Profil für Bardeblog > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Bardeblog
Top-Rezensenten Rang: 1.389.471
Hilfreiche Bewertungen: 37

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Bardeblog "Martin" (Hamburg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Cheeky for a Reason
Cheeky for a Reason
Preis: EUR 17,10

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorwärts, rückwärts, seitwärts ? Egal, einfach gut., 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Cheeky for a Reason (Audio CD)
Rückschritt, Fortschritt, Stillstand, Kopie, Original ? Das hier fühlt sich an wie Anfang der 2000er, als "The Bands", Garagenband, Britpop und Indie-Rock noch keine Synonyme für Stillstand waren. Als Oasis von Bands zur Prägung gehörten und das auch so gesagt wurde. Es beginnt mit dem Cover: Erinnerungen werden wach an die good old times (ja, mehr als zehn Jahre sind ins Land gezogen) mit den Libertines, mit Franz Ferdinand, mit den Babyshambles, The Enemy - just to name a few. Und es fühlt sich gut an, es ist authentisch, es ist melodisch - und, danke dafür, es fehlt der obligatorische Elektro der 2010er Jahre. Das allein ist irgendwie befreiend - in Kombination mit schottischem Akzent, melodischen, einfach vorwärtsgehenden Songs wie "Bullet" oder geschmeidigen Balladen wie "Tacky Tattoo" (großartige Lyrics!). "Sometimes I wanna sell myself to the devil". Sie haben sich nicht verkauft, Trends unterworfen, sondern ganz einfach teuflisch gute Songs gemacht. Nach dem Durchbruch 2007 ist fünf Jahre später mit "Cheeky for a reason" ein ganz starkes Album erschienen, das authentisch ist und einfach Spaß macht. Ob das dann rück-, fortschrittlich, originell oder sonstwas ist, entscheidet dann bitte jeder selbst. Mir gefällt's.


Fallen Empires
Fallen Empires
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der nächste Schritt, 14. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Fallen Empires (Audio CD)
Snow Patrol haben sich Zeit gelassen mit dem neuen Album; sicher auch, um den überwältigenden Erfolg des einen Übersongs" Chasing Cars jetzt endgültig hinter sich zu lassen.

Dieser eine Song (mehr als 100 Wochen in den UK Top 75 Single Charts!) hat die Band buchstäblich verfolgt, und hätte sie im schlimmsten aller Fälle zum One-Hit Wonder degradieren können.

Wenn Gary Lightbody, der Frontmann der Band, offen darüber spricht, dass er von Arcade Fire`s The Suburbs" inspiriert wurde, dann ist das entwaffnend ehrlich. Aber auch sympathisch und souverän, denn eines war klar: eine lineare Fortsetzung der ersten drei Alben wäre das Ticket in die Bedeutungslosigkeit gewesen. Und die beiden 2006 und 2008 erschienen Alben enttäuschten eher.

Da wo jetzt Coldplay mit Mylo Xyloto in das sterile, überproduzierte, zu Glatte gerutscht sind, gelingt es Snow Patrol mit Fallen Empires" mehr Gefühl, Authentizität und Ausdruck in die Musik zu bringen. Und sie haben dankenswerter Weise auf Kooperationen nach Art Rihanna" verzichtet.

Mit den Anleihen aus der Electro-Welt (LCD Soundsystem lassen grüßen) wirkt die Platte dennoch nie bemüht, sie bleibt authentisch - der dancefloor-kompatible Sound bringt der Band den benötigten nächsten Schritt, geht nach vorn. Die Mischung aus großen, massiven Chören, treibenden Beats und der starken Charakter - Stimme von Gary Lightbody funktioniert - vielleicht besser, als viele Kritiker, die zu früh die Britpop" - Schublade geöffnet haben, sich eingestehen wollen.

Der Track Fallen Empires" klingt mit der Elektro-Coolness, dem treibenden Beat (Percussion Feuerwerk!) gar nicht nach den netten, konsens-tauglichen Radiohelden. Dieser großartige Song tritt mehr den Beweis für die Weiterentwicklung der Band an. Weil auch Stücke wie Lifening" oder New York" es auf das Album geschafft haben, bleibt der Bezug zu den (zugegeben poppigen) Wurzeln.

In Summe haben Snow Patrol das gefährliche Chasing Cars" Phänomen abgeschüttelt und ein wirklich schönes, vielseitiges und emotionales Album kombiniert.

Arcade Fire allerdings: die bleiben in einer anderen Liga, als Inspiration dürfen sie aber gerne dienen.


Black Swan (Deluxe Edition)
Black Swan (Deluxe Edition)
Preis: EUR 29,57

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optimistischer, sympathischer Gutmenschen-Pop, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Swan (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nach der tiefen Krise, die auf dem dritten Album "Beyond the Neighborhood" hör- und spürbar war, meldet sich die Londoner Band Athlete mit einem gelungenen, ein wenig zu glatten vierten Werk zurück.

Schöne, eingängige Songs versammelt die Truppe um den Sympath Joel Potts auf dem vierten Longplayer - ohne allerdings an die Qualität und die vielversprechenden Markenzeichen der ersten beiden Alben anknüpfen zu können. Was die Band nämlich auszeichnete, ein frickeliger, verspielter Sound mit hymnenartigen Refrains, geht hier in überproduzierten, teilweise sehr beliebigen Songs wie "Superhuman Touch" unter.

Dennoch: es ist eine solide Platte mit Highlights wie dem akkustischen "Love Come Rescue" oder dem kraftvoll-melodischen "The Getaway". Auch "Light the way" und "Rubik's Cube" machen ganz klar etwas her und erinnern mit elektronischen Sounds streckenweise an das Debüt. Die Band verdient jedenfalls mehr als eine zweitklassige Behandlung, das hier ist einfach guter, verlässlicher und hochwertiger Pop.

Schade wär's, wenn Athlete diesen guten Neustart nicht für den nächsten, hoffentlich etwas mutigeren Schritt nutzt. Aber schön, dass sie wieder da sind nach überstandener Krise.


Phrazes for the Young
Phrazes for the Young
Preis: EUR 12,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Punktsieg im Solo-Rennen, 22. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Phrazes for the Young (Audio CD)
Julian Casablancas musste nachlegen. Als - leicht verspätete - Antwort auf eher durchschnittlich erfolgreiche Soloprojekte seiner Strokes - Bandkollegen bastelt Casablancas mit "Phrazes for the young" eine bunte, kreative, frickelige, teils experimentelle Platte, die im Solo-Battle mit seinen Band-Mitgliedern allerdings klar und deutlich nach Punkten vorne liegt.

Der Opener "Out of the blue" kickt vom Start weg mit einem eher typischen Strokes - Riff, das sich dann schubweise in einer Soundwand verliert. Für Strokes-Puristen erst einmal befremdlich. Überhaupt experimentiert Casablancas beeindruckend cool und abgehangen mit der Instrumentierung: von dominanten Casio-Keyboards in "Left & Right in the Dark", über Trompeten in "Tourist" oder Kim Wilde-mäßigen Orgelsounds im Hitanwärter "11th Dimension" bis hin zum gepflegten Glockenspiel in "Glass".

Ob der Kreativität und Vielseitigkeit des Sounds dürften die geschätzten Bandkollegen vor Neid erblassen, zu Recht, denn Julian Casablancas baut einen Sound, der Vorfreude und Neugierde auf das neue Strokes - Album entfacht. Downtempo - Stücke wie das soulige "4 Chords of the Apocalypse" oder sperrige, teils unmelodische Tracks wie "River of Brakelights", es bleibt nichts unversucht. Offbeat und Banjo für Fortgeschrittene: "Ludlow St.", ein grandioser Titel und ideale Spielwiese für den rotzigen Gesang des Strokes-Leadsängers.

Ein großartiges Album, musikalisch breit gefächert und sogar mitunter extrem tanzbar. Klares Highlight in 2009, sehr schade nur, dass der Herr sich exakt nur einmal bequemt hat, in Deutschland (Berlin) live zu spielen.


Lungs
Lungs
Preis: EUR 5,97

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kraftvoll, vielseitig - aber zu dick aufgetragen !, 15. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Lungs (Audio CD)
Endlich ein Sound, eine Platte, eine Stimme, die Eindruck macht und raussticht aus der Veröffentlichungs-Flut aus UK. Florence & The Machine haben den - berechtigten - Hype im Rücken seit des "Vodafone" - TV-Commercials.

Der druckvolle, tanzbare Sound erinnert an ein Rendezvous von Feist mit Arcade Fire - darauf lässt sich die siebenköpfige Band dennoch nicht verkürzen, denn die Bandbreite ist vielfältiger.

Zwischen dem treibenden "Dog days are over", dem dichten, melodischen "Rabbit Heart" und dem Indie-Gitrarren-Hit "Kiss with a fist" liegen stilistisch keine Welten, aber die Band lässt sich nicht in ein enges Korsett pressen.

Kritisch bei diesem Debüt ist ganz sicher die opulente Produktion: ein wenig zu dick aufgetragen wirken die Instrumentierung und Effekte. So stark die Stimme der Frontfrau auch ist, nach mehreren Durchgängen fehlt ein wenig der ruhige Ausgleich, die stimmliche Variation. Es strengt dann einfach an.

Dennoch: Eine empfehlenswerte Platte mit großartigen Songs. Und eine Band mit großem Potential !


Rouge/Noir
Rouge/Noir
Preis: EUR 15,24

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller Pop mit Tiefgang, 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Rouge/Noir (Audio CD)
Washington kommen aus Norwegen. Da ist es hin und wieder sehr dunkel, man denkt viel nach über das Leben, die Liebe und den Sinn des Daseins.

Das Nachdenkliche hört man in den Songs, spürt man in den teilweise aufwändigen Arrangements der Stücke und dem Tiefgang der Texte dieser hochbegabten Band.

Live bietet Washington ein wirklich herausragendes Erlebnis: die Stimme des Frontmanns ist einzigartig, die Atmosphäre (in den meist wenig gefüllten kleinen Indie-Clubs) ist unverwechselbar.

Nicht ganz so stark wie auf der Bühne zieht die Platte den Hörer in seinen Bann: ein wenig Radiohead, ein wenig Travis schimmert unter der Oberfläche hindurch. Songs wie "Something of a Voyage" sind poppig, geschmeidig und rund. Dann sind da Konzept-Stücke wie "Appendix 1", die in ihrer Struktur hochkomplex sind.

Eine Band, die ganz sicher unter Wert gehandelt wird - und vielleicht auch zu bescheiden und zurückhaltend ist, um mit dem dritten Album den (verdienten) Durchbruch zu wagen.

Schade ist ledliglich, dass das Album klanglich sehr bescheiden daher kommt und teilweise etwas matschig und unscharf klingt. Besonders enttäuschend für jemanden, der vom intensiven Live-Erlebnis inspiriert die Platte kauft.

Dennoch sehr empfehlenswert !


Slipway Fires
Slipway Fires
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 7,60

18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Razorlight - Slipway Fires, 28. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Slipway Fires (Audio CD)
Mit der ersten Single "Wire to Wire" des neuen Albums "Slipway Fires" hat Johnny Borell - der unerschütterlich selbstbewusste Kopf von Razorlight - bereits sämtliche Domes, Echos und reichweitenstarken Shows abgearbeitet.

Der Song hat seinen Charme, aber beim erwartungsvollen Durchhören dieses dritten Werks hinterlässt jeder zweite Titel des Albums dieses quälende "Verdammt-das-kenne-ich-doch"-Gefühl.

Und dann sind da Songs wie "Burberry Blue Eyes" oder "Tabloid Lover", die so unsäglich plump, einfältig und dreist eingängig daherkommen, dass es einem selbst als Freund der ersten beiden Razorlight - Alben schier die Sprache verschlägt.

Natürlich, es gibt Lichtblicke, und wir wollen sie nicht verschweigen: "Wire to Wire" ist wie schon angedeutet solide, "Stinger" macht Laune und auch "Hostage of Love" verdient Anerkennung. Allerdings drängt sich hier die Frage auf: wie weit ist man gekommen, einen Song "Geisel der Liebe" zu nennen, wenn man es offenbar ernst meint und nicht "The Darkness" heisst.

Wo sind die druckvollen, explosionsartigen Songs wie "Vice", "In the City" oder "Before I fall to pieces" geblieben ? Razorlight enttäuschen selbst einen Fan der Band mit einem belanglos und lieblos dahinplätschernden Album.


Tonight: Franz Ferdinand
Tonight: Franz Ferdinand
Preis: EUR 11,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das schwierige Dritte, 25. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Tonight: Franz Ferdinand (Audio CD)
Zugegeben: Sie ist nervtötend, unerträglich, sie ist unglaublich zäh und überflüssig. Die Diskussion um das "schwierige x-te Album". Bei Franz Ferdinand dreht es sich um Nummer drei.

Die Glasgower Art School-Studenten lösten mit dem Debüt 2004 einen massiven Teil der Schockwelle aus, die sich auf der Insel zusammenbraute und die Welt unaufhaltsam erfasste.

Jetzt, fünf Jahre später, wirken Franz Ferdinand ( umringt von Bands mit 19-jährigen Neon-Stirnband-Trägern an Keyboards ) nahezu wie die Senioren der Indie Welt.

"Tonight", das neue Album der Schotten, musste also zwangsläufig eine neue Richtung einschlagen. Mit "Ulysses" öffnet die Band dann gleich eine neue FF-Dimension: elektronische Sounds, zirpende Synthies, treibende digitale Klänge.

Gekonnt, unverkrampft kommt die Elektronik daher, mischt sich mit den tighten Gitarrenriffs, den dancefloor-tauglichen Beats. Nein, die Songs verlieren nicht die Coolness, die Lässigkeit, die Franz unverwechselbar machen. Bestes Beispiel: "Send him away" oder "Bite hard", das ganz an die guten, alten Zeiten erinnert.

Der Acht-Minüter "Lucid Dreams" liefert in der zweiten Hälfte des Songs gehorsam eine im Digitalism/Justice Stil gehaltene Clubversion. Quoten-Balladen fehlen auch nicht, "Katherine Kiss Me" und "Dream again" klingen fast selbstironisch, augenzwinkernd und zeugen doch von der Vielfalt und dem Können der Band.

Sie sind wieder da, sie setzen sich ab, sie haben wieder ein gutes Album gemacht. Es lässt vielleicht ein klein wenig ein "Take me out" oder "Do you want to" vermissen, dennoch: "Tonight", das schwierige dritte Album der Band, gelingt und überzeugt.


Antidotes
Antidotes
Preis: EUR 11,56

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensations - Debüt, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Antidotes (Audio CD)
Druckvoll, treibend, erfrischend und in hoher Geschwindigkeit wirbeln die Foals mit ihrem Debüt die Indie-Landschaft auf. Ganz schwer beeindruckend und faszinierend was diese junge Band aus Oxford zaubert: Ein energiegeladenes, schnelles, tanzbares Album, das mit unüberhörbaren Bloc Party - Einflüssen dennoch einen starken, uniquen Charakter zeigt.

Die Songs der Foals wirken bei oberflächlichem Hinhören disharmonisch, chaotisch und sperrig. Aber auch nur, um sich dann, beim zweiten Hören, als feine und präzise komponierte Arrangements herauszustellen. Fehlanzeige allerdings, wenn es um glatte, gefällige Ohrwürmer geht, die Antidotes" zimmern eher aufwändige Song-Häuser zusammen.

Stilvoll huldigt man dem aktuellen Afrobeat-Hype genauso wie den dancefloor-kompatiblen pumpenden Beats. Für den Nachfolger dieses gelungenen Erstlings gibt es lediglich eine Empfehlung: die Trompeten, die könnten dann doch etwas zurückhaltender, maßvoller eingesetzt werden.

Für dieses Jahr wegweisend, da verneigen sich anerkennend auch die alten Hasen des Brit-Musik-Imperiums. Ein echtes Gegengift (...Antidote) gegen den Indie-Schrammel-New-Rave-Durchschnitt.


Oblivion With Bells
Oblivion With Bells
Wird angeboten von MasterDVD_1
Preis: EUR 14,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Underworld Klassiker, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Oblivion With Bells (Audio CD)
Unverwechselbar die Erfolgsbausteine von Underworld: langsam, ganz präzise geplant, legt sich eine Soundsphäre über den nächsten Klangteppich, treibende Beats brechen langsam durch die Oberfläche, gipfeln dann im Grande Finale der Underworld-Komposition.

Die Spannungskurve, die das Elektro-Trio im Laufe ihrer fast zwanzigjährigen Karriere perfektioniert hat, ist die Formel, die zehnminütige Song-Schwergewichte auf gefühlte zwei Minuten schrumpfen lässt. Auch auf Oblivion with Bells zischeln, rasseln und klingeln die Percussions, die choralen, fast ENIGMA-tischen Sprechgesänge von Karl Hyde gipfeln zum Songfinale im Crescendo, um dann langsam, fast in aller Bescheidenheit auszufaden.

Underworld gehören zu den Pionieren und 2008 definitiv zu den Altmeistern der gepflegten Elektro-Schule: mit dem neuen Album lassen es die Briten ruhig, gelassen und entspannt angehen.

Ausgereifte Coolness strahlen die Songs aus, eine tiefenentspannte, geschmeidige Intelligenz im Aufbau. Ein schöner, willkommener Gegenpol zu den hyperaktiven jungen Wilden" der Elektro-Rock-Szene: Justice, Digitalism, Hot Chip und den üblichen Verdächtigen.


Seite: 1 | 2