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Rezensionen verfasst von
Patti__5 (Schackensleben)

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Gold Cobra (Deluxe Edition)
Gold Cobra (Deluxe Edition)
Wird angeboten von DVDMAX-Germany
Preis: EUR 11,79

55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Reanimation of Nu Metal!!!, 25. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Gold Cobra (Deluxe Edition) (Audio CD)
Zu aller erst will ich sagen, hätte mir im Oktober 2000 jemand gesagt, dass es 10 1/2 Jahre dauern wird, bis der rechtmäßige Nachfolger zu "Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavoured Water" erscheint, ich hätte ihn für verrück erklärt!
Nun hier ist es also, das von mir persönlich, meist erwartete Album der letzten Jahre und nach mehr als 10 Durchläufen bin ich der Meinung, dass Limp Bizkit ihre Spur wiedergefunden haben, denn "Gold Cobra" klingt wie eine Mischung aus den ersten drei Alben der Band.
Außendem muss ich sagen, dass die Platte deutlich meine Meinung, welche ich schon seit damals habe, bewahrheitet nämlich, dass die Band ohne Wes Borland nicht funktioniert, damit will ich nicht sagen, dass die anderen Bandmitglieder nichts hinbekommen, aber die Band als ganzes ist ohne ihn einfach nicht auf dem selben Level, wobei "Gold Cobra" mehr als jede andere Platte offenlegt, welche instrumentalen Fähigkeiten in der Truppe stecken.
Dazu sind die Texte von Fred gewohnt sehr trashig, wer die Band also voher schon gehasst hat, der wird sie nach dem Hören der LP noch mehr hassen. Fred Durst meinte dazu kürzlich in einem Interview, dass man bewusst erst gar nicht versucht hat, die Musik irgendwie erwachsen klingen zu lassen, weil das was auf der Platte zu hören sein sollte, so klingen sollte, dass es die "Ideale" der Band perfekt vertritt.

So jetzt aber genug um den heißen Brei herumgeredet, kommen wir zum Album, es beginnt mit einem, meiner Meinung nach, ziemlich langatmigen Intro und leitet dann zu "Bring It Back" und hier gleich die erste Überaschung, wer immer schonmal wissen wollte wie sich Limp Bizkit mit einem slayerartigen Riffing anhört, hat hier die gelegenheit dazu, alles in allem solider Track aber nichts besonderes.
Die darauf folgende erste Single namens "Gold Cobra" knallt dagegen umso mehr, hier sind alle Trademarks der Band enhalten und der Song ist ein gewaltiger Ohrwurm!
Um jetzt hier nicht den Rahmen zu sprengen sage ich nur soviel, dass die Songs "Shark Attack", "Get A Life", "Shotgun" und "Douche Bag" jedem Limp Bizkit Fan der ersten drei Alben gefallen müssen, weil sie einfach all das enthalten wofür die Jungs in ihrer Hochzeit standen. Besonders "Get A Life" ist eine Homage an "Three Dollar Bill Y'all $" und mit seinen Screamparts einfach einer der besten Songs des ganzen Albums.
Zu "Douche Bag" ist zu sagen, dass Limp Bizkit hier einen "Hot Dog" Nachfolger abliefern, der einfach nach vorn geht und dazu mit 68 den bisherigen "F*ck Record" der Band in einem Song bricht.
"Walking Away" war ja voher schon bekannt und ist, meiner Meinung nach, schon jetzt ein Klassiker der Band. Der Song baut sich immer weiter auf und mündet in einem ersklassigen Gitarrensolo, welches Gänsehaut verspricht.
Danach geht es mit "Loser" weiter, hier ist zu sagen das "Results May Vary" wohl so hätte klingen können, wäre Wes an der Gitarre gewesen. Mit "Autotunage" schießen Limp Bizkit dann kommplett den Vogel ab, allein die Idee, Nu Metal auf Autotune, ist einfach nur geil und ein Ohrwurm der Song.
"90.2.10" und "Why Try" sind dann wieder zwei typische Limp Bizkit Stücke, wobei letzterer seine Livequalitäten letztes Jahr schon unter Beweis gestellt hat und jetzt, komplett fertig gemixed, einfach nur sagenhaft klingt.
Der letzte Song der Standart Edition heißt "Killer In You" und weist das beste Riffing der Platte auf, allerdings hätte man sich bei der Prouktion mehr auf die Gitarre konzentrieren sollen und verschenkt hier Potenzial.
Zu der Songs der Deluxe Edition ist zu sagen, dass "My Own Cobain" & Angles" mit ihren balladesken Songstrukturen sehr gut gefallen, weil sie zusätliche Abwechslung ins Album bringen. Zu "Back Porch" & "Middle Finger" ist zu sagen, das mir ersterer ganz gut gefällt (errinnert mich ein weing an Crazy Town), weil Wes mit seiner Gitarre schön über den Song slided und die Raps von Fred schön chillig rüberkommen. Middle Finger dagegen ist für mich nichts besonderes und der schwächste Song der Platte, allerdings funktioniert er als eine Art Outro ganz gut.

Hier nochmal die Berwertung der Songs im einzelnem:

01. Introbra -/10
02. Bring It Back 7/10
03. Gold Cobra 10/10
04. Shark Attack 9/10
05. Get A Life 10/10
06. Shotgun 9/10
07. Douche Bag 10/10
08. Walking Away 10/10
09. Loser 9/10
10. Autotunage 9/10
11. 90.2.10 8/10
12. Why Try 9/10
13. Killer In You 7/10
14. Back Porch 7/10
15. My Own Cobain 8/10
16. Angels 9/10
17. Middle Finger 6/10

Bleibt zu sagen, dass Limp Bizkit uns mit "Gold Cobra" ein Comback bescheren, welches viele (mich eingeschlossen) niemals für möglich gehalten haben.
Die LP klingt einfach nach 1999/2000, es ist wie eine Art Zeitreise und bringt mir einige schöne Errinerungen an eine Zeit, in welche Nu Metal/Crossover die Speerspitze war, und meinen Musikgeschmack entscheident geprägt hat. Für mich schon jetzt eines der besten Alben 2011 und für jeden der für diese Form von Musik nur ein bisschen übrig hat, klare Kaufempfehlung!!!!!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2011 1:58 AM MEST


Korn III-Remember Who You Are
Korn III-Remember Who You Are
Preis: EUR 13,13

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bringing the 90's to 2010!!!!!!, 11. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Korn III-Remember Who You Are (Audio CD)
KoRn waren in den letzten Jahren für mich eine Band, welche schon längst ihre besten Zeiten hinter sich hatten und in meinen Augen wohl nie wieder an ihre glorreichen Taten in den 90er Jahren auch nur ansatzweise hätten anknüpfen können (obwohl ihr letztes Album in seiner eigenen Art sehr solide war).
Als ich aber dann gegen Ende 2008 hörte, dass Ross Robinson ihr nächstes Album produzieren würde, horchte ich auf und dachte, dass es doch nochmal Interessant werden könnte um die Herren um Jon Davis.
Nun ja anderthalb Jahre später ist es nun fertig, jenes Album, mit welchem die Jungs mehr als mit jedem anderen in den 2000er Jahren versuchen an die Anfänge der ersten beiden Alben anzuknüpfen. Nach mehrmaligem hören muss ich zugeben, dass es durch Ross Robinson tatsächlich gelungen ist, einen Sound zu kreieren, welcher wirklich viel weiter in die 90er zurückreicht, als ich anfangs je für möglich gehalten hätte.
Anders als bei "Take A Look In The Mirror" (ihrem 2003er versuch zu den Wurzeln zu gehen), ist hier nicht alles so vorhersehbar und auf Bombast ausgelegt, es ist schwer zu beschreiben, aber an einigen Stellen dachte ich für meinen Teil tatsächlich wir hätten 1996/97.
Ich will damit keinesfalls sagen, dass das neue Material an die Klassiker der ersten drei Alben heranreicht, allerdings ist es auf die volle Länge betrachtet ein verdammt starkes Album geworden, welches Totalausfälle, wie sie z.B. auf "Untouchalbles" oder "SYOTOS" reihenweise vorhanden waren, vermeidet.
Der erste Song nach dem Intro erinnert noch am stärksten an "Take A Look in the Mirror" Zeiten, aber schon ab dem nächsten Song "Pop A Pill" tauchen auf einmal "kranke" Gitarren Riffs und ein gewisser Psycho-Faktor auf wie ich es seit "Life is Peachy" nicht mehr gehört habe.
Ähnlich wie bei den ersten beiden Longplayern liegt das Augenmerk der Produktion nicht auf irgendwelchen Bombast-Riffs oder Charttauglichkeit, sondern eher auf Subtilität und eine verstörende Atmosphäre. Ich hätte nach Head's Weggang ebenfalls nicht erwartet, dass Munky das Ruder derart stark an sich reißen kann, da er ja in auf den letzten beiden Outputs eher im Hintergrund agiert hat. Aber er trägt mit seinem endlich wieder Ultra tief gestimmtem Gitarren-Spiel die ganze Platte, hinzu kommt Fieldys Bass-Slapping. Obendrauf gibt es einen Jonathan Davis zu hören wie schon seit Jahren nicht mehr, er wimmert, weint schreit, lässt seinen Gefühlen endlich wieder freien Lauf.
Der neue Schlagzeuger macht seine Sache auch recht gut und agiert, wie Silvera einst, eher im Hintergrund, aber man hat immer den Eindruck, dass er die Pace vorgibt und immer Herr der Lage ist. Bleibt zum Sound zu sagen, dass Robinson es tatsächlich geschafft hat, KoRn wieder so klingen zu lassen wie wir es früher mal gewohnt waren und die Stärken, Bass-Slapping, Tiefe Gitarre und intensive Gesanginterpretation, hervorzuheben.
Denn seien wir mal ehrlich diese Faktoren haben KoRn einzigartig gemacht, ich zumindest, kenne keine andere Band die es geschafft, dieses Soundgebilde je nachzuahmen, wenn man mal vergleicht wie viele Nachahmer z.B. Metallica haben, welche genauso klingen wie das Original.

Bewertung:

01. Uber-Time -/10
02. Oildale (Leave Me Alone) 9/10
03. Pop a Pill 10/10
04. Fear is a Place To Live 7/10
05. Move On 9/10
06. Lead the Parade 6/10
07. Let the Guilt Go 8/10
08. The Past 10/10
09. Never Around 9/10
10. Are You Ready To Live? 10/10
11. Holding All These Lies 9/10

Bleibt zu sagen, das es seit Issues keinem KoRn-Album gelungen ist von mir 5 Sterne zu bekommen und ich, nach der Entwicklung der Band in den letzten 5 Jahren, auch nicht gedacht hätte, jemals wieder eine derart hohe Wertung an die Bakersfielder zu vergeben.
Aber ich kann dem Album seine Klasse einfach nicht absprechen und muss sagen, dass den Jungs mit ihrer Rückbesinnung wer sie wirklich sind, die Überraschung des Jahres gelungen ist.
Also an alle KoRn-Fans...klare Kaufempfehlung!!!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2010 2:13 PM MEST


Carlo Cokxxx Nutten 2
Carlo Cokxxx Nutten 2
Preis: EUR 22,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst gelungene Fortsetzung der Blaupause des deutschen Gangster-Rap!!!, 18. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Carlo Cokxxx Nutten 2 (Audio CD)
Als vor gut 7 Jahren 2 "Typen" auf der Bildfläche erschienen und den Grundstein dafür legten die Deutsche Rapszene auf Jahre zu verändern, war das für mich der Startschuss mich mit Deutschrap auseinanderzusetzen.
Die Rede ist von Bushido 'aka' Sonny Black (damals noch bei Aggro Berlin gesignt) & Fler 'aka' Frank White. Ich war damals schon der Meinung, dass es sich bei den beiden um die krasseste Rap-Combo des Landes handelt, denn sie brachten den Sound, den Savas & Taktlo$$ um die Jahrtausendwende andeuteten, auf ein neues Level. Auf einmal waren im Deutschen Hip-Hop Sounds & Arrangengements wie in der New Yorker Hip-Hop Szene mitte der 90er vertreten, kurzum der Deutsche Gangster-Rap war geboren. In den folgenden 2 Jahren konnte den beiden keiner das Wasser reichen, umso größer die Enttäuschung als Bushido 2004 das Label verließ und es somit zum Split kam. In den darauffolgenden Jahren stieg er zum erfolgreichsten Rapper des Landes auf, aber seine Klasse fiel mit jedem weiteren Release, Fler ließ mit seinen letzten beiden Alben zwar aufhorchen aber die Unantastbarkeit aus den Jahren als die beiden als Team unterwegs waren, schien lange Verloren.

Nun gut, genug in der Vergangenheit geschwelgt, denn das was vor einem halben Jahr noch für unmöglich gehalten wurde ist ja bekanntlich eingetreten.
Hier liegt uns nun der zweite Teil der Blaupause für deutschen Gangster-Rap vor und ich muss zugeben, als ich die CD einlegte und der erste Track nach dem, an den ersten Teil angelehnten, Intro erklang, eine Gänsehaut bekam, denn alleine die beiden wieder zusammen Rappen zu hören, weckte in mir einige Errinerungen, dazu kamen dann, jetzt Achtung, Scratches!!! Allein der erste Track "Reloaded" ist eine Huldigung an den Hip-Hop und was die beiden dann auf "Zwei Turntables & ein Mic" veranstalten, da fühlte ich wieder diesen lange vergessenen Flavour und diese Unantastbarkeit, welche die beiden damals ausstrahlten, war auf einmal wieder zurück.
Ich hab mich in der letzten Woche intensiv mit diesem zweiten Carlo Cokxxx N***en Album (die LP mit Saad lass ich jetzt mal außen vor) beschäftigt, und muss sagen, dass es sich hier um die beste deutsche Rap-Platte des Jahres handelt.
Die Beats sind durchgehend genial, und auch Bushido ist Raptechnisch Welten über seinem Niveau aus den letzten 2 Jahren, Fler ist sowieso eine Bank und Pakt mal wieder einige krasse Lines aus, zwar mag es in Deutschland Rapper geben die besser sind als die beiden, trotzdem haben diese ganzen "Typen" lange nicht die Austrahlung, welche die beiden als Team haben.
Erwähnenswert ist außerdem "Zukunft Pt. II", allein die Scratches aus dem erstem Part am Anfang des Songs, einfach genial, oder ein anderes Beispiel "Highlife", der Song für sich ist schon ein Highlight aber wenn dann am Ende des Songs der Cut kommt und "Dreckstück" vom "Bordstein" Album gescratched wird, da kamen bei mir richtige nostalgie Gefühle hoch. Storytelling mä?ig ist mit "Ich wollte eigentlich nur Rappen" ein Song der Extraklasse enthalten, ich hatte ähnlich wie damals bei "Eine Kugel Reicht" sofort die Bilder im Kopf, was eigetlich heute eher selten bei mir vorkommt, da ich heutige Story Rap-Songs ein paar mal hören muss, bis ich es gut finde aber Bushido & Fler wecken mit der Platte Gefühle in mir, wo ich dachte, dass diese gar nicht mehr existieren.
Zwei weitere Höhepunkte des Albums sind "Ich Rap Für" und "Zu Gangsta", von den Arrangements her zaubert Bushido hier mit die besten Beats des Jahres aus dem Hut und lässt die Szene ein langes Gesicht machen, allein als bei zweitgenanntem Song bei den Scratches dieses "Baby ihr seid möchtegern Berliner und schiebt Optik wie ich Rappe" aus dem Song "Boss" vom ersten Carlo Cokxxx N***ten Album eingespielt wird, ein absoluter gänsehaut Momment!!!

Bewertung:

01. Intro -/10
02. Reloaded 10/10
03. Carlo Cokxxx Flashback 10/10
04. Zwei Turntables und ein Mic 11/10
05. Eine Chance 7/10
06. Ich Wollte Eigentlich Nur Rappen 10/10
07. Der Song Lacht 7/10
08. Komm Klar Spast! 8/10
09. Ich War Noch Nie Wie Die 9/10
10. Zukunft Pt. II 10/10
11. Unsterblichkeit 9/10
12. Die Krähen Kreisen 10/10
13. Albtraum 8/10
14. Vorbild 6/10
15. Highlife 11/10
16. Ich Rap Für 10/10
17. Zu Gangsta 11/10

Premium Edition:

18. Zeiten Ändern Sich Pt. II 9/10
19. Wie Ein Tattoo 8/10
20. Straßengangsound 7/10
21. Ich Rap Für RMX (feat. Kay One) 10/10

Gesammt: 181/200 = 90%

An der Bewertung kann man sehen, dass es sich bei Carlo Cokkxxx N***en 2 um ein Album handelt, welches sich vor seinem Vorgänger nicht zu verstecken braucht, zwar kommt die Platte nicht ganz an den ersten Teil heran, aber ich bin der Meinung und, dass CCN 2 auf der einen Seite den Straßenflavour von damals so gut wie es heute nun mal möglich ist einfängt, aber trotzdem nicht altbacken, sondern nach Rap aus 2009 klingt.
Mich haben die beiden jedenfalls voll und ganz überzeugt, dass sie ganzem Herzen dabei waren und Hip-Hop lieben, ich meine welcher andere Produzent setzt sich heute noch hin und bastelt Beats an der MPC?
Lange Rede kurzer Sinn klare Kaufempfehlung!!!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 30, 2009 8:10 PM CET


Relapse
Relapse
Preis: EUR 7,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Look who decided to show his face...., 20. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Relapse (Audio CD)
4 1/2 Jahre sind eine verdammt lange Zeit im Hip Hop Business und doch zählt Eminems fünftes Majoralbum zu einem der am heißest erwartenten Relases des Jahres.
Ich persönlich stellte mir voher die Frage ob der ehemals wohl beste Rapper der Welt auf dem neuem Album überhaupt noch das Mittelmaß erreichen kann, da ich schon auf seinem letztem Album das Gefühl hatte, als sei die Luft raus.
Aber selbst ich muss eingestehen, dass Slim Shady auf "Relapse" das Mittelmaß locker hinter sich lässt, soviel steht schon mal fest, denn man muss sagen, dass es ein sehr schwer einzuschätzendes Album ist.
Ich habe die Platte jetzt mehrmals gehört und positiv fällt einem sofort auf, dass Eminem die lange Pause gut tat, denn textlich gibt es wieder deutlich mehr zu berichten als noch auf "Encore", auch lehnt sich sein Flow und seine Technik wieder mehr an frührere Werke an, allerdings ärgert es einem doch sehr, was Dr. Dre an einigen stellen für miserable Beats produziert hat. Dadurch schwankt das Niveau an einigen Stellen sehr stark.
Es kommt öfters vor das auf einem guten Song, wo man denkt jetz folgen eine reihe guter Tracks, mit dem nächstem die ganze Atmosphäre wieder eingerissen wird. Wirklich Bärenstark in der Breite gesehen bewegt sich "Relapse" jediglich in der Mitte des Longplayers, dort ist auch die Single "We Made You" angesiedelt, welche zwar nicht mit Sachen wie "The Real Slim Shady" oder "Without Me" mithalten kann, aber meiner Meinung auf einer Stufe mit "My Name Is" steht und "Just Lose It" meilenweit hinter sich lässt.
Andere Höhepunkte sind "Same Song & Dance", welches einen einfach unglaublich chillig treibenden Vibe hat und "Stay Wide Awake", wo es Eminem tatsächlich gelingt dem Hang zum düsteren wieder herzustellen.
Der Absolute Übersong der Platte ist meines erachtens allerdings "Underground/Ken Kaniff", denn obwohl der Beat sowie Chrous nichts Weltbewegendes bzw. etwas Gewöhnungsbedürftig sind. Zeigt uns Slim Shady hier Flow und Rhymetechninsch die "Sickness", wofür er um die Jahrtausendwende als Unikat gestanden hat.
Die Skits sind wieder einmal teils lustig, teils düster gehalten. Die Steve Berman & Paul Rosenberg Skits stechen wie zu erwarten wieder hevor und ringen einem ein lächeln ab auch kommt einem das Lachen wenn Ken Kaniff am Ende wieder zu nem kleinen "Rap" ansetzt, dass sind meiner Meinung nach die kleinen aber feinen Dinge, die einem ein Eminem Album zusätzlich versöhnlich stimmen.

Zu den Songs:

01. Dr. West -/10
02. 3am 8/10
03. My Mom 6/10
04. Insane 9/10
05. Bagpipes From Baghdad 7/10
06. Hello 7/10
07. Tonya (Skit) -/10
08. Same Song & Dance 10/10
09. We Made You 10/10
10. Medicine Ball 8/10
11. Paul (Skit) -/10
12. Stay Wide Awake 10/10
13. Old Times Sake (Feat. Dr Dre) 8/10
14. Must Be The Ganja 4/10
15. Mr. Mathers -/10
16. Deja Vu 9/10
17. Beautiful 8/10
18. Crack A Bottle (Feat. Dr. Dre & 50 Cent) 7/10
19. Steve Berman (Skit) -/10
20. Underground/Ken Kaniff 11/10

122/150 = 81%

Lässt sich sagen, dass Eminem ein widererwarten solides Album, ohne wirkliche Totalausfälle abliefert, wenn man von "Must Be The Ganja" mal absieht.
Von den ersten drei Alben ist auch "Relaspe" noch Weit enfernt und ich denke auch, wenn Em "Realpse" vor 9 Jahren anstatt der "Marshall Mahters LP" veröffentlicht hätte, wäre er zu einer nicht einmal zu einer halb so großen Ikone die er heute ist aufgestiegen, aber man muss neidlos anerkennen, dass Shady auch 2009 mit "Relapse" noch ein gewaltiges Wörtchen im "Rapgame" mitzureden hat. Auch rechne ich ihm hoch an, dass er auf Experimente verzichtet und sich seiner Linie Treu bleibt, dazu ist er Raptechnisch weit über "Encore" Niveau, also was will man mehr ?


Death Magnetic (Limited Digipak)
Death Magnetic (Limited Digipak)
Preis: EUR 12,53

40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Phönix aus der Asche!!!!!!!, 13. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Limited Digipak) (Audio CD)
Nun ja jetzt gibt es sie also zu kaufen, die wohl meist erwartete Platte dieses Jahres, was man ja allein schon an den ganzen Rezensionen, welche hier schon teilweise Wochen im voraus verfasst wurden erkennen kann, daher schreib ich mal meine Rezension bei der Ltd. Edition rein, aus dem Grund weil hier noch nicht ganz soviel, die seriösen Rezensenten ausgenommen, Unfug zu der Platte verfasst wurde.
Ich muss sagen, dass ich Metallica nach den unsäglichen "(Re)Load's" und "St. Anger's", mit welchen sie uns in den letzten 13 Jahren quasi quälten, schon lange abgeschrieben hatte. Dazu kam auch noch die fast Auflösung 2002, was man ja auf ihrer "Some Kind of Monster" DVD Live miterleben kann. Kurz um es stand in den letzten Jahren wirklich nicht gerade rosig um die wohl größte Metal Band der Welt.
Aber das scheint wohl den Unterschied auszumachen, zwischen einer großen Band und einer, ich nenn es jetz mal, "Über-Band". Wo andere am großen Druck zerbrechen bescheren uns Metallica mit "Death Magnetic" ihren zweiten Frühling!!!
Vorbei die Zeiten der Orientierungslosigkeit, die Jungs sprühen nur so vor Spielfreunde und machen die letzten Jahre auf einen Schlag vergessen. Allein schon der erste Song "That Was Just Your Life" zeigt an wohin die Reise auf diesem Longplayer gehen wird, man mag es kaum glauben aber die Thrash Einflüsse sind tatsächlich zurück und die Band hält wirklich alle Versprechen, welche sie uns in den letzten Monaten gegeben hat.
Der zweite Song "The End Of The Line" kann ebenfalls überzeugen, besonders der ruhige Teil zum Ende hin lässt einen noch einmal gehörig aufhorchen, allerdings ist der Song nicht ganz so stark wie der Opener und fällt daher ein wenig ab, aber immer noch weit über dem Durchschnitt.
Auch die Halbballade "The Day That Never Comes" überzeugt mich auf ganzer Linie, dabei kann die teilweise scharfe Kritik gerade an dem Song nicht verstehen. Immer wieder heißt es der Song ist aus "Fade To Black" und "One" zusammengeklaut, wenn es danach ginge, ist "Sanitarium" auch nur ein "Fade To Black" Abklatsch, nein der Song ist genau das was er sein soll, er verkörpert jenes wofür Metallica stehen, es ist einfach ein typischer Metallica-Song wie schon die voher genannten verbindet er das wofür wir diese Band doch so lieben.
Weitere Highlights der Platte sind "Broken, Beat & Scared" und "All Nightmare Long", ach was solls eigentlich kann man jedem Song etwas abgewinnen, selbst die nicht so starken, was eigentlich nach mehrmaligem Hören nur bei "Cyanide" (oder je nach Geschmack entweder "The Unforgiven III" oder "Suicide & Redemption") der Fall sein kann, befinden sich immer noch Meilenweit über den künstlerichen Ergüssen eines "St. Anger".
Zu "Unforgiven III" kann ich nur sagen, dass es bei mir auch erst nach einigen Durchgängen gezündet hat, dafür aber um so mehr, wobei ich aber noch nicht genau sagen kann, ob es an den ersten Part heranreicht, die Zeit wird es zeigen, besser als der zweite Teil ist es allemal!!!
Und zu dem Instrumentalstück kann ich nur sagen, dass man nicht den Fehler machen sollte, ein Episches 80er Jahre Stück ala' "Orion" oder "To Live Is To Die" hören zu wollen, sondern ganz unvoreingenommen an die Sache rangehen muss, denn dann ist "Suicide & Redemption" genau das Instrumental wie es Metallica Anno 2008 spielen sollte.
Bleiben noch "The Judas Kiss" und "My Apocalypse" über, zu ersterem kann ich sagen, dass er sehr komplexe Strukturen aufweist und es einige Durchgänge gedauert hat, bis ich dem Song etwas abgewinnen konnte, ähnlich wie bei "'And Justice For All", bei dem Song hat es auch einige Zeit gedauert bis es "klick" gemacht hat, heut zählt er zu meinen absoluten Favoriten der Band.
"My Apocalypse" dagegen ist ein typischer Rausschmeißer wie "Damage, Inc." oder "Dyers Eve" und geht sofort ins Blut über.

Bewertung:

01. That Was Just Your Life 11/10
02. The End of the Line 8/10
03. Broken, Beat & Scarred 10/10
04. The Day That Never Comes 11/10
05. All Nightmare Long 11/10
06. Cyanide 8/10
07. The Unforgiven III 10/10
08. The Judas Kiss 9/10
09. Suicide & Redemption 10/10
10. My Apocalypse 10/10

Was ich außerdem nicht verstehen kann ist, dass einige die Länge der Songs kritisieren, ich habe das Album jetzt mehrmals gehört und es kommt bei den Songs zu keiner Sekunde so etwas wie Langeweile auf, im Gegenteil ich hab mir manchmal sogar gewünscht, dass der ein oder andere Song noch etwas länger gehen könnte.
Die Kritik, dass Metallica hier kein zweites "Master of Puppets" abliefern ist ebenfalls nicht haltbar, einige müssten mal nachdenken, dass das Album 22 Jahre zurück liegt und sowas einfach nicht mehr machbar ist und außerdem wozu brauchen wir noch ein "Puppets"? Wir haben doch eins. Von daher finde ich solch Argumente einfach lachhaft, genauso dass Cliff Burton sich im Grabe umdrehen wurde, wenn er das hier hören würde und was da nicht alles für ein Schwachfug im Voraus verfasst wurde. Wer weiß schon ob Cliff (Clifford in allen Ehren) als die Legende gelten würde, wenn er damals nicht umgekommen wäre und immer noch bei Metallica spielen würde, aus meiner Sicht alles Kokolores.
Ich finde, dass Metallica Anno 2008 genau so klingen, oder sogar besser sind als ich es mir vorher jemals hätte erträumen können, daher bin ich einfach nur glücklich, dass die Jungs mit "Death Magnetic" das beste Album seit "'And Justice For All" abliefern und das nach 20 Jahren.
Ob es ein Klassiker ist, kann man jetzt noch nicht sagen "Lightning", "Puppets" und "Justice" waren bei ihrem Erscheinen auch nicht gleich Klassiker. Das Potenzial dazu hat es allemal, die Zeit wird es zeigen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2008 10:25 AM CET


Lax
Lax
Wird angeboten von Dirty Deals!
Preis: EUR 16,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz einiger Schwächen... Still Over The Top!!!!!!!!!, 28. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Lax (Audio CD)
Nach fast zwei Jahren Pause beschert uns The Game seinen dritten Longplayer LAX und die großer Frage, die sich mir vorher stellte war, kann der selbsternannte "Messiah of Gangstarap" einen weiteren Klassiker der modernen Rap-Geschichte abliefern?
Die eindeutige Antwort auf diese Frage lautet jein, keine Frage sein drittes Album bewegt sich auch dieses mal in Sphären von denen andere Rapper nur träumen können, allerdings zeigt The Game mit dieser LP auch zum ersten mal gewisse Schwächen und es ist vielleicht ein Durchschnittssong zu viel enthalten um mit den ersten beiden Platten mithalten zu können.
Aber genug der Kritik, wenn es sich doch immerhin noch um ein so grandioses Album handelt, es sind auch dieses mal, mit "LAX Files", "State Of Emergency" oder z.B. "Letter to The King" u.v.m. genug Songs enthalten, die dem Album mit Leichtigkeit die Höchstwertung einbringen. Besonders hat mir "My Life" gefallen, ein Song der regelrecht aus der LP heraussticht und meines Erachtens der beste Song von Games neuem Material ist.
Außerdem hat The Game nahezu alles was in den Staaten Rang und Namen hat auf seiner Platte zusammen gescharrt ob nun auf der Producer Seite oder der Feature-Gäste.
Auffällig ist auch, das der Sound der Platte sehr weit in den R'n'B Bereich vordringt, was man anhand der Feature-Gäste schon erahnen kann. Meiner Meinung nach ist dies aber nicht weiter schlimm, denn The Game ist jederzeit Herr der Lage und sein Flow passt in dem Bezug 100%tig zu den Beats.

Zu den Songs:

01. Intro -/10
02. LAX Files 10/10
03. State Of Emergency 10/10
04. Bulletproof Diaries 8/10
05. My Life 11/10
06. Money 8/10
07. Cali Sunshine 7/10
08. Ya Heard 6/10
09. Hard Liquor (Interlude) -/10
10. House Of Pain 7/10
11. Gentleman's Affair 9/10
12. Let Us Live 9/10
13. Touchdown 8/10
14. Angel 10/10
15. Never Can Say Goodbye 10/10
16. Dope Boys 6/10
17. Game's Pain 10/10
18. Letter To The King 10/10
19. Outro -/10

Gesamt: 139/160 = 87%

Bleibt zu sagen, dass wir es hier trotz einiger kleiner schwächen, immer noch mit eines der besten Hip-Hop Alben des Jahres zu tun haben, welches z.B. meilenweit über dem neuem G-Unit Album liegt, aber das ist ja erstens auch keine Kunst und zweitens eine ganz andere Geschichte.
Also von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung, allerdings sollten sich Neulinge zuerst eines der ersten beiden Alben zulegen, denn diese übertreffen LAX locker. Aber man kann ja nicht immer ein Meisterwerk abliefern trotzdem Respekt, dass sich die Scheibe dennoch auf so hohem Niveau befindet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2009 9:51 PM MEST


All Hope Is Gone (Limited CD/DVD DigiPak)
All Hope Is Gone (Limited CD/DVD DigiPak)
Preis: EUR 42,30

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequente Fortführung der Subliminal Verses!!!, 25. August 2008
Nun ja über vier jahre hat es nun also gedauert bis Slipknot uns mit einer neuen Platte bedienen und ich muss sagen, dass sie den eingeschlagenen Weg ihres dritten Albums auf All Hope Is Gone weiter verfeinern und einen schier grandiosen Longplayer abliefern, welcher mit "Gematria (The Killing Name)" oder dem Titeltrack "All Hope Is Gone" auch gern aufzeigt wo ihre Wurzeln liegen (ab dem Majordebüt), allerdings mit "Psychosocial", "Snuff" oder "Sulfur" auch den neuen Sound, welcher ab dem dritten Album hinzugekommen ist, enthält.
Meine absoluten Favoriten auf ihrer aktuellen Scheibe sind zum einen die Single "Psychosocial", welches mit seinem eingängigem Refrain und seinen knallharten Versen sofort im Gehörgang stecken bleibt und zum anderen "Wherein Lies Continue" welcher mich ein wenig an "Vermilion" errinnert und nach einigen durchläufen meiner Meinung zum absoluten Übersong mutiert. Außerdem ist mit "Gehenna" ein Song auf der Platte enthalten mit welchen Slipknot absolutes Neuland betreten, denn man kann das Lied keinem ihrer bisherigen zu ordnen, was bei den anderen eigentlich immer noch möglich ist.
Wenn man das gesammtwerk betrachtet muss man außerdem positiv hervorheben, dass Slipknot mittlerweile immer mehr Trash Einflüsse in ihre Songs einlaufen lassen und außerdem wurde der Faktor der Gitarrensoli auch weiter nach oben geschraubt. Was einigen Songs zu gute kommt, denn so wird die Spannung bis zum Ende einiger Lieder hochgehalten und außerdem zeigt es eine gewisse Spielfreude, welche die Band beim einspielen dieser Platte wohl hatte.
Die Produktion ist auch ohne Rick Rubin an den Reglern sehr gut gelungen und kommt ohne Makel daher und Joey's Drumming ist immer noch eines der besten im gesamten Rockbusiness.
Allerdings ist All Hope is Gone bei weitem nicht perfekt, den gerade zur mittte des Albums droht die Platte in den Durchschnitt abzurutschen weil hier einige belanglose Stücke aufeinanderfolgen und ich beim ersten Durchlauf schon mit der Angst bekam, dass es sich bei dem Album nach dem starken Beginn nur um eine mittelmäßie Platte handeln könnte, aber zum Ende hin belehrten mich die Jungs von Slipknot eines besseren.
Besonders bei "Dead Memories" bekommt man das Gefühl, dass es hier um ein Stone Sour, anstatt eines Slipknot Albums handelt, ich will damit nicht sagen das der Song schlecht ist aber irgendwie ist er auf dem Album fehl am Platze, weil er sich nach ein paar mal hören nach einer belanglosen Radiorocknummer anhört.

Bewertung:

01. Execute -/10
02. Gematria (The Killing Name) 9/10
03. Sulfur 10/10
04. Psychosocial 11/10
05. Dead Memories 6/10
06. Vendetta 6/10
07. Butcher's Hook 5/10
08. Gehenna 8/10
09. This Cold Black 9/10
10. Wherein Lies Continue 11/10
11. Snuff 11/10
12. All Hope Is Gone 10/10

Bonus Tracks:

13. Child Of Burning Time 9/10
14. Vermilion Pt.2 (Bloodstone Mix) 10/10
15. Til We Die 7/10

Bleibt zu erwähnen, dass ich selbst ein großer Fan von Slipknots ersten beiden Alben bin, ihnen aber eine gewisse Weiterenwicklung zugestehe, denn meiner Meinung nach, ist Slipknot's Musik dadurch viel anspruchsvolller und professioneller geworden als auf den ersten beiden LP's und sie, besonders auf dem aktuellem Album, Vergleiche mit Machine Head nicht zu scheuen brauchen.
Außerdem ist es ja nicht so, dass die Jungs auf einmal nur noch ruhige und radiotaugliche Musik machen würden, ihr Sound ist auch heute noch härter als der von vielen anderen Bands dieses Genre, der einzige unterschied gegeüber von früher ist eigentlich nur, dass sie jetz vermhehrt auf cleane Gesangspassagen setzen, was man ihnen bei der Hammerstimme von Corey Taylor wohl schlecht übel nehmen kann. Aus dem grund finde ich die Kritik von einigen Leuten hier ziemlich ungerechtfertigt und das Album gar in die Rock/Pop Schublade zu stecken ist völlig absurd.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2008 12:06 PM MEST


Carlo Cokxxx Nutten
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Wird angeboten von **devils**
Preis: EUR 25,00

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutscher Gangsta-Rap Messias, 3. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Carlo Cokxxx Nutten (Audio CD)
Als "Carlo Cokxxx N***en" 2002 erschien, dachte ich mir, "Wahnsinn dieses Album wird als Maßstab für jedes Battle-Rap Album gelten müssen", denn was Bushido & Fler hier Auffahren ist bis heute unereicht!!!!
Beide Protragoniesten befinden sich auf dem Longplayer in höchstform und haben an einigen Stellen für die Szene legendäre Lines gedroppt. Die Beats sind allsammt sehr düster gehalten und errinern sehr an den New Yorker Sound mitte der 90er Jahre, allerdings haben sie einen sehr individuellen Flavour. Schon das Intro, mit den gesprochenen Versen von Billy 13 und den darauf folgendem verbalem Massaker, ist legendär und bis heute unereicht!!!!!
Oder der darauf folgende Song "Cordon Sport Massenmord", welcher wohl in 10 Jahren noch nichts an seinen Glanz verloren haben wird, ist einfach der Überhammer, weiter geht's mit "Yo, Peace Man!" (dessen Beat man sich auch auf Mobb Deeps - "The Infamous" vorstellen könnte), welches ein erstes richtiges Highlight der Platte setzt, weil diese Art von Hip-Hop zur damaligen Zeit in Deutschland einfach nicht vorhanden war (Azad mal ausgenommen) und Bushido & Fler mit diesem Album eine Welle losgetreten haben.
Ich könnte jetzt so weiter machen und jeden Song einzeln aufzählen. Weil einfach jeder überkrass ist und die Platte keinerlei Schwächen aufweist!!!! Zu erwähen sind vielleicht noch die drei Solo Tracks "Carlo Cokxxx N***en", "Boss" und "Schau Mich An", wobei mir persönlich der letztgenannte am besten gefällt und ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass "Schau Mich An", zusammen mit "Engel" und Sternenstaub", der beste von Bushidos deepen Tracks ist!!!! Bleibt noch zu sagen, dass die Arrangengements ebenfalls sagenhaft sind und kein Scratch oder ähnliches fehl am Platze ist.

Bewertung:

01. Intro, Electro, Ghetto 10/10
02. Cordon Sport Massenmord 10/10
03. Yo, Peace Man! 11/10
04. Miami Skit 8/10
05. Badewiese 10/10
06. Carlo, Cokxxx, Nutten 9/10
07. Warum? (feat. B-Tight) 10/10
08. Dein Leben 11/10
09. Geh Nach Hause 9/10
10. Drogen, Sex, Gangbang (feat. Orgasmus) 10/10
11. Cokxxx Skit 9/10
12. Boss 10/10
13. Wer Will Krieg 7/10
14. Schau' Mich an 11/10
15. Behindert 8/10
16. Sag Nicht... (feat. D-Bo) 10/10
17. Outro -/10

Gesamt: 153/160 = 96%

Also bei diesem Album handelt es sich um einen absoluten Klassiker der deutschen Rapgeschichte, der sich auf einem Niveau befindet welches Bushido (bis auf "Vom Bordstein bis zu Skyline") nie wieder auch nur ansatzweise erreichen konnte.
Für mich wird "Carlo Cokxxx N***en" auf ewig der Messias des deutschen Gangsta-Rap sein und wer die Chance hat die Platte irgendwo günstig zu erstehen, der sollte sie nutzen!!!!!!!!!


Getting Away With Murder
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Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilwechsel genau zur richtigen Zeit!!!, 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Getting Away With Murder (Audio CD)
Mit ihrem dritten Album "Getting Away With Murder" meldeten sich Papa Roach 2004 zurück und verbannten so ziemlich alles aus ihrem Sound was einem an ihre glorreichen Nu Metal-Zeiten und ihrem Super-Hit "Last Resort" erinnern lies.
Herausgekommen ist ein wirklich solider Longplayer welcher wirklich gut anzuhören ist und den Ausrutscher "Lovehatetragedy" vergessen machen lässt. Was ich allerdings als Kritikpunkt anführen muss ist, dass sich mit dem Titelsong "Getting Away With Murder" wieder ein Song auf dem Album befindet der so ziemlich das ganze andere Material auf der Platte in den Schatten stellt (ähnlich wie "She Loves Me Not" auf "Lovehatetragedy").
Allerdings leidet ihr 2004er Output nicht ganz so sehr wie sein Vorgänger unter diesem Phänomen, denn "Getting Away With Murder" hat glücklicherweise noch ein wenig mehr an guten Songs zu bieten, welche zwar an die 1. Single nicht ganz heranreichten, aber dennoch sehr gut bis genial sind.
Als erstes währe da "Not Listening" zu erwähnen, dieser Song ist einfach verdammt gut und geht sehr schön nach vorne. Ein weiteres Highlight ist die Ballade "Scars", welche mich gleich beim ersten Hören überzeugen konnte, aber auch die Songs "Blood (Empty Promises)" und "Take Me" kann man zu den Höhepunkten von "Getting Away With Mürder" zählen.
Im letzem Drittel des Albums geht der Band allerdings ein wenig die Luft aus, was auch der Hauptgrund ist wieso es bei mir nicht Höchstwertung gereicht hat, dafür ziehen Papa Roach im letzten Song "Do or Die" nochmal ihre übriggebliebenen Register.

Bewertung:

01. Blood (Empty Promises) 9/10
02. Not Listening 10/10
03. Stop Looking/Start Seeing 8/10
04. Take Me 9/10
05. Getting Away With Murder 12/10
06. Be Free 9/10
07. Done With You 7/10
08. Scars 10/10
09. Sometimes 6/10
10. Blanket of Fear 7/10
11. Tyranny Normality 5/10
12. Do or Die 9/10

Bleibt zur sagen das Papa Roach mit "Getting Away With Murder" (allein schon wegen dem Titeltrack) eines der besten Hardrock/Metal Alben des Jahres 2004 herausbrachten, also von mir gibt es, trotz kleiner Abstriche, eine klare Kaufempfehlung!!!


Seventeen Days
Seventeen Days
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch ein wenig ruhiger als der Vorgänger....., 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Seventeen Days (Audio CD)
Als ich das dritte Album "Seventeen Days" von 3 Doors Down zum ersten Mal hörte, dachte ich mir "Oha was ist den jetzt passiert? Hat da etwa jemand den Strom ihrer E-Gitarren gekappt?", denn das Album kommt im großem und ganzem noch ruhiger und an einigen Stellen auch schläfriger als der ohnehin schon ziemlich weichgespülte Vorgänger "Away From The Sun" daher, dafür hat man aber das Gefühl, dass 3 Doors Down den Weg den sie hier einschlagen konsequenter und auch inspirierter durchziehen als auf ihrem 2002er Output, wo es doch an einigen Stellen ziemlich drunter und drüber ging.
So hat "Seventeen Days" zwar auch einiges an Durschnitts-Kost zu bieten bekommt aber an in der richtigen Zeit immer wieder die Kurve sich vom Mittelmaß abzuheben, außerdem bekommen es 3 Doors Down dieses Mal auf die Reihe Ausfälle zu meiden.
Besonders die Songs "It's Not Me" und "Behind Those Eyes" tragen dazu bei, dass Seventeen Day's seine Daseinsberechtigung erhält, außerdem hervorzuheben ist die Single "Let Me Go", auf diesem Song zeigt uns die Band all ihre Stärken.
Zwischen all dem wie schon erwähnten mittlerweile zum Standardprogramm gehörenden nicht schlechten, aber auch nicht richtig guten Songs sind vielleicht noch "Never I Will Break" und "My World" einer Erwähnung wert. Alles in allem gebe ich 3 Doors Down für "Seventeen Days" 4 Sterne, weil man merkt das die Band mit ganzem Herzen dabei ist.
Ein Werk wie "The Better Life" werden wir von den Herren zwar wahrscheinlich nicht mehr erwarten können, denn dafür kriegen sie den Kompromiss zwischen Mainstream und anspruchsvoller Rockmusik nicht mehr mit dieser Leichtigkeit und Verspieltheit hin mit der sie damals ihr Debüt herausbrachten, aber dafür fahren sie ihre jetzige mainstream-lastigere Schiene konsequent und immer noch besser als so viele andere Bands auf unserem Planeten.

Zu den Songs:

01. Right Where I Belong 7/10
02. It's Not Me 11/10
03. Let Me Go 10/10
04. Be Somebody 8/10
05. Landing In London 8/10
06. The Real Life 7/10
07. Behind Those Eyes 9/10
08. Never Will I Break 8/10
09. Father's Son 6/10
10. Live For Today 6/10
11. My World 8/10
12. Here By Me 7/10

Ich empfehle, sich "Seventeen Days" zu kaufen, wenn man sich ohnehin schon mal mit der Band befasst hat oder sich mit Musik aus dem Alternative/Rock Genre anfreunden kann, allerdings sollte man sich "The Better Life" zuerst besorgen und dann über die Platte urteilen, denn die Jungs von 3 Doors Down hatten es schon mal besser drauf, trotzdem lieferten sie mit "Seveteen Days" ein gutes Drittwerk ab welches seinen Vorgänger "Away From The Sun" meines Erachtens übertrifft.


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