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Rezensionen verfasst von
Johanna Gassner "Tabascofanatikerin" (Bayern)
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Im Land des Flüsterns: Geschichten aus dem Alltag in Nordkorea
Im Land des Flüsterns: Geschichten aus dem Alltag in Nordkorea
von Barbara Demick
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zu beneiden: Leben in Nordkorea, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allgemein dürfte bekannt sein, dass es eine Herausforderung an sich darstellt, zu erfahren, wie das Leben und der Alltag sich in einem abgeschotteten Land wie Nordkorea abspielen. Das Regime lässt sich höchst ungern in die Karten gucken, will jeden möglichen Kontakt zwischen den eigenen Bürgern und Ausländern verhindern (die Verunmöglichung der Flucht aus diesem Land ist nur eine Methode dazu) und bezeichnet freilich jeden negativen Bericht als schädliche Propaganda gegen ihr Land bzw. gegen sie selbst. Wo kämen die Führer dieses Landes auch hin, wenn sie nicht weiterhin Wein trinken und ihrem Fußvolk selbst das Wasser vorenthalten dürften?
Goldwert sind daher Berichte von Flüchtlingen, die ihre Erinnerungen noch einmal durchleben, um den Alltag in ihrer ehemaligen Heimat zu beschreiben. Und damit kommen wir zu einer weiteren Herausforderung: Das Begreifen dieser Beschreibungen mit all den skurillen, deprimierenden und unglaublichen Einzelheiten. Denn mit der Zeit wird man sich vorkommen, als würde man - ohne Übertreibung - George Orwells "1984" noch einmal lesen.

Hier erzählen etwa ein halbes Dutzend Flüchtlinge ihre Geschichte. Sie erzählen ihr Leben, ihren Werdegang und Leidensweg, ihre Flucht nach China bzw. Südkorea und ihr Leben in der "neuen Welt".
Sehr einfach ausgedrückt sind diese Geschichten schon deshalb so interessant und wichtig, weil sie von Nordkorea handeln. Wieso, habe ich anfangs schon erwähnt. Hier konzentrieren sich die Geschichten auf den Ort Chongjin im nordöstlichen Zipfel Nordkoreas (und unweit der Grenze zu China), der aufgrund seiner weiten Entfernung zur Hauptstadt Pjöngjang (wo mehr oder minder nur die Elite, Gesunden und Regimetreuen leben dürfen) einen eher negativen Ruf als Verbannungsort erhielt.
Die hier erzählenden Personen hatten in diesem Land ihre unterschiedlichen Hintergründe, Familienabstammungen und Ränge, was ebenfalls die einzelnen Episoden spannend machen (man muss dazu wissen, dass das nordkoreanische Regime ihr Volk in verschiedene Klassen einteilt, um sich die Überwachung einfacher zu machen).
Die Geschichten spielen zum Großteil in den 1990er Jahren (aber nicht ausschließlich) und handeln auch und unter anderem vom landestypischen Führerkult, von der Liebe, von Ehe und Familie, von organisierter Spionage unter Nachbarn und Familienmitgliedern, von Hunger und Hungersnöten (wie der katastrophalen Hungersnot in den 1990er Jahren), von daraus resultierenden Lebensumständen, von temporären Aufenthalten in Konzentrationslagern sowie von der Vorgeschichte zu diesem Land in Form des Koreakriegs. All dies und auch die Vorgeschichten verhelfen zum besseren Verständnis, das nötig ist, um zu verstehen, wieso das nordkoreanische Volk nicht stetig an Flucht denkt und den schwachsinnigen Führerkult auch noch mitmacht. Es ist einfach, die Menschen dort als dumm abzutun. Doch auch deshalb ist dieses Buch wichtig: Man sollte anhand von konkreten Geschichten erfahren, wie es in solchen Menschen aussehen kann und wie sie entsprechend "programmiert" wurden.

Die amerikanische Journalistin Barbara Demick schrieb dieses Buch 2010 erstmalig unter dem Originaltitel "Nothing to envy", doch scheint die deutschsprachige Version um einige informative und aktuellere Texte erweitert worden zu sein (die Berichte zu aktuellen Zuständen in Nordkorea, speziell in der Hauptstadt, sind auf dem Stand von Juli 2013). Somit wird die Ära Kim Jong Un im letzten Kapitel ebenso berücksichtigt.

Ihr Schreibstil ist verständlich und spannend gestaltet (soweit ich das beurteilen kann). Sie wählte auch weise, nicht ausschließlich Geschichten aus Pjöngjang zu nehmen, sondern einen anderen Ort zu wählen, wo sozusagen schon eher das durchschnittliche nordkoreanische Leben regiert und wo man sich nicht im pjöngjang'schen Glanz sonnen kann.
Man merkt dem Buch an, dass Demick viel Zeit und Arbeit in die Recherchen und Interviews steckte. Dabei weist sie im Vorwort darauf hin, dass sie sich lediglich auf die Auskünfte der Flüchtlinge und auf soweit bekannte Fakten und Vermutungen (geschätzte Zahlen etc.) verlassen musste und somit womöglich nicht zu 100% die Wahrheit schreiben konnte (wie auch, wenn das Regime sich ohnehin nicht öffnen mag und nebenbei nicht vertrauenswürdig ist). Ich persönlich schenke diesen Geschichten Glauben, so bizarr sie teilweise auch erscheinen mögen.

Ausgestattet wird das Buch dazu mit je einem schwarzweissen Foto pro Kapitel (etwa heimlich geschossene Bilder in Chongjin oder einen Flüchtling in der neuen Heimat), einer Landkarte zu Nordkorea und den Nachbarländern mit den im Buch relevanten Stationen und Routen versehen sowie mit ausführlichen Angaben zu einelnen recherchierten Angaben.

Gibt es denn nichts, was zu bemängeln wäre an "Land des Flüsterns"? Ich persönlich hätte mir lediglich gewünscht, dass so manch anderer Ort Nordkoreas noch eine Rolle gespielt hätte, wie es sich etwa in einer Stadt oder in einem Dorf weitab von Pjöngjang, aber nahe der südkoreanischen Grenze lebt. Allerdings verstehe ich, wenn Chongjin hierbei praktisch der rote Faden des Buches ist.
Ausserdem hätte ich schon gern gewusst, wie so manche Flucht der erzählenden Personen sich scheinbar doch relativ einfach gestalten konnte. Allgemein weiss man, dass die Flucht aus dem abgeschotteten Nordkorea entsprechend schwierig sein muss. Bei manchen Geschichten liest sich das allerdings wie ein nächtlicher Spaziergang durch den Fluss nach China. Eine kleine Erklärung dazu, welche damaligen Verhältnisse dies ermöglichten, wäre hilfreich gewesen.

Aber diese kleinen "Meckerpunkte" können nicht davon ablenken, wie hochinteressant und informativ Barbara Demicks gut 430 Seiten starkes Buch nach wie vor ist.
Wer etwa das Buch "Flucht aus Lager 14" von Shin Dong-hyuk im Schrank stehen hat, kann sich als gute Ergänzung "Das Land des Flüsterns" dazuholen.
So oder so empfehle ich dieses Werk jedem, der sich für Nordkorea interessiert und/oder die Verhältnisse dort besser verstehen lernen möchte.


Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren
Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren
DVD ~ Chris Buck
Preis: EUR 7,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hauptfilm in Ordnung, Bonusmaterial dagegen wirklich unverfroren, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren (DVD)
Keine Angst, mit dieser DVD erstehen Sie keinen Weihnachtsfilm, auch wenn dieser Disneystreifen massig mit Winterfreuden und -leiden zu tun hat: Die beiden Schwestern Elsa und Anna leben als Prinzessinnen zusammen. Doch Elsa wird bereits als kleines Kind von allen Menschen isoliert, da sie ihre übernatürlichen Kräfte nicht mehr kontrollieren kann, mit denen sie Schnee und Eis erzeugen und manipulieren kann. Während einer deshalb aus den Fugen geratenen Krönungsfeier flüchtet sie in die Berge und lässt versehentlich ihr Königreich in kaltem Winter erstarren. Schwester Anna will sie - mit Hilfe einiger neuer Freunde - wieder finden.

Auf den großen Erfolg von "Frozen" will ich nun nicht eingehen, denn das Prädikat "Erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten" (bis jetzt) sagt trotz allem nichts über die Qualität aus, sondern lediglich über die Zuschauerzahlen. Mag wohl sein, dass zur Zeit von "Frozen" Disneyprinzessinnen wieder eine Art Hoch-Zeit erlebten und hier bekommt man gleich zwei junge Schönheiten präsentiert, nachdem man die Jahre zuvor schon weitere neue CGI-Prinzessinnen (etwa Merida von Pixar oder Rapunzel von Disney) kennenlernte. Aber ich gehöre zu den Kinogängern, die den Film lediglich okay finden, nicht mehr. Das überschwingliche Lob aus vielen Ecken empfinde ich persönlich als etwas übertrieben. Für Disney-Fans, ob groß oder klein, bietet er aber sicher immer etwas. Seien es eben die Hauptfiguren, die Handhabung des Themas Geschwisterliebe, die Sidekicks (Schneemännchen Olaf fand ich etwa letzten Endes viel besser und lustiger als ich es mir aus den Trailern heraus erfürchtete), das (relativ) skandinavische Setting oder die Animationen. Aber nebenbei gibt es für mich selbst einfach vieles, das ziemlich störte und das quasi den ganzen Film über (die übertrieben tölpelhafte und daher eher nervige Prinzessin Anna, die Steintrolle sowie die meisten gesungenen Lieder sind gute Beispiele).
"Frozen" ist keineswegs ein schlechter Trickfilm oder Disneyfilm im Speziellen. Doch manchen Menschen mag er eventuell nicht im Gedächtnis bleiben wie Meisterwerke a la "Die Schöne und das Biest", was etwa die Story, die Romanze, den Bösewicht oder den Soundtrack betrifft (ganz ehrlich: "Let it go" war lange lange das einzige Lied, an das ich mich einigermassen erinnern konnte, sogar direkt nach dem Kinobesuch und auch das einzige gute Lied). Sehr frech könnte man "Frozen" halt auch als Standardkost bezeichnen, aber als hübsche Standardkost.

Ich jedenfalls bereue den Kauf dieser DVD nicht, auch wenn ich kein Fan des Films bin. Aber ich mag ihn aufgrund einiger positiver Elemente und so wird es zumindest sicher vielen Käufern gehen. Wer jedenfalls auf Disneyprinzessinnen, CGI-Trickilme a la "Rapunzel" und Märchenverfilmungen aus dem Hause Disney steht, wird hier bestimmt eine helle Freude haben.

Am Ende werde ich nochmal einen Takt kritischer und werfe einen Blick auf die DVD-Ausstattung:
Ich fange gar nicht damit an, dass das DVD-Cover nicht einmal die titelgebende "Eiskönigin" zeigt, immerhin die wichtigste und beliebteste Figur im Film. Granatenmässige Idee! Aber nein, dafür gibt's keinen Abzug.
Abzug dagegen - nebst meiner Meinung, dass der Film nicht SO sagenhaft ist - gibt es vor allem aufgrund der mageren Ausstattung und so komme ich zu den "Extras".
Ich schreibe bewusst "Extras" in Gänsefüsschen, denn das wird uns im DVD-Beschreibungstext versprochen (an einer Stelle ganz klein, aber immerhin) und das auch noch "noch nie vor gesehen", dabei gibt es nur ein Extra und das ist der Kurzfilm "Get a Horse!", der in den Kinos stets als Vorfilm zu "Frozen" lief. Dieser ist aber immerhin sehr sehenswert aufgrund der cleveren Grundidee.
Ansonsten gibt es keine Making Ofs, keine Trailer, keine sonstigen Bonüsse, die eventuell Interessantes zum Film oder zur Kreierung dessen zeigen könnten.
Wer gerne Extras zum Film sehen möchte, kauft also besser die Bluray-Version.

Daneben gibt es lediglich eine Trailershow (Disneys Dornröschen, Tinkerbell and the Pirate Fairy, Disney Channel, Ratatouille - The Ride im Disneyland Paris, Disney Infinity) und ein Menü mit Musik und wenigen Animationen (Hauptmenü).
Die Tonspuren gibt es in Englisch, Deutsch und Türkisch, ebenso die Untertitel (Englisch hierbei speziell für Hörgeschädigte).


Hosan Kimchi (Fermentiertes Gemüse) 160g
Hosan Kimchi (Fermentiertes Gemüse) 160g
Wird angeboten von cosmopol-shop
Preis: EUR 2,76

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leckeres Kimchi in kleiner Dose, 21. März 2014
Seit ich erstmalig Kimchi in einem koreanischen Lokal probieren konnte bin ich sehr angetan von diesem scharf-saurem Chinakohl, der sehr wahrscheinlich unverzichtbar für die koreanische Küche ist.
In der Gegend, wo ich wohne, ist dieser Dosenkimchi einer der wenigen Kimchi, die ich kriegen kann (davon auch einer der wenigen ohne Fisch, Shrimps oder ähnlichem tierischen drin).
Dieser Kimchi schmeckt mir sehr gut und man läuft Gefahr, die kleine Dose recht schnell aufgefuttert zu haben. Trotzdem langt eine solche Dose noch gut für zwei Portionen, sofern man dazu weitere Beilagen isst. Die Kohlblätter sind zumeist (zumindest in meinen Fällen) relativ lang/gross. Der Geschmack erinnert sogar entfernt an eingelegtes osteuropäisches Gemüse, die Schärfe ist angenehm (relativ hoch aber nicht zu hoch, man kann sich daran gut gewöhnen. Ansonsten isst man am besten Reis oder frisches Gemüse dazu).
Also: Bei der ersten Dose blieb es bei mir nicht, ich greife hier gern öfter zu und ich kann Kimchi-Fans wie auch -anfängern diesen hier empfehlen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2014 9:40 PM MEST


DuckTales Remastered
DuckTales Remastered
Wird angeboten von Up2Games
Preis: EUR 7,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolle Neuauflage, aber auch so ein gelungenes Spiel, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DuckTales Remastered (Computerspiel)
Zuallererst ein Hinweis, der eventuell nicht allen Interessenten geläufig ist: Sie brauchen ein Steam-Konto, um "Ducktales Remastered" auf dem PC spielen zu können! Mehr dazu weiter unten unter "EXTRAS".

STORY:
Dagobert Duck bereist verschiedene Gebiete der Erde, um - getrieben von seiner natürlichen Gier nach noch mehr Reichtum - fünf wertvolle Schätze einzusammeln. Es geht in den Amazonas, nach Transsilvanien, nach Afrika, zum Himalaya und sogar zum Mond. Doch nicht nur einheimische Gegner stellen sich ihm in den Weg, auch altbekannte Feinde wie die Panzerknacker und die Hexe Gundel Gaukelei.

Dies ist eine Neuauflage (auch "Reboot" genannt) des NES-Spieleklassikers "Ducktales" von 1989.

GAMEPLAY:
"Ducktales Remastered" ist ein Jump & Run-Spiel für eine Person, in dem man sich einfach durch die Level hüpft, Objekte findet (auch versteckte) und Gegner plattmacht. Insgesamt gibt es sieben Levels. Am Ende eines jeden Levels erwartet ein grösserer Bossgegner den Protagonisten.
Die Herausforderung im Spiel liegt vor allem im Durchkämmen möglichst jeden Winkels der Level, um verborgene Schätze zu finden (Schätze bringen Geld, also sozusagen Punkte) und im Besiegen der Bossgegner, die jeweils ihr eigenes Muster haben.
Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen (Einfach, Mittel, Schwer). Man kann nach erfolgreichem Abschluss des Grades "Schwer" eine vierte, noch kniffligere Schwierigkeitsstufe freispielen.
Das Gameplay ist sehr simpel und schnell erlernt. Wie im Originalspiel gibt es lediglich zwei Methoden, Gegner auszuschalten (ihnen mittels Spazierstock auf den Kopf springen oder sie mittels Spazierstock mit einem Geschoss bewerfen). Die Herausforderungen steigen von Level zu Level ein wenig, auch dank der Levelgestaltungen (Schnee, scharfe Felsenspitzen, Lava...).
Wieviele Leben (Versuche) man bekommt, hängt vom gewählten Schwierigkeitsgrad ab.
Man kann nicht speichern im Spiel, es wird automatisch gespeichert. Stirbt man also mitten im Level oder während des Bosskampfes, muss man nicht von vorn anfangen, sondern findet sich dann an einem nahen Punkt oder zumindest im selben Raum wieder.
Power-Ups gibt es als Gebäckstücke, die das Leben wieder auffrischen, wenige Extraherzen (erweitern die Lebenspunkte), Dagobert Duck-Puppen (ein Leben, ab dem mittleren Schwierigkeitsgrad) und als temporärer Unbesiegbarkeits-Powerup (ebenso selten zu finden). Welche Items man wie oft finden kann ist ebenfalls vom gewählten Schwierigkeitsgrad abhängig.

GRAFIK:
Es besteht eine 2D-Grafik im Zeichentrickfilm-Stil. Und sie sieht in meinen Augen sagenhaft aus.
Selbst wenn man die 8-Bit-Originalversion nicht vor dem geistigen Auge hat, ist die Grafik wunderschön gestaltet, mit Liebe zum Detail, farbenfroh (wo angebracht) und das Gefühl gebend, als spiele man eigentlich den Cartoon dazu. Und wenn man mehr reinsteckt als nötig, ist es nochmal besser: Abgerundet wird die Grafik mit witzigen, zusätzlichen Animationen (etwa der Spielfigur).
Nichts, was heute revolutionär wäre, doch schonmal im Vergleich mit dem ohnehin gelungenen Original ist "Ducktales Remastered" eine Augenweide, aber auch so ist es schön anzusehen.

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Ich gebe hier gleich mal zu, dass die Vertonung des Spiels zu meinen Lieblingselementen des Spiels überhaupt gehört.
Natürlich erhielt auch der alte Soundtrack sein Update und das kann sich gewaltig hören lassen. Melodien wie das Mond-, Transsilvanien- oder Titelbildschirmthema schaffen viel Freude und Motivation, sind lebendig und aufgemöbelt. Die wenigen neu komponierten Stücke für die zusätzlichen Levels sind ebenfalls ein Traum.

Achtung an die Hardcore-Nostalgiker: Im Hauptmenü kann auch wahlweise der 8-Bit-Originalsoundtrack ausgewählt werden!

Neu ist hier die Sprachausgabe. Dafür konnten sämtliche noch lebende Originalsprecher der 1980er Trickserie "Ducktales" gewonnen werden, auch der inzwischen 95-jährige Alan Young als Dagobert Duck und die fast gleichaltrige June Forey als gemeine Hexe Gundel Gaukelei (nur um einige zu nennen). Das ist nicht nur eine logische wie grossartige Idee, das Ergebnis verbindet sich mit lauter kleinen Filmszenen, die quasi die Lücken zwischen den Levels füllen, innerhalb der Levels die Story weiterbringen und dem Spiel noch extra Humor verleihen. Wenn schon die Grafik einem vermittelt, man spiele den Cartoon, dann diese Filmszenen erst recht.
Sie sind unter Spielern umstritten: Manche finden sie nervig und zeitraubend, andere wiederum schätzen sie sehr und sehen sie als Vervollständigung des Reboots (Sie können mich zu letzterem Lager zählen). Aber auch mitten im Spiel sorgt die Sprachausgabe für Erheiterung und mehr Leben, speziell natürlich beim Protagonisten Dagobert Duck, der gerne die ausgeführten Aktionen kommentiert, sich über gefundene Schätze freut oder Unmut über Treffer durch Gegner äussert und das alles in seinem typischen schottischen Akzent.
Die Soundeffekte sind ganz in Ordnung, sie erinnern teilweise auch an die des NES-Originals. Ausserdem können sie teilweise wunderbar Atmosphäre schaffen (etwa im Transsilvanienlevel ausserhalb des Schlosses, wo man prasselnden Regen und Gewitter hören kann).

MENÜS UND OPTIONEN:
Zu Beginn gibt es natürlich den Titelbildschirm (Hauptbildschirm), wo man ein neues Spiel starten, ein angefangenes Spiel fortsetzen, sich die errungenen Extras von dort aus anschauen und auch die Optionen definieren kann. So lässt sich etwa die Steuerung nach Bedarf umändern.
Achtung: Es gibt keine multiplen Speicherplätze und wer ein neues Spiel beginnt, muss dafür ein älteres, angefangenes Spiel aufgeben. Dies finde ich besonders mies, wenn man mindestens eine weitere interessierte Person dabei hat, die das Spiel ausprobieren will.
Dies wäre auch mein einziger wirklicher Hauptkritikpunkt am Spiel: Hat man gerade dieses Spiel am Laufen, kann man nicht in das grosse Menü wechseln, ohne eventuelle Daten zu verlieren. Die Steuerung ändern oder den Soundtrackmodus wechseln geht im Spiel also nicht.
Im Spiel dann kann man immerhin jederzeit über die Escape-Taste in ein kleineres Menü schalten, in dem man wenige Optionen definieren, das Spiel beenden, auf eine Levelkarte schauen und eventuell laufende Filmszenen abbrechen kann.
Das Spiel ist in diversen Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch), welche sich aber lediglich auf die Schriftsprache (Untertitel, Menütext) auswirken. Die Sprachausgabe ist ausschliesslich in Englisch gehalten.

EXTRAS:
Wie erwähnt kann man im Hauptmenü wahlweise auch den 8-Bit-Soundtrack auswählen und laufen lassen.
Und wie ebenfalls bereits erwähnt gibt es die Auswahl des Schwierigkeitsgrades.
Zudem ist es hier möglich, ein Bad in Dagobert Ducks berühmten Geldspeicher zu nehmen. Ein kleiner, kurzweiliger Spass und nunja, wenn man schon quasi bei Dagobert zuhause ist, kann man sich das wohl noch gönnen.
Wichtig zu erwähnen sind aber vor allem die Extras, die mit dem gesammelten Geld von Dagobert Duck zu tun haben. Will heissen: In "Ducktales Remastered" hat man die Möglichkeit, mit dem in den Levels gesammelten Geld Bonusmaterial wie Charaktergalerien, andere Galerien (z.B. Concept Art zur Entstehung der Levelwelten), Soundtrack-Stücke und so weiter freizuspielen.
Bevor ich zu den Level-Errungenschaften ein paar Worte schreibe, komme ich zum Wichtigsten, das man für die Installation des Spiels braucht: Steam. Steam ist sozusagen ein Amazon für Spieledownloads, legal und verbunden mit einer Spielercommunity. Man eröffnet doch gratis einen Account, erstellt dort ein Profil und kann dort auch Spiele zum Download kaufen. Man kann auch anderen Steammitgliedern eine Freude mit einem geschenkten Spiel machen.
Jedenfalls brauchen Sie ein Steamkonto, aber nur bei der PC-Version. Bei den anderen Konsolenversionen dürften die dazugehörigen Netzwerke die entsprechende Rolle spielen.
Wozu Steam? Bei der Installation und während dem Spiel ist man mit Steam verbunden. Wird im Spiel eine Errungenschaft freigespielt (z.B. der Gewinn eines grossen Schatzes nach einem erfolgreichen Bosskampf), wird dies im Steam-Profil als Errungenschaft öffentlich angezeigt, auch wird die Spielzeit gezählt, mit der Zeit digitale Sammelkarten zu "Ducktales"-Charaktern gewonnen.
Das alles mag lediglich für Hardcore-Sammler wirklich wichtig sein. Doch wenn man schon Steam nutzen soll, ist das zumindestens ein nettes Extra für nebenbei.

FAZIT:
Aus der Sicht einer Person, die das NES-Original von 1989 kennt: Ich habe mich förmlich in "Ducktales Remastered" verliebt. Es ist und bleibt eine gelungene Neuauflage und wer sich fragt, wer das braucht, sollte zumindest einmal zur Probe spielen.

Aus der (möglichst authentischen) Sicht eines "Neulings": Auch für Spieler, die nichts mit dem Original am Hut haben, ist "Ducktales Remastered" eine Runde wert! Es verspricht einen leichten Einstieg und viel Freude in diesem cartoonartigen Hüpfspiel.
Auch für Nicht-Disneyfans könnte das eine lustige Angelegenheit werden (mein Freund beispielsweise mag Disney nicht, dafür Cartoons und wollte sehr gern nach einigem Zuschauen selber dieses Spiel anspielen).

Es ist ein, fairerweise gesagt, sehr kurzer Spielspass, dafür voller Humor, Spass, Leckereien für Auge & Ohr sowie Extras. Für Fans wie Anfänger allemal geeignet.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2015 12:06 PM MEST


Mario & Luigi: Dream Team Bros.
Mario & Luigi: Dream Team Bros.
Preis: EUR 29,99

4.0 von 5 Sternen Sehr spielbares Mario-RPG, auch für RPG-Unerfahrene, 10. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mario & Luigi: Dream Team Bros. (CD-ROM)
STORY:
Nach diesem Urlaub brauchen Mario und Luigi definitiv einen Urlaub: Die beiden Klempnerbrüder begleiten Prinzessin Peach und ihr Gefolge zu einem Ausflug zur Insel La Dormita, wo sie zunächst freundlich empfangen werden und alles friedlich erscheint. Und ab hier mach ich es kurz: Der Frieden wird gestört, neue wie altbekannte Feinde machen sich bemerkbar, bedrohen Prinzessin Peach sowie die gesamte Insel und wieder einmal ist es an Mario und Luigi (die ja EIGENTLICH Urlaub geniessen sollten), den Saustall auszumisten.

GAMEPLAY:
Achtung: Dieses Spiel ist kein gewöhnliches Jump & Run-Spiel wie etwa "Super Mario 3D Land", "New Super Mario Bros. (2)" oder "Super Mario World". Es handelt sich um ein RPG (Rollenspiel). Hierbei geht es eher darum, Entscheidungen zu treffen, die Eigenschaften der Figuren weiter auszubauen und auch etwa Gegenstände gezielt zu sammeln und einzusetzen.

Ausserdem ist es kein Spiel mit Zweispieler-Modus, "Dream Team Bros." ist für eine Person gedacht.

Man steuert gleichermassen Mario und Luigi, wobei Mario quasi die eigentliche, primäre Spielfigur ist.
Das Schlüsselelement des Spiels ist das Wechseln zwischen zwei Welten: Der "Wachwelt" und der "Traumwelt". Denn auf dieser Insel dreht sich alles um das Thema Schlaf (darum auch der Spieltitel "Dream Team").
In der Wachwelt wandelt man also gemeinsam auf der Insel, erforscht diese, schaltet Gegner aus und sammelt Aufgaben. Begegnet man aber Elementen, die in die Traumwelt führen (meist sind das magische Kissen), taucht man in Luigis Traumwelt ein (eine beeindruckende Fähigkeit, zu jeder Zeit und überall schnell einschlafen zu können).
Dort verwandelt sich das Spiel gewissermassen in ein 2D-Jump & Run, doch auch dort gilt es öfter, zu knobeln und anhand der Traumfähigkeiten von Luigi, Hindernisse zu überwinden. In den Traumwelten gilt es, sogenannte Kisse aus ihren Gefängnissen zu befreien (die einem wiederum häufig weiterhelfen).
Die angesammelten Münzen verwendet man zum Erwerb von Items, Ausrüstung und Orden (diese bringen weitere nützliche Fähigkeiten für den Kampf).
Gegner begegnet man stets in Gruppen und es empfiehlt sich, so viele wie möglich zu erledigen. Denn diese bringen Erfahrungspunkte und je mehr davon, desto höher steigen Rang und Eigenschaften wie Energiemeter und Verteidigung. Mit der Dauer des Spiels verlangt der Sieg über die Monster natürlich mehr ab.
Neben den regulären Feinden gibt es natürlich auch Boss-Gegner, sowohl in der Wach- als auch in der Traumwelt. Die Handhabung dieser Gegner wechselt selbstverständlich und es braucht einiges an Grips, um sie herauszufinden. Doch gibt es auch helfende Hinweise für den Anfang und die Möglichkeit, nach jedem "Game Over" hilfreiche Tipps einzuholen.
Apropos "Game Over": Wirklich sterben kann man nicht in diesem Spiel. Verliert man all seine Lebenspunkte (eine Anzahl von Leben gibt es hier nicht), macht man eben dann automatisch weiter, wo man zuletzt gewesen ist (z.B. wenn man während eines Kampfes stirbt, beginnt der Kampf einfach von vorn). Und selbst wenn einer der Brüder den Geist aufgibt, hat der andere Bruder die Option, ihn wieder ins Leben zu holen. Stürze in Lava oder in die Tiefe etwa beeinträchtigen die Lebenspunkte nicht, eher halten sie einfach auf.

Auch ist das Spiel als RPG dialoglastiger, doch geht es eher darum, sich einige wenige Hinweise für die nächste Aufgabe zu holen oder um Gefallen zu bitten. Man muss keine richtigen Dialoge führen wie in Adventure-Spielen.

Ist das Spiel auch für RPG-Anfänger und Kinder zu empfehlen (auch, wenn sie keinen Vorgänger der Mario-RPG-Reihe kennen)?
Ich würde persönlich dies bestätigen. Ich bin kein grosser RPG-Spieler und hatte bislang daran keinen so grossen Reiz gefunden wie an anderen Genres, aber dieses Spiel hat mir schon ziemlich Spass gemacht und viele gemütliche Spielstunden bereitet. Es ist ein angenehmer Zeitvertreib, dessen Spielprinzip auch einfach zu erlernen ist.
Bei Kindern muss man schauen, ob sie überhaupt Freude an dem RPG-Spielprinzip haben, aber an sich ist das Spiel kinderfreundlich, farbenfroh, durchaus herausfordernd und mitunter auch lustig. Abwechslung bieten zudem die verschiedenen Gebiete auf dieser Insel, z.B. das Schloss, der Park, der Traumstrand, die Wüste und so weiter. Auf sehr junge Spieler könnten sich allerdings einige spätere Bosskämpfe frustrierend auswirken.

GRAFIK:
Die Grafik ist durchaus kunterbunt und hübsch anzusehen. Wichtig zu erwähnen ist dabei, dass die Perspektive je nach "Zustand" wandelt. Sind Mario und Luigi wach, betrachtet man das Geschehen sozusagen aus der Vogelperspektive, dabei bleiben Überblick und Spielbarkeit erhalten. Taucht Mario jedoch in Luigis Traumwelt ein, wird das Spiel zum 2D-Hüpfspiel (wie schon erwähnt).
Der 3D-Effekt lässt nicht gerade Kinnladen herunterklappen, ist aber auch schön anzusehen, je nach Gegend und Atmosphäre. Hilfreich ist der Effekt allerdings nicht im Gameplay, sondern ist rein optisch.
Gelungen sind übrigens (nicht nur grafisch) auch die Bosskämpfe, in denen Luigi zu riesenhafter Grösse mutiert, um ebenso grossen Gegnern den Garaus zu machen. Sie heben sich doch sehr von der restlichen Spielegrafik ab, da hier die Grafik definitiv in 3D erscheint (ironischerweise wirkt hier der 3D-Effekt der Konsole nicht).

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Die Musik ist gar nicht mal so typisch für Mariospiele, denn sie enthält kaum bekannte Melodien der Marioreihe. Dennoch lässt sich der Soundtrack hören. Zwar mögen lediglich wenige Ohrwürmer drunter sein, doch sind die Tracks abwechslungsreich und richten sich nach dem Gebiet, in dem man sich befindet, nach Wach- und Traumwelt und ob man reguläre oder Boss-Gegner bekämpft.
Eine Sprachausgabe gibt es nicht, jeder gesprochene Text ist in Sprechblasen zu lesen. Lediglich dürfen Mario und Luigi ihr (Pseudo-)Italienisch und andere Töne zum Besten geben, auch Prinzessin Peachs Stimme ist zu hören, wenn auch handlungsbedingt sehr sehr selten.

MENÜS UND OPTIONEN:
Sehr viele Optionen gibt es nicht, die man einstellen kann oder muss.
Einen konfigurierbaren Schwierigkeitsgrad gibt es nicht (zunächst, aber dazu gleich mehr).
Man kann mehrere Speicherstände belegen, diese zeigen dann auch den Fortschritt des jeweiligen Spielstandes an.
Das Speichern während des Spielens ist nahezu jederzeit möglich.
Erwähnenswert ist noch, dass man leider nicht im Spiel zum Menü wechseln kann, also auch nicht den Speicherstand neu beginnen oder wechseln kann. Man müsste dafür das gesamte Spiel nochmal schliessen, um es wieder zu starten.
Im Übrigen bietet das Titelmenü ein kleines Easter Egg (ein verstecktes Extra rein aus Jux) an :)
Und wenn man das Spiel einmal erfolgreich durchgespielt hat, bietet sich ein "Schwer"-Modus an, in dem man sich ein zweites Mal an "Mario & Luigi: Dream Team Bros" versuchen kann.

EXTRAS:
Wie schon eben erwähnt kann ein "Schwer"-Schwierigkeitsgrad freigespielt werden. Aber das ist nicht alles: Hat man dieses Spiel das erste Mal erfolgreich beendet, schaltet sich ein Soundtrackprogramm frei, in dem man nochmal die einzelnen Melodien durchhören kann.
Wenn man es noch "Extra" nennen kann: Im Spiel kann man auch sogenannte Fotoschnipsel sammeln, die sich als Puzzle-Teile outen. Sie bringen einen im Spiel allerdings nicht weiter, daher werte ich sie als Extra. Je mehr man die Puzzleteile sammelt, desto mehr Motive erhält man. Gewissermassen erhält man damit eine Spielegalerie.

FAZIT:
"Mario & Luigi: Dream Team Bros." ist ein gelungenes Spiel und RPG, einsteigerfreundlich, aber sicherlich auch für RPG-Könner und natürlich Mario-Fans den Kauf wert. Nach einem sich etwas schleppenden Anfang (viel Gerede und Einführung ins Gameplay, babyleichte Herausforderungen für den Start und kaum richtige Geschehnisse) kann das Spiel umso eher überzeugen mit einer schönen, farbenfrohen Grafik, einem stimmigen Soundtrack, einer guten Prise Humor und einem relativ abwechslungsreichen Gameplay mit allerlei Aufgaben bei steigender Schwierigkeit.
Ich habe übrigens 58 Stunden und 10 Minuten benötigt, um das Spiel zu beenden.


Animal Crossing: New Leaf
Animal Crossing: New Leaf
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 44,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr hübsche Beschäftigungsmöglichkeit für lange Zeit, niedliche Lebenssimulation, 24. Januar 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Animal Crossing: New Leaf (Game Cartridge)
Das Spielprinzip von "Animal Crossing" ist auch auf dem 3DS dasselbe: Es ist eine Lebenssimulation, in der man in einem Dorf als einziger Mensch unter Tieren wohnt, dort Handel betreibt, sammelt, angelt, mit Mitbewohnern kommuniziert, das eigene Heim ausstattet und vergrössert, Geld verdient und die eigene Umwelt somit beeinflusst.
Doch in "New Leaf" ist es etwas anders: Hier wird man gleich beim Einzug zum Bürgermeister des Dorfes erklärt. Was eigentlich ein Patzer war, entwickelt sich zu einem relativ anspruchsvollen Job für den Spieler. Zwar muss man nicht wie in Spielen wie "Anno (Jahreszahl hier eingeben)", "Stronghold" oder "Black & White" dafür sorgen, dass genug zu Essen vorhanden ist. Doch als Bürgermeister hat man immer noch allerhand zu tun: Auf Wünsche der Mitbürger eingehen, Bauten errichten und finanzieren (von Gullydeckeln und Laternen bis hin zum Stadtcafé), eventuelle Störenfriede hinauswerfen und halt damit sorgen, dass alle fröhlich sind. Die anderen Aufgaben (Stadtname, -flagge und -melodie kreieren, eigenes Haus finanzieren...) entsprechen den Animal Crossing-Vorgängern.

Was ist dann so wesentlich anders in "New Leaf"?
Nun, als Bürgermeister hat man eine eigene Sekretärin, die sozusagen auch durch das Spiel führt (besonders anfangs).
Dazu gibt es einige Aktivitäten und Schauplätze mehr: Man kann weiterhin nur im eigenen Dorf verweilen oder - bei Internet-/Funkverbindung - die Dörfer von anderen Spielern verweilen, doch in "New Leaf" gibt es auch eine Tropeninsel, die jederzeit besucht werden kann. Diese bietet einige Sächelchen mehr, die man sammeln kann (Fische, Muscheln, Früchte...) sowie Minispiele, bei denen man inseleigenes Geld gewinnen kann. Auch mit anderen Mitspielern machen solche Ausflüge Spass.
Zudem bietet das Dorf in "New Leaf" eine eigene Einkaufsmeile, in der sich etwa der Dorfladen, das Blumengeschäft, das Museum, die Disco und auch der Frisörsalon verbinden. So ergeben sich einige Beschäftigungsmöglichkeiten mehr.
Aber hinter der Einkaufsmeile befindet sich noch das Musterdorf. Dort sammeln sich quasi die Häuser von Animal Crossing-Spielern, denen man im Laufe der Zeit begegnet. So kann man deren Häuser nicht nur jederzeit besuchen, man kann auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände, die einem dort gefallen, bestellen (allerdings pro Tag nur eine begrenzte Anzahl, gewisse Sammelgegenstände sind zudem quasi tabu).
Um die wichtigsten Neuigkeiten aufzuzählen...es gibt noch einige kleine Neuerungen mehr!

Ich würde also sagen: Man kann sich ruhig auch die 3DS-Version von "Animal Crossing" zulegen und genug Neues finden, um die Zeit zu vertreiben.

Ich persönlich verbrachte etwa fünf Monate lang täglich eine gewisse Zeit im Dorf, bis ich endlich den Bedarf nach einem neuen Spiel hatte und die Sucht etwas nachliess. Aber es gibt genügend Aktivitäten, die andere Spieler noch länger an "Animal Crossing" fesseln dürften.

Die Internetverbindung mit weit entfernten Freunden funktionierte meistens sehr gut. Unnötig zu sagen, dass beide Spieler selbstverständlich eine fehlerfrei funktionale Internetverbindung dafür benötigen.

Die Grafik sieht auf dem 3DS recht hübsch und etwas detaillierter aus als auf dem alten Nintendo DS, der 3D-Effekt sieht sehr gut aus, ist für das Gameplay allerdings nicht relevant, es dient sozusagen nur einem optischen Effekt (im Gegensatz zu Spielen wie "Super Mario 3D Land", wo einem der 3D-Effekt an manchen Stellen weiterhilft). Die Musik ist hübsch und wechselt stundenweise.
Das Spiel ist kinderfreundlich, man sollte als Mama oder Papa allerdings Acht geben, dass die Kinder nicht allzu lange am 3DS deshalb kleben bleiben, denn wie schon erwähnt, es macht sehr süchtig ;)

Genug geplaudert: "Animal Crossing New Leaf" möchte ich gerne 3DS-Spielern ans Herz legen, auch denen, die anhand der niedlichen Grafik eventuell die Nase rümpfen. Es bietet AC-Kennern allerhand Neues und Neulingen eine gänzlich neue, kleine eigene Welt im Handheld-Format.


Rosemary's Baby
Rosemary's Baby
DVD ~ Mia Farrow
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Fantastische Romanverfilmung, etwas spartanische DVD-Ausstattung, 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rosemary's Baby (DVD)
Ich habe bereits den Roman in einer entsprechenden Rezension in hohen Tönen gelobt und eigentlich kann ich das so auch für den Film stehen lassen: "Rosemary's Baby" ist auch als Film ein Meisterwerk. Die Verfilmung von 1968 sah ich erst, nach dem ich den Roman kennenlernte (nur so am Rande).

Die Geschichte wird unverfälscht wiedergegeben: Das Ehepaar Guy und Rosemary ziehen in eine luxuriöse grosse Wohnung in New York, doch um das Gebäude schwirren Schauerlegenden über Rituale und Kindstötungen. Das Pärchen gibt nichts weiter drauf und zieht ein. Mit Guys Schauspielerkarriere scheint es gleichzeitig aufwärts zu gehen und Rosemary wird im Schlaf schwanger. Doch die freudig erwartete Schwangerschaft und alles danach wird für Rosemary zunehmend zum Albtraum.

Es gibt wirklich sehr wenig, was ich an diesem Film auszusetzen hätte. Der eher leise, subitle Horror in der Originalgeschichte wurde weder aufgeplustert noch eigenmächtig weitergesponnen, sondern geschickt und effektiv im Film eingebaut. Die Atmosphäre stimmt daher und man klotzt nicht mit Effekten oder Musik, im Gegenteil. Sparsam wird Musik eingesetzt und alles steht mit den grossartigen Darstellern und Inszenierungen. Horrorfreunde, die lediglich Gefallen an moderneren Filmen wie "Saw", "Scream" oder japanischen Schlitzerfilmen finden, werden sich eventuell am Kopf kratzen und fragen, warum (scheinbar) in Rosemary's Baby nichts passiert oder warum kein Blut durch die Gegend spritzt.

Doch darum geht es: Das Grauen entwickelt sich nach und nach, geschieht nicht immer im Vordergrund. In meinen Augen ist nicht der eigentliche Horror, was die Welt quasi mit der Geburt des Kindes erwartet. Vielmehr ist es das, was die werdende Mutter Rosemary durchmacht. Dabei ist sie kein Dummchen oder allzu naiv, sie lernt immer mehr dazu und will ihr Baby mit allen Mitteln verteidigen. Auch das stützt den Film wie den Roman: Eine starke Hauptfigur, grossartig verkörpert durch Mia Farrow.

Zur Geschichte will ich nichts weiter verraten, dafür etwas über die Machart des Films: Wie schon gesagt sind die Inszenierungen sehr gelungen, die sparsam eingesetzte Musik ist in Ordnung. Die Geschichte spielt sich hauptsächlich in der Wohnung des Pärchens ab, die wirklich schön anzusehen ist und wo man deshalb gerne verweilen könnte (und wenn es nur über den Filmkonsum ist).

Von der Originalgeschichte hat man erstaunlich wenig weggelassen und kaum etwas selbst hinzugefügt. Einige würden sagen, dadurch könnte der Film starr wirken, doch hier macht es sich eher bezahlt. Wo ich motzen könnte ist lediglich, dass die Schwangerschaft etwas überflogen wird (quasi wird vom 3. Monat zum 9. Monat geschnitten, als Rosemary sich fürs Spital vorbereitet). Und ihre dauerhaften Unterleibsschmerzen (ja, sie spielen eine Rolle) sind im Buch deutlich präsenter als im Film. Aber Buchverfilmungen müssen sicherlich zeitlich etwas straffen, das ist also verständlich und die Beschwerden Rosemarys sind immer noch sichtbar.

Der Film ist und bleibt für mich einer der besten Horrorproduktionen und zugleich eine der besten Buchverfilmungen, die ich kenne. Hut ab für diese Leistungen!

Damit kommen wir zur DVD-Ausstattung:
Erst einmal ist mir aufgefallen, dass beim Abspielen des Films (natürlich über das DVD-Menü) dieser kein Bild zeigte (statt dem Vorspann sah man nur schwarz), der Ton aber normal lief. Durch Vor- und Zurückspulen der Kapitel über die Kapiteltaste lief der Film wieder normal.
Das Menü enthält weder Musik noch Animationen.
Enthaltene Sprachen sind die deutsche und englische Fassung (beides Dolby Digital 1.0 Mono). Untertitel sind in zahlreichen Sprachen verfügbar.
Es gibt wenige Extras und diese sind retroperspektive Interviews mit einigen Machern des Films (u.a. Roman Polanski, Regie) und ein Making Of.


Lightning Bolt
Lightning Bolt
Preis: EUR 5,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein musikalischer Blitz ins Herz und übertroffene Erwartungen, 9. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lightning Bolt (Audio CD)
Ich kann "Lightning Bolt" nicht nur Pearl Jam-Fans, sondern überhaupt Hörern empfehlen, die etwas von Rock und Grunge halten.
"Lightning Bolt" ist ein wahrer Blitz und Adrenalinstoss ins Herz voller Energie, doch mit einigen ruhigeren Tracks (die übrigens die Harmonie des Albums keinesfalls stören, sondern ebenso grossartig und gelungen sind) hält sich dennoch die Waage.
Mir fällt kaum ein Lied auf dem gesamten Album ein, das ich annähernd als schlecht bezeichnen würde. Gut, das letzte Stück "Future Days" ist mein "Least Favourite", aber immer noch gut hörbar.

Abgerundet wird "Lightning Bolt" nicht nur mit einem schicken Cover, sondern auch mit entsprechendem Artwork für jedes Lied sowie mit den Songtexten im Booklet.

Fazit: Zumindest einmal reinhören lohnt sich auf alle Fälle. Und wer weiss, vielleicht werden Sie süchtig von diesem Album, so wie ich. Mein persönliches Lieblingsalbum von Pearl Jam neben "Yield".

Meine persönlichen Lieblingstracks sind übrigens "Mind your Manners" sowie "My Father's Son", aber ganz ehrlich, ich liebe alle Lieder auf diesem Album.


Dracula. Ein Vampirroman
Dracula. Ein Vampirroman
von Bram Stoker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Vampir unter den Vampiren, 7. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dracula. Ein Vampirroman (Gebundene Ausgabe)
Graf Dracula lädt den jungen englischen Anwalt Jonathan Harker auf seine Burg in Rumänien ein, um mit ihm einen Immobilienkauf abzuwickeln. Harker jedoch wird dieser Aufenthalt immer unheimlicher und sogar deutlich bedrohlicher, als er grauen- wie rätselhafte Entdeckungen macht, während der Graf ihn praktisch in seiner Burg gefangen nimmt. Harker wagt die Flucht, doch hier fängt die Geschichte erst so richtig an...

"Dracula" von Bram Stoker hat seit seiner Erscheinung 1897 nicht nur Stoff zum Gruseln, sondern auch Stoff für allerlei Verfilmungen, Parodien aber auch Inspirationen geboten. Der untote Graf mit seiner Gier auf Blut ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr aus der Literaturgeschichte wegzudenken.

Ich persönlich hatte, wie bei Mary Shelleys "Frankenstein", keine Verfilmung des Romans vor oder während dem Lesen gesehen (abgesehen von Mel Brooks "Dracula - Tot aber glücklich" und "Dracula 3000", aber die gelten praktisch nicht), so konnte ich ziemlich "unbeeinflusst" in den Stoff eintauchen. Dieser wird nicht blosser Prosatext aus der dritten Person erzählt, sondern von einem Grüppchen von Menschen, die auf ihre Weise mit Dracula zu tun bekommen und ihre Erlebnisse und Gedanken in Tagebucheinträgen und Notizen wiedergeben. Auch Telegramm- und Phonographaufzeichnungen sind niedergeschrieben. Die Erzähler wechseln oft ständig, die Einträge sind weitgehend chronologisch erzählt. So wechselt auch regelmässig die Perspektive auf das Geschehen um diese Menschen, die übrigens teilweise ein erstaunliches Erinnerungsvermögen aufweisen können ;)
Für mich persönlich gibt es vielleicht einen wesentlichen Nachteil in dieser Erzählweise: Sie raubt der Geschichte ein klein wenig Spannung (was jemand niederschreibt - so fürchterlich es auch war - hat er oder sie offenbar überlebt), doch ansonsten bietet "Dracula" immer noch genug Spannung in Erzählungen um unheimliche Begebnisse und quälende Ungewissheiten. Zwar mag diese heutige Leser nicht mehr so erschrecken, doch man versteht, warum "Dracula" einst aufgrund seiner Horrorelemente ein gewisses Echo durch Leser und Medien auslöste.

Ich habe hier auf Amazon von Lesern mitbekommen, dass diese bereits nach ca. 50 Seiten aufgehört hätten, da für sie der Lesestoff zu langsam und zu unspektakulär daherkommt.
Ja, tatsächlich kam auch mir das erste Zehntel des Buches selber ein wenig zäh vor, aber jedes Buch braucht eine Art Einleitung und möchte ja nicht bereits dort sein ganzes Pulver verschiessen. Ich empfehle, wenn der Anfang auch etwas zähl vorkommen mag, weiterzulesen. Denn der Roman wird immer besser und besser, spannender und immer interessanter mit jeder Erkenntnis, die man über die Situation bzw. über den Grafen selbst gewinnt.
Dabei ist auch zu betonen, dass im Grunde eine Geschichte erzählt wird, die das schleichende, allgegenwärtige Grauen auf eher subtile Weisen mit einigen (im positiven Sinne) schrecklichen Details geschmückt präsentiert. Es ist kein Actionroman oder derartiges.

Letzten Endes lohnt es sich allemal, Bram Stokers "Dracula" zu lesen, um den Vampir unter den Vampiren kennenzulernen und um sich in jene hinein zu versetzen, die vom Schicksal mit ihm zusammengewürfelt werden.


Flucht aus Lager 14
Flucht aus Lager 14
von Blaine Harden
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Im Konzentrationslager großgeworden - Ein erschütterndes, lesenswertes Zeitzeugnis, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Flucht aus Lager 14 (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte des Landes Nordkorea, in dem Menschenrechte höchstens für die Herrschenden gelten, ist an sich schon eine traurige. Doch innerhalb dieses "größten Gefängnisses der Welt" gibt es die inzwischen berühmt-berüchtigten Arbeitslager, die von den Zuständen der KZs im Dritten Reich nicht allzu weit entfernt sind.
In einem dieser Lager, nämlich Lager 14, wurde 1982 Shin geboren und ist das Ergebnis einer zufällig zusammengewürfelten "Heirat" zweier besonders fleissiger Häftlinge.
Das Lager 14 gilt als Todeslager, das kein Häftling je verlassen darf und in dem die Gefangenen bis zu ihrem Tod ausgebeutet werden. Shin wird auch als Kind nicht von den grausamen Zuständen verschont, überlebt unter harter Arbeit und trotz Hunger und Folter, verpfeift die Fluchtabsichten seiner Mutter und seines Bruders, um nicht selber am Galgen zu landen.
Erst 2005 gelang ihm die Flucht aus dem Arbeitslager und nach China. Seitdem gilt er als einziger Nordkoreaner, der einem solchen Lager entfliehen konnte.

Seine Geschichte steht in diesem Buch, geschrieben von Blaine Harden, einem amerikanischen Journalisten. Dieser traf Shin und verbrachte viel Zeit, ihn auszufragen, um all diese Informationen über das Lagerleben, die Flucht und das Leben danach schriftlich festzuhalten.
Das Ergebnis ist ein Überlebensbericht, geschrieben in der dritten Person, aber immer noch immens beeindruckend und bedrückend zugleich.

Shin konnte sich noch an relativ viele Details erinnern, wie die Lagerregeln, die Infrastruktur seines alten "Zuhauses" und die orientierungslose Gestaltung seiner Reise (Shin wuchs ohne jegliches Wissen über die nordkoreanische Geographie auf). Dies macht "Flucht aus Lager 14" zu einem bemerkenswerten Buch, da es eine Menge erzählen kann über ein Leben in solch einem nordkoreanischen Todeslager (insbesondere, wenn man seit Geburt nichts anderes gekannt hat).

Blaine Harden gibt sich darüber hinaus auch Mühe, Hintergrundinformationen über Fakten, Geschichte und wichtige politische Ereignisse Nordkoreas einzubauen.
Man mag das erstmal kritisieren, da man inhaltlich ständig vom eigentlich Kern wegdriftet, doch ist es andererseits sehr gut und sehr wichtig zu wissen, wie der gemeine Mensch in diesem Land überhaupt lebte und lebt (zumindest grob angerissen, denn viel mehr würde doch den Rahmen sprengen), wie so manches Detail dafür gesorgt hat, dass Shin einigermaßen leichtes Spiel hatte bei seiner Flucht oder auch weshalb geflohene Nordkoreaner desöfteren Schwierigkeiten in ihrem neuen freien Leben erfahren. Das sind nur Beispiele, aber sie helfen zum besseren Verständnis der jeweiligen Zustände und Situationen in der Geschichte Shins.

Ergänzt wird das Buch mit einer kleinen Handvoll Bilder in Schwarzweiss, etwa von Shin selbst (freilich aus der Zeit nach der Flucht), von den Diktatoren Nordkoreas und Zeichnungen von peinvollen Szenen, die Shin im Lager 14 erfahren musste.

Fazit: Es dürfte inzwischen allgemein bekannt sein, dass es in Nordkorea solche Todeslager gibt und da kann die Regierung dementieren wie sie möchte. Doch es gilt, auch näher zu ergründen, wie es in ihnen zugeht (auf einige andere Lager, die andere Flüchtlinge gekannt haben, wird immerhin kurz eingegangen). Dafür eignet sich "Flucht aus Lager 14" hervorragend und sollte stets daran erinnern, dass KZs nicht nur ein längst vergangenes Relikt aus Nazizeiten sind und dass sie zwar jetzt in einem weiter entfernten isolierten Land stehen, wir aber trotzdem nicht wegsehen dürfen. Wie heisst es? Wissen ist Macht.


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