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Rezensionen verfasst von
C. Jürgensen "tonifrost"
(REAL NAME)   

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Pleasant Dreams
Pleasant Dreams
Preis: EUR 14,65

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Pleasant Dreams (Audio CD)
Diese Platte ist viel gescholten worden. Natürlich ist sie poppiger als alles, was die Ramones zuvor gemacht haben - und weniger metallig als das, was in den 80ern folgte. Für den reinen Punkrocker könnte Pleasant Dreams demnach etwas fade sein, richtig. So hatte ich denn auch meine Vorurteile. Da ich aber auch glühender 10cc Liebhaber bin, machte die Tatsache, dass Graham Gouldman das Album produziert hat, einen besonderen Reiz aus. Und ich muss sagen: Für meinen Geschmack ist Pleasant Dreams, wenn vielleicht nicht das beste, so doch das zeitloseste Ramones-Alben (weder zu minimalistisch, noch 80er-Synthie-lastig), eben ein Klassiker.


Summer In Paradise
Summer In Paradise

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf Mike Loves Schleimspur ausgeglitscht! Warnung!!, 18. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Summer In Paradise (Audio CD)
Summer in hell! Das wäre ein wesentlich passenderer Titel für dieses Etwas, das mir nachhaltig den Glauben an das Gute versaut hat. Mal ehrlich: Das hier ist ganz ganz schlimm! Ich bin einer der größten Beach Boys Fans, die ich kenne, und wollte demnach nicht, dass mir etwas entgeht. Und so erwarb ich dieses musikalische (V)erbrechen. Nun ergreife ich die Gelegenheit und warne alle, die wie ich meinen, wenn sie unbedingt alles von den BB haben wollen, müssten sie auch dieses auf CD gepresste Grauen im Regal stehen haben: Lasst um Himmels Willen die Finger davon!! Ihr werdet im besten Falle tagelang übelste Laune haben! Und der eigentliche Skandal des Ganzen: Dies hier sind in Wirklichkeit auch gar nicht die wirklichen Beach Boys, sondern nur der singende Wurmfortsatz von Mike Love. Wäre Brian Wilson schon tot (was hoffentlich nie passiert!), würde er vor Rotieren im Grab nie die ewige Ruhe finden, wenn auch nur irgendjemand auf der weiten Welt diesem Machwerk geballter Talentlosigkeit auch nur irgendetwas abgewinnen könnte. Diese CD ist ein Witz! Allerdings einer, bei dem einem das Lachen vor lauter Würgen im Halse stecken bleibt. Sie verkörpert das abgrundtief Schlechte, das es für mich vorher nie gab. Ich würde diesen erbärmlichen Versuch, eine BB-CD zu sein, der da mein unschuldiges CD-Regal entweiht hat, gerne noch näher beschreiben, aber mir fehlen die Worte und ich schlottere vor Angst im Angesicht des Gedankens, auch nur noch einmal dieses "Ding" anfassen zu müssen. Fazit: Wer die Beach Boys mag, Pet Sounds, Sunflower, Friends etc. (es fühlt sich fast an wie Gotteslästerung, diese Werke in einem Atemzug mit "Summer in Paradise" zu nennen), wird diese CD hassen. Wer diese glitschige CD mag, der tut sich auch noch Schlimmeres an ... wenn es das gibt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2013 7:44 PM MEST


15 Big Ones/Love You
15 Big Ones/Love You
Preis: EUR 10,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade, 5. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: 15 Big Ones/Love You (Audio CD)
Viel braucht man zu diesen beiden Alben wohl kaum zu schreiben: Sie gehören nicht zu den absoluten Glanzpunkten der Beach Boys, sind aber trotzdem auch nicht wirklich schlecht, und teilweise schimmern bei näherem Hinhören sogar doch ein paar glänzende Stellen zwischen viel Belanglosigkeit hervor. Auf beiden lassen sich Perlen entdecken, die den Kauf für jeden Brian Wilson Liebhaber auf jeden Fall lohnen. Wer Brians Biographie kennt, weiß natürlich, dass der ganze "Brian is back"-Zirkus zeitlich begrenzter Humbug war, der hauptsächlich dazu diente, dem weniger talentierten Rest der Mannschaft endlich wieder Geld in die Kassen zu spülen, während Brian bald wieder vor die Hunde ging. Doch zwei Dinge finde ich sehr sehr schade an dieser Phase der Beach Boys: 1. Dass Dennis Wilsons unüberhörbares songschreiberisches Talent erfolgreich unterdrückt wurde (seine Solo-Platte aus der Zeit ist heute leider nur für horrendes Geld zu bekommen) und 2. dass die "Adult/Child" von 1977 bis heute nicht offiziell erschienen ist (Smile war ja nur eine von mehreren nicht veröffentlichten Platten Brians und der BB). Denn die ist zum Teil richtig geil!

Meine Höhepunkte von der 15 Big Ones:

Had to phone ya (auch wenn das damals schon alt war)

That same song (auch wenn die unveröffentlichte Version mit Gospel-Chor 1000x geiler ist)

It`s OK (auch wenn Mike Loves Näseln wirklich nervt)

Back home (Brians Stimme ist hier richtig rockig, nichts mehr mit "Best female voice")

Just once in my life

Tiefpunkte:

Rock and roll music

TM song

Absoluter Tiefpunkt:

Everyone`s in love with you

Meine Höhepunkte von der Love You:

The night was so young

I wanna pick you up

I`ll bet he`s nice

Mona

Let us go on this way

Wirkliche Tiefpunkte, also so richtig unter der Gürtellinie, gibt es hier eigentlich gar nicht, außer dass die Produktion wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Wäre die Love You ähnlich produziert wie z.B. die Sunflower, ohne den plumpen Synthie-Schnickschnack der Zeit, wäre sie bestimmt ein zeitloser Klassiker. So wirken Stücke wie Airplane, Love is a woman oder Solar system, die sich zwar kompositorisch messen lassen können, doch etwas unbeholfen, und man hört, dass Brian eben doch nicht so hundertprozentig back war.


For Crying Out Loud
For Crying Out Loud
Preis: EUR 13,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!!!, 5. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: For Crying Out Loud (Audio CD)
Wer, wie ich, der verschrobenen kleinen Minderheit angehört, die vehement die Meinung vertritt, dass die Lemonheads 1988 aufgehört haben zu existieren, da die Lemonheads die Band waren, die man sich nur wegen der geilen Musik von Ben Deily angehört hat, und dass all das, was nach der Lick noch von den sogenannten "Lemonheads" kam, riesengroßer Mist war, der das Erbe der wahren Lemonheads aufs unverschämteste durch den Dreck gezogen hat, der wird, wie ich, durch diese CD endlich wieder erfrischend beglück werden. Endlich knüpft Ben Deily mit Varsity Drag da an, wo vor 18 Jahren (!) Evan Dando begann die Lemonheads nach Strich und Faden zugrunde zu richten.


MIU Album / L.A. (Light Album)
MIU Album / L.A. (Light Album)
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 69,98

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...teilweise gar nicht schlimm., 21. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: MIU Album / L.A. (Light Album) (Audio CD)
Als Fan lässt man sich ja so einiges zumuten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch mit dem LA (Light Album) beginnen: Eine Zumutung auch für, was die Beach Boys in den 70ern betrifft, gebeutelte Ohren. Es beginnt mit einem winzigen Lichtblick, Good Timin`, das einzige, was auf diesem Album halbwegs akzeptabel klingt, wenn man nicht gerade einen Fahrstuhl oder ein Kaufhaus sein zweites Zuhause nennt. Danach geht es nur noch weiter bergab: Al Jardines Lady Lynda bleibt zwar noch irgendwie so im Ohr kleben, aber das will man so irgendwie auch gar nicht, weil es irgendwie wie eine zweitklassige Zombie-Version von Barry Manilow auf Valium klingt. Der Rest ist dann einfach nur noch belanglos, ich möchte sagen seelenlos und trieft teilweise geradezu vor Schmalz (Good Timin` zwar auch schon, aber eben noch auf nette Beach Boys Art). Die verbreitete Redensart Willst du deine Freunde langfristig vergraulen, spiele ... von den Beach Boys" trifft auf das LA (Light Album) aus meiner Sicht komplett zu. Auch der von mir vielverehrte Dennis reißt mit seiner markant zerstörten Stimme bei einigen Songs nichts mehr heraus, da ihnen einfach jegliche Substanz fehlt. Das sind nicht mehr meine Beach Boys, so tolerant ich auch bin! Sumahama! Man muss Mike Love nicht unbedingt hassen, um diesen Beitrag als für vollkommen minderwertig zu befinden. Den absoluten geschmacklichen Tiefschlag bildet aber eindeutig die folterhaft-lange Discoversion von Here Comes the Night. Während Holland für mich bislang nur die größte Enttäuschung von den Beach Boys war, ist das LA (Light Album) hingegen schon fast eine Frechheit, und sollten (und alles deutet darauf hin) die Alben aus den 80ern dann noch bodenloser sein, werde ich sie weiterhin tunlichst meiden.

ABER nun: Als langjähriger Anhänger der Jungens habe ich die Beach Boys-Sachen nach 1973 erst vor kurzem für mich entdeckt. Nach den Kritiken habe ich beispielsweise beim MIU-Album das Schlimmste erwartet, wurde aber angenehm überrascht. Alle Hinweise darauf, was andere Musiker zu jener Zeit so gemacht haben, sollte man einfach mal außer Acht lassen: die Beach Boys waren eben damals schon retro, und das ganz charmant. Zwar besteht zugegebenermaßen ein gewisser Teil des Albums aus flotten Füllern wie den Covers Peggy Sue oder Come Go With Me, die aber niemandem wirklich weh tun. Dazwischen glänzen jedoch einige Perlen hindurch, die ich ohne weiteres auf eine Beach Boys Best of packen würde: Der Opener She`s Got Rhythm ist ein Smasher, der Brian endlich wieder zum (wenn auch etwas nikotingeschädigten) Falsetto bringt und auch auf einer Prä Pet Sounds Scheibe hätte zu finden sein können (und wenn Brian 1977 eine Platte mit den Worten beginnt Last night I went out disko dancing", bekommt das schon eine ganz eigene Note). Hey, Little Tomboy ist ein niedliches Liedchen, das, soweit mein Englisch reicht, alles andere als politisch korrekt ist. Pitter Patter ist eine Stampf-Nummer, wie man sie auch um 68 von den Beach Boys hätte hören können und Match Point Of Your Love (ja, ein Lied über die Liebe und Tennis) ist meine neue Easy Listening Hymne. Was ich an diesen und anderen Songs auf dem MIU-Album so mag ist, dass sie von Witz und einem gehörigen Maß an Selbstironie zeugen: Mit einem Augenzwinkern kopieren die Boys sich perfekt selber. Die Produktion ist dabei ohne unnötige Synthesizer-Schocks etwas gefälliger als beim Love You-Album. Tief- und Höhepunkt von MIU zum Schluss: Für das von Al Jardine gesungene Winds of change gilt uneingeschränkt all das, was ich vorhin schon zu Lady Lynda geschrieben habe. Völlig hin- und weggerissen hat mich hingegen Brians herzerweichende Ballade My Diane, gesungen von Dennis. Schon allein das ist mir vier Punkte wert.

Mein Fazit: Das LA (Light Album) bleibt für mich indiskutabel. Das MIU-Album kann man gut hören, wird dabei nett unterhalten und an einigen Stellen kann man insbesondere Brian ein Lächeln nicht verwehren. Für Fans ein Muss, zumal bei dem Preis, alle anderen lassen es lieber.


So Much for the City
So Much for the City
Preis: EUR 9,67

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brian Wilson..., 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: So Much for the City (Audio CD)
...hat hiermit zum Glück nichts zu tun. Und Jim McGuinn schon sowieso gar nicht. Ich hatte das Lied "Big Sur" von den Thrills auf einem Sampler und fand es richtig geil! Und irgendwann habe ich mir gesagt: Wenn ein Lied schon so geil sein kann, wie muss dann erst die ganze Scheibe geil sein? ...und bestellte sie und wurde bitter enttäuscht. Es gibt so viele unentdeckte Juwelen, die noch unter musikalischer Erde schlummern und auf Entdeckung warten. Warum kamen gerade die Thrills ans Licht? Meiner Meinung nach sind sie absolut überschätzt. Was mich an "Big Sur" reizte, nervte mich an der ganzen Scheibe recht schnell: Der ewig gleiche, völlig resonanzlose Ladida-Gesang, Ladida-Melodien, die nicht richtig schlecht aber noch weniger besonders gut oder eingängig sind. Das scheint so eine Plätscher-Masche zu sein, die aber wirklich konsequent durchgezogen wird. Simpel und doch einfach. Ich jedenfalls kann mich in diese CD einfach nicht am Stück reinhören, weil mich spätestens beim dritten Lied in Folge das ewig poppige Wabern und das ewig wabernde Lalala frustriert. Und es gibt heute doch wahrlich Bands, die den Vergleich mit Wilson oder McGuinn nicht scheuen brauchen.(Zwei Punkte für "Big Sur", der Rest ohne)


Songs for Silverman
Songs for Silverman
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,31

1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...enttäuscht, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Songs for Silverman (Audio CD)
...war ich schon ziemlich, nachdem ich der Neuen so lange entgegengefiebert hatte. Man kann Ben zwar alles Mögliche zugute halten, z.B. dass er erwachsen geworden ist oder dergleichen mehr. Das hilft mir aber nicht darüber hinweg, dass, ganz nüchtern betrachtet, die Neue von allen Solo- und auch Five-Sachen Bens das mit Anstand uninspirierteste Werk ist (trotz wunderschöner Aufmachung). Alle Scheiben zuvor haben sich mir ratzfatz ins musikalische Gedächtnis gebrannt, von dieser hier bleibt mir nur ein formloses Plätschern. - aber es ist immer noch Ben Folds...irgendwie.


Mind If We Make Love to You
Mind If We Make Love to You
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 15,65

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es werde Harmonie!, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Mind If We Make Love to You (Audio CD)
Diese CD ist das genialste, was mir musikalisch in den letzten Monaten passiert ist (und mir ist da so viel passiert)! Insgesamt puzzeln sich die Wondermints aus Brian Wilson, ELO, Steely Dan, Beatles, ELP, ein wenig Sweet und vielem mehr, was an den 60ern und 70ern gut war, zusammen (Und es wundert einen nicht, dass Brian Wilson sie zu seiner Tourband auserkoren hat). Heraus kommt jedoch kein aufgewärmter Steckrübeneintopf, sondern ein ganzes Bufett voller frischer Leckerein, die erschreckend süchtig machen. „Mind if we make love to you" ist eindeutig die bislang beste da homogenste CD der Wondermints. Ein Stück schmiegt sich kuschelnd an das nächste an und es gibt dieses Mal keinen Durchhänger zwischendrin. Im Vergleich zu den Vorgänger-Scheiben fehlt zwar auch so eine richtige Rocknummer, alles ist ziemlich easy, aber das ist ja sooo schön. Diese Musik versprüht pure Harmonie, und damit meine ich nicht diese ominöse Harmonie aus der Kaffeewerbung. Stücke wie Ride, Listen oder So nice könnten original aus der Feder Brian Wilsons stammen, und als besonderes Schmankerl hört man den Mentor und Meister denn auch bei letzterwähnter Nummer im Refrain mitsingen. Kurz gesagt: Diese CD ist der ideale Soundtrack für einen gelungenen Sommer!


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