger dieses Buchs in der Hand war ich als Student und blutiger Pilz-Anfänger auf Anhieb in der Lage, mehr als 30 Pilzarten korrekt zu bestimmen. Die gefundenen Fruchtkörper habe ich fotografiert, getrocknet und in kleine Cellophantüten gesteckt. Zusammen mit den gepressten Pflanzen ergab das ein etwas ungewöhnliches Herbarium. Mit dem Schein fürs Botanik-Praktikum hat es dennoch geklappt.


Welcher Pilz ist das?: 170 Pilze einfach bestimmen. Typische Merkmale auf einen Blick
Welcher Pilz ist das?: 170 Pilze einfach bestimmen. Typische Merkmale auf einen Blick
von Markus Flück
  Taschenbuch

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcher Pilz ist das? By Markus Flück, 7. Mai 2007
Von den über 5000 Großpilzen, die in Mitteleuropa vorkommen, hat Markus Flück für Welcher Pilz ist das? insgesamt 170, häufig zu findende und leicht bestimmbare fotografiert. Das Büchlein mit den Abmessungen 10 x 18 cm und 125 Seiten Dicke findet sogar in der Gesäßtasche Platz und ist dadurch im Gelände immer sofort parat. Noch dünner oder kleiner geht es schon, mit Sicherheit leidet dann aber die Qualität. Pro Doppelseite sind immer drei Pilze aufgeführt. Die rechte Seite nehmen die Fotografien in Anspruch, links steht der jeweilige Text dazu. Auch dieses Buch besitzt sehr gute Abbildungen und ein leicht zu überschauendes und durch farbige Balken gekennzeichnetes System. Die Lamellenpilze erfahren hier allerdings noch eine weitere Unterteilung: Je nachdem, ob Sie spröde, milchende oder weiche Lamellen besitzen oder mit einen beringten Stiel aufwarten können. Mit etwas Übung findet man dadurch schnell den richtigen Namen seines Pilzfundes. Die Beschreibungen sind allerdings nur kurz und stichwortartig; um dieses Buch erfolgreich einsetzen zu können, ist daher Erfahrung notwendig. Dem Anfänger empfehle ich dieses Buch nur bedingt, wer aber schon ein paar mykologische Spaziergänge unternommen hat und einen kompakten Pilzführer für die Tasche sucht, ist mit diesem Büchlein gut beraten.
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Pareys Buch der Pilze: Über 1500 Pilze Europas
Pareys Buch der Pilze: Über 1500 Pilze Europas
von Marcel Bon
  Taschenbuch

51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pareys Buch der Pilze by Marcel Bon, 7. Mai 2007
Zwei Jahre lang begleitete mich mein erster Pilzführer auf spätsommerlichen Spaziergängen in die Wälder. Zunehmend häufiger kam es vor, dass der eine oder andere Fruchtkörper nicht bestimmt werden konnte und daher im Wald stehen bleiben durfte - schlicht und ergreifend deswegen, weil er nicht in meinem Führer enthalten war. Ein umfangreicheres Bestimmungsbuch musste her. Meine Wahl fiel auf Pareys Buch der Pilze. Wie die beiden vorherigen Bücher konzentriert es sich auf "typische" Pilze, also solche, deren Fruchtkörper mit dem unbewaffneten Auge sichtbar in Hut und Stiel gegliedert und deren Hymenium (die sporenbildende Fruchtschicht der echten Pilze) aus Lamellen, Röhren oder Stacheln aufgebaut ist. Dennoch unterscheidet sich dieser Bestimmungsführer grundsätzlich von allen anderen: Sage und schreibe 1500 in Europa vorkommende Pilze sind in diesem Buch beschrieben. Trotzdem bleibt der Pareys handlich und kann unschwer im Rucksack oder Sammelkorb mitgeführt werden. 1400 sehr ansprechende Illustrationen betonen die charakteristischen Merkmale der reifen Pilzfruchtkörper in einer Weise, wie es einer Fotographie nur selten gelingt. Die kompakten Texte geben Hinweise zu Größe, Geruch, Vorkommen und so weiter. Zusätzlich halten sie Informationen über mikroskopische Merkmale parat und zu jeder vorgestellten Pilzart gibt es eine kleine Sporenskizze. Wer also glücklicher Besitzer eines Mikroskops ist, der kann die Zuverlässigkeit seiner Artbestimmungen damit wesentlich erweitern. Es ist noch kein Pilz-Experte vom Himmel gefallen. Aber mit etwas Erfahrung, lassen sich viele der formenreichen Blätterpilze auf den ersten Blick als Täublinge, Milchlinge, Schleierlinge und so weiter identifizieren und danach bis zur Art bestimmen. Allen anderen hilft bei der Bestimmung der Großgruppen der am Anfang dieses Buches abgedruckte, dichotome Schlüssel. Für die besonders artenreichen und damit schwierigen Gruppen (zum Beispiel Trichterlinge, Ritterlinge oder Schleierlinge) enthält der Pareys auch noch Gattungsschlüssel. Das Buch befriedigt auch einen gewissen wissenschaftlichen Anspruch. Die Gliederung dieses Bestimmungsbuches entspricht im Wesentlichen den natürlichen Verwandschaftsverhältnissen. Leider konnte ich über den Autor nicht viel mehr in Erfahrung bringen, als dass er 1925 das Licht der Welt erblickte, zu einem der führenden europäischen Blätterpilz-Spezialisten wurde und noch 2002 über neue Gattungen der Russulales (Täublinge) veröffentlicht hat. Sein Standardwerk "Mushrooms and Toadstools of Britain and Northwestern Europe" wurde in mehre europäische Sprachen übersetzt.


Natur-Bibliothek Pilze: Mit mehr als 500 Arten
Natur-Bibliothek Pilze: Mit mehr als 500 Arten
von Thomas Laessoe
  Broschiert

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natur-Bibliothek Pilze by Thomas Læssøe, 7. Mai 2007
Wenn ein Bestimmungsbuch eine gewisse Anzahl von Arten überschreitet, wird es mühsam, sich durchzublättern, um einen unbekannten Pilz zu bestimmen. Die Natur-Bibliothek Pilze von Thomas Læssøe umfasst mehr als 500 Arten. Es liefert mit einem dichotomen Bestimmungsschlüssel eine wichtige Hilfestellung, um schnell und sicher die Großgruppe des jeweiligen Pilzfunds zu identifizieren. Bestimmungsschlüssel sind altbewährt, aber nicht unbedingt beliebt. Diese hier sind allerdings pfiffig. Wie gewohnt gilt es, eine einfache Frage mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten. Zu jeder Frage wird aber zusätzlich noch eine kleine Abbildung des behandelten Merkmals gezeigt. Der Schlüssel ist also eigentlich eine Bildersammlung wichtiger Bestimmungsmerkmale. Wer diesen Schlüssel ein paarmal benutzt, wird die Großgruppen bald auswendig erkennen. Auch bei den Portraitbeschreibungen hatte der Autor gute Ideen: Wichtige Art-Merkmale werden durch mehrere Bilder und kleine Zeichnungen vorgestellt. Die Charakteristika stehen in kurzen Sätzen neben dem Bild. Die Größe der Fruchtkörper wird durch den Vergleich mit einer menschlichen Hand veranschaulicht. Ein durchaus empfehlenswerter Pilzführer also, an dem nur eine Kleinigkeit stört: Der Einband aus dünnem Karton, der einen Zentimeter über den Schnitt hervorragt. Ich stelle mir vor, wie ich dieses Buch regelmäßig in meinem Rucksack durch den Wald trage - vermutlich wird es bald sehr schäbig aussehen.


Pilze. Sammeln - kochen - genießen
Pilze. Sammeln - kochen - genießen
von Susanne Till
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pilze: Sammeln - Kochen - Geniessen by Susanne & Walter Till, 7. Mai 2007
Dieses Buch ist kein Bestimmungswerk, sondern ein Kulinarium! Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern von den Autoren. Doch verfügen diese durchaus über das notwendige Wissen, um einen guten Pilzführer zu schreiben. Mit ihrem Buch Pilze: Sammeln - Kochen - Genießen verfolgen die beiden aber einen anderen Zweck. Es soll dem Leser die besondere Rolle von Pilzen bei unserer Ernährung vermitteln. Die Expertise der Ernährungswissenschaftlerin Susanne Till ist dem Buch dabei anzumerken und dienlich. Im Kapitel "Sammeln" stellen die Autoren eine Hand voll Speisepilze vor und verweisen auf mögliche Verwechslungsgefahren. Das Kapitel "Kochen" informiert (ebenfalls sehr kurz) über Nährwert und gängige Verarbeitungstechniken für Pilze in der Küche. Interessanter ist der Teil "Genießen". Zahlreiche Rezepte für Vorspeisen, Brotaufstriche, Hauptgerichte, Beilagen und Desserts versprechen den Gaumen zu verwöhnen. Es sind teils exotische Gerichte, meist aber der österreichischen Küche angelehnte Kompositionen, die allerdings alle eine Gemeinsamkeit besitzen: Sie sind gesund. Dass gesund und lecker durchaus unter einen Hut passt, hat der Rezensent an dem Rezept auf Seite 103, einem vegetarischen Pfifferlingsragout mit gebackenen Linsenlaibchen, ausprobiert. Wirklich witzig an diesem Pilzkochbuch ist aber, dass einige der vorgeschlagenen Kochempfehlungen nicht nur ohne Fleisch auskommen, sondern auch ohne Pilze. Guten Appetit!


Röhrlinge und Blätterpilze in Europa
Röhrlinge und Blätterpilze in Europa
von Egon Horak
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Röhrlinge und Blätterpilze in Europa by Egon Horak, 7. Mai 2007
Fürs Gelände ist Röhrlinge und Blätterpilze in Europa untauglich. Stehen an Ihrem Arbeitsplatz jedoch ein leistungsstarkes Mikroskop und chemische Reagenzien herum, so lassen sich mit dem Horak wahre mykologische Wunder vollbringen. Vier Fünftel dieses Buches bestehen aus Bestimmungsschlüsseln und etwa eben so viele Arten der europäischen Großpilzflora lassen sich damit bestimmen. Das Buch ist der aktualisierte Nachfolger von Meinhard Mosers "Röhrlinge und Blätterpilze" und damit ein Standardwerk für alle, die sich professionell mit Makromyceten beschäftigen.


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