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Stefan

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Crysis 2
Crysis 2

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Crysis 2 - Ein würdiger Nachfolger?, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Crysis 2 (Computerspiel)
Ursprünglich habe ich mir das Spiel gekauft, da ich Crysis 1 total verfallen war. Der extreme Aha-Effekt der DX10 Grafik, die top Story mit super Atmosphäre und die starken Charaktere liesen mich Crysis 1 mehrmals durchspielen.
Nachdem Crysis 2 auf dem Mark war, hörte man allerlei gutes wie auch schlechtes. Auf der einen Seite hörte man wie toll es doch wäre, auf der anderen Seite das es nur ein billiger abklatsch vom Crysis1 auf Konsolennivau war.
Ich lies mich erstmal abschrecken, schaute mir Videos zum Gameplay an und laß verschiedene Rezessionen. Schlussendlich schlug ich zu.
Kaum ausgepackt, installierte ich das Spiel in freudiger Erwartung und machte mich daran das Spiel zu erkunden. Nachdem ich nun das Spiel ein zweites mal durchgespielt und auch schon einige "Grafikmods" ausprobiert habe, habe ich mich entschlossen hier meine Meinung zu dem Spiel niederzuschreiben.
Ein Hinweis: Ich spiele das Spiel ausschließlich im DX9 Modus da ich nur eine DX10 fähige Grafikkarte vorweisen kann. Die Grafischen "Eyecatcher" von DX11 sind mir also nur von Bildern oder Videos bekannt.

Grafik:
Die Grafik ist durchaus gut, aber keine bahnbrechende Neuerung. Der DX11 Patch mit den HD-Texturen macht das Spiel durchaus schön. Einen AHA-Effekt wie im 1er hatte ich allerdings nicht. Ich fragte mich schon im Hauptmenü was die recht dürftige Einstellmöglichkeiten im Bezug zur Grafik wohl zu bedeuten hatten. Auf Max-Settings sieht das Spiel mehr oder weniger aus wie in Crysis 1(DX9). Auf den Einstellungen darunter hat man Konsolenniveau.
Licht- und Schatteneffekte sind durchaus gut in Szene gesetzt. Auch sind viele Details in den Straßen zu sehen. Einzig nervig sind die sehr verwaschenen Texturen, die an vielen Stellen auftauchen und den Gesamteindruck der Grafik ordentlich nach unten senken.
Als Vorteil kann man allerdings sagen, das das Spiel auch auf "älteren" Rechnern gut läuft, da der Performance Hunger erst durch die Ultra-Einstellunge, die DX11 Aktivierung und den HD-Texturen eintritt. DirectX 10 gibt es komplett garnicht. Entweder 9 oder 11. HD-Texturen sind optional benötigen aber scheinbar mindestens 786 MB VRAM der Grafikkarte um aktiviert werden zu können.

Gameplay:
Das Spiel wurde hier sehr an die Konsolenspieler angepasst, die nur eine eingeschränkte Anzahl an Tasten zur Verfügung haben. Im Prinzip kommt es ganz gut an, da die Fähigkeiten Stück für Stück an den Spieler herangetragen werden und mit einem Einzigen Tastendruck aktiviert/deaktiviert werden können. Es fällt einem sehr leicht sich mit der Steuerung vertraut zu machen.
Die Steuerung in Crysis1 war allerdings auch nicht schwer oder schlecht. Dadurch das man seinen Anzug eben in verschiedene Modis schalten musste hatte einen gewissen taktischen Reiz. Dieser wurde in Crysis2 eben vereinfacht. Lediglich Tarn- und Panzermodus sind 2 Modis die man aktiv einschalten kann. Sprinten und Stärke wurden vollständig intigriert und passieren fast automatisch, wenn man es braucht. Lange die "Schlagen"-Taste drücken um einen starken Tritt/Schlag zu machen, oder eben lange die Sprung-Taste drücken um höher zu Springen. Sprinten ist mit der Sprint-Taste integriert.
"This Suit does not make me unstoppable - but it gives me options". Dieser Spruch wurde in einem der Teaservideos zu Crysis2 verwendet. Dem kan nich nur zustimmen. Zwar ist es gegen die "menschlichen" Gegner relativ leicht zu kämpfen - was oft nur ein aktivieren des Panzermodus erfordert um die Stellung auseinander zu nehmen - das ändert sich aber sobald man gegen die Ceph kämpft. Ein offener Kampf ist es öfteren die schlechte Idee. Gerade weil diese Gegner nur selten alleine anzutreffen sind.

Story:
Viele meinen die Story in Crysis 2 wäre nicht gut. Ich persönlich finde die Story nicht übel, allerdings gibt es einige Kritikpunkte die loswerden will.

In Crysis1 spielte man Anfangs einen SpecialOps, der mit einem ganzen Team auf einer Insel landet, um eine Search & Rescue aktion durchzuführen. Das man Anfangs nur wenige Infos über die Aliens bekommt, lediglich Hinweise das hier etwas ganz und garnicht stimmt macht das Ganze bis zum direkten Kontakt im "Core" extrem spannend. Auch die kleinen Häpchen die man immer wieder bekommt, sprich die Geräusche, die gefrohrenden Toten Soldaten etc, unterstreichen das Ganze.

Leider sind (bis auf Prophet) keine der alten Charaktere dabei. Man höhrt kurz etwas von manchen, mehr aber auch nicht. Was genau geschehen ist, weis scheinbar keiner. Die Verknüpfung der Story zwischen 1er oder 2er liegt auch nur bei den Aliens. Und hier wurde meiner Meinung nach ein großer Fehler gemacht. Man hat an dieser Stelle Anpassungen vorgenommen um alles etwas mehr Tiefgang zu geben. Die "Ceph" wie sie genannt werden, haben rein garnichts mit den Aliens im 1er zu tun. Weder vom aussehen der "Maschinen", den"Gebäudestrukturen" oder den Lebewesen selbst, noch mit der Art und Weise wie sie Kämpfen. Aber laut Erzählungen innerhalb des Spiels, seien sie genau das was man damals auf der Insel erweckt hatte.
Man wandert durch das zerstörte New York und metzelt sich (ähnlich wie im ersten Teil) erstmal durch herscharen von menschlichen feindlichen "Soldaten" (hier sind es scheinbar Söldner), bis man endlich direkt mit den Ceph konfrontiert wird. Ansich ist es wie im 1er, quasi ein Versuch das Spiel etwas in die Länge zu ziehen. Jedoch finde ich es anfangs sehr nervig, weil mir als Spieler nicht bewusst gemacht wird, wieso ich hier menschliche Gegner niederstrecken muss, in einem Krieg in der er scheinbar um den Fortbestand der menschlichen Rasse geht.

Problematisch ist dabei aber auch die "Story", die sich nebenher entwickelt. Erst muss man dorthin dann hierhin - ach halt ich (der Aufgabensteller) bin woanderst hingelaufen, lauf du(Spieler) doch nochmal ein paar Häuserblocks weiter. Pass aber auf dort wimmelt es von Feinden (welch Zufall).
Auch muss ich negativ beurteilen das die Story etwas zuviel Tiefgang hat, vorallem weil es mal wieder Hollywoodtechnisch aufgeblasen wird. Ein tolles Beispiel bietet der Mann "Hargraves". Man soll ihn im späteren Verlauf töten, der einen dann aber erstmal die Story von seinem Leben aufdrängen muss (*schnarch*) um dann dich aufzufordern dir selbst eine Spritze zu geben. Seltsamerweise lässt man den Hargraves auch noch am Leben und nimmt stattdessen die Spritze. Welchen Sinn das hat ist wohl egal, hauptsache man kommt in der Story vorran. Vielleicht ist es auch ein ethisches Dilemma einen - wenn man ihn so nennen kann - Krüppel zu töten.

Leveldesign:
Was ich offengesagt vermisse ist die "Freiheit" sich in der Spielwelt relativ freizügig zu bewegen. In Crysis1 war es durchaus vorhanden, aber dennoch beschränkt. Für den 2ten Teil hätte ich mir hier eine "Erweiterung" gewünscht, sprich, du kannst dich durch die ganze Statd frei bewegen oder so etwas. Aber weit gefehlt. Die Levels haben Schlauchdesigns wie in Call of Duty. Hauptsache Gegnerscharen umnieten. Umgehen der Gegner ist in den meisten Fällen nicht möglich - und wohl auch generell nicht vorgesehen.

KI:
Nun noch ein paar Worte zur KI. Die Gegner verhalten sich allesamt genauso Tölpelhaft wie im ersten Teil. Zumindest schaffen sie es endlich nichtmehr übereinander zu stolpern. Dafür schaffen sie es immer wieder eine Granate vor ihren eigenen Füßen zu plazieren. Der Austieg, der KI in manchen Fällen bringt, wirft auch ein schlechtes Licht. Denn hin und wieder stehen sie einfach nurnoch herum und machen garnichts mehr. Bei den Ceph sehe ich diese Fehler bei weitem weniger. Man hat das Gefühl als wollten sie ihre "Vorteile" voll ausspielen und bringen einem hin und wieder ganz gut in Bedrängnis.

Atmosphäre:
Das von einem unheilbaren Virus heimgesuchte New York stellt eine tolle Atmosphäre dar. Auch die Radios die hier und da anzutreffen sind, unterstreichen das Ganze. Im späteren Spielverlauf, wird die Stadt zu einem Schlachtfeld im Kampf Mensch gegen Ceph. Mit Hilfe der guten Grafik ist der Spielschauplatz gut in Szene gesetzt.
Getrübt wird das ganze Ambiente allerdings von dem sehr Stummen eigenen Charakter, der kein einziges Wort im Ganzen Spiel sagt. Jegliche Charactere die mit einem reden halten einen Monolog. Auch hat mein kein Team, mit dem man versucht die Aufgaben zu erfüllen. Lediglich Marines kommen im Spielverlauf hinzu, die allerdings ständig wechseln und deren Namen keinesfalls im Gedächtnis bleiben. Auch wird man ständig als "Anzugsmann" bezeichnet, was die Marines eindeutig von dem Character distanziert.
Positiv ist allerdings die Unterstreichung mit Musik. Ähnlich wie im ersten Teil ist die Musik passend und setzt einen für das Level in die passende Stimmung. Zwar hat auch die Musik nichtmehr mit der im ersten Teil zu tun, das stört allerdings kaum.

Zusammenfassung:

Grafik:
- Durch dx9 lediglich mittelmaß
- Gute Grafik nur durch dx11 möglich. DX10 gibt es nicht.
+ Im DX9-Modus auch auf älteren Rechner spielbar

Gameplay:
+ Vereinfachung der Anzugsteuerung
- kaum ernsthaft nutzbare Fahrzeuge

Story:
- kaum Bezug zum ersten Teil
- Teilweise zu aufgeblasen

Leveldesign:
- Schlauchlevels
- Metzeln anstelle von Taktik

KI
- Teilweise KI (Keine Intelligenz)

Atmosphäre:
+ gut in Szene gesetzer Schauplatz
+ tolle Unterstreichung durch passende Musik
- Stummer eigener Character
- One-Man-Show ohne Team

Fazit:
Anhand der Zusammenfassung sieht man deutlich das es nur wenige positive Eindrücke für das Spiel gibt. Die wenigen gut umgesetzten Punkte, sind allerdings auch nicht Maß aller Dinge oder etwas bahnbrechendes. Im Gesamteindruck ist das Spiel zwar nicht schlecht aber gehört eben meiner Meinung nach nicht zu den Kanditaten auf den Titel "Spiel des Jahres". Eingefleischte Crysis-Fans werden so ihre Probleme haben mit der Vortsetzung warm zu werden. Dennoch bekommt man eine gute Atmosphäre, eine gut durchdachte Spielsteuerung und eine gute Storyline. Daher => 4 Sterne
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2013 2:55 PM MEST


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