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Rezensionen verfasst von
E. Frank (Stralsund)
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All Shall Fall
All Shall Fall
Preis: EUR 22,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Blashyrkh, 27. September 2009
Rezension bezieht sich auf: All Shall Fall (Audio CD)
Drei Jahre nach ihrer Re-Union und insgesamt sieben Jahre nach »Sons of Northern Darkness« schießen Immortal also endlich wieder eine neue Scheibe raus - wer hätte das erwartet. Leider habe ich ein Talent dafür, mir Lieblingsbands "auszusuchen", die schon vor Jahren das Spielen eingestellt haben, umso mehr freute mich natürlich die Nachricht über eine Wiedervereinigung von Immortal.

Im Vorfeld habe ich meine Erwartungen bewusst etwas zurückgeschraubt, da ich zuletzt bei vielen "heiß" erwarteten Alben eher enttäuscht wurde. Meine Befürchtungen haben sich jedoch größtenteils als unbegründet herausgestellt - größtenteils. Eins vorweg: Immortal haben sich bisher mit jedem ihrer Alben weiterentwickelt - dies geschieht auch auf der »All Shall Fall«. Ob zum Positiven oder Negativen muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, und da möchte ich mich einem meiner Vorredner anschließen, dass der Sound teilweise sehr an »I« (ohne den Motörhead-Faktor) erinnert - auch dies ist nicht unbedingt als negativ zu werten, zumal mir die »Between Two Worlds« sehr gut gefallen hat - dennoch, Immortal sollte Immortal bleiben.

Wie auch immer, Abbath kommt jedenfalls mit seinem altbewährten Kettensägen-Grollen daher - und das ist gut so. Leider gehen meiner Meinung nach jedoch die Vocals teilweise im Klang unter; ich habe zwar keinen Plan von Tonstudios (und schon gar nicht vom so hochheiligen Abyss), aber da wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen. Die sieben Tracks mit insgesamt vierzig Minuten Spielzeit sind relativ "individuell", die Herren beweisen, dass sie nichts velernt haben, und ich kann die Meinung nicht teilen, dass nach dem ersten Durchlauf nichts hängen bleiben würde. Mir fiel, wie ich es bei Immortal gewohnt bin, von Beginn an das Stillsitzen schwer. Der eine oder andere Track fällt allerdings im Gesamtbild etwas ab. Über Geschwindigkeit muss man nicht viele Wort verlieren, es gibt die gewohnten Tempowechsel und alles in allem ist die »All Shall Fall« auf keinen Fall langsamer als ihr Vorgänger. Der angesprochene »I«-Einfluss täuscht übrigens nicht über eine im Gesamtbild klare IMMORTAL-Scheibe hinweg.

Highlights des Albums sind für mich »Norden on Fire« und der abschließende Track »Unearthly Kingdom«, der ab der Mitte mit einem Riff daherkommt, das wirklich ins Ohr geht. Die Platte qualitätsmäßig einzuordnen ist schwierig, aber sie erreicht nicht das Niveau der »Sons of Northern Darkness« oder »At the Heart of Winter«. Mit alten Scheiben lässt sie sich nicht vergleichen... Äpfel und Birnen, und so...

Von einem Hype um ein "Meileinstein"-Album habe ich nicht viel mitbekommen und würde Abbath & Co. ehrlich gesagt auch nicht zutrauen, aus rein finanziellen Gründen eine vermeintlich halbgare Platte auf den Markt zu schmeißen. Ich würde es gern als soliden Wiedereinstieg in eine hoffentlich lang andauernde Zukunft der Band sehen (so sie denn noch lange gute Musik machen) und ich hoffe ich bin nicht zu naiv, wenn ich erwarte, dass die Band auch zukünftig künstlerische Werte über finanzielle Interessen stellt... Für ein mögliches nächstes Album würde ich mir (Lauscher auf, Herr Eikemo), auch wenn es abgedroschen klingt, zumindest eine Annäherung an den "alten" Stil wünschen. Ein paar Minuten mehr Spielzeit wären auch nett.

Wen die bereits vergangenen Stiländerungen, beispielsweise vom dreckigen "Holocaust-Metal" zum eher pompösen und klanggewaltigen Metal wie auf der »At the Heart of Winter« nicht gestört haben, wird sich dieses Album guten Gewissens in den Schrank stellen können.

Alles in allem bin ich den Herren Abbath, Horgh, Demonaz und Apollyon sehr dankbar für dieses Album, da nach der Trennung im Jahre 2003 das Kapitel Immortal ja eigentlich abgeschlossen war. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger - "Immortal" eben.


All Shall Fall (Digipack)
All Shall Fall (Digipack)
Preis: EUR 21,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Blashyrkh, 27. September 2009
Rezension bezieht sich auf: All Shall Fall (Digipack) (Audio CD)
Drei Jahre nach ihrer Re-Union und insgesamt sieben Jahre nach »Sons of Northern Darkness« schießen Immortal also endlich wieder eine neue Scheibe raus - wer hätte das erwartet. Leider habe ich ein Talent dafür, mir Lieblingsbands "auszusuchen", die schon vor Jahren das Spielen eingestellt haben, umso mehr freute mich natürlich die Nachricht über eine Wiedervereinigung von Immortal.

Im Vorfeld habe ich meine Erwartungen bewusst etwas zurückgeschraubt, da ich zuletzt bei vielen "heiß" erwarteten Alben eher enttäuscht wurde. Meine Befürchtungen haben sich jedoch größtenteils als unbegründet herausgestellt - größtenteils. Eins vorweg: Immortal haben sich bisher mit jedem ihrer Alben weiterentwickelt - dies geschieht auch auf der »All Shall Fall«. Ob zum Positiven oder Negativen muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, und da möchte ich mich einem meiner Vorredner anschließen, dass der Sound teilweise sehr an »I« (ohne den Motörhead-Faktor) erinnert - auch dies ist nicht unbedingt als negativ zu werten, zumal mir die »Between Two Worlds« sehr gut gefallen hat - dennoch, Immortal sollte Immortal bleiben.

Wie auch immer, Abbath kommt jedenfalls mit seinem altbewährten Kettensägen-Grollen daher - und das ist gut so. Leider gehen meiner Meinung nach jedoch die Vocals teilweise im Klang unter; ich habe zwar keinen Plan von Tonstudios (und schon gar nicht vom so hochheiligen Abyss), aber da wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen. Die sieben Tracks mit insgesamt vierzig Minuten Spielzeit sind relativ "individuell", die Herren beweisen, dass sie nichts velernt haben, und ich kann die Meinung nicht teilen, dass nach dem ersten Durchlauf nichts hängen bleiben würde. Mir fiel, wie ich es bei Immortal gewohnt bin, von Beginn an das Stillsitzen schwer. Der eine oder andere Track fällt allerdings im Gesamtbild etwas ab. Über Geschwindigkeit muss man nicht viele Wort verlieren, es gibt die gewohnten Tempowechsel und alles in allem ist die »All Shall Fall« auf keinen Fall langsamer als ihr Vorgänger. Der angesprochene »I«-Einfluss täuscht übrigens nicht über eine im Gesamtbild klare IMMORTAL-Scheibe hinweg.

Highlights des Albums sind für mich »Norden on Fire« und der abschließende Track »Unearthly Kingdom«, der ab der Mitte mit einem Riff daherkommt, das wirklich ins Ohr geht. Die Platte qualitätsmäßig einzuordnen ist schwierig, aber sie erreicht nicht das Niveau der »Sons of Northern Darkness« oder »At the Heart of Winter«. Mit alten Scheiben lässt sie sich nicht vergleichen... Äpfel und Birnen, und so...

Von einem Hype um ein "Meileinstein"-Album habe ich nicht viel mitbekommen und würde Abbath & Co. ehrlich gesagt auch nicht zutrauen, aus rein finanziellen Gründen eine vermeintlich halbgare Platte auf den Markt zu schmeißen. Ich würde es gern als soliden Wiedereinstieg in eine hoffentlich lang andauernde Zukunft der Band sehen (so sie denn noch lange gute Musik machen) und ich hoffe ich bin nicht zu naiv, wenn ich erwarte, dass die Band auch zukünftig künstlerische Werte über finanzielle Interessen stellt... Für ein mögliches nächstes Album würde ich mir (Lauscher auf, Herr Eikemo), auch wenn es abgedroschen klingt, zumindest eine Annäherung an den "alten" Stil wünschen. Ein paar Minuten mehr Spielzeit wären auch nett.

Wen die bereits vergangenen Stiländerungen, beispielsweise vom dreckigen "Holocaust-Metal" zum eher pompösen und klanggewaltigen Metal wie auf der »At the Heart of Winter« nicht gestört haben, wird sich dieses Album guten Gewissens in den Schrank stellen können.

Alles in allem bin ich den Herren Abbath, Horgh, Demonaz und Apollyon sehr dankbar für dieses Album, da nach der Trennung im Jahre 2003 das Kapitel Immortal ja eigentlich abgeschlossen war. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger - "Immortal" eben.


Damned in Black
Damned in Black
Wird angeboten von Amazing Musicshop
Preis: EUR 12,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verdamned Gut, 19. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Damned in Black (Audio CD)
"Damned In Black" war meine erste Immortal-Scheibe und war nicht unbedingt ein schlechter Einstieg...
Zweifelsohne ein sehr gutes Album, knallt von der ersten Sekunde an und hört sich dabei auch noch gut an, dummerweise hört sie auch irgendwann mal auf, und die geringe Spielzeit von 6² Minuten trübt da ein wenig den Hinhör-Spaß. Dafür gibt's 'nen halben Stern Abzug - den zwooten halben Stern dafür, dass es nicht das allerallerbeste ist, was Immortal abliefern konnten, man hat das Gefühl, ETWAS mehr ginge noch, das wurde z.B. auf At The Heart OF Winter und später auf Sons Of Northern Darkness ganz gut bewiesen.
Die Tracks gefallen mir trotzdem allesamt sehr gut, einzig und allein (und ironischerweise) "Damned In Black" mag mich nicht allzu sehr begeistern.
Anspieltipps auf jeden Fall "Wrath From Above" & "The Darkness That Embrace Me".
Sollte man im Schrank stehen haben.


Nymphetamine
Nymphetamine
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 16,89

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans gewöhnungsbedürftig, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Tja...Nymphetamine, Nymphetamine...
Auch ich muss zugeben, dass ich an der Scheibe zu meinem Entsetzen selbst nach dem 3. Durchhören nichts spektakuläres feststellen konnte, im krassen Gegensatz zu vorangegangenen Alben, auch Damnation and a Day, die noch ordentlich ass kickte.
Cradle präsentierten sich ungewöhnlich 'rockig' - gut, dass es mit Black Metal ohnehin nur noch im weitesten Sinne was zu tun hat, ist mittlerweile auch 'Nichtexperten' klar. Man wartet z.B. bei 'Nemesis' ständig darauf, dass es endlich kracht, wie bei vielen CoF-Titeln - vergebens. Und irgendwie plätschert dann ein Titel nach dem anderen runter und die Scheibe ist durch.
Doch irgendwie muss das Album doch was gutes haben, es ist Cradle, also wieder CD reingeschmissen, nochn paar mal hier und da angehört und siehe da...sie wurde plötzlich immer besser. Wie bei einer CD, die von mal zu mal langweiliger wird, nur umgekehrt. Seltsam, aber das ging hier wohl nicht nur mir so.
Zu den absoluten Anspieltipps auf dem Album zähle ich 'Absinthe With Faust', 'Filthy Little Secret' und 'Coffin Fodder', welches stilistisch auch gut auf die Damnation and a Day gepasst hätte. Forcierter Höhepunkt auf dieser CD ist sicherlich 'Nymphetamine (Overdose)', welches sich nicht auf Dani's abgöttisches Kreisch-Growl-Gemisch beschränkt, sondern in dem Liv Kristine mit einer nicht minder bemerkenswerten Stimme zum Einsatz kommt. Die 'Overdose'-Version schlägt die 'TV'-Version 'Nymphetamine Fix' um längen, da dort am Anfang und am Ende jeweils 3 Minuten ordentlich abgerockt (oder abgemetalt) wird.
Alles in allem doch eine seeehr empfehlenswerte Scheibe, vielleicht nicht die Beste, aber vom Durchschnitt im positiven Sinne meilenweit entfernt.
Leider gabs keine Option für 4,5 Sterne. :P


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