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Don Quichotte (Limburg)

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Wir haben Rechte! Die Kinderrechte kennenlernen und verstehen - Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset.
Wir haben Rechte! Die Kinderrechte kennenlernen und verstehen - Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset.
von Manuela Olten (Ill.)
  Zubehör
Preis: EUR 13,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtiges Thema, unklare Bilder, 22. März 2015
Die diversen Kamishibai-Bilder-Bögen des DonBosco-Verlages sind für mich mittlerweile unverzichtbar. Sowohl die Märchen, als auch einige der Bibelgeschichten und Legenden finde ich zum Großteil sehr schön umgesetzt. Gut finde ich auch das Bemühen, einmal die Kinderrechte thematisch aufzugreifen, denn grundsätzlich halte ich das Kamishibai für eine fantastische Präsentations- und Erarbeitungsform, sei es für die didaktische Arbeit mit Kindern oder sogar für einen Elternabend.

Dieses Bildkarten-Set finde ich leider etwas enttäuschend, denn die Bilder laden zu allerlei Fantasien und Gesprächen ein, jedoch sind die Rechte, die in ihnen dargestellt sein sollen, nicht so ohne Weiteres erkennbar. Das heißt, man kann allerlei über die Bilder philosophieren und mit Kindern ins Gespräch kommen, allein das Thema Rechte ergibt sich daraus nicht zwingend, und die Einzelrechte sind nicht erkennbar. - Da sind Pädagog/inn/en gefragt, die (über-)deutliche Brücken bauen, was das Ganze wohl ein wenig krampfig werden lässt.


Erzähl-Geschichten zu Lebensweichen Bd. 2: Das Geheimnis des alten Koffers
Erzähl-Geschichten zu Lebensweichen Bd. 2: Das Geheimnis des alten Koffers
von Helene Düperthal
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Buch im eigentlichen Sinne, 21. März 2015
Wenn man vom Titelbild und der Tatsache ausgeht, dass dieses Produkt eine ISBN-Nummer hat, könnte man darauf schließen, dass es sich dabei um ein Buch handelt. - Davon bin ich auch ausgegangen. Erwartet hatte ich, dass es ein Fachbuch aus dem Bereich autobiografisches Schreiben / narrative Pädagogik / Lebenshilfe ist. - Thematisch lag ich nicht so falsch, nur handelt es sich nicht um ein Fachbuch, sondern eher um eine Art Mini-Broschüre. Also: Postkartengröße. 4 Seiten (in Worten: vier) für Inhalt, allerdings nur dreieinhalb bedruckt. Großdruck, damit es jeder gut lesen kann. Inhaltlich nicht mal schlecht, aber eben in einer Minute durchgelsen.

Das Prodüktlein bietet eine im Bereich Biografie-Arbeit einsetzbare Methode. Einen narrativen Impuls, dem dann, z.B. im Gruppengespräch, Schilderungen persönlicher Erinnerungen folgen können.

Meine Bewertung bezieht sich vor allem auf das Preis-Leistungsverhältnis und die Vorspielung falscher Tatsachen. Es ist kein Buch. Da es nur via Marketplace erhältlich ist, zahlt man 5,50 Euro (2,50 Euro für die Mini-Broschüre, 3 Euro Porto). - Das ist eine Frechheit. - Das an sich schöne Projekt des Verlages (es scheint mehrere dieser Mini-Broschüren zu geben) hätte doch auch gut in ein richtiges Fachbuch münden können.


Das Drama des begabten Kindes: Und die Suche nach dem wahren Selbst
Das Drama des begabten Kindes: Und die Suche nach dem wahren Selbst
von Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG
  Audio CD
Preis: EUR 24,95

2.0 von 5 Sternen Inhalt stark - Hörbuch kaum hörbar, 11. März 2015
Inhaltlich ist das Hörbuch "Das Drama des begabten Kindes" sehr gut und beschreibt die Auswirkungen von Bindungsstörungen und Traumatisierungen der frühen Kindheit auf die Entwicklung und Beziehungsfähigkeit des Menschen. Das Ganze ist sehr differenziert und einfühlsam analysiert, konsequent Partei für das Kind ergreifend, auch für das Kind, das der Erwachsene einmal war. Hier und da gibt es Stellen, die in der Herleitung etwas sonderbar (und zum Teil monokausal) wirken. So darf man doch bezweifeln, dass tatsächlich jede Frau mit Brustwarzenpiercing in ihrer Kindheit vom Vater missbraucht wurde. Der Text jedoch legt diese Schlussfolgerung nahe. Solche Stellen sind aber zum Glück die Ausnahme. Insgesamt ist "Das Drama des begabten Kindes" eine sehr gelungene und unbedingt empfehlenswerte Studie.

Leider wird die Hörbuch-Lesung diesem wichtigen Inhalt in keinster Weise gerecht, sondern steht dem Inhalt sogar im Wege, sodass sie die Rezeption deutlich erschwert. Die Haupt-Sprecherin betont nicht richtig, setzt sonderbare Pausen und lautiert auch teilweise falsch. So sagt sie zum Beispiel "greisen", gemeint ist aber "kreisen". Auch ist ihr das scharfe S völlig unbekannt. Das Problem der Lautierungen liegt vermutlich an einem Dialekt und wäre noch verzeihbar, wenn die anderen beiden Aspekte nicht so störend werden. Durch die Pausensetzung nimmt sie dem Vortrag jeden natürlichen Fluss und verleiht ihm eine beinahe roboterhafte Anmutung. Der Sinn der Betonung ist, dass die Hörer/innen wissen, welche Wörter des Satzes bedeutsam sind und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollten. Die Sprachmelodie jedoch ist ein immergleicher Sing-Sang, der überhaupt keinen Bezug zum Inhalt zu haben scheint. - In der Konsequenz bedeutet das, dass man beim Hören doppelt gefordert ist, mit dem guten und anspruchsvollen Inhalt, der zum Mitdenken auffordert, und mit der Art des Vortrags, die den Zugang zum Inhalt erschwert.


Kurzstrecke: Geschichten und Gedichte fuer unterwegs
Kurzstrecke: Geschichten und Gedichte fuer unterwegs
von A.T.E. Haubrich
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,60

5.0 von 5 Sternen Vielseitiges Büchlein (nicht nur) für unterwegs, 3. Januar 2015
Die "Kurzstrecke" ist ein schönes Büchlein, in dem sich unterschiedliche Texte versammelt haben. Es gibt Lyrik und Prosa, Nachdenkliches und Heiteres. Alles ist mit viel Liebe und Sorgfalt geschrieben, hier und da findet sich zwischen philosophischen Gedanken auch manch köstlicher Sprachwitz. Das Besondere an der "Kurzstrecke" ist, dass man den Texten in unterschiedlichen Stimmungen begegnen kann. Man kann sie als reine Unterhaltungstexte lesen oder aber (mit etwas mehr Aufmerksamkeit) dem einzelnen Text auch die Gelegenheit geben zu wirken und eigene Gedanken anzustoßen. Und zwischendurch wird man immer mal wieder unvermittelt schmunzeln. - Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr viel Freude gemacht hat.


Taran Box 1-5: Hörspiel
Taran Box 1-5: Hörspiel
von Lloyd Alexander
  Audio CD

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fantasy-Hörspiel-Reihe, gut produziert, inhaltlich schlicht, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Taran Box 1-5: Hörspiel (Audio CD)
Lloyd Alexander hat sich die alten Sagen des Mabinogi (aus Wales) vorgenommen und in den 60er Jahren daraus eine Fantasy-Buch-Reihe gemacht. Es sind die Abenteuer des Hilfsschweinehirten Taran, der Prinzessin Eilonwy und ihrer Gefährten. Böse Zauberer und ihre Armeen gilt es zu besiegen und magische Gegenstände zu finden. Das alles ist ganz nett, aber inhaltlich wenig zwingend. Die Abenteuer sind nicht spannend, weil keines richtig ausgestaltet ist. Jedem Problem folgt auch recht bald die Lösung. Die einzelnen Abenteuer sind dabei einander sehr ähnlich. Es ist alles ganz nett, aber an Tolkiens Mittelerde-Abenteuer kommen die Werke Lloyd Alexanders bei Weitem nicht heran.

Die Hörspielreihe besteht nun aus fünf Folgen von jeweils gut 50 Minuten. Die Sprecher sind gut und die Produktion ist sehr solide. Die Musik ist deutlich von keltischer Musik beeinflusst und sehr eingängig. Man könnte beinahe sagen: Die Produktion ist besser als ihr Inhalt. Es wird oft gesagt, die Taran-Hörspiele seien eher für Kinder gemacht (und die Altersempfehlung lautet auch ab 8 Jahren). Ich finde aber, dass gute Kinderhörspiele auch in der Lage sind, Erwachsene "schmerzfrei" zu unterhalten. Das ist hier nur bedingt möglich, denn so manche Klischees und Abgedroschenheiten sind nur schwer auszuhalten. Auch wenn dies auf Lloyd Alexanders Ursprungswerke zurückzuführen ist, würde ich mir da manchmal von den Autoren, die aus literarischen Vorlagen Hörspieladaptionen machen, etwas mehr Mut wünschen, denn auch Kindern kann man durchaus etwas mehr Niveau zumuten.


Man on the Rocks (Deluxe Edition)
Man on the Rocks (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Album, aber kein großer Wurf, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Deluxe Edition) (Audio CD)
Es wird ja oft als ungerecht empfunden, wenn man jedes neue Werk eines Künstlers wie Mike Oldfield mit seinen alten vergleicht. Das Problem: Mike Oldfield ist eben Mike Oldfield, und da kann man sein Gesamtwerk nicht vergessen, ehe man ein neues Album hört. Denn sonst müsste man ein neues Album unter der Fragestellung beurteilen, ob ein völlig unbekannter Künstler damit erfolgreich sein könnte.

Wie ist es nun mit "Man on the rocks"? Positiv könnte man sagen: Das Album plätschert angenehm vor sich hin, liefert solide Songs und hat die eine oder andere eingängige Melodie. Es gibt viel Gitarre, der Klang ist recht erdig und rockig, also nicht unbedingt dem heutigen Mainstream entsprechend. Negativ könnte man sagen: Sonderlich originell sind die Songs nicht. Sie tun nicht unbedingt weh, aber Inspiration klingt anders. Es sind leichte, unaufgeregte Rocksongs, wie man sie stilistisch an die ausklingenden 70er und an den Anfang der 80er Jahre erinnern.

Meine Meinung: Ein Newcomer hätte mit einem solchen Album wohl keine großen Chancen, und auch in Mike Oldfields Werk zählt "Man On The Rocks" nicht unbedingt zu den Klassikern. Aber: Es sind eben doch sehr solide Songs, in denen hin und wieder das unvergleichliche oldfieldsche Gitarrenspiel aufblitzt. Mir persönlich ging es so, dass ich vor Erscheinen des Albums die Videos zu "Sailing" und "Man On The Rocks" gesehen und als ziemlich schwach empfunden habe. Ohne die Videos funktioniert die Musik interessanter Weise besser. Das Album insgesamt macht durchaus Spaß, und ich werde es (anders als "Earth Moving" oder die "Heaven's Open"-Songs) wohl öfter hören. Also: Vier Sterne für ein gutes, wenn auch kein sensationelles Album, dem etwas mehr Originalität durchaus gut getan hätte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2014 4:37 PM CET


Die Artus-Sage - Was geschah auf Camelot?
Die Artus-Sage - Was geschah auf Camelot?
von Katharina Neuschaefer
  Audio CD
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleibt hinter den Erwartungen zurück, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fan der Hörbücher von Igel-Records. Gerade die Dimiter Inkiow-Hörbücher sind großartig, aber auch die Nordischen Sagen. Die Artus-Sage ist leider überhaupt nicht gut umgesetzt, und das liegt meines Erachtens an der Erzählperspektive. Vier an der Geschichte beteiligte Personen erzählen die einzelnen Abenteuer im Rückblick. Diese Rückblicke sind jedoch gefärbt von Reflexionen und Bewertungen. Insbesondere die Figur der Morgaine le Fay fällt hier auf, die alles aus Sicht der Naturgottheiten erzählt. Es wird auf diese Weise zwar deutlich, wie das Christentum in England nach und nach die Naturgottheiten verdrängt hat, aber dieser Aspekt wird hier überbetont und hätte nicht explizit so herausgearbeitet werden müssen, weil er in den Geschichten auch so mitschwingen würde.

All diese Färbungen lenken zu sehr von den eigentlichen Inhalten ab und liefern zudem eine Ebene, die für Kinder von 7 Jahren (Altersempfehlung auf dem Cover) zu komplex, vor allem aber unnötig sind. Es wurde versucht, die Geschichte besonders künstlerisch zu gestalten, dabei herausgekommen ist die Anmutung einer traumatisierten Selbsthilfe-Gruppe, die gemeinsam auf die Ereignisse rund um die legändere Tafelrunde zurückblickt.

Dieses Hörbuch ist empfehlenswert für Hörer, die die Artus-Sage bereits kennen, und Interesse an einer Perspektiv-betonten Umsetzung haben.

Für Hörer, denen es vor allem um das Kennenlernen der Geschichte selbst geht, oder die eine klassisch gehaltene Hörbuch-Version suchen, ist diese CD leider überhaupt nicht empfehlenswert.


Die Artus-Sage. Die Ritter der Tafelrunde
Die Artus-Sage. Die Ritter der Tafelrunde
von Katharina Neuschaefer
  Audio CD
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechte Umsetzung großartiger Geschichten, 21. Februar 2014
Ich bin ein großer Fan der Hörbücher von Igel-Records. Gerade die Dimiter Inkiow-Hörbücher sind großartig, aber auch die Nordischen Sagen. Die Artus-Sage ist leider überhaupt nicht gut umgesetzt, und das liegt meines Erachtens an der Erzählperspektive. Vier an der Geschichte beteiligte Personen erzählen die einzelnen Abenteuer im Rückblick. Diese Rückblicke sind jedoch gefärbt von Reflexionen und Bewertungen. Insbesondere die Figur der Morgaine le Fay fällt hier auf, die alles aus Sicht der Naturgottheiten erzählt und z.B. eine Liebesbeziehung unter Geschwistern als etwas Positives bewertet. All diese Färbungen lenken zu sehr von den eigentlichen Geschichten ab und liefern zudem eine Ebene, die für Kinder von 7 Jahren (Altersempfehlung auf dem Cover) zu komplex, vor allem aber unnötig sind. Es wurde versucht, die Geschichte besonders künstlerisch zu gestalten. Auch Tempuswechsel werden verwendet, ständig geht es vom Präteritum ins Präsenz und wieder zurück. Dabei herausgekommen ist die Anmutung einer traumatisierten Selbsthilfe-Gruppe, die gemeinsam auf die Ereignisse rund um die legändere Tafelrunde zurückblickt. Gelungen ist für mich lediglich die Episode von Sir Gawain (erzählt von Peter Kaempfe in der Rolle des Merlin), weil da die persönlichen Färbungen keine so große Rolle spielt. Bei der Begegnung mit dem Grünen Ritter blitzt die alte Klasse auf, die auch die Griechischischen Sagen hatten.

Dieses Hörbuch ist empfehlenswert für Hörer, die die Artus-Sage bereits kennen, und Interesse an einer Perspektiv-betonten Umsetzung haben.

Für Hörer, denen es vor allem um das Kennenlernen der Geschichte selbst geht, oder die eine klassisch gehaltene Hörbuch-Version suchen, ist diese CD leider überhaupt nicht empfehlenswert.


Jason und die Argonauten
Jason und die Argonauten
von Dimiter Inkiow
  Audio CD
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in kindgerechter Bearbeitung: schönes Hörbuch!, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Jason und die Argonauten (Audio CD)
Inkiows Bearbeitungen von Mythen und Sagen haben zurecht einen sehr guten Ruf. Es gelingt ihm, eine zeitgemäße Sprache für die Stoffe zu finden, und dennoch bleiben die Geschichten dem Original treu.

Jasons Reise und die Jagd nach dem goldenen Vlies ist eine großartige Geschichte aus der griechischen Mythologie. Es ist sehr abenteuerlich, viele "berühmte" Figuren spielen eine Rolle, aber, wie das bei griechischen Mythen eben auch der Fall ist, das Ganze ist schon etwas verzwickt. Die Rolle der Götter auf dem Olymp, und die verschiedenen Motive, die in die Geschichte hereinspielen, verlangt von Kindern schon ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, zumal die griechischen Namen auch nicht so leicht sind.

Mit Peter Kaempfe wurde ein begnadeter Sprecher gewählt, der wie immer die feinen Nuancen der Geschichten vortrefflich rüberzubringen vermag.

Einziges Manko dieser CD-Ausgabe: Man merkt, dass es ursprünglich unterschiedliche CDs waren, die hier zu einer Doppel-CD zusammengefügt wurden. So gibt es bei den beiden CDs ein paar Überschneidungen, und man erfährt einige Hintergründe, die auch für die erste CD interessant gewesen wären, erst auf der zweiten. Das dürfte die sowieso schon recht komplexen griechischen Mythen für Kinder nicht leichter nachvollziehbar machen.

Ich empfehle diese CD trotz der kleinen Einschränkung gerne für Kinder (je nach Interesse und Literatur-Erfahrung der Kinder) ab neun Jahren. Die Kinder können die CDs ja mehrfach hören, und so teilen sich dann beim zweiten oder dritten Durchgang auch die zunächst schwer verständlichen Aspekte der Handlung mit.


Titania Special, Folge 8 - Die Schneekönigin
Titania Special, Folge 8 - Die Schneekönigin
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes, aber leider etwas überfrachtetes Märchenhörspiel, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich wurde bei diesem Hörspiel vieles richtig gemacht. Die Sprecher sind fantastisch, und selbst die Kinder machen ihre Sache besser als in der Titania-Version von Das Gespenst von Canterville. Wie immer bei Titania-Produktionen hat man großen Wert auf den Geräusch-Einsatz gelegt, und die Musik von Tschaikowsky scheint auch grundsätzlich passend gewählt. - Die einzelnen Bausteine sind also gut. - Der wichtigste Baustein ist wohl die literarische Vorlage, das wunderbare poetisch-gruselige Kunstmärchen von Hans Christian Andersen. Und auch hier habe ich das Gefühl, dass die Adaption durchaus gelungen ist.

Warum funktioniert das Hörspiel für mich persönlich trotz allen guten Zutaten nicht so richtig? - Mein Eindruck ist, dass Titania ein wenig zu viel des Guten versucht hat. Die Tschaikowsky-Musik ist nicht immer gut eingesetzt, denn die doch zum Teil recht komplexe Komposition stört die Dialoge, anstatt sie zu untermalen. Ich hatte sogar einmal den - wie sich herausstellte falschen - Eindruck, die Musik gehört gar nicht zum Hörspiel, sondern kommt aus der Nachbarschaft. Und zum Stichwort "Dialoge". Die einzelnen Szenen hätten hier und da etwas kürzer sein dürfen. Christian Wolff als zurückhaltend-sonorer Märchenerzähler gefällt mir ziemlich gut, und wenn er erzählt, kommt Märchenatmosphäre auf. Die Dialoge aber enthalten doch hätten stärker auf den Punkt kommen dürfen (und müssen), wenn zum Beispiel Kay und Gerda sich streiten oder Kay sich der Großmutter gegenüber unverschämt verhält. Die Szenen wirken dann beinahe etwas modern, wie ein Streit, bei dem im nächsten Moment die Supernanny um die Ecke kommt, um zu schlichten. Wenn das ganze dann auch noch von dramatischer Tschaikowsky-Musik untermalt wird, stört das die Atmosphäre, und so wirken einige Szenen beinahe wie atmosphärische Brüche im Märchen. Insgesamt habe ich den Eindruck, die Produktion ist etwas überfrachtet. So schließe ich mich Rumburaks Rezension an, in der auf die atmosphärisch bessere, wenn auch leider etwas kurz geratene CD Die Schneekönigin aus dem Hause Europa hingewiesen wird.

Bei aller Kritik möchte ich aber trotzdem festhalten, dass auch die Titania-Fassung der "Schneekönigin" durchaus hörenswert ist. Einige Dinge sind vielleicht auch Geschmackssache.


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