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Rezensionen verfasst von
thomasspass "thomasspass" (Leipzig)

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Nocturnes
Nocturnes
Preis: EUR 22,73

5.0 von 5 Sternen At its best, 16. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nocturnes (Audio CD)
Entsprechend aller Rezensionen, aber ganz besonders aufgrund der vom geschätzten Rezensenten K.H. Friedgen, kam ich nicht umhin, mir diese Doppel-CD zuzulegen. Dankbar schliesse ich mich allen Vorrednern an. Hier möchte ich nur Details hinzufügen, die bislang nicht eindeutig waren und mir auch vor dem Kauf als Fragen durch den Kopf gingen. Der Kauf geradewegs dieser Ausgabe des Labels Supraphon aus dem Jahr 2012 lohnt sich besonders, weil durch Supraphon ein ordentliches Remastering zur Verbesserung der Klangqualität vorgenommen wurde. Die AAD-Stereo-Aufnahmen vom April 1965 aus der St. Pauls Kapelle der Columbia Universität, New York mit einem Steinway-Flügel und vom November 1965 aus dem Mozartsaal des Konzerthauses Wien mit einem Bösendorfer Flügel wurden 1966 von der Connoisseur Gesellschaft produziert. Die Supraphon-Ausgabe hier erschien als Lizenzausgabe des CD-Labels Nonesuch Records (Warner), welche 1966 die Veröffentlichung für die erwähnte Produktionsfirma Connoisseur Society, Inc. vornahm.

Das Booklet der Supraphon-Doppel-CD ist durch die Papierstärke im Grunde genommen für die Plastikhalter des Jewel Case zu dick und deshalb nur mit viel Vorsicht ohne Schaden herausnehmbar bzw. zurücksteckbar. Supraphon verfasste den Booklet-Text in englischer, deutscher, französischer und tschechischer Sprache.

Wegen des neuen Remasterings durch Supraphon würde ich die auf dem Markt erwerbbaren Doppel-CD-Alternativen für einen Kauf nicht bevorzugen (ASIN: B000005J03 Nocturnes-Comp und ASIN: B000027ETF Nocturnes ). Zwar wurde die zuletzt genannte Alternativausgabe aus der "Ultima"-Serie 1999 remastert (und unverständlicherweise als ADD bezeichnet), aber das liegt 13 Jahre zurück und kann angesichts der fortschreitenden tontechnischen Möglichkeiten eine Menge ausmachen. Daher ist aus meiner Sicht die Supraphon-Ausgabe die derzeit optimale Veröffentlichung. Die Titel-Reihenfolge bzw. Aufteilung der 2 CDs wurde nie verändert, wie die von mir hier noch zusätzlich hinzugefügten Cover-Bilder zeigen. Die ersten beiden Bilder zeigen Teile des Booklets dieser Supraphon-Ausgabe. Und die letzten 3 meiner hinzugefügten Bilder zeigen die Vol. 1 der einstigen Vinyl-LP-Ausgabe durch die erwähnte Plattenfirma Connoisseur Society, Inc..

Im Booklet erfährt man auch, dass 1966 die gerade veröffentlichte Aufnahme mit dem Pianisten Moravec als beste jemals gespielte Aufnahme der Nocturnes von Chopin ausgezeichnet wurde. Bei dieser Sichtweise kannte man damals also auch die Einspielung von Arthur Rubinstein aus dem Vorjahr 1965.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2015 10:28 AM CET


Werke für Klavier & Orchester/Works for Piano & Orchestra
Werke für Klavier & Orchester/Works for Piano & Orchestra
Wird angeboten von Ton-Konserve
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Top Interpretationen, 8. Dezember 2015
Es ist eine Freude, dem Pianisten Arthur Moreira-Lima auf dem Steinway-Flügel zuzuhören, weil er in geordnetem Maß und vor allem mit viel Herz und Seele spielt, ohne süßlich zu werden. Sein Klavierspiel-Stil ähnelt dem der Landsmännin Martha Argerich, es ist jedoch bei ihm ohne ein durchbrennendes Temperament, dafür mit hörbarer Klangordnung. die dem Hörer Genuß bereitet.

Die CD enthält wunderbare und nicht häufig veröffentlichte Stücke, unter denen die ersten drei hervorzuheben sind (besonders: Krakowiak). Bei den Mazurken opp. 50 und 56 wird nicht selten nur jeweils deren Nr. 3 veröffentlicht.

Arthur Moreira Lima (Klavier), Philharmonia Bulgarica, Sofia, Dimiter Manolov (Dirigent):

01 Variation on Mozart 'La ci darem la mano', B-dur, op. 2
02 Fantasia on Polish Airs, A-dur, op. 13, Introduction. Largo non troppo - Air. Zaszedl. Andantino - Theme Kurpinski. Allegretto - Kujawiak. Vivace
03 Krakowiak, F-dur (Grande Rondeau de Concert), op. 14

Cor de Groot (Klavier):

04 Mazurka op. 50 Nr. 1 G-dur
05 Mazurka op. 50 Nr. 2 As-dur
06 Mazurka op. 50 Nr. 3 cis-Moll

07 Mazurka op. 56 Nr. 1 H-dur
08 Mazurka op. 56 Nr. 2 C-dur
09 Mazurka op. 56 Nr. 3 c-Moll

Diese Stücke wurden das seelische Steuern des Musizierens deutlich schöner eingespielt, als sie von Eldar Nebolsin / Antoni Wit eingespielt wurden (CD mit der ASIN: B003RCFCXI Klavierkonzert 1 ). Der ach so gelobte Nebolsin hat im Vergleich mit Moreira keine richtige Vorstellung von den Stücken und macht sich - ersatzweise - eher nur einen (die Abfolge herunter) klimpernden Spass daraus.

Einen absoluten Dämpfer erlebt man aber mit der CD durch deren grottenschlechte Tonqualität in deren 3 identischen Veröffentlichung mit jeweils anderem Cover. Bereits bei der Aufnahme muss sehr viel miserabel gemacht worden sein. Abwohl in der Diskografie auf der Webseite von Moreira bei der Aufnahme die Rede vom Digital Recording im Juni 1986 ist (vgl. gelbes Cover auf dem letztes Foto meiner 6 zusätzlich hochgeladenen Fotos), kann man das kaum glauben. Nur ein lausiges Mikrophon in den Saal gehangen? Remastering durch eine Rosana Martins Moreira Lima? Nachbearbeitung oder Remastering überhaupt ausgeführt? Auch für das CD-Label "Brilliant" dürften das hierbei Fremdwörter gewesen sein. Zumal "Brilliant" durch keine Angabe zum Aufnahmedatum und Druck- bzw. Produktions- bzw. Veröffentlichungsjahr wieder einmal ein schlechtes Bild hinterlässt (vom unvollständigen Pianisten-Namen und von unkorrekter Orchesterbezeichnung einmal abgesehen).

Für wenig Geld sollte man dennoch die CD kaufen, weil hier durch Moreira zum Genuss des Hörers bewiesen wird, wie diese Chopin-Stücke geraten müssen. Deshalb immer noch 4 Sterne (techn. Tonqualität, Druckinfos: 2 Sterne, aber Interpretation volle 5 Sterne -> 7 Sterne durch 2 Kriterien sind 3,5 Sterne). Informative Bilder habe ich noch hinzugefügt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2015 11:56 AM CET


The Originals - Preludes/ Klaviersonate 2
The Originals - Preludes/ Klaviersonate 2
Preis: EUR 10,98

5.0 von 5 Sternen Das Maximum, 4. Dezember 2015
Was Martha Argerich hier leistet, ist der Hammer. So salopp muss man das sagen. Für mich ist die CD hier das Maximum. Ich hörte bislang keine bessere bzw. packendere Einspielung. Da kann ein Jungstar wie Beatrice Rama (ASIN: B008P76WMU 26 Preludes/Sonate 2 Op.19 ) nicht mithalten. Selbst der von mir hoch geschätzte Ivo Pogorelich erreicht Frau Argerich nicht, was nicht nur am langsameren Tempo liegt, sondern ebenso im Ausdruck und in der Klarheit (ASIN: B000001GC8 Preludes Op. 28 ). Und Claudio Arrau wirkt im Vergleich dazu mangels eines ähnlichen Temperamentes etwas farbloser (ASIN: B000GYHZ6W The Originals - Preludes/Impromtus ). Man höre sich z. B. nur einmal die Nr. 8, 12, 14, 15 oder 18 von op. 28 an. Wirklich fantastisch. Ich teile daher ganz die Meinung und Freude des Rezensenten Andre Arnold, dem ich für seine Zeilen hier wie immer dankbar bin. Die Frage nach einer Kaufempfehlung erübrigt sich. Die CD hat hier zusätzlich die Klavier-Sonate Nr. 2. Sie erschien in einer geringfügig anderen Zusammenstellung bei der DGG in der Centenary-Reihe mit dem Klavierkonzert Nr. 2 unter Rostropowitsch (unter der ASIN: B0000246QV DG-Centenary Collection - 1975 (Martha Argerich) ), jedoch nicht wie hier remastered. Das trifft bzgl. Zusammenstellung und Remastering auch auf die frühere Ausgabe in der Galleria-Serie der DGG zu (ASIN: B00000E32T Preludes Op. 28 u.a. ). Und auch hiervon gibt es noch eine andere Zusammenstellung mit der ASIN: B000001GEC Preludes-Comp/Mazurkas (3)/Sch . In anders veränderter Zusammenstellung erschienen diese Préludes auch noch auf CD 9 der 10 CDs umfassenden Chopin-Box in der eloquence-Serie (ASIN: B002YTZPPU Klavierwerke solo/Klavierkonzerte Jubiläumsedition (Eloquence) ). Durch Argerichs Einspielung der Préludes gewinnt man Chopin nicht erahnte Eindrücke ab.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2015 1:20 PM CET


Klavierkonzerte (Gesamtaufnahme) / Valses N.
Klavierkonzerte (Gesamtaufnahme) / Valses N.
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einschränkungen, 3. November 2015
Die Aufnahme bzw. Einspielung des Ravelschen Klavierkonzertes D-dur für die linke Hand ist - kurz und bündig gesagt - trotz des hier etwas älteren Datums wegen des guten Spiels am Klavier von Krystian Zimerman gegenüber dem von Yuja Wang (ASIN: B0128ZEUN2 Ravel: Die 2 Klavierkonzerte / Fauré: Ballade ) die bessere. Das betrifft auch die Leistung des London Symphony Orchestra, die hier expressiver ausfällt.
Noch meisterlicher als Zimerman/Boulez ist nach meinem Eindruck die Aufnahme des Klavierkonzertes für die linke Hand von Monique Haas und dem Orchestre National de la RTF, Paris unter Paul Paray (ASIN: B0006ZFQOO The Originals - Klavierkonzert G-Dur/Konzert für die Linke Hand/+ ), die eine grosse Klasse für sich ist.
Der Pianist Daniel Wayenberg mit dem Orchestre du Théâtre des Champs-Élysées unter Ernest Bour bleibt hinter Zimerman eindeutig zurück (mp3-ASIN: B00TIECFNE Ravel: Concertos pour piano (Mono Version) [+digital booklet] ). Auch der Pianist Aldo Ciccolini reicht mit dem Orchestre de Paris unter Jean Martinon nicht heran (auf CD 8 der ASIN: B008DK3Q96).
Bei Michel Béroff am Klavier mit dem London Symphony Orchestra unter Claudio Abbado ist nach meiner Ansicht im Vergleich mit Zimerman/Boulez mehr Feuer im Klavier- als auch im Orchester-Spiel (ASIN: B000001G9Q Klavierkonzerte ). Zimerman/Boulez und das LSO gehen die Sache ruhiger - und unverständlicherweise: ein Quentchen weniger lebendig - an. Lag es am London Symphony Orchestra, das auf dieser CD hier nur das D-dur Konzert spielt (d. h. alle anderen CD-Stücke mit dem Cleveland Orchestra)? Dagegen hatte Boulez mit dem Cleveland Orchestra in der Einspielung durch den Pianisten Philippe Entremont in sehr überzeugender Weise bewiesen, dass Dirigent, Pianist und Orchester musikalisches Feuer entfachen können (ASIN: B000026EO4).

Wie sich das Klavierkonzert G-dur von Zimerman/Boulez mit dem Cleveland Orchestra gegenüber der Konkurrenz von z. B. Monique Haas oder Philippe Entremont (mit dem Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy, ASIN: B000026EO4) oder Martha Argerich (ASIN: B000001G9Q Klavierkonzerte bzw. ASIN der 10 Jahre früheren Aufnahme: B000001GQQ The Originals - Prokofieff / Ravel ) oder von Aldo Ciccolini (auf CD 8 der ASIN: B008DK3Q96) oder Stefano Bollani (ASIN: B0079J26YS) oder insbesondere von Arturo Benedetti Michelangeli (ASIN: B00003ZKRJ Ravel / Rachmaninoff (Klavierkonzerte) ) einordnet, ist etwas mehr von Stimmungen abhängig. Aber ich denke, dass Zimerman und Boulez auch hier nicht den Siegerpokal einspielen konnten, sondern Michelangeli/Gracis.

Die Orchesterfassung der Valses nobles et sentimentales ist dem flotter spielenden Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez nicht besser gelungen als z. B. dem betont ausmalend spielenden Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet (ASIN: B00005LKEN Orchesterwerke (Ga) ), obschon die Mono-Aufnahmetechnik da aus dem Jahr 1953 nicht mit dem DDD-Veröffentlichungsergebnis hier aus dem Jahr 1998 konkurrieren kann. Allerdings gibt es z. B. die dem Ernest Ansermet fast ebenbürtige, aber gegenüber Ansermet technisch neuere Einspielung mit dem Philadelphia Orchestra unter Charles Munch (ASIN: B000026SQ0) als auch die technisch neuere Einspielung mit dem Orchestre de Paris unter Jean Martinon (auf CD 6 der ASIN: B008DK3Q96 Orchesterwerke ). Dann gibt es desweiteren noch die ausdrucksstärker ausmalende Einspielung vom Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa (eloquence - ASIN: B013GW6FES) und auch noch die ganz flotte Einspielung vom Chicago Symphony Orchestra unter Fritz Reiner (ASIN: B000026F6L Ravel: Rapsodie espagnole, Valses nobles et sentimentales, Alborada del gracioso, Pavane / Debussy: Ibéria ). Alle alternativ erwähnten 'Valses nobles et sentimentales'-Orchester-Einspielungen wurden vor der Einspielung von Pierre Boulez aufgenommen (Boulez hier: DDD-Aufnahme, Masonic Auditorium, Cleveland, November 1994).

Wegen der Einschränkungen reicht es bei dieser CD in meinen Augen leider nicht für 5 Sterne bzw. nicht zur Referenzaufnahme. Da waren frühere Einspielungen noch besser (entsprechend der Werke-Reihenfolge auf dieser CD z. B. Michelangeli, Ansermet, Haas).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2015 3:28 PM CET


The Originals - Sinfonien 1-4/Manfred/Genoveva
The Originals - Sinfonien 1-4/Manfred/Genoveva
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Schwung und Kraft - jugendlicher Elan, 30. September 2015
Es gibt die (auch von mir) hoch geschätzte und weithin bekannte Einspielung der 4 Sinfonien Schumanns durch das Clevland Orchestra unter der Leitung von George Szell (ASIN: B0001XPY0W Masterworks Heritage: Symphonies 1-4,Manfred Ov ). Dennoch begeistert mich vor allem wegen des Schwunges und der Kraft die Einspielung von Kubelik mit den Berliner Philharmonikern noch mehr, was sich aufgrund des Aufnahmealters auch auf die geringfügig bessere Tonqualität bezieht. Es ist der jugendliche Elan!

Die Ausgabe hier existiert auch noch unter der ASIN: B0030AHBJ0 Schumann:Complete Symphonies bzw. unter der ASIN: B000001GHT Schumann:Four Symphonies ). Separat erschienen die Sinfonien 2 & 3 preiswert unter der ASIN: B00000E4H4 Sinfonien 2+3 . Die von mir bevorzugten Einspielungen unter dem Dirigat von Kubelik dürfen nicht mit denen Kubeliks verwechselt werden, die er ausserdem mit dem Sinf.-Orchester des Bayr. Rundfunks machte (ASIN: B0056K4VZO Rafael Kubelik Conducts Great Symphonies bzw. ASIN: B00NWU1H6Q Schumann:Complete Symphonies R bzw. ASIN: B0000026YU Schumann:Four Syms./Manfred Overture ). Das Sinfonie-Orchster des BR spielt z. B. in der Sinfonie 2 op. 61 das tolle (02) Scherzo (Allegro vivace) nicht so wunderbar vorwärts drängend, wie es hier die Berliner Philharmoniker tun.

Als nicht ganz so mitreissend, aber noch recht gut, würde ich die Sinopoli-Einspielungen ansehen, wobei es eine zusätzliche Einspielung der so wunderbaren Sinfonie Nr. 2 früher mit den Wiener Philharmonikern gibt (ASIN B00000E2O7 bzw. B000EMH81S bzw. B0000241G1) und eine spätere Einspielung der Sinfonien 1 bis 4 mit der Staatskapelle Dresden (ASIN: B0000012VC bzw B0050F6JOQ) Sinfonien 1-4 (Ga) bzw. Sinfonien 1-4. Für meinen Geschmack reicht die Bernstein-Einspielung der Sinfonien 1 bis 4 (mit den Wiener Philharmonikern) nicht heran (ASIN: B000001GY9) Sinfonien 1-4 (Gesamtaufnahme).


Klavierkonzert 1,2/Ungarische Rhapsodien
Klavierkonzert 1,2/Ungarische Rhapsodien
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen eine Wucht, 23. September 2015
Wenn es nicht die Einspielung von Krystian Zimerman mit dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa gäbe (ASIN: B000001G9B Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz ), dann wäre für mich die Einspielung von Julius Katchen der absolute Sieger, wenn es um die Klavierkonzerte von Liszt geht.

Die CD aus dem jahr 2002 hier ist eine überaus hörenswerte Alternative, weil beim Pianisten Julius Katchen eben nach seines Gleichen gesucht werden kann. Brilliant! Aber auch das London Philharmonic Orchestra unter dem Dirigenten Argenta. Das Schmettern der Blasinstrumente ist zum Beispiel zum Ergötzen. Da kommt echte Freude auf.

Beeindruckend sind ebenso die "Lückenfüller" nach den beiden Klavierkonzerten (Titel 09: Ungarische Rhapsodie Nr. 12, Titel 10: Harmonies poétiques et religieuses Nr. 7 Funérailles und Titel 11: Fantasie über ungarische Volksmelodien), die ja nicht bei der Zimerman/Ozawa-CD enthalten sind.

Passend zur Musik stimmt außerdem die Tonqualität. Die ADD-Stereo-Aufnahme beider Klavierkonzerte im Januar 1957 in der Londoner Kingsway Hall hört sich durch das 96 kHz / 24 bit Remastering der DECCA Legends-Serie noch gut an. Zwar erschien 2014 nochmals diese Katchen-Einspielung der Klavierkonzerte von Liszt in der anderen DECCA-Serie "The Art of Julius Katchen", Vol. 4, CD 1 (ASIN: B00006IKP5 The Art Of Julius Katchen Vol.4 (2 CDs) ), aber die Tonqualität jener anderen Serie dürfte ohne das 96 kHz / 24 bit Remastering sein. Ich empfand die Tonqualität bei Vol. 3 nicht als die beste, auf die DECCA stolz sein könnte, sondern eher als eine ärgerliche, sofern nicht ausdrücklich 96 kHz / 24 bit Remastering vermerkt ist.

Hinweis: Der Titel 02 auf der Zimerman/Ozawa-CD:
Titel 02: Klav.-konz. 1 Es-dur, II. Quasi adagio - Allegretto vivace - Allegro animato

wurde auf der Katchen/Argenta-CD geteilt in
Titel 02: Klav.-konz. 1 Es-dur, II. Quasi adagio
und in
Titel 03: Klav.-konz. 1 Es-dur, III. Allegretto vivace - Allegro animato.

Leider bedarf es etwas mehr der Suche, um ein preislich vertretbares Angebot im Internet aufzustöbern, zumal man nicht immer nur bei amazon fündig werden kann, sondern auch im Internet bei den amazon-Marketplace-Anbietern. Ich finde, dass sich der Kauf für mich gelohnt hat. Deshalb meine Empfehlung.

Nachtrag: Auch wirklich toll ist die Einspielung von Swjatoslaw Richter mit dem London Symphony Orchestra unter Kyrill Kondrashin vom 18. Juli 1961 (96 kHz / 24 bit remastered: ASIN: B00005CCAD Liszt: Klavierkonzerte / Beethoven: Klaviersonaten 10, 19 & 20 oder folgende CDs, die nicht 96 kHz / 24 bit remastered sind: ASIN: B00000E2RP Franz Liszt: The Piano Concertos / Die Klavierkonzerte oder ASIN: B0000041C4 Solo - Liszt ).
Das London Philharmonic Orchestra wirkt meines Erachtens bei der Einspielung hier von Katchen & Argenta aus dem Jahr 1957 wuchtiger, jedoch im Vergelich beider 96 kHz / 24 bit CDs klangtechnisch nicht besser. Aber die Einspielung von Richter gefällt mir immer noch besser als die von Argerich. Die Aufnahme mit Martha Argerich hat mich nicht so fasziniert (ASIN: B000001GS1 The Originals - Chopin / Liszt: Piano Concerto No. 1 ).


Die Klaviersonaten
Die Klaviersonaten

4.0 von 5 Sternen gut, aber nicht mehr, 23. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Klaviersonaten (Audio CD)
Die DDD-Aufnahmen aus dem Jahr 1990 empfinde ich bei allem Respekt vor der von mir geschätzten Elisabeth Leonskaja als gut gelungen, aber auch als mehr nicht. Finde ich. Sie hat es eben auch eingespielt. Und das nicht schlecht. Erfreulich, dass überhaupt, weil nicht allzuviele hörenswerte Aufnahmen auf dem Markt sind. Bei dieser Doppel-CD reizt die Vollständigkeit der Sonaten 1 bis 3, die auf dem Markt bedauerlicherweise auch nicht gerade häufig zu finden ist. Aber an die Einspielungsqualität z. B. eines Krystian Zimerman (ASIN: B00000E3ZO Piano Sonatas 1-3 / Ballades ) kommt meines Erachtens die Leonskaja-Einspielung leider nicht heran, was auch die häufig viel zu hohen Preise für diese Doppel-CD betrifft.

Unter der ASIN: B00000E8VQ Klaviersonate 1 und 3 erschien zusätzlich eine Einzel-CD, die nur die Klaviersonaten 1 und 3 enthält, welche mit einem Steinway-Flügel als DDD-Aufnahme von Februar bis März 1990 in der Siemensvilla in Berlin entstanden. Auf der Einzel-CD fehlt jedoch die Klaviersonate 2, die mit einem Steinway-Flügel als DDD-Aufnahme bereits 2 Jahre früher (Januar 1988) in der Berliner Siemensvilla entstand und auf einer gesonderten CD erschien (ASIN: B000XUKMXM Robert Schumann / Johannes Brahms Klaviersonate Nr. 1 fis-moll / Klaviersonate Nr. 2 fis-moll ). Weil die Klaviersonate 2 auf der Doppel-CD hier enthalten ist, geriet die Doppel-CD-Veröffentlichung nicht nur wegen des Inhaltumfanges etwas lohnenswerter als die Einzel-CD. Denn die Einspielung der Klaviersonate 2 vor 2 Jahren gelang ihr besser als die spätere der beiden Klaviersonaten. Man vermisst leider insgesamt die Vielschichtigkeit, die der erwähnte Pianist Krystian Zimerman bei allen Sonaten unter Beweis stellt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2015 5:13 PM MEST


Piano Sonatas 1-3 / Ballades
Piano Sonatas 1-3 / Ballades

5.0 von 5 Sternen Ungeschlagene Spitze, 23. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Piano Sonatas 1-3 / Ballades (Audio CD)
Leider erhört die Deutsche Grammophon kein Wimmern und Klagen, sie antwortet auch nicht auf Anfragen dazu, denn sie meint wahrscheinlich, an das ihr gegenüber dann einst ausgesprochene Veröffentlichungsverbot durch Krystian Zimerman gebunden zu sein. Wenn es ein Bedauern über eine weltweit fehlende CD-Veröffentlichung geben dürfte, dann über diese Veröffentlichung hier.

Denn sie ist ungeschlagene Spitze. Vom Zeitpunkt der Einspielung her gesehen ist diese Box mit 3 CDs eine der moderneren mit guter Ton- und CD-Technik, das man eben auch hört. Das macht die Scheiben zusätzlich wertvoll. Die Pianisten Richter, Katchen usw. spielten ihre Aufnahmen ja deutlich früher ein. Frau Leonskaja kommt in ihren Einspielungen während der "moderneren Zeit" an diese erstaunliche Vielschichtigkeit, die Herr Zimerman beim Spiel aufzeigt, keinesfalls heran. Krystian Zimerman hat das Werk durchdrungen und zeigt die Erkenntnisse in seinem dadurch wundervollen Klavierspiel. Es ist noch eindrucksvoller, wenn man sich vor Augen führt, dass die Klaviersonaten 1 und 2 von Krystian Zimerman im Alter von 24 Jahren in München im Juni 1979 eingespielt wurden, jedoch die Klaviersonate 3 erst im Februar 1982 in Frankfurt folgte.

Wenn der Pianist Zimerman bewogen werden könnte, in diesen Aufnahmen eine der brilliantesten Einspielungen der Sonaten zu erkennen, die jemals entstanden, dann könnte die Veröffentlichung erst fortgesetzt werden, was jedoch noch vom Engagement der Deutschen Grammaphon abhängt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2015 4:42 PM MEST


Pianokonsert 2
Pianokonsert 2
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 28,51

5.0 von 5 Sternen Grossartig, 22. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pianokonsert 2 (Audio CD)
Wer die CD erwirbt, macht nichts falsch!

Ich hörte noch nie die Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll (op. 43) derart brilliant und im Tempo stimmig, wie es Julius Katchen mit dem London Philharmonic (!) Orchestra unter Sir Adrian Boult hier tat, das Rachmaninow - der immer recht flott spielte - sehr gut entspricht. Die Einspielung hier gefällt mir noch besser, als jene von Earl Wild (ASIN: B00009AQMJ Sergej Rachmaninoff: Klavierkonzerte Nr.1-4 / Paganini-Rhapsodie ). Aus diesem Grund lohnt sich der Kauf der CD ohne Einschränkung. Die Einspielung gleicht einer Sensation.

Das Klavierkonzert Nr. 2 mit dem London Symphony (!) Orchestra unter Sir Georg Solti ist ebenso fantastisch. Da könnte ich mich allerdings schlechter zwischen Julius Katchen, Earl Wild oder dem hervorragenden Svjatoslav Richter (ASIN: B000001GQD The Originals - Rachmaninoff / Tschaikowsky ) entscheiden. In einer ausführlicheren Rezension bei der bereits erwähnten Doppel-CD von Earl Wild hinterliess ich noch mehr Gedanken zum Klavierkonzert Nr. 2.

Diese CD hier gab es mit identischem Inhalt bislang in verschiedenen Auflagen (ASIN: B00002654Q Rachmaninoff: Klavierkonzert 2 / Paganini-Rhapsodie bzw. ASIN: B00000E3DY Rachmaninov:Piano Cto. 2 bzw. ASIN: B013Q6WWAU Rachmaninoff: Piano Concerto No. 2 / Rhapsody on a theme of Paganini by Julius Katchen (1990-10-25) ). Jedoch ist die CD inhaltlich nicht identisch mit den Ausgaben wie ASIN: B00B8XYTOG Rachmaninov:Piano Concerto #2 bzw. ASIN: B0000042E4 Klav.Konzert.2/Paganini-Rhaps. , weil darauf zusätzlich die "Variations of a Nursery Theme" (Variationen über ein Kinderlied, op. 25) von Ernö Dohnányi (bzw. Ernst von Dohnányi) enthalten sind. In die Variationen über ein Kinderlied können Sie über den nachfolgenden Link unter Titel 28 bis 41 der CD-Disk Nr. 8 hineinhören: ASIN: B001SRLKOO Julius Katchen: Decca Recordings 1949-1968 (8 CDs) . Unter Titel 1 bis 3 dieser mp3-CD 8 hören Sie auch das Klavierkonzert Nr. 2 und darauffolgend unter Titel 4 bis 27 dieser mp3-CD 8 die sensationell eingespielte Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll (op. 43).

An der brillianten DECCA-Tonqualität hört man nicht, dass die remasterten ADD-Stereo-Aufnahmen von 1958/59 durchaus als historisch bezeichnet werden können.

Die Links zu den CD-Ausgaben sollen Ihnen auch Auswege zeigen, damit Sie gierigen, aber dummen Händlern ausweichen können, die eine Lust an astronomischen Preisen verspüren und sich mit ihrer Unkunde lächerlich machen.

Nachtrag: Ich entdeckte noch eine tolle Einspielung der Rhapsody on a Theme of Paganini durch den hervorragenden Pianisten Andrei Gavrilov (ASIN: B0001RVRGI Klavierkonzerte 2+3/Preluden/+ ) und bin etwas unsicher geworden, ob die Katchen-Einspielung hier weiterhin mein Sieger im Wettbewerb um die beste Aufnahme dieses Stückes bleibt. Das Orchester ist hier wuchtiger.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2015 8:13 AM MEST


Resonance De L'originaire
Resonance De L'originaire
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 108,89

4.0 von 5 Sternen Nicht ganz die Krönung, 8. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Resonance De L'originaire (Audio CD)
Erhält man die Doppel-CD, dann erschrickt man etwas über die billige Papphüllen-Art, die sich die DGG bei dieser Ausgabe "leistete", was die CD-Spielseiten keineswegs schont. Man wollte offenbar keine CD-Täger aus Kunststoff verwenden, die sonst auf Pappe aufgebracht werden. Das enttäuscht gewaltig. Wer kommt auf solche Ideen?

Das Spiel der beiden ist herzzerreissend schön. Ob es Schubert so meinte, bezweifele ich ein wenig, weil zuviel Liebreiz und zu wenig Zweifel heraus zu hören ist. Deshalb ist und bleibt mein Schubert-Piano-Favorit Frau Leonskaja. Dazu schrieb ich ein paar Sätze mehr bei jener CD (ASIN: B005HS5RYO) Klaviersonaten Piano Sonatas, No. 16 D 845 & No. 21 D 960 .

Ein Hinweis zum Doppelalbum: Die Klaviersonate D 784 wurde von Herrn Castro solo (und nicht von Frau Pires oder gar vierhändig zusammen) gespielt. Die Einspielung der erwähnten Klaviersonate D 784 von Frau Pires erschien separat früher auf dieser CD (ASIN: B00000E4ES) Klaviersonate D784 / Moments Mus .

Leider spielte Frau Leonskaja die Klaviersonate D 784 nicht ein, ebenso nicht gemeinsam mit einem Pianopartner vierhändig die tolle Fantasie f-Moll D 940. Das bewog mich zum Kauf. Allerdings gibt es von Frau Leonskaja gespielt die Klaviersonate D 664 auf CD zu kaufen (ASIN: B000009K03) Sonate A-Dur, D 664 / 959 bzw. (ASIN: B00005QHTM) Klaviersonaten d 664 &d 959 .

Der Kauf der hier besprochenen Doppel-CD lohnte sich für mich außerdem, weil sie noch die "Lebensstürme" D 947 und das Rondo D 951 von den beiden - Maria João Pires and Ricardo Castro - vierhändig gespielt enthält.


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