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Rezensionen verfasst von
Johanna Gassner "Tabascofanatikerin" (Bayern)
(REAL NAME)   

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Valiant Hearts: The Great War [PC Uplay Code]
Valiant Hearts: The Great War [PC Uplay Code]
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Spielerlebnis zum Ersten Weltkrieg, 17. April 2015
STORY:
1914: Der Erste Weltkrieg bricht aus. Betroffen davon sind u.a. der alte französische Bauer Emile, sein deutscher Schwiegersohn Karl, der amerikanische Fremdenlegionär Freddy und die belgische Krankenschwester Anne. Sie alle versuchen, oftmals mithilfe des geschickten Hundes Walt, den Krieg zu überleben bzw. beim Überleben zu helfen.

GAMEPLAY:
Der Spieler steuert alle diese vier Figuren abwechselnd, je nach dem, wie die Story verläuft.
"Valiant Hearts" kann keinem einzigen, eindeutigen Genre zugeordnet werden. Vielmehr ist es ein Mix aus Adventure-, Geschicklichkeits- und Rätselspiel. Zumeist ist man mit dem Lösen diverser Rätsel beschäftigt, um in den nächsten Abschnitt der Geschichte zu gelangen (wie komme ich an die Zange, um den Stacheldraht zu durchtrennen/wie komme ich an den feindlichen Soldaten vorbei...), muss aber gelegentlich auch als Krankenschwester Anne halsbrecherische Autofahrten im Duell mit feindlichen Panzerfahrzeugen bewältigen, in ihrer Rolle Verletzten helfen (im Form eines Quicktime-Events) oder als Freddy so manchen gegnerischen Stützpunkt in Grund und Boden schiessen.
Letzteres ist übrigens eine der wenigen Momente, in denen man gezielt auf gegnerische Punkte schiesst. Denn meistens löst man Rätsel und Probleme in eher friedlicher Weise im Gegensatz zu Kriegs-Shootern, in denen das Töten des Gegners im Vordergrund steht.
Die Tastensteuerung am PC, erweist sich als einfach zu erlernen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, die Steuerung nach eigenen Wünschen anzupassen.
Der allgemeine Schwierigkeitsgrad ist leicht gehalten, auch Anfänger sollten es schaffen, die Rätsel und andere Aufgaben in kurzer Zeit zu verstehen und zu lösen. Selbst wenn nicht: Eine "Brieftaubenfunktion" stellt auf Wunsch in gewissen Zeitabständen zwei dezente Hinweise bereit und nach jedem Tod der aktuell gespielten Figur setzt man das Abenteuer im zuletzt automatisch gespeicherten Spielstand fort.

GRAFIK:
Diese ist in 2D gehalten, sowohl im Stil als auch in der Spielweise. So steuert der Spieler die Figuren von links nach rechts und umgekehrt in einer Welt im Comiczeichenstil. Dies soll aber nicht bedeuten, dass durch diese Optik das Grauen des Krieges verharmlost oder versteckt wird. Sicherlich sieht man keine fürchtertlich entstellten Gesichter oder Gedärme, dafür aber genügend Blut und Leichen, um den Spieler an die Ernsthaftigkeit dieser Geschehnisse zu erinnern, ohne sich dabei in diesen Grausamkeiten zu suhlen.
Die Grafik ist sehr schön anzusehen, dabei detailreich und trotzdem übersichtlich gehalten. Die Figuren wirken trotz eingeschränkter Mimik und Sprachfähigkeit lebendig, die Farben sind oftmals bewusst weniger sättigend und schrill eingesetzt. Die Animationen sind geschmeidig und flüssig.

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Dialoge gibt es hier nicht, die Figuren sprechen - wenn überhaupt - ein französisch/englisch/deutsch gefärbtes Kauderwelsch, das beiweilen für Erheiterung sorgt. Was die Figuren eigentlich meinen, wird stattdessen in Sprechblasen als Symbole angezeigt.
Eher spielen hier vor allem Musik und Geräusche bedeutende Rollen. Der Soundtrack ist sehr schön anzuhören und sorgt für viele emotionale Momente. Der einzige ordentlich gesprochene Text kommt hin und wieder aus dem Off, entweder vom Erzähler (der den Spieler durch die Handlungsabschnitte führt) oder von den Spielfiguren, die etwa ihre eigenen Briefe an die Familie im Off sprechen.

MENÜS UND OPTIONEN:
Das Hauptmenü bietet folgende Auswahlpunkte: Fortsetzung eines alten Spielstandes oder Beginn eines neuen Spiels, Kaptitel und Sammlungen von bisherigen Errungenschaften (quasi ein Überblick über bisher Geleistetes), Optionen (Steuerung, Ton) und Aufzählung der Mitwirkenden.
Innerhalb eines Spiels gibt wiederum weitere Menüpunkte: so lassen sich mit der Tabulator-Taste Tagebucheinträge, Kriegsfakten und die Items-Liste aufrufen. Mit F1 können eventuelle Hinweise auf Rätsellösungen angezeigt werden. Aber auch hier können Ton und Steuerung etwa geändert werden, ohne dafür ins Hauptmenü wechseln zu müssen.
Insgesamt kann man sich hier ebenfalls nicht beschweren, alles ist übersichtlich gestaltet und vorhanden. Allerdings gibt es keine mehrfachen Speicherplätze, die belegt werden können.

EXTRAS:
Es besteht in jedem Abschnitt die Möglichkeit, unterschiedliche versteckte Gegenstände einzusammeln (jeweils etwa drei bis fünf). Diese stellen bedeutsame Alltags- und Kriegsgegenstände dieser Epoche dar und mittels Text wird ihr Verwendungszweck erklärt (z.B. provisorische Gasmasken oder Kriegszahlungsmittel), oftmals gibt es auch Originalbrieftexte von Soldaten von der Front zu lesen.
In allen Abschnitten - die ihrerseits in unterschiedlichen Phasen und Orten des Krieges spielen - gibt es zudem informative Texte zu Schlachten, Hungersnöten und anderen Krisen, begleitet von kolorisierten Fotos aus dieser Zeit, zu lesen.
Die wichtigsten Figuren des Spiels geben zudem immer öfters Einblick in ihre Freuden, Sorgen und Nöte mittels Tagebucheinträge, die nach und nach ergänzt werden (je nach Spielfortschritt).
Apropos Fortschritt: Hat man besonders bedeutsame Abschnitte durchgespielt und besondere Leistungen vollbracht (etwa alle versteckten Items gesammelt) kann man sogenannte Achievements sammeln.
Auf der Ubisoft-eigenen Spieleplattform "Uplay" werden diese Achievements gesammelt und angezeigt, man kann dort aber auch wenige Rewards freischalten. Diese sind aber lediglich - immerhin schöne - gesammelte Einzelbilder aus den Cutscenes. Das war's aber leider auch.
Im übrigen hätte ich als PC-Spieler diese Achievements lieber in Steam gehabt als auf Uplay, für das ich mich extra anmelden musste, um "Valiant Hearts" überhaupt spielen zu können. Eine der wenigen wirklichen negativen Kritikpunkte hier.

FAZIT:
"Valiant Hearts" beeindruckt auf mehreren Ebenen und wenn mehrfach behauptet wurde, es sei eines der besten Spiele des Jahres 2014, dann ist diese Aussage nicht unbegründet.
"Valiant Hearts" ist damit wohl ein gelungenes und berührendes Tribut der französischen Spieleschmiede Ubisoft (sonst bekannt für "Rayman", die "Raving Rabbids" oder auch "Assassins Creed") an die Opfer und Gefallenen des Erstes Weltkrieges, das nicht auf Ballerei und Zerstörung setzt, sondern aufs Rätsellösen und das an die Menschlichkeit auf und ausserhalb des Schlachtfeldes erinnert, was dem Spiel eine gewisse Tiefe verleiht.
Dieses Spiel ist auch Anfängern zu empfehlen, jedoch nicht unbedingt Kindern (trotz des Comicstils).


Fantasy Life
Fantasy Life
Wird angeboten von Cosse GmbH
Preis: EUR 34,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf mehreren Ebenen sehr hübsches Rollenspielchen, 17. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fantasy Life (Videospiel)
STORY:
In dieser Story ist man selbst der Held: Der Spieler befindet sich im Reich Reveria, genauer in der Stadt Kastell, um ein Leben zu beginnen (mit "Leben" ist immer sozusagen eine berufliche Laufbahn gemeint). Dort begegnet er oder sie einem sprechenden Schmetterling, der fortan ein ständiger Begleiter (und Wortführer) ist. Während man also versucht, seinen Job zu meistern, wird Reveria von einer geheimnisvollen himmlischen Erscheinung bedroht, die sogar in die Auslöschung dieses Reiches münden kann. Also muss der Spieler dazu diese verhindern, dabei mehrere Herausforderungen annehmen, Charaktere, Völker und neue Gebiete kennenlernen.

GAMEPLAY:
"Fantasy Life" ist ein sogenanntes RPG, ein Rollenspiel. Man schlüpft in eine Rolle und arbeitet an den eigenen Fähigkeiten mittels Items und erfolgreich bestandener Herausforderungen. Man ist dabei selbst der Held, baut sich vor dem eigentlichen Spiel also in einem Avatar-Maker und gibt sich einen kurzen Namen. Der Lebensinhalt besteht hauptsächlich aus Kämpfen, Erfüllen von Quests (also, wenn Figuren den Spieler um einen Gefallen bitten wie eine Besorgung und dafür Geld anbieten), Sammeln sowie Kauf und Verkauf von Items und dem Erreichen des höchstmöglichen Ranges innerhalb eines Berufes. Dies verspricht einiges Abwechslung und so ist es auch: Diverse Aufgaben gibt es zu erledigen und die gibt es immer wieder, auch berufsspezifische.
Apropos: Es gibt insgesamt 12 verschiedene Berufe oder eben "Leben", die man ausüben kann (Alchemist, Angler, Schmied, Schreiner, Koch, Jäger, Magier, Söldner, Schürfer, Paladin, Schneider, Holzfäller). Es ist möglich, nach einem vollständig beendeten Leben ein neues zu beginnen und dabei die alten erworbenen Fähigkeiten zu behalten (lediglich Spezialfähigkeiten aus dem alten Leben sind dann nicht mehr umsetzbar). Ich beispielsweise habe als Holzfällerin angefangen und habe danach als Sölderin weitergemacht, als solche war ich immer noch fähig, Bäume (auf normale Arten) zu fällen. Als ich allerdings nach der Söldnerkarriere ein weiteres neues Leben wählte, war ich nicht mehr in der Lage, meine tollen Riesenschwerter in Spezialattacken zu nutzen. Nur als Beispiel und kleine "Warnung" (und mein einziger wirklicher Wermutstropfen).
Die Steuerung ist schnell erlernt und einfach. Man bedient das Spiel vor allem über die Knöpfe, der Touchscreen ist optional nutzbar (allerdings spielt es sich meist mit Knöpfen, da Laufen und Kämpfen zu den häufigsten Aktivitäten gehören und auf diese Weise funktionieren). Die Kamera-Perspektive lässt sich per Schultertasten leicht verschieben (nach links oder rechts), was gerade in Kampfsituationen oder im Fall von versteckten Items nützlich ist. Kurzum: Steuerung passt!

GRAFIK:
Grafisch bekommt man einiges geboten: Sowohl farbenfrohe Umgebungen und niedliche Figuren im "Chibi"-Stil als auch saubere Animationen und eine Ansicht aus der Vogelperspektive (also von oben schräg herab quasi). Damit kann man sich gut anfreunden. Schade nur, dass so keinerlei Mimik bei den Figuren möglich ist und so alle mit eingefrorenen Gesichtszügen agieren.
Auch die Items sind gut gezeichnet, die Texte gut lesbar.
Zwischendurch - je nach Fortschritt der Story - gibt es als Einschübe kurze Trickfilmchen im Animestil zu sehen (hauptsächlich mit Musik begleitet), die ihrerseits auch sehr hübsch anzusehen sind.
Der 3D-Effekt ist ein gut aussehendes Gimmick, aber nicht sonderlich nötig, um das Gameplay zu unterstützen (wie etwa in "Super Mario 3D Land").

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Die Musik ist meiner Ansicht nach gelungen, denn sie klingt schön bis wunderschön und sorgt für die richtige Atmosphäre (besonders in Naturgebieten wie Wäldern oder Wüste), sie wechselt sogar je nach Tageszeit (Tag/Nacht). Im Spiel sind zudem wenige auf japanisch gesungene Stücke (d zu hören, sei es im Abspann oder in den Kneipenfesten, die stattfinden, sobald man in einem Beruf Meister geworden ist (jeder Beruf hat dabei sein eigenes Liedchen).
Eine Sprachausgabe existiert nicht, gesprochenes erscheint in Textblasen. Lediglich Stöhner und Schreie sind während der Kämpfe zu hören.

MENÜS UND OPTIONEN:
Das Hauptmenü zu Beginn besteht lediglich aus den Optionen "Spiel starten" und "Erwerbbare Extras".
Startet man das Spiel, hat man die Wahl zwischen drei Speicherständen (so können auch etwa zwei weitere Personen dasselbe Cartridge nutzen, um ihr eigenes Spiel zu führen).
Innerhalb des Spiels dann hat man ein Menü mit mehreren Optionen (wie "Items", "Ausrüstung", "Lizenzen", "Optionen"...) verfügbar, es ist aber übersichtlich gehalten. Es braucht nur einige Eingewöhnung, um die Orte zu wissen, wo welche Angaben zu finden sind.
Dann wiederum, stehts unten in der Ecke zu sehen, gibt's eine "Rucksack-Funktion", über welche man acht ausgewählte Items aussuchen und konsumieren kann (z.B. Heilungstränke während einem harten Kampf).

EXTRAS:
Es ist möglich, die kleinen animierten Zwischensequenzen sowie den Soundtrack separat zu geniessen. Es ist ein Feature, das im Spiel gewissermassen noch erarbeitet werden muss. Dann kann man sie in einer Art Theaterfunktion nochmal gucken bzw. hören.
Zu guter Letzt - als grösstes Extra - kann man sozusagen eine neue Region zur bereits bestehenden Welt im Spiel dazukaufen inklusive neuer Quests, Items und Figuren. Voraussetzung ist nebst der Bezahlung (im 10 Euro-Bereich), dass man bestimmte Fortschritte im Spiel bereits erreicht hat (Story durchgespielt, eine bestimmte Charakterlevel-Anzahl...man sollte also schon eine Weile durchspielen und kann daher dieses käufliche Extra nicht zu Beginn nutzen).

FAZIT:
Wer sich "Fantasy Life" besorgt, wird kaum einen Fehler machen - auch als RPG-Neuling! Selbst wenn die Story nicht so begeistern mag, ist das Spiel immer noch eine schöne Möglichkeit, langweilige Stunden zu füllen, unterstützt durch hübsche Grafiken, einen atmosphärischen Soundtrack und durch einen Spritzer Humor. "Fantasy Life" dürfte eines der interessantesten Nintendo 3DS-Titel überhaupt sein.


The Lost Diary Of Count Von Cosel
The Lost Diary Of Count Von Cosel
von Carl Von Cosel
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,33

3.0 von 5 Sternen Kein Tagebuch! Eher schon die Memoiren des schwerverliebten Grafen, 21. November 2014
Was man auch von Carl Tänzler (bekannt auch als "Carl von Cosel") und seiner Geschichte halten mag, sie ist in jedem Fall faszinierend genug: Als deutscher Arzt auf mehreren Gebieten in den USA verliebte er sich 1929 in eine kubanische Jugendliche namens Elena Hoyos, die er für die ihm lang versprochene Frau seines Lebens hielt. Unglücklicherweise erkrankte sie zuvor an der Tuberkulose und erlag zwei Jahre später der Krankheit. Von Cosel aber arrangierte nicht nur ihre recht luxuriöse Grabstätte, er war auch davon überzeugt, dass sie ihm weiterhin als Braut gehört und sie wieder zum Leben erwachen könne. Also stahl er den Leichnam eines Nachts im Jahre 1933 und bewahrte Elena neun Jahre lang bei sich zuhause auf, bis die Tat eines Tages aufflog und zur überregional bekannten Klatschgeschichte verkam.

Ich komme gleich mal zum grössten Kritikpunkt des Buches: Es ist kein "Lost Diary", kein Tagebuch. Vielmehr sind es die Memoiren des Autors, die - wenn ich nicht irre - damals in den Jahren nach der "Ehe" aufgeschrieben und unter dem Titel "The Secret of Elena's Tomb" in einem amerikanischen Fantasy-Magazin bekannt wurden.
Inwiefern ist das relevant? Von einem Tagebuch kann man erwarten, dass der Autor (in der Regel) nicht beabsichtigt, dass andere Menschen den Inhalt kennen. Somit kann der Inhalt unreflektierter und ungefilterter ausfallen, ohne Rechtfertigungen, brisanter Stoff also. Doch Memoiren sind sehr wohl für ein Publikum gedacht und daher schrieb von Cosel mit Bedacht ins Buch, was die Leser wissen sollten bzw. wollten.

Immerhin schrieb von Cosel nicht nur von seinem Leben in Florida, sondern auch von seiner Jugend, die Aufschluss über die merkwürdigen Visionen seiner "Traumfrau" geben und vielleicht so mehr Verständnis dafür wecken, warum sich von Cosel ausgerechnet die junge Elena aussuchte.
Dafür schrieb er so gut wie nichts über seine eigentliche deutsche Ehefrau oder über seine Kinder mit ihr ins Buch. Platz finden wie gesagt vor allem seine übernatürlichen Erlebnisse und sein Leben in den USA bis zum Moment seiner Freilassung nach dem Skandal.

Wenn das schon Memoiren sind, so kann man sich vorstellen, dass von Cosel sich mit allerlei pikanten Details zum Leben mit seiner Liebsten eher zurückhielt: Was er angeblich so mit seiner Braut anstellte liest sich höchst platonisch, als hätte er nur mit ihr gesprochen, sie beschenkt und an ihrer Wiederherstellung weitergearbeitet (liest sich aber natürlich ebenso interessant, besonders da von Cosel ja meinte, sie kommunizierte auch mit ihm).
Die Geschichten sollten aufgrund MÖGLICHER Ausschmückungen ebenfalls mit Vorsicht genossen werden: So behauptete von Cosel in seinem Buch, dass Elena Hoyos zu Lebzeiten seinen Heiratsplänen zusagte und von ihnen auch angetan war. Neutralere Quellen erzählen dagegen, dass Hoyos derartiges nicht vorhatte und hauptsächlich als Patientin von ihrer Tuberkulose geheilt werden wollte. Aber später als Leiche konnte sie ja nicht "Nein" sagen.

Leider füllen auch etliche Nebensächlichkeiten das ohnehin dünne Buch, vor allem Beschreibungen darüber, wie von Cosel sich sein jeweils neues Zuhause einrichtete oder wie es sich mit einem bestimmten neuen Nachbarn lebte. Wissen Sie, der Mann lebte mit einer LEICHE in einem Haus. Zumindest hätte ich persönlich gerne mehr über letzteres erfahren (jaja, ich kranke Seele).

Ergänzt wird das Buch durch ein Vorwort, einen Epilog (nicht verfasst von von Cosel) und Bebilderungen bei den Kapiteleinteilungen (allerdings nichts, was nicht auch durchs Internet gegeistert wäre).

Insgesamt aber bleibt es ein interessantes, durchaus faszinierendes, nichtsdestotrotz schnell durchzulesendes Buch. Zugegeben, es ist (nach Blogeinträgen und anderen Internetquellen) das erste Werk, das ich zu dieser Geschichte las, aber immerhin kommt sie direkt von Carl von Cosel selbst.
Wer also sich speziell dafür interessiert - oder auch allgemein zum Thema Nekrophilie - kann also den "Lost Diaries" ruhig eine Chance geben.


Sailor Moon Figure Keychain Part-2~20th Annivesary PVC Mascot Swing~Sailor V
Sailor Moon Figure Keychain Part-2~20th Annivesary PVC Mascot Swing~Sailor V
Wird angeboten von GLOBAL ENTERPRISE JAP
Preis: EUR 12,25

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist das Sailor V in deiner Hose oder freust du dich so, mich zu sehen?, 16. November 2014
Sailor V, bekannt sowohl als Vorgängerserie zur japanischen Manga- und Animeserie "Sailor Moon" als auch als spätere Kollegin dieser Helden (dann aber eben als Sailor Venus), hat - wohl dank des aktuellen "Sailor Moon"-Revivals - ihren eigenen Schlüsselanhänger und der ist nicht nur in Japan erhältlich. Löblich!
Im alltäglichen Gebrauch erfüllt sie auch ihren Zweck: Sieht gut aus, hält die Schlüssel zusammen (allerdings öffnete sich das Kettchen zweimal von selbst ohne mein Zutun, man sollte besser ein wenig aufpassen oder Sailor V an eine andere Kette stecken) und nach etwas mehr als einem Monat stelle ich erfreut fest, dass keine Farbe abgegangen ist. Die Figur sieht praktisch noch aus wie beim Kauf damals.
Insofern: Passt! Aber ich denke, auch als reines, schön aussehendes Sammelstück für Fans ist der Schlüsselanhänger natürlich geeignet.


Scribblenauts Unlimited - [Nintendo 3DS]
Scribblenauts Unlimited - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hübsche Idee, kreativer Zeittotschläger mit wenigen Macken, 2. Oktober 2014
STORY:
Maxwell und Lily sind Bruder und Schwester (und nur zwei von 42 Kindern!), die beide auf Wunsch der Eltern die Welt entdecken sollen. Während ihrer Reise spielt Maxwell einem hungernden alten Mann einen Strich, indem er ihm einen fauligen Apfel zaubert. Der Mann legt zur Strafe einen Fluch auf Schwester Lily, die sich langsam aber sicher in Stein verwandelt. Maxwell hat nun die Aufgabe, den Schaden wieder gut zu machen, indem er 60 sogenannte Starites (grosse Sterne) sammelt und die bekommt er dadurch, dass er auf der ganzen Welt Menschen mit ihren Wünschen und Problemen hilft.

GAMEPLAY:
"Scribblenauts Unlimited" eine Art Mischung aus Jump & Run, Abenteuerspiel und Puzzle. Man steuert den Protagonisten Maxwell wie in einem 2D-Hüpfspiel nach rechts, links, oben und nach unten. Auf einer Weltkarte kann ausgewählt werden, welches Level gespielt werden soll (das kann eine ägyptische Wüste, eine Grossstadt, eine Feuerwache, die Tiefen des Meere oder auch ein mittelalterliches Schloss sein). In jedem Level begegnet man Menschen oder anderen Wesen, die irgendeine Bitte haben und Maxwell soll dazu mittels seines magischen Notizblockes die Wünsche erfüllen. Wie? Entweder durch das Schreiben eines Objekts (welches auch ein Lebewesen sein kann) oder eines Adjektivs (einer Eigenschaft). Dabei gilt es, möglichst etwas Richtiges zu finden und man kann dabei sogar richtig kreativ werden, denn die Liste der Wörter, die der Block quasi kennt, ist relativ lang (und er kennt sogar eher exotische Begriffe wie "Rabbi", "Guy Fawkes-Maske" oder die 12 Tierkreiszeichen).
Klingt an sich extrem einfach, doch manche Rätsel erweisen sich doch als knifflig und erfordern etwas mehr Gehirnschmalz und Bedenkzeit. Daher wird es nicht so schnell langweilig. Öfters ergeben sich lustige Momente durch die teils irren Wünsche, die die Figuren haben oder die Art und Weisen, wie sie erfüllt werden können. Zudem kann man Objekte und Lebewesen auch mit Adjektiven schmücken (z.B. "lila", "tot", "fliegend" oder "kariert").
Man steuert mit Stylus-Pen und der 3DS-Knöpfe, man wechselt dabei ständig zwischen diesen Steuerungsmöglichkeiten (Stylus-Pen = Eintippen von Begriffen in den Notizblock, Antippen und Verschieben von Objekten/Lebewesen, Knöpfe = Laufen, Springen, Umschauen). Hier und da las ich, dass diese Art der Steuerung eher schlecht ankommt. Ich finde sie auch nicht unbedingt praktisch, aber man gewöhnt sich daran.
Kann man sterben in "Scribblenauts Unlimited"? ...jein.
Wenn Maxwell Verletzungen erleidet, etwa durch Feuer, angreifende Tiere oder Menschen, erscheinen vier Herzen, die sich nach und nach leeren. Verliert Maxwell sein Leben völlig wird lediglich gefragt, ob man das aktuelle Abenteuer fortsetzen oder zurücksetzen möchte. Es gibt also kein "Game Over" in dem Sinne. Das schlimmste, das dem Spieler passieren kann ist, dass er eine Mission (die mehrere Wunscherfüllungen beinhaltet) wieder von vorne machen muss.
Ach ja: Wer die 60 Starites beisammen hat und damit die Schwester rettet, für den ist das Spiel noch nicht vorbei. Danach gibt es noch weitere Missionen, die man lösen und weitere Starites, die man sammeln kann.

GRAFIK:
Die Grafik ist völlig in 2D gehalten, auch gibt es kaum 3D-Effekte, da sich der wesentliche Teil des Spieles ohnehin auf dem unteren Bildschirm abspielt. Nur die ein, zwei Filmsequenzen am Anfang und nach Erreichung des Hauptziels nutzen den 3D-Effekt, aber auch nur auf magerer Ebene.
Aber abgesehen davon: Optisch ist "Scribblenauts Unlimited" recht niedlich und farbenfroh gehalten. Das Figurendesign erinnert an solches wie das der Trickserie "Adventure Time". Schade nur, dass die minimalst gezeichneten Gesichter so gut wie keine Emotionen ausdrücken (dafür sorgen eher Gestik, Symbole und kurze Ausrufe). So wirken sämtliche Figuren leblos.
Die Animationen sind okay, beschränken sich halt, wie eben angedeutet auf die Körperbewegungen der Figuren, ansonsten bewegt sich nicht viel im Bild.

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Auch was die Musik angeht, war ich nicht sonderlich begeistert.
Sie ist nicht schrecklich, aber eher vor sich hin dudelndes Easy Listening, das sich hier und da mal dem jeweiligen Level etwas anpasst (so, dass sie mal mehr nach Weihnachten oder nach Ägypten klingt), aber sie hinterlässt weder einen bleibenden Eindruck noch passt sie zu so manch actiongeladeneren Missionen. Sie erscheint mehr Entspannungsmusik zu sein. Es ist schon soweit gekommen, dass ich im Menü die Musik deaktiviert habe, um über meinen Computer oder anderes eine andere Hintergrundbeschallung laufen zu lassen...oder auch nur mit Toneffekten gespielt hab.
Die Toneffekte? Die sind eher minimal gehalten. Gerade, wenn man mal die Musik ausschaltet, merkt man, wie wenig Ton es gibt. Ab und an meldet sich eine menschliche Figur mit einem wohlwollenden Ton oder mit einem Schrei, manchmal gibt's ein kurzes Platzgeräusch und natürlich die kurzen Jingles bei der Erfüllung von Wünschen...sonst aber wurde mit Toneffekten eher sparsam umgegangen. Ist an sich nicht so wild, aber gerade bei Lebewesen ist das doch schade.

MENÜS UND OPTIONEN:
Das Startmenü verfügt eigentlich über drei wesentliche Menüpunkte: Weiter (also weiterspielen), Optionen und Daten (Verwaltung der Speicherplätze). Von "Optionen" aus kann man bestimmen, ob die Streetpass-Funktion überhaupt aktiviert werden soll (und welcher Avatar dafür verwendet wird), und wie der Sound konfiguriert werden soll (Musik und Ton). Unter "Steuerung" wird lediglich erklärt, wie die Steuerung angelegt ist, man kann sie nicht konfigurieren.
Im Spiel selbst eröffnen sich weitere Menüpunkte. Die Auswahl "Mitwirkende" und "Filme" (maximal zwei, das des Openings und das nach der Lösung des Fluchs) hätten meiner Meinung nach besser ins Hauptmenü gepasst, aber was soll's. Zusätzlich kann man ausserdem jederzeit speichern, das aktuelle Level zurücksetzen (falls man ein paar Aufgaben verbockt hat) und eine Übersicht der zu bewältigenden Aufgaben sehen ("Splitter"). Die Hauptmenüpunkte Steuerung und Streetpass gibt es auch hier.

EXTRAS:
In jedem Level ist es möglich, einen Bruder von Maxwell und Lily freizuspielen. Danach kann man den Spielcharakter tauschen und stattdessen einen der Brüder (am Ende auch Lily) zu spielen. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder Bruder sein eigenes Outfit hat (ob Bauernbursche, Piratenkapitän oder anderes) macht diese Option im Spielverlauf keinen Unterschied.
Während des Spiels ist stehts oben rechts ein Symbol vorhanden, das es ermöglicht, sich online Tipps anderer Spieler zu holen, also Lösungstipps von anderen Nintendo 3DS-Nutzern, die das Spiel ebenfalls gespielt haben. Dafür muss die "Streetpass"-Funktion im Menü aktiviert werden.

FAZIT:
"Scribblenaus Unlimited" ist meiner Meinung nach kein Highlight unter den Nintendo 3DS-Spielen, aber sicherlich ein hübsches kleines Spiel, um die Zeit auf kreative Weise tot zu schlagen (auch unterwegs natürlich). Auch junge Spieler könnten ihre Freude an dem Spielkonzept und der farbenfrohen, niedlichen Grafik finden.


Yoshi's New Island
Yoshi's New Island
Preis: EUR 39,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzes Jump & Run-Vergnügen, vor allem für jüngere Spieler geeignet, 9. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Yoshi's New Island (CD-ROM)
STORY:
Die Spieleikonen Mario und Luigi, hier noch als Babies, werden vom Storch falsch abgeliefert. Beim Wiedergutmachungsversuch fliegt der Storch ausgerechnet den Schergen von Oberbösewicht Bowser in die Arme und verliert die "Fracht". Baby Mario landet dann bei Echse Yoshi und seinen Artgenossen. Zusammen wollen sie Bruder Luigi von Bowswer zurückholen.

GAMEPLAY:
Dies ist ein Jump & Run-Spiel (Hüpfen & Springen) in 2D (wenn die Figur von links nach rechts und umgekehrt läuft).
Insgesamt stehen sechs Welten mit je etwa acht Levels zur Verfügung, die man auf dem Weg zu Oberboss Bowser durchstreift.
Man erreicht klassischerweise das Ende jeden Levels, wobei stets darauf zu achten ist, dass man Baby Mario nicht verliert. Wird man nämlich von einem Feind oder verletzenden Hindernis (wie etwa Lava) berührt, wird Yoshi nicht einfach nur verletzt, sondern verliert Baby Mario. Wird dieser innerhalb einer Zeitspanne von wenigen Sekunden nicht wieder aufgefangen, schnappen ihn Bowswers Handlanger und man verliert einen Versuch.
Nebenbei gibt es einige Items, die es möglichst vollständig zusammeln gilt, einige gut sichtbar, andere wiederum sind versteckt. Es gibt wenige Powerups, die Yoshi zu neuen Kräften verhelfen (Feuer oder Eisatem spucken, rasende Geschwindigkeit, wie Sonic an Raumdecken entlanglaufen...), ansonsten gibt es fast nur reine Sammelitems, um die Levelstatistik aufrecht zu erhalten.
Ergänzt werden die Levels oft mittendrin mit Bonusrunden, in denen Yoshi sich etwa in eine Lore, in einen Hubschrauber oder in einen Presslufthammer verwandelt, um so für kurze Zeit im Alleingang Items zu sammeln.
Insgesamt ist das Spiel vom Schwierigkeitsgrad her sehr einfach, man kann als älterer Spieler sogar schnell Langeweile empfinden. Ich persönlich fühlte mich erst in der sechsten und letzten Welt etwas mehr herausgefordert, aber trotzdem war dies kein Vergleich zu ansprechenderen, anspruchsvolleren Jump & Runs für den 3DS wie "Kirby Triple Deluxe". Selbst die Boss-Levels sind lachhaft einfach und schnell vorbei. Da macht das Stöbern nach den Items schon eher Spass (wenn auch nicht viel).
Ich kann, wie gesagt, keinen Vergleich zum berühmten SNES-Ableger ziehen. Daher weiss ich nicht, inwieweit einfach oder schwierig dieses Spiel ist.
Jedenfalls empfehle ich "New Yoshi's Island" lieber jüngeren Spielern, denn selbst jene, die sich doch überfordert fühlen, erhalten genügend Hilfestellung (vor allem in Form von Flügeln nach mehrmaligem Sterben im selben Level).
Die Steuerung ist soweit in Ordnung, auch wenn man sich an Yoshis Sprungmanöver gewöhnen sollte (Yoshi kann sich für wenige Sekunden in der Luft halten und dabei die "Landerichtung" variieren, gutes Zielen ist hierbei gefragt). Ansonsten gibt es klassische Aktionen, wie sie schon in den Mario-Spielen auftauchen wie die Stampfattacke oder das Schlucken von Gegnern dank Yoshis flinker Zunge. Apropos: Wie man sich denken kann ist die Hauptattacke das Bewerfen der Gegner mit Eiern (auch riesige Eier und Metalleier werden eine Rolle spielen). Diese Eier können auch zum Einsammeln schwer erreichbarer Items verwendet werden.

GRAFIK:
Was ist über die Grafik sagen lassen kann ist, dass sie zur Spieleserie passt: Die Levels erinnern so eher an Kinderzeichnungen, wobei aber die Figuren stehts eher dreidimensional daherkommen (trotzdem verwischen sich Hinter- und Vordergrund manchmal zu sehr für mich). Alles erscheint farbenfroh und, ja sagen wir's, kinderfreundlich, ganz hübsch. Doch muss ich zugeben, dass mich die Grafik nicht aus den Socken gehauen hat. Sie ist okay, mehr nicht.

MUSIK UND SYNCHRONISATION:
Vom Soundtrack, der zwischendurch gern mit trötähnlichen Tönen erklingt, ist mir lediglich die Levelmenü-Melodie im Kopf geblieben. Ansonsten dudelt die Musik halt eher vor sich hin. Für mich persönlich ist sie nun nichts, was ich gern nochmal hören wollen würde oder etwas, an die ich mich gut erinnern würde, aber andererseits ist sie doch nicht so fürchterlich, wie ich es von manchen anderen Kritikern gelesen habe.
Sprachausgabe gibt es nicht, die Figuren geben eben Laute von sich (allen voran natürlich Yoshi und sein Schützling), die Soundeffekte sind in Ordnung.

MENÜS UND OPTIONEN:
Das Menü ist übersichtlich und im Schultafelstil gehalten.
Es stehen anfangs drei leere Speicherplätze bereit, sodass zwei, drei Leute ihren eigenen Speicherstand auf demselben Cartridge spielen können.
Die Steuerung lässt sich im Menü definieren (über vordefinierte Steuerungstypen sowie die Steuerung der Yoshi-Eier) und ist nicht nur aus dem Hauptmenü, sondern auch während dem Spielen der Levels abrufbar. Sonst gibt es keine Optionen, mit denen man das Spiel irgendwie beeinflussen oder variieren könnte (wie etwa Schwierigkeitsgrad) oder eine Möglichkeit, etwa Videosequenzen des Spiels nochmal zu sehen (auch wenn die Anzahl derer eh stark begrenzt ist).

EXTRAS:
Als eine Art Extra kann man es betrachten, dass man die Yoshi-Bonusspiele mit der Zeit und durch Sammeln von Items so freispielen kann, dass man sie auch separat spielen kann. Grosser Minuspunkt hierbei: Dies geht ausschliesslich im Zweispieler-Modus. Wer also zufällig keinen zweiten Spieler lokal parat hat, der einen Nintendo 3DS besitzt, kommt gar nicht in den Genuss dieses Extras. Es gibt zwar einen Weg, die Bonusspiele auch alleine zu spielen, doch muss man dazu pro Levelwelt 30 goldene Medaillen gesammelt haben (die zu bekommen ist ein Stückchen Arbeit an sich), dann kann man pro Levelwelt ein Bonusspiel zum separaten Zocken freispielen.
Zudem gibt es ein Extra am Ende des Spiel: Hat man es das erste Mal vollständig durchgespielt, steht die Option zur Verfügung, beim zweiten vollständigen Durchspielen den erwachsenen Bowser als letzten Bossgegner bekämpfen zu können (allerdings ohne jegliche Zurhilfenahme der Flügel-Powerups, wobei man beim zweiten Durchspielen dieses einfachen Spiels eher Geduld benötigt als diese Powerups).

FAZIT:
Ich war relativ enttäuscht von "New Yoshi's Island", es war ein zu kurzes und einfaches Vergnügen. Es ist schon mal kein Highlight unter den Nintendo 3DS-Spielen, geschweige denn unter den 3Ds-Spielen in meiner Sammlung. Suchtpotenzial war quasi nicht vorhanden. Doch um fair zu sein, vielleicht fusst meine Enttäuschung auch darin, dass ich zuvor erst das Nintendo Jump & Run "Kirbys Triple Deluxe" spielte, welches mir wesentlich besser gefiel. Und wer weiss, vielleicht ist die Zielgruppe tatsächlich ein jüngeres Publikum, welches durch die kindgerechtere Optik und Spielweise erreicht werden soll. Höchstens diesem kann ich "New Yoshi's Island" wirklich empfehlen (vielleicht noch Yoshi-Enthusiasten), aber als ein "Must have"-3DS-Spiel würde ich es so oder so nicht bezeichnen.


Provamel Soya Drink 3 x 0,25 l Soja Milch Vanille Bio, laktosefrei, vegan
Provamel Soya Drink 3 x 0,25 l Soja Milch Vanille Bio, laktosefrei, vegan

4.0 von 5 Sternen Gutschmeckende Vanille-"Milch", 4. September 2014
Dieser Provamel Soja-Drink schmeck gut und vanillig. Der Vanillegeschmack ist dabei dezent und nicht zu intensiv. Ein gewisser Eigengeschmack des Sojadrinks ist hier im Vergleich zur Kuhmilchvariante vielleicht wahrnehmbar, aber mich persönlich stört er nicht. Kann ich also weiter empfehlen.


Provamel Bio Soja-Drink Schoko (250 ml)
Provamel Bio Soja-Drink Schoko (250 ml)
Wird angeboten von Lavano GmbH
Preis: EUR 4,02

5.0 von 5 Sternen Kräftig schokoladig, 2. September 2014
Der vegane Schokodrink von Provamel schmeckt mir persönlich sehr gut mit seinem kräftigen Schokoladengeschmack.
Dabei gibt's keinen unangenehmen Eigengeschmack oder derartiges, sodass sich die Sojavariante nicht hinter klassischer Schokomilch verstecken muss.


Provamel Soja Bananen-Shake 3 x 250ml
Provamel Soja Bananen-Shake 3 x 250ml
Wird angeboten von All Mall Shop
Preis: EUR 7,58

5.0 von 5 Sternen Bananiger Drink, der sich hinter "echter" Bananenmilch nicht verstecken muss, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Provamel Soja Bananen-Shake 3 x 250ml (Misc.)
Der vegane Provamel-Bananendrink ist sehr lecker und schmeckt schön nach Banane (halte ich auch für fruchtiger und intensiv-schmeckender als den Erdbeerdrink derselben Firma), weist dabei keinen unangenehmen Eigengeschmack auf (im Vergleich zur Bananenmilch mit Kuhmilch). Ich würde ihn jedenfalls wieder kaufen.


Reis-Drink mit Calcium. 1L
Reis-Drink mit Calcium. 1L
Wird angeboten von Vitalife Health DE
Preis: EUR 2,83

3.0 von 5 Sternen Okay schmeckende Milchalternative, leicht süsslich, 2. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Reis-Drink mit Calcium. 1L (Misc.)
Beim Durchprobieren von Kuhmilchalternativen bin ich auch auf diesen Reis-Drink gestossen.
Zuerst mal: Optisch ist er eher trüb-weisslich als weiss, ist aber lediglich eine Erwähnung wert und soll nicht die Bewertung erheblich beeinflussen.
Geschmacklich ist er okay und kommt der echten Kuhmilch näher als Sojamilch (für mich), leicht vanillig und süss im Geschmack.
Der Lima Reis-Drink schmeckt auch gut zu Cerealien.
Fazit: Ist zwar nicht meine favorisierte Kuhmilchalternative (das wäre soweit der Alnatura Haferdrink) aber immer noch in Ordnung.


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