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Stilian1900 Buchfreund (Deutschland)

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Voltaire
Voltaire
von Jürgen von Stackelberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen Voltaire für die, die es eilig haben, 27. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Voltaire (Taschenbuch)
Rezension zu: Stackelberg, Voltaire, München 2006.

Stackelbergs Buch zu Voltaires Privatleben und soziales Engagement ist das erste, das ich über Voltaire gelesen habe. Der Autor drückt sich klar und verständlich aus, seine Gliederung des Textes durchdacht. Seine Begeisterung für Voltaire ist ihm deutlich anzumerken. Dank seines enormen Fachwissens führt er den Leser mit Leichtigkeit in Voltaires Leben ein.

Irgendwie hat sich in den Köpfen der Leute die Meinung gebildet, Voltaire sei Atheist gewesen, führte einen Krieg der «Vernunft» gegen den «Glauben». So dachte auch ich über Voltaire viele Jahre lang. Tatsächlich wurde er mit seiner «Philosphie de l' histoire» zum «Vorläufer der modernen Geschichtsforschung», fand gewiss seinen Spaß an der Bloßstellung biblischer Widersprüche, er selber ist aber kein Atheist, vielmehr ein Deist gewesen (S. 89).

Es überrascht nicht, dass sein Leben ziemlich abenteuerlich verlaufen ist. Sein «Philosophisches Wörterbuch» wurde in Frankreich verboten, weil es die Fundamente der katholischen Kirche untergräbt (S. 92), in Genf sogar öffentlich verbrannt. Er erhitzte die Gemüter, wo immer er sich auch aufhielt. Mehr oder weniger ist sein beißender Spott und seine gewitzte Ironie allen bekannt, denen er ein Begriff ist. Er hatte aber auch andere Züge, leider sind gerade diese der Öffentlichkeit mehrheitlich unbekannt. Dabei ist genau dieser Aspekt seiner Person der «wahre Voltaire», ein Mann edler Gesinnung. Am Abend des 13. Mais 1761 fanden die Eltern des jungen Marc-Antoine Calas ihren Sohn erhängt in ihrem Heim vor. Weil er nicht wollte, dass die Leiche seines Sohnes nackt durch die Straße geschleift wird, behauptete der Vater, sein Sohn sei ermordet worden. Nun muss der Leser wissen, dass die Familie hugenottisch war, ein Umstand, der für den jungen Marc zur Folge hatte, dass er nicht wie gewünscht Jura studieren durfte. In seiner Aussichtslosigkeit, nahm er sich das Leben.

Gerüchte, wonach die Eltern ihren eigenen Sohn töteten, weil dieser angeblich zum Katholizismus konvertieren wollte, machten die Runde, daraufhin wurde die Justiz eingeschaltet und im Verlauf ihrer Untersuchungen gab der Vater den Suizid seines Sohnes schließlich zu. Er wurde lebendig verbrannt, seine Witwe und seine restlichen Kinder aus Frankreich ausgewiesen und ihres Besitzes enteignet. Als Voltaire vom Schicksal der Familie erfuhr, sah er sich zum Handeln gezwungen. Nachdem er sie um Hilfe bat, versorgten ihn einflussreiche Freunde aus Paris mit Informationen über das Leben des jungen Mannes und seiner Familie. Stück für Stück brachte er die Wahrheit ans Licht. Seine Entdeckung hielt er schriftlich fest und machte sie anschließend publik. Der dadurch entstandene Druck auf die Justiz erreichte eine solche Dimension, dass der Vater rehabilitiert wurde, die Familie Calas aus dem Exil nach Frankreich zurückgebracht wurde, ja sogar Trostgeld aus der Staatskasse für das begangene Unrecht erhielt. Und all das, weil ein exzentrischer Störenfried keine Ruhe geben wollte.

Voltaires Leben ist aus eigenem Willen sehr unruhig verlaufen. Es ist spannend zu lesen, wie er als junger Mann zu Geld kam, Kontakte zu Fürsten knüpfte, wegen seines losen Mundwerks die Flucht, aber nie den Mut verlor oder das Handtuch warf.

Wer über Voltaire lesen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Es stammt aus der Feder eines versierten Sachverständigen, der sich einfach ausdrückt, die Titel und den Inhalt der wichtigsten Publikationen zum Thema erwähnt, und last but not least, nicht nur Voltaire den Philosophen im Auge behält, sondern auch den Humanisten, den Spötter, Liebhaber, Freund und politischen Aktivisten (im weitesten Sinn). Damit ist ihm eine gelungene Einführung gelungen. Das einzige Manko ist, dass der Konflikt zwischen Voltaire und Kirche nicht weiter vertieft wird.


Vom Mitgefühl der Tiere: Verliebte Eisbären, gerechte Wölfe und trauernde Elefanten
Vom Mitgefühl der Tiere: Verliebte Eisbären, gerechte Wölfe und trauernde Elefanten
von Marc Bekoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Die Würde der Tiere neu entdecken, 10. März 2015
Rezension: Marc Bekoff / Jessica Pierce, Vom Mitgefühl der Tiere, Franckh Kosmos Verlag 2011.

Bekoff hat eine umfassende Übersicht über das soziale Verhalten und Empfinden der Tiere verfasst. Er will die biologischen Gründe für das soziale Verhalten der Tiere innerhalb ihrer sozialen Gruppen erklären, die meist verheerenden Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf das soziale Gleichgewicht der Tierwelt aufzeigen und uns Leser zu einem anderen Umgang mit Tieren hinführen. Überholte, aber liebgewonnene und bequeme Meinungen weicht er nicht nur auf, er widerlegt sie mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie, Ethologie, Biologie und der Feldforschung. Sein Beitrag ist von immenser Bedeutung.

Er folgt zwar einer bestimmten Hypothese, bleibt aber weitgehend unvoreingenommen und lässt auch andere Meinungen gelten. Ausgehend von eigenen Beobachtungen und der seiner Kollegen, den Erkenntnissen aus jahrzehntelanger Feldforschung und den Ergebnissen verschiedener Experimente an Tieren, schildert er Geschichten der Kooperation, Empathie und des Altruismus aus der Tierwelt. Kooperation komme in der Tierwelt viel öfter vor, als Aggression und Konkurrenz. Tiere trauern um ihre Jungen, Mäuse zeigen Empathie, Kapuzineraffen zeigen eine große "Abneigung gegen" Ungerechtigkeiten (S. 24). Täglich erreichen uns neue Informationen, welche die Grenze zwischen Mensch und Tier hinwegfegen (S. 10), warum auch nicht, schließlich sind wir Menschen auch Tiere. Seine Ausführungen machen einen Paradigmenwechsel notwendig.

Moral und Empathie haben sich in der Evolution entwickelt. Bereits Carl Gustav Jung nannte die Moral einen "psychischen Mechanismus", der laut Bekoff eine spezifische Funktion ausübt: das soziale Netzwerk der Tiere abzusichern und somit ihre Überlebenschancen zu maximieren. Bekoff definiert die Moral als "soziopositive Verhaltensweise", welche die Interaktionen innerhalb einer Gruppe reguliert.

Seine Beispiele machen seine ErlÃ'uterungen plausibel. Eine Vielzahl von Zitaten verschiedener Forscher untermauern seine Thesen. So hat Jane Goddall beobachtet, dass kooperatives Verhalten bei Schimpansen viel öfter vorkommt, als Kämpfe und Wunden. Er beschreibt konkrete Auswirkungen menschlicher Grausamkeit gegen Tiere, wie diese durch menschliches Tun traumatisiert werden und ein abnormes, aggressives Verhalten zeigen. Die Geschichte einer Freundschaft eines Elefanten zu einem Rhinozeros ist besonders dazu angetan, uns zum Überdenken unserer Ansichten zu bewegen. Ein junger Elefant hat sich mit einem Rhinozeros angefreundet und Kontakt zu diesem gepflegt. Der Rhinozeros wurde von Elfenbeinjägern getötet und begraben. Dieses Ereignis erschütterte den jungen Elefanten; er ging zur Stelle, wo der Rhinozeros begraben wurde, versuchte ihn auszugraben und gab währenddessen Klagelaute von sich. Faszinierend fand ich die Beobachtung eines Raben, der Wölfe zu einem toten Elch geführt hat. Bekoff hat das selbe Verhalten bei Raben und Kojoten beobachtet (S. 93). In Neuseeland bildete eine Gruppe von Delfinen einen Kreis um eine Gruppe von Schwimmern, um die Attacken eines Hais auf die Schwimmer abzuwehren (S. 159). Junge Wölfe reagieren negativ auf Unfairness im Spiel (S. 181). Der Sinn für Gerechtigkeit scheint angeboren, schlussfolgert Bekoff.

Der Wissenschaftler Panksepp hat den Beweis erbracht, dass Ratten lachen und Freude empfinden können. Manche dieser Experimente an Tieren sind extrem grausam, gibt Bekoff zu (S. 145). (Einer Ratte wird der Kopf abgerissen, um die Reaktion einer anderen Ratte zu testen.) Doch die Art und Weise wie Wissenschaft betrieben wird, hängt zum großen Teil von der Weltsicht der Wissenschaftler ab (S. 58). 2007 wurden Spiegelneurosen bei Walen entdeckt, wahrscheinlich sind diese die Fähigkeit zur Empathie verantwortlich. Gerade solchen Wissenschaftler wie Bekoff wird Sentimentalität, sprich mangelnde Objektivität vorgeworfen, doch wie Bekoff erwidert, sind die "privaten Gefühle anderer" eine armselige Entschuldigung, Forschungsergebnisse zu ignorieren, nur um es sich weiterhin bequem zu halten (S. 77). Eine Beziehung zu den Tieren behindert nicht die Forschung, sie kann sie sogar vertiefen.

"Bindungsförderndes Verhalten liefert die Grundlage, in der Kooperation gedeihen kann" (S. 102). Das körpereigene Mittel Oxytocin ist an der Mutter-Kind-Bindung beteiligt, es fördert aber auch die Kooperation. In gewisser Hinsicht bestätigt Bekoff den bekannten Anarchisten Kropotkin, der ebenfalls Kooperationsverhalten in der Tierwelt beobachtet hat. Dieses soziale Gleichgewicht, bei uns Menschen kaum noch vorhanden, wird immer mehr durch menschliche Eingriffe beeinträchtigt. Soziales Gleichgewicht und Gesundheit hängen zusammen, auch bei Menschen. Die Länder mit der meisten sozialen Gleichheit, wie zum Beispiel Norwegen, haben eine viel gesündere Bevölkerung als die USA (S. 187-188). Die Gründe hierfür sind von Bedeutung.

Der Autor berücksichtigt die wesentliche Literatur und kennt den neuesten Forschungsstand. Seine Erkenntnisse und sein Wissen ist enorm, viel wichtiger scheint mir aber sein solides Verständnis für die biologischen Hintergründe für das moralische Verhalten bei Tieren und ihr soziales Miteinander. Das Buch öffnet uns die Augen und verseht überholte Denkweisen mit sehr vielen berechtigten Fragezeichen. Ich bin sehr glücklich, das Buch gelesen zu haben und habe gleich nach der Lektüre angefangen, Konsequenzen aus dem neuen Wissen zu ziehen. Ein großes Dankeschön an den Autor, den Verlag in Deutschland, der die deutsche Ausgabe veröffentlichte und an den Herausgeber. Wir brauchen vielmehr solcher Bücher.


Die Goldenen Verse des Pythagoras: Lebensregeln zur Meditation
Die Goldenen Verse des Pythagoras: Lebensregeln zur Meditation
von Inge von Wedemeyer
  Sondereinband
Preis: EUR 9,50

2.0 von 5 Sternen Pythagoras mystisch gedeutet und falsch übersetzt, 10. März 2015
Rezension zu: Inge von Wedemeyer, Die Goldenen Verse des Pythagoras, Heilbronn 2001.

Das Buch "Die Goldenen Verse des Pythagoras" von Inge Wedemeyer hat die Goldenen Verse des Pythagoras zum Hauptgegenstand. Die Goldenen Verse wurden von Philolaos aufgeschrieben, der ein Schüler des Pythagoras gewesen ist. In ihrem Vorwort erklärt Frau Wedemeyer, dass bei Pythagoras Religion, Wissenschaft und Leben eine Einheit bildeten; diese "Einheit" ist eine Lebensweise, eine Philosophie, welche im Tun und Wollen Ausdruck findet, wie die Autorin bemerkt. Sie zählt Pythagoras zu einer Gruppe von "Geistesheroen", denen sie Universalität attestiert. Wedemeyer will den Leser zu den "esoterischen Wissenschaften" geleiten, ohne diese weiter zu definieren, in denen es um den Aufstieg "zu einer immer tieferen Übereinstimmung mit dem Kosmos" (S. 8). Darum gehe es in den Goldenen Versen. Darum gehe es eigentlich in jeder Religion, behauptet sie. Großteils besteht der Inhalt aus Spekulationen, Deutungen und Überzeugungen der Autorin, die scheinbar mit östlicher Spiritualitä't sehr vertraut ist.

Sie ist der Überzeugung, dass "tief denkende Menschen" zu allen Zeiten und Orten "dieselben Wahrheiten entdeckt" hätten. Sie geht von der Existenz universeller Wahrheiten aus. Aus einem Zitat des Philostratos, in dem es heißt, dass die alten Religionen ihrem Wesen nach miteinander verwandt sind, generalisiert sie mit der Schlussfolgerung: "Alle Religionen" sind verschiedene Wege zum gleichen Ziel. Mit Pythagoras hat das am Ende wenig zu tun. Zur Geschichte und Nachwirkung der pythagoreischen Schule hat sie wenig geschrieben.

Dem Vorwort folgt der griechische Originaltext und seine deutsche Übersetzung. Die abgedruckte Übersetzung ist fehlerhaft. Die "Zurüstung", drei Sätze, die die eigentlichen Goldenen Verse einleiten, wurde falsch übersetzt. Grund hierfür war wohl das Substantiv Nomos. Nomos bedeutet Brauch / Sitte, aber auch Gesetz. Demnach hätte die Zurüstung folgenderweise übersetzt werden müssen: "Zuerst verehre die unsterblichen Götter, entsprechend der Sitte. Ehre und achte den Schwur, und halte die edlen Heroen heilig. Verehre die chthonischen Daimonen, indem du wie geboten opferst." Die Übersetzung im Buch lautet: "Vor allem verehre die unsterblichen Götter, so wie es die Göttliche Ordnung lehrt. Ehre in frommer Scheu das Gelübde und die edlen Heroen, halte sie heilig. Verehre die in der Unterwelt wirkenden Daimonen, indem du opferst, wie es geboten" (S. 17). Im griechischen Text steht nichts von einer "Göttlichen Ordnung". Die restliche Übersetzung ist akzeptabel.

Die "Goldenen Verse" sind vielmehr als eine Unterweisung in pythagoreisches Denken. In ihnen sind wertvolle Element griechischer Psychologie und Pietät festgehalten. Sie erteilen guten Rat und weisen immer auf den Pfad zu den Göttern. Unsere Freunde sollen wir nach ihrer Gesinnung aussuchen, heißt es gleich zu Beginn. Ein weiser Rat, denn mit ihnen wählen wir auch unsere Lebensrichtung, wie Wedemeyer richtig sagt. Uns wird angeraten, nur Werke zu vollbringen, die uns später nicht belasten. Außerdem wird geraten, nichts zu tun, wovon wir keine Ahnung haben, aber zu lernen, was notwendig ist. Schlechtes in uns zu bekämpfen (z.B. den Geiz) und uns über unsere guten Taten zu freuen. Die Goldenen Verse erweisen sich als ein Handbuch fürs Leben. Sir bringen uns eine "sittliche, nutzbringende Lebensführung" nahe, durch die der Mensch Freundschaft mit den Göttern, die Psyche mit dem Leib schließen kann. Das interessante bei den Goldenen Versen ist die Tatsache, dass Schicksal und freier Wille nahe beieinander liegen. Das erinnert stark an Homeros. Was uns das Schicksal aufbürdet, das müssen wir ertragen, gleichzeitig aber sollten wir uns Möglichstes tun, um der Not abzuhelfen. Dies ist unter anderem mit Maßhaltung und Zügelung unserer Leidenschaften zu bewerkstelligen.

Immerzu wird die Einheit und Harmonie betont, Schlüsselbegriffe zum Verständnis des Pythagoreismus. Die Harmonie, der er im Kosmos gewahr wurde, hat Pythagoras ins Menschliche Maß übersetzt. Denn Iamblichos zufolge, vernahm Pythagoras den Klang der Himmelskörper. Heute wissen wir, dass diese tatsächlich einen Klang erzeugen, der bereits aufgenommen und in Form von CDs herausgegeben wurde.

Zeus und die anderen Götter werden angerufen, uns die Augen zu öffnen, von Leid zu erlösen und uns ans Ziel zu bringen. Die Heroen, von denen am Anfang die Rede war, sind Menschen der Vorzeit, die im Hellenentum jenen Rang einnehmen, den die Meister im Fernen Osten innehaben. Die Daimonen sind Wesen, "eine Klasse zwischen den Göttern und Heroen" (S. 26). Zu ihnen zählen beispielsweise die Dryaden und Naiaden.

Wedemeyer zitiert viel aus den Werken von Iamblichos und anderen Quellen, versäumt aber die Quellen anzugeben. Auf Seite 30 stoßen wir auf eine sehr interessante Hymne an Zeus aus den Diatheken des Pythagoras. Wer Zeus nur aus der Mythologie kennt, wird sicherlich einiges neu überdenken. "Zeus ist der Odem des Alls (...). des Weltalls gewaltiger Urgrund", heißt es in der Hymne. Ab dieser Seite fängt Wedemeyer damit an, die Grundzüge der Lehre und Kosmologie des Pythagoras "in mehreren Abschnitten mit fettgedruckten Übertiteln unterteilt" vorzustellen. Die Autorin erklärt nicht nur, sie deutet auch. Und die Gültigkeit dieser Deutungen sind deshalb anzuzweifeln, weil sie nicht in der griechischen Perspektive ihren Ausgangspunkt haben. Mit Emanuel Swedenborg, Jesus von Nazareth und dem Hellenentum fremden Konzept des "Karma" verdunkelt sie die pythagoreische Schule, welche sie davor mit Iamblichos, Apollonios und Porphyrios erhellt hat.

Die Bedeutung griechischer Begriffe, die in den Goldenen Verse und in den zahlreichen Zitaten aufkommen, werden von der Autorin gut erklärt. Die Bibliographie am Ende des Buches enthält viele und gute Bücher zur griechischen Kultur, Pythagoras und der griechischen Philosophie im Allgemeinen.

Die Idee fand ich gut, bei der Umsetzung hagelt es aber. Es fließen die persönlichen Überzeugungen der Autorin in hohem Maße mit ein und die Interpretationen tragen das ihre dazu bei, den Pythagoreismus abendländisch und fernöstlich zu färben. Wer sich für Pythagoras interessiert, dem kann ich das Buch sehr wohl empfehlen, er soll nur nicht bei dieser Lektüre bleiben, sondern anschließend mit der Lektüre akademischer Werke (z.B. Guthrie) fortfahren. Anders kann ein solides Verständnis der pythagoreischen Schule nicht erarbeitet werden.


HP OfficeJet 6310 Multifunktionsgerät mit Fax
HP OfficeJet 6310 Multifunktionsgerät mit Fax

4.0 von 5 Sternen Läuft 8 Jahre ohne Probleme, 10. März 2015
Das Multifunktionsgerät von HP lässt sich problemlos auf den PC installieren. Am Anfang tut man sich mit dem Gerät etwas schwer, doch ist der Dreh mal raus, erweist er sich als benutzerfreundlich. Drucker, Kopierer und Scanner sind leicht zu bedienen, über die Faxfunktion kann ich nichts sagen, weil ich nie Gebrauch davon gemacht habe. Das Gerät wird mit den nötigen Installation-CDs, Strom- und USB-Kabel geliefert; ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Gerät auch dann am PC angeschlossen werden kann, wenn keine Installation durchgeführt wurde. Der Scanner arbeitet langsamer als der Kopierer und Drucker, vor allem wenn er auf Farbe eingestellt wurde.

Der Kopierer läuft auch ohne PC. Insgesamt sieht das Gerät komplizierter aus, als es in Wahrheit ist. Ich habe ihn 2007 gekauft und ihn in all den Jahren oft in Betrieb genommen. Er läuft immer noch wie geschmiert. Im Vergleich zu neueren Modellen sieht er grobschlächtig aus, klar, aber er macht seine Arbeit gut. Er eignet sich nicht nur für den normalen Hausgebrauch, obwohl es ein kleineres Gerät hier auch machen würde, aber auch für das heimische Büro. Er hält viel aus und macht keine Probleme. Ich bin zufrieden.


Bilderrahmen "Lara" antik gold 20x20 cm komplett mit Normalglas
Bilderrahmen "Lara" antik gold 20x20 cm komplett mit Normalglas

4.0 von 5 Sternen Wie auf dem Bild, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Bilderrahmen Lara sieht in echt genau wie im Netz aus. Der äußere Rahmen hat eine goldene Farbe und ist verschnörkelt. Es ist leicht, ihn an die Wand zu hängen und er ist pflegeleicht. Außerdem hängt er fest an Ort und Stelle. Insgesamt ein guter und geschmackvoller Bilderrahmen.


Walther KP070S Trendstyle Kunststoffrahmen 50 x 70 silber
Walther KP070S Trendstyle Kunststoffrahmen 50 x 70 silber
Preis: EUR 24,13

3.0 von 5 Sternen Ein praktischer Kunststoffrahmen – mehr nicht, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aus der Nähe wirkt der Kunststoffrahmen sehr billig, aus größerer Entfernung betrachtet, fällt der erste Eindruck deutlich milder aus. Nachdem er ausgepackt wurde, muss der Kunststoffrahmen auf alle Fälle mit einem angefeuchteten weichen Schwammtuch gesäubert werden, erst dann kann man ihn an die Wand hängen. Der Rahmen ist nicht der stabilste, darum muss er vorsichtig gesäubert und an die Wand gehängt werden. Er ist praktisch, nicht mehr, nicht weniger.


LIEBESKUMMER PAN TRÖSTET PSYCHE SKULPTURENGRUPPE ANTIKE PALAZZO EXCLUSIV
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Wird angeboten von PALAZZO INT
Preis: EUR 57,99

5.0 von 5 Sternen Pan tröstet Psyche, 10. März 2015
Die kleine Statue von Pan und Psyche ist stabil und wiegt schwer in der Hand, ohne grobschlächtig zu wirken, im Gegenteil: Gesichtszüge, Arme und Beine sind sehr fein ausgearbeitet. Jede Komponente, ob Nase, Bart oder Gewand, fügt sich harmonisch ins größere Bild ein, auf die Details wurde viel Wert gelegt. Die Haltung von Psyche und die Miene von Pan sind sehr ausdrucksvoll. Tatsächlich sieht es so aus, als würde Pan Psyche gut zureden. Pan wurde deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt, er sieht viel plastischer als Psyche aus. Obwohl ich der Meinung bin, dass bronzene Töne bei griechischen Statuen unangemessen sind, ist die Farbwahl in diesem Fall sehr gut gewählt. Pans Finger brechen leicht ab, aber mit gutem Sekundenkleber kann man sie wieder an die jeweilige Hand kleben. Das ist kein Problem.


M&M Stifteköcher Multiboy/68520201SP schwarz
M&M Stifteköcher Multiboy/68520201SP schwarz
Wird angeboten von copyDon
Preis: EUR 7,79

5.0 von 5 Sternen Ein stabiler Stiftehalter, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Stiftehalter ist rabenschwarz, hat sieben Fächer, drei große für Stifte, Lineale, Scheren etc., drei kurze für Büroklammern, Radiergummis etc. und eins für Notizen. Letzteres finde ich sehr praktisch. Die Oberfläche ist schön glatt und der Halter stabil. Mir ist er voll geladen aus ein Meter Höhe auf den Boden gefallen, dabei ist nur ein irrelevant kleiner Teil vom kleinen Halter (außen rechts) abgebrochen. Ein praktischer Stiftehalter für Zuhause, ich würde ihn wieder bestellen.


Kerzenleuchter Antik Keramik Kerzenständer Leuchter Neu Höhe 30cm
Kerzenleuchter Antik Keramik Kerzenständer Leuchter Neu Höhe 30cm
Wird angeboten von AT- Geschenkshop
Preis: EUR 17,90

4.0 von 5 Sternen Ein guter Kerzenleuchter mit kleinen Schwächen, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich suchte zwei „antike“ Kerzenleuchter in weißer Farbe, außerdem sollten sie eine Höhe von mindestens 25 cm und einen antiken Stil haben. Als ich die Kerzenleuchter auspackte, konnte ich sehen, wie sehr sie meiner Vorstellung entsprachen. Der Kerzenleuchter, der oben zu sehen ist, hat eine Höhe von ca. 30 cm, sein Durchmesser beträgt 12,5 cm, er ist weiß gefärbt. Seinen antiken Flair verdankt er den Ornamenten auf seiner Oberfläche. Ein Kerzenleuchter, zwei habe ich bestellt, hat einen leicht wackeligen Sockel. Beim Umgang mit dem Kerzenleuchter ist Vorsicht geboten, weil er innen hohl ist und damit leicht zerbrechlich. Ansonsten schmeichelt der Leuchter den Augen und verleiht der Umgebung einen edlen Touch.


Anhänger Amethyst-Spitze mit Granat 925er Silber
Anhänger Amethyst-Spitze mit Granat 925er Silber

4.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderer Anhänger, 10. März 2015
Der Amethyst-Spitze Anhänger ist in echt robuster, als er im Netz aussieht. Und eleganter. Der Amethyst weist keinerlei Kratzer auf, der kleine Granat sitzt fest an Ort und Stelle. Ich machte mir meine Gedanken darüber, für wie lange der Granat wohl auf seinem zugedachten Platz bleiben würde. Ich rechnete fest damit, dass er sich irgendwann lösen oder abbrechen würde. Zwei Jahre sind seitdem vergangen, nichts dergleichen ist passiert. Der Stein ist fein geschliffen, seine Kanten glatt. Er wird von Silber gehalten, in das auch der kleine Rubin eingefasst wurde, Die Öse macht einen zarten Eindruck, ist aber ganz in Ordnung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgewogen, der Versand schnell. Deshalb vergebe ich 5 Sterne.


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