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Rezensionen verfasst von
Peter Wilke "Raven"
(REAL NAME)   

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Kein Titel verfügbar

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Ware zu einem guten Preis, 26. August 2011
Ich habe mir diese Kniebandage nach einer Verletzung des linken Knies zugelegt, um das Gelenk zu stützen und während des Sports zu entlasten.

Die Bandage besteht aus zwei Teilen, der "Grundbandage" und einem fest angenähten Frontstück. Die Bandage wird anhand Klettverfahren am Knie fixiert, es gibt allerdings keinen extra Bereich mit Schlaufen, das heißt, die Haken des Klettverschlusses werden direkt am Material befestigt, was früher oder später dazu führen wird, dass der Stoff ausfranst.
Das von mir so bezeichnete Frontstück dient dabei zur besseren Stabilisation der Kniescheibe.

Die Universalgröße (ich habe leider meinen Knie-/ Beinumfang nicht gemessen, besitze aber recht massige Oberschenkel und Waden) ist für meine Verhältnisse ausreichend. Ob die Bandage bei Menschen mit sehr dünnen Beinen Falten wirft, wage ich aufgrund des Klettverschlusssystems alllerdings zu bezweifeln. Nach der Fixierung über- und unterhalb des Knies sitzt die Bandage wirklich gut, verrutscht kaum merklich und das Neopren wärmt die darunter liegende Körperregion sehr gut. Dadurch, dass das Produkt kaum durch Nähte oder Einschlüsse versteift wurde, schränkt das Tragen der Bandage die Bewegungsfreiheit nicht ein. Nach einer Weile vergisst man glatt, dass man sie überhaupt trägt.

Der Preis mag dem einen oder anderen für eine einzelne Bandage (wer die Produktbeschreibung nicht gelesen hat: es wird kein Paar Bandagen angeboten) vielleicht üppig erscheinen, dafür bekommt man allerdings auch eine leistungsstarke Bandage, die trotz Ausfransens solide ist und eine lange Lebensdauer besitzt.


Derbystar Bandage Protect Care Schulterschutz
Derbystar Bandage Protect Care Schulterschutz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Ware für wenig Geld, 26. August 2011
Ich benutze diese Schulterbandage für den Kraftsport im Fitnessstudio und muss sagen, dass ich wirklich überrascht bin von dem Produkt.

Hat man erst einmal die richtige Größe für sich gefunden, lässt sich die Bandage leicht anlegen, ganz egal, an welcher Schulter man sie tragen möchte. Sie ist relativ rutschsicher (soll heißen, der untere Rand rutscht nach mehrmaligen Streckungen des Armes ein wenig nach oben, was allerdings wenig stört), das Neopren wärmt die darunter liegenden Körperpartien sehr gut und unterstützt die Muskulatur zwar merklich, versteift die Schulterbewegung jedoch nicht. Das Material passt sich dem Körper sehr gut an, ohne den Blutfluss zu hemmen.
Wie schon in einer anderen Rezension bemerkt, ist das erstmalige Tragen etwas gewöhnungsbedürftig und man sollte den Brustgurt nicht zu eng ziehen, ansonsten kann man die Bandage unter jeder Art von Oberteil tragen.

Da man Bandagen nicht dauerhaft tragen sollte, finde ich den Preis für dieses Produkt absolut angemessen.

Einziges Manko ist die fehlende Definition zur Größenangabe seitens des Herstellers. Die ursprünglich bestellte M-Größe musste ich zurückschicken, weil ich sie nicht bis zur Schulter heranziehen konnte (Oberarm zu dick, Armstück zu schmal, wie man es sehen will). Dadurch musste ich einen Umtausch in eine L-Größe vornehmen, was zwar problemlos vonstatten ging, jedoch überflüssig wäre, wenn man die Größenangabe etwas genauer definieren würde.

Meinerseits eine Kaufempfehlung für diese Schulterbandage.


Vaterland: Roman
Vaterland: Roman
von Robert Harris
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Werk ohne Meinungsmache des Autors, 5. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Vaterland: Roman (Taschenbuch)
Robert Harris stellt den Leser in seinem Werk "Vaterland" vor eine fiktive Welt der 60-er Jahre. Nazi-Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen und ein Großdeutsches Reich aufgebaut, welches von den geschichtlich bekannten Oberhäuptern regiert und von der Gestapo kontrolliert wird.

Ganz in der Manier einer Diktatur werden Andersdenkende geächtet und aus dem Weg geräumt, der breiten Masse wird das Wissen eingeflößt, welches sie besitzen darf und soll. In dieser Zeit wird ein Sturmbannführer der Berliner Kriminalpolizei, der nicht dem Strom der Masse folgt, sondern eigenständig denkt, in einen Mordfall verwickelt. Bald schon verstrickt er sich in politische Machtspiele und ist auf der Spur eines unfassbaren Geheimnisses.

So viel zum Inhalt.

Harris vermag es, bildhaft zu schreiben, ohne dabei das Geschehen einschlafen zu lassen. Die Handlung geht zügig voran, dabei schreibt er sowohl einfach wie auch verständlich. Harris hat viel Zeit und Mühe darauf verwandt, eine wirklich realistische Umgebung zu schaffen, die auf den Begebenheiten der Vergangenheit aufbaut, nichts beschönigt, aber auch nichts überdramatisiert. Wichtige Charaktere wurden nicht einfach erfunden, deren Handlungen und Taten entsprechen nicht blanker Willkür, sondern Fakten. Es ist eine Geschichte, die den Leser verschlingt und fesselt. Wer allerdings keine Ahnung vom Zweiten Weltkrieg und den damaligen Protagonisten und Verbänden unter Hitler hat, kann an der einen oder anderen Stelle schnell auf Grund laufen. Grundvoraussetzung, wenn man dieses Buch mit Begeisterung lesen will, ist, dass man alles vergisst, was man über die Zeit des Dritten Reiches gelernt hat...zumindest für die Zeit, in der man "Vaterland" liest.

Und da ist der Haken. Das Hauptproblem dieser Geschichte, welches Harris untergründig durch die Ermittlungen des Sturmbannführers aufzuzeigen versucht und am Ende offen darlegt, ist kein Geheimnis, sondern den meisten Menschen aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Der Überraschungseffekt floppt und der mitdenkende Leser fragt sich: Wo ist der Aha-Effekt, der die Vorstellungskraft anregt und für einen Moment vergessen lässt, wie es in der realen Geschichtsschreibung wirklich geschehen ist?

Nichtsdestotrotz ist die Handlung von Anfang bis Ende schlüssig, der Schreibstil des Autors ist gelungen. Allzu lange sollte man das Buch trotzdem nicht beiseite legen, denn zumindest mir fiel es schwer, nach drei Wochen Lesepause noch alle wichtigen Einzelheiten im Gedächtnis zu haben.

Fazit: Dieses Buch ist sein Geld wert.


Das Flüstern der Nacht: Roman (Demon Zyklus, Band 2)
Das Flüstern der Nacht: Roman (Demon Zyklus, Band 2)
von Peter V. Brett
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger Inhalt, mehr Seiten, 4. Juni 2011
In Das Lied der Dunkelheit wusste Peter V. Brett seine Leserschaft durch eine detailreiche und realistische Welt sowie eine spannende und rasch voranschreitende Geschichte zu fesseln. Die vorgestellten Hauptpersonen waren unterschiedlich, besaßen eine eigene "Seele" und eine Geschichte, durch die man sich in sie hineinversetzen konnte. Dies ist im zweiten Teil meiner Meinung nach nun nicht mehr der Fall.

1000 Seiten aus der wechselnden Perspektive 8 verschiedener Personen verfasst...

Während der ersten 300 Seiten beschreibt der Autor die Lebensgeschichte des jungen Jardir, eines Krasianers, von seinem Weg aus der Armut bis hin zu seinem verhängnisvollen Aufeinandertreffen mit Arlen und darüber hinaus. Danach erfährt der Leser, wie es mit den altbekannten Figuren wie etwa Arlen (Der Tätowierte Mann), Leesha, Rojer und auch Renna weitergegangen ist nach dem großen Finale, der Schlacht im Tal der Holzfäller.

Brett erzählt diesen langen zweiten Teil mit vielen Wiederholungen und teilweise enorm emotionslos. Vergewaltigungen am laufenden Band, der Einfall Krasias in die nördlichen Reiche und ach ja, der Kampf gegen die Dämonen soll ja auch weitergehen.

Zu viel Geschichte für ein Buch.

Eine Geschichte sollte den Leser mit der Welt, in der er sich befindet, vertraut machen, sollte Probleme und deren Lösungen enthalten und einen Spannungsbogen aufbauen, der die Gier nach mehr weckt. Dies gelingt dem Autor leider nicht. Orte und Umgebungen werden kaum ansehnlich beschrieben und nach der anfangs noch recht interessant anmutenden Geschichte des jungen Jardir beschränkt sich der weitere Verlauf auf das kaum überzeugende und recht oberflächliche Alltagsgeschehen...also Vergewaltigung, nächtliche Kämpfe gegen Dämonen und dem Versuch, hoheitliche Diplomatie und Pläneschmiederei einzubinden. Die fehlende Vielfalt in der Darstellung der auftretenden Charaktere fällt durch die mangelnde Entwicklung der Hauptpersonen deutlich negativ auf. Arlen ist chronisch depressiv und besessen vom Töten, Leesha ist zur alleswissenden, jeden um den Finger wickelnden Anführerin geworden und Rojer...ja was ist mit ihm eigentlich? Na ja, auch mehr der düstere Part in dieser Geschichte. Der Leser wird durch farblose Formulieren mit Tatsachen konfrontiert. Er kann sich kaum mehr in die Personen hinein versetzen und von Spannung kann ich leider nichts mehr spüren, da jeder so seine Problemchen hat, das Hauptproblem dieses Buches jedoch von den 1000 Seiten völlig verschluckt wird und erst am Ende wieder auftaucht.

Obwohl die Geschichte nach wie vor auf einer soliden Basis aufbaut und das Verständnis des Lesers für die von Brett geschaffene Welt erweitert, gleicht Das Flüstern der Nacht einer monotonen Abfolge von Ereignissen. Mir fehlt es hier deutlich an der Liebe zum Detail...zweihundert Seiten weniger und dafür etwas mehr Vielfältigkeit und Tiefe.

So muss ich leider festhalten, dass dies ein enttäuschender zweiter Teil ist. Nach wie vor handelt es sich um eine ingesamt interessante Geschichte, allerdings verliert diese durch die sprachliche Farblosigkeit und Unübersichtlichkeit des Geschehens deutlich an Wert.


Grotesque Tactics - Premium Edition
Grotesque Tactics - Premium Edition
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 22,94

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine erstklassige Parodie, 8. November 2010
Grotesque Tactics ist ein Spiel, welches man einfach nicht ernst nehmen kann...denn das ist auch nicht gewollt. Es ist eines der ersten Spiele überhaupt, welches lediglich darauf ausgelegt ist, den Spieler zum Lachen zu bringen. Und das mit Erfolg.

Ihr seid ein suizidgefährdeter Emo im Anime-Stil, der zusammen mit einem Halbgott und einer stetig wachsenden Gemeinschaft skuriler Gestalten wie Jungfrauen (den so wörtlich "schrecklichsten Kreaturen der Welt"), Rambos mit Nachkriegstrauma, Ganoven mit Sprachfehlern etc. gegen einen Feind ins Feld zieht, der die Welt unterwerfen will. In rundenbasierten Kämpfen metzelt ihr euch durch wiederkehrende Welten, folgt einem linearen Storymodus, der geprägt ist von Dialogen ala Monkey Island.
Der geschwätzige und selbstverliebte Halbgott erklärt euch die Steuerung gleich zu Anfang, doch das Tutorial kann man auch überspringen. Er erzählt euch gerne die Geschichten seiner Jugend, die erschreckende Ähnlichkeit mit dem Herrn der Ringe, Gothic und anderen Filmen / Spielen haben. Nichts in diesem Spiel ist ernst zu nehmen und trotzdem bietet sich euch eine grafisch sehr ansprechende und detailreiche Welt, die musikalisch geschmackvoll begleitet wird, auch wenn der Held sich nicht erklären kann, woher diese Musik eigentlich stammt...

Deutlich hervorzuheben ist die erstklassige Synchronisation. Dazu wurden Sprecher wie die deutschen Stimmen von Doug und Danny Heffernan, Angelina Jolie, Christian Bale und anderen ins Boot geholt. Trotz der guten Unterhaltung muss ich sagen, dass mir auch die Darstellung der einzelne Charaktere sehr gefällt. Jede Person, ob menschlich oder nicht, besitzt einen eigenen Charakter, eigene Eigenschaften und ergänzen die Spielerparty hervorragend. Zudem haben sie alle ihren ganz eigenen Humor...und die Entwickler haben dabei wirklich kein Blatt vor den Mund genommen. Kein Seitenhieb auf ein bekanntes Rollenspiel wird ausgelassen, spezielle Gruppierungen wie fanatische Groupies und Emos werden gnadenlos durch den Kakao gezogen.

Trotzdem hat das Spiel auch seine negativen Seiten. Zum einen haben die Entwickler ein recht unfertiges Spiel auf den Markt geworfen. Trotz gekaufter Version kann es euch passieren, dass euer Serial-Key nicht erkannt wird oder im Hintergrund wirkende Programme erst noch installiert werden müssen. Ein Internetanschluss wird vorausgesetzt, was ich persönlich sehr schade finde, denn das kann nicht bei allen Rechnern als Standard angesehen werden. Schon in der Autostart-Maske informiert man den Käufer darüber, besser einen Patch herunterzuladen, der zumindest das Problem mit dem Serial-Key behebt...
Zudem durchlebt das Spiel einige zähflüssige Phasen, welche besonders auf das rundenbasierte Kampfsystem zurückzuführen sind. Fans dieser Spielweise werden sich aber freuen, denn die Duelle fordern durchaus etwas Gehirnschmalz, denn die Eigenschaften der eigenen Helden wirken sich durchweg auch negativ auf die eigenen Leute aus. Einfach nur durch die Reihen schnetzeln ist hier nicht angesagt, denn stirbt der Held oder der Halbgott, endet das Spiel augenblicklich. Natürlich sind geniale Strategen hier unterfordert, denn den Schwierigkeitsgrad episch gibt es nicht.

Fazit: Grotesque Tactics Evil Heroes ist ein kurzweiliges und äußerst unterhaltsames Spiel, welches, wenn man es erst einmal in Gang gebracht hat, den Käufer vom ständigen Wettlauf der RPG-Giganten geschickt ablenken kann. Spaß ist garantiert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2012 3:34 PM CET


Arcania: Gothic 4
Arcania: Gothic 4
Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 39,90

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neues Kapitel..., 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Videospiel)
Bevor ich mich in große Erläuterungen stürze, möchte ich kurz und knapp meine persönlichen Pro und Contras für Gothic 4 auf der Xbox 360 darstellen.

Pro:

- eine große und sehr schön gestaltete Welt mit ausgefeilter Grafik
- (bis auf die Menschen) sehr gelungene Darstellung von Tieren, Bäumen und Gebäuden
- ansprechende musikalische Begleitung
- gute (und teilweise ungewollt unterhaltsame) Synchronisation
- leicht zu erlernendes Kampfsystem
- flüssiger Übergang zwischen Höhlen und der Welt
- Wiedersehen mit alten Bekannten (Originalstimmen)
- sehr flüssig gestalteter Übergang in der Geschichte von Gothic

Contra:

- kein Schwimmen und Klettern -> Meere und Gebirge begrenzen die Umgebung, somit keine frei begehbare Welt
- keine Reaktion der NPCs auf Aktionen wie Stehlen, Wohnungen betreten, Waffe zücken
- gewöhnungsbedürftige Gestaltung der Menschen (teilweise zu plump, undefiniert)
- Skillbaum ist arg umgstaltet und wird "alten" Fans zu schaffen machen
- geradlinige Story
- monotone Gesprächsverläufe (meist nur ein oder zwei Auswahlmöglichkeiten als Antworten)
- eintönige Nebenquests

Warum gebe ich bei diesen Contra Punkten 4 Sterne? Abgesehen davon, dass dieses Spiel den Namen "Gothic 4" nicht tragen sollte, handelt es sich um ein gutes, wenn auch etwas zu geradeliniges Spiel. Warum es den Originalnamen nicht hätte tragen sollen, liegt einfach daran, dass der erfahrene Gothic-Spieler hier nicht mehr viel von dem findet, was er aus den vorangegangenen Teilen kennt. So gibt es keine Lehrer mehr und keine Gilden. Man folgt einem klar festgelegtem Storymodus, der zwar im Lösen von Problemen meist zweierlei Lösungswege aufbietet, die sich aber (so zumindest meine bisherige Spielerfahrung) nicht auf die Geschichte selbst auswirken. In gewisser Weise erinnert Arcania an Two Worlds. Charaktere sind plötzlich leuchtend umrandet, Symbole schweben über den Köpfen derer, die einem eine Aufgabe geben. Geschmackssache...man kann es auch abschalten im Menü.
Die Welt ist klar in abgesteckte Abschnitte eingeteilt, die man ohne Lösen des Hauptquests nicht verlassen kann...bedenkt man die Größe dieser einzelnen Abschnitte, muss man allerdings keine Angst haben, in winzigen Leveln umherzulaufen. Ist dies eine Verschlechterung im Vergleich zur freien Welt von Gothic 1,2 oder 3? Es ist anders, auf jeden Fall und gewöhnungsbedürftig allemal.
Die Fortsetzung der Geschichte hingegen macht auf mich einen interessanten und schlüssigen Eindruck. Statt den alten Helden in neue, ungläubliche Höhen zu skillen, muss man einen Schafhirten ausbilden, der sich in Punkto "Große Klappe" hervorragend mit seinem Vorgänger messen kann. Alte Bekannte wie Gorn, Diego, Lester, Lord Hagen und Lee sind natürlich mit von der Partie und haben zudem ihre alten Stimmen beibehaltn.

Oftmals wurde hier in den Rezensionen gesagt, dass man Arcania als Beleidigung für die Fans empfände, weil es nicht den Erwartungen entspräche. Gothic sei nicht mehr Gothic, alles Verrat und Betrug und warum boykottieren wir nicht gleich Jowood? Was die Kritiker an dieser Stelle meines Erachtens nach vergessen: Jowood hat mit Gothic 3 und Götterdämmerung den ersten Tiefpunkt dieser Reihe eingeläutet, zumindest nach meinem Geschmack. Furchtbar viele und gravierende Fehler, die den Spielverlauf behinderten...alles nach dem Motto "nach zwei erfolgreichen Teilen unbedingt den dritten nachschieben" Das Ergebnis war ein unfertiges Spiel, Punkt aus! Und dann die Übergangsgeschichte mit dem Namen Götterdämmerung...ein Schlag ins Gesicht!
Dieses Spiel ist sicherlich kein Meilenstein in der Geschichte des Rollenspiels und durch den völligen Wandel von uneingeschränktem Handeln auf eine linear verlaufende Story, die nicht einmal 30 Stunden dauert,ist Gothic 4 nicht das, was die Fans unter diesem Namen erwartet haben.
Meine Meinung dazu? Jowood hat Arcania nicht voll entfaltet, sondern es bei einer einfachen Basis belassen, die definitiv Reserven besitzt. Man lernt recht einfach, auf welchem der drei Wege man kämpft (Nahkampf, Fernkampf, Magie). Man wird eine große, abwechslungsreiche Welt eingeführt, die man erst im Laufe des Hauptquestes ganz erkunden kann und es erwarten eine Gegner, die man nicht immer durch ein schlichtes "Draufdreschen" bezwingen kann. Hin und wieder werden Videosequenzen eingespielt, deren Grafik zwar etwas weich wirkt, aber sie setzen Akzente in diesem Spiel. Ich halte Teil 4 durchaus zugute, dass die schrecklichen Darstellungen der Kreaturen aus Teil 3 überarbeitet wurden und die Bestien dadurch ein grafisch ansprechendes und realistisches Äußeres besitzen.

Jowood hat sich auf Veränderungen eingelassen, die sich jenseits der Gothic-Originale befinden. Die Quest beschränken sich im Gegensatz zu der bunten Mischung aus der Vergangenheit, bestehend aus Holen, Bringen, Kämpfen, Erkunden und Jagen (hin und wieder verbunden mit etwas Geschick und Trickserei) auf Töten und Sammeln. Das ödet nach einer Weile an, zumal der Hauptgegner hier der Goblin ist.
Talente wie Stehlen, Schmieden, Schürfen existieren nicht mehr. Es ist schade, dass die Umwelt nicht mehr darauf reagiert, wenn man Truhen öffnet oder mit gezogener Waffe durch die Gegend läuft. Das sind Markenzeichen eines Rollenspieles unserer Zeit und die dürfen nicht fehlen!

Diese Negativaspekte teile ich mit vielen Gothic-Fans, aber im Gegensatz zu den Fanatikern sehe ich ein Spiel, welches nur unter dem Namen "Arcania" ein wunderbares, kurzweiliges Rollenspiel geworden wäre. Denn im Gegensatz zu seinem jüngsten Vorgänger enthält es wenige Fehler und überzeugt (mich) in der Fortführung der Geschichte.
Man sollte sich nicht einfach von den vielen "Ein-Stern" Bewertungen abschrecken lassen, denn diese beziehen meist, wie oben erläutert, auf den Verlust des Gothic-Charakters. Dieses Spiel lohnt sich definitiv auch für die unerfahrenen Rollenspieler und bietet abwechslungsreiche Unterhaltung.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2011 11:23 PM MEST


Das schwarze Auge: Drakensang
Das schwarze Auge: Drakensang
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 19,20

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark und schwach zugleich, 31. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Auge: Drakensang (Computerspiel)
Was haben sich die Kritiker das Maul zerrissen und wie hoch haben Fans das Spiel gelobt. Nun gibs mal eine Gegenübstellung von Gut und Schlecht.

Das Positive:

Drakensang überzeugt durch eine gradlinige (wenn auch nicht unbedingt neue) Story. Diese ist umfangreicher, als man am Anfang erwarten könnte.
Die Grafik ist liebevoll gestaltet und weist nicht ansatzweise so viele Bugs auf, wie Rollenspiele mit bekanntem Namen. Die Umgebung wirkt realistisch und durch den Fakt, dass jeder Abschnitt der Welt extra geladen werden muss, läuft das Spiel bei entsprechenden Systemleistungen flüssig.
Die Gestaltung der Charaktere ist vielschichtig und durch die Tatsache, das man seine Gruppenmitglieder ebenfalls skillen kann, kann man selbst für viel Abwechslung sorgen. Deine Begleiter selbst sind sehr individuell in ihrer Art.
Das Kampfsystem ist rundebasiert und lässt so viel Spielraum für strategische Überlegungen.
Die Gegner sind klug und gehen nicht stupide auf den Hauptcharakter los, sondern suchen nach den Schwächeren in der Gruppe.
Die Namenswahl ist einfach mal typisch deutsch und das ist auch gut so, denn die Programmierer haben sich nicht mit "englisch-deutschen" Begriffen abgemüht, die eher peinlich sind.

Das Negative:

Bei all den detailreichen Grafikausarbeitungen und Skillbäumen gibt es so einige Dinge, die bei einem so hochgelobten Spiel einfach nicht fehlen dürfen. So z.B. die Reaktion anderer Charaktere auf deine Aktionen. Wenn du stiehlst, uninteressant. Deine Herkunft oder deine Stammeszugehörigkeit, uninteressant. Eigentlich Punkte, die in der heutigen Zeit und dem heutigen Standart nicht fehlen dürfen.
Das ganze strategische Spiel kann nerven. Wenn man nicht von vornherein richtig skillt und Erfahrung mit dem Spiel hat, macht man als Laie Fehler, die man nicht mehr ausbügeln kann und die das Spiel unlösbar machen.
Mit Securom hatte ich persönlich keine Probleme, aber aus Erfahrung mit anderen Spielen weiß ich, dass dieses Programm einen Spielekauf zunichte machen kann.
Besuchte Gebiete kann man nach Abschluss des Hauptquestteils nicht mehr besuchen.
Die Geschichten der einzelnen Charaktere sind aufgrund ihrer Vielzahl kurz ausgearbeitet und wenig spannend.

Trotzdem muss ich sagen, dass Spiel ist sein Geld wert und wenn man Oblivion- und Gothic3-verwöhnt ist, freut man sich über ein hochwertiges Rollenspiel, das nicht vor Bugs strotzt. Aber am Ende entscheidet immer der eigene Geschmack, ob ein Spiel gut oder schlecht war.


Der neue Muskel-Guide: Gezieltes Krafttraining · Anatomie
Der neue Muskel-Guide: Gezieltes Krafttraining · Anatomie
von Frédéric Delavier
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Für Anfänger und Fortgeschrittene, 31. August 2009
Vorneweg, ich mache seit fünf Jahren Kraftsport und habe diverse Bücher durch über Übungen und verschiedene Kraftsportsysteme (HIT, Volumentraining, etc.) Zur Sache:
Der Guide ist eine Aufzählung von Übungen für den Fitnessraum mit anatomischer Darstellung der beanspruchten Muskelpartien und einer Beschreibung zur korrekten Ausführung. Die Muskelgruppen sind kategorisiert und geordnet dargestllt. Eine Einstufung, welche Übungen effektiver sind, ist nicht vorhanden. Alles wird sachlich und korrekt beschrieben.
In einer Rezession las ich den Kritikpunkt "Die Muskelpartien sind nicht in Lateinisch sondern in Deutsch gehalten." Für mich persönlich kein Kritikpunkt, sondern eine einfache Sache, schließlich studiert man eine Sportart nicht, sondern man übt sie aus.
Ich sehe keine "Gefahrenstufe" in den Übungen, denn ob man nun Anfänger oder Fortgeschrittener ist: Die Wahl der Gewichte ist entscheidend für den Faktor, ob eine Übung gefährlich werden kann für Muskeln und Sehnen oder nicht.
Auf jeden Fall ist dieses Buch eine Bereicherung für jeden Trainingsplan und die Euro sind gut investiert.


Black & White 2 - [PC]
Black & White 2 - [PC]
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 39,85

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Entwicklung, 31. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Black & White 2 - [PC] (Computerspiel)
Black&White Teil I war ein Meilenstein in der Spieleindustrie, denn es war ein bis dahin unbekanntes Konzept. Und Teil II trumpft mächtig auf.

Die Grafik ist weicher, detailgetreuer und atemberaubend. Viele Fehler oder eher nervige Dinge wurden entfernt und verbessert. Eine Steigerung um glatt 100%. Es gibt kein langwieriges Intro mehr, sondern eine kurze Einführung und eine Übungswelt mit Kreaturauswahl, dann gehts schon los mit der wieder Mal gelungenen Geschichte, die ich hier nicht beschreiben will, weils sonst langweilig wird :)
Dörfer können durch beeindruckende Bauten und Epen erobert werden oder durch militärische Gewalt und nun kann man auch endlich Armeen rekrutieren und beschäftigt kein Dorf mehr aus Bauern und Holzfällern.

Nebst all den positiven Seiten gibs aber auch Mängel. So fehlt zum Beispiel das freie Spiel und die Vielzahl der Kreaturen hat stark abgenommen. Zudem kann die Kreatur, wenngleich sie wirklich gut und realistisch ausgearbeitet wurde und die Handhabung verbessert wurde, nicht mehr so sonderlich groß werden. Ne Kleinigkeit, die n Black&White I Fan wie mich doch n bisschen stört.

Egal, welche Kritiken man von Befürwortern oder Gegnern liest, man sollte es ausprobieren und das Geld ist wirklich gut investiert.


Black & White
Black & White
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 18,50

4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 31. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Black & White (Computerspiel)
Ein umfangreiches Spiel nach einem Konzept, wie es damals noch nicht existiert hat. Man könnte in stundenlanger Kleinarbeit beschreiben, worum es geht und was man davon hält, aber ich will den Käufern den Spaß nicht vorweg nehmen.

Die Story: Du bist Gott und musst mit Hilfe deiner Kreatur fünf Welten erobern und hast drei andere Götter, die mit dir und gegen dich kämpfen.

Alles in allem ist die Grafik ihrer Zeit voraus, jedenfalls damals, als das Spiel entwickelt wurde. Im Vergleich zur heutigen Zeit ist die Welt recht kantig geraten, dafür wurden extrem viele Details eingebaut. Die Musik ist beiläufiges Gedudel, was einen nicht wirklich vom Hocker haut, aber angenehm die Ohren schont.
Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber leicht erlernbar und dem Konzept, dass du ein Gott bist, entsprechend.

Man verbringt mit diesem Spiel viel Zeit, denn die Welten abzuarbeiten, deine Kreatur zu erziehen und die Quests abzuarbeiten, verschlingt die Freizeit. Neben der Kampagne kann man auch im Freien Spiel üben und seine Kreatur erziehen. Alle Fortschritte, die man mit der Kreatur im Freien Spiel erreicht, werden auf die Kampagne übertragen.

Negativ zu bewerten sind endlosen und gleichbleibenden Kämpfe um die einzelnen Welten. Die Quest sind abwechslungsreich, jedoch sinds zu wenige.

Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die etwas Neues ausprobieren wollen und nicht zu den Ego-Shooter-Spielern gehören, die perfekte Grafik und die "übliche" Steuerung fordern.


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