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Beiträge von kallekalbhenn
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Rezensionen verfasst von kallekalbhenn
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Toller Mafiastreifen, 10. März 2003
In fünf bis zehn Jahren wird Road to Perdition ein Klassiker sein und in einer Reihe mit Mafiafilmen wie der Pate, Good Fellas oder Carlito's Way genannt werden. Road to Perdition besticht duch seine brillante Machart. Dem Regisseur Sam Mendes ist es gelungen die Zeit der Depression und Prohibition einzufangen. Die Bilder dieses Filmes sprechen ihre eigene Sprache, und sie überzeugen. Ein großes Plus des Filmes sind seine grandiosen Darstelle. Allen voran Tom Hanks, der auch als Hitman überzeugen kann. Aber auch Paul Newman hat sich seine Oscar-Nominierung durchaus verdient. Jude Law agiert gewohnt souverän. Zur Story: Michael Sullivan (Hanks) geht einem Beruf als Geldeintreiber und Auftragskiller für seinen Ersatzvater Rooney nach. Seine Kinder wissen nicht was er für einen Beruf ausübt, und eines Tages ist sein zwölfjähriger Sohn Zeuge einer von seinem Vater durchgeführten Exekution. Als der leibliche aber weniger geliebte Sohn Rooneys dieses mitbekommt, sieht er seine Chance um die Nachfolge seines Vaters aufzutrumpfen. Ein packendes Katz und Maus Spiel entwickelt sich. Road to Perdition ist großes Kino. Der Film ist zu keiner Zeit kitschig und ist einfach grandios anzusehen. Auch weil die DVD relativ gut ausgestattet ist, ist eine Empfehlung an dieser Stelle gerechtfertigt.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nettes Buch aber mehr nicht, 9. März 2003
Michael Moore hat mit Stupid White Men ein Buch geschrieben, das sich sehr gut lesen lässt. Er hat ein Buch geschrieben in dem er abrechnet, mit der amerikanischen Regierung, dem amerikanischen Volk und allem mit dem man sonst noch abrechnen kann. Seine Themenpalette reicht von der seiner Meinung nach hochgradig unkorekten Präsidenten-Wahl George W. Bushs über die benachteiligung schwarzer Amerikaner, die Umweltzerstörung, der Bildungspolitik bis zur Rollenverteilung Mann-Frau. Man muss diesem Michael Moore eingestehen, dass er es versteht ein nüchternes Thema so aufzubereiten, dass es Spaß macht zu lesen. Er liefert viele interessante Fakten und nennt seine Quellen. Sein größter Fehler ist aber seine Schwarz-Weiß-Mahlerei und seine Berechenbarkeit. Moore stellt waghalsige Theorien auf und kann auch deshalb nicht als ernst zu nehmender Soziologe gesehen werden. Wobei er genau das nicht will. Er will mit seiner überzogenen Darstellung zum Denken anregen und daraufhinweisen, auf welchem Weg Amerika und der Rest der Welt sich befindet. Weil er das unterhaltend und anschaulich schafft, ist Stupid White Men ein lesenswertes Buch, dass zum Diskutieren anregt. Viel Spaß beim Lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Klasse Thornton, klasse Film, 8. März 2003
Dieser Film bietet seinem Publikum einiges. Da wäre zum einen eine auf den ersten Blick platte Story, die jeweiter sie gesponnen wird, spannender und wendungsreicher wird. Zum anderen agiert der Hauptdarsteller Billy Bob Thornton so großartig, das man ihm am liebsten tausendmal danken will. Der Film erzählt die Geschichte von Ed Crain, einem durchschnitts Friseur, dem es an einem Lebensinhalt fehlt. Ed Crain redet nicht gerne und ist auch sonst ein kauziger Typ. Eines Tages frisiert er einen Geschäftsmann, der ihm etwas von einer 10.000$ Investition erzählt. Ed besorgt das Geld indem er den Liebhaber und Boss seiner Frau erpresst. Ab da überschlagen sich die Ereignisse und Ed kommt nicht drumherum sein Erpressungsopfer umzubringen...... Absolut empfehlendswert.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach fabelhaft, 3. März 2003
"Die fabelhafte Welt der Amelie" Dieser Film verspricht, was er im Titel verspricht. Amelies Welt ist fabelhaft. Sie lebt in Paris und hat ausser zu ihrem kauzigen Vater keinerlei soziale Kontakte als die, die man als Kellnerin in einem Straßen-Cafe hat. Durch eine zufällig gefundene Kiste mit allerlei Kindheitserinnerungen eines Vormieters kommt Amelies Leben in Schwung. Angetrieben durch die Freude, die sie dem Kistenbesitzer bei der komplizierten Rückgabeaktion gemacht hat, beschließt sie allen Leuten in ihrer Umgebung eine kleine bis große Freude zu machen. Ob sie sich am Ende selbst die größte Freude macht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Der Film ist einfach fabelhaft. Wunderschön in Szene gesetzt und fotografiert, mit einem erstklassigen Soundtrack von Yann Tiersen der diesem Meisterwerk zu einer absolut runden Sach macht, ist "Amelie" für mich ein ganz großes Meisterwerk. Ein Film der zu unserer hektischen und oberflächlichen Zeit eine fabelhafte Welt zum Thema hat. Absolut sehenswert. Wer von "Amelie" nicht berühert wird, dem ist nicht zu helfen. Nach dem Ansehen dieses Films fühlt man sich einfach gut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein fabelhafter Film, 3. März 2003
"Die fabelhafte Welt der Amelie" Dieser Film verspricht, was er im Titel verspricht. Amelies Welt ist fabelhaft. Sie lebt in Paris und hat ausser zu ihrem kauzigen Vater keinerlei soziale Kontakte als die, die man als Kellnerin in einem Straßen-Cafe hat. Durch eine zufällig gefundene Kiste mit allerlei Kindheitserinnerungen eines Vormieters kommt Amelies Leben in Schwung. Angetrieben durch die Freude, die sie dem Kistenbesitzer bei der komplizierten Rückgabeaktion gemacht hat, beschließt sie allen Leuten in ihrer Umgebung eine kleine bis große Freude zu machen. Ob sie sich am Ende selbst die größte Freude macht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Der Film ist einfach fabelhaft. Wunderschön in Szene gesetzt und fotografiert, mit einem erstklassigen Soundtrack von Yann Tiersen der diesem Meisterwerk zu einer absolut runden Sach macht, ist "Amelie" für mich ein ganz großes Meisterwerk. Ein Film der zu unserer hektischen und oberflächlichen Zeit eine fabelhafte Welt zum Thema hat. Absolut sehenswert. Leider können die Bonusmaterialien nich hundertprozentig überzeugen. Wer von diesem Film nicht berühert wird dem ist nicht mehr zu helfen. Nach dem anschauen dieses Filmes fühlt man sich einfach gut.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Leise Töne die treffen, 3. März 2003
Yann Tiersen hat schon bei seinem Soundtrack zu "Die fabelhafte Welt der Amelie" bewiesen das er einem Film mit seiner Musik das "gewisse etwas" geben kann. Dieses "gewisse etwas" ist ihm wieder so gut gelungen, das ich mir den Soundtrack kaufen "musste", bevor ich den Film gesehen hatte. Ein instrumental eingespielter Soundtrack, der zwar an "Amelie" erinnert, aber dennoch neue Wege geht, mit ruhigen, melancholische Melodien die eine starke Wirkung beim Höhrer erziehlen. Einfach schön.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Alter Mythos als Politthriller, 23. Februar 2003
Christa Wolf hat mit Medea einen Stoff aufgearbeitet der auf den ersten Blick staubtrocken ist. Bei Euripides ist Medea noch die skrupellose Mörderin, die mehere Menschen aus dem Weg räumt, bis sie zum Schluss ihre eigenen Kinder mordet und dann in den Himmel auffährt. Wolf erzählt diese Geschichte neu. Medea ist, nachdem sie mit dem Argonauten Jason aus Kolchis geflohen ist, eine Aussenseiter in der neuen Umgebung, Korinth. Eines Tages entdeckt Medea das dunkle Geheimnis ihrer neuen Heimat. Um zu Verhindern, dass Medea auspackt werden schnell Gerüchte in die Welt gesetzt, sie habe ihren Bruder ermordet....... Aus der Sicht der tragenden Akteure wird die Geschichte wie ein moderner Politthriller erzählt. Teilweise schwer zu lesen, wenn beispielsweise die fiebernde Medea erzählt, was das Gesammtbild aber nur sehr wenig trübt. Lesenswert.
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