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Beiträge von Ralf Westphal
Top-Rezensenten Rang: 48.170
Hilfreiche Bewertungen: 52

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Rezensionen verfasst von
Ralf Westphal (Hamburg)
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Das Eulentor
Das Eulentor
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Spannend, 7. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Eulentor (Kindle Edition)
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Eine schöne Idee spannend verpackt in eisiger Szenerie.
Poe habe ich darin eher nicht wiedergefunden. Aber das macht auch nichts.
Nur 4 Sterne gibt es, weil Sprache und technische/kulturelle Details nicht so nah am Beginn des 20. Jahrhunderts waren, wie es die Geschichte verdient hätte. "Terror" von Simmons ist da überzeugender.
Aber einerlei... Das Buch ist sein Geld wert, finde ich.


So bitterkalt: Kriminalroman
So bitterkalt: Kriminalroman
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Tragik, 16. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So bitterkalt: Kriminalroman (Kindle Edition)
Mir hat der Roman gut gefallen. Angenehm gewaltarm fließt er ruhig und stimmungsvoll bis zum "Showdown". Und dann auf den allerletzten Seiten... da erkennen wir die Tragik in der Geschichte.

Insgesamt fand ich die drei Erzählstränge hübsch verwoben. Da kommen Spannung und ein bisschen Rätselraten auf.

Nach "Öland" und "Nebelsturm" für mich der bis jetzt beste Romand von Theorin.


Äon: Roman
Äon: Roman
Preis: EUR 9,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 23. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Äon: Roman (Kindle Edition)
Auf ein Abenteur wie Arthur C. Clarks "Rendezvous mit 31/439" hatte ich mich gefreut. Und zu Beginn ließ sich das Buch auch in dieser Richtung gut an. Gewaltig, dieser ausgehöhlte Asteroid.

Doch dann... Ich habe es nicht weit über die 50% Marke geschafft.

Der anachronistische Konflikt mit dem Warschauer Pakt, die häppchenweise Enthüllung dessen, was die Menschen in den Jahren der Erforschung über die Hohlwelt herausgefunden haben... Das alles wurde zäher und zäher. Die "Spannungsnuggete" muss man sich mühsam aus der langatmigen Handlung herauswaschen. Ohne die zweite Hälfte des Buche zu kennen, bin ich mit sicher, dass die Geschichte mit Gewinn auf deutlich weniger Seiten hätte erzählt werden können. Schade.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2013 9:08 PM MEST


Die Martinis: Eine Hamburger Kaufmannsfamilie
Die Martinis: Eine Hamburger Kaufmannsfamilie
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungslektüre, 6. Februar 2013
Das ist ein Buch für Schmökerfreunde. Wer eine Lektüre fürs Pendeln oder gemütliche Stunden sucht, ist hier richtig. Denn bei allen Konflikten, dem Drama, dem schönen und unschönen Allzumenschlichen, liefert Nika Sas keinen "Kracher".

Eher empfinde ich das Buch im besten und sogar mehrfachen Sinne als traditionell. Es geht um Familie über Generationen hinweg und insofern auch um Tradition. Das muss Sie als Leser natürlich grundsätzlich interessieren. Doch auch der Stil kommt mir traditionell vor: bodenständig, detailreich, bildhaft, lebendig in den Dialogen, ohne Schnickschnack.

Als Hamburger hat mir auch gefallen, dass hier die Stadt immer wieder "persönlich" auftritt. Das machte mich über die Handlung hinaus neugierig, weiter zu lesen. Wer Hamburg kennt, fühlt sich im Roman zuhause; wer Hamburg noch nicht kennt, bekommt vielleicht Lust, einmal die Schauplätze zu besuchen.

Der "norddeutsche Denver-Clan" sind die Martinis für mich nicht geworden. Dennoch hat mir Nika Sas spannende Stunden beschert. Abgründe, Sehnsüchte, Naivität, Illusionen, Ängste kommen eben in den besten Kreisen vor.

"Stimmungslektüre" beschreibt es vielleicht am besten. Nika Sas hat mich beim Lesen in eine angenehme Stimmung versetzt. Es geht nicht darum, ein Rätsel zu lösen wie im Krimi, es geht auch nicht um die große menschliche Tragödie oder intellektuelle Höhenflüge. Für Nika Sas stehen Gefühle im Mittelpunkt.

Getrübt wurde mir das Lesevergnügen allerdings ein wenig durch den großen Umfang. Deshalb auch nur 4 Sterne. Die Geschichte hätte bei allem hübschen Schmökermaterial etwas straffer ausfallen dürfen. Für einen Erstling - wie es scheint - dennoch eine gute Leistung. Ich bin gespannt, was Nika Sas noch in petto hat.


Der Nachtzirkus
Der Nachtzirkus
Preis: EUR 8,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen It's slow magic, 22. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtzirkus (Kindle Edition)
Wer es gemütlich haben will, der ist mit dem Nachtzirkus wohl gut bedient. Eine plätschernde Geschichte mit Magie. Für die recht hübsche Idee gebe ich drei Sterne.

Aber nicht mehr, denn den fazinierten Beschreibungen anderer Rezensenten kann ich mich nicht anschließen. Ich habe länger gezögert, bevor ich das Buch gekauft habe. Schließlich bin ich aber doch den positiven Äußerungen hier und einer persönlichen Empfehlung einer Buchhändlerin erlegen. Das Zirkus-Sujet war ja auch verlockend.

Doch nach ca. 25% der Geschichte habe ich dann aufgegeben. Es ging schlicht nicht voran: Ein Konflikt, der nicht erklärt wird, der noch nicht mal erkennbar ausgetragen wird... Motive, die nicht erklärt werden... Kontrahenten, die kaum von einander wissen, geschweige denn, in welchem "Spiel" sie gegeneinander antreten... Magie von unglaublicher Stärke, die nur zur Bühnenzauberei eingesetzt wird... Alles ein bisschen zu gewollt.

Nein, tut mir leid, das war mir trotz der Zirkusidee, die mich irgendwie sowohl an "Hölle" (Will Elliott) wie auch an "Löwenzahnwein" (Ray Bradbury) erinnert hat, zu behäbig. Ein bisschen Geheimnistuerei ist ja gut. Aber wenn es so gar nicht voran geht.

Da konnte auch der Stil nichts herausreißen. Der kam nämlich nicht annähernd so bezaubernd daher, wie ihn andere Rezensenten dargestellt haben. Nett geschrieben, aber nicht poetisch.


Existenz: Roman
Existenz: Roman
Preis: EUR 11,99

26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Technikverliebte, 12. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Existenz: Roman (Kindle Edition)
Ich war so gespannt auf die Geschichte, auf die Gedankengänge und Antworten des Autors zum Existenziellen... Doch nach etwas mehr als 100 Seiten habe ich aufgegeben. Ich konnte nicht mehr. Die parallelen Handlungsstränge in einer extrapolierten Zukunft, die zwischengeschnittenen "Abhandlungen" zu zukünftiger Geschichte und Philosophischem... Nein, das war mir zuviel gewolltes Gelichter um zentrale Fragen herum.

Hübsche technische Spielereien stehen uns ins Haus, gegen die Google Glasses nur ein müder Faustkeil ist, Doch wenn der Technik- und Kultur-Jargon wichtiger als der Vortrieb einer Geschichte ist, dann ist das nichts für mich. Vielleicht bin ich da einfach zu old school?

3 Sterne gibt es aber für die Mühe der Erfindung einer so detailliert extrapolierten Zukunftswelt. Wer sich davon in Spekulationen entführen lassen will, kann hier Lesevergnügen finden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2012 6:00 PM CET


Software entwickeln mit Verstand: Was Sie über Wissensarbeit wissen müssen, um Projekte produktiver zu machen
Software entwickeln mit Verstand: Was Sie über Wissensarbeit wissen müssen, um Projekte produktiver zu machen
von Jörg Dirbach
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum Softwareentwicklung so funktioniert, 16. Mai 2011
Agil ist in, auch wenn noch nicht alle Softwareteams agil arbeiten. Aber warum eigentlich Agilität? Weil die Erfahrung zeigt, dass die Ergebnisse der Softwareentwicklung dann besser sind, vor allem näher an den wahren wechselnden Bedürfnissen des Kunden.

Erfahrung ist natürlich unverzichtbar, am Ende jedoch immer anekdotisch. Für den einen funktioniert etwas, das motiviert andere; doch andere können den Erfolg womöglich nicht ohne weiteres im eigenen Kontext reproduzieren. Was dann? Dann hilft Reflexion, dann hilft der Blick hinter die Kulissen.

Das ist Zweck dieses Buches: ein Blick hinter die Kulissen der Softwareentwicklung mit der Frage, "Wie funktioniert gute Softwareentwicklung eigentlich grundsätzlich?" Denn nur wer das Gemeinsame aus anekdotischen Erfolgsgeschichten herausdestilliert und in Einklang mit fundamentalen psychologischen Erkenntnissen bringt, kann darauf hoffen, das Funktionierende wie das nicht Funktionierende wirklich zu verstehen. Und nur wer versteht, kann verständig reagieren, wenn es mal nicht klappt.

Das Buch bewegt sich angenehm jenseits des Hypes um Agilität. Es ist nicht zur Bestätigung von Agilität geschrieben worden, sondern kommt nur vielfach zu den selben Ergebnissen wie die Agilitätsbewegung. Das ist eine schönes Ergebnis für agile Softwareentwicklung - weist allerdings auch über sie hinaus. Denn es geht ja nicht um einen Begriff, sondern darum, "nur" das Richtige zu tun. Und das kann heute sein, was die Agilität empfiehlt, morgen aber näher an Lean liegen und übermorgen noch anders aussehen.

Die Autoren fühlen sich keinem Lager verpflichtet. Ihnen geht es um die psychologischen Invarianten hinter modischen Namen. Das ist ein überfälliger Ansatz in einem Metier, das arm an wissenschaftlicher Aufbereitung ist, was seine Methoden angeht.

Empfehlenswert finde ich das Buch für jeden, der mehr lesen will, als Lobeshymnen auf einzelne Methoden oder pragmatische Anleitungen zu ihrer Einführung. Wer sich selbst Gedanken darüber machen will, wie er arbeitet, findet hier anregende Lektüre. Das Buch ist klar geschrieben und leicht und schnell zu lesen.

Nur 4 Sterne gebe ich ihm aber, weil mir bei allem Gefallen an den grundlegenden Gedanken dann doch manchmal ein klares Wort zu den Konsequenzen für die Praxis gefehlt hat. Mehr Ergebnisse auf den Punkt gebracht und in Guidelines verpackt, sozusagen Meta-Guidelines jenseits konkreter Methoden, das wäre schön gewesen.


Der Schicksals-Code
Der Schicksals-Code
von Birgit Lechtermann
  Gebundene Ausgabe

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Idee - Aber die Katze bleibt im Sack, 2. März 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schicksals-Code (Gebundene Ausgabe)
Ohne Zweifel ist die Idee eines "Schicksalscodes" interessant. Rhythmen bestimmen unser Leben - Tag & Nacht, Jahreszeiten, Feste, soziale Entwicklungsphasen... Warum sollen also nicht auch "Dispositionen" zu Positivem und Negativem im Leben gewissen individuellen Rhythmen unterliegen? Michael Koroll macht den Anschein, als hätte er sich mit dieser Frage ernsthaft auseinander gesetzt und sei zu handfesten Ergebnissen gekommen. Die kann man auf knapp 200 der 256 Seiten in Form von "Lebensanalysen" mehr oder weniger berühmter Personen auf sich einwirken lassen. Sein Material ist für das Buch natürlich nicht wissenschaftlich aufbereitet; es fehlen - wenn ich es recht sehe - jegliche Negativbeispiele, d.h. Schicksalscodeanalysen, die nichts signifikantes Zutage gefördert haben. Doch das sei den beiden Autoren gar nicht einmal angelastet. Das Buch will ja unterhaltend eine positive Botschaft vermitteln: "Dein Leben ist nicht willkürlich, sondern unterliegt gewissen Gesetz- bzw. Regelmäßigkeiten. Kennst du sie, dann kannst du daraus Kraft schöpfen."

Nur zwei Sterne bekommt das Buch von mir aus einem anderen Grund: Es wirbt mir "Entschlüsseln Sie Ihr persönliches Schicksals-Timing" und liefert dafür keine wirkliche Anleitung. Drei "Werkzeuge" werden im Buch vorgestellt, mit denen ein Blick auf die Rhythmen eines Lebens geworfen werden kann. Ein Spiraldiagramm, ein "Fahrtenschreiber" und eine Matrix. Spiraldiagramm und Fahrtenschreiber lassen sich leicht selbst anfertigen. Das ist eine hübsche Übung für einen längeren Winterabend. Die wahre Schicksalscodeanalyse jedoch, die, die hinter den im Buch ausgebreiteten Schicksalen steht, die wird nicht wirklich erklärt. Der Autor sagt auf Nachfrage in einer Email: "[W]egen der Komplexität der Berechnungen habe ich mich bei der Arbeit an dem Buch entschlossen, den Lesern zwar das Prinzip der Schicksals-Zyklen und Zeitqualitäten näher zu bringen, ohne ihnen aber einen weiteren Einblick in die Berechnungsformeln zu geben."

Die Katze, wegen der die meisten Interessenten mit dem Buch liebäugeln, d.h. eine Anleitung zur Berechnung des eigenen Schicksalscodes, bleibt damit lt. Autor Koroll ganz bewusst im Sack.

Das ist sehr schade. Die Idee ist - wie gesagt - interessant. (Dafür auch 2 Sterne als Bewertung.) Und wenn der Autor wirklich so sehr an sie glaubt, wie er es tut, also ihr Objektivität zutraut, dann sollte er doch daran interessiert sein, dass sie von möglichst vielen angewandt und weiter getragen wird. Seine Ernsthaftigkeit sollte ihn auch motivieren, seine Theorie auf den Prüfstand zu stelle. Eine Falsifikation ist aber nur möglich, wenn dargelegt ist, wie die Codeberechnung funktioniert. Anekdotische Berichte von Erfolgen sind kein Beweis.

So bleibt nach der Lektüre leider ein schaler Geschmack zurück. Was wollen uns die Autoren wirklich sagen? Das Bemühen um Seriösität ist vorhanden und löblich. Aber Mühe allein genügt halt nicht, wenn wesentliche Informationen zurückgehalten werden und die Botschaft ambivalent ist. Einerseits will Autor Koroll Leser schützen vor Komplexität und "Risiken einer Fehlinterpretation", andererseits arbeitet er an einer Webportallösung, die es jedem erlaubt, doch sein "Schicksals-Timing" zu bestimmen. Es entsteht der Eindruck, als sei hier wie schon andernorts so oft eine Gelddruckmaschine angeworfen, die es braucht, dass (angeblich) Wesentliches zurückgehalten wird. Schade, denn Namen und Auftritt der Autoren versprachen etwas anderes.


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