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Rael Floyd "Positron" (Genf)

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Kein Titel verfügbar

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Qualitativ miserabel, 23. Juni 2007
Das Genesis-Konzert im Lyceum-Ballroom von 1980 ist mittlerweile legendär. Die Setlist war sehr gut, die Stimmung ebenfalls und die Band in Hochform, wenngleich leider besonders ,Deep In The Motherlode' meiner Ansicht nach miserabel interpretiert wurde. Sei es drum, die ,Duke-Suite', die gleichzeitig die besten und einzig guten Songs des gleichnamigen Albums, Turn It On Again' einmal ausgenommen, kommt bombig rüber, dasselbe ginbt für die großen Klassiker, in etwa ,In The Cage/Slippermen-Medley', ,Afterglow', ,Dance On A Volcano', ,Los Endos' etc. Leider ist die optische Qualität der Aufnahme miserabel, bei spärlicher Beleuchtung sind manchmal nur kleine, verschwommene Farbtupfer auf dem Bild zu erkennen. Der Vergleich mit der Zusammenfassung des Konzertes, die in der Old Grey Whistle Show" zu sehen war und nun auf der Bonus-DVD des ,Duke'-Albums offiziell erhältlich ist, zeigt, dass aus dem Bildmaterial einiges herauszuholen ist, dasselbe gilt für die Tonqualität, Es handelt sich allerdings bei der angebotetenen DVD nicht um eine offizielle Veröffentlichung, sondern lediglich um ein schlechtes Bootleg, das vielleicht für Fans aufgrund seines dokumentarischen Charakters interessant ist. Ich hoffe, gerade aufgrund der guten Setlist, dass das gesamte Konzert irgendwann einmal audiovisuell remastered verfügbar sein wird.


Medizinische Embryologie: Die normale menschliche Entwicklung und ihre Fehlbildungen. Mit Poster "Embryonalentwicklung in Tagen"
Medizinische Embryologie: Die normale menschliche Entwicklung und ihre Fehlbildungen. Mit Poster "Embryonalentwicklung in Tagen"
von Jan Langman
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Einführung in die Embryologie, 17. Juni 2007
Sadler's Embyologie erscheint mittlerweile in der 10. Auflage und bietet eine Einführung in die Embryologie.
Das Buch ist eingeteilt in Ausführungen über die 'Allgemeine Ebryologie' und die 'Spezielle Embryologie'. Der allgemeine Teil befasst sich mit der Keimzellentwicklung, Ovulation und Implantation, der Entwicklung der Keimscheiben bis zur Fetalperiode sowie der Entwicklung der Eihäute und der Plazenta. Des weiteren werden einige Fehlbildungen und ihre Ursachen erläutert. Der spezielle Teil erklärt die Entwicklung der einzelnen Organsysteme.
Das Buch bietet sehr knappe und präzise Erläuterungen zur intrauterinen menschlichen Entwicklung, wobei der spezielle Teil sicher am interessantesten und relevantesten ist und die Frage nach dem 'warum' der anatomischen Verhältnisse in weiten Teilen beantwortet, z.B. die der Peritonealverhälnisse wie der Entwicklung des Ligamentum latum uteri oder der Omenta. Es ist jedoch nicht unbedingt essenziell, sich mit der Embryologie zu befassen, aber interessant, hin und wieder einen Blick in ein Buch zu riskieren, das einen schnellen Überblick über die Entwicklung eines Organsystems verschafft und des weiteren das Verständnis der normalen Topographie und möglicher Fehlbildungen extrem schnell zugänglich macht und damit auch die Logik, die hinter den anatomischen Fakten steht, sichtbar macht. Unterstützt von exzellenten Zeichungen, erfüllt der Sadler genau diese Anforderung.


Coma Divine
Coma Divine
Wird angeboten von Lowe Records
Preis: EUR 18,30

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 12. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Coma Divine (Audio CD)
Das Livealbum Coma Divine" wurde 1997 in Rom aufgenommen und gibt einen Überblick über die frühere Schaffensphase der Band.
Die Stücke sind, wie bei Prog-Bands im allgemeinen üblich, nicht immer sofort zugänglich, bestechen aber durch einen ausgeklügelten Mix aus atmosphärischen Synth-Teppichen, Gitarrenriffs und -soli und Bassphrasen, letzteres ist bekanntlich bei anderen Bands eher selten zu hören, bei Porcupine Tree hingegen werden dem Bass ganze Songpassagen eingeräumt. Dieser Mix ergibt sehr abwechslungsreiche Tracks mit langen, mal verspielt-psychedelisch-sphärischen Teilen, wie z.B. im Stück und immer wieder gern gespielten ,Moonloop' ( es ist jedesmal eine Freude, die einsetzende Gitarre Wilson's zu hören) dann wieder rhythmisch-erdigeren, fast schon Metalcharakter annehmenden Parts, wie z.B. besonders im Track ,Signify', ohne in musikalischer Selbstbeweihräucherung in Form überlanger Frickelorgien auszuarten. Hinzu kommt der heruasragende, jedoch nie aufdringliche Gesang des Masterminds Steven Wilson, der auch einige traumhafte Gitarrensoli beisteuert. Je öfter diesem Album ein Durchlauf im CD-Player vergönnt ist, desto mehr Details erschließen sich, eine musikalische Wundertüte, die jedes mal ein wenig mehr von ihren Schätzen offenbart, desto mehr steigt die Faszination und die Bewunderung für dieses Meisterwerk, das für mich eine der besten Liveplatten überhaupt darstellt. Dies alles wird gekrönt durch einen sehr guten Sound, für den ebenfalls Wilson verantwortlich zeichnet.
Als erste, wohl am leichtesten zugängliche Anspieltipps seien ,Waiting Phase One', The Sky Moves Sideways' und ,Radioactive Toy' herausgegriffen, alle drei herausragende Klassiker der früheren Porcupine Tree-Phase.
Wer also mit Bands wie Genesis, Pink Floyd, RPWL, IQ und überhaupt Prog und NeoProg etwas anfangen kann, wird mit diesem Album kaum einen Fehlkauf riskieren.


Calling All Stations
Calling All Stations
Wird angeboten von rockpile19
Preis: EUR 8,98

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein exzellentes Album, 10. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Calling All Stations (Audio CD)
Nach dem Ausstieg von Phil Collins veröffentlichten Genesis 1997 ein neues Album mit dem neuen Sänger Ray Wilson.
Das Album stieß sowohl bei 'Kritikern' als auch 'Fans' der Gruppe auf äußerst geteilte Meinungen. Als besonders problematisch erweist sich der veränderte Stil der Band, verbunden mit der Stimme von Wilson, die sich von der charakteristischen Stimme Collins' wesentlich unterscheidet. Darant adaptiert sind auch die Songs: düsterer und gitarrenlastiger als seine Vorgänger präsentiert sich 'Calling All Stations' und vor allem schwerer zugänglich. Dies mögen die Hauptgründe sein, weshalb diese Platte nicht die Anerkennung erhält, die sie eigentlich verdient. Denn sie enthält eine Auswahl hervorragender Kompositionen, die sich dem Hörer aber nicht sofort erschließen, das sehr eingängige Stück 'Congo' einmal ausgenommen. Es ist dem Album anzumerken, dass man versucht hat, eine kommerzielle Platte zu veröffentlichen, dem Anspruch der Songs schadet diese Intention aber keinesfalls, im Gegenteil bin ich der Ansicht, dass Genesis seit 'Duke' kein so gutes Album mehr veröffentlicht haben. Erste Anspieltipps für jene, die das Album entdecken wollen, sind das Titelstück ,Calling All Stations' mit einem sehr schönen Gitarrensolo, gleichzeitig meiner Ansicht nach das beste Stück der Platte. Des weiteren sind sicher ,Congo', ,Shipwrecked' und die herausragende Ballade ,Not About Us' gute Einstiegssongs in das Album. Nach und nach sollte sich auch die Faszination der restlichen Stücke erschließen. Als einzigen, wenngleich relativen, Schwachpunkt muss man ,If Tthat's What You Need' nennen, ein etwas schmalzig geratenes, aber immer noch hörbares Stück.
Es ist also festzustellen, dass man diesem Werk nicht mit der Erwartung begegnen darf, eine Fortsetzung von Genesis", Invisible Touch" oder We Can't Dance", der drei bekanntesten, wenngleich nicht besten Platten der Gruppe, zu hören, sondern sich praktisch auf eine völlig veränderte, ja, neue Gruppe einstellen muss. Ray Wilson hat seinen Job auf 'Calling All Stations' exorbitant gut gemacht, es ist aus künstlerischer Sicht schade, dass Genesis die Chance, die sich durch seine Stimme geboten hat, nicht weiter nutzen wollte, wenngleich uns dies eine eine sehr schöne Tour mit Phil Collins beschert hat.


Use Your Illusion I
Use Your Illusion I
Preis: EUR 5,55

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Qualitativ sehr kontrastreich, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Use Your Illusion I (Audio CD)
Dieses Album von Guns n Roses erschien 1991 und katapultierte die Band zusammen mit Use Your Illusion II endgültig in die Liga der absoluten musikalischen Superstars.

Leider erreicht dieser Teil insgesamt auf gar keinen Fall die Qualität des zweiten und seiner Vorgänger. Das meiste Material präsentiert sich als erschreckend schwach und einfallslos, folgende hervorragende Songs ausgenommen:

- Live And Let Die

- Don't Cry

- You Ain't The First (eine Ballade im Country-Stil)

- November Rain

- The Garden

- und schließlich der Abschluss ,Coma'

Der Rest plätschert, wie erwähnt, unauffällig und langweilig vor sich hin, so dass die qualitative Ambivalenz des Albums als sehr ausgeprägt zu bewerten ist. Da die schwachen Seiten des Albums eindeutig überwiegen, können leider auch nicht mehr zwei Sterne vergeben werden.

Letztlich erscheint es vom qualitativen, nicht vom kommerziellen, Standpunkt aus unbegreiflich, warum Guns n Roses nicht eine Auswahl der genannten Stücke auf die UYI II ausgelagert, dort einige Songs gestrichen und letztlich eine Use Your Illusion-Platte herausgegeben haben, die zum besten und feinsten gezählt hätte, was je in der Plattenwelt geboren worden wäre.


Use Your Illusion II
Use Your Illusion II
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Use Your Illusion II (Audio CD)
Das letzte Album mit Eigenkompositionen von Guns n Roses erschien 1991 und katapultierte die Band zusammen mit Use Your Illusion I endgültig in die Liga der absoluten musikalischen Superstars.

Tatsächlich enthält das Album einige exzellente Tracks, die zu Recht Klassiker wurden. dazu zählen besonders ,Civil War', ,Yesterdays', das Stück ,Knockin' On Heaven's Door', ursprünglich von Bob Dylan', ,Locomotive', das abwechslungsreiche ,Estranged', eine wahre Meisterleistung mit einer tollen Gitarrenphrase von Slash, ,sowie ,You Could Be Mine'. Der Rest ist pendelt zwischen überdurchschnittlicher Güte und Lückenfüllerprädikat, so beispielsweise ,Shotgun Blues', ,Pretty Tied Up', ,Don't Cry' mit alternativen Lyrics und ,My World'. Es ist also kritisch anzumerken, dass Use Your Illusion noch besser geworden wäre, hätte man ein Album aus den Use Your Illsuion II-Stücken und den stärksten Tracks des insgesamt schwachen ersten Teils veröffentlicht, als da wären ,November Rain', ,Don't Cry' und ,Coma'. Trotzdem kann man zum Kauf raten, da die starken Seiten der Platte die schwächeren Momente doch bei weitem überwiegen.


The Final Cut
The Final Cut
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 8,82

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertonte Depression, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Bereits vollkommen zerstritten, veröffentlichten Pink Floyd 1983 ihre letzte Platte mit Roger Waters. Wright war zu diesem Zeitpunkt übrigens leider nicht mehr Mitglied der Band, so dass Waters sich der Dienste Michael Kamen's bediente, der auch das ,National Philharmonic Orchestra' dirigierte.
Im Prinzip handelt es sich um eine Verwertung des Materials, das keinen Eingang auf ,The Wall' fand. Die Entstehung des Albums fand unter dem Einfluss des Falklandkrieges und Roger Waters' Verarbeitung des Verlustes seines Vaters statt, den er im Zweiten Weltkrieg verlor. Dies wird besonder deutlich in den Stücken ,When The Tigers Broke Free' (And the Anzio bridgehead was held for the price of a few hundred ordinary lives / And kind old King George sent Mother a note, when he heard that father was gone - Tatsächlich starb Fletcher Waters bei der Verteidigung des Brückenkopfes in Anzio/Italien) und ,The Fletcher Memorial Home'. Die Stücke sind durchgehend melancholisch, depressiv, ausgenommen ,Not Now John', bisweilen werden diese Phasen unterbrochen von kraftvolleren Passagen und Gitarrensoli, die wie Schmerzensschreie und Wutausbrüche Waters' klingen. Wem der Zugang zu der Platte zunächst verwehrt bleibt, dem sei angeraten, sich mit den Lyrics zu befassen, sie sind der Schlüssel zur Musik. Dennoch bleibt die Feststellung, dass Waters seine musikalischen Fähigkeiten überschätzt und auch die Bedeutung einer guten melodischen Ausgestaltung der Musik unterschätzt hat, er wollte ja den Focus künftig stärker auf die Texte als die Musik legen, so dass, so gut die Atmosphäre des Themas auch in weiten teilen transportiert wird, er Gilmour und dessen musikalische Kompetenz unzweifelhaft hätte einbinden müssen. Die Musik fällt folglich teilweise mal zu holprig, mal zu einfallslos aus, was jedoch durch die zweifellos vorhandenen stärkeren Momente, wie z.B. Gilmour's Soli in ,The Fletcher Memorial Home' und ,The Final Cut', meiner Ansicht nach mit ,Two Suns In The Sunset', ,The Gunner's Dream' und ,When The Tigers Broke Free' die krönenden Elemente des Albums, etwas kompensiert wird. Der Rest ist solide, erscheint aber kompositorisch nicht wirklich durchgehend zwingend. Es ist also vor allem die Atmosphäre des Albums und nicht immer die musikalische Ausgestaltung, welche dessen Reiz ausmacht.


In the Skies
In the Skies
Preis: EUR 12,02

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von zeitloser Schönheit, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: In the Skies (Audio CD)
Der ehemalige Fleetwood Mac-Gitarrist Peter Green veröffentlichte 1978 sein Solodebüt 'In The Skies', das mehrere Monate u.a. in den deutschen Top Ten verweilte, was außergewöhnlich ist für eine Platte, auf welcher der Focus vor allem auf der instrumentalen Darbietung liegt, und auch auf den Vocals enthaltenden Stücken, vier sind es insgesamt, sind die Gitarrensoli Green's natürlich die absoluten Höhepunkte. Ein groovige, erdige Rhythmusfraktion bereitet den Boden für die und teilweise auch den Kontrast zu den manchmal malerischen, schwebenden, mal auch bodenständigeren Gitarrengemälden, die zu einem großen Teil von Snowy White eingespielt wurden (Dank an H. Schwoch für diesen Hinweis in seinem Kommentar). Eine entspannende Bluesplatte, die des öfteren auch mal stilistisch und atmosphärisch Pink Floyd streift. Alles in allem eine zeitlos schöne Platte, die wieder einmal beweist, dass die 70er Jahre, Klassik mal ausgenommen, das beste an Musik hervorbrachten, was je geschrieben wurde.
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Anthology
Anthology
Preis: EUR 28,97

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein idealer Einstieg, 15. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Anthology (Audio CD)
Pete Townshend ist vor allem durch seine Arbeit mit der Band 'The Who' berühmt geworden. Nach deren Album 'It's Hard' konzentrierte sich der Gitarrist der Band ausschließlich auf seine Solokarriere, nur ab und zu unterbrochen durch Tourneen mit seiner alten Band, bis 2006 mit 'Endless Wire' wieder ein Studioalbum der Who folgte. Zu Pete's Solowerk liegt nun die Compilation 'Anthology' vor. Und diese enthält in der Tat eine hervorragende Auswahl erlesener Perlen aus dem Repertoire dieses begnadeten Songwriters, erstaunlicherweise sind dies oft Stücke, die leicht ins Ohr gehen und zugänglicher sind das Material von The Who, wie z.B. 'Heart To Hang Onto' mit dem unvergessenen Ronnie Lane, der zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits an Multipler Sklerose erkrankt war, 'Secondhand Love', 'Slit Skirts', das bekannte 'Give Blood' etc. Wer den Stil von The Who mag, sollte auch dem Solowerk von Townshend zugeneigt sein, und genau in dieses bietet sich die 'Anthology' als perfekter Einstieg an.


Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition)
Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition)
Wird angeboten von Media Vortex
Preis: EUR 38,10

58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es gibt eine bessere Alternative, 1. Mai 2007
Rechtzeitig zur Tour bringen Genesis eine dilatierte Version ihrer BestOf ,Turn It On Again' heraus. Enthalten ist natürlich eine Zusammenstellung ihrer mehr oder minder großen Hits, des weiteren sind hier und da mal dem geneigten Mainstreamfan unbekanntere Tracks eingewoben, so der gigantische, vom Keyboarder Tony Banks komponierte frühere Live-Klassiker Afterglow" vom Album ,Wind & Wuthering (1977), ,Abacab', noch das beste Stück des gleichnamigen Albums, das ebenfalls von Banks stammende ,Many Too Many' von ,...And Then There Were Three' (1978), ,A Trick Of The Tail', wieder von Banks geschrieben, vom gleichnamigen, hervorragenden und zugleich besten Album mit dem Sänger Phil Collins (vorher stand ja Peter Gabriel am Mikro), ein Radioedit der Gemeinschaftskomposition ,The Knife' (Trespass, 1970, voc. Peter Gabriel), sowie das ebenfalls zusammen geschriebene ,I Know What I Like' (Selling England By The Pound).
Es stellt sich nun also die Frage, ob dieses Album wirklich einen Kauf wert ist, oder nicht bessere Alternativen vorhanden sind. Sucht man eine solche, wird man fündig bei der ,Platinum Collection', einer Triple-CD, die einen wesentlich besseren Überblick über das Werk dieser Supergruppe gibt. Diese ist bei amazon.de für etwa 21 EURO käuflich erwerbbar und bietet alle wichtigen Hits nebst einer erlesenen Auswahl der früheren und Mittelphase der Band, die für Muskkexperten und Heerscharen von Fans als die beste der Band gilt, mit traumhaft exzellenten, verspielten, vor Einfallsreichtum sprühenden Songs, von welchen Genesis auf dieser Tour ebenfalls eine Auswahl präsentieren werden. Hier ist auch das Stück ,...In That Quiert Earth' (by Banks/Hackett) enthalten, welches dann in ,Afterglow' übergeht, eine der besten Balladen der Band, ,Ripples' (by Rutherford/Banks), drei Songs vom Konzept- und gleichzeitig Überalbum ,The Lamb Lies Down On Broadway, von denen mindestens einer ebenfalls den Sprung in die Toursetlist schaffen wird (alle: Lyrics: Peter Gabriel / Music: Genesis),. ,Firth Of Fifth' (by Genesis) mit seinem göttlichen Hackett-Solo, ,The Cinema Show' (by Genesis) und, was für ein Geniestreich, welch ein Füllhorn an musikalischen Einfällen, der unvergleichliche Geniestreich, das Opus magnum schlechthin von Genesis, ,Supper's Ready' (by Genesis). Alle diese Songs fehlen auf der ,Turn It On Again - The Hits (deluxe edition)'. Ein weiterer Vorteil der Platinum Collection liegt in der chronologischen Sortierung der Tracks, was auf ,Turn It On Again - The Hits (deluxe)' leider nicht so konsequent umgesetzt wurde. Primär muss natürlich zu den vollständigen Alben geraten werden, aber als Einstieg und Überblick über das sehr variable Werk sei die Platinum Collection wärmstens ans Herz gelegt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2013 5:58 PM CET


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