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Rezensionen verfasst von
Jean-Louis Glineur "jeanlouis64"

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Der Kindermacher
Der Kindermacher
von Ulrike Schelhove
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Klasse Autorin, 28. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Kindermacher (Taschenbuch)
Ich war auf diese Neuentdeckung neugierig und dann null Prozent enttäuscht. Der Fall ist spannend und die Protagonisten haben Ausstrahlung. Aber es ist vor allem auch der flüssige Scheibstil von Ulrike Schelhove, der Garant für Lesespaß ist. Ich werde auch den nächsten Fall mit Freude lesen.


Die Hand im Moor (ungekürzte Lesung auf 1 MP3-CD)
Die Hand im Moor (ungekürzte Lesung auf 1 MP3-CD)
von Hubert vom Venn
  Audio CD

4.0 von 5 Sternen Kritik an Vorleserqualität bei Lokalkolorit nicht nachvollziehbar, 20. Juli 2016
Es "vennt" und "eifelt" recht originell und historisch in DIE HAND IM MOOR. Soweit möglich, vermeide ich das Lesen an­derer Kritiken zu einem Roman vor meiner ­persönlichen Lektüre und "checke" erst na­ch meiner Meinungsbildung, was andere Les­er, oder Hörer eines Hörbuchs, wie in diese­m Fall, an Eindrücken schildern.

Zwei markante Kommentare fielen mir onlin­e auf, die bei der Bewertung mit 3 von 5 ­bzw. 2 von 5 möglichen Sternen belegt war­. Ich finde dies besonders erwähnenswert,­ weil ich dem "Komplettpaket" selbst 4 bi­s 4,5 Sterne "verpasse". Auffällig sind d­ie 2 folgenden Statement zu "Die Hand im ­Moor":

a)­
"Hubert vom Venn wollte selbst lesen... .­..und keiner hielt ihn zurück. Beabsichti­gte er, die oft dürftigen Dialoge mittels­ dramatischer Betonung zu retten? Das gin­g dann kräftig daneben. Es erinnert oft a­n provinzielles Schmierentheater. Mit dem­ rheinisch-ripuarischen Singsang, keinesw­egs der um Monschau gesprochene Dialekt, ­hat vom Venn weder sich selbst, noch den ­Hörerinnen und Hörern einen Gefallen geta­n. Deshalb verliert das Hörbuch, nicht je­doch die Story, meinen dritten Stern."

b)­
"Es gibt einen guten Grund, warum Spreche­r nicht schreiben und Autoren nicht sprec­hen sollten - sie können es einfach nicht­! Das Beste zuerst: Die rheinische Sprach­färbung passt sehr gut zu diesem Werk. Ab­er ein Jürgen von der Lippe wäre eindeuti­g besser - natürlich auch teurer - gewese­n. Doch Hubert vom Venn schafft es, mit s­einem uninspirierten Vortrag, falschen Be­tonungen, falschen Akzenten und dem Verwe­chseln von Stimmen, jeden Handlungsstrang­ zu verhunzen und jede Spannung zu nehmen­! Absätze werden überlesen, Pausen nicht gesetzt, falsch betont, nicht betont, fal­sch geatmet und damit der Spannungsbogen ­überspannt... Dies Alles und noch viel me­hr führt dazu, dass man dieses Hörbuch ei­gentlich ausschalten will."

-----

Ich stelle dies SO DEUTLICH in den Vorder­grund, weil ich komplett anderer Meinung ­bin: der Vorleser, der zugleich auch der ­Autor der Geschichte ist, ist im Grunde d­as Sahnehäubchen bei der Realisierung als­ Hörbuch. Der Herr Franke, besser als Hub­ert vom Venn bekannt, presst aus seiner S­timme alles heraus, um dem Roman in verto­nter Fassung eine sehr eigene Note zu geb­en.

Jaja...!!! Es wird tatsächlich (aber ­seltenst) mal durch schnellen Übergang ei­n Absatz oder Umschwenk nicht sofort klar­. Ja, und vielleicht wird auch sporadisch­ falsch geatmet. Aber der gesamte Einsatz­ der Stimme, um Situationen, Gefühle oder­ Stimmungen an sich zu unterstreichen, ge­lingt so genial, dass der Unterhaltungsfaktor steil nach oben ausschlägt.

Bei meiner persönlichen Verblüffung über ­die verschiedenen Meinungen zur Vertonung­ hätte ich nun fast die Geschichte als so­lche vergessen, die als Produktinformation­ wiefolgt lautet: Noch haben die Wirren d­es Dreißigjährigen Krieges die Einsamkeit­ der Moorlandschaft im Hohen Venn nicht e­rreicht. Im Kloster Richwinstein geht das­ Leben seinen Gang wie seit Jahrhunderten­. Oder doch nicht? Plötzlich hallt ein ma­rkerschütternder Schrei über das nächtlic­he Moor. Peter L'allemagne, der Wirt eine­r einsamen Gastwirtschaft und sein jüdisc­her Freund Moyses kommen zu spät. Sie seh­en nur noch eine Hand, die im Moor versin­kt ... Bald darauf finden fremde Soldate­n in das einsam gelegene Kloster, mit ihn­en eine geheimnisvolle Kutsche. Mit der R­uhe ist es auf dem Venn zunächst vorbei. ­Es wird noch mehr Tote geben und eine ers­chütternde Wahrheit ...

Diese Beschreibung passt als Kurzbeschrei­bung, aber "Die Hand im Moor" bietet noch­ viel, viel mehr. Zunächst hat Franke ali­as vom Venn den Protagonisten so richtig ­gelungen Charisma und "Leben" eingehaucht­. Gerade einem einsam im Venn lebenden Kö­hler, aber auch Peter l'Allemagne als Wir­t im Venn und seinem jüdischen Freund Moy­ses gibt er soviel Persönlichkeit, dass m­an sie sich absolut auch bildlich vorstel­len kann. Das gilt allerdings auch für an­dere Personen der Handlung. Genauso gelin­gt dem Autor, ein vorstellbares Bild des ­Venns und des damaligen Monschau zu schaf­fen, wie es gewesen sein mag. Dazu gehört­ auch das Klosterleben in Richwinstein, u­nd wie es sein soll, hat der Autor - Lütt­ich nicht zu vergessen - auch die histori­schen Namen der Örtlichkeiten genutzt.
Überhaupt hat es den Anschein, dass der V­enn-Franke sich historisch zuvor bestens ­vorbereitet hat, so dass die Story verdam­mt spannend ist und ohne Schwächen die Sp­annung bis zum Finale behält. Was, so ei­ne Idee, mag wohl "Showdown" damals gehei­ßen haben? Damit sind wir bei einem weite­ren Umstand: der Autor schreibt in einer ­eher altertümlichen Schreibweise, und das­ setzt er vor allem genial bei den vielen­ Dialogen ein. Am liebsten ist mir nach w­ie vor ein häufiges "Schockschwerenot".

Grundsätzlich - wenngleich ich mich aufs­ Hörbuch beziehe, bin ich 100 % sicher, d­as auch die "lesbare" Fassung ebenso star­k ist.
Aber damit bin ich nochmals bei der Audio­fassung: nein, die Kritik an Hubert vom V­enn als Vorleser passt nicht. Ich sehe es­ tatsächlich komplett anders. Zunächst is­t die erste Regung beim Hören "nicht übel­". Dies gilt für den Entry, der kurz in H­ellental in der Neuzeit spielt. Aber fremd o­der negativ war es bereits da nicht. Dann­ wird die Stimme und die Varianten deren ­Einsatzes allmählich vertraut, aber zum k­laren Gewinner wird die Vertonung bei den­ Dialogen. Die Änderung vom Klang und ebe­nfalls der geschickte Einsatz entsprechend­er Nuancen macht den anderweitig als Vorleser kritisierten Autor zum richtig erfr­eulichen Vorleser. Und selbst wenn mal fa­lsch geatmet wird, bleibt die Stimme sehr­ gut. Und sowieso:: ein Autor, der selbst­ vorliest, setzt die Emotionen auch viel ­markanter.

Zugegeben, wenn Hubert vom Venn aus dem a­merikanischen übersetzte Thriller vorlese­n würde, hätte der sprachlich etwas rheinische Touch des Venn-Franke eine unfreiwi­llige Komik. Solange er sich in dem regionalen Raum als Vorleser bewegt, wird es auch nicht peinlich.

Berücksichtigt man also den ­regionalen Bezug, war die Entscheidung gu­t, dass der Autor die Geschichte selbst ei­nliest. Regional ist der "Slang" - von Heinsberg bis Trier und von Eupen über Aachen bis Köln "100 % kompatibel".

Davon abgesehen ist ja auch möglich, dass gerade der leicht rheinische Touch durch den eben regionalen Bezug auch in Bavaria oder Sachsen gut ankommt. Bap, als Band aus Kölle, schaffte es ja auch deren grausamen kölschen Singsang grenzenlos zu etablieren.

Die kleinen Schwächen erlauben hö­chstens einen minimalen "Punktabzug". Defin­iert man dies in allseits beliebten "Sternen" hat "Die Hand im Moor" von mir 4,5 von 5 Stern­en :-)

Wer keine Hörbücher mag: es gibt den Roman auch als eBook.


Alles Farbe: Handbuch der Farbmischtechniken - Öl-, Acryl-, Aquarell-, Gouachefarben,  Farbstifte und Tuschen (Alles über...)
Alles Farbe: Handbuch der Farbmischtechniken - Öl-, Acryl-, Aquarell-, Gouachefarben, Farbstifte und Tuschen (Alles über...)
von Edition Michael Fischer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich, 12. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Frust beim Malen, dass manche Farbgebung mir misslang, gehört nun der Vergangenheit an. Mit großer Begeisterung habe ich das Buch als perfekten Begleiter für meine Malerei entdeckt. Perfekt !!!
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Kühe schubsen: Briefe in und aus der Eifel
Kühe schubsen: Briefe in und aus der Eifel
von Nicholas Müller
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

2.0 von 5 Sternen Überzeugt nicht und privat sollte vielleicht lieber privat bleiben, 12. Juli 2016
Emails als niedergeschriebenes Fastfood haben den klassischen Brief längst abgelöst, und so wird das Buch in der Weise angepriesen, dass vom Venn und Müller einen „altmodischen“ Briefwechsel führten. Postkarten inklusive…

Eigene Erlebnisse und Erinnerungen sind ebenso Thema wie Parallelen beim Zug an der ersten Zigarette oder die Mitteilung über den ersten Film im Kino oder andere Liebeleien, die sowohl verschieden als auch nahezu „seelenverwandt“ sein können. So geht der Austausch von Emotionen und Gedanken von A bis Z und gleich auch wieder rückwärts. Briefe, aber auch Postkarten, werden als Ursprung des veröffentlichten Buchs angegeben. Und – tatsächlich – die wechselseitigen schriftlichen Ergüsse haben auch eine teils sehr unterschiedliche Länge. Manches hat wirklich gerade mal so „Postkartenlänge“, anderes ist deutlich umfassender.

Doch sollte man sich nicht von der Venn’schen Profession im Bereich Humor blenden lassen, nein, es gibt durchaus auch Platz für nachdenkliche und ernste Gedanken beider Schreiberlinge.

Natürlich betrifft es auch den persönlichen Werdegang, wenngleich das Venn’sche Lebensalter gut 30 Lenze mehr zählt. Aber, das ist die positivste Erkenntnis aus diesem Briefwechsel, nichts spricht dagegen, das „relativ jung“ und „etwas älter“ gleiche Ebenen besitzen können – emotional, intellektuell oder auch schlicht in der Sicht der Dinge. Das Alter, mein hier sehr positiver Eindruck, mag sogar „verbinden“ – zumindest in meiner Interpretation: vom Venn wirkt geistig toppfit und jünger als man es vielleicht mit dem Baujahr 1953 assoziiert. Zugleich ahnt man bei seinem Pendant eine große geistige Reife, die unter Umständen auch durch seine Erkrankung zusätzlichen Tiefgang erhielt. Erfreulich sind dann auch solche Formen der Rückkehr ins Leben – sei es als Autor, sei es als Komponist, sei es einfach als Mensch.

Da bleibt aber noch der Buchtitel mit dem Märchen, man könne Kühe umschubsen… Eines stelle ich klar fest: wer behauptet, man könne Kühe umschubsen, der läuft auch Gefahr, dass man andere seiner Aussagen hinterfragt.

Kühe kann man NICHT umschubsen. Wer auf solch einen Unfug hereinfällt, möge sich mal jenen Link [...] antun. Das erklärt wohl alles. Hierzu auch ein interessanter Auszug aus einer ernsthaften Studie zu diesem „Märchen“ … eine Studie von Margo Lilie von der University of British Columbia, kam zu dem Ergebnis, dass - je nach Beinhaltung des Tieres - die Kraft von 3 erwachsenen Menschen bei engem Stand beziehungsweise 4 bis 5 Erwachsenen bei senkrechter Beinhaltung und 6 Leute bei breitem Stand nötig wären, um ein ausgewachsenes Tier umzukippen. Die Studie ging hierbei von diversen Körpergewichten der „Schubser“ aus. Dieser Blödsinn ist nicht nur deshalb grober Unfug, sondern auch in der Praxis falsch, denn Kühe schlafen nicht im Stehen. Sie legen sich, anders als ein Pferd aber nicht mit steifen Beingliedern.

Selbst eine im Stehen dösende Kuh wäre nicht umzustoßen, zumal sie a) entweder erschrocken flüchten, oder b) wütend angreifen würde.

Wer natürlich solche Themen einbaut, kann ggf. auch gefragt werden, was man letztlich vom Geschriebenen wirklich ernst nehmen kann. Vieles ist mir bzgl. des Unterhaltungswertes zu banal.

Was interessiert denn schon, wer wann und wo seine erste Zigarette geraucht hat. Der erste Kuss holt auch niemanden mehr hinterm Ofen hervor und Eindrücke von Eiflern über Eifler haben einen ultralangen Bart. Klischees bedienen ist zudem überflüssig. Da wirkt nichts neu oder originell und es kommt schnell eine gewisse Langeweile bei der Lektüre auf. Vielleicht wäre es ansprechender, wenn es sich um „wahre Größen“ der Zeitgeschichte handeln würde. Diese Definition lässt sich auf beide Autoren – trotz ihres bisherigen „Schaffens“ – meines Erachtens wenig anwenden. Damit bleibt vieles auch vollkommen uninteressant.

Ein weiterer Störfaktor beruht indes auf einem schlicht subjektiven Eindruck: ich verstand das Entstehen des Buchs so, dass beide Verfasser bzw. Autoren sich Briefe und Postkarten schrieben anstelle sich des schnellen Internets und der „seelenlosen“ Email zu bedienen. Dennoch bleibt mir in verschiedenen Ausführungen so ein Eindruck wie jener der fix verfassten Email, die durch die flinke Tastaturbewegung schneller niedergeschrieben als durchdacht ist. Und so bleibt nicht aus, dass mir diverse Passagen als eher „oberflächlich“ vorkamen. Gleichwohl erschienen mir Gedankengänge von Nicholas Müller durchaus anspruchsvoller, sympathischer und auch feinfühlig. Auch wirkt sein Umgang mit Humor dosierter und auch passender eingesetzt.

Letztlich habt sich meine Begeisterung in Grenzen gehalten. Das zeigte sich auch darin, dass ich die Lust verlor, die gegenseitige Korrespondenz bis zum Ende zu lesen. Das lag letztlich auch daran, dass es für mich ein großer Widerspruch bleibt, etwas sehr „Persönliches“ so quasi plakativ zu veröffentlichen. Es gibt Dinge im Leben – seit jeher meine Einstellung - die privat bleiben sollten. Dies anders zu gestalten, erinnert mich dann eher an eine „Geschäftsidee“ und das mißfällt mir bei solchen als Buch veröffentlichten „Briefwechseln“. Aber wie heisst es doch so schön im Rheinland (und der Eifel sowieso) … „jeder Jeck ist anders…“


Fairview: Willkommen, Chief Justice!
Fairview: Willkommen, Chief Justice!
Preis: EUR 3,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auftakt gelungen !!!, 19. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das eBook habe ich aufgrund einer Leseprobe kürzlich bestellt. Der Grund ist einfach: das Querlesen der Leseprobe führte zu mehr als einen Aha- und Oho-Erlebnis. Wenn ein Deutscher einen US-Thriller schreibt, bin ich eigentlich zunächst skeptisch, aber dass diese Denkweise falsch ist, wissen wir spätestens seit ausgerechnet Deutsche den englischen Edgar Wallace gleich im Dutzend verfilmte und dies auch sehr gelang. Mit Donna Leon ist es ähnlich, und auch bretonische Krimis werden deutsch verfilmt. Also alles falsch gedacht ... nichts spricht gegen die Möglichkeit einer positiven Überraschung. Immer noch skeptisch ? Gut, dann noch ein Ass aus dem Ärmel mit Hinweis auf einen gewissen Herrn May, der nie den amerikanischen Kontinent betrat und dennoch Kultfiguren wie Winnetou erschuf. Im Falle Hermanns ist aber alles lockerer ... private Bezüge ins Land der unendlichen Möglichkeiten bieten ein gutes Parkett für die Idee zu "Fairview". Stilistisch flüssig und ausgefeilte Charaktere sind absoluter Grund zur Zuversicht, dass es über die Leseprobe hinaus spannend bleibt !!!

Da ich lieber eBooks lese, da ich die Schrift skalieren kann, war das eBook meine bevorzugte Wahl. Meine Frau mag immer noch lieber "Papier", so dass ich auch noch das Taschenbuch orderte :-) Das alleine ist schein Empfehlung genug. Letztlich bin ich sicher, dass dieser Krimi ein guter Einstieg in eine geplante Serie ist.Luft nach oben gibt es sicher noch, aber das Debüt ist bereits auf hohem Niveau und auch klar empfehlenswert.


Nürburghölle: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
Nürburghölle: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
Preis: EUR 8,99

2.0 von 5 Sternen Gute Story, langweiliger Protagonist, 15. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Definitiv ... eine interessante Idee, die Kurt Lehmkuhls Phantasie entsprang. Stilistisch ist der Autor tadellos, wenngleich in einzelnen Passagen ein wenig zu verspielt, wenn er das Seelenleben seines Protagonisten schildert. Und damit entsteht das Problem, dass der Anlass ist, von weiteren Werken des Autors abzusehen: sein Kripomann a.D. namens Böhnke ist ein langweiliger und steifer Pensionär, der die Dynamik einer Schlaftablette ausstrahlt. Da nützt auch die beste Story nichts, wenn der Leser sich nicht einmal ansatzweise mit dem Protagonisten identifizieren kann. Das macht den Roman nicht schlecht, aber in gewisser Weise reizlos.


Außer Atem
Außer Atem
DVD ~ Jean-Paul Belmondo
Wird angeboten von Filmnoir
Preis: EUR 8,70

5.0 von 5 Sternen Brillantes Filmwerk, 25. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Außer Atem (DVD)
„À bout de souffle", so der Originaltitel, der 1959 gedreht und 1960 in die Kinos kam, gilt als Wegweiser der französischen „Nouvelle Vague“, die sehr deutliche Definitionen hatte, damit ein Film dieser Stilrichtung entsprach. Besonders der Anspruch an den Regisseur am gesamten Entstehungsprozess eines Films beteiligt zu sein, gehört zu den Besonderheiten.

Solche Regisseure engagierten vorrangig junge und zudem unbekannte und selten bereits populäre Darsteller. Auch die Dramaturgie durch die musikalische Untermalung spielte eine wichtige Rolle in der „Nouvelle Vague“, und Experimente mit neuen Filmtechniken und außergewöhnlichem Erzählstil waren typisch.

Den Kern der „Nouvelle Vague“ bildeten vorrangig Claude Chabrol, François Truffaut, Jean-Luc Godard, Jacques Rivette, Éric Rohmer und Jacques Rozier. Die erfolgreichste und meist beachtete Zeit der Nouvelle Vague ging bis in die Mitte der 1960er Jahre, und „Ausser Atem“ ist diesbezüglich einer der „Vorzeige-Filme“.

Originaltitel: À bout de souffle
Deutscher Titel: Ausser Atem
Regie: Jean-Luc Godard
Drehbuch: Jean-Luc Godard nach einer Vorlage von François Truffaut
Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Van Doude, Liliane David, Claude Mansard
Komponist: Martial Solal
Format: PAL / Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1 / Schwarz-Weiß
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Deutsch
Region: 2
Extras: keine
FSK: ab 16 Jahren
Studio: STUDIOCANAL
Spieldauer: 86 Minuten
Preis: 8,70 Euro (bezieht sich auf die Arthaus Collection)
Es gibt allerdings noch weitere Veröffentlichungen auf DVD und eine weitere Arthaus-Variante mit zwei DVDs. Ferner ist „Ausser Atem“ mittlerweile seit 2014 auch auf Blu-ray verfügbar.
Medium DVD

Bei dem Bildseitenformat erinnert uns „Ausser Atem“ recht klar an den deutlich alten Fernseher mit eben diesem Format 4:3 und nicht an eine „Kinoleinwand“. Allerdings macht das auch den Charme des rund 55 Jahre alten „Schätzchen“ aus. Die Qualität des Bild bedarf eines Rufes nach „Gnade“ und „Vergebung“, denn sehr gut ist das Bild nicht und durchaus vom Zahn der Zeit angenagt worden. Die Master-Bänder, deren Material vermutlich schon unvollkommen ist, transportieren natürlich auch die mittlere Qualität ins digitale Zeitalter. Aber sehenswert bleibt der Film dennoch.

Der „Mono“ton ist erstaunlich klar und in keiner Weise dumpf. Überragend ist natürlich deutlich anders, aber weder für „Ausser Atem“ noch für ein anderes Werk wäre der Ton ein K.O.-Kriterium. Die Dialoge kommen fein herüber, und selbst die Musik als durchaus beliebtes Stilmittel der „Nouvelle Vague“ klingt besser als zu erwarten war. Und lippensynchron ist die deutsche Fassung ebenfalls gut gelungen. Es scheint übrigens eine kurze mehrsekündige Passagen später für die DVD-Digitalisierung noch in den Film eingebracht worden sein, die nur in Französisch gesprochen und nicht synchronisiert sind. Erfreulich ist zudem, dass Untertitel in deutscher Sprache vorhanden sind.
Diesen Film jedoch in der Originalsprache zu schauen, ist ein klasse Erlebnis, wenngleich die deutsche Fassung gelungen ist.
Darüber hinaus ist bei diesen lizensierten Editionen das fehlende Bonusmaterial nicht ungewöhnlich, wobei ich mir dies sehr spannend vorstelle, denn der Film entstand unter ganz anderen Voraussetzungen als das, was man gewohnt ist, denn Improvisation ist bei der Nouvelle Vague nicht ungewöhnlich.

Die FSK ab 16 Jahren erscheint ein wenig überzogen, wenn man betrachtet, was anno 2015 bereits „ab 12“ auf den Konsumenten heranstürmt. Allerdings denke ich, dass der Film ohnehin mehr erwachsene Zuschauer anspricht, vor allem eben echte Cineasten.
Geschehnisse

Michel Poiccard (Jean-Paul Belmondo) ist ein Kleinganove mit losem Mundwerk, der sich gern mit Hut, Zigarette und Sonnenbrille und einem mittelmäßig sitzenden Anzug präsentiert. Humphrey Bogart hat's ihm jedenfalls angetan, wie in einer Szene die Betrachtung eines Kinoplakates mit Bogart die stille Anerkennung von Poiccard besitzt.
Aber jener Michel Poiccard, der gerade ein Auto geknackt und kurzgeschlossen hat und sich – mit Hintergrunderzähler für den Zuschauer – über französische Landstraßen auf den Weg nach Paris aufmacht. Allerdings zieht der Kleinkriminelle die Blicke von zwei Motorradpolizisten auf sich, die ihm entgegenkommen und drehen. Auch wenn Michel Poiccard in einen Feldweg abbiegt, bleibt ihm einer der Polizisten auf den Fersen. Poiccard erschießt ihn und flüchtet zu Fuß, da das Auto nicht mehr anspringt.

Später in Paris ist er ziemlich pleite und versucht mehrfach, alte Kumpane telefonisch zu erreichen, während ein Kommissar Vital (Daniel Boulanger, verstorben 2014) ihm bereits auf der Spur ist. Bei einer ersten Freundin leiht er sich einige französische Francs und geht dann auf die Suche nach der amerikanischen Studentin Patricia Franchini (Jean Seberg), in die er seit einer früheren Begegnung über beide Ohren verliebt ist. Was er für einem „Metier“ nachgeht, weiß sie bis dahin nicht. Um ihr nicht als mittellos entgegenzutreten, schlägt er auch schonmal zu und beraubt sein Opfer. In ähnlicher Weise beschafft er sich auf wieder einen fahrbaren Untersatz.
Michel und Patricia verbringen viel Zeit in ihrem Pensionszimmer mit endlosen Unterhaltungen, in denen Patricia ihr Dilemma zu erklären versucht, dass sie nicht weiß, ob sie ihn liebt oder nicht. Und Michel ist einfach nur sehnsuchtsvoll. Die gemeinsame Zeit ist von langen Dialogen geprägt.

Am kommenden Tag stiehlt Michel erneut ein Auto, ein monströses Ford Thunderbird Cabriolet und holt die wartende Patricia ab. Die allerdings entdeckt sein Bild als gesuchten Polizeimörder in der Zeitung. Nach dem ersten Schock bwgleitet sie ihn zunächst, letztlich auch noch auf der Suche auf die Antwort, ob sie ihn liebt und ob sie diesen beschwerlichen Weg an der Seite eines Kriminellen gehen will.

Hinzu kommt, dass Inspektor Vital zumindest eine Spur verfolgen konnte, die bis zu Patricia führt. Und der Inspektor macht ihr recht klar, dass sie einen Verbrecher protegiert, falls sie sich entscheidet, Michel zu decken. Die immer noch wankende Patricia wird sich also bald entscheiden müssen...
Eindrücke

Wie der Film letzten Endes ausgeht ist fast schon „egal“. Viel imposanter ist, wie die ganze Geschichte aufgebaut und vor allem gefilmt wurde. Filmisch innovative Wege, die mit der „Nouvelle Vague“ einher gehen, sind teils erstaunlich minimalistisch. Gefilmt wird ausschließlich mit einer schlichten Handkamera, ohne Stative oder andere Hilfe, egal ob innerhalb von vier Wänden oder auch von der Rücksitzbank eines Autos mit Schwenk auf Patricia als Beifahrerin. In gewisser Weise erinnert manche Szene an ein „selbstgedrehtes Urlaubsvideo“ mit allerlei Haken und Ösen, die einem Amateur passieren. Zugleich hat der Zuschauer bei diesem Stilmittel fast schon ein Gefühl, dicht dabei zu sein, vielleicht im selben Zimmer oder gemeinsam auf der Straße unterwegs zu sein.

Sovieles, das improvisiert wirkt, macht zugleich den Reiz aus. Sämtliche Szenen in den Straßen von Paris wirken komplett ungestellt und spontan gefilmt ohne Zuschauer fernzuhalten oder Straßen für „Dreharbeiten“ zu blockieren.

Ebenso typisch, daraus resultierend, ist dass keinerlei Studioaufnahmen entstanden … gefilmt wurde nur an Originalschauplätzen quer durch Paris, Straßen, Flure, Zimmer. Godard definierte seinen Film mit den Worten „...ein Film ohne Regeln oder dessen einzige Regel hieß, die Regeln sind falsch oder werden falsch angewendet“. Mancher Kritiker, ob wohlwollend oder nicht, verglich Godards Vorstoß in eine neue Filmtechnik mit dem Kubismus in der Malerei, der Gegenständliches neu definierte.
Und dass die „Nouvelle Vague“ nachzu vorschreibt, dass der Regisseur in alles den Film betreffende involviert sein soll, führt zum Schluß, dass Godard daher selbst die kleine Rolle eines Polizeiinformaten übernahm.
Auch die Musik ist sorgsam gewählt. Der fast 90 Jahre alte Martial Solal ist ein führender Jazz-Pianis Frankreichs, der die passende Musik beisteuert, die zwischen seicht und dramatisch pendelt.

UND … bei all dem künstlerisch angedachten Ambiente und der teils schlicht wirkenden Stilmittel, die sogar künstliche Beleuchtung verbaten und nur Tages- oder normales Zimmerlicht gestatteten, ist eines nicht zu vergessen: „Ausser Atem“ ist sehr intensiv und enorm spannend. Streiten könnte man aber, ob dieser Film ein Krimi, eine Liebesgeschichte oder ein Drama ist. Ersteres fällt für meinen Geschmack heraus, denn das Ganovendasein ist nur Mittel zum Zweck, um die eigentliche Geschichte zu erzählen.

Apropos Erzählen: auf dem Weg nach Paris, spricht Belmondo am Steuer des gestohlenen Autos sitzend sogar den Zuschauer direkt an, indem er in die Kamera des Filmenden auf dem Beifahrersitz schaut und konkret anspricht, ob er das Land oder eher die Stadt liebt. Und auf eine nie gegebene Antwort hat er auch noch den passenden Kommentar. Einerseits erstmal befremdend, danach aber „magic“ und einfach Teil von Godards kreativen Ideen, die den Zuschauer auch noch auf den Beifahrersitz befördern. Dass zudem Belmondo alias Michel zu Beginn des Films erst als Erzähler agiert, ist ebenfalls ein interessanter Moment in „Ausser Atem“.

Vielleicht wird manch ein Betrachter die teils eine Viertelstunde (oder sogar mehr...?) langen Unterhaltungen zwischen Michel und Patricia für sehr banal halten, aber vieles ist dabei ein Spiegelbild dessen, wie wir uns vermutlich auch tagtäglich geben und verhalten. Vielleicht ist das eine Art „verbaler Kubismus“, wo Improvisation geschätzter ist als nur textsicheres Auswendiglernen. Und beide, Seberg und auch Belmondo, machen es zu einem Erlebnis.
Jean Seberg, eigentlich „Jean Carlsen“, spielt ihre Hauptrolle mit großer Natürlichkeit. Sie, die 1979 tot in ihrem Auto in Paris aufgefunden wurde und die Theorien von Selbstmord bis Mord durch den amerikanischen Geheimdienst lauten, sind bis heute ungeklärt. Seberg selbst profitierte eher selten davon, dass ein Film kommerziell Erfolg hatte, aber sie ist dennoch durch einige Klassiker populär geworden.

Jean-Paul Belmondo wird manchen Leser vielleicht verblüffen. Er, der in den 1970er und 1980er Jahren vermehrt Actionheld (z.B. „Der Profi“, „Der Windhund“ oder „Angst über der Stadt“) oder Komödiant (z.B. Der Puppenspieler“ und „Das Ass der Asse“) war, zeigt sich besonders in „Ausser Atem“ oder auch in „Pierot Le Fou“ als künstlerischer Mime. Seine Wurzeln als schlecht bezahlter Tourneeschauspieler zuvor, scheinen zur Entwicklung seiner Ausstrahlung beigetragen haben. Dass die Welt des Kinos aber nicht seine einzige Liebe ist, bewies er Mitte der 1980er, als er erneut als Darsteller im Theater arbeitete. In „Ausser Atem“ lässt er erkennen, dass er deutlich mehr über den guten Actionheld hinaus behherrscht.
Fazit

Weniger ist mehr fällt mir anno 2015 ein, denn „Ausser Atem“ ist in jeder Hinsicht fern von heutiger Filmtechnik, die uns in Wunderwelten wie „Avatar“ entführt. Aber hätte „Avatar“ Anfang oder Mitte der 1960er Jahre funktioniert? Wohl kaum, denn diese digitale Technik, oder CGI-Verfahren, gab es nicht, und vermutlich wäre solch ein Werk im Kitsch versunken.
„Ausser Atem“ indes ist ein Meilenstein der Filmgeschichte – immer auf das Entstehungsdatum bezogen – so wie auch „Avatar“ sich so titulieren lassen darf, und über beide so verschiedenen Filme wird man auch noch in 50 Jahren reden. Und „Ausser Atem“ besitzt eine bewundernswerte Eigenschaft, die man bei „neuzeitlichen Actionhelden“ wie Vin Diesel, Jason Statham oder Paul Walker nie findet, und zwar das Sprechen von mehr als vier Sätzen an einem Stück in der entsprechende Rolle. Das ist in der Nouelle Vague und erst recht in „Ausser Atem“ schlicht die Faszination an sich … der Zuschauer verfolgt Schauspiel und nicht sinnfreies Geballere.

Sicher ist vor dem Kauf für den Interessenten empfehlenswert, sich online die anderen Varianten zu „Ausser Atem“ anzuschauen, da die Arthaus-Variante eine von vielen ist. Diese ist zwar mager ausgestattet, aber die Umsetzung des alten Materials in eine digitale Fassung ist durchaus gelungen. Die Kombination Film und Medium Arthaus-DVD ist in Schulnoten eine „zwo plus“ wert und für Cineasten zudem sehr interessant.

Jean-Louis Glineur 2015-08-29


Grundig Automotive 8711252793948 Navigationsgeräte Für Europa
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Preis: EUR 73,00

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reicht oftmals vollkommen aus..., 25. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Grunde habe ich seit jeher eine "Allergie" gegen allerlei elektronische Gerätschaften im Auto, die über Radio mit CD-Player hinaus gehen. Ich habe einfach wenig Lust, mich mit Geräten zu überladen, so dass ich mein Handy bzw. Smartphone seit 20 Jahren lieber in der Jackentasche trage. Auch ein Navigationsgerät konnte mich nie ernsthaft reizen. Für die grobe Richtung nach Hamburg oder Berlin, meinetwegen auch Köln und München kenne ich die Hauptroute, und für die letzten 20 km vor einem eigentlichen Ziel, habe ich mir diese Daten seit Ewigkeiten nach entsprechender Online-Suche ausgedruckt.

Dann lockte mich sehr wohl ein günstiges Angebot hinter dem Ofen hervor, denn zusätzlich ist zu erwähnen, dass ich beim Thema "Navi" zudem vom Geiz getrieben bin. Eine Offerte bei netto-online.de bot das vorgestellte Gerät von Grundig für sagenhaft günstige 49,99 Euro zzgl. Versandkosten an. Als ich es dann zum gleichen Preis bei Amazon entdeckte und zudem auch keine Versandkosten ab 29 Euro Bestellwert anfallen, habe ich das Gerät kurzerhand dort bestellt.
In der fix eingetroffenen Sendung verbirgt sich in einer Blisterverpackung folgendes:

- Navigationsgerät
- Scheibenhalterung
- Autoladekabel
- USB-Kabel (Anschluss an Adapter oder Computer)
- Schnellstartanleitung .
Wenngleich die Schnellstartanleitung anschaulich ist und zudem die deutsche Sprache (8 insgesamt) voreingestellt ist, lohnt sich der Blick in die umfangreiche Beschreibung, die online zr Verfügung steht. Apps und Online-Hinweise sind auf der Verpackung nachzulesen.

Vor dem ersten Einsatz und eventuellen Installationen oder persönlichen Einstellungen, muss der Akku zunächst geladen werden. Per USB-Stecker ist dies z.B.an jedem modernen PC möglich. Das erstmalige aufladen wirkt mit ca. 2,5 Stunden recht lang, wenngleich dies ein subjektiver Eindruck ist.
Ist der Akku nunmehr an seiner maximalen Kapazität angelangt, können über ein sehr übersichtliches und schlichtes Menü viele erste Schritte nahezu selbsterklärend vorgenommen werden. Der GPS-Kontakt ist erstaunlich schnell und der Startpunkt - letztlich in diesem Fall die Heimatanschrift - im Nu von dem kleinen Grundig erkannt worden. Diese kann entsprechend als steter Startort gespeichert werden. Das Einspeichern diverser Ziele geht ebenfalls zügig, und diese werden per Signal des Gerätes unverzüglich gefunden und angezeigt.

Der Nutzer kann nun seine Tour starten, und es klappt fast schon verdächtig leicht. Auch wird das Signal vom Grundig sauber aufrecht erhalten. Systemabbrüche oder Störungen sind nicht festzustellen. Der Nutzer des Navi kann verschiedene Perspektiven wählen, beginnend bei einer Art 3D-Ansicht bis letztlich der schlichten "Liste" der Richtung von A nach B.

Dass im Preis auch noch ganz Europa als Kartenmaterial inbegriffen ist, verblüfft. Über die Grenzen Richtung Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Frankreich unterwegs, klappt das Navigieren ohne Mucken und Macken. Lediglich der Ton des Gerätes ist trotz 1 Watt Lautstärke nervig ... ein wenig den Ton "runterdrehen" macht das Navi gleich sympathischer.

Erstinstallation und Einrichten der Start- und Zieladressen sind selbsterklärend und optisch gut auf dem kleinen Farbdisplay dargestellt. Auch der Zugriff auf Updates - gemäß der Beschreibung zum Gerät - ist unproblematisch.

Der logische Einsatz im PKW führt uns zu den beiliegenden Kabeln und Haltern. Das erwähnte USB-Kabel kann ggf. auch über einen Adapter im Fahrzeug zum Laden gebraucht werden. bzw. das eigentliche Ladegerät für den Zigarettenanzünder übernimmt diese Funktion. Die Halterung des Navi besteht aus einem Saugnapf für die Windschutzscheibe. Durch ein Kugelgelenk kann das aufgeklemmte Navi in die erwünschte Position gebracht werden. Der Halt ist nach dem Arretieren in der gewünschten Position einwandfrei. Und man sieht dem Gerät nebst Peripherie den "günstigen Preis" nicht im geringsten an. Leider kann dieses Ansaugen an der Windschutzscheibe den Blick aus dem PKW stören. Ich habe kurzerhand den Napf mit hochbelastbarem zweiseitigen Klebeband von 3M versehen und zum "Ständer" auf dem Armaturenbrett umgemodelt. Mit dem in alle Richtungen drehbaren Gelenk ist das Navi exakt in der Position, die ich mir wünschte.

Für rund 50 Euro verblüfft mich, wie einwandfrei das kleine Navi von Grundig arbeitet. Ich kann mir als "Wenignutzer" nicht ernsthaft vorstellen, was mir ein teures Gerät zusätzlich bieten könnte, zumal Zusatzfunktionen während der Fahrt auszuprobieren nicht ungefährlich ist. Ein Handelsvertreter hat indes sicher ganz andere Ansprüche als der "Wenignutzer". Für den günstigen Preis, verbunden mit der gesetzlichen Garantie von zwei Jahren, kann ich mich alles rundum zufrieden beschreiben. Ich würde es wieder kaufen...

Jean-Louis Glineur 2015-09-30


Way of the Wicked - Der Teufel stirbt nie!
Way of the Wicked - Der Teufel stirbt nie!
DVD ~ Christian Slater
Wird angeboten von linuxnet-online
Preis: EUR 3,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuschauer(ent)täuschung, 25. Oktober 2015
Um den Titel "Zuschauer(ent)täuschung" sofort aufzuklären: auf dem Cover der DVD entdecken wir den letztlich recht populären Schauspieler Christian Slater. Bei dem massiven "Auftreten" im Kaufregal gleich welchen Geschäfts, mag der Interessent denken "cool...ein Film mit Christian" und kauft ihn vielleicht nur genau deswegen.

Es ist nicht einmal gelogen... er spielt mit, mehr aber auch nicht ... entgegen des geschaffenen Eindrucks hat Slater in den ca. 90 Minuten geschätzt fünf Minuten Präsenz. Anders umschrieben: es ist nicht anderes als eine prominent besetzte Nebenrolle. Für's "Marketing" mag es clever sein, aber ich empfinde es ganz klar als Täuschung, und die letztlich maßgeblichen Darsteller nennen sich Vinnie Jones, Emily Tennant und Jake Croker.

Und die "Neben"rolle von Slater ist tatsächlich so "neben"sächlich, dass sie sogar mit einem pfiffigen Statisten hätte besetzt werden können, sofern dieser das Talent hat, eine Handvoll Sätze für seinen Text auswendig zu lernen.

==Daten zum Film und der DVD ==
Originaltitel: Way Of The Wicked
Deutscher Titel: Way Of The Wicked - Der Teufel stirbt nie
Produktionsland: USA/Kanada
Produktionsjahr: 2014
Darsteller: Vinnie Jones, Emily Tennant, Jake Croker, Christian Slater
Regisseur: Kevin Carraway
Format: PAL, Bildseitenformat 16:9 - 1.77:1
Sprache: Deutsch undEnglisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
Region: Region 2
Ausstattung: Wendecover, Kinotrailer
FSK: 16 Jahre
Studio: Maritim Pictures (Ascot Elite)
Erscheinungstermin DVD in Deutschland: September 2014
Spieldauer: 89 Minuten
Preis (Oktober 2015): 2,97 Euro

Ausstattung und FSK

Bezeichnet man grundsätzlich die Untertitel als Teil der "Ausstattung", so erwartet den ggf. Hörgeschädigten ein Flopp ... es gibt keinerlei Untertitel und stellt eine klare Enttäuschung dar.

Das Wendecover als Option ist erwähnenswert, aber wohl die unwichtigste "Beigabe", und nur den Kinotrailer mitliefern, ist ebenfalls mager. Der Zuschauer hat also kaum etwas bzgl. der Ausstattung zu erwarten. Es gibt kein "Making Of" und auch keine vergleichbaren Inhalte auf der DVD.

Das eher unheimliche Thema mit zudem recht makaberen Todesfällen rechtfertigt indes die Altersfreigabe ab 16 Jahren.

Ton und Bild

Dolby Digital 5.1 als ausschließliches Klangverfahren reicht für diesen Film vollkommen aus. Die Geräuschkulissen sind grundsätzlich nicht so ausgelegt, dass ein Verfahren wie DTS eine tatsächliche Verbesserung darstellen würde. Der Klang ist bestens und kein Grund zur Unzufriedenheit.

Die Bildqualität ist für eine DVD sehr gut und vollkommen ausreichend. Eine Blu Ray könnte bestenfalls auf Screens mit extrem großer Bilddiagonale über 127 cm und mehr punkten. Bildrauschen ist Fehlanzeige, und Bildschärfe und Kontrastbereiche sind einwandfrei.

Story

Father Henry, gespielt von Christian Slater, sucht nach dem merkwürdigen Tod eines Jungen eine Mutter und ihren Sohn auf, da er vermutet, dass dieser mit nahezu diabolischen Kräften der Mörder des Gleichaltrigen gewesen sei. Eine Augenzeugin namens Heather Elliot (Emily Tennant), die mit dem verdächtigten Robbie Mueller befreundet war, ist für die Ermittlungen auch keine rechte Hilfe. Die Mutter von Robbie Mueller wirft den Priester heraus. Sie und der Sohn ziehen dann fort, da sie angefeindet werden.

Fünf Jahre später ... Heather Elliot besucht das College und lebt mit ihrem Vater, einem Polizisten (Vinnie Jones als John Elliot), in der Nähe. Da seine Frau ein Jahr zuvor verstarb, ist er sehr auf seine geliebte Tochter und ihr Wohlbefinden nach diesem Verlust fixiert.

Unerwartet taucht ein neuer Schüler am College auf, - es ist der nun fast erwachsene Robbie Mueller (Jake Croker), den es wieder heim zieht. Heather ist ihm gegenüber freundlich und offen, aber ein Mitschüler namens Greg (Aren Buchholz) hat ein Auge auf die junge Frau geworfen und legt sich wiederholt mit Robbie an. Auf einem der Flure im College kommt es dann zu einem Eklat, als Heather und Robbie sich intensiv unterhalten und Greg auftaucht. Er schlägt Robbie und direkt danach wird er wie von unsichtbarer Hand durch die Luft geschleudert und so verletzt, dass er im Krankenhaus durchgecheckt werden muss.

In dieser Zeit taucht Father Henry erneut auf, der seine Bedenken über Robbie Mueller wieder aufzeigt, als er das Gespräch mit dem Polizisten John Elliot sucht. Dieser versucht grundsätzlich, seiner Tochter Heather den Kontakt zu Robbie zu verbieten, hält aber auch von den Thesen des Priesters nicht viel.
Allerdings spitzt sich die Lage extrem zu, als der aus dem Krankenhaus entlassene Greg Heather gegenüber sehr zudringlich wird und sich mit einem beherzten Tritt wehrt und dann mit dem Auto von Greg flüchtet. Als dieser sich dann bei zunehmender Dunkelheit zu Fuß auf den Heimweg macht, wird er von einem Traktor und einem anhängenden mechanischen Pflug überrollt. Sonderbar nur, "wie" der Traktor sich in Bewegung gesetzt haben muss, denn dieser hatte nicht mal mehr einen Motor und stand ausgeschlachtet herum... in dieser Situation taucht der Priester erneut auf und versucht John Elliott zu überzeugen, dass er sicher ist, dass als nächster Toter dessen Tochter im Fokus von Robbie Mueller sei. Der aber verhält sich Heather selbst gegenüber eigentlich nur wie ein verliebter Jüngling.

Eindrücke

Die Story ist in Ordnung und die schauspielerischen Qualitäten der wichtigsten Darsteller - Vinnie Jones, Emily Tennant und Jake Croker - überzeugen auch. Dennoch fehlt dem Horrorstreifen der letzte Schliff, um wirklich als Horrorfilm ernst genommen zu werden. Schlimmer noch, anders als das DVD-Cover hoffen ließ, hat "Way Of The Wicked - Der Teufel stirbt nie" mehr den Touch, als Zielpublikum Teens und Twens anzusprechen. Die inhaltliche Idee mit einem überraschenden Ende und einer unerwarteten Wendung machen den Spielfilm aber nicht zur absoluten Enttäuschung. Die Idee zum Film ist zumindest so ausreichend, dass der Zuschauer kaum abschalten wird.
Vinnie Jones, Emily Tennant und Jake Croker - jeder auf seine Weise - hat Qualitäten, sich für weitere Filme zu empfehlen. Dies gilt vor allem für den Nachwuchs Tennant/Croker.

Vinnie Jones - bekannt als ehemaliger walisischer Profilfußballspieler mit Einsatz in der walisischen Nationalmannschaft von 1994 bis 1997 - hat sein Können indes in mehreren Dutzend Filmen längst gezeigt und dabei auch in verschiedenen Serien mitgespielt. Seine Rolle als besorgter Vater, der zugleich auch ein Cop ist, gefällt besonders gut. Jones und die zwei schauspielerischen "Rookies" Tennant/Croker schaffen es zumindest, den Zuschauer vor dem Bildschirm zu halten.

Der erwähnte Christian Slater ist indes so überflüssig wie ein Kropf. Echte Fans - und ich bin keiner - werden verärgert sein, dass er bei der Vorstellung des Movie, so in den Vordergrund gestellt wird, denn das führt zu Erwartungen, die nachher enttäuscht werden. Spielanteile von ca. fünf Minuten zeigen, dass der bekannte Name vermutlich Zuschauer anlocken sollte. Slater macht übrigens nicht falsch mit seinem Auftritt. Schauspielern kann er unzweifelhaft, aber die Rolle ist - wie eingangs angedeutet - dass ein Darsteller sich nicht sehr profilieren kann. Jeder "sonstige" Darsteller hätte die Rolle des Geistlichen ausfüllen können.

Nochmals auf die DVD und ihre optische Wirkung eingehend: frech genug, auf der Front des Covers Slater so hervorzuheben, als sei er der zentrale Mittelpunkt des Films, aber auf der Rückseite sieht es ebenso aus ... hintereinander in Position stehend Slater, Jones und Tennant. Von der Bedeutung der Rollen her, hätte es umgekehrt dargestellt sein sollen und zeigt einmal mehr die Täuschung. Das reichte den "Tricksern" aber noch nicht: auf der Rückseite des Covers befindet sich dann noch eine Totale mit einem guten Dutzend Wolkenkratzern, die in einer höllischen Feuersbrunst stehen. Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl ... keine der 89 Minuten spielt in der Großstadt, sondern ausschließlich in einem eher ländlichen "Kaff". Das grenzt dann schon an absoluter Unverschämtheit.
Fazit - der Film an sich mag als durchaus sehenswert durchgehen, aber aufgrund der mageren DVD-Ausstattung und der Irreführung mit "Slater's" Rolle und "brennenden "Wolkenkratzern" statt kokelnder Heuhaufen ist das Medium DVD nicht empfehlenswert. Ich empfehle daher, dass der Interessent einfach darauf wartet, dass der Spielfilm im Free TV ausgestrahlt wird. Die andere Alternative ist eine Bestellung bei Amazon ... wer eh schon 26 Euro zusammen hat und 3 Euro Porto zahlen müsste, kann diesen Horrorschinken für aktuell 2,97 Euro mitbestellen, kommt soauf 28,97 Euro und das geht dann knapp auch als versandkostenfrei durch.

Jean-Louis Glineur 2015-10-25


Wiko Riff 2G Mobiltelefon (6,1 cm (2,4 Zoll) Display, Dual-SIM) schwarz
Wiko Riff 2G Mobiltelefon (6,1 cm (2,4 Zoll) Display, Dual-SIM) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als "Zweithandy" optimal !!! Gerade outdoor oder beim Werken, wenn das edle Smartphone zu schade ist, 27. September 2015
„Erfühlt und ertastet“ sagen alle Sinne Plastik !!! Das Handy mit einem Rückendeckel aus Kunststoff fühlt sich nicht so angenehm und griffig an wie ein Gerät aus gebürstetem Aluminium. Allerdings sind auch schnell Preisdifferenzen von 300,00 Euro der kleine, pardon, der mittelgroße Unterschied. Aber das zierliche Gerät mit einem Gewicht von 80 Gramm (inkl. Akku) liegt sehr gut in der Hand.

Darüber hinaus fallen die Tasten des Wiko Riff positiv auf. Sie sind groß genug, dass sie nicht zum Ärgernis werden, wenn man dauernd zwei Tasten beim Wählen einer Telefonnummer oder dem Eintippen einer SMS erwischt. Auch die mittige und größere Navigationstaste zur Menüführung fühlt sich gut an und ist ebenso leichtgängig in der Bedienung wie alle weiteren Tasten.

Ferner lässt sich der Rückendeckel durch einen schlichten Klickmechanismus sehr leicht lösen, um eine oder zwei SIM-Karten, eine optionale microSD-Karte und den Akku einzulegen. Allerdings fühlt sich der Klickmechanismus sehr filigran an, als sei es möglich, dass die zierlichen Halterungen brechen können. Die Sorg erweist sich aber als grundlos.
In der Praxis

Die Nutzung der Kamera, sei es für Foto- oder für Videoaufnahmen, funktioniert tadellos, aber durch die sehr geringe Auflösung von 640 x 480 Pixel ist das Wiko Riff kein wirklicher und ernsthafter Ersatz für andere Geräte. Dies wird besonders dann offensichtlich, wenn man aufgenommene Fotos oder Videoclips per USB-Kabel auf einen PC mit hoher Auflösung überspielt. Transfer über Bluetooth ist ggf. auch möglich, sofern das Empfangsgerät auch diese Funktion besitzt.

Die Nutzung als mp3-Player führt zu keinen ernsthaften Kritikpunkten. Nutzt man eine zusätzliche microSD bis zu 32 GB kann man tausende Songs speichern. Allerdings verliert der Nutzer – die mp3-Daten betreffend - sehr schnell die Übersicht in dem minimalistischen Menü des Wiko Riff. Allerdings erfreut – die Ohrstöpsel in Benutzung – der überraschend gute Klang. Auch die Videoqualität ist beim Abspielen auf dem Handy ruckelfrei, aber die Schwächen der Bildqualität werden tatsächlich nur auf Geräten mit besserer Auflösung bewusst.
Das Radio, nur nutzbar bei eingesteckem Kabel der mitgelieferten Ohrstöpsel/Kopfhörer, bietet ausschließlich UKW-Empfang. Dieser ist ebenfalls überraschend gut und störungsfrei. Wie sämtliche Funktionen, ist die Bedienung per Tastatur des Handys selbsterklärend und durch den schlichten Menüaufbau übersichtlich. In dieser Weise ist auch das Anlegen des Telefonbuchs und das Nutzen an sich leicht und komfortabel.

Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit sind nur bedingt nachvollziehbar. Ein Standby ohne Telefonie, tatsächlich auch geschehen, führte erst nach neun Tagen zu einem nahezu erschöpften Akku. Bei entsprechender Telefonie als „Wenigtelefonierer“ ist das Gerät meist nach fünf oder sechs Tagen wieder an das Ladegerät anzuschließen.

In der „Praxis“ ist die neunsprachige Bedienungsanleitung kaum notwendig, da sämtliche Funktionen sofort und selbsterklärend nachvollziehbar sind. Lediglich Gevatter Neugier und die Frage, wie man die Tastatur sperrt bzw. entsperrt, macht einen Blick in das Minibüchlein notwendig. Man kann an dieser Stelle auch sagen, zum Glück sind das Menü und alle Funktionen selbsterklärend, denn die Schrift in dem kleinen Manual ist viel zu klein und fast schon eine Zumutung.
Das man zwei verschiedene SIM-Karten gleichzeitig einlegen kann, z..B. eine private und eine vom Arbeitgeber gestellte, zweite SIM, ist für ein Handy unter 30 Euro nahezu dekadenter Luxus. Das ist zum Vergleich zu meinem in der Relation teuren Smartphone mit nur einen SIM-Schacht richtig stark, zumal ich aus eben diesem Grund ein beruflich genutztes Handy parallel mitführe.

Abschließend das entscheidende Kriterium, das Telefonieren: die gesamte Qualität wirkt erfreulich und gut. Für das „telefonische Gegenüber“ ist die Kommunikation gut verständlich, so wie auch der Empfang und die Klangqualität allgemein zu loben sind. Jegliche Form des Schallens oder eines Echo-Effektes gibt es nicht, so dass das Telefonieren recht komfortabel wirkt.

Sehr positiv fällt ferner auf, dass in Regionen mit Schwächen im Mobilfunknetz, das kleine Wiko Riff besser abschneidet als früher benutzte und auch teurere Geräte von sogenannten Marktführern“. Dies und auch den Klang betreffend, sticht das schlichte Handy mein „De Luxe“-Smartphone von Samsung klar aus.

Jean-Louis Glineur 2015-09-27


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