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Rezensionen verfasst von
Anonymus

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dandy., 28. Juli 2014
Bisher hab ich am Handgelenk immer mein Dodo-Ei getragen, aber die Uhr hier zeigt einem die Zeit an. Das fand ich praktisch. Leider waren Batterien nicht im Preis inbegriffen. Das macht aber fast gar nichts, sie zeigt trotzdem noch zweimal pro Tag die Zeit richtig an, man muss nur wissen, wann man drauf gucken soll. Blöd. Aber auch gut. Denn so brauch ich nicht antworten, wenn mich jemand nach der Zeit fragt. Außer halt zweimal am Tag, aber ich weiß zum Glück sowieso nie wann die Uhr gerade richtig geht, da ich nicht weiß, wie spät es ist. Das find ich praktisch.


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4.0 von 5 Sternen Stoner Doom Brett Vorm Kopf, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Black Pyramid (Audio CD)
Black Pyramids erstes Album ist eine der merkwürdigsten Platten, die ich in der jüngeren Vergangenheit hören durfte. Als hätten sich ein paar Doom-/Stonerfans zusammengesetzt und einfach alles was ihnen zum Thema eingefallen ist, direkt auf eine CD gepresst. Das fängt beim stark an OM erinnernde Intro an, geht bei den Songtiteln und -texten weiter und mündet schließlich neben den wenig einfallsreichen Riffs und Übergängen in einem eher unbedarften Gesangsstil, der mich beim ersten Hören dazu veranlasst hat, die Scheibe nach wenigen Songs aufzugeben. Nichts davon ist für sich genommen so gut, dass man es unbedingt hören müsste und doch ... irgendwie schafft es die Band über die Summe ihrer Teile hinaus zu wachsen und bleibt schlussendlich doch im Ohr. Und dann auch im Player.
Vielleicht liegt es daran, dass die Band einfach ganz brutal nach allem klingt, was das Genre ausmacht. Vielleicht nicht immer besonders gut oder gar einfallsreich, aber dafür auch ohne Schnörkel und mit einem gewissen Charme.

Fans des Genres können dem Ganzen also durchaus eine Chance geben. Wenn sie einem dann doch nicht gefällt, sollte man einfach bei jeder Textzeile, die einen zum Lachen bringt, einen trinken ... Slave To The Elder God, Die In Dark Degrace ... Bonuspunkte für die Wörter "Slave", "Elder", "God", "Die", "Dark" und "Degrace". Wie aus dem großen Wörterbuch der Doomlyrics rausgefallen.


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5.0 von 5 Sternen Duftes Shirt, 27. Juli 2014
Das Shirt ist genau, wie man es sich erwartet: Dem Preis entsprechende Qualität, angenehmes Tragegefühl, sieht aus wie auf dem Bild, Größe perfekt. So viel also dazu.


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinahe perfekte Fortsetzung, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PC] (Computerspiel)
Vorweg sei gesagt, dass ich in dieser Rezension nicht auf das eingehen möchte, was Dark Souls (/Demons Souls) so beliebt machen, sondern eher die Punkte ansprechen, die einen Fan des vorherigen Teils interessieren würden. Dh. ob das Spiel was Schwierigkeitsgrad, Kampf, Story, Grafik und Spielwelt angeht gleichbleibende oder sogar bessere Qualität abliefert als der direkte Vorgänger. Vorwegnehmen möchte ich abgesehen davon, dass der PC-Port von Dark Souls II deutlich besser ausfällt als der bekanntermassen eher mässige Port von Dark Souls I. Mir sind beim Spielen keine Slowdowns aufgefallen, die 60FPS wurden von meinem System durchgehend gehalten. Desweiteren ist diese Rezension komplett spoilerfrei, kein Gegner oder Gebiet wird direkt beschrieben, nur das Allgemeine wird besprochen.

(Davon abgesehen möchte ich mich noch für diverse Rechtschreibfehler entschuldigen, diese resultieren zum Teil daraus, dass auf der Tastatur, auf der ich gerade schreibe weder ein Scharf-S noch gross geschriebene Umlaute möglich sind)

Das wichtigste zuerst: Schwierigkeitsgrad.

Vielerorts hat man vor Release Sorgen gehört, dass DS nun mit Teil 2 den Casual-Playern angepasst werden sollte, alles sollte direkter und übersichtlicher und einfacher und schneller und allgemein gesprochen schlechter werden. Kurz gesagt: Nein, wurde es nicht.
Das Spiel ist im Grunde genauso schwer oder einfach wie schon Teil 1. Von leichter kann hier wirklich keine Rede sein, im Gegenteil, einige Passagen empfand ich als deutlich schwerer als bei DS1, obwohl damals das Spielprinzip für mich absolutes Neuland war. Das liegt vorallendingen am grandios gemeinen Leveldesign. Einige Abschnitte sind wirklich schlichtweg gemein gestaltet worden. Wobei ich mit "gemein" an dieser Stelle auf keinen Fall "unfair" meine. Vielmehr möchte ich damit ausdrücken, dass die Gegner und Fallen so gesetzt wurden, dass man wirklich ungeheuer vorsichtig sein muss, um nicht in einem vermeintlich simplen Gebiet in Sekunden zerfetzt, verbrannt, in einen Abgrund geschleudert oder von einem besonders starken Gegner zermalmt zu werden. In Teil 1 war dies zwar auch schon der Fall, meiner Meinung nach allerdings nicht so stark. Am ehesten kommen die berüchtigten Bogenschützen aus Anor Londo an das ran, was ich meine. Wobei diese hart an der Grenze zum Unfairen waren. In DS2 ist dies nur an einer (unendlich nervigen) Stelle des Spiels der Fall, ansonsten muss man zwar aufmerksamer sein, als gewohnt (in Teil 1 habe ich immerhin deutlich über 100 Stunden versenkt), das Spiel dann jedoch genauso schwierig, fair, aufregend und spannend ist, wie erhofft.

Was allerdings wirklich vereinfacht wurde, ist die "Durchsichtigkeit" des Spiels. Wo man in Teil 1 ohne Internet-Guide in so gut wie keinen Fällen jemals alle Spielelemente verstanden oder auch nur entdeckt hätte, ist dies nun in Teil 2 auch ohne externe Informationsfällen gut möglich. Damit meine ich zum Beispiel das Crafting-System (also das Schmieden von Waffen). In Teil 1 musste man, um mit der besonderen Seele eines Bosses eine zuvor auf das Maximal-Level geschmiedete Waffe zur besonderen Boss-Waffe umschmieden. Man hatte jedoch keinerlei Anhaltspunkt, welche Art Waffe man aufleveln muss, oder dass man das überhaupt muss. Es gab schlichtweg keinerlei Hinweise auf ein derartiges System, alles musste durch Ausprobieren (oder Nachlesen) selbst entdeckt werden. Das hat zwar auch einen guten Teil des Spasses ausgemacht, lief letztendlich allerdings meist darauf hinaus, dass man doch einfach in eine Dark Souls Wikia geschaut hat, um sich die entsprechenden Infos zu besorgen. Dies alles wurde nun deutlich vereinfacht. Es gibt nun beispielsweise einen Händler für Bosswaffen, mit der Boss-Seele als Währung für das entsprechende Item. Das nimmt zwar auf der einen Seite ein wenig das "Mysteriöse" aus der Welt, hat mir jedoch beim Spielen nicht direkt gefehlt, weil nach dem Genuss von DS1 das Ganze System sowieso nicht mehr geheim und mysteriös gewesen wäre. Von demher: Mir eigentlich egal. ;-)

Die Leuchtfeuer finden sich jetzt übrigens häufiger, was unter anderem allerdings dem Umständ geschuldet sein dürfte, dass die einzelnen Gebiete kleiner sind, dafür jedoch sehr viel mehr verschiedenen Gebiete existieren. Das macht das Spiel natürlich etwas einfacher, aber in meinen Augen ist das einer der Punkte, die in Teil 1 etwas unfair waren. Die Laufwege waren (vorallem da es auch einige Leuchtfeuer hinter unsichtbaren Wänden gab, die kein normaler Spieler normalerweise finden würde) etwas lang. Das ist nun etwas entschlakter, ohne jedoch dadurch an Spannung zu verlieren. Vielmehr empfand ich die Leuchtfeuer nun deutlich besser gesetzt, was einfach nur positiv zu vermerken war, wenngleich das auch Geschmackssache ist.

Nun zum zweiten, für mich genauso wichtigen Punkt: Spielwelt und Umfang.

Auch hier kann man weitgehend Entwarnung geben, das Spiel ist nicht kürzer als der Vorgänger, sondern vermutlich sogar noch ein gutes Stück länger. Für Teil 1 habe ich in etwa 45 Std. Spielzeit gebraucht (allerdings mit einigen wenigen Ausflüge in eine Komplettlösung), für Teil 2 nun komplett ohne externe Informationen oder Spoiler (auch keine Trailer, wollte mich nicht spoilern) etwa 48 Std. Dabei habe ich allerdings noch deutlich mehr Zeit in Erkundung und Ausprobieren gesteckt, als noch bei DS1, schlichtweg weil ich die allgemeinen Prinzipien des Spiels schon verinnerlicht hatte. Dadurch wird natürlich die Spielzeit deutlich relativiert, würde ich komplett ohne Vorwissen in DS2 einsteigen, würde ich vmtl sogar noch länger brauchen als bei Teil 1. Wobei hier die Spielzeit mMn noch durch Dinge wie den Abyss-Ring gestreckt wurde, ohne den man einen elementaren Bosskampf nicht spielen konnte, was einem natürlich aber nicht gesagt wurde, was für sinnloses Herumprobieren gesucht hat. Derartiges findet sich in DS2 nicht mehr, oder nurnoch marginal.

Die Spielwelt an sich ist dabei allerdings nicht mehr ganz so wunderbar gut gelungen wie in Teil 1. Das liegt allerdings am allgemeinen Aufbau der Welt. War diese in DS1 noch sehr zentriert, mit viel Erforschung in die Höhe und Tiefe, geht DS2 eher in die Breite. Der "zylindrische" Aufbau wird hierbei durch einen sternförmigen getauscht, man hat also einen zentralen Ausgangspunkt, von dem viele, sich verzweigende Wege abgehen. Dadurch verliert die Spielwelt etwas von ihrem Zauber, weil es niemals zu Momenten kommt, an denen man sich auf einmal an einem Punkt wiederfindet, den man vor 20 Stunden schon passiert hatte, nun jedoch aus einer anderen Richtung kommt. Das ist zwar irgendwie schade, aber auf der anderen Seite sind dafür die einzelnen Gebiete deutlich abwechslungsreicher gestaltet, was sehr schön ist. Wobei dadurch wiederum ein wenig die übergänge von Gebiet zu Gebiet etwas holpriger ausfallen und die Welt nicht ganz so harmonisch wirkt, wie noch in Teil 1. An der allgemeinen Qualität der Gebiete ist allerdings überhaupt nichts auszusetzen, immernoch finden sich überall versteckte Geheimnisse, Abkürzungen, Fallen, verzweigte Gänge, gefährliche Sprünge und verzweifelte NPCs. Auch optisch hat mich kein einziges Gebiet gelangweilt, einige würde ich sogar als deutlich besser einstufen, als in Dark Souls 1.
Desweiteren gibt es nun sehr viel mehr, hübschere Rüstungssets und Waffen, hier sind einige wirklich schöne Designs dazugekommen. Auch gibt es nun weniger wirklich hässliche Gegenstände, eigentlich jedes Set ist tragenswert. Zu den Waffen im nächsten Punkt aber gleich noch mehr.

Kämpfen, Standartgegner und Bosskämpfe.

Ich will es an dieser Stelle kurz machen: Das Kampfsystem ist genauso gut und genial wie in Teil 1. Was primär daran liegt, dass sich nicht viel geändert hat. Einige Detailveränderungen gibt es zwar dennoch, diese sind jedoch allesamt dem Spielgefühl zuträglich. So etwa eine etwas präzisere Steuerung der Figur, vereinfachte Sprungmechaniken usw. Das sind Details, die in Trailern und Tests nicht wirklich zu erkennen sind, für den geübten Fan allerdings sofort aufallen, mir jedoch allesamt gut gefallen haben, weswegen ich das nicht näher ausführen will, sondern schlicht mit "Etwas präziser" abkürzen möchte. Keine Sorgen also an dieser Stelle. ;-)
Erfrischend sind hierbei übrigens auch die neuen Animationen der zum Teil bereits bekannten Waffen. Die neu hinzugekommenen Twinblades haben einen interessanten, sehr schnellen Stil, der gut in das bekannte Kader passt, sich jedoch komplett anders und neu spielen. Ansonsten haben zum Beispiel Hämmer, äxte und Sensen endlich mehr verschiedene Animationen erhalten, an deren Stelle zuvor nur ein sehr simpler, ewig gleicher Schlag stand. Daher machen diese Waffen nun auch deutlich mehr Spass. Das gilt auch für "Exoten" wie die Peitschen, die in Teil 1 mMn der totale Müll waren, nun machen auch diese Waffen endlich richtig Spass. Negativ hat es auf den ersten Blick allerdings den Konterschlag erwischt. Ich habe in Dark Souls ehrlich gesagt noch nie wirklich viel gekontert, im Gegensatz zu Teil 1 kam mir das Zeitfenster für einen erfolgreichen Konter allerdings deutlich kleiner vor, oder es war anders gesetzt. Gekontert habe ich daher bisher eigentlich nie, was sich allerdings in kommenden Spieldurchläufen (aktuell bei Nummer 3) ändern wird, evtl. werde ich hier dann nachliefern.
Ganz krass im Gegensatz dazu stehen übrigens die diversen Zauber. Diese waren in Teil 1 eher umständlich und unpraktisch zu spielen, da man nur schwer Zugang zu neuen, bzw. mehr, Zaubern erhalten hat. Das ist nun etwas simpler, man hat sehr schnell und einfach Zugang zu 60 Seelenpfeilen, mit denen sich die ersten Bosse durchaus einfach (bzw. eben nicht schwieriger als mit Nahkampfwaffen) besiegen lassen. Damit und in Kombination mit den vielen neuen, zum Teil richtig spassigen Zaubern, Wundern und (ebenfalls neu) Hexereien steht diversen Zaubererklassen nun wirklich nichts mehr im Wege. Diese sind nun endlich auf einem Niveau mit "regulären" Klassen und stehen genauso wie Bogenschützen nicht mehr als Exoten am Rande der Hardcore-Spieler, welche natürlich auch bisher wenig Probleme mit derartigen Klassen hatte. ;-)

Zu den Standartgegnern lässt sich übrigens nicht allzuviel positives oder negatives sagen. Im Grunde erhalten Spieler von Dark Souls 2 genau den Mix aus bekannten Gegnern und neuen, schön ekelhaften neuen Designs für neue Gegner, den sie vermutlich erwarten. Wobei auch bereits bekannte Feinde eine neue Optik verpasst bekommen haben, was ich sehr schön fand. Man kann daher eigentlich nur sagen: Gleichbleibendes Niveau, wem es bisher gefallen hat, wird weiterhin auf seine Kosten kommen, aber auch keine grossen überraschungen erleben. Wobei einige Gegner natürlich aus der Menge herausstechen, kann man hier mehr oder minder einfach sagen "Ah, der hier ist wie in Dark Souls 1 die Scorpion-Dämonen" und ähnliches. Schlecht fand ich das allerdings nicht, zum einen weil es wie erwähnt genügend eigenständige Monster gibt, es zum anderen aber auch für einige sehr schönen Deja Vus gesorgt hat.

Bei den Bossgegnern sieht das schon ganz anders aus. Denn hier hat sich Dark Souls stark verändert, ob zum positiven oder zum negativen, ist jedem selbst überlassen. Das betrifft vorallem die Menge an Bossgegnern. Es gibt nun SEHR viele davon. Wirklich SEHR SEHR viele. Das fand ich persönlich auf der einen Seite schade, weil nun einige Bosskämpfe schlichtweg etwas langweilig sind, weil die Designs und Abläufe eher denen von Standartgegnern entsprechen, andererseits fand ich das gut, weil dadurch häufiger Spannung aufgebaut wurde, wo ansonsten die Aufregung etwas abgeflacht wäre. Denn eine Nebelwand in Dark Souls erzeugt immer einen etwas erhöhten Herzschlag, was durchaus zuträglich ist. Und wirklich einfach ist auch kein einziger Kampf, einige sind jedoch eher als "grössere Standartgegner" zu bezeichen (rein von der Schwierigkeit her, vom Design her ist natürlich jeder Bossgegner einzigartig).
Ansonsten sind die Bosskämpfe allerdings wieder absolute Spitzenklasse und auch wieder bockschwer. An dieser Stelle ist also ebenfalls Entwarnung angesagt. Es gibt vier "Old Ones" die in etwa den vier Lordseelenträgern aus Teil 1 entsprechen, was Spannung und Schwierigkeitsgrad angeht. Aber auch ansonsten sind sehr viele wirklich gut gelungene und vorallem spassige Kämpfe dabei, einige davon übertreffen sogar die Bosse aus DS1, das ist jedoch natürlich Geschmackssache. Positiv anzumerken ist auch, dass es in Dark Souls 2 nun kein nervigen "Bed Of Chaos" Bosskampf mehr gibt, der vielen Fans sicherlich noch als eher unangenehm bekannt sein dürfte. Auch Schwierigkeitsspitzen wie in Teil 1 Ornstein und Smaugh tauchen jetzt nicht mehr auf. Was nicht heissen soll, dass es keinen Kampf gäbe, der ähnlich schwer ist, sondern vielmehr, dass die Schwierigkeitsgrade der Bosse nun nicht mehr derart schwanken, sondern eher aufeinander aufbauen, was ich als sehr angenehm empfand.

Die Geschichte von Dark Souls 2.

Die Geschichte von Dark Souls 1 war gelinde gesagt subtil. Nur wer wirklich aufgepasst hat, die Beschreibungen von Items gelesen hat und allen NPCs zugehört hat, konnte sich am Ende mit ein wenig Glück einen Reim darauf machen, was gerade passiert ist. Jedoch konnte man so auch unglaublich tief in die Welt eintauchen und hat im dritten Durchlauf immernoch neue Hinweise auf die Geschehnisse bekommen, was für Fans der Geschichte einfach nur spannend war. Auf YouTube finden sich so mittlerweile auch unzählige Videos die Theorien und Geschichten diskutieren oder aufdecken. Für mich persönlich war das einer der Punkte bei Dark Souls die mir am besten gefallen haben, dementsprechend war ich natürlich sehr gespannt auf die Erzählweise in Teil 2, die etwas direkter erfolgen sollte. Und was kann ich sagen: Das tut sie auch. Das hat diverse Auswirkungen auf mein Empfinden der Geschichte, die sich im Endeffekt jedoch alle irgendwie wieder zu relativeren scheinen. So gibt es noch immer keine (Gott sei Dank) Zwischensequenzen oder ähnliches (lediglich zu Beginn und zum Ende eine kurze Sequenz), dafür sind jedoch die NPCs und Itembeschreibungen etwas deutlicher im Preisgeben ihrer Geschichte. Und obwohl das Ganze immernoch sehr subtil ist, empfand ich das als negativ im Vergleich zu Teil 1. Auf der anderen Seite hingegen traut sich die Geschichte dafür nun im Gegensatz zum Prequel auch, ein paar kleinere Twists in die Handlung aufzunehmen, wodurch ich wiederum überrascht wurde. In Teil 1 bestand die Geschichte ja eher aus dem Entschlüsseln der Vorgeschichte des Spiels und weniger aus einer direkten Handlung innerhalb des Spiels. Mit der kleinen Handvoll "Twists" ist dies nun anders und relativiert mMn die Direktheit (von Direktheit zu sprechen ist immernoch etwas hoch gegriffen) der Story wieder. So habe ich im zweiten Durchlauf schon deutlich mehr Details entdecken können und eigene Theorien aufgestellt, Potenzial zum Rätseln besteht also weiterhin.

Technik

Wie eingangs gesagt ist die Performance von Dark Souls 2 auf dem PC optimal, durchgehend 60 Bilder pro Sekunde und ich vermisse auch keine grafischen Einstellungen, alles vorhanden, was man so erwarten sollte. Zur Steuerung mit Maus und Tastatur kann ich nichts sagen, ich stelle mir das Ganze jedoch fürchterlich vor und würde einen Controller daher voraussetzen.
Ansonsten kann die Grafik leider nicht das halten, was im Vorfeld versprochen wurde. Wie bereits erwähnt habe ich vorweg zwar keinerlei Trailer gesehen, jedoch bin ich nun im Nachhinein darauf aufmerksam geworden, dass die ersten Trailer gerade in Sachen Lichteffekte deutlich besser aussehen, als das aktuelle Spiel. Das finde ich schade und ein klein wenig unverschämt, ist mir jedoch persönlich irgendwie egal, da ich die entsprechenden Trailer ja im Vorfeld nicht gesehen habe und dementsprechend nicht enttäuscht wurde. ;-)
Denn die grafische Qualität ist im Vergleich zu Teil 1 deutlich gestiegen. Die Schattenwürfe der eigenen Figur sind deutlich besser, die Texturen der Umgebung grösstenteils (leider nicht immer) ebenfalls, dank AA und höherer Auflösung auf dem PC ist das Bild nun auch richtig schön knackig und nicht mehr so verwaschen wie noch Teil 1 (den ich auf der Xbox spielte).
Lediglich die Landschaft ausserhalb des Spielgebiets sieht wirklich schlecht aus. Das wurde in Teil 1 entweder durch starke Unschärfeeffekte kaschiert, oder kam aufgrund des engen Aufbaus der Welt gar nicht erst vor, in Teil 2 nun blickt man öfters mal auf wirklich hässliche Matschtexturen und Playstation 2 - Niveau - Bäume die nur aus zusammengesteckten Texturen bestehen (ähnlich dem kurzen Waldabschnitt in Teil 1 zwischen Sens Fortress und dem Schmied)

Mit aktuellen Titeln kann das Spiel dementsprechend also nicht mithalten, das Niveau von Teil 1 wird jedoch mindestens gehalten, in vielerlei Hinsicht sogar übertroffen. Und wie bereits zuvor ist das Spiel rein vom Design her auf einer derartig hohen Stufe, dass man sich über fehlende Polygone oder verwaschene Texturen nicht wirklich aufregen sollte. Für Grafikhuren natürlich dennoch nichts.

Fazit

Das Fazit wird jetzt kaum noch jemanden überraschen, daher werde ich es kurz und bündig in einen Satz fassen:
Dark Souls 2 ist in meinen Augen die beinahe perfekte Fortsetzung, die sich zwar in einigen Punkten vom Vorgänger unterscheidet, dabei allerdings niemals schlechter als dieser ist und die Tugenden, die Teil 1 gross gemacht haben weiterhin vertritt.

Daher steht nun für mich jetzt schon fest, bestes Spiel des Jahres und auf meiner persönlichen Liste der besten Spiele die ich je gespielt habe zusammen mit Teil 1 auf Platz 1, neben Grössen wie Deus Ex, Bioshock, Shadow of the Colossus und Baldurs Gate.


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Empfehlung für alle Pirate- oder Assassins Creed - Fans, 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich muss man sich nur zwei Fragen stellen, sollte man über den Kauf von AC 4 Black Flag nachdenken:

1. Wie haben mir die bisherigen Teile der AC-Reihe gefallen?
2. Sind Piraten cool?

Denn im Grunde ist es das dann auch ... ein AC wie man es schon fünfmal gesehen hat, mit denselben Stärken (fantastische Präsentation, interessante Geschichte, toll choreographierte Kämpfe- und Klettereinlagen, super eingefangenes historisches Setting) und denselben Schwächen (zu einfaches Gameplay, leicht repetitive Missionen, mässig spannende Aufenthalte ausserhalb des Animus). Nicht mehr und nicht weniger. Halt doch, eigentlich doch mehr und eigentlich doch auch weniger. Denn jetzt kommt die zweite Frage zu tragen: Piraten! Doch wo es bisher im Grunde eigentlich egal war, ob man als arabischer Assassine während der Kreuzzüge, als Edelmann einer italienischen Stadt der Renaissace oder als Nordarmerikanischer Ureinwohner unterwegs war: Das Gameplay war stets daselbe. Klar, immer einige Verbesserungen, Erweiterungen und Entschlackungen, aber dennoch daselbe. Nun kommt jedoch im aktuellen Teil das Piratendasein wesentlich stärker zutragen, als manch einer zuvor erwartet hatte. Man verbringt nämlich gut die Hälfte des Spiels auf seinem Schiff. Plündert Handelsschiffe, entert spanische und englische Kriegsschiffe, erobert Festungen, jagt Haie, sucht Mayatempel und und und.
Die Schiffskämpfe waren zwar schon in AC3 präsent, nehmen nun jedoch einen wirklich grossen Teil des Spiels in Kauf, ohne dabei wie Streckmaterial oder ähnliches zu wirken. Das ganze Aufrüsten des eigenen Schiffes, das Herumschwingen an Seilen zwischen Schiffen und das Tauchen nach versunkenen Schätzen hat mir im Grunde sogar mehr Spass gemacht als der klassische Assassinen-Part, der im Grunde genau wie gewohnt aus den bisherigen Teilen der Serie übernommen wurde.

Als Ganzes betrachtet ist Black Flag daher der bisher ausgereifteste und mMn auch der beste Teil der Serie. Denn wo ich mich bisher immer nach einer gewissen Zeit gelangweilt habe, greift nun der Piratenpart des Spiels ein und rettet das ganze Paket für mich. Keine Langweile mehr, keine Durststrecken, einfach nurnoch reiner Spass die ganze, sehr stattliche Spieldauer hindurch. Was übrigens ungefähr bei 30 Stunden liegen dürfte. Wenn man wirklich alles gemacht haben will und alle Upgrades gekauft (was übrigens teilweise auch nötig ist, die Schiffskämpfe sind entgegen der Erwartung nicht gerade einfach) können daraus auch locker 60 bis 80 werden.

Wem allerdings natürlich weder Piraten, noch Assassinen Spass machen, der braucht es hiermit gar nicht erst versuchen. Wer allerdings mit zumindest einer Gruppe davon Spass hat, sollte es sich unbedingt zumindest mal ansehen. Der Blick könnte lohnenswert sein. Vorallem da Piratenspiele so gut wie nicht vorhanden sind. Yarr!

Ach und übrigens sind sämtliche Extras der Special Edition totaler Mist. Das nur so nebenbei. ;-)


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultiger Film - gute DVD, 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu diesem Film muss man nicht mehr viel sagen, es wurde im Grunde alles gesagt. Er ist trashig, aber unglaublich cool und spannend, er bietet Action und ruhige Momente, sowie Magie, Schwerter und Männlichkeit in derartigen Mengen, dass es einem die Tränen in die Augen treiben würde, wenn ein echter Krieger weinen könnte.

Die Special Edition (DVD) die ich mir gekauft habe hat ein gutes Bild, typische DVD-Qualität würde ich sagen. Der Ton schliesst sich dem an. Das Bonusmaterial ist interessant, aber nicht der Hammer. Für Fans aber dennoch ganz gut, warum auch nicht. Zu dem Preis nimmt man das doch gerne mit.

Abgesehen davon bietet der Film dann auch noch Lebensweisheiten, die einem für immer im Kopf bleiben werden. Lebensverändernd sozusagen.

"Was ist das Schönste im Leben ... sag du es mir, Conan!" "Mit dem Feind zu kämpfen, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen am Geschrei der Weiber."

Episch. Kultig. Conan.


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3.0 von 5 Sternen Solide Unterhaltung, 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe damals Assassins Creed 1 gespielt und fand es unterhaltsam, aber zu leicht und zu repetitiv. Daher habe ich lange Zeit die AC-Serie gemieden. Als ich nun bei Teil 2 wieder eingestiegen bin muss ich sagen: Es ist besser als Teil 1, was aber nicht heisst, dass es ein wirklich gutes Spiel ist. Es ist halt nicht schlecht.

Das Gameplay hat sich im Vergleich zum ersten Teil so gut wie nicht verändert was das (absolut anspruchslose, aber spassige) Klettern oder das Kämpfen anbelangt. Beides ist überhaupt keine Herausforderung, man stirbt höchstens Mal wenn man aus Versehen von einem Turm springt. Aber selbst dann kann man sich nach 20 Metern freiem Fall noch irgendwo festhalten. Schneller als Runterklettern gehts auch noch, also na ja.

Die Geschichte fand ich schon bei Teil 1 langweilig. Würde es als Mischung aus Matrix, jeder Menge Verschwörungen und Free Running bezeichnen. Die Charaktere sind zwar zum Teil wirklich interessant, aber ansonsten ... es gibt halt böse Templer und gute Assassinen, die Templer sind hinterlistig und bringen Politik und Armeen unter ihre Kontrolle und die Assassinen schlachten sie dann wieder ab ... und so weiter ... hat mich nicht gefesselt.

Wieso gebe ich dem Spiel dann überhaupt 3 Sterne? Nun weil es einfach trotzdem Spass macht, durch die verschiedenen italienischen Städte zu klettern und die Aufträge zu erfüllen, die einem beispielsweise Leonardo Da Vinci gibt. Die sind zwar anspruchslos, aber dafür gut inszeniert und unterhalten.

Zuende gespielt habe ich AC 2 trotzdem nicht, während der letztes zwei Missionen hat mich dann die Lust wieder verlassen ... ist eben eher ein Spiel, das sich als Snack für Zwischendurch eignet. Einlegen, Spielen, Spass haben, Vergessen. Das ist so ungefähr die Reihenfolge.

Was mich anbei schon immer gestört hat, ist das man keinen wirklichen Assassinen spielt. In den Dialogen ist zwar in jedem dritten Satz irgendwo "Die Assassinen" enthalten, aber das bezeichnet wohl eher die Gruppierung dieser Leute an sich ... eigentlich ist man aber kein Attentäter sondern ein Superheld. Man kann sich ja nichtmal ducken oder sonst wie schleichen. Man steht auf den Dächern, wartet bis das Ziel vorbeikommt, springt runter, tötet es und dann schlachtet man 30 Soldaten und geht ohne einen Kratzer. Wer also Stealth-Gameplay erwartet oder das "Assassins" im Titel zu ernst nimmt - Finger weg!


Kein Titel verfügbar

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr schön und bequem - zerfällt aber schnell, 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An sich finde ich die Hose klasse. Sie ist superbequem, schaut gut aus und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Doch leider sind bei meinem Exemplar nach zwei Tagen bereits - so schien es - die Nähte aufgegangen. Habe die Hose wieder zugenäht, doch ist mir bei näherer Betrachtung aufgefallen, dass die Nähte gar nicht das Problem sind, sondern der Stoff. Der bricht nämlich an allen Ecken und Kanten weg. Und dabei habe ich die Hose garantiert nicht überbeantsprucht! Genaugenommen lag ich die zwei Tage nur auf der Couch und bin nichtmal vor die Tür gegangen. Für ein regnerisches Wochenende ist die Hose ansonsten übrigens perfekt. ;-)

Daher kann ich diese Hose nicht wirklich weiterempfehlen. Werde sie zwar trotzdem behalten, weil es mir nichts ausmacht eine Hose zu flicken bis man sie nicht mehr erkennt, aber optimal ist das natürlich absolut nicht!

Ein Stern zusätzlich zum Totalreinfall weil sie eben ansonsten wirklich angenehm und schön ist und ich sie eigentlich mag ... aber ansonsten NULL Sterne, sowas geht einfach gar nicht.


Graveyard
Graveyard
Preis: EUR 8,91

5.0 von 5 Sternen Absolute Kaufempfehlung, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graveyard (MP3-Download)
Selten gefällt mir ein Album auf Anhieb so gut, dass ich es sofort haben muss. Weil es einfach nicht viele Alben gibt, bei denen kein einziger Song in irgendeiner Weise nicht so gut ins Ohr geht oder dort hängen bleibt wie die übrigen. Tja, aber Graveyard kann das offensichtlich. Ist natürlich Geschmackssache, aber dafür ist die Probe-Hören-Funktion ja da.
Ich empfehle jedem der dem Genre etwas abgewinnen kann, sich diesen Hochkaräter zumindest testweise anzuhören, es lohnt sich auf jeden Fall.

Ach und übrigens sind im Gegensatz zu anderen Genrevertretern auch die Songtexte ausgezeichnet gelungen und scheinen nicht nur Mittel zum Zweck, d.h. Grundlage für den Gesang, der wirklich klasse ist, zu bilden. Kommt auch nicht immer vor.


The Name of the Wind: The Kingkiller Chronicle: Day One (Kingkiller Chronicles)
The Name of the Wind: The Kingkiller Chronicle: Day One (Kingkiller Chronicles)
von Patrick Rothfuss
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,30

5.0 von 5 Sternen Wesentlich besser als erwartet, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir das Buch zusammen mit einem anderen (von einem anderen Autor) gekauft, einfach weil ich etwas Lesestoff zur Überbrückung brauchte, bis G.R.R. Martin oder Brent Weeks ein weiteres Buch veröffentlichen. "Leider" hat mir jetzt "The Name of the Wind" derart gut gefallen, dass ich das andere bestellte Buch kaum noch lesen kann. Obwohl es wirklich solide Fantasy-Kost ist.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nur mit Durchschnitt rechnete, als ich "The Name of the Wind" bestellt habe, doch es hat mich wirklich stark beeindruckt und ich würde es direkt neben Martins "Ice and Fire" stellen. Es ereicht vielleicht nicht die Komplexität der "Game of Thrones"-Welt, doch empfand ich es als wesentlich spannender und besser zu lesen. Obwohl (oder gerade weil?) die Geschichte recht bodenständig war. Kaum Magie und wenn, dann nur recht dezent, keine großen Schlachten und Intrigen, einfach eine sehr gute, realistisch anmutende Geschichte in einer tollen Welt mit Charakteren, die mir gegen Ende des Buches wirklich etwas bedeutet haben. Und das war bei mir schon länger nicht mehr der Fall. :)


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