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Beiträge von Ralf Westphal
Top-Rezensenten Rang: 283.955
Hilfreiche Bewertungen: 58

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Rezensionen verfasst von
Ralf Westphal (Hamburg)
(REAL NAME)   

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Zwei Seiten einer Mauer
Zwei Seiten einer Mauer
Preis: EUR 1,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend, 18. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei Seiten einer Mauer (Kindle Edition)
Das Buch kommt als Jugendroman daher - hat es aber in sich. Von Zombiesplatter keine Spur. Dafür wird mit Lesegewohnheiten gebrochen. Und am Ende fühlte ich mich verstört zurückgelassen. Aber sehr angenehm. Für mich eine Parabel auf unsere Zeit.


Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit
Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Lesenswert - aber man braucht etwas Biss, 8. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer technische SciFi mag, der ist hier richtig. Und endlich mal ein lohnenswertes Buch mit überschaubarer Länge.
Dennoch braucht man ein wenig Biss, um der Geschichte bis zum Ende treu zu bleiben. Sie besteht aus drei Teilen:

Teil 1: Exposition mit "Gravity"-Anklang. Das ist spannend.
Teil 2: Vorbereitung mit Sachbuchcharakter. Das ist interessant, wenn man erfahren möchte, wie es so im Raumfahrtbetrieb zugeht. Hier bringt der Autor augenscheinlich viel eigene Erfahrung und Leidenschaft ein.
Teil 3: Abenteuer für Rätselfreunde. Das ist spannend, hier geht es endlich um echte SciFi.

Teil 2 ist dem Autor etwas lang geraten. Doch am Ende hat es sich zumindest für mich dann doch gelohnt. Das Ende verstört und macht nachdenklich. So soll es sein.


Peace Feels Like This: Finding Inner Peace and Happiness with Simple Changes in Perspective (English Edition)
Peace Feels Like This: Finding Inner Peace and Happiness with Simple Changes in Perspective (English Edition)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Plain and simple, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I recently stumbled across the work of Joey Lott - and I have to say: it makes so much sense. Its the kind of fresh, uncluttered, jargon-free, guru-less "spiritual" view I have been looking for since long, I guess. And this makes no exception.

If you want to get to the heart of peace, then read it. It's simple. Almost too simple. Joey's message summarized in his own words: "Peace was never absent." Or maybe: "Peace is the absence of any interpretation or any ascription of meaning or value."

But as with all truths it's difficult to fully understand/digest them in such abstractness. So Joey bolsters them up with "explanations" and looking at them from different perspectives.

It summary: It's a great book. A quick read - but takes time to live by. 4 instead of 5 stars, however, for some lack of "guidance". Although Joey is asking the reader several times to let go of this or that, I found it difficult to achieve the "target state" he's describing. Relaxation in any way is hard to reach starting from some kind of imperative. It's like trying to see in the dark: as long as you stare at something you won't see it, but look "around it", look to the side, then you might get a glimpse of it, even discern a shape.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2015 9:26 AM CET


Das Eulentor
Das Eulentor
Preis: EUR 2,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Eulentor (Kindle Edition)
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Eine schöne Idee spannend verpackt in eisiger Szenerie.
Poe habe ich darin eher nicht wiedergefunden. Aber das macht auch nichts.
Nur 4 Sterne gibt es, weil Sprache und technische/kulturelle Details nicht so nah am Beginn des 20. Jahrhunderts waren, wie es die Geschichte verdient hätte. "Terror" von Simmons ist da überzeugender.
Aber einerlei... Das Buch ist sein Geld wert, finde ich.


So bitterkalt: Kriminalroman
So bitterkalt: Kriminalroman
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Tragik, 16. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So bitterkalt: Kriminalroman (Kindle Edition)
Mir hat der Roman gut gefallen. Angenehm gewaltarm fließt er ruhig und stimmungsvoll bis zum "Showdown". Und dann auf den allerletzten Seiten... da erkennen wir die Tragik in der Geschichte.

Insgesamt fand ich die drei Erzählstränge hübsch verwoben. Da kommen Spannung und ein bisschen Rätselraten auf.

Nach "Öland" und "Nebelsturm" für mich der bis jetzt beste Romand von Theorin.


Äon: Roman - Mit einem wissenschaftlichen Anhang von Uwe Neuhold
Äon: Roman - Mit einem wissenschaftlichen Anhang von Uwe Neuhold
Preis: EUR 9,49

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf ein Abenteur wie Arthur C. Clarks "Rendezvous mit 31/439" hatte ich mich gefreut. Und zu Beginn ließ sich das Buch auch in dieser Richtung gut an. Gewaltig, dieser ausgehöhlte Asteroid.

Doch dann... Ich habe es nicht weit über die 50% Marke geschafft.

Der anachronistische Konflikt mit dem Warschauer Pakt, die häppchenweise Enthüllung dessen, was die Menschen in den Jahren der Erforschung über die Hohlwelt herausgefunden haben... Das alles wurde zäher und zäher. Die "Spannungsnuggete" muss man sich mühsam aus der langatmigen Handlung herauswaschen. Ohne die zweite Hälfte des Buche zu kennen, bin ich mit sicher, dass die Geschichte mit Gewinn auf deutlich weniger Seiten hätte erzählt werden können. Schade.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2013 9:08 PM MEST


Die Martinis: Eine Hamburger Kaufmannsfamilie
Die Martinis: Eine Hamburger Kaufmannsfamilie

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungslektüre, 6. Februar 2013
Das ist ein Buch für Schmökerfreunde. Wer eine Lektüre fürs Pendeln oder gemütliche Stunden sucht, ist hier richtig. Denn bei allen Konflikten, dem Drama, dem schönen und unschönen Allzumenschlichen, liefert Nika Sas keinen "Kracher".

Eher empfinde ich das Buch im besten und sogar mehrfachen Sinne als traditionell. Es geht um Familie über Generationen hinweg und insofern auch um Tradition. Das muss Sie als Leser natürlich grundsätzlich interessieren. Doch auch der Stil kommt mir traditionell vor: bodenständig, detailreich, bildhaft, lebendig in den Dialogen, ohne Schnickschnack.

Als Hamburger hat mir auch gefallen, dass hier die Stadt immer wieder "persönlich" auftritt. Das machte mich über die Handlung hinaus neugierig, weiter zu lesen. Wer Hamburg kennt, fühlt sich im Roman zuhause; wer Hamburg noch nicht kennt, bekommt vielleicht Lust, einmal die Schauplätze zu besuchen.

Der "norddeutsche Denver-Clan" sind die Martinis für mich nicht geworden. Dennoch hat mir Nika Sas spannende Stunden beschert. Abgründe, Sehnsüchte, Naivität, Illusionen, Ängste kommen eben in den besten Kreisen vor.

"Stimmungslektüre" beschreibt es vielleicht am besten. Nika Sas hat mich beim Lesen in eine angenehme Stimmung versetzt. Es geht nicht darum, ein Rätsel zu lösen wie im Krimi, es geht auch nicht um die große menschliche Tragödie oder intellektuelle Höhenflüge. Für Nika Sas stehen Gefühle im Mittelpunkt.

Getrübt wurde mir das Lesevergnügen allerdings ein wenig durch den großen Umfang. Deshalb auch nur 4 Sterne. Die Geschichte hätte bei allem hübschen Schmökermaterial etwas straffer ausfallen dürfen. Für einen Erstling - wie es scheint - dennoch eine gute Leistung. Ich bin gespannt, was Nika Sas noch in petto hat.


Der Nachtzirkus
Der Nachtzirkus
Preis: EUR 8,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen It's slow magic, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtzirkus (Kindle Edition)
Wer es gemütlich haben will, der ist mit dem Nachtzirkus wohl gut bedient. Eine plätschernde Geschichte mit Magie. Für die recht hübsche Idee gebe ich drei Sterne.

Aber nicht mehr, denn den fazinierten Beschreibungen anderer Rezensenten kann ich mich nicht anschließen. Ich habe länger gezögert, bevor ich das Buch gekauft habe. Schließlich bin ich aber doch den positiven Äußerungen hier und einer persönlichen Empfehlung einer Buchhändlerin erlegen. Das Zirkus-Sujet war ja auch verlockend.

Doch nach ca. 25% der Geschichte habe ich dann aufgegeben. Es ging schlicht nicht voran: Ein Konflikt, der nicht erklärt wird, der noch nicht mal erkennbar ausgetragen wird... Motive, die nicht erklärt werden... Kontrahenten, die kaum von einander wissen, geschweige denn, in welchem "Spiel" sie gegeneinander antreten... Magie von unglaublicher Stärke, die nur zur Bühnenzauberei eingesetzt wird... Alles ein bisschen zu gewollt.

Nein, tut mir leid, das war mir trotz der Zirkusidee, die mich irgendwie sowohl an "Hölle" (Will Elliott) wie auch an "Löwenzahnwein" (Ray Bradbury) erinnert hat, zu behäbig. Ein bisschen Geheimnistuerei ist ja gut. Aber wenn es so gar nicht voran geht.

Da konnte auch der Stil nichts herausreißen. Der kam nämlich nicht annähernd so bezaubernd daher, wie ihn andere Rezensenten dargestellt haben. Nett geschrieben, aber nicht poetisch.


Existenz: Roman
Existenz: Roman
Preis: EUR 11,99

26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Technikverliebte, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Existenz: Roman (Kindle Edition)
Ich war so gespannt auf die Geschichte, auf die Gedankengänge und Antworten des Autors zum Existenziellen... Doch nach etwas mehr als 100 Seiten habe ich aufgegeben. Ich konnte nicht mehr. Die parallelen Handlungsstränge in einer extrapolierten Zukunft, die zwischengeschnittenen "Abhandlungen" zu zukünftiger Geschichte und Philosophischem... Nein, das war mir zuviel gewolltes Gelichter um zentrale Fragen herum.

Hübsche technische Spielereien stehen uns ins Haus, gegen die Google Glasses nur ein müder Faustkeil ist, Doch wenn der Technik- und Kultur-Jargon wichtiger als der Vortrieb einer Geschichte ist, dann ist das nichts für mich. Vielleicht bin ich da einfach zu old school?

3 Sterne gibt es aber für die Mühe der Erfindung einer so detailliert extrapolierten Zukunftswelt. Wer sich davon in Spekulationen entführen lassen will, kann hier Lesevergnügen finden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2012 6:00 PM CET


Software entwickeln mit Verstand: Was Sie über Wissensarbeit wissen müssen, um Projekte produktiver zu machen
Software entwickeln mit Verstand: Was Sie über Wissensarbeit wissen müssen, um Projekte produktiver zu machen
von Jörg Dirbach
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum Softwareentwicklung so funktioniert, 16. Mai 2011
Agil ist in, auch wenn noch nicht alle Softwareteams agil arbeiten. Aber warum eigentlich Agilität? Weil die Erfahrung zeigt, dass die Ergebnisse der Softwareentwicklung dann besser sind, vor allem näher an den wahren wechselnden Bedürfnissen des Kunden.

Erfahrung ist natürlich unverzichtbar, am Ende jedoch immer anekdotisch. Für den einen funktioniert etwas, das motiviert andere; doch andere können den Erfolg womöglich nicht ohne weiteres im eigenen Kontext reproduzieren. Was dann? Dann hilft Reflexion, dann hilft der Blick hinter die Kulissen.

Das ist Zweck dieses Buches: ein Blick hinter die Kulissen der Softwareentwicklung mit der Frage, "Wie funktioniert gute Softwareentwicklung eigentlich grundsätzlich?" Denn nur wer das Gemeinsame aus anekdotischen Erfolgsgeschichten herausdestilliert und in Einklang mit fundamentalen psychologischen Erkenntnissen bringt, kann darauf hoffen, das Funktionierende wie das nicht Funktionierende wirklich zu verstehen. Und nur wer versteht, kann verständig reagieren, wenn es mal nicht klappt.

Das Buch bewegt sich angenehm jenseits des Hypes um Agilität. Es ist nicht zur Bestätigung von Agilität geschrieben worden, sondern kommt nur vielfach zu den selben Ergebnissen wie die Agilitätsbewegung. Das ist eine schönes Ergebnis für agile Softwareentwicklung - weist allerdings auch über sie hinaus. Denn es geht ja nicht um einen Begriff, sondern darum, "nur" das Richtige zu tun. Und das kann heute sein, was die Agilität empfiehlt, morgen aber näher an Lean liegen und übermorgen noch anders aussehen.

Die Autoren fühlen sich keinem Lager verpflichtet. Ihnen geht es um die psychologischen Invarianten hinter modischen Namen. Das ist ein überfälliger Ansatz in einem Metier, das arm an wissenschaftlicher Aufbereitung ist, was seine Methoden angeht.

Empfehlenswert finde ich das Buch für jeden, der mehr lesen will, als Lobeshymnen auf einzelne Methoden oder pragmatische Anleitungen zu ihrer Einführung. Wer sich selbst Gedanken darüber machen will, wie er arbeitet, findet hier anregende Lektüre. Das Buch ist klar geschrieben und leicht und schnell zu lesen.

Nur 4 Sterne gebe ich ihm aber, weil mir bei allem Gefallen an den grundlegenden Gedanken dann doch manchmal ein klares Wort zu den Konsequenzen für die Praxis gefehlt hat. Mehr Ergebnisse auf den Punkt gebracht und in Guidelines verpackt, sozusagen Meta-Guidelines jenseits konkreter Methoden, das wäre schön gewesen.


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