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Rezensionen verfasst von
Rael Floyd "Positron" (Genf)

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Anatomie: Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie, Topographie (Springer-Lehrbuch)
Anatomie: Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie, Topographie (Springer-Lehrbuch)
von T.H. Schiebler
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast konkurrenzlos, 8. April 2007
Der Schiebler" bietet eine Einführung in die Anatomie für Medizinstudenten. Das Buch behandelt die Allgemeine Anatomie, Histologie (Gewebelehre), Blut und Abwehrsystem, Haut, Bewegungsapparat sowie die inneren Organe und Leitungsbahnen von Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken. Des weiteren werden die Anatomie der Sinnesorgane und des ZNS besprochen.

Jedem Kapitel der Speziellen Anatomie ist eine Erläuterung der Embryologie des jeweiligen Organsystems vorangestellt, untermalt mit sehr plastischen Abbildungen. Für Interessierte sei auf Sadler's Embryologie" verwiesen, auch der Atlas Prometheus" bietet zu einzelnen Organen sehr gute, kurze und verständliche embryologische Aspekte. Besprochen werden des weiteren topographische Anatomie, Histologie, Leitungsbahnen und funktionelle Aspekte der beschriebenen Körperteile, insbesondere das Kapitel Bewegungsapparat" bietet hierzu viele interessante und klinisch relevante Informationen. Der Text selber ist sehr schnell und flüssig zu lesen, ohne überflüssige thematische Abschweifungen, des weiteren wurde die Gliederung im Vergleich zu Vorauflagen sehr verbessert. Eingestreut sind viele Schemazeichungen, die neben den Bildern aus den üblichen, bekannten Anatomieatlanten insbesondere die Anatomie diffizilerer Gebiete sehr anschaulich und klar darstellen. Für Anfänger etwas gewöhnungsbedürftig ist zum einen sicherlich die monotone rot-schwarze Farbgestaltung, ferner die konsequente Verwendung der Nomina anatomica. Diese Nachteile wiegen jedoch kaum im Vergleich zu den genannten Vorzügen dieses Werks, das meiner Ansicht nach derzeit konkurrenzlos unter den deutschen Lehrbüchern der Anatomie ist. Vergleichbar ist höchstens der Moll", keinesfalls empfehlenswert ist mangels Informationen der Lippert", der Benninghoff" ist schlichtweg zu lang und nur sehr Interessierten zu empfehlen.


...And then there were three (Remastered / Hybrid-SACD + DVD)
...And then there were three (Remastered / Hybrid-SACD + DVD)
Wird angeboten von musik-markt
Preis: EUR 42,99

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Album, 31. März 2007
Vor der Veröffentlichung von ,...And Then There Were Three' mussten Genesis wieder einen personellen und kreativen Verlust hinnehmen, da der Gitarrist Steve Hackett die Band verließ, um sich aufgrund künstlerischer Differenzen speziell mit Tony Banks seinen Soloprojekten zu widmen. Mike Rutherford übernahm also die Gitarrenparts, allerdings konnte er nie die Genialität des Spiels von Steve erreichen, insbesondere auf ATTWT ist er ehehr unauffällig. Dennoch ist das Album durchaus gelungen, ich selber habe es mit der Veröffentlichung der CD/SACD/DVD wieder- und speziell einige Songs neu entdeckt, so die fantastische und live wahrscheinlich gigantische Ballade ,Many Too Many', und ,Scenes From A Night's Dream'. Fantastisch sind auch ,Burning Rope', Snowbound' und ganz besonders ,Deep In The Motherlode', alle drei und speziell der letztgenannte Track bauen eine tolle Atmosphäre auf und sind eigentlich auch dafür prädestiniert, live performt zu werden. Insgesamt gibt es keinen Totalausfall auf der Platte, auch der kraftvolle Opener ,Down And Out', das Banks-Stück ,Undertow', Say It's Alright Joe' und ,The Lady Lies' sind gute Tracks.
Es muss jedoch auch kritisch bemerkt werden, dass die Raffinesse früherer Alben, derer mit Gabriel sowieso, aber auch ,Trick Of The Tail' und ,Wind And Wuthering' etwas verloren gegangen ist. Es gibt deutlich weniger musikalische Überraschungsmomente, was auf der einen Seite im Weggang von Hackett begründet sein mag, was zu einer starken Dominanz der Keyboards auf diesem Album führt, die Rutherford durch sein Gitarrenspiel nicht aufzulockern vermag, aber auch durch die beginnende Fokussierung auf den Massengeschmack. Letzteres zeigt sich ganz besonders am Schlusssong ,Follow You, Follow Me', dem ersten großen Hit der Band. Das Stück ist sogar gut, seine Genialität liegt in seiner simplen Struktur, aber es weist den Weg der künftigen Genesis, so dass ,...And Then There Were Three' auch den Abschied Genesis' vom ProgRock markieren, wenn auch auf späteren Alben hier und da noch Spuren dieser musikalischen Vergangenheit hörbar waren, wie ,Home By The Sea', ,Driving The Last Spike' etc., um abschweifend vom eigentlichen Gegenstand dieser Rezension zwei beispielhafte Songs zu nennen.

Schlussendlich muss man der Band bescheinigen, mit ,And Then There Were Three' schon ein sehr gutes, schönes, atmosphärisch sehr ansprechendes Album abgeliefert zu haben, das Prädikat ,Exzellent' jedoch kann man hier meiner Ansicht nach nicht vergeben. Der verbesserte Sound kann jedoch durchaus dazu beitragen, dass bei Fans, die das Album bisher grenzwertig fanden, nun endlich der sprichwörtliche Funke überspringt.

Folgende visuelle Boni sind auf der DVD vorhanden:

Videos
1. Many Too Many
2. Follow You Follow Me

Three Dates With Genesis
Ein sehr informativer Dokumentarfilm über einige Stationen der 78er Tour von Genesis, darunter auch die deutschen Festivals mit Infos über das Tourleben, Ausschnitten der Reisen, Bühnenaufbauarbeiten, Proben, Konzerte etc. mit eine Länge von etwa 48 Minuten und guter Bild-, sowie Tonqualität.

Galerien
1. Japanese Tour Programme 1978
2. Knebworth Programme 1978
3. German Festival Programme 1978

Qualitativ sind die Aufnahmen in optischer Hinsicht für ihr Alter sehr gut, klanglich gibt es nichts zu bemängeln. Schade ist allerdings die Tatsache, dass keine Konzertausschnitte vorhanden sind, obwohl offensichtlich Material voeliegt, welches aber vielleicht aufgrund seiner Länge für eine spätere, separate DVD-Veröffentlichung vorgesehen sein mag. Des weiteren ist ein interessantes Reissue-Interview mit den Künstlern enthalten, allerdings ohne deutsche Untertitel. Das Package ist gegenüber der 1994er-Remaster-Serie sehr verbessert worden, die Cover aller Alben sind auf der Rückseite wieder individualisiert worden, die hässliche EinheitsTracklist-Infobox ist entfallen und für jede CD hat man sich wieder eine individuelle Gestaltung der Trackliste einfallen lassen. Besitzer der 1994er-Remaster-Serie sollten also beruhigt zugreifen, dies ist ein Remaster, das seinem Namen alle Ehre macht und Maßstäbe für künftige Wiederveröffentlichungen setzt.


The Eagle Has Landed Pt.3
The Eagle Has Landed Pt.3
Preis: EUR 14,35

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verpasste Chance, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: The Eagle Has Landed Pt.3 (Audio CD)
Das dritte Livealbum von Saxon wartet mit einer üppigen Auswahl von immerhin 32 Titeln auf, die alle auf verschiedenen Konzerten in den Jahren 2004 - 2005 aufgenommen wurden mit der 'Intention to give you a flavour of the difference between headlining the mighty Wacken festival and a small club in Glasgow'. Disc 1 enthält Aufnahmen von der 'night out with the boys'-Tour, CD 2 ist ein Mitschnitt der 'Lionheart'-Tour. Die Spielfreude und der akustische Zugewinn, den Songs live erfahren, ist dem Album auch in Ansätzen anzumerken, nur will der Funke nicht so recht überspringen, was durch die sehr magere Soundqualität begründet ist. 'We've kept the sound as raw and live as possible', das ist zwar recht löblich, jedoch sollte man dies nur dann tun, wenn die zur Verfügung stehenden Aufnahmen ein solches Vorgehen auch rechtfertigen, wie z.B. bei UFO's 'Strangers In The Night'. So muss man konstatieren, dass das Material, z.B. 'Searching For Atlantis' oder 'Flying On The Edge', enormes Potenzial hat, allerdings haben Saxon die große Chance verpasst, eine klanglich auf Hochglanz polierte Livescheibe auf den Markt zu bringen. Da wird dann zwar, wie bei Judas Priest's 'Unleashed In The East', oft der angeblich zu saubere und sterile Sound kritisiert, allerdings zählen genau diese Live-Outputs zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Es ist eben ein Unterschied, ob man auf einem Konzert ist, wo die Soundqualität zwar wichtig ist, aber vielmehr die Konzertatmosphäre als eine präzise und saubere Klangqualität entscheidend ist, gerade auf Hardrockkonzerten, wir sprechen hier ja nicht von Pink Floyd und stilistisch assozzierten Bands, oder ob man sich ein Livealbum in Ruhe über sein Equipment anhört. In letzterem Fall wiegen klangliche Mängel sehr viel schwerer als auf einem Konzert, dies rechtfertigt in meinen Augen eine nachträgliche Klangpolitur. Man muss also leider festhalten, dass Saxon hier eine große Chance leichtfertig verspielt haben. Allein die Songauswahl und die eigentlich guten Interpretationen rechtfertigen noch hauchdünne drei Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2007 8:32 PM CET


Hysteria (Deluxe Edition)
Hysteria (Deluxe Edition)
Preis: EUR 21,81

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendär, 11. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Hysteria (Deluxe Edition) (Audio CD)
1987 erschien nach dem erfolgreichen Vorgänger Pyromania" der vierte Langspieler der Sheffielder Band. Die 2006 erschienene deluxe-version enthält neben der klanglich nochmals perfektionierten Remasterversion des Albums als zusätzliche Bonus-Tracks sämtliche B-Seiten der Hitsingles inkl. einiger Liveaufnahmen.

Herausragende Musikalben gibt es viele, doch nur wenige lassen den Hörer mit dem Gefühl zurück, dass der eben gelauschten Musik so etwas wie ein Zauber innewohne. So was ist möglich bei Pink Floyd's Dark Side Of The Moon", The Who's Quadrophenia", Abbey Road" von den Beatles, Genesis' The Lamb Lies Down On Broadway" und eben auch Def Leppard's Meisterwerk Hysteria". Eine absolut perfekte Platte im typischen Def Leppard-Stil, der Pop mit Rockmusik verbindet, knallendes Schlagzeug, präzise Riffs, wechseln sich ab mit langsameren, leichteren, schwebenden Momenten, z.B. bei Love Bites". Eine durchgehend starke Platte ohne jeglichen Schwachpunkt also, auf der besonders Love Bites", Gods Of War" und Hysteria" hervorstechen, ausdrücklich ohne jedoch die anderen Stücke in den Schatten zu stellen. Nicht umsonst sind Hysteria" sieben Hitsingles entsprungen, was für eine Rockband eine phantastische, Leistung ist, die allerdings, wie dem Booklet zu entnehmen ist, hart und unter Rückschlägen wie dem unfallbedingten Armverlust des Schlagzeugers Rick Allen, für den daraufhin ein spezielles Drumkit gebaut wurde, erarbeitet wurde. Ohne Zweifel haben die Jungs damals eindrucksvoll gezeigt, wie sich der exzellente Spagat zwischen Kommerz und hohem künstlerischen Anspruch anhören kann und nicht ohne Grund werden auch heute noch, wie Campbell, der für den nach der Hysteriatour verstorbenen White Lightning" Steve Clark in die Band kam, erwähnt, auf den Konzerten der Leoparden mindestens die Hälfte der Hysteriasongs gespielt. Wie bereits erwähnt, haben viele Künstler gnadenlos gute Alben geschaffen, aber nur den allerwenigsten war es vergönnt, der Welt Musik für die sprichwörtliche Ewigkeit zu schenken. Def Leppard haben es definitiv geschafft.


Live at Leeds (Deluxe Edition)
Live at Leeds (Deluxe Edition)
Preis: EUR 7,97

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttlich., 13. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Live at Leeds (Deluxe Edition) (Audio CD)
Stellt man irgendjemandem, der weiß, was wirklich gute Musik ist, die Frage nach den besten Livealben aller Zeiten, kann man sich fast hundertprozentig sicher sein, dass diese Scheibe genannt wird, und das zu Recht, ansonsten hat der Befragte schlichtweg keinen blassen Schimmer von Musik und wird sich aller Voraussicht nach spätestens im übernächsten Satz als glühender, devoter Phil Collins-Verehrer outen... Jahrzehnte, nachdem die erste Version von Live At Leeds" herauskam, gibt es nun endlich dass fast vollständige Konzert, das Pete Townshend, Roger Daltrey, John Thunderfinger" Entwistle und der Drumdämon Keith Moon am 14. Februar 1970 gegeben haben, als sie die Universität von Leeds mit ihrer durchlauchten Anwesenheit beehrten.

Die erste CD enthält eine Auswahl der Songs, die vor Tommy" entstanden sind, Disc 2 bietet die komplette damalige Aufführung der o.g. Rockoper.

Die Einspielungen sind einfach phantastisch, das Tempo genau richtig, die Instrumentierung bei vier so exzellenten Musikern sowieso perfekt. Townshend bearbeitet seine Gitarre mal wie ein durchgedrehter Derwisch inklusive der obligatorischen Windmühlensalven, mal filigran bei seinen Soli, Entwistle pumpt in aller Seelenruhe göttliche Basslinien in den Äther, Keith Moon verprügelt wie der fleischgewordene Wahnsinn sein Drumkit und Roger Daltrey läuft gesanglich zur Höchstform auf, so dass die Studioversionen dagegen wie ein leiser Lufthauch gegenüber einem ausgewachsenen Monsterorkan klingen. Dennoch, und das ist das bemerkenswerte an den Liveperformances bei The Who, klingt das alles trotz der hohen Dynamik sehr harmonisch, einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Keine Frage, hier hat sich die beste Liveband der Welt selbst übertroffen. Bei so einer durchgehend genialen Scheibe fällt es schwer, einzelne Höhepunkte herauszugreifen, aber bei "Magic Bus" bin ich mir sicher, dass es sich hier wohl um die besten 7.54 Minuten handelt, die je auf einem Who-Konzert performt wurden...


Ride the Lightning
Ride the Lightning
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Zweitwerk, 13. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Spätestens mit "Ride The Lightning" deutete sich das musikalische Potenzial von Metallica an. Das Album hat einige konstante spätere Liveklassiker geliefert, darunter das mächtige "For Whom The Bell Tolls" und die atmosphärisch gigantischen Ballade "Fade To Black", und "Creeping Death" gehört ohne Zweifel zum Besten, was überhaupt jemals auf einen Tonträger gepresst wurde. Hier empfiehlt sich allerdings besonders die Liveversion, die als B-Seite auf der Single "Sad But True" enthalten ist! Im sehr schön ausdifferenzierten Instrumentaltrack "The Call Of Ktulu" zeigt sich die klassische Musikausbildung Cliff Burton's besonders deutlich, allein die Tatsache, dass es sich eben um ein Instrumentalstück und ergo keinen mitgröhltaugliches Track handelt, hat dessen Sprung in das konstante Liverepertoire Metallica's verhindert.Aus den anderen Songs ist "Ride The Lightning" noch als Anspieltipp besonders hervorzuheben, wohingegen "Fight Fire With Fire" und "Escape" zwar gut sind, aber eben nicht exzellent. Über "Trapped Under Ice", den einzigen wirklichen Schwachpunkt des Albums, breiten wir hier den Mantel des Schweigens aus... Insgesamt also ein ausgesprochen kurzweiliges, weil abwechslungsreiches und doch nicht inhomogenes Album, mit dem Metallica sich gegenüber "Kill 'Em All" noch weiterentwickelt haben.


Load
Load
Preis: EUR 7,99

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das schwächste Album von Metallica, 13. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Mit "Load" setzten Metallica den Weg fort, der mit dem "Black Album" begonnen wurde. Es handelt sich um ein mit Elementen aus dem Metal- und Bluesbereich angereichertes Rockalbum, welches mit dem Stil von "Kill 'Em All" bis "... And Justice For All" rein gar nichts mehr zu tun hat und zwar musikalische Überschneidungen mit dem, aber nicht mehr die Aggressivität bzw. Energie des Black Albums aufweist. Es finden sich auch einige gute Tracks auf "Load", so unter anderem "Until It Sleeps", "King Of Nothing", "Hero Of The Day" und den schon als Countryballade durchgehenden Song "Mama Said". Etwas schwächer, aber immer noch gut sind "Wasting My Hate" und "Bleeding Me", der Rest ist von durchschnittlicher Qualität und fast schon langweilig, die Riffs und Soli und überhaupt das melodiöse Konzept nicht besonders einfallsreich. Insgesamt bietet das Album trotz der erwähnten guten Stücke, zu wenig Dynamik und Abwechslung und ist ergo musikalisch so monoton und zäh, dass man die Platte selten über die gesamte Spielzeit von 79 Minuten durchhören kann, so dass es daher als durchaus berechtigt erscheint, Load" als den shwächsten Output von Metallica zu bezeichnen.


How to Dismantle An Atomic Bomb
How to Dismantle An Atomic Bomb
Preis: EUR 6,99

11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 27. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: How to Dismantle An Atomic Bomb (Audio CD)
Das bislang letzte Album von U2 startet mit einem Knaller: "Vertigo" ist ohne Zweifel einer der besten Songs der Combo aus Irland überhaupt und etwas ungewöhnlich, da es für U2-Verhältnisse außergewöhnlich agressiv klingt. Konsequenterweise wird bei "Miracle Drug", der zweiten Single-Auskopplung des Albums, das Tempo deutlich reduziert,das Niveau von "Vertigo" kann der Track jedoch nicht halten, er entpuppt sich im Gegenteil als eher durchschnittlich, gar etwas fad, die beiden folgenden Songs erscheinen sogar stellenweise sehr zäh, so dass die Euphorie nach dem tollen Start spätestens nach "Love And Peace or Else" einer Ernüchterung oder gar Enttäuschung Platz macht. "City Of Blinding Lights" hingegen präsentiert sich als Song, der qualitativ fast auf Augenhöhe mit "Vertigo" steht, das Lied ist sehr flüssig, kurzweilig, wird aber selbst nach mehrmaligem Hören nie langweilig. Nach dem folgenden, schnelleren und knapp dem Prädikat "Lückenfüller" entkommenden "All Because Of You" folgt mit "A Man And A Woman eine für U2-Ansprüche befremdlich banale Beinahe-Schnulze, besonders der Refrain bewegt sich in dieser Hinsicht hart am Limit. "Crumbs From Your Table" plätschert unauffällig vor sich hin, wohingegen "One Step Closer" sich zwar als sehr ruhig präsentiert, dennoch gehört es zu den besten Ideen, die U2 für HTDAAB verwertet haben. Es folgt "Original Of The Species", meine persönliche Nummer drei auf dem Album, wenngleich etwas mehr Dynamik dem Song sicher einen zusätzlichen Schliff verliehen hätte, klingt, versehen mit einem sehr prägnanten Refrain, und mit Yahweh ein solider, aber nicht ganz versöhnlicher Abschluss des aktuellen U2-Outputs.
Zusammenfassend ist zu bemerken, dass How To Dismantle An Atomic Bomb wieder einmal die sich wie ein roter Faden durch die Diskographie der Band ziehende Tradition fortsetzt, kein durchgehend gutes Album ohne qualitative Hänger schreiben zu können. So wie es zu jedem Muskel einen Antagonisten gibt, existiert auf HTDAAB leider zu jedem guten Stück sogar mindestens ein entsprechend musikalisch wenig konsistenter Gegenpart, genauer gesagt stehen hier meines Erachtens nach vier gute Songs sieben durchschnittlichen bis einfach nur schlechten Tracks gegenüber. Man kann nur hoffen, dass das nächste Album von U2 besser wird, wenngleich sich dieses unabhängig von dessen Qualität ebenso wie HTDAAB wieder wie geschnitten Brot verkaufen wird...


Real to Reel & Brief Encounter
Real to Reel & Brief Encounter
Preis: EUR 13,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live-Ekstase pur, 27. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Real to Reel & Brief Encounter (Audio CD)
Marillion''s Livealbum '"Real To Reel"' wurde 1984 je zur Hälfte in Montreal und Leicester aufgenommen. Und sie bestätigten ihren Ruf, eine herausragende Liveband zu sein, mit präzisen, flüssigen, intensiven und bombastischen Interpretationen sämtlicher Stücke, die auf dem Album vertreten sind (darunter u.a. eine traumhafte Ausgabe von "Cinderella Search"), sieben an der Zahl, wenig also auf den ersten Blick, aber es handelt sich um 52 Minuten Liveekstase, komprimierte Spielfreude, anspruchsvolle Kompositionen, mit prägnanten Elementen versehen, die ohne Zweifel dilatiert Stoff für zwei Livealben geliefert hätte, und selbst diese würden sich wohl noch das Prädikat 'überirdisch' verdienen. Erstklassiger Gitarrensound, traumhafte Keyboardklangcollagen und perfekt an die vorgenannten Instrumente adaptiertes Schlagzeugspiel sowie Fish's Gesang lassen in meinen Augen die Behauptung zu, dass es sich mit 'Real To Reel' um eine der besten Liveeinspielungen überhaupt handelt.

Die Remaster-Version enthält mit 'Brief Encounter' außerdem eine zweite CD, welche die interessanten Studiotracks Lady Nina und Freaks (jew. 1986), sowie mit 'Kayleigh', Fugazi' und 'Script For A Jesters Tear' drei Klassiker enthält, die 1986 im Hammersmith's Odeon in London aufgenommen wurden und sich ebenfalls als mitreißende Liveeinspielungen entpuppen.

Konklusiv kann also festgehalten werden, dass Freunde progressiver Rockmusik hier garantiert voll auf ihre Kosten kommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 3, 2013 2:01 PM CET


Canon PowerShot A430 Digitalkamera (4 Megapixel) in blau
Canon PowerShot A430 Digitalkamera (4 Megapixel) in blau

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungsverhaeltnis, 3. Oktober 2006
Seit Maerz 2006 ist die Canon Powershot A430-Digitalkamera aus dem Hause Canon erhaeltlich. Ihre Daten koennen in der auf der Amazonseite befindlichen Produktbeschreibung der Firma oder hier ([...]) nachgelesen werden.

Die Bedienbarkeit der Kamera ist sehr gut, allerdings hätte man das Bedienfeld zugunsten eines größeren Bildschirmes (technische Daten entnehmen Sie bitte der o.g. Firmenseite) ein wenig verkleinern können, was sich aber evtl. nachteilig auf den Preis ausgewirkt hätte. Für eine Kamera dieser Preiskategorie weist diese eine überraschende Funktionsvielfalt auf. Neben einer automatischen Fotoaufnahmefunktion, Videooption und Selbstauslösungsmodus, kann der Benutzer zwischen mannigfaltigen manuellen Einstellmöglichkeiten wählen. So ist beispielsweise eine Funktion zu Erstellung von Einzelbildern möglich, die per mitgelieferter Software zu einem Panoramabild zusammengefügt werden können. Ebenso sind umfangreiche Adaptationen an unterschiedliche Lichtverhältnisse möglich, etwa an solche in Schneelandschaften, sowie für Nacht-, Innen- und Feuerwerksaufnahmen enthalten. Des weiteren stehen Menüfunktionen für die Optimierung von Portraitfotos sowie Kinder- und Tieraufnahmen zur Verfügung. Zusätzlich können noch die Belichtungsintensität, Bildqualität etc. individuell ausgewählt werden. Interessant für Besitzer von Fernsehgeräten im 16:9-Format ist außerdem die Tatsache, dass Motive sowohl im 4:3- als auch im 16:9-Breitbild-Format fotografiert werden können. Ein weiteres Schmankerl ist die Option zur Erstellung von Schwarzweißfotos mit wahlweiser Hervorhebung einzelner Farben. Erwähnenswert ist ferner, dass eine SuperMakro-Funktion zur Erstellung von Nahaufnahmen und eine Unendlich-Option zur scharfen Fotografie weit entfernter Objekte auswählbar sind. Außerdem ist die Kamera mit einem 4-fachen optischen Zoom ausgestattet, und die Bilder können nach der Aufnahme noch einmal 9-fach vergrößert werden. Des weiteren sei der wichtigste positive Aspekt erwähnt, nämlich jener, dass die Bildqualität hervorragend ist. Zu den Schwachpunkten zählt allerdings die geringe Megapixelzahl, jedoch ist diese für Amateuraufnahmen noch ausreichend. Ferner sind Bilder nur einzeln oder komplett löschbar, was bei großen Datenmengen und bei Nichtverfügbarkeit eines PC doch eine recht zeitintensive Angelegenheit darstellt, auf die man gerne zu verzichten geneigt ist. Zwei weiterere Nachteile resultieren aus dem LCD-Mmonitor, welcher aufgrund seiner vergleichsweise geringen Größe nicht nur die Beurteilbarkeit der aufgenommenen Fotos erschwert, sondern bei starker Umgebungshelligkeit auch das aufzunehmende Bild von der intensiven Lichteinstrahlung so stark überlagert wird, dass die Beurteilbarkeit des aufzunehmenden Motivs stark eingeschränkt ist.

Zum Vergleich sind im folgenden die Bildgrößen bei verschiedenen Megapixelzahlen aufgeführt:

04 Megapixel: zwischen DIN A4 und DIN A3-Format
05 Megapixel: DIN A3-Format
10 Megapixel: Posterformat

Resümierend kann festgehalten werden, dass zu diesem Preis trotz der hervorgehobenen Mängel gegenwärtig schwerlich eine bessere Kamera verfügbar ist und dass die Canon Powershot A 430 laut einigen Testberichten mit vielen teureren Kameras problemlos mithalten kann bzw. manche von diesen sogar noch übertrifft und ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis aufweist, welches durchaus mit 4 Sternen bewertet werden kann.


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