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Rezensionen verfasst von
E. Werner (RheinPfalz)
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Sigma 70 mm F2,8 EX DG Makro-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Pentax Objektivbajonett
Sigma 70 mm F2,8 EX DG Makro-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Pentax Objektivbajonett
Wird angeboten von PiXXASS
Preis: EUR 486,04

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geheimtipp, 2. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

viel wurde geschrieben. Und es gibt nur so viel zu sagen: Steht dem Zeiss 100mm in Sachen Schärfe nicht nach!!! Und wenn, dann nur gefühlt gering. Der Scharfstellring geht für AF und die Schmalhansigkeit recht gut und mit richtigem Widerstand. Aber ein Gefühl wie beim Kiron 105mm oder Tamron 90mm 2,5 MF ist das natürlich nicht. Schade, ich bin im Bereich Makro lieber MF unterwegs. Es ist halt der steile Schneckenlauf des AF, der wirklich limitiert. Ansonsten mit dem 1,4-er und auch dem 2-fachen Konverter (Kenko) kaum Schärfeverlust! Auch mit Zweifachkonverter bei 300 % OK. Mit dem 1,4-er eh über jeden Zweifel erhaben. Das bedeutet einen enormen Zugewinn an Flexibilität. UND nach dem Zeiss das schärfste bei Offenblende! Bokeh auch über jeden Zweifel erhaben. Ich fotografiere über 30 Jahre mit feinen Linsen und dies hier ist Zweifels ohne eine der feinsten. Ein echter Geheimtipp, der nicht mehr lange geheim bleiben dürfte. Ganz klar Kaufen. Meine Kamera Pentax K-5.

Grüße

E. Werner

Nachtrag November 2012:

Das Voigtländer APO-Lanthar 125mm f/2.5 SL ist vom Kontrast und der Schärfe einen Tick schlechter und bei den CA (auch LoCA) besser. Aber das bewegt sich alles auf einem Niveau, bei dem es viel mehr auf die Exaktheit der Schärfeebene und der richtigen Belichtung (Lichtstimmung) ankommt. Interessant ist nur der Preis, ca. 1.200 Euro günstiger als das Voigtländer und zu haben. Und beim Thema Fluchtdistanz und Gefahr (Insekten, Spinnentiere, Schlangen...) kauft man sich das 150-er von Sigma und hat immer noch ein paar Euro in der Tasche. Und das 150-er ist auch der Hammer.
Also für mich reiht es sich mit dem Zeiss, dem Leica, dem Voigtländer und dem Bokina in eine Reihe ein. Hat die moderne Vergütung und ist höchstens dem Pentax APO 200mm F4 AF unterlegen. Aber dieses gibt es erst jenseits der 3.000 Euro-Grenze, sofern es überhaupt angeboten wird...
Ich habe ein Fliegenbild out of Cam, nur Tonwert, bei Blende 2,8 eingestellt.
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A3 pripa 40 Blatt Fotopapier Photopapier DIN - A 3 - 210g/qm - glossy (glaenzend) - sofort trocken - wasserfest - hochweiß - sehr hohe Farbbrillianz fuer InkJet Drucker (Tintenstrahldrucker).
A3 pripa 40 Blatt Fotopapier Photopapier DIN - A 3 - 210g/qm - glossy (glaenzend) - sofort trocken - wasserfest - hochweiß - sehr hohe Farbbrillianz fuer InkJet Drucker (Tintenstrahldrucker).
Wird angeboten von pripa_
Preis: EUR 10,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ACHTUNG für Pigmenttinte nicht geeignet, 31. August 2012
Hallo,

es handelt sich um ein minderwertiges Fotopapier mit geringem Farbumfang. Zumindest im Vergleich zu Epson, Tetenal, Canon oder anderen Markenpapieren. Das ist bei dem Preis aber durchaus zu erwarten. NUR dieses Papier kann auch als Proofpapier nicht verwendet werden. Es entzieht sich einer Profilierung, da starker Tintenabrieb mit pigmentierter Tinte gegeben ist. Das Papier scheint auf Gelatinebasis hergestellt zu sein, was auch der Daumentest (Papier fest zwischen Daumen und Zeigefinger halten und den Daumen über das Papier ziehen. Wenn er gleitet, so handelt es sich um eine mikroporöse Schicht, Wenn er quietscht um Gelatine). Dies bedeutet, dass die Pigmentpartikel aufgrund ihrer Größe nicht in die Trägerschicht eindringen können sondern oben auf liegen und daher abgewischt werden können. Daher NICHT ZU EMPFEHLEN Hier fehlt eindeutig der Hinweis nur für dye-Tinte geeignet! Zwei Punkte wegen des Preises.

Grüße

E. Werner


Meike Batteriegriff für Pentax K-7 & K-5 wie D-BG4 - MK-K7
Meike Batteriegriff für Pentax K-7 & K-5 wie D-BG4 - MK-K7

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Doch nicht so toll., 28. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

die Verarbeitung geht in Ordnung. Das Material hinterlässt einen wertigen Eindruck (PAK-Gefahr in der Gummierung schwebt aber immer mit) und ist an den entscheidenden statisch beanspruchten Stellen durch Metall verstärkt. Lieferumfang ist komplett. So weit so gut.

ABER 3 Punkte bewogen mich zur Rückgabe:

1. Trotz Einsatz von Metall "schnäbelt" der Griff bei der Benutzung in der Horizontalstellung im Bereich des Griffstückes der Kamera.
2. Hatte ich teilweise unerwünschte "Kontaktreaktionen". Z.B. Beim Einstellen der Brennweite für die SR wurde diese vorzeitig unterbrochen, oder eine Unterbrechung beim Einstellen der Empfindlichkeit...
3. KEINE Abblendfunktion für die Arbeitsblende in der Hochkantstellung - ein absolutes no-go-Kriterium. Wieso sollte ich auf diese überaus wichtige Funktion der kreativen Bildgestaltung der Pentax K-5 verzichten? Zumal es Fremdhersteller in der gleichen Preisliga mit dieser Funktion am Markt gibt?

Grüße

Eduard Werner


Casio Exilim EX-H30 Digitalkamera (16 Megapixel, 12,5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Akku für bis zu 1.000 Fotos, bildstabilisiert) bordeaux
Casio Exilim EX-H30 Digitalkamera (16 Megapixel, 12,5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Akku für bis zu 1.000 Fotos, bildstabilisiert) bordeaux

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weichspüler, 6. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

die Kamera ist gut verarbeitet, nicht zu langsam, guter Stabi, zoomt auch beim Filmen und das sehr leise und ich gebe ihr doch nur 2 Punkte? Tja, seht euch das Foto an, das ich eingestellt habe (Vergleich Kodak zu Casio). Gut die Kodak P-880 spielte in einer anderen Liga, aber der Sensor ist auch klein. Beide Fotos bei ISO 80 200% Ansicht. An die Qualität der Kodak kam ich erst mit der Pentax K-x wieder ran und nur mit guten Optiken! Die 16 MP sind derart weich gespült, dass keinerlei Details mehr zu erkennen sind. Egal was ich versucht habe. Die Panasonic TZ5 meiner großen Tochter macht um Welten bessere Bilder. Die Samsung WB500 meiner kleinen Tochter (Die Casio sollte sie ersetzen, da sie hin ist) liegt auf dem Niveau der Panasonic. Die Kodak M320 meines Sohnes ist nicht ganz so gut wie die Panasonic und die Samsung aber auch noch ganz OK. 16 MP Tja, Hmmm, Naja meine K-5 von Pentax hat auch 16 MP und es muss schon eine verdammt gute Optik dran sein, um diese voll auszuschöpfen... Was mich so richtig ärgert ist die Tatsache, dass Stiftung Warentest diese Kamera mit einer sehr guten Bildqualität bewertet hat. HALLO? Und sonst geht's noch? Ich hätte stutzig werden müssen, da die Stiftung die Pentax K-5 bei der Bildqualität so schlecht bewertet hat, im Gegensatz zum Rest der Welt. Klar ist es eine Knipsen zum Drucken Kamera, aber mehr als 10x15 cm weich gewaschene Fotos darf man nicht erwarten. Mit der P-880 habe ich A2-Poster Geplottet, astrein. Mit der Panasonic und der Samsung gehen A3 durchaus. Ich habe auch mit der Casio ein A3-Bild meiner Frau ausgedruckt. OK so jung hat sie schon lang nicht mehr ausgesehen, alles schön glatt. Dafür kann die Kamera auch verwendet werden. Ich dachte beim ersten Bild meiner Frau, dass die Gesichtserkennung auch eine Glättung mit eingebaut hat, aber weit gefehlt, alles ist aalglatt und damit unbrauchbar. Gehr ganz klar zurück'

Grüße

E. Werner

PS: Aufgrund anderer Rezensenten mit ähnlicher Erfahrung bei den neuen Modellen habe ich jetzt eine Panasonic TZ5 gebraucht gekauft.

Gruß
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2012 12:11 PM MEST


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu gebrauchen., 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

in allen wichtigen Punkten durchgefallen.

1. Arretierungsschrauben lassen sich raus drehen, Verlust droht.
2. Trotz Maximalanzug der Schrauben gibt der Kopf nach.
3. Der Kugellauf ist ungleichmäßig.
4. Die Kameraplatte lässt sich von oben nicht einsetzen, da die Schwalbenschwanzmechanik nicht weit genug auf geht.
5. Beim Arretieren der Panoramaschraube und auch der Feststellschrauben verschwenkt die Kamera sehr stark.
6. Der Lauf der Panoramaplatte ist "sandig".
7. Die Friktionsschraube drehte durch, also kein Endanschlag.

Naja, das Geld sparen und einen vernünftigen Kopf kaufen. Siehe Traumflieger...

Grüße

Eduard Werner


Manfrotto 055XPROB Stativ Pro (2 Auszüge, Belastbarkeit bis 7 kg, 178,5 cm Höhe) schwarz ohne Kopf
Manfrotto 055XPROB Stativ Pro (2 Auszüge, Belastbarkeit bis 7 kg, 178,5 cm Höhe) schwarz ohne Kopf

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachschwingen "vorprogramiert"., 26. April 2012
Guten Tag,

Meine Erfahrung zum leidlichen Problem des "Nachschwingens":
Das Nachschwingen ist bei allen Stativen ohne Mittelspinne oder anderweitiger Stabilisierung der drei Beine ein Problem. Die beste Abhilfe ist die, die Kameratasche/den Kamerarucksack an den Haken unter der Mittelsäule zu hängen. Dadurch werden die Stativbeine vorgespannt und ein Nachschwingen wirkungsvoll unterbunden. Ich drücke das Stativ bewusst etwas nach unten, hänge den Rucksack ein und habe eine stabile Basis bei höherem Auszug. In Bodennähe ist das Stativ recht stabil. Mein 2,2m Studiostativ oder mein großes Nivelierstativ aus Holz brauche ich nicht "vorzuspannen", da diese statbil/mit einer Mittelspinne ausgestattet sind aber auch Sauschwer.
Ansonsten ist das ein professionelles gut verarbeitetes Stativ und kann mit den Profis von Gitzo, Sirui, Triopo, Cullmann... leicht mithalten. Vier Sterne? Ja, die Mittelsäule in der Horizontalen kann konstruktionsbedingt nicht "superfest" arritiert werden. Auch hier hilft ein Gegengewicht.

Grüße

Eduard Werner
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2014 10:30 PM MEST


Office Damastmesser Wakoli - Wakoli Mikata
Office Damastmesser Wakoli - Wakoli Mikata
Wird angeboten von OLEIO GmbH
Preis: EUR 24,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Preis/Leistungs-Verhältniss., 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

ich habe von der Serie Gefu Ran (von Yaxell) diverse Messer schon seit Jahren in Betrieb. Da die Preise für die Serie aber so angezogen haben (verdoppelt) und mir ein kleines Officemesser noch fehlte entschloss ich mich zu einem günstigeren Produkt. Was soll ich sagen, der Unterschied? NICHT Made in Japan und kein wilder Damast sondern ein Industrieller Walzdamast (aber sehr gut gemacht) sind der Unterschied! Verarbeitung Schärfe Materialien sind auf gleich hohem Niveau! Der Griff ist übrigens nicht wie beschrieben "Griffen aus komprimierten Pakkaholz" sondern aus hochwertigem Leinen-Micarta (Leinen in Harz getränkt). Tja, ob ich heute noch zu dem Original gegriffen hätte? Bei solchen Produkten ist ja auch immer Kult mit im Spiel (siehe meine Rezension zu: Gefu 30090 Schinkenmesser mit Kullenschliff "Ran")und so muss jeder für sich entscheiden, ob Original oder Plagiat. Aber dieses Produkt muss sich ganz sicher nicht verstecken! Der Griff fällt wuchtiger aus als bei der Yaxell-Variante und kommt somit Leuten mit großen Händen entgegen.

Für Anregungen/Rücklauf/Kritik stets offen.


Walimex FT-002H Pro-Kugelkopf
Walimex FT-002H Pro-Kugelkopf
Preis: EUR 29,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstig und OK., 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Walimex FT-002H Pro-Kugelkopf (Zubehör)
Hallo,
und bist du billig, so bin ich willig. Dachte ich mir. Und was soll ich sagen, der Kopf ist OK. Läuft leicht, lässt sich mit dem Feststeller gut dosieren und hat sogar eine versteckte Friktionsschraube, (ist aber nur mit Inbusschraube zu bedienen) welche eigentlich die Platte am Boden gegen Herausrutschen sichert . Das Nachsacken nach dem fixieren hält sich in Grenzen bzw. ist bei diesem Preis geradezu sensationell. Ich benutze Ihn an einem sehr schweren Stativ für Makrofotografie und Mond-/Extremtelefotos. Und dafür ist er als geeignet zu bezeichnen. Also mit einem 150 mm Makro und der 1000-er Russentonne ist die Haltekraft kein Thema und das Nachsacken auch. Ein Stern geht für die miese Endkontrolle bzw. Montage ab, da der Schaft (Verbindung zwischen Kugel und Schnellwechselplatte) sich drehte. Also habe ich die Kogel ausgebaut und die Schraube von unten fest gezogen. Nu ist gut. Die Schnellkupplung nimmt übrigens auch die Platten von Manfrotto auf (200PL Schnellwechselplatte). Die vier Sterne gibt es natürlich für das Preis/Leistungsverhältnis. Für hochwertigere/einstellfreudigere Köpfe siehe Triopo B-2.
Für Anregungen/Rücklauf/Kritik stets offen.


Hähnel Triad 30 Lite Stativ mit Kugelkopf, Schnellwechselplatte und Stativtasche
Hähnel Triad 30 Lite Stativ mit Kugelkopf, Schnellwechselplatte und Stativtasche
Preis: EUR 37,12

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für Kompakte und auch da nur bedingt geeignet., 25. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,
ich habe nach den positiven Rezensionen bedenkenlos zugegriffen und wurde voll enttäuscht. Das Problem ist die nicht vorhandene Stabilität aufgrund der schlanken Ausführung der Beine und der Mittelsäule sowie der geringen Größe des Kugelkopfes. Verwenden wollte ich es mit einer Pentax K-x mit 105-er f: 1:2,5 Makroobjektiv (zusammen etwa 1,5 Kg). Ein Nachgeben der Kamera nach dem festziehen des Kugelkopfes ist in erheblichem Maße zu verzeichnen. Hier muss 3 bis 4 mal nachjustiert werden, bis der Ausschnitt passt. Danach ist ein Auslösen mit ausgefahrener Mittelsäule ohne Verwacklung nicht möglich, auch nicht mit Fernauslöser (Spiegelschlag). Also mit 2 sec. Selbstauslöser und Spiegelvorauslösung. Geht aber auch nicht, da das Stativ derart nachschwingt, dass selbst nach 2 Sekunden das Bild unscharf ist! Scharf bekam ich das Bild nur mit Fernauslöser und 3 sec. Vorlaufzeit mit Spiegelvorauslösung. Scharf geht also, nur nicht praxistauglich. Ohne ausgezogene Mittelsäule geht immerhin mit 2 sec. Spiegelvorauslösung oder Fernauslöser. Danach habe ich es mit einer Kodak P-880 versucht, Fehlanzeige! Danach mit einer Samsung WB500, auch Fehlanzeige. Bei ausgefahrener Mittelsäule ist immer ein Fernauslöser wegen dem Nachschwingen notwendig (Schwingungen beim Auslösen). Bei der Samsung geht auch der Selbstauslöser. Tja, was soll ich sagen? Jetzt wird es ein Stativ ab Cullmann Magnesit 528, Manfrotto 055 oder Delamax WT-6702 (als günstige Alternative). Es ist erschreckend, was heutzutage als Stativ bis 4,5 Kg angeboten wird. Ken hätte sicherlich seine Freude dran, aber ernst zu nehmende Fotografie ist nicht möglich. Meine Russentonne habe ich auch mal drauf gesetzt, (mit Kamera noch weit weg von 4,5 Kg) aber das Stativ ist auch Windempfindlich!!! Hier half auch Spiegelvorauslösung mit Fernbedienung nicht mehr... Ach ja eine der Beinklemmen war lose, also gab die Arretierung nach Festziehen nach und rutschte durch. Keine Sache, da Werkzeug anbei und schnell beseitigt. Aber Endkontrolle ist anders. Ein Punkt, da weniger nicht geht. Für mich setzen sechs.
Für Anregungen/Gegenmeinungen/Kritik stets offen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 19, 2012 11:59 PM MEST


Gefu 30090 Schinkenmesser mit Kullenschliff "Ran"
Gefu 30090 Schinkenmesser mit Kullenschliff "Ran"
Wird angeboten von Edelstahlstyling
Preis: EUR 159,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Verarbeitung. Echter wilder Damast., 12. Februar 2012
Ich hole etwas aus, da hier viel über Damast und Schwerter aus Japan zu lesen ist.

Ein kleiner Ausflug in die "Damastkultur":

Es sei angemerkt, dass die Geschichte des Damaststahles noch nicht abgeschlossen ist, sprich neue Unersuchungen und Funde erweitern das bisherige Wissen.

Die Bezeichnung Damast leitet sich von Damaskus ab. Und dies nicht etwa, weil der Stahl dort erfunden wurde, sondern weil Damaskus einfach ein Handelszentrum im Orient war. Dort konnte man also Stahlerzeugnisse aus der ganzen bekannten Welt handeln. (Siedlungen um Damaskus sind schon seit der Steinzeit bekannt, da es eine Oase in der Wüste ist).
Es gibt unterschiedliche Damasterzeugnisse und Herstellungstechniken aus unterschiedlichen Regionen und Epochen. Also kann die 'Erfindung' auch keiner Region zugeordnet werden! Die Entstehung in "unserer Region", also Europa, geht z. B. darauf zurück, dass das Ausgangsmaterial Erz stark unterschiedlich und immer wieder andersartig verunreinigt war. Früher wurde das Erz in Lehmöfen (Rennöfen) mit Zwischenschichtung von Holzkohle aufgeschmolzen. Der so entstandene Stahl war natürlich immer neu in der Zusammensetzung und damit für eine gleichbleibende Qualität unbrauchbar. Weiterhin ähnelte dieser Stahl einem Schwamm mit Verunreinigungen. Der Kohlenstoff im Stahl war ungleichmäßig verteilt. Durch Schmieden, auftrennen und abermals Schmieden wurde der Stahl homogenisiert. So entstand ein "Damaststahl". Die einzelnen Schichten wurden später durch ätzen und polieren sichtbar gemacht.
Ein weiterer Damaststahl entstand durch das Verarbeiten von unterschiedlichen Metallbarren. Der "verhüttete" Stahl wurde in kleinen Barren gehandelt. Da für ein Schwert aber mehrere Barren benötigt wurden, und diese auch nicht gleichartig waren, hatte der Schmied ein Problem mit der Homogenität. Auch hier behalfen sich die Schmiede mit dem Schmieden, auftrennen und erneuten Schmieden der unterschiedlichen Barren, also wieder Damast. Diesmal in andrer Struktur, da die unterschiedlichen Barren auch unterschiedliches Aussehen nach dem Schmieden verursachten.
Weiterhin wurde Alteisen unterschiedlicher Herkunft miteinender Verschmiedet (Roheisen war ja sehr wertvoll), also gleiches Problem und gleiche Lösung Schmieden, teilen, Schmieden...
Das erneute Verbinden des aufgespalteten Metalls erfolgt übrigens durch Schweißschmieden. Hierbei wird das Metall soweit erhitzt, 'bis die ersten Funken fliegen' und danach auf dem Amboss miteinender verschmiedet (unter Ausschluss von Sauerstoff). Diese Technik wurde in Europa, in Asien, Japan und auch im Orient angewendet.
In Indonesien wurde Damast durch Verbinden von unterschiedlichen Eisenarten (Eisen und Nickeleisen) hergestellt. Bekanntestes Erzeugnis ist der Kris (wellenförmige Klinge).
Alternative:
Der Schmelzdamast, (vermutlicher Ursprung ist Asien) auch Wootzstahl genannt, entstand durch Schmelzen von homogenem Stahl und anschließendem langsamen Auskühlen. Dabei entstehen zufällige ungleichmäßig verteilte Zementitpartikel, die sich, außer im Grenzbereich zu den Austenitkristallen, durch das Schmieden auflösen. Durch erneutes Erhitzen des Stahls entstehen neue Zementitpartikel. Diese werden wieder ausgeschmiedet, dann erhitzt' So entsteht eine zeilenförmige Struktur, diese wird durch ätzen und polieren sichtbar gemacht. Dieser Damaststahl ist Kohlenstoffreicher, da dieser zur Erzeugung der sichtbaren Struktur benötigt wurde und somit härter.

Anmerkung: Dass ein Samuraischwerter wie die modernen Damaszenermesser hergestellt wurden gehört in den Bereich der Verwirrungen. Es ist richtig, dass die Ausgangsstähle gefaltet und geschmiedet wurden (homogenisiert). Durch dieses Verfahren erhielten die Stähle auch ihre Eigenschaften, da der Schmied so die Kohlenstoffverteilung und den Gehalt regeln konnte. Die so entstandenen Stähle wurden danach in unterschiedlichten Zusammensetzungen von harten und weichen Stählen zu Klingen kombiniert. Also Kern weich, Klinge hart oder Kern Hart, Zwischenschicht weich, Außenschicht hart oder Kern weich, Flanken mittelhart, Schneide hart... Also doch anders als Damastmesser, zumal die Darstellung der Muster durch Ätzen nicht hervorgehoben wurde. Es ging ja mehr um die Kombination von 'Stahlblöcken' mit unterschiedlichen Eigenschaften und nicht um einzelne Schichten.

Durch die Industrialisierung und die Herstellung von qualitativ hochwertigem Monostahl verlor der Damaststahl an Bedeutung. Er wurde weitgehend durch die Monostähle verdrängt.

Das heute der Damaststahl, und hier die Damastmesser, eine Renaissance erlebt ist mehr eine Modeerscheinung als ein Qualitätszeichen, da Monostähle den Anforderungen eines 'guten Messers' voll genügen. Auch ist die Kombination aus verschiedenen Stahlsorten aufgrund der kurzen Klingenlänge im Vergleich zu einem Schwert nicht notwendig.

Moderner Damast:
Auch heute gibt es Hersteller, die einen Damaststahl nach historischem Vorbild herstellen. Genannt seien hier die Güde Damast-Stahl-Messer in einer Preisregion, die dem Herstellungsprozess entspricht. Daneben gibt es die am weitesten Verbreiteten Damastmesser aus Japan. Hier wird ein harter Kernstahl von mehr oder weniger vielen Lagen Stahl mit unterschiedlicher Eigenschaft flankiert. Dabei gibt es den einfachen Damast und den sogenannten wilden Damast. Der einfache Damast ist maschinell/industriell hergestellt. Der wilde Damast entsteht meist in Handarbeit (gefalteter und geschmiedeter Stahlverbund).

Daneben gibt es noch den Damasteel. Hier wird der Stahl nach der Schmelze nicht gegossen sondern in einer Schutzatmosphäre zerstäubt. Dadurch entsteht ein Pulver. Durch schichten von mindestens zwei Pulverarten in Lagen entsteht bei ca. 1000 bar und bei etwa 1150°C ein Stahlblock der weiter verarbeitet werden kann. Die Muster entstehen u. a. durch walzen, schmieden oder verdrehen. So erhält man einen hochreinen Stahl mit sehr guten mechanischen Eigenschaften, der sich bis zu 64° Rockwell härten lässt.

Ein weiteres Verfahren ist das Damaszieren. Hierbei entsteht aber kein Damaststahl, sondern nur der 'Look'. Dieser wird durch Ätzen einer geschliffenen Metalloberfläche erzeugt und hat dann außer dem Aussehen nichts mit dem Damaststahl gemein. Es ist eine, manchmal schwer von echtem Damast zu unterscheidende, Verzierung. Traditionell wird dieses Verfahren auch zum Verzieren verwendet. Blöde ist nur, dass nicht umbedigt darauf higewiesen wird, ob es "echter" oder "Zierdamast" ist.

Härte: Die Härte ist abhängig vom Kohlenstoffgehalt im Stahl. Je härter desto brüchiger (Glas) aber auch desto standhafter, also länger scharf. Die Japanischen Messer sind härter als die Deutschen. Der Grund liegt aber nicht in der Unfähigkeit der deutschen Hersteller, sondern an der Art der Schneide. Die Messer wie sie z. B. Metzger benutzen (nach Art von z. B. Wüsthof Klassik) haben eine rund geschliffene recht unempfindliche Klinge, die nicht ausbricht sondern sich 'umlegt'. Die Messer sind für den 'pflegeleichten' Gebraucht entwickelt worden. Da die Schneide sich umlegt, darf der Stahl auch nicht zu hart sein da er sonnst zu schnell ausbricht. Durch den Wetzstab wird die Schneide wieder aufgerichtet. Also ideal für schnelles 'nachschärfen'. Für gelegentliches Schärfen kann dann ein diamantbesetzter Stab benutzt werden. Ist die Schneide aber mal zu sehr ausgebrochen, so muss ein neuer Grundschliff hergestellt werden. Durch die runde Schneideform kann dies in der Regel nicht zuhause erfolgen und die Messer müssen dann professionell nachgeschärft werden. Die Schneide früherer deutsche Messer und auch die traditionellen Japanischen Messer werden spitz geschliffen. Hier ist ein harter Stahl von Vorteil, da die Klinge empfindlicher ist und bricht. Somit haben wir es hier mit zwei grundsätzlich unterschiedlichen Schneidformen zu tun und nicht mit besser oder schlechter!
Schärfe: Ist ein Damaststahl schärfer als ein Monostahl? Nein, die Klingenform entscheidet. Und ein Edelstahl ist in der Regel nicht so scharf wie ein rostender Stahl, daher waren frühere Rasiermesser immer aus rostendem Stahl. Der Grund liegt in der Verwendung von mindestens 10,5% Chrom im Stahlgefüge für die Herstellung von Nirostastahl. Das Chrom (meist 14-18%) setzt die Oberfläche der Schärfegeräte schnell zu. Somit ist irgendwann Schluss mit Materialabtrag beim schärfen der Schneide und der Aufwand beim Schleifen wird größer. Edelatahl lässt sich aber auch rasiermesserscharf schleifen.
Das Schleifen:
Nachschleifen sollte man mit einem 1000-er Wasserstein. Feinschliff mit 3000-er und Polierschliff mit einem 8000-er oder einem Belgischen Brocken (ca. 6000-er Körnung). Der 'Belgier' hat den Vorteil, dass er nicht 5 Minuten lang gewässert werden muss und somit zum schnellen Nachschärfen gut verwendet werden kann. Den Abschluss bildet der Lederriemen mit Polierpaste bestrichen. Der Riemen ist dafür da, den feinen Grat, der auch mit dem feinsten Stein noch stehen bleibt, zu entfernen. Dieser legt sich sonnst bei Gebrauch schnell um und lässt das Messer trotz vorherigem Schliff stumpf erscheinen. Gröbere Steine eignen sich nur zur formung der Schneide oder zum entfernen von Scharten und haben beim Schärfen nichts verloren.
Die Schneideform: Die Yaxell-Messer werden mit einseitigem Schliff geliefert. Eine einseitig geschliffene Klinge (eine Seite unter 45°, die andere nur entgratet, wie ein Stemmeisen) lässt eine präzisere Führung zu, da der Anstellwinkel fast null ist. Dies bedeutet, dass das Messer beim Anschneiden nicht kippt. Hat aber den Nachteil, dass z. B. meine Tochter, da Linkshänderin, Ihre eigenen Messer benötigt.
Der Griff besteht aus Leinen-Micarta und hat somit den Vorteil, dass sich die Form im Vergleich zu den meisten Holzarten mit der Zeit nicht verändert/schrumpft. Dieser Verbund aus Leinen und Kunstharz ist dimensional beständig und Wasserfest sowie widerstandsfähig gegenüber Chemikalien. Erfunden hat's übrigens General Electric und unter dem Namen Micarta eingeführt. Die Form des Griffes ist sehr angenehm, da in der Mitte bauchiger, was der natürlichen Stellung der Finger beim Zugreifen entgegen kommt.
Die Verarbeitung ist sehr gut. Alles exakt und ohne Fehlstellen. Bei diesem Messer habe ich aber entweder ein 'Montagsprodukt' erwischt oder die Kullen werden grundsätzlich nach dem polieren eingearbeitet und nicht mehr nachbehandelt. Bei meinem Messer standen Grate an den Rändern der Kullen ab! Schade, denn das trübt die sonst wirklich hervorragende Verarbeitung.
Anmerkung zur Klingenoberfläche: Das Polieren der Klinge hat einen Nachteil gegenüber den Klassikern aus Deutschland, das Schneidgut bleibt daran kleben. Bei unpolierten Klingen ist ein Negativanteil von ca. 20-30% (je nach verbleibender Oberflächenrauheit) gegenüber dem Schneidgut vorhanden. Somit klebt das Schneidgut nicht so leicht an der Klinge.
Das Fehlen der Gegenkullen stört mich aber nicht, da das Messer am Schinken entlang gleitet und dabei nicht kleben bleibt. Die Kullen erfüllen ansonsten ihren Zweck.
Die Pflege: Klar ist, dass die Messer nicht in die Spülmaschine gehören. Auch sollten die Messer nicht in das Spülbecken gelegt werden, da sie sonnst mit dem Metall oder der Keramik 'konkurrieren' und die Schneiden sind empfindlich. Auch das gemeinsame Aufbewahren mit anderem Geschirr oder Besteck sollte vermieden werden. Hierfür wurden Messerblöcke erfunden und auch billige tun gutes. Mit warmem Wasser abwaschen genügt in der Regel. Bei Fett mit Spüli, aber keine scheuernden Schwämme oder ähnliches benutzen. Schneiden sollt man auf Schneidbrettern oder weichen Kunststoffbrettern. Ich bevorzuge Stirnholzschneidbretter aus Bambus, da hier das Messer in die Fasern eindringen kann und somit die Schneide geschont wird. Das Schneidgut sollte man auch nicht mit der Schneide vom Schneidbrett kratzenIschaben, hierfür eignet sich der Messerrücken viel besser!
Alternativen: Jedes vernünftige Messer aus Messerstahl, das scharf gehalten wird und gut in der Hand liegt.
Meine Meinung: Bei Messern dieser Art ist halt auch Kult mit dabei, den muss man eben bezahlen. Hier ist ein wilder Damast verarbeitet. In den Kullen kann man die einzelnen Schichten unter bestimmtem Lichteinfall auch noch gut in ihrer Höhenlage sehen. Ein rundum gelungenes Messer, das in letzter Zeit im Preis ganz schön angezogen hat, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis geht für mich in Ordnung, da sie in Japan hergestellt sind. Und dort sind die Löhne höher als in Deutschland. Einen Punkt ziehe ich ab, da die Kullen nicht umbedingt poliert sein müssen, aber bei dem Preis sollten sie zumindest entgratet sein, auch bei "Montagsproduktionen".

Für Kommentare stets offen!


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