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Ein Kunde

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Complete Sacred Cantatas
Complete Sacred Cantatas
Preis: EUR 129,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dokument seiner Zeit, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Complete Sacred Cantatas (Audio CD)
Parallel zur ersten "klassischen" Gesamteinspielung der geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs unter der Leitung Helmuth Rillings (eingespielt 1970-1984) entstand in den Jahren 1970 bis 1988 unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt (mit dem Concentus Musicus Wien) bzw. Gustav Leonhard (mit dem Leonhardt- Consort) die erste Gesamtaufnahme in "historischer Aufführungspraxis" (und damit die zweite abgeschlossene Aufnahme der Bachschen Kirchenkantaten).
Dem Bemühen, sich dem Originalklang der Bach- Zeit zu nähern, entspricht die begrüßenswerte Verwendung reiner Knabenchöre, der allerdings, da unterschiedliche Ensembles herangezogen wurden (Tölzer Knabenchor, Wiener Sängerknaben, Collegium Vocale Gent und King's College Choir Oxford), die Einheitlichkeit und klare Linie etwas fehlt, ein Manko, an dem freilich das gesamte Projekt auch durch die doppelte Leitung krankt. Bei der Instrumentierung wird freilich stark übertrieben, die Besetzung ist durchweg zu klein und damit fast schon kammermusikalisch, die Interpretation geht zu wenig in die Tiefe, sondern bleibt durchweg kühl- akademisch.
So ist die gesamte Aufnahme als sehr dünn und flach zu bezeichnen, für den Kenner beim ersten Hören, zumal interpretationsgeschichtlich, durchaus interessant, auf die Dauer aber die Ohren doch recht strapazierend und für eine Gesamtaufnahme, insbesondere, wenn man sich dann nur diese anzuschaffen gedenkt, eigentlich ungeeignet.


Bach,J.S.-Kantaten-Johannes-Passion
Bach,J.S.-Kantaten-Johannes-Passion

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhafte Aufnahmen, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorliegende Box beinhaltet auf 12 CDs 27 Kantaten Johann Sebastian Bachs (9 CDs), dazu eine Gesamtaufnahme der Johannes- Passion (2 CDs) sowie eine Auswahl an Orgelwerken (1 CD), entstanden zwischen 1947 und 1956, dem Todesjahr des Dirigenten und Organisten Günther Ramin, der die Werke mit dem Leipziger Thomanerchor und dem Gewandhausorchester für den Rundfunk aufführte (also keine Live- Mitschnitte).
Obgleich natürlich in "Mono", ist die technische Qualität, insbesondere in Anbetracht der Entstehungszeit, eine recht gute. Überragend ist freilich die künstlerische Umsetzung.
Ein glockenheller Thomanerchor mit reinem Klang, ein geradezu vibrierendes Orchester und eine tief gefühlte Interpretation von Musik und Text verbreiten einen Zauber, der bislang unerreicht blieb und wohl auch so nie mehr erreicht werden kann. Ein echter Geheimtip für Genießer!


Das Gesamte Kantatenwerk
Das Gesamte Kantatenwerk
Wird angeboten von Polyphon
Preis: EUR 83,35

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Gesamtaufnahme, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gesamte Kantatenwerk (Audio CD)
Vorliegende Aufnahme ist die erste Gesamteinspielung der Kantaten Johann Sebastian Bachs, die es gibt. Sie entstand in den Jahren 1970-1984 (geistliche Kantaten; CD 1-60) bzw. 1994-2000 (weltliche Kantaten und Fragmente; CD 61-70) unter Leitung Helmuth Rillings mit der von ihm gegründeten Gächinger Kantorei (gemischter Chor) und dem Stuttgarter Bach- Collegium (mit modernen Instrumenten).
Obgleich der Interpretation die Kraft und Expressivität des leider ja unvollendeten Bach- Projektes Karl Richters (eingespielt 1958-1979) fehlt, hebt sie sich wohltuend von manch Künstlichem der "Historischen Aufführungspraxis", etwa den gleichzeitig (1970-1988) entstandenen Aufnahmen der Kirchenkantaten unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt/Gustav Leonhardt und dem oft Sterilem und Gleichförmigen der ab den 1990-er Jahren entstandenen und eigentlich austauschbaren Einspielungen diverser Dirigenten ab.
Wer mustergültige Interpretationen Bachscher Musik verlangt, dem sei der dann allerdings unvollständige Zyklus unter Leitung Richters angeraten, wer eine handwerklich und interpretatorisch solide Gesamtaufnahme sucht, der ist hier bei Rilling richtig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2014 2:07 AM CET


Bach-Kantaten-Karl Richter
Bach-Kantaten-Karl Richter
Preis: EUR 83,12

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wenn Bach, dann Richter", 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Bach-Kantaten-Karl Richter (Audio CD)
Endlich ist die seinerzeit in fünf Boxen in der Reihe "Archiv- Produktion" erschienene Aufnahme sämtlicher (bis auf eine in "Das Alte Werk" aufgenommene) von Karl Richter und seinem Münchener Bach- Orchester und dem Münchener Bach- Chor in den Jahren 1959 bis 1979 eingespielter Kantaten Johann Sebastian Bachs wieder erhältlich.
Die 75 Kantaten (von den insgesamt ca. 200) decken dabei das gesamte Kirchenjahr ab und dienen somit auch als musikalischer Begleiter vom Advent bis zu letzten Sonntag im Kirchenjahr.
Wichtiger erscheint jedoch, daß hier Bach auf höchstem Niveau dargeboten wird. Die Aufnahmen, mit gemischtem Chor und großem Orchester, sind die wohl beste Einspielung, die es gibt (allenfalls wären noch die aber aufnahmetechnisch natürlich nicht perfekten Interpretationen mit Günther Ramin und dem Gewandhausorchester bzw. dem Thomanerchor in Leipzig aus den späten 1940-er / frühen 1950-er Jahren zu nennen). Richter gelingt es, die Musik Bachs und ihre Botschaft eindringlich und prägnant, dabei mit einer unnachahmlichen Melodik und Kraft zu präsentieren, die man nur als Referenzaufnahme bezeichnen kann. Der Wucht und emotionalen Dichte der Aufnahmen kann man sich kaum entziehen, Richter ist der kongeniale Interpret eines genialen Komponisten.
Gegen eine oft ja gekünstelte "Historische Aufführungspraxis" setzt Richter ein monumentales Erleben der Musik, und die Reihe der namhaftesten Solisten, die er sich zu verpflichten wußte (etwa Peter Schreier, Dietrich Fischer- Dieskau, Theo Adam, Ernst Haeflinger, Edith Mathis und viele mehr) tut ihr Übriges.
Wer immer sich für eine Aufnahme der Bach- Kantaten interessiert, dem sei diese Edition dringend empfohlen. Schade, daß der Tod Richters 1981 sein Projekt einer Gesamteinspielung aller Kantaten verhindert hat, aber die entstandenen Aufnahmen sind auch so ein Meilenstein in der Musikgeschichte und ein unvergeßliches Hörvergnügen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2014 7:56 PM CET


Benedikt XVI. Bilanz des deutschen Papstes
Benedikt XVI. Bilanz des deutschen Papstes
von Christian Feldmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hastig hingeworfene Skizze, 24. April 2013
Vorliegendes Werk erhebt, und dies erscheint nur wenige Wochen nach dem Amtsverzicht Papst Benedikts XVI. schon recht verdächtig, den Anspruch, eine "Bilanz des deutschen Papstes" vorzulegen.
Christian Feldmann, der Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts einige Vorlesungen beim damaligen Professor Ratzinger in Regensburg besucht hatte (und prompt zum "Schüler" des Papstes wurde), gliedert sein Werk in sechs Abschnitte.
Die ersten drei zeichnen grob den Lebensweg Joseph Ratzingers vor seiner Papstwahl nach und wiederholen die schon seit geraumer Zeit überholte These, einen "rebellischen" jungen von einem "stockkonservativen" älteren Ratzinger abgrenzen zu können, der die Ideale seiner Jugend unter dem Einfluß der 68-er Bewegung verraten habe.
Das vierte und noch beste der Kapitel (deswegen auch zwei und nicht nur einen Stern) umreißt recht eingängig einige Aspekte der Theologie Papst Benedikts XVI. bevor sich das fünfte dem Leitthema des Pontifikates, dem Verhältnis von Glaube und Vernunft, leider in nur bruchstückhafter Weise und ohne roten Faden, widmet.
Im sechsten, aber ungefähr ein Drittel des gesamten Werkes ausmachenden Abschnitt werden die angeblich vielen, meistens aber nur vom Autor so gesehenen "Pannen" der Amtszeit Benedikts XVI. mehr aufgelistet als erklärt oder gar analysiert, bevor ein Schlußteil eine Würdigung des mit Ausdrücken wie "Hamlet Benedikt" oder "Professor Benedikt" Titulierten versucht.
Bleiben schon die Interpretationen und Einschätzungen des Autors nicht nur weitgehend ohne Belege, sondern fast durchgehend ohne jegliche Tiefe dem "Mainstream" der in den Medien verbreiteten Linie verhaftet und bieten somit nichts Neues, sind bei der "Bilanz" gewaltige Defizite auszumachen.
Die Reisen des Papstes und ihre Wirkungen bleiben ebenso unberücksichtigt wie der gesamte Bereich der "Kirchenpolitik", also etwa die Personalentscheidungen (Kurienämter, Kardinalserhebungen, Bischofsernennungen), die Arbeitsweise der Spitze der Weltkirche oder Benedikts Sichtweise der Liturgie und des Papstamtes als solchen. Der wichtige Aspekt der Annäherung an die orthodoxe Welt, ein zentrales Anliegen Benedikts XVI., kommt im vorliegenden Werk ebensowenig vor wie das Verhältnis des Papstes zur Kultur (insbesondere zur Musik), und die gewichtigen, den Pontifikat noch lange überdauernden Lehrschreiben werden, bis auf die erste Enzyklika "Deus Caritas est", gar nicht erst erwähnt, geschweige denn besprochen.
Wäre nicht der Abschnitt über die Theologie Papst Benedikts XVI., die freilich anderswo besser dargestellt wurde, müßte man die Frage stellen, warum ein so renommierter Verlag wie Herder einen solchen verzichtbaren Titel überhaupt verlegt.
Empfehlung: Auf bessere Darstellungen zum Pontifikat Papst Benedikts XVI. warten.


Die Medici: Florenz im Zeitalter der Renaissance
Die Medici: Florenz im Zeitalter der Renaissance
von Volker Reinhardt
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinführung zum Thema, 13. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorliegendes Werk aus der Reihe "Beck Wissen" stellt keine Geschichte der Familie Medici dar, wie der Titel suggeriert.
Zum einen beschränkt sich der Autor bei oberflächlich gesehen chronologischer Gliederung zeitlich nahezu ausschließlich auf das 15. Jahrhundert, insbesondere die Familienoberhäupter dieser Zeit (Giovanni di Bicci, Cosimo den Älteren, Piero de Medici und Lorenzo den Prächtigen). Besonders merkwürdig hieran ist, daß die Medici als Herzöge der Toskana, die immerhin noch bis 1737 regierten, fast nicht erwähnt werden und nicht einmal in der das Werk ergänzenden genealogischen Tafel vorkommen.
Zum anderen widmet sich Reinhardt schwerpunktmäßig strukturellen Problemen, insbesondere dem Klientelsystem der Medici und der Kulturpolitik, sowie, allerdings für den mit den Begriffen nicht Vertrauten recht verwirrend, der Stadtverfassung von Florenz und ihren Wandlungen.
Die politische Entwicklung und die Medici als Familie treten dabei gänzlich in den Hintergrund, von Charakterisierungen einzelner Personen ganz zu schweigen. Schließlich kommen nicht in Florenz agierende Familienangehörige, unter den sich mit Leo X. und Klemens VII. immerhin u.a. zwei Päpste befinden, gleichfalls nicht vor.
Das Buch sollte daher besser "Herrschaftstechniken der Medici in Florenz" heißen, die dann allerdings auf dem zur Verfügung stehenden Raum recht ausführlich beschrieben werden. Somit führt vorliegendes Werk lediglich in die Grundstrukturen der Machtstellung der Medici in Florenz ein.


Kleine Mannheimer Stadtgeschichte
Kleine Mannheimer Stadtgeschichte
von Hansjörg Probst
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Mannheimer Stadtgeschichte, 6. Februar 2013
Im Umfeld des 400. Jahrestages der Stadtgründung Mannheims 2007 sind etliche Publikationen zur Geschichte der Quadratestadt erschienen. Neben einem mehrbändigen, vom Stadtarchiv herausgegebenen Werk, das die alte, umfangreiche Stadtgeschichte von Friedrich Walter (seinerzeit zum 300. Geburtstag der Stadt verfasst) ersetzen sollte (aber nicht kann), kamen auch einige kürzere Veröffentlichungen, die sich an ein breiteres Publikum wenden, auf dem Markt.
Die vorliegende "Kleine Mannheimer Stadtgeschichte" von Hansjörg Probst, dem 1932 geborenen ehemaligen Rektor des humanistischen Karl- Friedrich- Gymnasiums und Vorsitzenden des Mannheimer Altertumsvereins vereint dabei mehrere Vorzüge in sich.
Klar chronologisch in insgesamt zwölf Kapitel gegliedert, bietet das Werk in gut lesbarer klassischer Gelehrtenprosa eine durchaus auch mit aber behutsam eingefügten strukturellen Einschüben versehene verständliche Geschichte der Stadt und erklärt die Charakteristika und Eigenheiten Mannheims. Gut integrierte Quellenzitate und insbesondere die hervorragende Auswahl nicht bloß illustrierender Abbildungen (zumeist aus dem reichen Fundus der Reiß- Engelhorn- Museen in Mannheim) machen die Lektüre darüber hinaus zu einem Vergnügen.
Eine Zeittafel, ein Literaturverzeichnis und ein Register runden den schmalen, aber inhaltsreichen Band ab.
Vorliegende Arbeit kann als mehr als eine Einführung in die historische Entwicklung Mannheims gelten und stellt die beste neuere Geschichte der Stadt dar. Mannheimern selbst, aber auch Freunden oder Besuchern der Stadt sei sie wärmstens empfohlen.


Karajan 1960s Recordings
Karajan 1960s Recordings
Preis: EUR 199,00

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Interpretationen, 8. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Karajan 1960s Recordings (Audio CD)
Die Deutsche Grammophon ist für die Idee, die kompletten Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan aus den Jahren 1959 bis 1970 neu herauszubringen, nur zu beglückwünschen.
Das Repertoire bildet einen Querschnitt durch die klassische Musik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, und dies in zum größten Teil mustergültigen, zeitlosen Interpretationen. Herbert von Karajan war zum betreffenden Zeitpunkt auf der Höhe seines Schaffens, und auch das Orchester stand im Zenit seiner Leistung.
Besonders gelungen ist auch, daß die Aufnahmen nicht neu zusammenmontiert wurden, sondern jede CD eine LP repräsentiert, und das mit dem Original- Cover. Ein Begleitbuch liefert zusätzliche Hintergrundinformationen.
Alles in allem: Eine famose Idee und eine wirkliche Bereicherung jeder Klassik- Sammlung, auch als Einstieg bestens geeignet.
Bleibt nur die Frage: Wann kommen die " Karajan 1970s Recordings"?


Complete Sacred Music - Sämtliche Geistliche Werke
Complete Sacred Music - Sämtliche Geistliche Werke
Preis: EUR 31,99

3 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mozart zum Abgewöhnen, 3. September 2012
Harnoncourt und Mozart- Passt das zusammen?
Vorliegende Box beinhaltet, und das ist leider schon eine Seltenheit, sämtliche geistlichen Werke Mozarts, hier in Einspielungen des Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt aus den 8oer und 90er Jahren.
Leider ist das Projekt als völlig mißlungen zu bezeichnen. Zu langsam, fast schleppend, zu tief, zu dumpf, zu dunkel- wenn dies auch nach Meinung einiger Vertreter der "Historischen Aufführungspraxis" der "authentische Mozart" sein soll (und ob dies so ist, ist zum einen umstritten, zum anderen nur der gegenwärtige Stand der Forschung), hörbar ist er nicht.
Dazu die vielen Übertreibungen: Um nur eine zu erwähnen: Die einzelnen Teile der Vespern werden von Gregorianik (!) eingeleitet, wohl, um möglist große Authentizität hinsichtlich der vermuteten Uraufführungen (Stundengebet) zu suggerieren.
Wer sich an einer in Töne umgesetzen musikwissenschaftlichen Forschungsarbeit dilektieren möchte, kann dies hier tun. Nur: Musikgenuß darf bei dieser Einspielung nicht erwartet werden.
Harnoncourt und Mozart- Passt das zusammen?
Nein!!!


Augustinus: Das Drama von Glauben und Vernunft
Augustinus: Das Drama von Glauben und Vernunft
von Mathias Jung
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltlich dürftige Polemik, 2. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorsicht: Dieses Buch ist KEINE Darstellung von Leben und Werk des heiligen Augustinus. Es handelt sich vielmehr um einen weitgehend polemischen Angriff auf zentrale christliche Lehren und die Kirche. Ausgehend von aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aus dem umfassenden Werk des Kirchenvaters wird versucht, die Lehren des Christentums insgesamt als überholt und nicht mehr zeitgemäß darzustellen. Zudem deutet Jung unter Bezug auf so "bedeutende" Theologen wie den von den Medien geradezu zum "Gegenpapst" erkorenen Hans Küng oder den selbsternannten "Aufklärer" Eugen Drewermann (beides ihren bei der Weihe geleisteten Eid verratende abgefallene Priester ohne Legitimation) die Institution Kirche als reines Machtinstrument und das Priestertum als Folge psychopathologischer Neurosen. Dabei geht der Autor so ungeschickt und durchsichtig vor, daß das Werk stellenweise unfreiwillig zur Satire seiner selbst gerät.
Fazit: Ein schlechtes und überflüssiges Buch mit irreführendem Titel!


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