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BNM "Freerider"

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Mini Ninjas (PS3)
Mini Ninjas (PS3)
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 33,97

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Künstlerisches Action Adventure im Zelda: TWW Stil, 2. Februar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mini Ninjas (PS3) (Videospiel)
Mini Ninjas... Der Name ist bei diesem Überraschungstitel des Studio IO Interactive Programm. Mit Mini Ninjas liegt ein Spiel vor, welches vom Cel-Shading Stil her an Zelda: The Wind Waker erinnert und kaum klassischer den Kampf von Gut gegen Böse darstellen könnte.
Ihr schlüpft in die Rolle der kleinen Ninja, die für das Gute eintreten und gegen die bösen Samurai antreten, welche vor haben, die Welt zu erobern. Das Spiel eignet sich hierbei gleichermaßen für jung und alt, da es einfach Spaß bereitet, die liebevoll gestaltete Welt zu erkunden, Rätsel zu lösen und die Samurai zu bekämpfen.

Story

Die Tiere sind aus den Wäldern verschwunden, in weiten Teilen des Landes ist der Winter eingebrochen oder es stürmt und regnet die ganze Zeit. Es ist offensichtlich, dass etwas nicht stimmt und zu allem Überfluß treiben sich in den Wäldern böse Samurai herum, die nichts Gutes im Schilde führen und eure Verbündeten Ninja Freunde, die bereits entsandt wurden, um herauszufinden was los ist, sind verschollen.

Hier kommt ihr ins Spiel! Ihr schlüpft bei Mini Ninjas zunächst in die Rolle des jungen Ninja Magiers Hiro und seines gemächlichen, aber kräftigen ' und dauernd hungrigen ' Begleiters Futo, welche losgeschickt werden, um ihre verschollenen Ninja Freunde wiederzufinden, sowie die Ursache für die merkwürdigen Veränderungen auszumachen und diese gegebenenfalls zu beheben. So erleben die beiden ihre ersten gemeinsamen Abenteuer und müssen einige Hürden überstehen, bei denen euch zum Teil viel Geschicklichkeit abverlangt wird.

Natürlich könnt ihr im weiteren Spielverlauf auch noch andere Mini Ninjas spielen, nachdem ihr sie gefunden habt. Hier erhaltet ihr einen sehr kurzen Überblick über die Eigenschaften eurer kleinen Streiter für Gerechtigkeit.

Hiro ist eindeutig der meistgenutzte und gebrauchte Charakter. Er beherrscht die Kuji-Magie als einziger der Ninjas und ist damit in einigen Spielabschnitten unverzichtbar, um im Spiel voran zu kommen. Die Story dreht sich auch immer um ihn, er ist euer Hauptcharakter.

Futo ist der beste Freund von Hiro. Er ist sehr kräftig und gefräßig, aber eher träge. Mit seinem Hammer eignet er sich zum Bezwingen großer Gegner, die er mit seiner Kraft leicht niederstrecken kann.

Kunoichi ist eine eurer beiden Teamgefährtinnen, sie kämpft mit ihrer Lanze sehr effektiv im Nahkampf gegen große Mengen an Gegnern.

Shun ist ein Schütze. Mit seinem Bogen kann er Gegnerhorden aus der Distanz weichklopfen, bevor eure Nahkämpfer zum Einsatz kommen.

Tora ist der kleinste eurer Ninjas. Er ist sehr schnell und unabdingbar im Kampf gegen flinke Gegner, da er der einzige ist, der schnell genug agieren kann, um auszuweichen und zurück schlagen zu können.

Suzume ist eure zweite weibliche Mitstreiterin. Sie spielt die Flöte, um ihre Gegner in eine Art Trance zu versetzen, damit eure anderen Mitstreiter diese effizient besiegen können.

Gameplay

Das Spielprinzip ist leicht zugänglich und ihr werdet die Kontrolle über die kleinen Ninjas sehr rasch erlernen. Hierdurch eignet sich das Spiel natürlich auch für ein jüngeres Publikum, wird aber auch erfahrenen Spielern sicherlich eine Menge Spaß bereiten.

Neben Geschicklichkeitsaufgaben stehen eine Menge Kämpfe auf dem Programm, sowie Rätsel, die ihr lösen müsst, um im Spiel voran zu kommen. Die Sixxaxis Steuerung findet ebenfalls Verwendung, wenn ihr über Seile oder Baumstämme balanciert oder einfach ein paar Büsche schüttelt, um Früchte zu ernten, die eure Lebensenergie wieder auffrischen. Sie ist zum Teil leider etwas ungenau.

Ein weiteres cooles Feature ist die Kuji-Magie, mit der nur Hiro z.B. Tiere übernehmen und kontrollieren kann, um ungesehen an Gegnern vorbei zu huschen ' oder aber, um zerstörerische Zauber auf eure Gegner niederprasseln zu lassen.
Alles in allem ist das Gameplay, von einigen kleinen Ungenauigkeiten abgesehen, sehr gelungen und es macht einfach nur Spaß, die verschiedenen Fähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere einzusetzen, um gegen Gegnerhorden anzukommen oder wichtige Puzzlestücke des Spiels zusammen zu setzen.

Grafik

Die Grafik ist im Cel-Shading Look gehalten, eher schlicht, aber durchaus ansprechend. Sie passt hervorragend zum Stil des gesamten Spiels ' es dürfte aber Geschmacksache sein, ob man sich daran erfreuen kann oder nicht. Wer beispielsweise Zelda: The Wind Waker oder Viewtiful Joe vom Stil her geschätzt hat, wird auch die Optik von Mini Ninjas mögen. Einen hochdetaillierten HD Genuß wird man zwar lange suchen, aber die gewählte Optik passt gut in das Konzept des gesamten Spiels und schmälert die Qualität des Titels nicht im geringsten. Die Ausgabe erfolgt auf der PS3 in 720p. Die Videosequenzen sind sehr anschaulich und durchweg flüssig.

Sound

Soundtechnisch haben die Entwickler eher auf Unauffälligkeit gesetzt. Ein asiatisch angehauchter Soundtrack untermalt die Handlung und das Gameplay in geeigneter Weise. Von einer orchestralen Meisterleistung kann allerdings nicht die Rede sein. Die Sprachausgabe ist jedoch sehr ordentlich und klingt sowohl in der deutschen, als auch der englischen Fassung einwandfrei. Der US Import lag mir als Testexemplar vor und er bietet die deutsche Tonspur ebenfalls. Die Audiowiedergabe erfolgt in Dolby Digital und passt, wie die Grafik auch, gut zum Gesamtkonzept des Spiels.

Fazit

Mini Ninjas ist ein wirklicher Überraschungshit, den wohl niemand so recht auf dem Radar hatte. Es ist sehr unterhaltsam, die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Charaktere zu nutzen, um die Herausforderungen des Spiels erfolgreich zu lösen.

Die Charaktere ergänzen sich bestens und ihr werdet im Verlauf des Spiels nicht weiter kommen, wenn ihr die individuellen Eigenschaften nicht hin und wieder mal kombiniert. Das ist eine super Lösung, da so nicht nur Hiro zum Einsatz kommt, sondern alle Charaktere gleichermaßen ihre Daseinsberechtigung haben. Dies wirkt sich im Übrigen auch auf eure Trophies aus... Findet es am besten selbst heraus!

Einziger Kritikpunkt ist der Schwierigkeitsgrad, wovon jedoch eher nur die richtig hart gesottenen Spieler betroffen sein werden. Hat man das Prinzip der Rätsel ersteinmal verstanden, dann wird das Spiel selbst in einem hohen Schwierigkeitsgrad recht einfach. Allerdings stört dies keineswegs, wenn man die Story genießen möchte, es verringert höchstens den Wiederspielwert.

Das Spiel kann für Kinder und Erwachsene gleichermaßen uneingeschränkt empfohlen werden und bietet kurzweilige Unterhaltung. Die Spieldauer beträgt maximal 15 Stunden, wenn man sich die Mühe macht, möglichst alle Sidequests zu lösen, sowie Gegenstände zu sammeln. Wenn ihr eine außerordentliche Unterhaltung schätzt, als Abwechslung zu der sonst eher düsteren Kost auf der PS3, dann greift unbedingt zu. Gleiches gilt, wenn ihr ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder sucht. Mini Ninjas wird euch mit Sicherheit nicht enttäuschen.

Das vollständige Review mit abschließender Bewertung finden Sie auf PSinsider.de ([...]
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2012 10:15 AM MEST


Uncharted: Drakes Schicksal
Uncharted: Drakes Schicksal
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,99

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastischer Klassiker mit Blockbuster Qualitäten, 2. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Uncharted: Drakes Schicksal (Videospiel)
Mittlerweile zählt Uncharted: Drakes Schicksal zu den Klassikern für die PS3, das war nicht immer so. Als die Franchise neu eingeführt wurde, hatten nur wenige von Uncharted gehört und keiner traute dieser Serie Innovation und Eigenständigkeit zu. Vergleiche mit Tomb Raider und Indiana Jones waren an der Tagesordnung...

Es hat sich herausgestellt, dass die Besorgnis völlig unbegründet war und euch mit Uncharted: Drakes Schicksal eine ganz neue Dimension des Action Adventures erwartet. Der Hauptprotagonist von Uncharted ' Nathan Drake ' ist anders, als die Adventure Veteranen verganger Tage, erfrischend anders! Er zeigt nach aussen zwar auch die harte Schale, tatsächlich ist er aber ein recht sensibler Charakter, der gerne auch einmal ins Fettnäpfchen tritt. Wie gut Uncharted wirklich ist und was auf euch zukommt, wenn ihr auf Schatzsuche geht, dass könnt ihr im Review erfahren. Viel Spaß beim lesen!

Story

Der erste Schatz ist erfolgreich aus dem Meer geborgen und Nathan 'Nate' Drake, seines zeichens athletischer Hobby-Schatzsucher, lacht sichtlich erfreut in die Kamera der Reporterin Elena Fisher.
Dieses kleine Team ist ganz offensichtlich auf Schatzsuche und damit unser Held die Suche finanzieren kann, ist das Fernsehen mit von der Partie, in manifestierter Form der attraktiven Blondine. Kaum hat Nate die Truhe geöffnet und das darin enthaltene Buch an sich genommen, werden die beiden auf ihrem Kutter auch schon von Piraten angegriffen...

Zu ihrem Glück naht Rettung aus der Luft, von Nates altem Weggefährten Victor 'Sully' Sullivan und eine facettenreiche, abenteuerliche Reise beginnt, immer den Schatz von El Dorado im Fokus, den bereits Nates Vorfahre Sir Francis Drake suchte. Nate muss viele Abschnitte auf dem Weg zum großen Schatz alleine bewältigen, einige Hindernisse und Rätsel können jedoch nur in Kooperation mit Elena überwunden werden. Es ist daher im gesamten Spielverlauf essentiell, dass sie am Leben bleibt, auch wenn Nate anfangs nicht sehr begeistert von ihrer Begleitung ist. Die Reise führt euch durch viele wundervoll gestaltete Landschaften, wie z.B. Tempelanlagen, Ruinen, auf eine abgelegene Insel und durch den Dschungel. Eurem Vorankommen sind dabei fast keine physikalischen Grenzen gegeben. Nate kann sich nämlich von einem Hindernis zum nächsten hangeln, schwimmen oder einfach laufen, wenn dies möglich ist. Ausserdem wartet Uncharted mit unterhaltsamer, kurzweiliger Action in einem Geländewagen, sowie auf dem Wasser, auf einem Jetski, auf. Ihr werdet in diesem Hinblick fast nichts missen und es macht eine Menge Spass, sich durch die Gegend zu schwingen und dabei hier und da einen Schatz einzusammeln. Für die Schätze bekommt ihr später Credits, mit denen ihr die Extras des Spiels freischalten könnt. Das sollte bei Trophyhuntern, neben toller Story und Aufmachung, für genug Langzeitmotivation sorgen. Nicht zu vernachlässigen sind die feindlichen Schergen, die es ebenfalls auf den Schatz von El Dorado abgesehen haben. Nate muss sich im Spielverlauf viele schwere Duelle mit diesen Herrschaften liefern, die zwar nicht die klügsten Gegner der Videospielgeschichte, aber mit Sicherheit mit die zahlreichsten sind. Die Story von Uncharted wird in einer selten da gewesenen, unaufdringlich authentisch wirkenden Art und Weise erzählt. Ihr kontrolliert die Handlung und eure akrobatischen Aktionen, welche ihr selbst steuern könnt, müsst so manches Rätsel lösen und zum Teil wird der Spielfluß durch Quicktime Events aufgelockert. Das alles wird von imposanten Videosequenzen begleitet, welche euch mit der Storyline für eure bestandenen Abenteuer honorieren. Von der ersten Minute bis zum Ende, welches ein geübter Spieler nach ca. zehn Stunden erreichen kann, wird das Spiel dabei nicht einmal langweilig und alles passt nahezu perfekt zusammen!

Gameplay

Wie bereits erwähnt ist der Pfad unseres Helden nicht immer einfach. So führt oftmals kein Weg daran vorbei, an brüchigen Felskanten entlang zu hangeln, über alte und instabile Ruinen zu hüpfen oder Gefahren auszuweichen und dabei in Deckung zu gehen. Die Steuerung, um all das kontrollieren zu können, ist sehr intuitiv und reagiert bis auf Ausnahmen sehr gut. Mit der X-Taste könnt ihr euch an Hindernissen hochziehen und springen, mit Kreis geht ihr in Deckung, falls ihr unter Beschuss geratet und werdet somit Zeuge eines der cleversten Coversysteme, welches in einem Videospiel Verwendung findet. Mit R1 feuert ihr eine der vielen möglichen Waffen ab, die ihr euch während des Spiels von euren Gegnern ausleihen könnt, nachgeladen wird mit R2. Geht euch einmal die Munition aus, so könnt ihr mit der Vierecks Taste in den Nahkampf gehen und mit dem Dreieck einen besonders harten Angriff starten. Die Hände sollte man auch immer dann verwenden, wenn leises Vorgehen gefragt ist und man auf den Spuren von Solid Snake wandelt, rein technisch gesehen, um kein Aufsehen zu erregen bei großen Mengen an Gegnern. Die Hangel- und Kletterpassagen sind zum Teil recht knifflig und man sollte auf keinen Fall dabei abstürzen. Keine Sorge, es wird euch sicherlich sowieso passieren! Und in Uncharted sind defitiv einige Passagen dabei, die man ein paar Mal angehen muss, um diese zu meistern, vor allem wenn ihr eh schon stark unter Druck gesetzt werdet von großen Gegnerhorden und man euch dann eure Akrobatik abverlangt. Aber genau das macht das Gameplay aus! Intuitive Befehle, die Nate von euch erhält und die ihn am Leben erhalten auf dieser abenteuerlichen Reise. Die Sixxaxis Steuerung kommt optional auch zum Einsatz, z.B. wenn ihr über schmale Brücken balanciert.
Es gibt wenig zu kritisieren, abgesehen von der teils etwas hakelig anmutenden Steuerung, vor allem wenn ihr das Coversystem nutzt. Die Kameraführung ist dann zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig. Ihr werdet es aber rasch lernen, damit umzugehen. Manche Sprungeinlage ist auch sehr knapp getimed, so dass an einigen wenigen Stellen im Spiel wirklich Geduld gefragt ist, bis man sie gemeister hat. Aber soetwas gehört auch dazu, damit ein Spiel nicht zu einfach ist. Im Großen und Ganzen ist das Spielgefühl, welches Uncharted: Drakes Fortune vermittelt, einzigartig und nimmt einen mit auf einen actiongeladenen Trip durch atemberaubende Kulissen, fast als würde man selbst die Handlung eines Films bestimmen.

Grafik

Bei Release war Uncharted unbestritten das bestaussehende Spiel, welches es zu diesem Zeitpunkt auf Spielekonsolen zu sehen gab. Auch aktuell bietet Uncharted noch einen extrem hohen grafischen Standard. So ist es vornehmlich der Detailreichtum, der zu begeistern vermag. Das wiegen der Palmblätter und Gräser im Wind, die hervorragenden Wassereffekte, Mimik und Gestik der Protagonisten, die gesamte Umgebung, vor allem wie sie auf Nates Bewegungen reagiert und sich dabei mitbewegt. Alles sieht sehr filmreif aus und die Krönung des ganzen ist der Wassereffekt, wenn Nate ins Wasser gefallen ist. Seine Kleidung erscheint dann für einen kurzen Zeitraum nass und das sieht wirklich sehr echt aus.
Auch heute ist Uncharted: Drakes Fortune noch auf einem sehr hohen grafischen Niveau, welches Richtungsweisend für viele andere Spiele sein sollte. Der einzige minimale Kritikpunkt findet sich in den Licht- und Schatteneffekten, vor allem wenn ein weites Panorama den Hintergrund schmückt. Die Schatten sind dann nicht allzu klar definiert und bilden kleine Treppchen und mit den teils pastellfarbenen Lichttönen wirkt das Gesamtbild sehr selten auch einmal übertrieben. So flüssig wie das Spiel ansich aber läuft und so selten diese Ungereimtheiten auffallen, so gut ist der Gesamteidruck der bleibt... Immernoch ausgezeichnet!

Sound

Der Sound von Uncharted ist episch. Gleich das Intro erinnert stark an Pirates of the Carribean. Ein kräftiger Bass und orchestrale Klänge zeichnen die Musik aus, die zwar lautstark das Geschehen untermalt, dabei aber nie aufdringlich wird, ganz im Gegenteil. Sie passt hervorragend zur Handlung und wurde von den Entwicklern gezielt eingesetzt, um Stimmung zu generieren. Erneut zeigt sich hier eine klare Parallele zu einem Actionfilm, wie es sein sollte. In den wilden Feuergefechten hat man teilweise das Gefühl, an der Front zu sein. Die Granateneinschläge lassen eure Wohnzimmer erschüttern, das Gewehrfeuer wird eure Nachbarn aus dem Schlaf reissen. Die Sprachausgabe ist eine der besten, die ich persönlich in einem Videospiel zu hören bekam. Sowohl die deutsche, als auch die englische Tonspur wussten zu überzeugen, wobei die englische noch etwas authentischer wirkte. Es steckt ein enormer Aufwand dahinter, die Charaktere so liebevoll in Szene zu setzen und mit ihren Stimmen Einblicke in ihre Gefühlwelt zu gewähren, zumindest merkt man an der Sprache deutlich, ob die Protagonisten scherzen, ob sie in einer ernsten Situation sind oder ob sie wieder einmal sarkastisch miteinander umgehen. Hier wurde seitens Naughty Dog viel investiert, um das Spiel nahe an die Perfektion zu bringen.

Fazit

Uncharted: Drakes Fortune ist einfach einzigartig. Ein großartiger Start in ein neues Spielezeitalter und eines der ersten echten Current Generation Spiele, welches Marktreife erlangte! Mit den vielen Möglichkeiten, die ihr trotz der Linearität des Spiels habt ' seid gewiss ' wird keine Langeweile aufkommen, selbst ohne dass Uncharted: Drakes Fortune mit einem Multiplayer aufwarten kann.
Uncharted hat (und braucht) einfach keinen Multiplayer, weder online noch einen offline Kooperationsmodus. Daher geht dieser Punkt auch nicht mit in die Wertung ein. Das Spiel hat aber auch eine eindeutige Singleplayer Konzeption und ein Kooperationsmodus ist alleine schon deshalb hinfällig, weil Nate längst nicht alle Abschnitte des Spiels gemeinsam mit Elena oder Sully bestreiten muss. Die Linearität und das Fehlen eines Multiplayers in aktuellen Videospielen ist häufig ein großer Kritikpunkt von einer nicht zu verachtenden Anzahl potentieller Kunden. Wenn man Uncharted spielt, so kann man die Linearität auch nicht von der Hand weisen. Ich muss dennoch eine Lanze für dieses Spiel brechen, denn es ist, wie oben genannt eher als großartiger Actionfilm konzipiert, bei dem man in die Handlung eingreifen kann und wer hat einem Film jemals die Linearität zum Verhängnis gemacht, wenn es sich dabei um ein großes Werk epischen Ausmaßes hielt?

Weiterhin fehlt hier einfach kein Multiplayer! Es ist sogar gut, dass sich Naughty Dog voll und ganz auf die Realisation dieser 1-Spieler Erfahrung konzentriert und, ungefährdet durch einen aufgesetzten Multiplayer, das volle Potential aus diesem Titel herausgeholt hat.

Um Nate und Elena kennen zu lernen, bevor es mit Teil 2 weiter geht, ist es fast schon verpflichtend, auch den ersten Teil gespielt zu haben. Lasst euch mitreißen in das Abenteuer und die Suche nach El Dorado und steuert diesen Blockbuster mit eurem eigenen Geschick am Controller selbst. Das Spiel sollte in keiner Spielesammlung für Sony PS3 fehlen. Habt ihr Uncharted noch nicht ausprobiert, so holt dies unbedingt nach!

Die Gesamtwertung finden Sie beim Spieleportal PSinsider.de ([...])


Arzneimittelkontrolle - Drug Control: Grundlagen und Methoden der Prüfung und Standardisierung von Arzneimitteln
Arzneimittelkontrolle - Drug Control: Grundlagen und Methoden der Prüfung und Standardisierung von Arzneimitteln
von Berthold Göber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 139,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexe Zusammenhänge gründlich recherchiert und einfach Präsentiert, 1. Juni 2007
Schlägt man das Buch auf, fällt zunächst die gelungene Gliederung auf. Das Inhaltsverzeichnis ermöglicht einen sehr guten Überblick und somit eine gute Orientierung im Buch. Es folgt ein Abkürzungsverzeichnis, in dem alle verwendeten Abkürzungen prägnant erklärt werden. Ergänzt wird der 'Leitfaden' des Buches durch ein funktionales Sachregister, welches das gezielte Nachschlagen von Stichworten ermöglicht.

Das Buch ist in neun große Abschnitte unterteilt. Kapitel 1 befasst sich mit den allgemeinen Aufgaben und Inhalten der Arzneimittelkontrolle (AM-Kontrolle). Es wird hier nicht darauf verzichtet, auch die Entstehungsgeschichte der Pharmakopöen zu beleuchten, was zu einem vollständigen Werk stets dazu gehören sollte. Das zweite Kapitel knüpft nahtlos an das Ende des ersten Kapitels an. Es handelt die Aufgaben und Organisation der AM-Kontrolle ab und versinnbildlicht, welche Standards eingehalten werden müssen, um einen analytischen Prozess erfolgreich zu validieren. Die Begriffe Validierung und GMP werden ebenso vorgestellt, wie auch die Behörden, mit denen man zwangsweise im Tätigkeitsfeld der AM-Kontrolle in Kontakt kommt.

Kapitel 3 befasst sich mit dem analytischen Charakter der AM-Kontrolle. Die Begriffe des Messens mit allen mathematischen und statistischen Grundlagen werden behandelt, ebenso wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Leser verstehen lernt, analytische Prozesse beurteilen zu können.

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Stofftrennung als unabdingbare Grundlage zur zielführenden Analyse einzelner Bestandteile eines Stoffgemisches. Alle gängigen Verfahren (Chromatographie, Elektrophorese, MS etc.) werden kurz, aber dennoch sehr gründlich vorgestellt. Auch in diesem Kapitel wird viel Wert darauf gelegt, dass die mathematischen Grundlagen zur exakten Auswertung des Ergebnisses verstanden werden.

Im fünften Kapitel werden die physikalisch chemischen Analysemethoden vorgestellt und es wird die Brücke zur Analytik in der pharmazeutischen Technologie geschlagen. Erneut findet der Leser sehr brauchbare Grafiken und gründlich zusammengestellte Formeln, die zum Verinnerlichen der Erläuterungen beitragen.

Kapitel 6 befasst sich mit der klassischen Nasschemie, von den Nachweisen der Ionen, bis hin zur Titration. Erneut ist positiv anzumerken, dass viele Tabellen und Reaktionsgleichungen die Erläuterungen nachhaltig untermalen und das rasche Nachschlagen erheblich erleichtern.

In den Kapiteln 7 bis 9 werden speziellere Themen der Analytik aufgegriffen, die besonders für Apotheker respektive 'Qualified Persons interessant sind. Sie liefern Einblicke in die Stabilitätsprüfung, sowie die biologische Charakterisierung und die Qualitätssicherung von Arzneimitteln und Zubereitungen. Auch der Aspekt der Verpackung, mit Einfluss auf die Qualität des Arzneimittels, wird behandelt.

Es handelt sich beim Werk Arzneimittelkontrolle Drug Control um eines der umfangreichsten Lehrbücher zum Themenkomplex der Analytik. Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrbüchern, die einzelne Aspekte der Analytik gezielt behandeln, bietet dieses Werk Einblicke in alle Bereiche und darüber hinaus in die Planung und Organisation des analytischen Prozesses. Es ist an den Aufbau der Ph.Eur. angelehnt und kann fast uneingeschränkt als Referenz empfohlen werden.

Zur gezielten Vorbereitung auf eine Prüfung wird das Werk etwas zu umfangreich sein. Allerdings ist das Lehrbuch gerade aufgrund seines Umfangs ein hervorragender Begleiter für das gesamte Studium, welcher auch danach noch brauchbar sein wird! Diese Tatsache schlägt sich leider auch im Preis nieder, welcher mit 128,- Euro sehr hoch ausfällt. Allerdings bekommt man für diesen Preis ein solide recherchiertes Werk, welches im Hinblick auf das ganzheitliche Konzept keine Wünsche offen lässt. Ist man am Fachgebiet der Arzneimittelkontrolle interessiert, führt kein Weg an diesem Werk vorbei, das gilt für Studierende ebenso, wie auch für Apotheker in der Praxis.


Repetitorium Klinische Pharmazie: Arbeitsbuch für Prüfung und Praxis
Repetitorium Klinische Pharmazie: Arbeitsbuch für Prüfung und Praxis
von Petra Högger
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz aber Vollständig! Referenz für Studium & Praxis, 21. April 2007
Das vorliegende Buch hat mich sowohl in Hinblick auf die Übersichtlichkeit, als auch den Inhalt voll und ganz überzeugt. Es ist bisher kein Lehrbuch der Klinischen Pharmazie auf dem Markt, welches in so kurzer Form alles nötige Wissen zu diesem Fach vermittelt.

Zunächst sind die gut durchdachten Kapitel mit Aufgaben zur Vertiefung am Ende eines jeden Kapitels als sehr positiv zu bewerten. Die Aufgaben sind so gewählt, dass der Leser sich mit dem wichtigsten Stoff ausgiebig auseinander setzen muss, um diese beantworten zu können. Das schafft Nachhaltigkeit beim Lernen.

Weiterhin als sehr positiv zu bewerten ist der Anhang, der auch in der pharmazeutischen Praxis sehr hilfreich sein dürfte. Kurz und bündig sind alle enzymatischen Targets des Metabolismus (die CYPs) gängiger Arzneistoffe aufgelistet, so dass ein kurzer Blick genügt, um beurteilen zu können, ob es bei einem bestimmten Arzneistoff zu UAW kommt, sollte er mit einem anderen Arzneistoff kombiniert werden. Weitere sinnvolle Ergänzungen sind eine Übersicht über gängige Antibiotika in Bezug auf den Erreger, sowie ein komplettes Kapitel über die Pharmakotherapie spezieller Erkrankungen.

Auch das Sachregister ist überschaubar und man findet sich sehr rasch im Buch zurecht.

Zuletzt ist die Kürze des Buches lobenswert, obgleich der Stoff vollständig behandelt wird. Das ist nur möglich, weil die Autoren sehr einprägsame Beispiele verwenden, um dem Leser die Sachlage auch aus einer anderen Perspektive zu erklären, ohne dabei zu anspruchsvoll zu werden.

Das Buch hat, nicht zuletzt auch wegen des attraktiven Preises volle 5 Sterne verdient und kann uneingeschränkt zur Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen im Fach Klinische Pharmazie empfohlen werden.

Es wäre wünschenswert, wenn Lehrbücher vermehrt in dieser kompakten und dennoch vollständigen Form erscheinen würden.


Organisch-Chemisches Praktikum für Pharmazeuten: Arbeitsvorschriften für über 200 Präparate mit geringen Substanzmengen - Wichtige analytische ... - Theoretische Einführung und Warnhinweise
Organisch-Chemisches Praktikum für Pharmazeuten: Arbeitsvorschriften für über 200 Präparate mit geringen Substanzmengen - Wichtige analytische ... - Theoretische Einführung und Warnhinweise
von Bernard Unterhalt
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einige wertvolle Syntheseanweisungen, 23. Mai 2004
Der Unterhalt ist von der Gliederung her sehr gut gelungen.
Er ist unterteilt in die Kapitel:
1. S(n) am gesättigten C-Atom
2. S(r) am gesättigten C-Atom
3. Eliminierung zu Alkenen
4. A(e) an Doppelbindungen
5. Substitution an Aromaten
6. Oxidation und Reduktion
7. Reaktionen der Carbonyle (Aldehyde & Ketone)
8. Carbonsäure-/Sulfonsäure Derivate
9. Umlagerungen
Kapitel 10, 11 und 12 befassen sich mit Nachweisen qualitativer und quantitativer Art, sowie den Spektren. Alles ist auf den Gebrauch im organisch-chemischen Labor abgestimmt.
Daran könnte sich Herr Schwetlik mit dem Organikum echt ein Beispiel nehmen. Leider fehlt dem Unterhalt eine gewisse Konsequenz, was die Erfassung von mehr Stoff angeht. Es werden exemplarisch über 200 Synthesen besprochen und das immer recht ausführlich, zwar ohne Reaktionskinetik wie im Brückner, aber mit Anleitung (die nicht erst zusammengesucht werden muss) und molaren Ansätzen. Dafür fehlt hier natürlich die Allgemeingültigkeit, wie sie im Organikum wunderbar (unübersichtlich) vermittelt wird. Die Gliederung ist jedoch vorbildlich und wenn man das Glück hat, noch ein Exemplar zu ergattern, dann sollte man sich dieses Buch ruhig auch mal ansehen. Fazit: Zu kurz fürs Studium allgemein, aber sehr hilfreich in puncto Gliederung und manch eine Namensreaktion findet sich natürlich auch wieder.


Mathematische Grundlagen für Pharmazeuten
Mathematische Grundlagen für Pharmazeuten
von Horst Ludwig
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mathematik in der Pharmazie in Kurzform, 23. Mai 2004
Dieses kleine Heft hat mir wirklich sehr geholfen. Kennt man als mathematisch schwächerer Student die Massen an mathematischen Formeln und Wegen, die einem während des 1. Semesters vermittelt werden und hat man Probleme, damit auf Anhieb zurecht zu kommen, so sollte man überlegen, sich dieses kleine Heftchen zu beschaffen, um sich darin einen sehr schönen Überblick über die Mathematik in der Pharmazie zu holen. Zunächst werden Zahlenbeziehungen abgehandelt, darauf folgen Funktionen (Diffenziale/Integrale) und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Im zweiten Abschnitt des Buches wird auf statistische Verfahren eingegangen, natürlich nur die wichtigsten und gebräuchlichsten in der Pharmazie, sicher nicht alle, die man in der Vorlesung wieder findet. Die Erklärung der Fehlerrechnung, sowie ein kurzer Anhang mit wichtigen Einheiten runden das sehr knappe Heft ab und machen es zu einem unverzichtbaren Übersichtswerk, welches als brauchbare Ergänzung z.B. zu den Bänden von Lothar Papula verwendet werden kann. Es hat jedoch nicht genug Inhalt, um einem Unkundigen in der Mathematik den Griff zu einem richtigen Lehrbuch zu ersparen! Da es doch recht teuer ist für seine 60 Seiten, vergebe ich hier nur 4 statt 5 Sternen, allerdings lohnt sich diese Investition spätestens dann, wenn man, wie ich, die Klausur in Mathematik unbeschadet überstanden hat.


Grundlagen der Pharmazeutischen Biologie + Pharma Trainer 1990-2001
Grundlagen der Pharmazeutischen Biologie + Pharma Trainer 1990-2001
von Hans Becker
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Übersicht als Lehrbuch... Fürs STEX TOP!!, 23. Mai 2004
...ist der Becker/Reichling im Vergleich zu den anderen beiden Lehrbüchern der Pharmazeutischen Biologie. Die Formulierungen sind zu allen Themenbereichen zwar leicht verständlich aber ebenso unzureichend (für die Praktika), so daß man allenfalls einen guten Überblick über die Thematik in der Pharmazeutischen Biologie erhält, nicht jedoch eine effektive Lektüre zu den Praktika zur Hand hat. Hierfür sind der Reinhard und der Leistner/Breckle eindeutig die bessere Wahl. Die Abbildungen im Becker/Reichling sind ebenfalls nicht so anschaulich, wie bei der Konkurrenz. Zwar sind beispielsweise einige schöne Fotos von Zellen und Zellorganellen enthalten, es wäre jedoch besser gewesen, der Übersichtlichkeit halber auf gezeichnete Zellstrukturen zurückzugreifen, aus denen die Organellen besser hervorgehen.
Die Gliederung des Buches ist auch nicht so klar definiert wie in den anderen beiden Werken, so dass man hin und wieder gar nicht mehr weiß, wo man eigentlich das Thema angefangen hat und wo es enden soll. Die Grenzen verschwimmen etwas.
Auf die Systematik des Pflanzenreiches wird nur sporadisch eingegangen, dafür findet die Genetik hier recht weitläufige Betrachtung. Alles in allem ist der Becker/Reichling ein recht passables Buch, welches Reinhard & Leistner/Breckle jedoch nicht das Wasser reichen kann. Allenfalls der günstige Preis spricht hier für einen Kauf, wenn man Ergänzung in anderen Werken sucht. Die Bezeichnung "Grundlagen der Pharmazeutischen Biologie" ist jedoch richtig gewählt, denn als Kurzlehrbuch verstanden reicht der Inhalt aus, um einen guten Überblick für Studierende des Grundstudiums Pharmazie zu vermitteln.
Nachträglich bleibt anzumerken, dass es zwar kein gutes Lehrbuch für die Gestaltung der Praktika ist, aber dafür umso mehr um kurz vor der Prüfung alles in knapper Form reinzuknüppeln!! Fürs 1. STEX in Biologie quasi unverzichtbar.


Lehrbuch der Pharmazeutischen Chemie
Lehrbuch der Pharmazeutischen Chemie
von Joachim Knabe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 84,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unabdingbar in der Pharmazie, 13. Mai 2004
Der Auterhoff/Knabe ist ein Standardlehrbuch und gleichzeitig ein gutes Werk zur Übersicht in der Pharmazie, speziell der Pharmazeutischen Chemie und ihrer Stoffklassen. Unterteilt ist das Werk in fünf große Kapitel, Abschnitt A: Allgemeiner Teil - Abschnitt B: Analytik - Abschnitt C: Anorganisch-chemischer Teil - Abschnitt D: Organisch-chemischer Teil - Abschnitt E: Arzneistoffe geordnet nach ihrer Indikationsgruppe...
Somit finden alle Bereiche der Pharmazeutischen Chemie ihre Erwähnung. Die Abschnitte sind folgenderweise gegliedert: Im 1. Abschnitt (A) wird beispielsweise die Bioverfügbarkeit, Pharmakokinetik, sowie molekulare Wirkungsmechanismen abgehandelt.
Teil 2 (B) bietet einen Überblick über qualitative, quantitative und instrumentelle Analysemethoden.
Teil 3 (C) beschäftigt sich mit anorganischen Arzneistoffen, der behandelte Stoff ist vergleichbar mit der Stoffkunde für Pharmazeuten aus den ersten Semestern, wobei jedoch zusätzlich immer auf Identität, Reinheit sowie Gehaltsbestimmung wert gelegt wird (ähnlich dem EAB nur weniger ausführlich).
Teil 4 (D) ist wie Teil 3 aufgebaut, handelt jedoch organische Stoffe ab.
Teil 5 (E) ist eine Sammlung der gängisten Arzneistoffe geordnet nach Indikationsgruppen. Er stellt den größten Teil des Buches und ist sehr hilfreich zur Vorbereitung von Referaten und zum lernen. Alles in allem ein sehr gutes Werk, dem ich, aufgrund der manchmal kurzgeratenen Beiträge 4,5 Sterne geben würde. Vergleichbar wäre als Werk der Mutschler. Beide sind sehr empfehlenswert!


Qualitative anorganische Analyse für Pharmazeuten und Naturwissenschaftler
Qualitative anorganische Analyse für Pharmazeuten und Naturwissenschaftler
von Wolfgang Werner
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Werner als perfektes Einstiegswerk im Ana Praktikum!, 22. Februar 2004
Der W. Werner ist als Einstiegsliteratur ins Praktikum Qualitative Anorganische Analyse der Arznei-, Hilfs- und Schadstoffe für Pharmazie Studenten uneingeschränkt empfehlenswert! Kein anderes Buch, was sich mit der Analytik befasst, war so trivial verfasst, wie der Werner. Dem Unkundigen wird so sehr schnell und übersichtlich alles wichtige zu Gliederung und Aufbau der Analytik beigebracht. Sicherlich ist der Werner nicht das umfangreichste Werk zu diesem Thema, doch ist er dennoch als Standardwerk absolut empfehlenswert, da am Anfang ja Verständlichkeit vor Masse geht. Gut zu ergänzen ist er z.B. mit dem Gerdes, der auch als sehr tauglich einzustufen ist. Für spezielle Nachweise sollte man den Jander heranziehen, der sonst allerdings didaktisch dem Werner nicht das Wasser reichen kann. Wer Pharmazie studiert, sollte sich den Werner auf jeden Fall mal ansehen. Es gibt nur 4 Sterne, da halt die Ausführlichkeit etwas fehlt, wird das Werk mal erweitert, sind locker 5 Sterne drin!


Pharmazeutische Biologie, Bd.1, Grundlagen und Systematik
Pharmazeutische Biologie, Bd.1, Grundlagen und Systematik
von Eckhard Leistner
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch für die Pharm. Biologie, 22. Februar 2004
Das vorliegende Buch ist in den Ausführungen schön kurz und prägnant gehalten und "an einem Stück" geschrieben. D.h. der Lernende kann gut mal ein Kapitel lesen, welches von Bildern unterlegt ist, ohne dabei absetzen zu müssen. Was hierunter natürlich etwas leidet, ist die Übersichtlichkeit, da der Text fliessend, mit wenigen Gliederungen, aber sehr verständlich abgefasst wurde (daher ca. 4,8 Sterne). Auch sehr positiv anzumerken ist, dass wichtige Abschnitte neben dem Text (zum einprägen) in grauen Boxen hervorgehoben werden und wichtige Begriffe in fetter Schrift, bzw. kursiv aus dem allgemeinen Text hervorgehen. Die Gliederung des Buches ist auch gelungen, so ist es in 2 Teile aufgeteilt. Der erste bietet einen sehr soliden (am Gegenstandskatalog orientierten) Überblick über die gesamte Pharmazeutische Biologie, von den Grundlagen der Cytologie, über grobe histologische Grundlagen, Stoffwechsel (ob Photosynthese oder Zyklen), Genetik und Morphologie. Der zweite Teil, und dafür ist der Leistner/Breckle echt das beste Werk, widmet sich völlig der Systematik. Beides ist wie gesagt sehr überschaubar und aus einem Guß und kann uneingeschränkt zur Vorbereitung auf Klausur und 1. STEX im Fach Pharmazie empfohlen werden.


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