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Rezensionen verfasst von
Sir Hannes

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Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
von Michael Schmidt-Salomon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreibt viel wissenswertes über unsere Gesellschaft, unser Leben, unser Denken, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jetzt wird's noch müßamer, mit Menschen zu diskutieren, die aufgrund ihrer Memplexe von der eigenen neuen Freiheit überhaupt nichts halten können ;-) Die Welt ist so gefährlich, böse und gemein *Ironie*
Großartiges, aufklärendes Buch; Danke und Respekt für so viel Allgemeinbildung gepaart mit echter Bescheidenheit! Das macht für mich Glaubwürdigkeit aus, was ich bei anderen Büchern/philosophischen Werken/Gesellschafts&Religionskritiken stärkstens vermisse!


Southeast Asia on a Shoestring (Country Regional Guides)
Southeast Asia on a Shoestring (Country Regional Guides)
von Ryan ver Berkmoes
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brauchbar, jedoch sehr für australische Touris gedacht, 13. Januar 2014
Ich bin gut mit dem LP Southeast Asia durch Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien gereist, er ist definitiv nicht der hit, viele Angaben sind veraltet und Preise haben sich erhöht. Für Thailand finde ich den Loose viel besser, informativer und schöner!
Die Heimat vom LP ist und bleibt Australien, das merkte ich u.a. bei Museen-Empfehlungen: "We recommend to go after 4.30pm then the mass is over." und direkt darunter beim Blick auf die Öffnungszeiten erhellt sich mein Horizont: Das Museum schließt 30min später um 5pm. Also eine Empfehlung zum Durchrennen um später berichten zu können, ja man war da. Nicht meine Art fremde Kulturen zu erleben.


Lonely Planet Reiseführer Indien
Lonely Planet Reiseführer Indien
von Michael Benanav
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überholt, ungenau, nur für Zugfahrpläne gut, 13. Januar 2014
Viele Preise und Buspläne stimmen nicht (die Autobahn nach Kaschmir ist noch längst nicht fertig, LP sagt 5-6h per Bus, in Wahrheit >12h ! Fahr da mal erst nachmittags los...).
Einige Hotels gibts nicht mehr.
Die Karten für die Städte sind das unverschämteste was ich je gesehen habe, völlig unbrauchbar und ärgerlich!
Beschreibungen von Orten/Sehenswürdigkeiten laufen alle nach Schema F ab und wecken überhaupt nicht meine Neugierde.
Szene in Parvati: "Ich will meinen LP im Buchladen verkaufen, die Frau strikt: ne lass mal, nach 1-2 Wochen checkt hier jeder was das für Mist ist, den kauft mir hier keiner mehr ab."

Leider ist Stefan Loose für Indien haargenauso. Letztlich gings auch ohne schwere Bücher gut in Indien.


Koreanisch für Anfänger: Lehrbuch mit 2 Sprach-CDs
Koreanisch für Anfänger: Lehrbuch mit 2 Sprach-CDs
von Young-Ja Beckers-Kim
  Taschenbuch
Preis: EUR 38,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviele Fehler - selbst in der 3ten verbesserten Auflage, 7. März 2011
Das Buch hat selbst in der 3ten verbesserten Auflage noch zuviele Fehler.
- Übungen sind schlampig erklärt (erst die Lösung verrät einem, was man eigentlich tun soll)
- oft werden Wörter benutzt, die noch gar nicht bekannt sein können
- manche unbekannten Wörter im Text/ in der Grammatik werden selbst im angehängten Wörterbuch nicht erwähnt
- die Grammatik wird gut eingeführt, die benutzten Probebeispiele sind in sich jedoch nicht schlüssig. Statt einer Antwort geben sie noch mehr Fragen.
Sehr oft habe ich das Buch im Selbststudium frustriert beiseite legen müssen. Alleine versteht man es nicht.
Mit "Koreanisch für Anfänger" kann ich erst nach über sechs Monaten Sprachkurs etwas anfangen.


Samsung SCX-4500W Multifunktionsgerät Laser
Samsung SCX-4500W Multifunktionsgerät Laser

1.0 von 5 Sternen Anleitung für Druck&Scan unter Mac OSX, 22. Oktober 2010
Druckerinstallation Samsung SCX-4500w unter Mac OSX (10.x)

1.Drucker per mitgeliefertem Kabel an die WLAN-Box anschließen und starten.
2.Neuste Treiber installieren
1.Printer Driver
2.Scan Driver
3.Smart Panel Application
3.SetIP.html ist nicht notwendig, der Drucker wird auch ohne, dass er hierin angezeigt wird, installiert.
4.Firefox/Safari öffnen -> SyncThru Web Service öffnen. Alternativ IP-Adresse in Firefox eintippen (steht auf Netzwerkbericht 4 Sek Stopp/Löschen gedrückt halten). Alternativ SmartPanel -> Druckereinstellungen
5.In diesem Firefox-Fenster Netzwerkeinstellungen und anschließend Drahtlos wählen. Nun den Assistenten wählen.
6.Wählen des drahtlosen Netzwerkes in der Liste -> Weiter. Den Anweisungen folgen.
7.Übernehmen klicken und bestätigen.
8.Jetzt das Netzwerkkabel vom Drucker trennen.
9.Test, ob erreichbar: Erneut SyncThru Web Service öffnen (eventuell etwas warten). Alternativ Terminal -> Ping IP
10.Mac -> Systemeinstellung -> Drucker -> + -> Bonjour-Drucker: Samsung auswählen -> hinzufügen
11.Der Drucker muss jetzt drucken.

Scanner einrichten

1.Mac -> Digitale Bilder öffnen (standardmäßig vorinstalliert)
2.Unter Geräte -> Geräteübersicht wird bei korrekter Scantreiber-Installation der Samsung SCX-4500 angezeigt.
3.Häkchen hier neben den !Bonjour-Eintrag! (verbunden)
4.Unter Geräte wird nun der Samsung SCX-4500 Series angzeigt -> öffnen
5.Scan-Fenster öffnet sich. Zuerst Übersicht betätigen. Der Scanner arbeitet nun.
6.Manuell im Vorschaufenster links den Bereich/ die ganze Seite markieren.
7.Der Knopf Scannen wird aktiv, das Bild dann auf dem Mac gespeichert.
8.Scan to PC / Scan to Mac - Taste konnte bisher nicht aktiviert werden (Herstellerfehler). Berichte über ScantoMac.app usw. konnten wir nicht rekonstruieren.

Die Samsung-0180-Telefon"seelsorge" war nur teuer, kein Nutzen. Zwei hinzugerufene Informatiker konnten den zum Rücksenden bereits eingepackten Drucker doch noch reaktivieren und bei mir einrichten. Das hätte ich niemals alleine geschafft. Die mitgelieferte Anleitung ist zu knapp, es gibt eine sehr abweichende PDF-Anleitung, einige Fenster haben keien Funktion/ reagieren nicht. Totale Verwirrung, verärgert über die Firma, denn ich bin Privatanwender und erwarte beim Kauf auch eine einfache und schnelle, selbsterklärende Installation. Die drei-vier Tage Zeitinvestition müsste ich in Rechnung stellen können...

Die Hardware ist gut, weil sehr leise, schnell und per WLAN in jede Ecke stellbar. Nach diesen Kriterien hatte ich mühevoll recherchiert und nach vielen Vergleichen den SCX-4500w gefunden. Wer über die nötigen (Fach-)Kontakte verfügt, kann am Samsung Freude haben.


$o$ (Sos)
$o$ (Sos)
Preis: EUR 7,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yeaaah, 22. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: $o$ (Sos) (Audio CD)
Gott sind das Spacken!! Unbedingt vor CD/mp3-Kauf sich Videos auf youtube anschauen. Dann versteht man auch die Anziehungskraft der beiden: Wer so für das steht, was er rüberbringen will, der kann nur Erfolg haben :-)
Kein AggroBerlin, kein langweiliger Ami-Hiphop, sondern Afrikaans mit vollster Inbrunst. Find ich gut, klingt auch super lustig.
Als Musiker sag ich noch: der DJ, Frickler und Beats-Schusterer kann beim nächsten Album noch mehr rausholen. Momentan klingts wie Schulhof-Beats auf Cubase. Leistung steigern, ich freu mich auf erste Konzerte in Berlin!!

Rrrrritsch bitsch, eim a rrrrrritsch bitsch! (jaja, bei 1,60m und Piepsstimme voll überzeugt)


Sakrileg
Sakrileg
von Dan Brown
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hält nicht was alle davon denken, 11. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Gebundene Ausgabe)
Habe mir Sakrileg gekauft, da seit Erscheinungstermin (fast) alle Welt davon redet; noch dazu nach Erscheinen des Kinofilms mit Tom Hanks. Um mich kurz zu fassen: nach ca. 1/4 des Buches habe ich es wütend in die Ecke gepfeffert:
- der Schreibstil ist mir zu banal
- die Sichtweise des Autors auf Europa (wo das Buch nunmal spielt) ist geprägt von platten Klischees und wirklich schlechten Beobachtungen. Für mich typisch amerikanisch verklärt. Dan Brown ist wohl durch Europa gereist, um seine eigenen Klischees bestätigt zu finden: Zum Beispiel die romantisch-naive und völlig fantasierte Beschreibung einiger Bahnhöfe in Paris (ich kenne Paris gut) reichen nicht weiter als floskelhafte Bruchstücke aus einem günstigen Fremdenführer. Auch typisch: "die" Schweizer verwalten natürlich mietbare Safes und verhalten sich wie Buttler aus Hollywood-Filmen.

Ich rate ab von diesem Buch!


Grüner Mars
Grüner Mars
von Kim St Robinson
  Gebundene Ausgabe

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitschig und klischeebeladen, 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Grüner Mars (Gebundene Ausgabe)
DIE ZEIT hatte vor längerer Zeit im Wissen-Resort ein Interview mit dem Autor des Buches, da dessen zweiter Teil dieser Triologie (Der grüne Mars) mit eine NASA-Mars-Sonde eben auf diesem geschickt wurde. Sozusagen als voreilige Grußbotschaft für Kolonisten in den nächsten hundert Jahren. Daher meine Motivation, mir alle drei Teile zu besorgen.
Ich habe mit dem ersten Teil begonnen und mich zu Beginn sehr gefreut, ein SciFi-Buch lesen zu dürfen, das sich an realen Möglichkeiten der Zukunft hält und mit wissenschaftlich fundiertem Wissen aufwarten kann. In einem Satz:
Es war eine Qual. Nur die Hoffnung, dass der 2te Band das Versprochene Eldorado des geschriebenen Textes enthält, hat mich bei der Stange gehalten. Der Autor nutzt nur Klischees, wo es geht:
Auf dem Mars in naher Zukunft: Die Amerikaner und die Russen sind die Wegbereiter. Andere Nationen ziehen mit. Die Russen werden als komisch, schlecht gelaunt, Frauen als maskulin oder modelhaft hübsch dargestellt. Sie arbeiten mit alter Hau-Ruck-Methode, unkonventionell und primitiv. Beim Leser entsteht der Eindruck, die Russen wären nur auf dem Mond dank der Mafia, Drogen- und Waffenexporte und all den Vorurteilen aus Zeiten des kalten Kriegs.
Die Amerikaner dagegen, huiuiui. Was für Gestalten des Lichts: Voll der Liebe, der Intelligenz, bereit für jeden sein Leben zu lassen, strebsam und klug. Ihr Land bietet ja auch als einziges die unbegrenzten Möglichkeiten - genauso wie jetzt auch auf dem Mars. Wie pathetisch!!
Ach so: andere Nationen gibts auch noch: zum Beispiel die Araber, die in Karawanen (im Ernst!) über die Marsoberfläche ziehen, zusammen Tee trinken und Wasserpfeife rauchen und eigentlich gar nichts tun, sondern nur faul rumhocken. Lustiges Detail: es passiert ein Mord von Kolonisten an DER wichtigsten, bedeutensten und verehrungswürdigsten Person des Marses (natürlich ein Amerikaner). Wer begeht ihn? Zur Erinnerung: Das Buch wurde vor dem 11ten September geschrieben.
Diese klischeehafte Darstellung amüsiert zu Beginn (wie werden wohl wir Deutsche charakterisiert), nervt jedoch zunehmend und wird an manchen Stellen schlicht unerträglich.

Man könnte darüber hinwegsehen, wäre die Geschichte spannend erzählt und derzeit bekanntes konsequent in die Zukunft gedacht (wie das Beamen aus StarTrek Wissenschaftlern in Österreich gelungen ist - wenn auch nur mit einem einzigen Atom). Doch der Autor nutzt ein dermaßen beschränktes Vokabular mit Wortschöpfungen und -kreationen, die dämlich sind: So ziemlich jedes neu geschaffene Wort, das irgendetwas auf dem Mars oder der dort verwendeten Technologie beschreibt, enthält "aero". Als wäre das das einzige Fremdwort, dessen Kim St. Robinson mächtig ist. Das ist eindeutig zu wenig, zumal es enorm langweilt, ständig das gleiche zu lesen.
Auch ergötzt er sich in periodisch wiederkehrenden Planetenbeschreibungen und versucht, durch das Erzählen von Umgebungsstrukturen und Bodenbeschaffenheit den Leser zu faszinieren. Danke, aber da schau ich mir Satellitenaufnahmen der NASA an oder geh zu einem Vortrag im stättischen Planetarium. Das ist fantastischer. Zumal wirklich jedes Kapitel seitenlange Abhandlungen darüber enthält, welche Farbe der Sand gerade hat.

Am lächerlichsten sind die einleitenden Geschichten zu Beginn eines jeden Kapitels. In kursiver Schrift wird aus der Perspektive einer handelnden Person (meist nicht verraten, wer es ist) subjektiv die Gefühlslage, die Gedanken und Aktionen erzählt. Herr Robinson versucht sich hier in einer Art poetischen Schrift, die so mißlingt, dass ich ungewollt lachen musste über so viel Naivität während des Schreibprozesses. Für seichte amerikanische Unterhaltung bestimmt ein hohes Niveau.

Den zweiten Band "Der grüne Mars" habe ich nach dem 2ten Kapitel zugeklappt, alle drei Bücher in einen Karton verstaut und über das Internet verramscht.

Bei allem Respekt für kreativ-schaffende insbesondere im Hinblick auf solche in den Vereinigten Staaten: Es gehört sehr viel Können und Verstehen dazu, ein Buch zu schreiben. Der lang gehegte Traum, Autor zu werden, erfüllt sich nicht durch Belegung eines 2-wöchigen Schnellkurses. Im Zweifel lieber als Tellerwäscher den Weg nach ganz oben suchen, denn neugierige Leser mit so einem Schund zu quälen.


Roter Mars
Roter Mars
von Kim St. Robinson
  Gebundene Ausgabe

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitschig und klischeebeladen, 25. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Roter Mars (Gebundene Ausgabe)
DIE ZEIT hatte vor längerer Zeit im Wissen-Resort ein Interview mit dem Autor des Buches, da das Buch mit einer NASA-Mars-Sonde eben auf diesen geschickt wurde. Sozusagen als voreilige Grußbotschaft für Kolonisten in den nächsten hundert Jahren. Daher meine Motivation, mir alle drei Teile zu besorgen.
Ich habe mit dem ersten Teil, "Roter Mars", begonnen und mich zu Beginn sehr gefreut, ein SciFi-Buch lesen zu dürfen, das sich an realen Möglichkeiten der Zukunft hält und mit wissenschaftlich fundiertem Wissen aufwarten kann. In einem Satz:
Es war eine Qual. Nur die Hoffnung, dass der 2te Band das Versprochene Eldorado des geschriebenen Textes enthält, hat mich bei der Stange gehalten. Der Autor nutzt nur Klischees, wo es geht.
Zu "Roter Mars":
Auf dem Mars in naher Zukunft: Die Amerikaner und die Russen sind die Wegbereiter. Andere Nationen ziehen mit. Die Russen werden als komisch, schlecht gelaunt, Frauen als maskulin oder modelhaft hübsch dargestellt. Sie arbeiten mit alter Hau-Ruck-Methode, unkonventionell und primitiv. Beim Leser entsteht der Eindruck, die Russen wären nur auf dem Mond dank der Mafia, Drogen- und Waffenexporte und all den Vorurteilen aus Zeiten des kalten Kriegs.
Die Amerikaner dagegen, huiuiui. Was für Gestalten des Lichts: Voll der Liebe, der Intelligenz, bereit für jeden sein Leben zu lassen, strebsam und klug. Ihr Land bietet ja auch als einziges die unbegrenzten Möglichkeiten - genauso wie jetzt auch auf dem Mars. Wie pathetisch!!
Ach so: andere Nationen gibts auch noch: zum Beispiel die Araber, die in Karawanen (im Ernst!) über die Marsoberfläche ziehen, zusammen Tee trinken und Wasserpfeife rauchen und eigentlich gar nichts tun, sondern nur faul rumhocken. Lustiges Detail: es passiert ein Mord von Kolonisten an DER wichtigsten, bedeutensten und verehrungswürdigsten Person des Marses (natürlich ein Amerikaner). Wer begeht ihn? Zur Erinnerung: Das Buch wurde vor dem 11ten September geschrieben.
Diese klischeehafte Darstellung amüsiert zu Beginn (wie werden wohl wir Deutsche charakterisiert), nervt jedoch zunehmend und wird an manchen Stellen schlicht unerträglich.

Man könnte darüber hinwegsehen, wäre die Geschichte spannend erzählt und derzeit bekanntes konsequent in die Zukunft gedacht (wie das Beamen aus StarTrek Wissenschaftlern in Österreich gelungen ist - wenn auch nur mit einem einzigen Atom). Doch der Autor nutzt ein dermaßen beschränktes Vokabular mit Wortschöpfungen und -kreationen, die dämlich sind: So ziemlich jedes neu geschaffene Wort, das irgendetwas auf dem Mars oder der dort verwendeten Technologie beschreibt, enthält "aero". Als wäre das das einzige Fremdwort, dessen Kim St. Robinson mächtig ist. Das ist eindeutig zu wenig, zumal es enorm langweilt, ständig das gleiche zu lesen.
Auch ergötzt er sich in periodisch wiederkehrenden Planetenbeschreibungen und versucht, durch das Erzählen von Umgebungsstrukturen und Bodenbeschaffenheit den Leser zu faszinieren. Danke, aber da schau ich mir Satellitenaufnahmen der NASA an oder geh zu einem Vortrag im stättischen Planetarium. Das ist fantastischer. Zumal wirklich jedes Kapitel seitenlange Abhandlungen darüber enthält, welche Farbe der Sand gerade hat.

Am lächerlichsten sind die einleitenden Geschichten zu Beginn eines jeden Kapitels. In kursiver Schrift wird aus der Perspektive einer handelnden Person (meist nicht verraten, wer es ist) subjektiv die Gefühlslage, die Gedanken und Aktionen erzählt. Herr Robinson versucht sich hier in einer Art poetischen Schrift, die so mißlingt, dass ich ungewollt lachen musste über so viel Naivität während des Schreibprozesses. Für seichte amerikanische Unterhaltung bestimmt ein hohes Niveau.

Den zweiten Band "Der grüne Mars" habe ich nach dem 2ten Kapitel zugeklappt, alle drei Bücher in einen Karton verstaut und über das Internet verramscht.

Bei allem Respekt für kreativ-schaffende insbesondere im Hinblick auf solche in den Vereinigten Staaten: Es gehört sehr viel Können und Verstehen dazu, ein Buch zu schreiben. Der lang gehegte Traum, Autor zu werden, erfüllt sich nicht durch Belegung eines 2-wöchigen Schnellkurses. Im Zweifel lieber als Tellerwäscher den Weg nach ganz oben suchen, denn neugierige Leser mit so einem Schund zu quälen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2013 12:57 PM MEST


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig und gut, 20. November 2008
Muss leider dem Vortexter wiedersprechen: es geht bei hohen Lautstärken auf Konzerten oder in Clubs/Discos aber auch in der S-Bahn oder im Flugzeug darum, sein Gehör vor irreparablen Schäden zu schützen und Streß zu vermeiden. Ich benutze die Stöpsel dieser Marke seit Jahren und bin gerade hinsichtlich des Preises absolut zufrieden damit. Meine Alternative Elacin ER25 (ans Ohr angepasst) kosten 180Euro und sind nach drei Jahren nicht mehr empfehlenswert, da verformt. Dasselbe passiert auch mit den Alpine, jedoch ist es wenig schmerzhaft, jedes Jahr sich für 25Euro neue zu kaufen.
Musikgenuss ist gut. Tragekomfort auch. Das Produkt nutzen sämtliche Tonmeister und Toningenieure in meinem Bekanntenkreis und alle die, die sich um ihre Ohren sorgen!
Watte schützt nur sehr bedingt vor Ohrenschäden...


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