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Rezensionen verfasst von
Heffa Fuzzel (Wiesbaden, Hessen)

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4 x mumbi Schutzfolie Samsung Galaxy A5 (2016) 2x VORNE und 2x RÜCK Folie - bewusst kleiner als das Display, da dieses gewölbt ist (nicht für Galaxy A5 2015)
4 x mumbi Schutzfolie Samsung Galaxy A5 (2016) 2x VORNE und 2x RÜCK Folie - bewusst kleiner als das Display, da dieses gewölbt ist (nicht für Galaxy A5 2015)
Wird angeboten von janus net AG / inkl. MwSt Widerrufsbelehrung AGB unter Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Folien für Samsung Galaxy A5 (2016), 10. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie bereits geschrieben wurde, ist die Folie kleiner als das Handy, was aber auch verständlich ist, wie ich finde, da der Rand gebogen ist. Die Folie ließ sich sehr gut auftragen, die Anleitung war dabei sehr hilfreich. Ich hab das Pack mit Folien für die Vorder- und Rückseiten gekauft. Beides ließ sich einwandfrei (und fast ohne Bläschen) auftragen. Ich störe mich persönlich nicht an der "schmaleren" Folie, da das Display an sich sehr gut geschützt ist, und das ist für mich das wichtigsten, den Rest schützt meine Schutzhülle. Die Aussparungen, für Kamera, Hometaste etc sind nahezu passgenau, weswegen man sich daran beim aufkleben sehr gut orientieren kann. Bin sehr zufrieden mit der Folie.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2016 3:19 PM MEST


Easy Breezy
Easy Breezy

5.0 von 5 Sternen Ohrwurm, 7. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Easy Breezy (MP3-Download)
Ich wippe kurz dazu mit dem Kopf. Der Song ist ein totaler Ohrwurm.
Ich muss gestehen, dass ich ihn gerade bei DSDS gesehen habe, und der Song ist nun gekauft. Gefällt mir, bin gespannt, wie weit er kommen wird. Viel Erfolg :)


Die Buchspringer
Die Buchspringer
von Mechthild Gläser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Buch, trotz kleinerer Schwächen, 11. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Buchspringer (Gebundene Ausgabe)
LESEEINDRUCK / ZUR GESCHICHTE

Amy Lennox ist ein gewöhnliches Mädchen, abgesehen davon, dass sie sehr gerne und viel liest. Eine Buchverrückte. Bis ihre Mutter Alexis von heute auf morgen mit Amy aufbrach und von Bochum nach Stormsay reiste; auf eine Insel im Atlantik. Amy konnte nur das Nötigste mitnehmen und an erster Stelle standen hier ihre geliebten Bücher, statt irgendwelcher Kleidungsstücke.

Auf Stormsay trifft Amy seit Ewigkeiten auf ihre Großmutter, Lady Mairead. Auf dieser Reise wird ihr zudem offenbart, wer sie wirklich ist: eine Buchspringerin. Und als Buchspringerin muss Amy dafür sorgen, dass die literarische Welt in bester Ordnung ist und bleibt. Das Wohl der Geschichten steht an oberster Stelle.

Ihre ersten Reisen in die Buchwelt waren einfach total faszinierend! Wie oft hat man schon die Chance, auf seine Lieblingsbuchfiguren zu treffen?! Amy findet ihre neue Gabe verblüffend und kann gar nicht oft genug in die Buchwelt reisen. Doch schnell wird klar, ihre Fähigkeiten sind anders, als die der beiden anderen Buchspringer, Betsy und Will. Amy schaffte es nicht nur bei ihrem ersten Sprung bereits außerhalb der Geschichte zu wandeln, sondern auch außerhalb des Porta Litterae zu springen, was sonst niemanden möglich ist!

Zusammen mit Werther (aus “Die Leiden des jungen Werther” von Goethe) sitzt sie oft zwischen den Zeilen und schnappt Fetzen auf, wie es gerade in anderen Geschichten zu geht. In der “Zeile” und dem “Tintenfass” treffen sich die verschiedenen Figuren der literarischen Welt, wenn sie in ihrer eigenen Geschichte gerade keinen Auftritt haben.

Wie nun bereits im zweiten Absatz des Klappentext deutlich wird: die Literatur-Welt wird gestört. Irgendwer vergreift sich an den Geschichten und an den Ideen, die sie zu etwas besonderem werden lässt. Ideen, wie das Kaninchen mit Uhr und Weste, das Alice den Weg ins Wunderland zeigt. Einfach verschwunden. Und plötzlich stirbt auch noch der beste Freund von Will ausgerechnet in der Außenwelt: Sherlock Holmes.

Wer steckt nur hinter diesen ganzen scheußlichen Taten? Wer sorgt dafür, dass die gesamte literarische Welt zusammenbricht? Amy macht sich mit ihrem neuen Freund Werther auf die Suche nach dem Dieb.

MEIN FAZIT

Nach der Lesung in Leipzig auf der Buchmesse 2015, musste ich dieses Buch einfach haben. Die Idee, durch Bücher springen zu können und mit den vielen Charakteren Abenteuer immer und immer wieder “real” erleben zu dürfen, war einfach faszinierend. Umso schöner, dass mich das Buch bis auf ein paar wenige, kleine Kritikpunkte rundum zufrieden stimmen konnte.

Einige Dinge wurden leider nicht geklärt, was ich sehr schade fand. Zumal, wenn man bedenkt, dass für diese Handlungen oft sehr viel Worte genutzt wurden, sie “erleben zu lassen”. Am Ende wirkten diese kleinen Geschichten als nichtig und überflüssig, weil sie letztlich doch keine Relevanz hatte. Wer das Buch bereits gelesen hat, weiß, was ich meine.

Was mich auch bis zum Ende nicht genau erschließen lässt, ist, warum Amy ihre Mutter so selten Mutter nennt, sondern ständig bei dem Vornamen Alexis. Vielleicht habe ich auch einfach die Stellen mit den Hinweisen vergessen oder überlesen. Obwohl ich der Meinung bin, dass Amy meinte, dass Alexis eine wichtige Person in ihrem Leben ist, wenn nicht sogar ihre beste Freundin. Da Amy aber ständig von Alexis redet, wirkt diese Bezeihung auf mich etwas distanziert.

Aber, neben dieser kleinen Sachen, hat mir vor allem gefallen, wie die Geschichte endete. Zwar wäre hier noch etwas Potenzial gewesen, einen Blick weiter in die Zukunft zu bieten, dennoch war das Ende für die Geschichte vollkommen ausreichend.

Vor allem faszinierend und inspirierend fand ich die Tatsache, wie authentisch und detailreich Gläser die literarischen Welten zum Leben erwecken konnte. Während Amy oft mit Werther (aus “Die Leiden des jungen Werther” von Goehte) herum streifte, trafen sie auch auf andere Buchcharaktere, die glaubwürdig, auch außerhalb ihrer Geschichten, auftraten. Sehr beeindruckend, wie Gläser diese Charaktere immer wieder so gut reflektieren konnte!

Was mir auch gefallen hat, war diese stürmische Insel “Stormsay” und die beiden verfeindeten Clans, die sich wegen einer Fehde derzeit nur gerade so tolerieren.

Das Buch ist etwas kindlicher und daher kann ich das empfohlene Alter von ab 12 Jahren vollkommen unterstützen. Auch das Buchcover ist, gemessen an den Inhalt des Buches, gut getroffen. Der Schreibstil ist gut verständlich und flüssig.

Alles in Allem ein beeindruckendes Buch, das mich, trotz einiger kleiner Kritikpunkte, überzeugen konnte. Ich würde es jedem empfehlen, der gerne durch Klassiker wie “Der Zauberer von Oz”, “Das Dschungelbuch” oder “Alice im Wunderland” springen möchte. Selbst für angehende Autoren/Schriftsteller finde ich, dass das Buch inspirieren kann, wenn man sich nicht auf die Handlung konzentriert, sondern auf die Welt drum herum.


Blue Exorcist 01
Blue Exorcist 01
von Kazue Kato
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,50

4.0 von 5 Sternen Ein vielversprechender Reihen-Auftakt, 28. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Blue Exorcist 01 (Taschenbuch)
LESEEINDRUCK ZUR GESCHICHTE

Charaktere

Rin Okumura ist 15 Jahre alt und der ältere der Okumura-Zwillinge. Er gerät oft in Schlägereien, hat ein hitziges Gemüt und kann keinen Job wirklich lange halten. Rin hilft oft, wenn sein kleiner Bruder in Schwierigkeiten ist und ermutigt ihn, seinen Traum, Arzt zu werden, zu leben. Auch, wenn er es selbst noch nicht weiß, sein Herz schlägt am rechten Fleck. Und doch … seine Herkunft würde das niemals vermuten lassen.

Yukio Okumura ist der jüngere Bruder von Rin und will seit Ewigkeiten Arzt werden. Er war immer zielstrebig und wissbegierig. Demnächst wird er an die Heiligkreuz-Akademie wechseln. Doch er birgt ein Geheimnis in sich, das selbst sein Bruder nicht weiß.

Shiro Fujimoto ist einer der höchsten Exorcisten. Zugleich ist er der Ziehvater von den Okumura-Zwillingen. Als Rin beginnt Dämonen zu sehen, muss Shiro ihn über sein Schicksal und seine Herkunft aufklären. Diese Geschehnisse haben jedoch eine tragische Folge …

Mephisto Pheles taucht später im Manga auf und wirkt ein bisschen wie ein Clown oder der Leiter eines Zirkus. In Wirklichkeit ist er der Direktor der Heiligkreuz-Akademie. Er wirkt absolut strange … und das lässt vermuten, dass er eine dunkle Seite zu verschleiern versucht.

Shiemi Moriyama ist 15 Jahre alt, wirkt oft jedoch jünger. Durch ihre Liebe zum Garten, fühlt sie sich ihrer verstorbenen Großmutter verbunden. Dies führt dazu, dass sie einen Pakt mit dem Teufel (bzw. einen Dämon) eingeht. Shiemi spielt im ersten Band im letzten Kapitel eine Rolle, in der sie dem Leser vorgestellt wird.

Story

Es gibt zwei Dimensionen. Assiah, die Welt in der wir Leben. Die andere heißt Gehenna, dem Reich der Dämonen. Normalerweise ist es keinem Lebewesen möglich, zwischen den Dimensionen zu reisen. Doch die Dämonen versuchen es immer wieder, Besitz von Menschen zu ergreifen.

Eines Tages bemerkt Rin, dass einer von den Schlägertypen, von einem Dämon übernommen wurde. Noch völlig geschockt darüber, ist er völlig gelähmt, um sich zu verteidigen. In seiner Not, bricht der Bann, der seine bisherigen Kräfte unterbunden haben.

Just in dem Moment kommt sein Ziehvater zur Hilfe, um Rin später alles über seine Herkunft zu erzählen. Doch Rin kann diesen “Unfug” nicht glauben. In seinem Frust sagt er etwas, was das Schicksal von ihm, seinem Ziehvater und seinem Bruder besiegeln soll. Sein “echter” Vater nutzt diese Chance, um sich Rin vorzustellen … zu einem hohen Preis.

Der Manga ist in drei Kapitel unterteilt. Jedes mit einer eigenen in sich abgeschlossenen Geschichte, welche die Haupthandlung um weitere Geschehnisse erweitert.

MEIN FAZIT

Zu Beginn des Manga war ich noch etwas zwiespaltig. Für mich persönlich waren die ersten Seiten etwas holprig und verwirrend. So im nachhinein betrachtet aber genau richtig. Sie gaben eine schöne Einführung in die Geschichte.

Vor allem Rin als Charaktere hat mir wirklich gut gefallen. Er hat sein Herz am rechten Fleck, sieht sich selbst nicht als einer der guten und hadert viel mit sich selbst. Doch wenn es darauf ankommt, handelt er selbstlos. Eben das macht Rin authentisch und liebevoll. Aber auch unglaublich witzig.

Witzig fand ich auch im zweiten Kapitel eine neue Charaktere, die man am besten als “Clown” bezeichnen kann, aber eine wesentlich wichtigere Rolle einnimmt: Mephisto Pheles. Manchmal nennt er sich auch Faust. Jab, das erinnert sehr an Goethes “Faust”. Aber es passt grandios zur Thematik des Manga.

Die Geschichte schreitet in einem angenehmen Tempo voran. Man hat Zeit, die Charaktere kennen und lieben zulernen und trotzdem ist es sie schnell genug, um von einem Abenteuer ins nächste zu trudeln.

Auch der Zeichenstil gefällt mir. Witzige Stellen werden übertrieben dargestellt und damit wunderbar unterstützt.

Ich kann diesen Manga nahezu jedem Manga-Liebhaber empfehlen, der auf actionreiche Handlungen abfährt. Er ist actionreich, hat ein angenehmes Story-Timing, einen super lustigen Plot, tolle Zeichnungen und noch so viele andere Dinge, die einem das Herz erhitzen. Er ist ernst und witzig. Man muss ihn einfach lieben.

Ein super Auftakt einer vielversprechenden Manga-Reihe.


In The End
In The End

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Comeback" mit Ohrwurm-Charakter, 8. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In The End (MP3-Download)
Ob man hier von einem Comeback sprechen möchte oder nicht, sei jedem selbst überlassen.

Ich finde den Song wirklich toll und hat einen Ohrwurm-Charakter. Nicht nur, weil das Musikvideo dazu wunderbar gestaltet ist. Ich musste mir den Song direkt kaufen, da ich ihn seit dem Auftritt beim ESC Vorentscheid nicht mehr aus meinem Kopf bekam.

Bin schon gespannt, wie das neue Album der jungen Dame sein wird :)


Bäume reisen nachts: Roman (insel taschenbuch)
Bäume reisen nachts: Roman (insel taschenbuch)
von Aude Le Corff
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Nett für Zwischendurch,, 30. Dezember 2014
LESEEINDRUCK / ZUR GESCHICHTE

Die 8-jährige Manon leidet im Stillen unter dem Verschwinden ihrer Mutter Anaïs. Ihr Vater Pierre hat sich selbst an den Sessel gebunden und verdrängt seinen Kummer mit Alkohol und Lustlosigkeit. Für ihn ist mit dem (scheinbar) grundlosen Verschwinden der Ehefrau die Welt zusammen gebrochen.

Von heute auf morgen verließ Anaïs ihre Familie. Lediglich ihrer Schwester Sophie offenbarte sie in einem Brief den wahren Grund: eine leidenschaftliche Liebe, die sie zur Flucht aus dem (grauen) Alltag nach Marokko zog.

Nachbar Anatol, ein alter, mürrischer Mann mit eingeschränktem Weltbild und ehemaliger Französisch-Lehrer, beobachtet seit einigen Tagen die kleine Manon. Das Mädchen hatte eine Art Ritual entwickelt, um über den Verlust der Mutter hinweg zu kommen. Sie begann viele Bücher zu lesen, redete mit den Ameisen und streichelte die Katzen akkurat fünfmal, wie einst ihre Mutter.

Manon wusste, dass ihre Mutter wieder kommen würde. Sie glaubte ganz fest daran und wollte bis dahin alles so machen, wie sie es bei Anaïs abgeschaut hatte. Schließlich sollte die Mutter bei ihrer Heimreise stolz auf die Tochter sein.

Irgendwann fasst sich der Nachbar ein Herz und spricht das Mädchen an. Manon vertraut sich dem fremden Mann an, wie sehr ihr das Verschwinden der Mutter wirklich weh tut. Anatol beginnt daraufhin Manon aus “Der kleine Prinz” vor zu lesen. Die beiden Menschen, zwischen denen Jahrzehnte liegen, werden auf besondere Art und Weise zu Freunden.

Manon gibt Anatol das Gefühl der Menschlichkeit zurück, während er dafür sorgt, dass sich Manon nicht mehr verlassen und einsam fühlt. Die 8-jährige verbringt daraufhin viel Zeit bei Anatol. Sie sprechen viel über das Leben des kleinen Prinzen. Anatol bringt Manon dazu dessen Geschichte zu interpretieren und auf ihr eigenes Leben zu reflektieren.

Als aus heiterem Himmel zwei Briefe für Pierre und Manon von Anaïs eintreffen, beginnt die Reise, auf der Suche nach Anaïs.

Die Geschichte selbst wird immer abwechselnd, jeweils aus der Sicht von den vier Charakteren erzählt. Hat man sich erst einmal an die etwas sprunghafte Erzählweise gewöhnt, fließt das Geschehen nur so vor sich hin.

MEIN FAZIT

Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Drama. Als Leser versetzt man sich automatisch in diese zerbrochene Familie; leidet mit der Tochter mit und will, wie Anatol, das Mädchen in die Arme schließen und trösten. Für ihr Alter ist Manon sehr erwachsen.

Was mir besonders gefallen hat, waren die Sichtweisen von Manon, die noch vollkommen unvoreingenommen, naiv, kindlich und bunt sind. Unverbogen und offen für das, was die Welt für sie bereit hält. Anders dagegen Anatol, der die Zeit seines Lebens eigentlich schon erlebt hat. Quasi als letzte Aufgabe seines voran geschrittenen Lebens, lehrt er dem kleinen Mädchen, die Hoffnung im Leben nie zu verlieren und die Kraft zu haben, eigene Wege zu gehen.

Die beiden waren für mich ein super Charakter-Paar. Wohingegen Sophie und vor allem Pierre eher stille Nebencharaktere bildeten.

Was mir hingegen etwas schleierhaft vorkam, war die Geschichte von Sophie bzw. wie diese in die Handlung eingeflossen ist. Im Laufe der Geschichte enthüllt sich ihr tiefstes Geheimnis, dass auf Anatol abschreckend wirkt. Ohne zu viel zu verraten: Manon zeigt auch hier, dass ihre unvoreingenommene Art den “ältesten Baum” eine neue Welt offenbaren kann.

Die Geschichte ist total süß und verträumt. Einzig der Grund für die Reise nach Marokko und die Bedeutung von Sophies Geschichte ist für mich irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar bzw. erkennbar geworden. Auch das Ende wirkte etwas erzwungen, obwohl ich die Auflösung irgendwie emotional empfand.

Alles in allem ist die Geschichte sehr schön zu lesen und vor allem für etwas Lesevergnügen zwischendurch geeignet. Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die verschiedene Lebenswegen aufzeigt und gegensätzliche Freundschaften knüpft.


The Diviners - Aller Anfang ist böse: Roman
The Diviners - Aller Anfang ist böse: Roman
von Libba Bray
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas kürzer, zügiger und schon wird alles viel spannender., 5. Dezember 2014
LESEEINDRUCK / ZUR GESCHICHTE

New York 1926 . Es ist das goldene Zeitalter. Der erste Weltkrieg ist vorbei, von dem zweiten ahnen die Menschen nichts und auch nichts vom großen Börsencrash. Alles funkelt und glitzert. Die Menschen nehmen ihr Leben nach dem Krieg wieder in die Hand. Genauso schillernd ist auch die Hauptcharaktere des Romans, Evie O’Neill.

Die ersten beiden Kapitel haben mich noch positiv gestimmt, denn diese waren recht verlockend. Der Leser ist zunächst auf einer Feier, bei der die Gäste mit einem “Ouijabretter” (auch Hexenbrett genannt) spielen. Dort spricht ein Geist zu ihnen, der sich als Naughty John entpuppt (und wenig später noch viel Schrecken im Buch verbreiten sollte).

Im zweiten Kapitel wurde der Handlungsort gewechselt – und daran sollte sich der Leser sofort gewöhnen, denn in dem Buch wird, vor allem zu Beginn, sehr gerne mal ohne Vorwarnung durch die Zeit und an andere Orte gesprungen.

Wir lernen nun Evie O’Neill kennen, die bei ihren Eltern in einem Kaff in Ohio lebt. Ihr großes Ziel ist es, aus ihrem Leben etwas besonderes zu machen. Durch einen Fauxpas auf einer Party, schicken sie ihre Eltern nach New York zu ihrem Onkel. Schnell wird ihr klar, dass dies die Chance ist, die ihr Leben verändern kann. Wer weiß, vielleicht wird sie ja ein Filmstar?

Das Mädchen ist verzogen, sagt zu keiner Party “nein” und lebt im Jetzt. Aber sie ist auch sehr gefühlvoll, was deutlich wird durch ihren Talisman, der sie an ihren, im Krieg gefallenen, Bruder James erinnert. Im ersten Teil des Romans erlebt man sie oft auch sehr egozentrisch und über-selbstbewusst. Das sie viel Mut hat, weil sie oft zu schnell handelt, wird einem auch sehr schnell klar. Vor einiger Zeit hat Evie auch festgestellt, dass sie eine besondere Gabe hat: sie kann Gegenständen die tiefsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken, so, wie es auch Diviner können.

In New York angekommen, trifft sie auf Sam, der sie zugleich bestiehlt. Später laufen sich die beiden noch einmal über den Weg, denn offenbar will das Schicksal es so. Ihr Onkel Will betreibt ein Museum über Okkultismus. Zur Seite steht ihm dabei Jericho, dem heimlichen Schwarm von Evies bester Freundin Mabel. Puh, ganz schön viele Charakter auf einmal.

Die Beziehungsstränge sind am Anfang sehr verworren und verwirrend, teilweise, weil die Charaktere so schnell in kurzer Zeit auftauchen, dass man kaum Luft bekommt. Dazu kommt, dass man erst nicht das Gefühl hat, dass Evie die Hauptprotagonistin ist, denn kurz darauf stellt sich eine weitere Figur vor, Memphis. Seine (wichtige) Rolle in der Geschichte bleibt jedoch das ganze Buch über verborgen – ob sie am Ende ansatzweise aufgeklärt wird, muss jeder für sich herausfinden. Für mich hat sich seine Notwendigkeit noch nicht erschlossen.

Es wird in dem Buch also fleißig gesprungen – manchmal kapitelweise, manchmal innerhalb eines Kapitels mit Absatztrennern, manchmal jedoch einfach mitten im Absatz. Dies kann mitunter zu Verwirrungen führen und zur Beeinträchtigung des Lesevergnügens.

Doch dann passiert wenige hundert Seiten später etwas interessantes: der erste Mord! Und die Kettenreaktion, die diese Aktion auslöst, durchzieht sich durch den restlichen Roman und ist auch die Vorlage für die Folgebände. Auch, wenn die wirklich spannenden Sachen viel später geschehen.

MEIN FAZIT

Nach diesem Buch, was mein erstes Bray Buch war, will ich ehrlich gesagt, keine anderen Bücher von ihr lesen. Nicht wegen der Handlung, sondern weil mir ihr Schreibstil streckenweise überhaupt nicht gefallen hat. Während des Lesens herrschte eine absolute Unruhe, denn ständig wurde zwischen den Charakteren gesprungen – teilweise, wie bereits erwähnt, ohne Vorwarnung, mitten im Satz. Das macht das Lesen nun wirklich nicht einfacher.

Was mich auch extrem gestört hat, war, dass die Autorin sehr gerne ausschweifte. Es ist zwar nett, wenn man Situationen etwas detaillierter beschreibt, aber sie tat es leider zu oft, und für meinen Geschmack hat sie damit übertrieben. Dadurch wurde die Handlung langatmig und das Buch noch dicker, als es mit seinen 700 Seiten sowieso schon ist.

Dazu neigt Libba Bray offenbar auch dazu, unwichtige Handlungen einfließen zu lassen. Ob sie für einen der Folgebände eine Rolle spielen, weiß man am Ende des Buches auch nicht. Daher denkt man sich leider zu oft, dass es unwichtig ist und beginnt die Kapitel nur noch zu überfliegen, damit das Buch endlich mal voran kommt.

Und, weil so viele unwichtige Dinge zu passieren scheinen, verliert die Geschichte enorm an Tempo. Ich habe mich die ersten 400 Seiten wirklich durch das Buch gequält, und wäre es nicht für eine Leserunde gewesen, hätte ich es mit großer Sicherheit abgebrochen. Aber ich habe mich durch den Wälzer gekämpft. Gelohnt hat es sich nicht unbedingt. Der Showdown gegen Ende war wirklich gut, ja teilweise sogar etwas gruslig und das Beste an dem ganzen Buch. Doch die 550 Seiten davor und die knapp 30 Seiten danach waren einfach nur träge.

Interessanter hätte ich es auch gefunden, wenn die ganzen Kapitel, in denen die Morde der Personen beschrieben werden, für die Spannung einfach weggelassen worden wären. Es war nur semi-spannend und völlig unnötig für meinen Geschmack, weil man am Ende, unter anderem dank Evies Gabe, sowieso vieles “sehen” konnte. Ohne diese Informationen dieser Kapitel wäre eine wirkliche mystische Spannung entstanden, weil man sich gruselige Szenen vorstellt, z. B. wie es wohl zu dem Mord kam, was das Opfer gesehen haben mag etc. Durch die Vorgabe wurde einem diese Spannung allerdings genommen.

Durch das Weglassen so mancher Füll-Kapitel hätte man zudem das Buch sicherlich um die Hälfte kürzen können. Hut ab an der Stelle, an das Lektorat, die der Meinung waren, dass diese lange Geschichte Spannung, mit jeder noch so unwichtigen Seite, bedeuten sollte.

Dem Buch kann man allerdings etwas Gutes abgewinnen – wer hätte das jetzt noch gedacht? Denn das Setting mit New York im Jahr 1926 war wirklich sehr schön. Offenbar hat die Autorin auch gut recherchiert, zumindest kam alles sehr glaubwürdig rüber. Der Teil, der wirklich mystisch und okkult war, war wirklich spannend und interessant. Leider gab es davon viel zu wenig. Auch hat mit Evie als Charakter außerordentlich gut gefallen, obwohl sie eigentlich ein Antiheld ist, wenn man andere Jugendbuch-Hauptcharakter betrachtet. Und dennoch hat sie etwas charmantes an sich.

Aber das hat mich dazu angehalten zwischen zwei und drei Sternen zu entscheiden. Eigentlich wollte ich drei Sterne geben, aber beim Schreiben der Rezension, ist mir wieder aufgefallen, wie viele Kritikpunkte ich habe. Und allein die Tatsache, dass ich das Buch so schnell wie möglich “verschwinden” lassen will, spricht wohl Bände. Schade.

Ich denke, wer bereits andere Bücher von der Autorin kennt und mag, kann mit dem Buch eigentlich nicht viel falsch machen. Liebhaber von ausfallenden und teils langatmigen Handlungen, werden hier auch auf ein bisschen Vergnügen treffen, auch wenn es für mich schwer vorstellbar ist.

Mein Fazit ist: Sehr gutes Setting, semi-gute Handlung mit zu wenigen Highlights und ein schlechter, komatös-wirkender Schreibstil. Etwas kürzer, zügiger und schon wird alles viel spannender.

Danke für die Bereitstellung und die Lesrunde


#rausmitderdicken
#rausmitderdicken
von Sophia Bennett
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe nicht erwartet, dass das Buch so ernst - so gut werden würde!, 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: #rausmitderdicken (Taschenbuch)
***** LESEEINDRUCK / ZUR GESCHICHTE *****

Vier Teenager-Mädchen, die gemeinsam davon träumen eines Tages eine Girlband, Popstars, zu sein. Sie filmen sich mit Sashas neuem iPhone, wie sie ausgelassen und voller Spaß einen selbst getexteten Song singen. Das Lied “Sonnenbrille” entsteht spontan, während die Mädchen herumalbern und so tun, als wären sie Popstars, so wie Britney Spears oder Kylie Minogue.

Die Melodie entsteht durch Rose, die ausordentlich musikalisch talentiert ist und von allen vier die beste Stimme hat. Doch hier geht es nicht um die beste Sängerin, sondern darum, dass die Mädchen gemeinsam Spaß haben. Typisches Verhalten von Jugendlichen in diesem Alter. Außer Rose und Sasha besteht die “Band” noch aus Nell und Jodie.

Es kommt, wie es kommen muss: Sashas kostbares iPhone mit all den Aufnahmen und Daten wird gestohlen. Schreck! Doch es kommt noch schlimmer, auf der Social Network Plattform “Interface” (die nebenbei viel erfolgreicher als Facebook ist), läuft ein Musik-Talentwettbewerb: “Killer Acts”. Und ausgerechnet dort hat der unbekannte Dieb die Video-Aufnahmen von “Sonnenbrille” hochgeladen. Unter dem Namen “Manic Pixie Dream Girls” (eine Mischung aus vier Bandnamen, die die Mädels hatten) wurden die vier Mädchen angemeldet.

Als sie diese Aufnahme dort entdecken sterben sie fast vor Scham und sind gleichzeitig begeistert, dass sie dort angemeldet wurden. Sie werden über Nacht zu Internet-Stars, alle auf der Schule singen ihren Song. Ja, sogar ihre Direktorin hat ihn als Klingelton! Abgefahren!

Der schlagartige Erfolg und die vielen “Likes” katapultieren die vier Jugendlichen zu “Killer Acts” in die Casting-Show, wo die 100 besten Beiträge vor einer prominenten und professionellen Jury auftreten dürfen. Nur eine handvoll schafft es in die Live-Shows, in der die Zuschauer ihren “Killer Act” wählen, der daraufhin einen hoch dotierten Werbevertrag mit Interface bekommt und ein echter Popstar wird!

Als sie total nervös vor der Jury stehen, ihre Performance wie im Video durchziehen, werden sie gestoppt. Der Jury passt etwas an der Band nicht. Sie müssen sich nun entscheiden: Entweder sie machen als Quartett weiter, kommen aber nicht in die Live-Shows oder sie trennen sich von Rose, die angeblich nicht “dazu passt”, machen als Trio weiter und haben die Chance auf den großen Werbe-Deal. Die Freundinnen nehmen sich die Zeit, um darüber zu diskutieren, in aller Einverständnis geht Rose – doch das hat Folgen.

Denn wie es zu dieser Entscheidung kam, wird von den Kameras natürlich nicht aufgezeichnet. Das hat zur Folge, dass die Außenwelt glaubt, dass die “drei dürren Mädchen” die “Dicke” aus der Band gekickt hätten, aufgrund ihres Aussehens. Das löst einen Shitstorm aus, den sich die Jugendlichen stellen müssen. #rausmitderdicken wird zum Hashtag und Shitstorm Aufhänger und Trend. Doch das fiese Gesicht des Shitstorms kommt erst noch …

Die Geschichte ist authentisch und glaubwürdig, anders als ich das erwartet habe. Die Mädchen sind mit ihren 16 bzw. 17 Jahren reif und verspielt/naiv. Passend dazu das Buchcover, dass die vier Freundinnen zeigt: bunt, schrill mit Sonnenbrille und voller Freude. Es trifft die Stimmung des Buches ideal, reflektiert den Inhalt wunderbar und spricht auch direkt an. Auch das Seitenlayout bzw. die Kapitelgestaltung ist passend gewählt. Man sieht einen langsam ansteigenden Empfangsbalken und einen sinkenden Akku. Es ist aufgebaut wie ein Handy. Bis zum Ende fragt man sich: wird der Akku halten?

Dazu analog die Messenger-Blasen, die den Kapiteltitel zeigen und einen Emoticon-Smiley, der zusammenfasst, in welche Richtung die Geschichte emotional verläuft. Das ist nicht nur ein Eye-Catcher, sondern auch originell und total süß.

Man erlebt die Geschichte aus Sicht von Sasha, die sich oft nicht bewusst ist, was wirklich gerade geschieht. Ich weiß, dass es teilweise naiv wirkt, aber in diesen Situationen habe ich mich seltsamerweise selbst wieder erkannt.

Die Gefühle von Sasha sind echt und loyal. Sie ist bodenständig und weit entfernt von einer Zicke. Irgendwie muss man sie einfach gern haben. Als Ausgleich dazu hat sie drei Freundinnen, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten.

Nell, etwas zurückhaltend und intelligent. Sie fühlt sich oft zwischen den Stühlen und deplatziert. Jodie, ist immer ehrlich und unverblühmt. Sie spricht gerade raus, was sie denkt, auch, wenn es in manchen Situationen echt unangebracht ist – wenn man so will, die kleine Zicke in der Gruppe. Und dann ist da noch Rose, die “Dicke”, Sashas beste Freundin. Rose, die Sasha bis zum Casting (und auch danach) nie als “dick” gesehen hat. Sie sah in ihr immer eine selbstbewusste und starke junge Frau, die mit ihrem uniquen Styling auffiel. Einem Mädchen, dass so talentiert an der Gitarre ist, eigene Songs schreibt und eine unglaublich tolle Stimme hat.

Doch ausgrechnet Rose soll nun die Band verlassen, wenn es nach der prominenten Jury gehen soll. Mehr Popo-Wackeln und das ist für Rose nicht nur unangenehm, sondern auch total un-authentisch.

Besonders hervorzuheben ist die Freundschaft zwischen Sasha und Rose. Vor allem aus Sicht von Sasha ist es schön zu lesen, wie loyal sie ihrer besten Freundin gegenüber ist, obwohl sich beide seit dem Casting immer mehr entfernen. Neben der Freundschaft spielt auch das Internet bzw. Social Media und Social Networking eine zentrale Rolle.

***** MEIN FAZIT *****

Die Geschichte hat medienpädagogische Züge. So belehrt uns die Geschichte, das man nicht alles in den Medien glauben sollte. Außerdem zeigt uns das Erlebte von Sasha und ihren Freundinnen auch, dass man einmal mehr nachschauen sollte, wer was lesen darf, auf den Social Network Plattformen. Man sollte seine Privatsphäre wichtiger nehmen.

Vor allem, da es aus Sicht eines Teenagers geschrieben ist, kann sich die Zielgruppe genau heinein versetzen, wie es Sasha und Co. ergeht. Man leidet mit den Mädchen während des Shitstorms mit und möchte sie am liebsten in die Arme schließen und trösten. Hier hat mir vor allem auch das Verhalten der Mutter von Sasha gefallen.

Am meisten hat mich fasziniert, dass ich nicht erwartet habe, wie ernst das Buch wirklich werden würde und damit auch, wie gut. Ich habe eine lustige und typische Teenie-Geschichte erwartet: naiv und verträumt mit dem Hang zum Unrealistischen. Stückweise hat das auch gestimmt. Dennoch war sie ebenso belehrend. Am Anfang dachte ich noch so: “Ja, klar. Natürlich musste das so kommen”. Aber die Entwicklung ist bewegend, ja fast schon dramatisch. Bis zum Ende hat für mich das überraschende Niveau angehalten.

Das Buch richtet sich klar an Teenager ab 12/13 Jahren, doch auch ich, mit meinen “alten” 25 Jahren, habe das Buch mit jeder Seite genossen. Die Thematik und vor allem auch die Herangehensweise sind sehr beeindruckend. Zudem waren mir die vier Teenager unglaublich sympathisc. Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert, denn auf nahezu jedem Schulhof findet man solche Mädchen wie sie.

Minimale Abstriche gab es, weil es mich etwas gestört hat, dass die Autorin ständig “das supertolle iPhone” erwähnte. Da hätte nur noch der große Werbebanner gefehlt. Im Kontrast dazu wurde ein neues Social Network aus dem Boden gestampft: Interface, dass so viel erfolgreicher als Facebook und Twitter sein soll. Hier stellte sich mir die Frage: Wenn sie sich so etwas ausdenken kann, hätte man da nicht auch eine “supertolle” Alternative zu dem Markenamen “iPhone” finden können?

Aber gut, das ist mir nur am Anfang extrem aufgefallen. Die Sache mit dem iPhone … daran muss man sich allerdings gewöhnen. Es fällt auch nicht stark ins Gewicht der Bewertung, weil das Buch so viel mehr zu bieten hat, als dieses “kleine” Ärgernis, daher hier nur einen halben Stern Abzug.

Das Buch ist optimal an die Zielgruppe ausgerichtet und kann auch junge Erwachsene, wie mich, überzeugen. Eine Geschichte zwischen Loyalität, Freundschaft unter Mädels, Liebe und der Hässlichkeit des Internets. Herausragend und absolut lesenswert!

Eine kleine Anmerkung am Rande:
Einige werden beim Lesen sicherlich stutzig werden, was die Hacking-Tricks im Buch betrifft. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es gar nicht so untypisch ist, dass Jugendliche in dem Alter diese Fähigkeiten haben. Auch die Sache mit dem Hotel, etwas weiter hinten in der Story, klingt zwar absurd und weit hergeholt, aber selbst ich habe so etwas als Teenager in meiner “Fanphase” hinbekommen. Wenn man will, ist es wirklich “so einfach” an einen Star zu kommen.


Killing Butterflies
Killing Butterflies
von M. Anjelais
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Drama über eine Liebe, die genauso kaputt ist, wie die Psyche der beteiligten Charakter., 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Butterflies (Gebundene Ausgabe)
***** LESEEINDRUCK / ZUR GESCHICHTE *****

Bei den meisten Büchern verliebt man sich von Seite zu Seite in die Geschichte, die Charaktere … in alles. Doch bei diesem Buch war es anders. Ich habe das Buch aufgeschlagen, die Widmung gelesen und war direkt verliebt. Nennt man sowas “Liebe auf den ersten Blick”? Ich weiß es nicht. Egal, kommen wir zur Geschichte, denn die interessiert euch sicherlich mehr.

Killing Butterflies wird aus Sicht von Sphinx Quinn erzählt. Sie beginnt damit, wie sich ihre Mutter, Sarah Quinn, und deren beste Freundin, Leigh Latoire, kennenlernten. Welche Umstände dazu geführt haben, dass sie sich trafen, einen Plan für ihr eigenes Leben schmiedeten und das, der ungeborenen Kinder. Eine eigentlich süße Kennenlerngeschichte von besten Freundinnen. Eigentlich. Denn der Plan, den die beiden für ihre Zukunft und ihre ungeborenen Kinder gefasst haben, war kaputt, noch bevor er wirklich erfüllt werden konnte. Doch in welcher Art und Weise merkt man im Laufe der Geschichte.

Während des Lesens bemerkt man bereits, dass nicht sonderlich viele actionreiche bzw vielschichtige Handlungen geschehen werden. Auch die Welt beschränkt sich eigentlich auf vier Leute: Sarah, Leigh, Cadence und Sphinx. Eine kleine Nebenrolle spielen Sphinx Vater und die Haushälterin von Leigh. Durch diese kleine Welt, kommt man den Charakteren natürlich noch viel näher und kann ihre Gedanken (insofern es aus Sphinx-Sicht möglich ist) noch intensiver nach empfinden.

Sphinx beschreibt auf sehr gute Weise, wie sie das Leben empfindet und vor allem ihre Beziehung zu ihrer Mutter und Cadence (und Leigh). Die Geschichte lebt von dieser Sichtweise, obwohl man als Leser mit der Zeit, paradoxerweise, eine engere Beziehung zu Cadence aufbaut; ihn seltsamerweise auch lieben lernt. Und das ist für mich nicht nur paradox, weil der Typ ein besonderes Geheimnis hat, sondern weil man von Natur aus eigentlich eher Angst empfinden sollte.

Es geht für einen Jugendroman genau im richtigen Maß tief genug, um die menschliche Psyche näher zu erleuchten … und zu fürchten. Bestückt ist die Story mit einer großen Paletten an Erkenntnissen und Weisheiten, die die ganze psychopathische Welt und Geschichte nur noch mehr unterstreichen.

Der Satzspiegel ist passend zu geschnitten. Im ersten Moment denkt man sich: großer Zeilenabstand, viel Rand, große Buchstaben. Viel Platz also, der verschwendet wirkt. Ich fand es jedoch passend, denn mit jeder Seite fühlte ich mich eingesperrter. Ich hoffte und bangte mit den Charakteren. Der Satzspiegel, das Layout, gab mir genug Platz nicht auch beim Lesen selbst, ausreichend Freiraum zum atmen zu haben und nicht noch mehr eingeengt zu werden. Ob Absicht oder nicht, aber ich fand es der Geschichte wirklich angemessen!

***** MEIN FAZIT *****

Im Klappentext steht, dass es sich um das Debüt einer 20-jährigen handelt. Allerdings, was man nicht weiß, dass diese Autorin die Geschichte bereits mit 18 geschrieben hat bzw angefangen hat zu schreiben. In Anbetracht dessen, ist es fast schon faszinierend, wie tiefgehend ihr “Geschreibsel” geht, denn die Geschichte gründet sich tief auf die menschliche Psyche.

Es ist ein Buch, wo die Meinungen sicherlich auseinander gehen werden. Es wird eine Gruppe geben, die einfach den Sinn darin nicht gefunden haben und andere, die darin aufgehen und leiden werden. Doch eines tut das Buch mit jedem, es verändert einen. Manche mehr und andere weniger. Das Buch wird die Meinungen spalten, aber genau das ist es, was die Geschichte ausmacht: sie spaltet. So, wie ein Schmetterling zwei Seiten hat: diese böse, alles zerstörende Raupe und der liebevolle, wunderschöne und nützliche Schmetterling, der aus diesem bösen Geschöpf empor steigt.

Bevor ich anfange/weiter über all die schönen Momente mit dem Buch zu reden, hier kurz ein paar kleine Kritikpunkte, die zum Abzug von einem Stern führten. Wiederholungen. Sie kamen eigentlich recht selten vor, fand ich. Aber es gab Kapitel, wo man bei jeder Erwähnung von “Eier” oder “Blau” einen Euro in das Sparschwein hätte werfen müssen, um damit die halbe Miete zusammen zu haben (gefühlt). Mich hat es eher weniger gestört, bis ich darauf hingewiesen wurde, dass sie das ständig erwähnen würde und daraufhin permanent drauf geachtet habe.

Auch das Ende ist wirklich passend und für die Zielgruppe super, dennoch hätte ich mir etwas … anderes erhofft. Und doch bin ich froh, dass es so geendet ist, alles andere wäre auch unpassend gewesen. Im Zusammenspiel mit dem Charakter von Sphinx gehört das aber erwähnt, denn auch sie ist teilweise echt so naiv gewesen, das es minimal gestört hat. Am Ende (und wenn man drüber nachdenkt), versteht man allerdings, warum der Charakter so und nicht anders hätte sein dürfen.

Mich hat das Buch verändert. Ich persönlich mag – liebe – Geschichten, über die man am Ende nachdenken muss, wo man erst dann ihre tiefere Bedeutung versteht.

Das Buch wird ab 14 Jahre empfohlen, was ich befürworten kann. Ein Roman für Erwachsene hätte deutlich anders enden können. Aber auch so bekommt man oft Killer-Gänsehaut, die sich zwar nicht wirklich einem Erschrecken in Thriller-Romanen vergleichen lässt, sondern eher daher rührt, dass man nicht genau weiß, in welche Richtung dieses Buch wirklich geht. Es vereint mehrere Genre.

Die Geschichte muss man sacken lassen. Kurz drüber nachdenken, um ihren vollen Umfang am Ende wirklich zu verstehen. Mir hat Killing Butterflies wirklich super gefallen, ich hatte Spaß beim lesen weswegen es zu wohlverdienten, starken 4 von 5 Sternen führte.

Ein Drama über eine Liebe, die genauso kaputt ist, wie die Psyche der beteiligten Charakter. Eine Geschichte voller Metaphern, Phrasen, die sehr nahe gehen. Eine Welt so klein und intensiv, dass sie einen buchstäblich verändern wird!


Die Luna-Chroniken, Band 3: Wie Sterne so golden
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von Marissa Meyer
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Preis: EUR 19,90

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5.0 von 5 Sternen Absolut überwältigende Fortsetzung!, 29. September 2014
LESEEINDRUCK ZUR GESCHICHTE

Alle an Bort der Albatros wussten es. Cinder war die lang verschollene und totgeglaubte Prinzessin Selene. Eine Lunanierin. Ein Cyborg. Eine flüchtige Kriminelle, die von der gesamten Galaxy gefahndet wird. Ein 16-jähriges Mädchen, dass zu Unrecht verfolgt wurde, denn eigentlich wollte sie doch nur Imperator Kai vor einer großen Dummheit bewahren: Die Hochzeit mit der lunarischen Königin Levana. Die gleichzeitig auch noch ausgerechnet Cinders Tante war. Die Frau, die ihre Mutter, Königin Channary ermorden ließ. Jene Frau, die Cinder töten wollte, als sie noch klein war. Doch Cinder, Prinzessin Selene, lebte und wurde damit die größte Bedrohung für Königin Levana.

Cinder sollte mit ihrem Geburtsrecht auf den Thron Luna verändern. Die Union Erde. Die Galaxie. Doch niemand wusste außerhalb der Albatros, dass sie die gesuchte Prinzessin ist, die alle für tot hielten. Cinder war voller Selbstzweifel und Angst. Irgendwo im All mit einem unaufspürbaren Raumschiff. Einem Raumschiff, dass den Persönlichkeits-Chip ihrer besten Freundin in sich trug.

Doch ihr blieb keine Zeit in Selbstmitleid oder -zweifel zu versinken. Sie hatte eine Aufgabe. Zusammen mit ihren neuen Verbündeten galt es eine Hochzeit aufzuhalten. Kai durfte unter keinen Umständen Levana heiraten. Das würde den Untergang der Union Erde bedeuten. Es würde nur noch Tyrannei auf der Erde herrschen. Auf Luna … der gesamte Galaxy würde es der Untergang bedeuten.

Nur, wie sollten sie Levana nur aufhalten? Der Kreis von Cinders Verbündeten ist um zwei weitere Mitstreiter gewachsen, seit dem letzten Band. Genauso wuchsen auch die Erwartungen und das Vertrauen, dass Cinder Königin Levana stürzen würde, um selbst den Thron zu beanspruchen.

Wollte sie das überhaupt? Wollte Cinder lunarische Königin werden? Würde sie dann nicht so werden, wie ihre eigene Tante?

Wolf … ein (ehemaliger) lunarischer Spezialagent, mit übernatürlicher Stärke dank manipulierten Wolfsgen. Seine Stärke könnte ihnen allen helfen … wegen der lunarische Gabe der Manipulation ist er an Bord jedoch auch die größte Bedrohung.

Scarlet Benoit … die 18-jährige, rothaarige Dame, die Wolfs “Alphawölfin” ist, unterstützt die Crew mit ihrer unglaublichen Willensstärke, Liebe und dem Verlangen sich für den Tod ihrer Grand-mère Michelle zu rächen. Sie ist eine weitere unersetzbare Waffe im Kampf gegen Levana.

Kapitän Carswell Thorne … der blonde Typ mit den blauen Augen und dem bübischen Lächeln, der glaubt, alle Frauen lägen ihm zu Fußen. Der mit seiner Selbstsicherheit und seinem unbändigen Charme noch jeden zum Lächeln gebracht hat. Er ist Cinder treu, egal, welche Entscheidungen sie trifft. Vermutlich ahnen beide noch nicht, wie wichtig sie einander wirklich sind.

Iko … die ehemalige Dienerdroiden von Stiefmutter Linh Adri. Eigentlich nur ein Persönlichkeitschip, der doch mehr menschliche Gefühle hat, als man erahnen kann. Sie ist Cinders beste Freundin seit … Ewigkeiten. Sie weiß von der Crew am besten, wie es Cinder geht, da die beiden viele Dinge gemeinsam haben. Zurzeit ist sie noch das Auto-Kontroll-System der Albatros, aber sie träumt von einem Körper einer Eskortdroidin, die menschlicher wirken, als andere Androiden. Und Iko ist total in Kaiser Kai verschossen.

Dr. Dmitri Erland … irgendwie auch ein Verbündeter der Cinders wahre Identität überhaupt erst aufgedeckt hatte und dafür Sorge trug, dass Cinder aus dem Gefängnis fliehen konnte. Denn er gab ihr neue Cyborg-Gliedmaßen, die zu einer unentbährlichen Waffe wurden. Nach dem Ball floh er irgendwo nach Afrika und wartete seitdem auf die Ankunft von Cinder, um weitere Pläne zur Stürzung Königin Levanas zu schmieden. Seine Motivation: Levana ließ alle lunarischen Hüllen töten. Auch seine kleine Tochter war eine Hülle, deren Schicksal nach vier Tagen auf der Welt bereits besiegelt wurde.

Sie alle waren Verbündete, einer unterschiedlicher, als der andere. Und doch, alle mit dem gleichen Ziel: Sturz von Königin Levana. Und bei dieser Mission konnte Cinders absolut jeden Unterstützer gebrauchen.

Und da war ja noch dieses kleine Mädchen, dass Cinder erst dazu gebracht hatte, den Ball zu stören, der zu ihrer Inhaftierung geführt hatte. Das Mädchen war auch Lunanierin. Folgte den Anweisungen ihrer Thaumaturgin Sybil Mira, die unter den Fuchteln der lunarischen Königin stand. Doch, warum hatte sie sich gegen ihre Herrin gestellt? Wollte sie Cinder wirklich helfen … konnte sie überhaupt helfen?

Cress … eine Hülle, die eine zweite Chance bekam. Von Herrin bekam sie den Auftrag alles zu überwachen, was auf der Erde vor sich ging. Sie war die Programmierin, die dafür Sorge trug, dass Levana alles erfuhr, was in den geheimen Kämmerchen geplaudert wurde. Seit nunmehr sieben Jahren war Cress nun schon in dem Satelliten, von dem aus sie die Erde bestaunte und sich nach ihrer Landschaft sehnte. Sie hatte den zweiten D-TELE-Chip und wartete seit dem letzten Kontakt auf ein Lebenszeichen von Cinder …

MEIN FAZIT

Eine absolut spannende Fortsetzung, die mich sofort gefesselt hat. Dieses Buch war voller Wendungen, Überraschungen, Verluste, Entbehrungen … Liebe und Trauer. Und am Ende hat es mich einfach überwältigt zurückgelassen.

Wir werden dieses Mal an verschiedene Orte geführt. Das All. Die Wüste. Der kaiserliche Palast. Ein Satellit irgendwo …

Cinder und ihre Verbündeten, ihre Crew, ihre Freunde, machten es sich zur Aufgabe die kleine Cress aus ihrem “Verließ” zu befreien. Und damit begann die Dramatik der Geschichte und brachte alles ins wanken, rollen … oder abstürzen.

Die Fortsetzung war eine Berg- und Talfahrt meiner Gefühle, und sorgte für lesereiche, aber schlaflose zwei Nächte. Zum einen, weil mir Cinder & Co. ans Herz gewachsen sind. Auf der anderen Seite reizte die blinde Naivität mancher Situationen meine Nerven dramatisch. Außerdem wurde der Hass auf Levana immer intensiver, die an der ganzen Situation und den Toten nicht unschuldig ist.

Ich habe viel gelacht. Konnte es vor Nervosität und Aufregung kaum erwarten, dass meine Helden endlich ihre Hindernisse überwunden. Musste aber auch mit den Tränen an den ein oder anderen Stellen kämpfen, der nur bewiesen, wie tief mir diese Geschichte schon ins Mark gegangen ist. Denn so mancher Moment ging sehr tief.

Vor allem hat mir aber auch die neue Charaktere Cress gefallen. Sie hat mit ihrer kindlich, naiven Art die Geschichte aufgeheitert. Ihre Erlebnisse, und Wahrnehmungen, die für uns so tagtäglich sind. Sie wirkte wie ein kleines, naives Mädchen, obwohl sie in etwa Cinders Alter war. Und doch entwickelte sie in der Geschichte eine starke Persönlichkeit, die man einfach liebgewinnen muss! Ihre Verliebtheit Thorne gegenüber ist so niedlich, genauso, wie ihre Begeisterungsfähigkeit. Cress muss man einfach lieb haben.

Während des Verlaufs der Geschichte wurden mir auch etwaige Fragen beantwortet, wie z. B.: In welcher Sprache die Leute alle sprachen, obwohl sie von verschiedenen Ecken der Welt kamen, und sich trotzdem tadellos verstanden.

Auch ist mir im direkten Vergleich zu Band 1 (und 2), die ich kurz vorher erneut gelesen habe, aufgefallen, dass sich der Schreibstil bzw die Wortwahl an einigen Stellen deutlich gebessert hat. Scheinbar hat auch die Autorin in der Zeit eine kleine Entwicklung gemacht. Hatte man in Band 1 noch oft das Gefühl, dass zu oft das Überraschungsmoment am Ende genommen wurde, sind sie in diesem Band deutlich weniger geworden. Wobei sich an manchen Stellen die Frage stellte, musste man hier schon so deutliche Hinweise geben, oder war es anders gar nicht möglich?

»Wie Sterne so golden« hat mich weiter gerissen, als Band 1 oder 2 zuvor. Ich bin abgetaucht, habe losgelassen … habe mich in der Geschichte komplett verloren. Kurzum: Ich bin … überwältigt worden


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