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Rezensionen verfasst von
Sven Hanisch "Shoggy" (Göttingen)
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DELOCK Kabel USB 3.0 rot Verlaengerung 1.0m
DELOCK Kabel USB 3.0 rot Verlaengerung 1.0m
Preis: EUR 9,42

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ordentliches Kabel ohne Datenbremse, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um zum Anschluss meines Kartenlesers und der externen Backup-Festplatte nicht immer hinter den Rechner kriechen zu müssen, musste ein USB 3.0 Verlängerungskabel her. Diese gibt es bei Amazon wie Sand am Meer und so entschied ich mich erst mal für etwas preisgünstiges mit dem Effekt, dass die Verbindung ständig abbrach und die Transferraten im Funktionsfall erheblich niedriger waren als am Mainboard direkt. Hier wurde mir schnell klar, dass USB Kabel nicht gleich USB Kabel ist. Der nächste Versuch war das Kabel von Delock und hier habe ich auf jeden Fall den richtigen Griff getätigt.

Das Kabel kommt fast schon etwas übertrieben aufwendig verpackt in einer Kunststoffhülle samt Pappeinleger daher. Zuerst wollte ich schon fluchen, aber dann sah ich, dass die Verpackung auf der Rückseite im Kunststoff eine Perforation hat und dadurch einfach geöffnet werden kann. Der erste Eindruck des Kabels ist sehr gut. Stecker, Buchse und auch das Kabel selbst vermitteln einen hochwertigen Eindruck. Das Kabel weist einen Durchmesser von 5,6mm auf und laut Verpackung beträgt der innere Leitungsdurchmesser für die die Datenleitungen 0,321 mm (28 AWG) und für die Stromversorgung 0,511 mm (24 AWG). Das klingt wenig, ist aber schon ganz vernünftig denn es gibt auch Kabel, die hier weniger bieten und somit anfälliger für Übertragungsfehler und Probleme bei den Transferraten sind.

Die Gesamtlänge vom Äußeren des Steckers bis zur Buchse beträgt knapp 104 cm, wobei das eigentliche Kabel eine Länge von 93,5 cm aufweist. Der Stecker samt Knickschutz ist mit 57,6 mm vergleichsweise lang während die Buchse samt Knickschutz mit 46,1 mm ein relativ normales Maß aufweist. Stecker und Buchse sind von einer rot-metallic farbenen Metallhülle eingefasst. Seltsamerweise unterscheiden sich die Farben: das Rot an der Buchse ist dunkler und glänzt weniger. Ober- und Unterseite sind jeweils goldfarben mit dem Delock Schriftzug bzw. USB 3.0 Logo bedruckt.

Das Einstecken und Abziehen von Geräten bzw. weiteren Kabel in die Buchse geht meiner Meinung nach relativ normal, wobei das ganze dann schon recht straff sitzt, was ich aber völlig in Ordnung finde.

Doch nun zum Wichtigsten: der Geschwindigkeit. Ich habe zuerst mittels ATTO Disk Benchmark für einen Kartenleser (82 MB/Sek.) und eine externe Festplatte (97 MB/Sek.) die Lese- sowie Schreibgeschwindigkeit ermittelt. Selbiger Test wurde im Anschluss wieder mit dem zwischengesteckten Kabel wiederholt. Beim Kartenleser ergaben sich zu "Ungunsten" des Kabels minimale Unterschiede von wenigen hundert Kilobyte, die aber wohl eher der Meßtoleranz geschuldet sind. Bei der externen Festplatte wiederum sind die Ergebnisse nahezu identisch und weichen kaum voneinander ab. Alles in allem transportiert das Kabel die Daten ohne Geschwindigkeitseinbußen von A nach B.

FAZIT: ein ordentlich verarbeitetes Kabel, dass den Datentransfer nicht ausbremst. Dank dem schicken Design lässt man es auch gerne als Verlängerung auf dem Schreibtisch baumeln.
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Transcend TS-RDF5K Kartenlesegerät (SDHC/SDXC/MicroSDHC/microSDXC, USB 3.0) schwarz
Transcend TS-RDF5K Kartenlesegerät (SDHC/SDXC/MicroSDHC/microSDXC, USB 3.0) schwarz
Preis: EUR 7,28

88 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller Lesezwerg zum fairen Preis, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Transcend liefert den Kartenleser in einer einfach zu öffnenden Verpackung aus. Der mit den Maßen 56 x 24,1 x 9,1mm äußerst kompakte Stick ist überall schnell verstaut. Trotz seines sehr geringen Gewichts von nur 11 Gramm (2€ Münze: 9 Gramm) wirkt der Stick robust. Bei Druck mit den Fingern gibt er nur leicht nach und es knarzt nichts.

Die großen Flächen sind auf Hochglanz getrimmt während die schmale umlaufende Seite matt und leicht aufgeraut ist. Die Schutzkappe sitzt sehr stramm, was ich als positiv erachte da man sie so nicht versehentlich irgendwo verliert. Auf der Vorderseite verbirgt sich am Ende des Transcend Schriftzugs eine blaue LED, die dezent durch das Gehäuse leuchtet bzw. bei Zugriffen blinkt.

Die Speicherkarten werden seitlich eingesteckt. Eine normale SD-Karte steht 16,6mm aus dem Kartenleser heraus und bei einer mircoSD-Karte sind es lediglich 3,2mm. Die Einschübe können nicht gleichzeitig genutzt werden und in Windows wird auch nur ein neues Laufwerk angemeldet.

Die nachfolgenden Messungen wurden mittels ATTO Disk Benchmark an einem Asrock Z68 Pro3 vorgenommen:

Transcend 64 GB SDXC UHS-I
USB 3.0: 82,1 MB/Sek. lesend - 39,6 MB/Sek. schreibend
USB 2.0: 34,9 MB/Sek. lesend - 25,8 MB/Sek. schreibend

Transcend 16 GB SDHC Class 10
USB 3.0: 24,1 MB/Sek. lesend - 18,1 MB/Sek. schreibend
USB 2.0: 21,8 MB/Sek. lesend - 17,5 MB/Sek. schreibend

Transcend 4 GB microSDHC Class 10
USB 3.0: 20,4 MB/Sek. lesend - 11,4 MB/Sek. schreibend
USB 2.0: 20,1 MB/Sek. lesend - 11,4 MB/Sek. schreibend

Mit der Geschwindigkeit bin ich voll und ganz zufrieden. Vor allem meine SDXC UHS-I Karte wird mit der maximal möglichen Geschwindigkeit angesprochen. Einzig auffällig fand ich bei der SDHC Class 10 Karte, dass am USB 2.0 Anschluss die Lesegeschwindigkeit reproduzierbar rund 10% langsamer ausfiel als am USB 3.0 Anschluss. Da die Schnittstelle bei dieser Karte eigentlich nicht der limitierende Faktor sein kann, hätte ich zwischen USB 3.0 und 2.0 sehr ähnliche Werte wie z. B. bei der microSD Karte erwartet.

Transcend gewährt auf den Kartenleser zwei Jahre Garantie, was wiederum in Deutschland ohnehin der gesetzlichen Gewährleistungsfrist entspricht. Wer die Garantie zur Sicherheit in der Hinterhand behalten will sollte den Stick auf der Website von Transcend registrieren. Die hierfür notwendige Seriennummer ist auf der Verpackung und auch dem Stick selbst aufgedruckt.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2014 3:05 PM CET


Transcend Ultimate-Speed SDXC Class 10 UHS-1 64GB Speicherkarte (bis 90MB/s Lesen)
Transcend Ultimate-Speed SDXC Class 10 UHS-1 64GB Speicherkarte (bis 90MB/s Lesen)
Preis: EUR 40,94

263 von 269 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit über 80 MB/Sek. auf der Überholspur, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer bisher beim Kauf stets fleißig auf das Class 10 geachtet hat, der wird sich in nächster Zeit immer öfter auch mit dem Begriff UHS-I konfrontiert sehen. Die Abkürzung steht für Ultra High Speed und das Anhängsel I (römisch eins) gibt dort ebenfalls die Geschwindigkeitsklasse an. Neu ist dieser Standard eigentlich nicht, aber erst seit kurzem kommen nach und nach z. B. Digitalkameras auf den Markt, die vor allem von der höheren Schreibgeschwindigkeit profitieren können - doch dazu später mehr. Wer jetzt anfängt zu grübeln, ob er so eine Karte überhaupt benutzen kann, dem kann ich Entwarnung geben: die Karte ist natürlich auch zum SDXC Standard (Karten ab 64GB) kompatibel. Kamera und Co müssen also nicht zwingend UHS-I kompatibel sein. In so einem Fall läuft die Karte dann einfach wie eine normale Class 10 Karte.

Anders als hier bei Amazon abgebildet (mittlerweile wohl korrigiert) gibt Transcend für die Karte auf der Verpackung eine Lesegeschwindigkeit von 80 MB/Sek. und eine Schreibgeschwindigkeit von 40 MB/Sek. an. Erfreulicherweise handelt es sich bei den Angaben nicht um geschönte Zahlen aus der Marketingabteilung, denn in meinen Transcend RDF5 USB 3.0 Kartenleser schafft das kleine Kärtchen im ATTO Disk Benchmark tatsächlich 82 MB/Sek. lesend bzw. 40 MB/Sek. schreibend (siehe mein Kundenbild). Die hohen Erwartungen an die Geschwindigkeit wurden in diesem Punkt also schon mal voll und ganz erfüllt.

Der flotte Speicherzwerg spielt seine Vorzüge der hohen Schreibgeschwindigkeit aber vor allem in einer digitalen Spiegelreflexkamera aus - sofern diese den UHS-I Standard beherrscht. In dem Fall ergibt sich bei Serienbildaufnahmen im sehr speicherhungrigen RAW-Format der Vorteil, dass die Daten erheblich schneller vom Puffer der Kamera auf die Karte wandern. Ich habe bewusst eine solche Speicherkarte gewählt da meine Canon 650D bereits den schnellen Übertragungsmodus unterstützt - alle vorherigen Modelle kennen diesen Standard nicht und dort läuft die Karte dann als Class 10.

Im Serienbildmodus komme ich so auf 8 RAW Bilder in schneller Folge während es eine normale Class 10 Karte auf 7 Bilder bringt. Ein Bild mehr reißt es jetzt natürlich nicht raus, aber ist der Puffer erst mal voll, merkt man den Unterschied danach um so deutlicher. Im direkten Vergleich benötigt die Class 10 Karte ein paar Sekunden länger bis alle Daten weggeschrieben wurden. Hierunter leidet dann natürlich auch die Auslösegeschwindigkeit der nachfolgenden Bilder wenn der Puffer voll ist. Hier geht der UHS-I Vertreter deutlich schneller ans Werk und auch die Bildfolge ist bei vollem Puffer spürbar schneller. Wunder sollte man aber deswegen natürlich keine erwarten. Es ist ein kleiner Vorteil, aber keine Offenbarung ;-)

Schon etwas eindrucksvoller spielt die UHS-I Karte ihren Geschwindigkeitsvorteil bei Serienaufnahmen im JPEG-Format aus. Hier schreibt die Karte die Daten so schnell weg, dass der Puffer erst gar nicht mehr voll läuft während der Class 10 Karte irgendwann die Puste ausgeht und die Bildfolge wieder langsamer wird.

Von der ebenfalls sehr hohen Lesegeschwindigkeit profitiert dann nach der Foto-Session allerdings wieder jeder, der einen aktuelleren USB 3.0 Card-Reader besitzt. Liest man die Karte aus, hat man gegenüber einer normalen Class 10 Karte eine gut vier mal höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Gerade bei großen Datenmengen, wie sie auch bei Videos auftreten können, wird man es schätzen nicht mehr so lange warten zu müssen.

Noch ein Tipp, den viele bei Speicherkarten offenbar meist nicht beherzigen. Wie fast jeder große Hersteller bietet auch Transcend eine lebenslange Garantie (30 Jahre) auf die Speicherkarte. Um in den Genuss dieser kommen zu können, muss die Karte mit der Seriennummer auf der Website von Transcend registriert werden. Die Seriennummer findet man klein aufgedruckt auf der Karte selbst.

FAZIT: eine sehr schnelle Speicherkarte zum fairen Preis.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2014 12:19 PM MEST


Asus VivoBook S200E 29,5cm (11,6 Zoll) Netbook (Intel Core i3 3217U, 1,8 GHz, 4 GB RAM, 500 GB HDD, Intel HD, Touchscreen, Win 8) grau ,QWERTZ
Asus VivoBook S200E 29,5cm (11,6 Zoll) Netbook (Intel Core i3 3217U, 1,8 GHz, 4 GB RAM, 500 GB HDD, Intel HD, Touchscreen, Win 8) grau ,QWERTZ

216 von 230 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab als Info wegen dem Modell-Chaos: ich beziehe mich auf die Variante S200E-CT182H mit dem i3 3217U Prozessor. Wie man zudem unschwer sieht ist meine Rezension etwas länger (ggf. den Link "Lesen Sie weiter..." am Ende beachten!). Diese Rezension bietet vor allem für noch Unentschlossene einige Informationen, die man vor dem Kauf wissen sollte, damit man sich später nicht ärgert.

Das Notebook bietet einen interessanten Mix aus verschiedenen Welten. So hat es äußerlich die Anmutung und gute Verarbeitung eines Ultrabooks, jedoch fehlt hierfür natürlich die Power und es ist ein wenig zu dick. Es passt von der Größe her mehr ins Netbook-Segment, bietet hierfür dann allerdings wiederum zu viel Leistung und bewegt sich von der Hardware mehr im Bereich eines Einsteiger-Notebooks. Und dann ist da noch der Touchscreen, der das Gerät sicherlich nicht zum Tablet macht, aber zumindest alles, was momentan hip ist, unter einer Haube vereint.

Das Gerät wird in einer kompakten und schlicht gehaltenen Karton-Box geliefert. Der Inhalt ist schnell aufgezählt: das Notebook, ein Handbuch sowie die üblichen Hinweiszettel und das äußerst kompakte Ladegerät mit fest verbundenem Kabel. Das Gerät selbst vermittelt einen sehr wertigen Eindruck. Displaydeckel und Gehäuse (oberer Teil) sind aus Aluminium gefertigt und die Oberfläche weist eine leichte Bürstung auf. Der Displaydeckel präsentiert sich in einem dunklen Grau mit einem Hauch ins Violette hinein. Lediglich die obere Kante besitzt vermutlich fertigungsbedingt einen Abschluss aus dunkelgrauem Kunststoff. Die Unterseite des Notebooks ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt, der eine leichte Gummierung aufweist und das Gerät dadurch griffig macht. Der harte Kontrast zwischen Ober- und Unterseite bietet zudem eine nette Illusion: das Notebook wirkt hierdurch deutlich flacher als es dies in Wirklichkeit ist. Auch die Bilder bei Amazon "lügen" durch diesen Effekt.

Die Anschlussmöglichkeiten integrieren sich gut in das moderne Gesamtdesign. Auf der linken Seite bietet das Notebook die Ladebuchse, einen Ethernet-Port (max. nur 100 MBit), HMDI, jeweils einen USB 2.0 sowie USB 3.0 Port und noch eine Öffnungen für ein Kensington-Schloss. Auf der rechten Seite befindet sich der 15-polige analoge Monitoranschluss, ein Kartenleser (Karten stehen bei Nutzung heraus), ein kombinierter Kopfhörer- und Mikrofonanschluss und noch ein weiterer USB 2.0 Anschluss. An der Kante der rechten Handballenauflage finden wir fünf unaufdringliche Status-LEDs. Diese geben Auskunft über den Betriebszustand, Akku- bzw. Ladezustand, Festplattenaktivität, WLAN und Caps-Lock. Betriebs- und Ladezustand lassen sich auch bei geschlossenem Display ablesen da sich hierfür auch an der vorderen Kante entsprechende Aussparungen befinden.

Die Tastatur gehört zur Chiclet-Gattung, wodurch die Tasten zum einen flach sind und keine Wölbung aufweisen, und zum anderen leicht versetzt zueinander stehen und nicht direkt nebeneinander wie man dies von einer klassischen Tastatur kennt. Die Beschriftung der Tasten ist leider nur aufgeklebt, so dass es denkbar ist, dass sich die Beschriftung auf sehr lange Zeit gesehen vielleicht lösen könnte. Der Tastenhub ist ziemlich kurz und weich. In Kombinationen mit den Abständen zwischen den einzelnen Tasten wird dies auf so manchen am Anfang etwas befremdlich wirken und man muss sich erst daran gewöhnen.

Das Touchpad ist großzügig dimensioniert und unterstützt Multitouch-Eingaben mit mehreren Fingern. Zoomen, Scrollen und typische Windows 8 Gesten sind also kein Problem - oder vielleicht doch... Der mitgelieferte Treiber für das Touchpad scheint alles andere als ausgereift zu sein. So werden manche Gesten nicht auf Anhieb korrekt erkannt und auch sonst wirkt das Touchpad manchmal hakelig. Mein Tipp: runter mit dem Mist und einen anderen Treiber verwenden. So lässt sich bei Samsung für deren Notebook Modell NP540U3C das Treiberpaket 11.7.2.1 herunterladen, welches auch auf dem Asus funktioniert. Der Unterschied ist so groß wie der zwischen Tag und Nacht. Jetzt blüht das Touchpad erst richtig auf. So weit alles fein? - Nicht ganz. Bei mir war das Touchpad nicht 100%ig ebenmäßig verbaut. In der oberen linken Ecke steht es leicht höher. Fährt man mit dem Finger drüber merkt man dies auch da es nicht bündig mit dem Gehäuse abschließt. Recherchen in Google förderten noch weitere Anwender ans Tageslicht die diesen verschmerzbaren Schönheitsmakel ebenfalls besitzen.

Zeit für den ersten Start. Der Lüfter fängt direkt an zu säuseln und die Platte summt geringfügig wahrnehmbar und begleitet von einem minimalen Ticken des Schreib-/Lesekopfs vor sich hin. Während Windows für mich vorbereitet wird störe ich mich jetzt schon an dem Lüfter, doch hier wird später ein Update auf die neuste BIOS Version Abhilfe schaffen, so dass das Gerät dann meist leise aber immer noch wahrnehmbar arbeitet. Was als nächstes im wahrsten Sinne des Wortes negativ ins Auge sticht ist das Display. Ich wusste im Vorfeld, dass ein TN-Panel verbaut ist, und man dementsprechend mit einer mäßigen Blickwinkelstabilität rechnen musste, doch was Asus hier präsentiert lag deutlich hinter meinen Erwartungen.

Egal wie sehr man am Neigungswinkel des Displays herumspielt oder den Kopf auch bewegt, es gibt keine Möglichkeit eine gleichmäßige Darstellung zu bekommen. Immer ist ein unterschiedlicher Verlauf in der Farbwiedergabe von oben nach unten zu erkennen. Dies enttäuscht mich insofern da selbst mein vier Jahre altes Billig-Netbook (ebenfalls mit TN-Panel) hier gefühlt 5x besser abschneidet. Immerhin ist die Ausleuchtung recht gleichmäßig und die Farben an sich wirken vernünftig, was aber wie erwähnt auch wieder stark vom jeweiligen Blickwinkel abhängt. Die maximale Helligkeit des Displays ist innerhalb von einem Gebäude auch in Fensternähe ausreichend. Im Freien mit Sonnenschein beginnt jedoch direkt der Blindflug denn hierfür bietet das Display nicht genügend Leuchtkraft. Umgekehrt lässt es sich allerdings enorm stark abdunkeln, was die Augen bei Schummerbeleuchtung oder kompletter Dunkelheit nicht unnötig strapaziert.

Das Display spiegelt, was erst mal kein direktes Problem ist, allerdings je nach Umgebung zu einem werden kann wenn Reflexionen den eigentlichen Bildinhalt überlagern. Noch interessant zu wissen ist, dass man das Display nur um rund 135° nach hinten klappen kann. Dies reicht normalerweise aus, aber viele andere Geräte bieten hier meist etwas mehr. Das Display beherbergt auch noch eine einfache Webcam, die durchschnittliche Bilder liefert. Bei wenig Umgebungslicht ist die Darstellungsqualität annehmbar und reicht noch für einen Video-Chat aus.

Die ersten Schritte in Windows 8 (hatte ich bisher noch nicht) sind vor allem durch Herumexperimentieren geprägt. Anfänglich dachte ich den Touchscreen würde ich eher als nette Dreingabe ansehen und nicht oft nutzen, doch es stellte sich schnell das Gegenteil ein. Die Bedienung mittels Touchscreen geht flott von der Hand und macht vor allem richtig Spaß. Ein kleiner Wermutstropfen ist hierbei allerdings das Display an sich. Es reagiert zwar schon bei leichten Berührungen sehr präzise, doch auch diese reichen aus, dass das Display immer leicht nachfedert. Wer etwas grobmotorisch veranlagt ist wird hier möglicherweise schnell genervt sein.

Beim Starten von Apps macht sich durchaus auch bemerkbar, dass hier nur eine klassische Festplatte mit 5.400 Umdrehungen arbeitet. Bei manchen Apps schaut man erst mal für einen Moment auf die Lade-Animation und im Desktop Betrieb mit mehreren Programmen gleichzeitig dauert es auch gerne mal ein wenig länger. Da kommt schnell der Wunsch nach einer SSD auf, die aber natürlich preislich bei diesem Gerät nicht mehr drin war. Wer möchte kann hier aber selber Hand anlegen. Die Unterseite des Geräts lässt sich nach dem Lösen der Schrauben und einem beherzten Ziehen abnehmen. Die Festplatte ist direkt zugänglich und kann relativ einfach getauscht werden. Wichtig ist, dass man im Falle einer SSD eine Version mit 7mm Bauhöhe nimmt da größere Varianten hier keinen Platz finden. Als passende SSD sei hier beispielhaft die populäre Samsung 830er Serie genannt.

Wo das Gerät schon mal auf ist: WLAN ist als Mini-PCIe gesteckt und ebenso wie auch der Akku austauschbar. Der RAM ist hingegen fest verlötet und lässt sich weder erweitern noch austauschen. Der Lüfter ist ebenfalls zugänglich und kann so bei Bedarf auch mal gesäubert werden falls das Gerät irgendwann lauter wird.

Lautstark geht es mit den Lautsprechern weiter. Diese haben mich wirklich überrascht da sie gemessen an der Größe des Notebooks einen relativ harmonischen Klang produzieren bei dem man sogar von einem Bass reden kann und nicht nur einen "Blipp" wie man das von manch anderen Gerät kennt. Auch das Klangfeld an sich wirkt breit aufgestellt da Asus clever genug war das Gehäuse als eine Art Tunnel zu nutzen, wodurch man einen schönen Stereo-Effekt erhält. Auch die maximale Lautstärke ist beachtlich und wird man sicherlich im Alltag niemals benötigen. Leider kommt aber auch das Soundsystem nicht ganz ohne einen Dämpfer davon. Wenn das Gerät Ton wiedergibt werden Anfang und Ende stets von einem Klack-Geräusch aus den Lautsprechern begleitet. Ich habe den Verdacht, dass sich hier der Verstärker einfach bei der Tonwiedergabe immer zu- und wieder abschaltet, wodurch dieses Störgeräusch entsteht. Es ist eher harmlos, doch in leiser Umgebung fällt es stets auf - vor allem bei Systemtönen da diese meistens leise enden und dann kommt plötzlich dieses Klack-Geräusch.

Mein persönliches Highlight - im negativen Sinne - ist jedoch das Kühlsystem des Notebooks, welches mich dann auch dazu gebracht hat das Gerät wieder zurück zu senden. Je nach Last dreht der Lüfter trotz BIOS-Update schon gerne mal ein wenig aufdringlicher hoch. Ich würde es unter Last als gerade noch akzeptabel bezeichnen, doch der Lüfter ist hier nur eine Komponente eines viel größeren Problems: dieses Notebook ist einfach nicht in der Lage den Prozessor ausreichend zu kühlen, was vor allem auf die Leistung fatale Folgen hat. Bei Volllast kann man mit entsprechenden Programmen zusehen wie die Temperatur des Prozessors nach ca. einer halben Minute 80°C und mehr erreicht. Der Lüfter läuft dann bereits lautstark auf Hochtouren und kommt gegen die Hitze einfach nicht mehr an. In Folge dessen fängt der Prozessor an sich selber herunter zu takten um nicht den Hitzetod zu sterben. Die Temperatur steigt dabei trotzdem immer noch langsam weiter an. Dieses Trauerspiel nimmt erst bei 1,2 GHz ein Ende denn dann haben sich entstehende Hitze und Kühlung eingependelt. In Anbetracht der Tatsache, dass hier eigentlich 1,8 GHz arbeiten sollten, büßt man so unter längeren Last-Phasen bis zu ein Drittel der Leistung ein!

Dies ist enorm ärgerlich denn eigentlich würde die integrierte Grafikeinheit HD4000 auch mal zum Spielen einladen. Weniger anspruchsvolle Spiele sollten mit geringen Grafikeinstellung gut spielbar sein; nur leider schießt die Temperatur hier erst recht in die Höhe, was die Spiele wieder zur Ruckelpartie macht da sich dann schließlich auch der Prozessor herunter taktet. Je nach Einsatzzweck wird man aber selbst als "harmloser" Anwender auf Probleme mit der Kühlung stoßen. Wer das Gerät z. B. auf dem Schoß nutzen möchte versperrt hierdurch direkt einen größeren Teil der einzigen Luftzufuhr am Boden des Geräts. Auf dem Sofa sollte man das Notebook lieber erst gar nicht abstellen da die Öffnungen dann durch die nachgiebige Oberfläche komplett verschlossen werden.

Fazit: vom Design und auch der Verarbeitung her ist Asus hier ein sehr schönes Gerät gelungen, das wie Eingangs erwähnt viel gutes zu einem Ganzen zusammenführt und das zu einem sehr attraktiven Preis. Es ist mit seinen kompakten Maßen und einem Gewicht von knapp 1,4 kg als mobile Begleitung gut geeignet. Die Touchbedienung eröffnet einem neue Möglichkeiten und macht unter Windows 8 richtig Spaß. Ein Notebook bei dem ich jedoch nicht die ganze Leistung uneingeschränkt nutzen kann ist für mich eine Fehlkonstruktion. Wer sich das Notebook in erster Linie zum Surfen, Mailen und den üblichen Office-Kram anschaffen will wird evtl. über die thermischen Probleme und auch die Einschränkungen mit der Bilddarstellung hinwegsehen können. Für diesen Aufgabenbereich ist das Gerät auf jeden Fall sehr gut geeignet. Wer sich allerdings mehr als Power-User sieht, der alles machen will, was mit einem PC möglich ist, der sollte lieber die Finger von diesem Notebook lassen.
Kommentar Kommentare (23) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2014 12:34 PM CET


Garnier Hand Cocoon Pflege-Konzentrat, 3er Pack (3 x 100 ml)
Garnier Hand Cocoon Pflege-Konzentrat, 3er Pack (3 x 100 ml)
Preis: EUR 9,03

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wunder aus der Tube, 5. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sobald die kalte Jahreszeit kommt sind meine Hände vor allem in den Zwischenräumen bei den Fingern immer sehr trocken und teilweise rissig. Ich schmiere die Hände allerdings meist nur vor dem Schlafen gehen ein da die bisher ausprobierten Cremes immer einen nervenden Fettfilm auf der Haut hinterlassen, was ich so gar nicht ausstehen kann: alles was man anfasst wird dann ebenfalls direkt verschmiert. Hier kann die Garnier Creme meiner Meinung nach am besten punkten. Die Creme zieht nicht nur schnell ein, sondern sie hinterlässt auch keinen nennenswert schmierigen Film auf der Haut. Man merkt zwar irgendwie, dass etwas auf der Haut ist, aber es fühlt sich angenehm an und stört nicht. Da benutzt man auch gerne wieder seine Hände nach dem Auftragen.

Nach ein paar Tagen und regelmäßiger Anwendung (1 bis 2 mal am Tag) kann ich auch sehen, dass sich meine Haut nach und nach wieder erholt. Neben der guten Feuchtigkeitsversorgung wird die Haut also auch gleich noch "repariert". Die Creme hat übrigens einen sehr angenehmen Duft. Am ehesten vergleichbar mit süßen Kaubonbons ;-)

Ausgehend von den bisher verwendeten Cremes hätte ich mir gewünscht diese hier früher entdeckt zu haben. Sofern Garnier nicht auf die dumme Idee kommt diese Creme einzustellen, werde ich diese sicherlich noch sehr sehr lange weiter verwenden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2012 12:25 PM CET


Toshiba HDTB107EK3AA STOR.E Basics 750GB externe Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll) USB 3.0) schwarz
Toshiba HDTB107EK3AA STOR.E Basics 750GB externe Festplatte (6,4 cm (2,5 Zoll) USB 3.0) schwarz
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 53,94

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mobiles Datengrab für alle Zwecke, 31. August 2012
Toshiba liefert die externe Platte in einem stabilen Karton, wobei die Platte selbst nochmal zusätzlich geschützt in eine Art Eierkarton eingeschlagen ist. Zum Lieferumfang gehören ansonsten noch ein USB 3.0 Kabel, diverse ausländische Garantiekärtchen und eine knapp gehaltene Anleitung in zahlreichen Sprachen.

Das schwarze Kunststoffgehäuse ist eher unspektakulär und recht dünnwandig da man schon bei leichtem Druck merkt wie es nachgibt. Immerhin ist es sauber verarbeitet, besitzt am Boden vier Gummifüßchen und die Oberfläche ist leicht aufgeraut, was die Festplatte griffig macht und Staub springt einem dadurch auch nicht so schnell ins Auge ;-)

Mit den Maßen 12 x 7,8 x 1,4 cm und einem Gewicht von nur 135 Gramm kann man die Festplatte auch mühelos in der Hosentasche verstauen. Das beiliegende Kabel (inkl. Stecker) ist mit 46,5 cm Länge recht knapp bemessen und gehört auf Grund seiner Dicke eher zur unflexibleren Sorte.

Im Gehäuse selbst schlummert eine Platte mit 5.400 U/Min. und 750GB Speicherplatz. Verbindet man die Platte mit dem PC leuchtet auf der Oberseite dezent eine blaue LED und vom Motor ist bei näherem Hinhören ein leises Surren zu vernehmen. Zugriffe signalisiert die LED durch Blinken und es ist vom Schreib-/Lesekopf ein leises Ticken zu hören. Insgesamt ist die Platte im Betrieb jedoch kaum wahrnehmbar.

Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit verläuft von außen nach innen nahezu identisch. Maximal sind rund 106 MB/Sek. möglich während das Minimum bei etwa 50 MB/Sek. liegt. Nähere Details können den beiden von mir hochgeladenen Diagrammen entnommen werden. Die Zugriffszeit schwankt im Mittel um die 18 bis 19 Millisekunden herum. Für die Experten noch die gemessene IOPS Performance: 56@512B, 57@4KB, 54@64KB, 33@1MB.
Von der allgemeinen Performance steht die externe Platte einer intern verbauten Platte mit diesen Werten nur in geringem Umfang nach.

Wer die Platte an einem USB 2.0 Anschluss nutzt muss sich mit deutlich weniger Geschwindigkeit begnügen (~32 MB/Sek.), wird aber damit "belohnt", dass die LED jetzt weiß statt blau leuchtet. Ein anderes Kabel ist in dem Fall allerdings nicht nötig. Das beiliegende Kabel funktioniert hier genau so.

Den einzig möglichen Schwachpunkt sehe in an der USB-Buchse, die beim Einstecken des Kabels leicht nachgibt. Leider kann man nicht einsehen, ob die Buchse ordentlich fest auf der Platine sitzt oder noch anderweitig gestützt wird, so dass die Zeit zeigen wird, was das ganze langfristig taugt.

Alles in allem eine klassische externe Festplatte ohne nennenswerte Besonderheiten, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.
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Dakine Kulturbeutel GROOMER
Dakine Kulturbeutel GROOMER

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stabiles Platzwunder in schönem Design, 11. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dakine Kulturbeutel GROOMER (Ausrüstung)
Der GROOMER Kulturbeutel bietet auf jeden Fall etwas für sein Geld: das Design ist elegant und funktionell, ebenso lässt die Verarbeitung keine Wünsche offen. Das Material ist griffig und formstabil - also kein Beutel, der schon vom bloßen Ansehen in sich zusammenfällt. Die Seiten, sowie der Rücken und Boden sind leicht gepolstert; lediglich der Bereich von der Öffnungen bis zur Stirn ist dünner gehalten.

Das Hauptfach mag auf den ersten Blick nicht sonderlich groß wirken, doch man bekommt mehr hinein als man selber vermuten mag: Deo, Rasierer, Rasierschaum, Duschgel, Shampoo, Zahnbürste, Zahnpasta und weiterer Kleinkram. Im Hauptfach findet man an der Klappe noch ein Netz-Fach mit Reißverschluss. Hier kann man gut lose kleinere Sachen unterbringen. An der Stirnseite findet man ein weiteres verschließbares Fach, das recht schmal ausfällt. Durch seine Länge ist es z. B. für Gegenstände wie einen Kamm ideal.

Der insgesamt sehr leichte Kulturbeutel kann an einer großzügigen Schlaufe auch irgendwo aufgehängt werden wenn mal kein Platz zum Abstellen vorhanden ist. Das Nylonmaterial kann man einfach reinigen falls versehentlich etwas ausläuft. Durch die wertige Verarbeitung hätte ich auch keine Skrupel den Beutel einfach in die Waschmaschine zu stecken.


WMF 1502569990 Espressolöffel Set 6 Stück Lafer by WMF
WMF 1502569990 Espressolöffel Set 6 Stück Lafer by WMF

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Löffel für das typische Espresso-Gefühl, 11. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei einem Espresso ist alles irgendwie etwas kleiner und genau da passt dieser Löffel perfekt hin. Durch seine geringe Länge und schlanke Formgebung lässt der Löffel klar erkennen, wofür er gemacht wurde. Dass man hier keinen 08/15 Teelöffel vor sich hat haben auch Gäste schon positiv bemerkt. Die am Griffende befindliche Gravur "LAFER by WMF" mag Geschmackssache sein. Mir persönlich gefällt sie gut da sie dem Löffel etwas markantes verleiht und diesen nicht ganz so langweilig erscheinen lässt. Einen Eindruck hiervon vermittelt mein Kundenbild.

Die Verarbeitung ist makellos. Die Löffel sind einzeln in Folie eingepackt gewesen, glänzen bzw. spiegeln ohne jegliche Kratzer und vermitteln auch sonst einen sehr hochwertigen Eindruck.
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HP ZR2440W 60,9cm 24Zoll LED Monitor
HP ZR2440W 60,9cm 24Zoll LED Monitor

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Farbneutraler und stromsparender Allrounder, 18. März 2012
Nachdem mir mein EIZO S1910 einfach zu klein wurde musste mal etwas neues her. Wer diesen Monitor kennt kann sich meine hohen Erwartungen vorstellen und sie wurden voll und ganz vom ZR2440W erfüllt. Bestellt man das gute Stück erhält man wenige Tage später ein Paket mit folgendem Inhalt:

- Monitor samt abnehmbarem Monitorfuß
- Stromkabel
- DVI-Kabel
- DisplayPort-Kabel
- USB-Kabel
- CD mit Handbuch und Programmen
- Ein paar Hinweiszettel, die eh keiner liest ;-)

Der Standfuß des Monitors vermittelt einen wertigen Eindruck und ist am Boden mit Metalleinlagen verstärkt, die auch durch ihr Gewicht verhindern, dass der Monitor verschoben wird wenn man ihn dreht oder in seiner Neigung verändert. Der Fuß ist mit wenigen Handgriffen montiert und ebenso schnell auch wieder abgenommen da hier eine Verriegelung statt Schrauben zur Anwendung kommt. Der Monitor ist höhenverstellbar, lässt sich neigen und kann gedreht werden (Swivel und Pivot). In der tiefsten Position hat die untere Monitorkante ca. 6 cm Abstand zum Tisch. In der höchsten Position sind es wiederum 16 cm. Öffnungen im Fuß erlauben zudem ein gewisses Maß an Kabelmanagement.

Der Monitor selbst ist in einem leicht aufgerauten matten schwarz gehalten, das an den äußeren Kanten von einer silbernen Einlage umlaufen wird und dem Monitor ein edles und unaufdringliches Erscheinungsbild beschert. An der Rückseite findet man einen analogen Audioausgang, DisplayPort-Anschluss, HDMI-Anschluss, DVI-D-Anschluss, USB-Upstream und zwei weitere USB-Anschlüsse für den Downstream. Letzteres gibt es zudem auch nochmal auf der linken Kante des Monitors uns ist sehr praktisch um mal schnell einen USB-Stick oder ein Kartenlesegerät anzuschließen. Zu guter Letzt: man mag es kaum glauben, aber dieser Monitor bietet sogar die Rarität eines Netzschalters falls man den Monitor komplett abschalten möchte.

Auf der Vorderseite prangt oben ein kleines HP Logo auf dem insgesamt recht schmalen Rahmen, der unten rechts auch die 5 Kunststofftasten für das Monitormenü (OSD) beherbergt. Das OSD steht natürlich auch in deutscher Sprache zur Vefügung und hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck. Auf das Bild selbst kann man durch Einstellung der Helligkeit, des Kontrastes und der drei Farbkanäle Einfluss nehmen. Die weiteren Menüs beschäftigen sich mit Dingen wie Energiesparmodus, Quellenauswahl, Bilddarstellung etc. Hervorzuheben sind hier die Möglichkeit die kleine blaue LED abzuschalten und bei einem Bildsignal mit kleinerer Auflösung (nicht bei allen) zu bestimmen ob es auf die volle Bildfläche oder seitengerecht gestreckt werden soll; auch eine 1:1 Darstellung ist möglich.

Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet mit weißen LEDs. Die Ansteuerung dieser LEDs funktioniert mittels Pulsweitenmodulation (PWM). Bei dieser Methode wird die Helligkeit nicht durch die Stromstärke geregelt, sondern durch blitzschnelles Ein- und Ausschalten der LEDs. Das Licht pulsiert genau genommen, was das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann. Es gibt allerdings Menschen, die trotz der hohen Frequenz ein leichtes Flimmern wahrnehmen oder Kopfschmerzen bekommen wenn sie länger an dem Monitor arbeiten.

Die Ausleuchtung empfinde ich insgesamt als sehr gleichmäßig. Die Helligkeit lässt sich von mir mittels Colorimeter geprüft im Bereich 34 bis 328 cd/m² einstellen. Wem die Werte nichts sagen: Das Bild lässt sich enorm dunkel aber ebenso auch extrem hell einstellen. Hier punktet der ZR2440W gegenüber seinem Vorgänger, der z. B. bei niedrigster Helligkeitseinstellungen noch rund 100 cd/m² liefert, was abends einfach zu hell ist.

Bei der Farbtreue schlägt sich der Monitor sehr gut. Schon im Auslieferungszustand bescheinigt ihm das Colorimeter eine gute Darstellungsqualität. Dreht man ein wenig an den Reglern und führt eine Kalibrierung durch erreicht der Monitor Werte, die schon fast perfekt sind. Dies ist insofern erstaunlich da das verbaute Panel zur Bilddarstellung nur mit 6 Bit arbeitet und dadurch schon aus technischer Sicht ein "Handicap" hat. Hier scheint man dies jedoch gut durch die Ansteuerungselektronik im Griff zu haben. Dennoch gibt es kleine Patzer, die sich so nicht lösen lassen. Bei reinen Farbverläufen kann man ein leichtes Banding sehen, sprich es entstehen leicht angedeutete Treppenstufen da der Monitor nicht die nötigen Farben für einen makellosen Übergang darstellen kann. Dies sollte man nicht überbewerten da man solche Reinstverläufe in der Regel nicht hat und das Problem unter realen Arbeitsbedienungen in der Regel nur selten antreffen wird.

Der von mir gemessene Kontrast liegt nach der Kalibrierung bei rund 1220:1. Positiv zu erwähnen ist hierbei, dass der Kontrast dank der LED Hintergrundbeleuchtung über den gesamten Helligkeitsbereich stabil bleibt. Ob der Monitor dunkel oder hell eingestellt ist hat somit keinen Einfluss auf den Kontrast.

Die Blickwinkel sind dank des verbauten IPS Panel sehr groß. Um ernsthafte Farbverfälschungen zu provozieren muss man schon extrem schräg auf den Monitor schauen. Aus normaler Sitzposition wird man keinerlei Probleme haben. Lediglich bei schwarz und sehr dunklen Grautönen merkt man, dass sich das Bild etwas aufhellen kann, was allerdings normal für diesen Panel-Typ ist.

Natürlich lädt der Monitor auch ein um mal eine Runde zu zocken. Hier kann ich für mich persönlich nichts negatives feststellen. Ein geringfügiges Schlieren ist vereinzelt auszumachen wenn man sich bewusst darauf konzentriert, was unter realen Bedingungen gar nicht möglich ist wenn man wirklich spielt. Das OSD bietet die Möglichkeit eine Overdrive-Funktion ein- oder auszuschalten. Hierbei werden die Pixel durch einen gezielten Spannungsimpuls schneller gedreht um ein Verwischen zu verhindern. Mit gezielten Tests kann man einen Unterschied ausmachen, real gespielt merke ich allerdings auch in Shootern wie Battlefield 3 kaum einen Unterschied.

Ein Inputlag, sprich eine Verzögerung der Bildausgabe zwischen Grafikkarte und Monitor, von rund 20 ms ist laut der Review-Seiten Prad.de und TFTcentral.co.uk vorhanden aber von mir nicht feststellbar. Der Monitor reagiert für mein Empfinden sofort auf Mausbewegungen und in Spielen kann ich keinen Nachteil ausmachen.

HP legt auf der CD den HP Display Assistent bei. Ein Programm mit dem sich der Monitor vom PC aus steuern lässt. Das Programm bietet im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das OSD - nur eben hübsch verpackt. Die Software kommuniziert per DDC (Display Data Channel) über das Monitorkabel mit dem Monitor. Die Software gefällt mir persönlich nicht wirklich, was vor allem daran liegt, dass sie unglaublich träge ist und zudem keinen echten Mehrwert bietet. Was ich hier vermisse wären Hotkeys um mal schnell per Tastatur etwas zu ändern. Auch Vorgaben wie das Aufhellen oder Abdunkeln des Monitors lassen sich nicht individuell einstellen. Das einzige Highlight der Software ist die Desktop-Partition, die ganz nett ist. Der Monitor lässt sich in verschiedene Bereiche unterteilen. Die laufenden Programme bekommen als aktives Fenster ein kleines zusätzlichen Icon eingeblendet sobald man mit der Maus an der oberen rechten Ecke ist. Hier kann man das Programm dann schnell einer Desktop-Partition zuweisen.

Beim Stromverbrauch genehmigt sich der Monitor von mir gemessen im Standbyzustand 0,4W und im ausgeschalteten Zustand 0,3W. Betätigt man den kleinen Netzschalter wird natürlich keinerlei Strom gezogen. Im Betrieb hängt der Verbrauch von der Helligkeit sowie dem dargestellten Inhalt ab. Hier bewegt man sich zwischen 13,1 und 39,8W. Bei z. B. 40% Helligkeit liegt man bei rund 25W mit normaler Bilddarstellung.

Mein Fazit: mit dem Monitor bin ich sehr zufrieden. Die Bilddarstellung überzeugt und profitiert vom hohen Kontrast sowie einer guten Farbreproduktion. Dass sich die Helligkeit in einem sehr großzügigen Bereich einstellen lässt kommt mir sehr entgegen und ist stets ein Killerkriterium für mich. Das gleichbleibende Kontrastverhältnis sorgt auch bei niedriger Helligkeit für maximalen Farbspaß. Beim Zocken gibt es keinerlei Einschränkungen und auch negative Einflüsse durch die PWM-Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung kann ich nicht ausmachen. Der Monitor ist zudem unabhängig von der eingestellten Helligkeit absolut lautlos.
Auf der negativen Seite steht das Banding-Problem, was der Monitor aufweist, aber im Alltag in der Regel keine all zu große Rolle spielen wird. Beim OSD hätte ich mir gewünscht, dass man mit +/- direkt die Helligkeit einstellen kann - so muss man erst mal ins Menü, was zwar recht fix geht (2x Menü-Taste, Helligkeit einstellen, 3x Menü-Taste) wenn man es ein paar Mal gemacht hat, aber man hätte es auch anders lösen können. Die Software halte ich für nicht ausreichend durchdacht und zum anderen reagiert sie quälend langsam.
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HP ZR2440W 61 cm (24 Zoll) LED-Monitor (HDMI, DVI-D, DisplayPort, 6ms Reaktionszeit)
HP ZR2440W 61 cm (24 Zoll) LED-Monitor (HDMI, DVI-D, DisplayPort, 6ms Reaktionszeit)

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Farbneutraler und stromsparender Allrounder, 26. Februar 2012
Nachdem mir mein EIZO S1910 einfach zu klein wurde musste mal etwas neues her. Wer diesen Monitor kennt kann sich meine hohen Erwartungen vorstellen und sie wurden voll und ganz vom ZR2440W erfüllt. Bestellt man das gute Stück erhält man wenige Tage später ein Paket mit folgendem Inhalt:

- Monitor samt abnehmbarem Monitorfuß
- Stromkabel
- DVI-Kabel
- DisplayPort-Kabel
- USB-Kabel
- CD mit Handbuch und Programmen
- Ein paar Hinweiszettel, die eh keiner liest ;-)

Der Standfuß des Monitors vermittelt einen wertigen Eindruck und ist am Boden mit Metalleinlagen verstärkt, die auch durch ihr Gewicht verhindern, dass der Monitor verschoben wird wenn man ihn dreht oder in seiner Neigung verändert. Der Fuß ist mit wenigen Handgriffen montiert und ebenso schnell auch wieder abgenommen da hier eine Verriegelung statt Schrauben zur Anwendung kommt. Der Monitor ist höhenverstellbar, lässt sich neigen und kann gedreht werden (Swivel und Pivot). In der tiefsten Position hat die untere Monitorkante ca. 6 cm Abstand zum Tisch. In der höchsten Position sind es wiederum 16 cm. Öffnungen im Fuß erlauben zudem ein gewisses Maß an Kabelmanagement.

Der Monitor selbst ist in einem leicht aufgerauten matten schwarz gehalten, das an den äußeren Kanten von einer silbernen Einlage umlaufen wird und dem Monitor ein edles und unaufdringliches Erscheinungsbild beschert. An der Rückseite findet man einen analogen Audioausgang, DisplayPort-Anschluss, HDMI-Anschluss, DVI-D-Anschluss, USB-Upstream und zwei weitere USB-Anschlüsse für den Downstream. Letzteres gibt es zudem auch nochmal auf der linken Kante des Monitors uns ist sehr praktisch um mal schnell einen USB-Stick oder ein Kartenlesegerät anzuschließen. Zu guter Letzt: man mag es kaum glauben, aber dieser Monitor bietet sogar die Rarität eines Netzschalters falls man den Monitor komplett abschalten möchte.

Auf der Vorderseite prangt oben ein kleines HP Logo auf dem insgesamt recht schmalen Rahmen, der unten rechts auch die 5 Kunststofftasten für das Monitormenü (OSD) beherbergt. Das OSD steht natürlich auch in deutscher Sprache zur Vefügung und hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck. Auf das Bild selbst kann man durch Einstellung der Helligkeit, des Kontrastes und der drei Farbkanäle Einfluss nehmen. Die weiteren Menüs beschäftigen sich mit Dingen wie Energiesparmodus, Quellenauswahl, Bilddarstellung etc. Hervorzuheben sind hier die Möglichkeit die kleine blaue LED abzuschalten und bei einem Bildsignal mit kleinerer Auflösung (nicht bei allen) zu bestimmen ob es auf die volle Bildfläche oder seitengerecht gestreckt werden soll; auch eine 1:1 Darstellung ist möglich.

Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet mit weißen LEDs. Die Ansteuerung dieser LEDs funktioniert mittels Pulsweitenmodulation (PWM). Bei dieser Methode wird die Helligkeit nicht durch die Stromstärke geregelt, sondern durch blitzschnelles Ein- und Ausschalten der LEDs. Das Licht pulsiert genau genommen, was das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann. Es gibt allerdings Menschen, die trotz der hohen Frequenz ein leichtes Flimmern wahrnehmen oder Kopfschmerzen bekommen wenn sie länger an dem Monitor arbeiten.

Die Ausleuchtung empfinde ich insgesamt als sehr gleichmäßig. Die Helligkeit lässt sich von mir mittels Colorimeter geprüft im Bereich 34 bis 328 cd/m² einstellen. Wem die Werte nichts sagen: Das Bild lässt sich enorm dunkel aber ebenso auch extrem hell einstellen. Hier punktet der ZR2440W gegenüber seinem Vorgänger, der z. B. bei niedrigster Helligkeitseinstellungen noch rund 100 cd/m² liefert, was abends einfach zu hell ist.

Bei der Farbtreue schlägt sich der Monitor sehr gut. Schon im Auslieferungszustand bescheinigt ihm das Colorimeter eine gute Darstellungsqualität. Dreht man ein wenig an den Reglern und führt eine Kalibrierung durch erreicht der Monitor Werte, die schon fast perfekt sind. Dies ist insofern erstaunlich da das verbaute Panel zur Bilddarstellung nur mit 6 Bit arbeitet und dadurch schon aus technischer Sicht ein "Handicap" hat. Hier scheint man dies jedoch gut durch die Ansteuerungselektronik im Griff zu haben. Dennoch gibt es kleine Patzer, die sich so nicht lösen lassen. Bei reinen Farbverläufen kann man ein leichtes Banding sehen, sprich es entstehen leicht angedeutete Treppenstufen da der Monitor nicht die nötigen Farben für einen makellosen Übergang darstellen kann. Dies sollte man nicht überbewerten da man solche Reinstverläufe in der Regel nicht hat und das Problem unter realen Arbeitsbedienungen in der Regel nur selten antreffen wird.

Der von mir gemessene Kontrast liegt nach der Kalibrierung bei rund 1220:1. Positiv zu erwähnen ist hierbei, dass der Kontrast dank der LED Hintergrundbeleuchtung über den gesamten Helligkeitsbereich stabil bleibt. Ob der Monitor dunkel oder hell eingestellt ist hat somit keinen Einfluss auf den Kontrast.

Die Blickwinkel sind dank des verbauten IPS Panel sehr groß. Um ernsthafte Farbverfälschungen zu provozieren muss man schon extrem schräg auf den Monitor schauen. Aus normaler Sitzposition wird man keinerlei Probleme haben. Lediglich bei schwarz und sehr dunklen Grautönen merkt man, dass sich das Bild etwas aufhellen kann, was allerdings normal für diesen Panel-Typ ist.

Natürlich lädt der Monitor auch ein um mal eine Runde zu zocken. Hier kann ich für mich persönlich nichts negatives feststellen. Ein geringfügiges Schlieren ist vereinzelt auszumachen wenn man sich bewusst darauf konzentriert, was unter realen Bedingungen gar nicht möglich ist wenn man wirklich spielt. Das OSD bietet die Möglichkeit eine Overdrive-Funktion ein- oder auszuschalten. Hierbei werden die Pixel durch einen gezielten Spannungsimpuls schneller gedreht um ein Verwischen zu verhindern. Mit gezielten Tests kann man einen Unterschied ausmachen, real gespielt merke ich allerdings auch in Shootern wie Battlefield 3 kaum einen Unterschied.

Ein Inputlag, sprich eine Verzögerung der Bildausgabe zwischen Grafikkarte und Monitor, von rund 20 ms ist laut der Review-Seiten Prad.de und TFTcentral.co.uk vorhanden aber von mir nicht feststellbar. Der Monitor reagiert für mein Empfinden sofort auf Mausbewegungen und in Spielen kann ich keinen Nachteil ausmachen.

HP legt auf der CD den HP Display Assistent bei. Ein Programm mit dem sich der Monitor vom PC aus steuern lässt. Das Programm bietet im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das OSD - nur eben hübsch verpackt. Die Software kommuniziert per DDC (Display Data Channel) über das Monitorkabel mit dem Monitor. Die Software gefällt mir persönlich nicht wirklich, was vor allem daran liegt, dass sie unglaublich träge ist und zudem keinen echten Mehrwert bietet. Was ich hier vermisse wären Hotkeys um mal schnell per Tastatur etwas zu ändern. Auch Vorgaben wie das Aufhellen oder Abdunkeln des Monitors lassen sich nicht individuell einstellen. Das einzige Highlight der Software ist die Desktop-Partition, die ganz nett ist. Der Monitor lässt sich in verschiedene Bereiche unterteilen. Die laufenden Programme bekommen als aktives Fenster ein kleines zusätzlichen Icon eingeblendet sobald man mit der Maus an der oberen rechten Ecke ist. Hier kann man das Programm dann schnell einer Desktop-Partition zuweisen.

Beim Stromverbrauch genehmigt sich der Monitor von mir gemessen im Standbyzustand 0,4W und im ausgeschalteten Zustand 0,3W. Betätigt man den kleinen Netzschalter wird natürlich keinerlei Strom gezogen. Im Betrieb hängt der Verbrauch von der Helligkeit sowie dem dargestellten Inhalt ab. Hier bewegt man sich zwischen 13,1 und 39,8W. Bei z. B. 40% Helligkeit liegt man bei rund 25W mit normaler Bilddarstellung.

Mein Fazit: mit dem Monitor bin ich sehr zufrieden. Die Bilddarstellung überzeugt und profitiert vom hohen Kontrast sowie einer guten Farbreproduktion. Dass sich die Helligkeit in einem sehr großzügigen Bereich einstellen lässt kommt mir sehr entgegen und ist stets ein Killerkriterium für mich. Das gleichbleibende Kontrastverhältnis sorgt auch bei niedriger Helligkeit für maximalen Farbspaß. Beim Zocken gibt es keinerlei Einschränkungen und auch negative Einflüsse durch die PWM-Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung kann ich nicht ausmachen. Der Monitor ist zudem unabhängig von der eingestellten Helligkeit absolut lautlos.
Auf der negativen Seite steht das Banding-Problem, was der Monitor aufweist, aber im Alltag in der Regel keine all zu große Rolle spielen wird. Beim OSD hätte ich mir gewünscht, dass man mit +/- direkt die Helligkeit einstellen kann - so muss man erst mal ins Menü, was zwar recht fix geht (2x Menü-Taste, Helligkeit einstellen, 3x Menü-Taste) wenn man es ein paar Mal gemacht hat, aber man hätte es auch anders lösen können. Die Software halte ich für nicht ausreichend durchdacht und zum anderen reagiert sie quälend langsam.
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