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Rezensionen verfasst von
Catriona "Liebhaber" (Berlin)

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Karibik Food
Karibik Food
von Virginia Burke
  Gebundene Ausgabe

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen faszinierend anders, 11. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Karibik Food (Gebundene Ausgabe)
Wieder ein inspirierendes Kochbuch aus der Collection Rolf Heyne. Die Autorin Virginia Burke, die auf Jamaika aufgewachsen ist, präsentiert eine Auswahl karibischer, vor allem jamaikanischer Gerichte. Faszinierend sind dabei die Mischung der andersartige Texturen der Zutaten und hierzulande ungewohnte Geschmackskombinationen. Neben den Rezepten enthält das Buch großformatige Photos von den Gerichten, Zutaten, Menschen und Orten der Karibik. Nebenbei erzählt Virginia Burke anekdotenhaft im Reisetagebuchstil von kulinarischen Begebenheiten aus ihrem Leben. Besonders gefällt mir, dass die Zutaten im einzelnen beschrieben und zum Teil in Abbildungen gezeigt werden, so dass man vor dem Einauf schon einmal weiß, wonach man eigentlich Ausschau halten muss. Alles in allem ist auch dieses Kochbuch wieder ein gelungenes Rundumlesevergnügen mit ungewöhnlichen Rezepten aber leider etwas kostspielig.


Jungle Food: 90 Köstlichkeiten aus Südostasien
Jungle Food: 90 Köstlichkeiten aus Südostasien
von Wolfgang Mally
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr..., 11. April 2006
"Jungle Food" ist ein lebendig sprühendes Kochbuch, das bereits beim ersten Mal durch blättern Lust auf kochen, reisen und auf laute Musik macht. Neben den vielfältigen Rezepten beinhaltet das Buch viele großformatige Photos aus den Regionen, aus denen die Rezepte stammen. Zutaten und Kochutensilien werden genau erklärt und die Zubereitung der verschiedenen Gerichte im Detail beschrieben. Besonders gefällt mir, dass immer Alternativvorschläge gemacht werden, wie man, ohne die mitunter doch sehr spezifischen landesüblichen Kochutensilien zu besitzen, mit einfachen Tricks das gleiche Ergebnis mit den eigenen Kochgeräten erzielen kann. Das einzig Schwierige mag sein bestimmte Zutaten für die Rezepte zu finden, was aber in den meisten größeren Städten möglich sein sollte. Sonst ist das Buch farbenfroh, lebendig und die Rezepte problemlos nach zu kochen. Wolfgang Mallys "Jungle Food" ist alles in allem sehr empfehlenswert - allein der Preis ist in meinen Augen bei gerade mal 90 Rezepten etwas sehr hoch gegriffen, daher vier Sterne. Dennoch - für alle Hobbieköche und Liebhaber kreativer Küche ein lohnendes Geschenk.


Poison
Poison
von Chris Wooding
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Phaeries sind nicht sehr nette Geschöpfe, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Poison (Gebundene Ausgabe)
Mit "Poison" hat Chris Wooding ein gutes Kinderbuch geschrieben. Protagonistin der Gechichte ist die 12 Jahre alte Poison, die diesen Namen, aus bestimmten Gründen, am Tag ihrer Erwachseneninitiierung selbst gewählt hat. Mit Vater, Stiefmutter und Schwester lebt sie in den Schwarzen Sümpfen, einer Umgebung, in der alles, was sich bewegt entweder giftige Stacheln oder scharfe Zähne hat. Eines Nachts erwacht Poison durch den Schrei ihrer Stiefmutter oder vielmehr sie versucht zu erwachen, was ihr eigenartiger Weise recht schwer fällt. Weiße Flocken auf ihrem Bett, die die Vogelscheuche ausstreute, als sie Poisons Schwesterchen Azalea gegen ein Wechselbalg austauschte, hindern sie daran. Azalea wurde nach Phaerie entführt und Poison ist wahnsinnig wütend. Nicht nur, dass die Phaeries die Menschenwelt unsicher machen und die Menschen hoch ins unwirtliche Gebirge oder tief in die Sümpfe vertrieben haben, sie stehlen auch noch Kinder oder verfahren gemeinhin mit den Menschen wie es ihnen passt. Poison macht sich noch in der gleichen Nacht auf, den Weg nach Phaerie zu finden und vom Phaerielord die Herausgabe ihrer Schwester zu fordern.
Das Buch handelt dann von Poisons Reise nach Phaerie, unerwarteten Freunden, haarsträubenden Gefahren und zu überwindenden Aufgaben, denn das der Phaerielord Azalea nicht einfach so wieder heraus geben würde, kann sich jeder selber ausrechnen. Die Charaktere sind farbig geschildert und ihre Motivation ist nachvollziehbar. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Landschaften, die sehr dicht und plastisch dargestellt sind. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und ist - auch, wenn die Geschichte etwas einfach gestrickt ist - durchaus empfehlenswert.


Spannend Erzählt: Ede und Unku
Spannend Erzählt: Ede und Unku

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freundschaft über Vorurteile hinweg, 28. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Spannend Erzählt: Ede und Unku (Taschenbuch)
"Ede und Unku" war das erste Buch der Autorin Grete Weiskopf alias Alex Wedding und handelt von der Freundschaft zwischen dem Berliner Arbeiterjungen Ede und dem Zigeunermädchen Unku in Berlin um 1920.
Ede ist zwölf und ihm macht so leicht Keiner etwas vor, doch als er auf dem Jahrmarkt Unku trifft, ist selbst er platt. Nicht nur das sie auf einem Pferd reitet und in einem Wohnwagen wohnt, sie ist auch noch Zigeunerin d.h. sie tut so ungewöhliche Dinge, wie sich mal eben Großmutters Festrübe - eine Zigarre - anzuzünden oder in einer anderen Sprache zu sprechen. Alles Dinge, besonders der Zigeunerpart, für die Edes Vater Edes Begeisterung nicht teilen kann.
Doch Ede will Unku wieder sehen. Warum nicht einen Brief an den Hinterhof schicken, wo der Wohnwagen geparkt ist? Eine Briefmarke hat er natürlich keine aber wenn man den schmuddeligen, zuvor bespuckten Daumen einmal über die rechte obere Umschlagecke führt - dann ist die Marke mal eben verloren gegangen. Die beiden Kinder werden Freunde und erfahren von den jeweiligen Problemen des Anderen. Edes Vater z.B. ist arbeitslos und Ede braucht dringend einen Job, denn Pferdemist zu sammeln, bringt nicht viel ein. Endlich ergattert er einen Posten als Zeitungsjunge und vermag die Anderen sogar durch gezieltes Spucken durch die Zahnlücke zu beeindrucken. Doch wo ist plötzlich das Fahrrad hin, ohne dass es nicht geht? Welcher Art ist der neue Job, der dem Vater angeboten wird - wo doch gerade alle anderen streiken?
Das Buch ist unterhaltsam erzählt und gibt einen Einblick in das Berlin der Zwanziger Jahre. Ich habe es gern gelesen aber es gibt Bücher, die dichter erzählt sind. Alles in allem aber eine gute Geschichte.


Träume von Träumen
Träume von Träumen
von Antonio Tabucchi
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anmutige Traum--Capriccios, 28. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Träume von Träumen (Taschenbuch)
Mit den Worten "Ich habe oft das Bedürfnis verspürt zu erfahren, was die Künstler, die ich liebe, geträumt haben.", leitet Antonio Tabucchi seinen feinen kleinen Band ein, in dem er seinen Lieblingsgestalten aus Musik, Geschichte Literatur und Kunst entsprechende Traumgebilde andichtet bzw. zueignet.
Was also träumt der Dichter, wenn er anderer Menschen Träume träumt?
Beginnend mit Dädalus macht Tabucchi bis Freud bei verschiedenen historischen Gestalten halt, um nächtliche Traumstreifzüge zu erfinden. So erfreut sich Rabelais an einer gargantuesken Mahlzeit in Gesellschaft des Herrn Pantagruel, ein mondsüchtiger Minotaurus entflieht dem Labyrinth auf den wächsernen Schwingen des Dädalus, Ovid wechselt seine Gestalt bei der Metamorphose zum Schmetterling und Goya versucht nur mit dem Pinsel bewafffnet den Schreckensbildern seiner späteren Jahre Herr zu werden. Weiterhin treffen wir in diesem Büchlein auf Toulouse-Lautrec, Fernando Pessoa, Federico García Lorca, François Villon, Samuel Taylor Coleridge, Debussy und Andere.
Als hilfreich erweist sich das Dossier mit den Kurzbiographien der angesprochenen Träumer am Ende des Buches. Für die Personen, deren Biographie einem unbekannt ist, stellt dieses eine Hilfe zur geschichtlichen Einordnung und zum Verständnis der "Träume" dar.
Die einzelnen Erzählungen an sich sind kunstvolle Stimmungsbilder, die etwas Flüchtiges und Unbestimmbares an sich haben und die des mehrmaligen Lesens bedürfen, um sich in ihrer gesamten Tragweite erfassen zu lassen.
Mal heiter, mal schmerzlich oder ironisch, dabei stets pointiert und gewiss niemals naiv gewinnen die Träume in Verbindung mit den jeweiligen Biographie des „Träumenden" an Vielschichtigkeit und Tiefe. Für mich ist dieses eines jener Bücher, die den Leser selbst nach mehrmaligem Lesen zu überraschen verstehen, darum 5 Sterne.


Die Insel des vollkommenen Glücks
Die Insel des vollkommenen Glücks
von Christian Waluszek
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vollkommen beglückendes Lesevergnügen, 12. Februar 2006
Zuerst einmal muss ich ´dem/der RezensentIn zustimmen, die/der angemerkt hat, dass die Amazonbeschreibung des Buches dem Buch selbst wirklich kaum gerecht wird. Daher fällt fogende Beschreibung etwas länger aus.
Zum Buch selbst:
Es vereint zwei, zeitlich unterschiedliche Erzählstränge. Die Rahmenhandlung spielt in der Gegenwart und die Binnengeschichte etwas mehr als ein Jahrhunderte früher.
Thomas, der Protagonist der Rahmenerzählung verbringt die eigentlich so gar nicht so schlechten und sonnigen Ferien am Meer und ist konstant mies gelaunt, weil... das wäre vorsagen. Dann trifft er auf, vielmehr rennt in einen kauzigen älteren Herren, der Thomas mit in sein Haus am Strand nimmt. Auf dem Tisch des Hauses sind hunderte und aberhunderte von Zeichnungen ausgebreitet, die entweder ganz unterschiedlichste oder aber ähnliche Bilder zeigen. Der kauzige aber mittlerweile von Thomas als sehr nett empfundene alte Herr, erklärt Thomas wie er in den Besitz der Bilder gelangt sei und das es seine Absicht sei, die Geschichte, die diese Bilder erzählen zu ergründen. Thomas mittlerweile in den Bann gezogen, beschließt zu helfen und so versuchen sie zusammen die Bildersprache der Zeichnungen zu entschlüsseln.
Hier treffen wir auf das Mädchen, das Thomas und der Alte "Joana" getauft haben und das 1828 in der Werkstatt ihres Onkels, dem Schildermaler und Bilderstecher, Kupferstiche koloriert. Sie verliebt sich in den Tom, den Sohn eines reichen Kunden ihres Onkels und eine heimliche Liebe entbrennt, an der auch eine erzwungene Trennung durch den Vater des Liebsten nichts ändern kann. Tom beschließt mit Joana zu fliehen, doch in der Nacht vor der Flucht verschwindet Tom und nur sein Mantel wird im Wasser treibend gefunden. Was ist geschehen? Wer ist der vermummte Herr, der ein Jahr später einen Eilauftrag für die Kopie eines Bildes aufgibt, das jenes Schiff zeigt, dessen Name Tom in seiner letzten Nachricht vor jener Nacht nannte? Warum taucht das Schiff gerade jetzt wieder im Hafen auf? Joana beschließt ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und gelangt an Bord dieses Schiffes, in dem sie...
Nach einer Reihe von durchstandenen Gefahren, landet Joana auf der Isla Perfelica - der Insel des vollkommenen Glücks, die auf keiner Karte verzeichnet ist. Was dort geschieht, warum alles daran gesetzt wird jene Insel geheim zu halten, warum sich alle Bewohner immer "viel, viel Spaß" wünschen und was das Ganze mit der Suche nach Tom zu tun hat, wäre, wenn verraten, wirklich gepetzt.
Das Buch besticht durch einen flüssigen Erzählstil. Der Wechsel zwischen Rahmen- und Binnengeschichte erfolgt ohne abrupte Brüche. Die Charaktere sind angenehm rund. d.h. sie sind glaubwürdige Charaktere mit plausiebler Motivierung. Die Dialoge sind ebenfalls sehr gut gestaltet. Alles in allem, hat man während des lesens nirgends das Gefühl, dass irgend etwas nicht passt - also die Dialodge flapsig oder trivial oder Figuren unglaubwürdig wären. Es ist ein gelungenes Buch mit überraschenden Wendungen und tollen Charakteren, die man lieben lernt. Meiner Meinung nach ein runherum gelungenes Buch!!!
Ich habe das Buch vor einigen Jahren übrigens nur wegen des hübschen Umschlags gekauft und weil ich mir dachte, dass es eine Insel des vollkommenen Glückes ja wohl überhaupt nicht geben kann. Und wer Anderes behauptet, sollte mich erstmal überzeugen. Und überhaupt - was heißt GLÜCK eigentlich? :) Das Buch hat mich auch bei mehrmaligem Lesen immer wieder gefesselt. Eigentlich ist es verwunderlich, dass dieses wirklich gute Buch immernoch so unbekannt ist.


Die Meute der Morrigan
Die Meute der Morrigan
von Pat O'Shea
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Meute der Morrigan ist gerade zu süchtig machend., 17. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Meute der Morrigan (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich dieses Buch zuerst in Händen hatte. Da muss ich ungefähr 12 oder 13 gewesen sein - heute bin ich 23. Jedes mal, wenn ich in der Kinderabteilung der Bibliothek unterwegs war, guckte ich nach ob das Buch da ist. Und obwohl ich es ja schon gelesen hatte, nahm ich es wieder und wieder mit, bis ich eines Tages aufgab und es kaufte. Mittlerweile habe ich erfolgreich sämtliche meiner Freunde gezwungen das Buch zu lesen und sie waren zu 99% ähnlich begeistert.
Warum?
Das Buch sollte nicht als Einführung in die irische Sagenwelt gelesen werden, denn das ist es nicht. Es ist quasi ein Märchen, nur nicht so simpel strukturiert.
es ist die Geschichte zweier Kinder aus ländlicher Gegend, die in ein Abenteuer verstrickt werden, das dann mit irischen, naja keltischen Sagenfiguren in der realen Welt und der Sagenwelt statt findet. Die Geschichte wird nie langweilig, weil die Charaktere es schaffen zu überzeugen und Pat O'Shea es schafft wundervolle Orte und Begebenheiten mit einer würzigen Mischung aus Humor und Spannung lebendig zu erzählen.
Es gibt sprechende Frösche,
Spinnen die Jig tanzend Hängematten spinnen,
verzauberte Enten, einen Ohrwurm, der sich für Napoleon hält,
hilfreiche Füchse,
Zauberbonbons mit Nachrichten darauf, für geheimer Botchaften,
platzende Haselnüsse mit Geschenken darin,
drei Hexen in einem Glashaus,
Proben und Fallen zu überwinden,
unerwartete Hilfe ...
unheimlich viel zauberhafte Naturmagie usw.
Dabei gelingt es dem Buch ohne Gewalt auszukommen und alles in allem in wundervoller Sprache die Reise beider Kinder nachvollziehbar zu machen.
Wer kann, sollte es im englischen Orginal lesen. "The hounds of Morrigan"
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2011 9:49 PM CET


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