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artsyfartsy.de "Stefan F."

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Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - Wizard's Edition
Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - Wizard's Edition

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger Inhalt gegenüber der US Version, 13. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ni No Kuni wurde von Rollenspiel-Fans heiss erwartet und ist nun Anfang Februar diesen Jahres endlich für die Playstation 3 in Europa erschienen. Das Spiel wurde von Level 5 (u.a. Dark Cloud, Professor Layton, Dragon Quest VIII, uvm.) entwickelt und vereint Old-School RPG-Elemente mit dem wunderschönen Design von Studio Ghibli (u.a. Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke, Das Schloss im Himmel, uvm.).

Das Highlight der europäischen Wizard’s Edition von Ni No Kuni ist der magische Begleiter. Hierbei handelt es sich um eine reale Version des kleinen “Zauberbuches”, welches man relativ früh im Spiel erhält. Das Hardcover-Buch ist solide verarbeitet und weist 340 Seiten auf. Es bietet viele verschiedene Informationen zu Waffen, Gegnern, Landschaften, uvm. sowie einige kurze Geschichten, die im Ni No Kuni Universum angesiedelt sind. Die Inhalte sind identisch mit denen der digitalen Version aus dem Spiel (Achtung: Das Buch gibt es nur auf Englisch, die Texte im Spiel sind Deutsch!). Der Vorteil liegt allerdings darin, dass man Ni No Kuni nicht ständig pausieren und sich durch die Menüs navigieren muss, um an das Zauberbuch zu gelangen. Der magische Begleiter ist also mehr als nur ein kleines Gimmick. Ein wenig erinnert das Buch an Spieleberater aus vergangenen Videospiel-Zeiten, welche bspw. Secret of Mana oder Terranigma beilagen. Wobei es sich das Zauberbuch natürlich deutlich wertiger anfühlt. Zur plüschigen Version von Mr. Drippy kann ich gar nicht allzu viel sagen. Es ist eben… eine Plüschfigur. Nicht mehr und nicht weniger.

Die europäische Limited Edition ist eine kleine Enttäuschung. Grund dafür ist, dass die US und JP Editionen mit ein wenig mehr Inhalt daher kommen. Hier in Europa muss man sich mit der Mr. Drippy Plüschfigur, dem magischen Begleiter (Buch), Download Codes für exklusive Familiars und dem eigentlichen Spiel zufrieden geben. In den vereinigten Staaten liegt der LE außerdem noch eine Münze, einige Artwork Karten sowie eine (abgespeckte) Soundtrack-CD bei.

Leider ist die Wizard’s Edition (sowohl US, als auch EU) derzeit vergriffen und nur zu lächerlich hohen Preisen erhältlich. Als Sammlerobjekt scheint sie sich dann also zu lohnen.

Weitere Reviews und Bilder findet ihr auf meiner Homepage (s. Profil)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2013 4:43 PM CET


Avengers: The Art of Marvel's The Avengers
Avengers: The Art of Marvel's The Avengers
von Marvel Comics
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein fast perfektes Artbook, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit The Avengers ist Marvel der ganz große Wurf gelungen. Der Film war ein weltweiter Kassenschlager und ist die erfolgreichste Comicverfilmung aller Zeiten. Auf der Liste der erfolgreichsten Filme belegt The Avengers Platz drei. Trotz des großen Actionanteils im Film (halb New York wird mal eben in Schutt und Asche gelegt) hat es Joss Whedon geschafft, jedem der einzelnen Helden genug Screentime einzuräumen und dabei den Comics einigermaßen treu zu bleiben. Kein Wunder also, dass bereits ein zweiter Teil geplant ist, der im Mai 2015 in die Kinos kommen soll.

Im Artbook zum ersten Teil des Actionfeuerwerks kann man nun hinter die Kulissen blicken und erfährt, wie die Helden, deren Feinde, die Umgebungen, uvm. von ersten Skizzen, bis hin zu fertigen Concept Arts, enstanden sind. Das Buch ist dabei chronologisch gegliedert und folgt den Ereignissen des Films. Die Charaktere und andere Komponenten werden nacheinander vorgestellt. Alles fängt mit dem Diebstahl des Tesseracts an und endet schließlich mit dem großen Finale in New York.

Zu sehen gibt es vor allem Konzeptzeichnungen zu den einzelnen Helden und deren Widersachern, sowie Designs zu Umgebungen und Waffen. In kurzen Texten kommen außerdem die Künstler und Schauspieler zu Wort und erläutern die für sie wichtigsten Eigenschaften der Charaktere, sowie die Grundideen hinter den Designs. Ganz am Anfang des Buches findet man einen ausführlich erläuterten Zeitstrahl, der die Ereignisse, welche vor dem Film stattgefunden haben, detailliert wiederspiegelt. So kann man sich nochmals ins Gedächtnis rufen, was in den vorigen Superhelden-Filmen (wie Iron Man, Thor oder Captain America) passiert ist. Auf einigen Doppelseiten kann man außerdem einige Keyframes bewundern, die bestimmte Szenen aus dem Film in gezeichneter Form wiedergeben. Im letzten Teil des Buches findet man schließlich noch einige spannende Marketing Designs (bspw. Poster), welche speziell für Werbekampagnen erstellt worden sind.

Ich bin ein klein wenig enttäuscht, dass Joss Whedon nur sehr selten zu Wort kommt (es wird dafür umso öfter erwähnt wie viel Spaß es macht mit ihm zusammenzuarbeiten). Allgemein sind die Texte auch eher langweilig geschrieben. Die meisten von ihnen geben genau das wieder, was im eigentlichen Film passiert. Ein wenig mehr Details zu den Ideen hinter den Designs wären nett gewesen. Außerdem hätte man sich allgemein noch etwas mehr auf das eigentliche Art-Design des Films konzentrieren können. Meiner Meinung nach gibt es hier und da etwas zu viele Fotos, die Szenen aus The Avengers zeigen, zu sehen.

Fazit
Das Artbook zu The Avengers ist sein Geld allemal wert (zum Zeitpunkt des Reviews: 19,20€ bei Amazon). Es ist hochwertig und sehr stabil verarbeitet und fühlt sich wertig an. Der dicke Pappschuber, welcher das eigentliche Buch schützt, ist ein nettes Gimmick und durch das Querformat kommen die einzelnen Bilder sehr gut zur Geltung. Hätte man den Zeichnungen noch ein wenig mehr Platz eingeräumt und sich weniger auf einfache Filmfotos konzentriert, wäre das Buch perfekt.

Mehr Bilder findet ihr im Artikel auf meiner Homepage (s. Profil)


The Art of God of War III (The Art of the Game)
The Art of God of War III (The Art of the Game)
von Daniel P. Wade
  Taschenbuch
Preis: EUR 64,21

5.0 von 5 Sternen Die Schönheit des Gemetzels, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kratos, der griesgrämige Hauptprotagonist aus God of War, schnetzelt sich in mittlerweile sieben Ablegern (wenn man den bald erscheinenden Teil Ascension mitzählt) munter durch die griechische Götter- und Sagenwelt und hat sich zu einer festen Größe in der Videospiel-Welt etabliert. Noch in diesem Monat folgt der vierte Ableger für Sonys stationäre Konsolen, God of War: Ascension. Gameplay- und inhalts-technisch könnte die Spieleserie so langsam einen Neuanstrich vertragen. Irgendwie hat man sich an Kratos’ Rachefeldzug und seinen, vor Blut triefenden, Abenteuern satt gesehen (jedenfalls geht es mir so). Inszenatorisch hingegen kann dem Kriegsgott kaum ein Spiel das Wasser reichen. Im Artbook zum dritten Teil erhält man einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Actionspektakels und kann sich perfekt auf den neuen Teil der Serie einstimmen.

Das Artbook aus dem Hause Ballistic Publications ist sowohl als Softcover (hier vorgestellt), sowie auch als hochwertige – und zugleich deutlich teurere Version – im Ledereinband erhältlich. Das Buch umfasst 272 Seiten, welche etliche Grafiken aus der Design-Abteilung der Santa Monica Studios abbilden. The Art of God of War III ist in verschiedene Bereiche wie Storyboards, Character Designs (2D und 3D), Environments,Weapon Designs, uvm. gegliedert und lässt dabei keinerlei Wünsche offen. begleitet werden die vielen Bilder durch Erläuterungstexte, die einige Details zu den Werken der Designer preisgeben.

Besonders die Character Designs sind sehr detailliert beschrieben und machen den Großteil des Buches aus. Endlich hat man die Chance, sich die Figuren aus dem Spiel, fernab von Action und Hektik, in Ruhe anzuschauen und deren Detailreichtum zu genießen. Im Buch finden sich dabei nicht nur zweidimensionale Zeichnungen wieder, sondern auch 3D-Skulpturen, welche die Charaktere des Spiels aus allerlei Winkeln näher beleuchten. Hier erfährt man auch, was sich hinter Maske des Hades verbirgt. Zusätzlich werden im Buch einige Designs gezeigt, die es nie ins fertige Spiel geschafft haben. So sieht man auf zwei Seiten bspw. Konzeptentwürfe zu einem elefanten-artigen Gegner, der erst in Ascension seinen Auftritt haben wird.

Durch meine Erfahrungen mit den Artbooks von UDON (bspw. The Art of Capcom) bin ich ehrlich gesagt kein großer Fan von Softcover-Büchern. Die Qualität des Ballistic Publications Artbooks ist allerdings über jeden Zweifel erhaben und überzeugt mit relativ dicken Seiten, sowie einer hochwertigen Klebung. Man hat nie das Gefühl, als könnte man bei unvorsichtigem Blättern etwas kaputt machen. Lediglich der schwarz glänzende Einband stößt etwas sauer auf, da er extrem anfällig für Fingerabdrücke ist.

Fazit
The Art of God of War III ist ein überaus gelungenes Buch geworden, das ich jedem Fan der Serie (und natürlich besonders denen des dritten Teils) ans Herz legen möchte. Es ist sehr detail- und umfangreich bebildert, spannend geschrieben und hochwertig verarbeitet. Die Making Ofs, welche man auf der Spieledisc findet, waren zwar schon sehr interessant. Wer allerdings noch mehr über das Design erfahren möchte, sollte sich das Artbook unbedingt zulegen!

Mehr Bilder findet man über den Link in meinem Profil. Viel Spaß!


Udon's Art of Capcom
Udon's Art of Capcom
von UDON
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,34

4.0 von 5 Sternen Trotz Mängeln empfehlenswert!, 24. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Udon's Art of Capcom (Taschenbuch)
Wie auch schon das Street Fighter Tribute stammt dieses Artbook aus der digitalen Feder der Firma UDON Entertainment. Im Gegensatz zum Street Fighter Ableger findet man hier allerdings Auftragsarbeiten und Eigeninterpretationen der Künstler zu vielen weiteren Serien des bekannten japanischen Spielestudios Capcom, welche sich in knappen fünf Jahren Zusammenarbeit angesammelt haben. Das Artbook ist schön gegliedert und durch die verschiedenen farblichen Seitenränder, welche die einzelnen Kapitel unterteilen, findet man sich schnell zurecht.

Auf 314 Seiten findet man enorm viele Bilder zu sehr vielen Capcom Franchises. Den Beginn machen Motive, welche aus den verschiedenen Lieblingsserien der Künstler stammen. In kurzen Textpassagen gehen sie darauf ein, was sie mit den Klassikern verbinden und warum sie sich für welche Serie entschieden haben. Street Fighter, Darkstalkers und Rival Schools nehmen den größten Platz im Buch ein und bekommen jeweils eigene Kapitel gewidmet, wobei Comic-Cover den Großteil der Grafiken bilden. Gegen Ende hin findet man außerdem einige Panels zum Videospiel Fighting Evolution. Weiterhin sind Abbildungen und Charakterentwürfe zu Mega Man, Resident Evil, Onimusha, Power Stone und vielen weiteren Traditions-Spielemarken enthalten. Den Stil der meisten Motive kann man wohl am ehesten als manga-artig bezeichnen und ist allgemein sehr fernöstlich angehaucht. Den Schluss des Buches bilden zwei sehr interessante und aufschlussreiche Tutorials, die den Gestaltungsprozess des Buch-Covers und eines weiteren Motives aufzeigen.

Relativ früh am Anfang des Buches hat sich UDON ein nettes Gimmick einfallen lassen: Zwei ausklappbare Seiten, die ein insgesamt vierseitiges Gruppenbild der Street Fighter Charaktere bilden. Wenn man hier nicht aufpasst kann es schnell zu Rissen und Knicken beim Ausfalten kommen. Allgemein ist die Qualität des Buches, wie schon beim Street Fighter Tribute, eher durchwachsen. Die Motive weisen eine hohe Druckqualität auf und sind allesamt schön anzusehen. Die schlechte Klebung macht diesem sehr guten Eindruck allerdings wieder einen Strich durch die Rechnung. Man sollte sehr vorsichtig mit dem Softcover umgehen, ansonsten könnten sich einzelne Seiten schnell lösen.

Trotz dieses Mangels kann ich für UDON’s Art of Capcom eine Empfehlung aussprechen. Das Buch ist sehr abwechslungsreich gestaltet und ich hole es immer mal wieder gerne aus dem Regal, um darin (vorsichtig) zu schmökern. Wer Capcom und seine Spiele-Franchises mag und etwas mit dem fernöstlichen Zeichenstil anfangen kann, sollte einen Blick riskieren!

Mehr Bilder zum Artbook gibt es in meinem Blog, welchen ich in meinem Profil verlinkt habe. Viel Spaß!


The Marvel Art of Marko Djurdjevic (Oversized)
The Marvel Art of Marko Djurdjevic (Oversized)
von Marko Djurdjevic
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Es würde selbst die Marvel-Helden aus den Latschen hauen, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Heute möchte ich euch einen meiner absoluten Favouriten aus dem Comic Artbook Sektor vorstellen: The Marvel Art of Marko Djurdjevic. Marko zeichnet hauptsächlich Cover für Marvel und genau darum geht es, neben weiteren Designs für Massive Black, in diesem Schmuckstück. Von X-Men, Blade, Spider-Man, The Avengers, Wolverine bis hin zu Hulk ist alles dabei was das Marvel Fan-Herz begehrt. Das Buch im Querformat umfasst dabei 240 Seiten vollgestopft mit Genialität und Wahnsinn und kommt außerdem mit vielen kleinen Skizzen und Kommentaren zu fast jedem der einzelnen Coverdesigns daher. Markos Zeichenstil hat dabei etwas sehr realistisches, ist aber trotzem typisch comichaft, besitzt oft popkulturelle Einflüsse und zieht einen direkt in seinen Bann. Seine Cover strahlen dermaßen viel Kraft aus, dass man sich ihnen nur schwer wieder entziehen kann. Man sieht und spührt bei jedem Design, wie viel Herzblut mit hineingeflossen ist.

Im letzten Teil des Buches findet man desweiteren einige Conceptdesigns zu Markos eigenen Figuren, sowie einige frühe Eigeninterpretationen einiger Marvel Charaktere, durch die das Studio auf Marko aufmerksam geworden ist und ihn darauf hin engagiert hat.

Den Schluss des Buches bilden zwei umfangreiche und interesante Interviews mit anderen Künstlern, die über die Zusammenarbeit mit und die Freundschaft zu Marko sprechen. So erfährt man einige nette Anekdoten zu Markos Arbeitsweise. So hat er sich bspw. irgendwann dazu entschlossen nur noch mit einem Tintenstift anstatt eines Bleistiftes zu arbeiten (noch lange bevor er anfing digital zu zeichnen). Dadurch konnte er nichts mehr direkt ausradieren und verbessern. Seine Zeichnungen mussten auf den Punkt passen und perfekt sein. Wenn ihm etwas nicht gefiel oder 100%ig zusagte, wanderte es in den Papierkorb und die Arbeit begann von Neuem. Das zeigt eindrucksvoll wie ehrgeizig und überzeugt Marko arbeitet. Übrigens ist Marko Djurdjevic Autodidakt. Er hat sich sich sein gesamtes Können selbst angeeignet und hart erarbeitet. Das macht seine Arbeiten umso beeindruckender.

Die Qualität des Buches lässt keine Wünsche offen. An das Querformat muss man sich natürlich erstmal gewöhnen und es nimmt so etwas mehr Platz beim Blättern ein. Außerdem muss man dabei natürlich ein wenig vorsichtiger vorgehen. Für mich sind das aber keine Störfaktoren. Ich finde es eher erfrischend mal etwas anderes als die üblichen Formate in den Händen halten zu dürfen. Das Buch ist sehr schön gebunden und der Einband hochwertig. Lediglich der Schutzumschlag fällt etwas negativ auf, da er doch relativ dünn und anfällig für eventuelle Risse und Wellen ist.

Marko Djurdjevic führt übrigens ein eigenes Studio in Berlin und gibt Seminare für angehende Künstler. Mehr Infos und weitere Arbeiten aus seinem Portfolio findet ihr auf der Homepage des Studios: SIXMOREVODKA.com

Ich könnte noch weiter über dieses geniale Werk schwärmen, komme aber lieber zum Ende, bevor es ausartet.

Sympathisch, faszinierend, umfangreich, aufschlussreich: dieses Artbook ist eine klare Empfehlung wert. KAUFEN!

Weitere Bilder zum Artbook findet ihr auf meiner Homepage, welche ich in meinem Profil verlinkt habe. Viel Spaß!


Awakening: The Art of Halo 4
Awakening: The Art of Halo 4
von Paul Davies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 42,98

4.0 von 5 Sternen Ein umfassender Blick hinter die Kulissen, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ehrlich gesagt bin ich kein besonders großer Fan des Halo Franchises. Ich habe zwar alle bisher erschienenen Games gespielt, war aber nie wirklich angetan davon. Zum großen Teil lag das bisher immer auch am Artdesign. Zu generisch, zu bunt (jedenfalls bis Halo 3) und dabei irgendwie immer etwas langweilig. Seit Halo ODST hat die Serie einen anderen, eher düsteren Weg eingeschlagen, der mir weit besser gefiel. Trotzdem war ich nie so wirklich überzeugt. Der letzte Funke fehlte. Als dann bekannt wurde, dass der aktuelle Ableger Halo 4 von einem anderen Studio (343 Industries) entwickelt werden würde, war ich direkt guter Dinge, dass das Design endlich etwas umgekrempelt werden würde und ich war wirklich erstaunt, als ich den vierten Teil dann endlich selbst spielen durfte. Das Artdesign wirkt meiner Meinung nach um einiges ausgereifter und epischer als in den vorangegangen Teilen. Alles greift perfekt ineinander. Umso gespannter war ich dann als das offilzielle Artbook angekündigt worden ist.

Awakening umfasst 192 Seiten voller Umgebungsgrafiken, Charakter-, Fahrzeug- und Waffendesigns und lässt die jeweiligen Künstler in kurzen Kommentaren selbst zu Wort kommen, um ihre Werke zu erläutern. Erstaunlich dabei ist, dass das gesamte Buch Grafiken von nur 4-5 Designern umfasst. Es wird erläutert, dass oftmals an mehreren Baustellen gleichzeitig gearbeitet worden ist und dass es dabei umso schwieriger war, Abwechslung in die verschiedenen Umgebungen und sonstigen Designs zu bekommen. Umso mehr Kudos sind Bungie gewidmet, die 343 Industries den Weg geebnet und ihnen dieses Universum zur freien Verfügung überlassen haben.

Das Artbook ist dabei in verschiedene Themengebiete wie Environments, UNSC, Covenant usw. gegliedert, wobei die Umgebungsgrafiken mit 68 Seiten den Großteil des Inhalts bilden. Die Drucke sind sehr klar und hochwertig und erstrecken sich auch gerne mal über zwei komplette Seiten. Das lässt besonders die Umgebungen noch beeindruckender wirken und man kann sich schnell in deren Details verlieren.

Das gebundene Hardcover ist mit einem Schutzumschlag versehen, der den lackierten und dicken Einband schützt, welcher mit einem Prägedruck des Spielelogos versehen und sehr anfällig auf Fingerabdrücke ist.

Ich kann Awakening: The Art of Halo 4 jedem Fan der Serie, sowie allen Spiele-Artbook Liebhabern empfehlen. Die vielen Erläuterungstexte sind interessantes Beiwerk und bieten kleine Einblicke in den Entstehungsprozess der imposanten und liebevoll gestalteten Grafiken und deren Designs. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist mit schmalen 25.00€ extrem gut.

Weitere Bilder zum Artbook findet ihr auf meiner Homepage, welche ich in meinem Profil verlinkt habe. Viel Spaß!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 15, 2015 6:54 AM CET


Street Fighter Tribute
Street Fighter Tribute
von Jim Zubkavich
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Ein würdiges Tribut in Bildform, 19. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Street Fighter Tribute (Taschenbuch)
Der Herausgeber des Buches (UDON Entertainment) ist vor allem bekannt für seine Auftragsarbeiten, die hauptächlich für Capcom erstellt werden und ruft ab und zu freischaffende Künstler dazu auf, an einem Tribute Artbook für bestimmte Spiele-Serien mitzuarbeiten (so auch schon für Mega Man geschehen).

Bei diesem Artbook ist der Name Programm. Es ist bis oben hin vollgepackt mit Bildern zur Street Fighter Serie und seinen Charakteren. Mal bunt und lustig, mal düster und ernst, mal abstrus und verrückt. Hier wird wirklich jeder Bereich abgedeckt. Die einzelnen Künstler konnten sich nach Belieben austoben. Viele der Interpretationen sind sehr eigenwillig und mitunter ziemlich abgefahren. Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Zeichnern gibt es dadurch keinen durchgängigen Stil und die Qualität der Bilder reicht von genial bis hin zu eher mittelmäßig. Das kann auf den ersten Blick sehr chaotisch wirken, kommt dem Buch aber zu Gute und macht es extrem abwechslungsreich.
Erläuterungstexte sind hier leider Mangelware und auch Skizzen sucht man vergebens. Lediglich einige wenige Pinselschwinger melden sich in kurzen Kommentaren zu Wort und beschreiben wie sie das erste Mal in Kontakt mit der wohl bekanntesten Prügelspiel-Serie kamen. Unter jedem Bild werden außerdem alle beteiligten Künstler erwähnt. Mehr als die Namen, sowie Herkunfststädte und Internet-Links zu ihren Portfolios bekommt man leider nicht serviert.

Das Street Fighter Tribute umfasst satte 320 Seiten, welche sehr dick sind und hochwertige Drucke aufweisen. Aufgrund des Umfangs des Buches und dadurch, dass statt einer Bindung eine Klebung gewählt wurde, muss man sehr vorsichtig beim Blättern sein. Sonst könnte es leicht passieren, dass sich einzelne Seiten lösen und das Artbook so nach und nach auseinander fällt. Eben aufgrund dieser Klebung gestaltet sich das Schmöckern auch als recht schwierig, da man die Seiten nur schwer umblättern kann.
Das Softcover wird von einem Schutzumschlag eingebettet, der eine hohe Qualität aufweist. Ein Inhaltsverzeichnis gibt es leider nicht und die Struktur des Buches erschließt sich mir auch nicht so ganz. Mal sind die Bildern nach Künstlern geordnet mal nach den Charakteren des Spiels.

Würde ich nun eine Empfehlung aussprechen oder nicht? Die Vielfalt der Zeichnungen ist hier der wohl größte Pluspunkt. Leider stört die schlechte Klebung den sonst so guten Gesamteindruck des Artbooks doch beträchtlich. Wenn man allerdings vorsichtig damit umgeht, denke ich, dass jeder Fan der Serie zuschlagen kann und seinen Spaß mit dem Buch haben wird.

Weitere Bilder zum Artbook findet ihr auf meiner Homepage, welche ich in meinem Profil verlinkt habe. Viel Spaß!


The Art of The Mass Effect Universe
The Art of The Mass Effect Universe
von Casey Husdon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 37,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Hardcover Artbook aus dem Hause Dark Horse beinhaltet Grafiken zu allen drei Mass Effect Teilen und weist einen Umfang von 184 Seiten auf. Die Seiten sind relativ dick und die einzelnen Drucke haben eine hohe Qualität. Der Aufbau des Buches ist dabei in die einzelnen Teile der Trilogie gegliedert.

Das Artbook bietet sowohl detaillierte Konzeptgrafiken der einzelnen Charaktere, Gegner, Planeten, Schiffe und Umgebungen aus den einzelnen Episoden, sowie viele Skizzen, die zur Findung der finalen Charakterdesigns geführt haben. Außerdem sind viele kurze Erläuterungstexte mit an Bord, welche beschreiben, was sich die Designer bei bestimmten Merkmalen und Ausarbeitungen gedacht haben.

Funfact: Unter den Konzeptskizzen finden sich sogar einige Designs zu Talis Gesicht (u.a. ein Schwein...), welches im Spiel ja bekanntlich niemals zu sehen ist. Hier erfährt man also endlich was sich hinter der Maske verbergen könnte.

Etwas schade finde ich, dass die Umgebungsgrafiken etwas zu kurz kommen und die meisten davon nur relativ klein abgedruckt sind. Doppelseitige Bilder findet man leider viel zu selten. Den Großteil des Buches bilden Charakterskizzen. Ein etwas ausführlicheres Inhaltsverzeichnis wäre
außerdem schön gewesen.

Da es hier aber um Meckern auf sehr hohem Niveau handelt, kann ich das Artbook trotzdem absolut empfehlen und würde jedem Fan der Serie dazu raten, mal einen Blick zu riskieren.

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The Art of Dead Space
The Art of Dead Space
von Martin Robinson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 28,95

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschön-schauriges Artbook zur Horror-Spielereihe, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Art of Dead Space (Gebundene Ausgabe)
Dead Space, das Horror-Sci-Fi-Franchise aus dem Hause Visceral Games, ist eine meiner Lieblings-Spielemarken der aktuellen Generation. Kein anderes Spiel bietet eine derart überzeugende Sci-Fi-Atmosphäre und ist darüber hinaus mit einem so grandiosen Artdesign gesegnet. Ich genieße die Reihe aktuell aber eher mit Vorsicht, denn über die Richtung, die der aktuell dritte Teil der Serie einschlägt, kann man sich streiten. Was als klaustrophobisches Survival-Horror-Game in den weiten des leeren Weltalls begann, ist nun zu einem Action-Blockbuster aller erster Güte verkommen. Hirn aus und ballern lautet die Devise. Die Geldmaschinerie läuft und der Produzent der Reihe (EA Games) dürfte sich die Hände reiben. Wen wundert es, denn mittlerweile ist dermaßen viel Merchandising zu Dead Space auf dem Markt, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Filme, Comics, Actionfiguren und vieles mehr. Ein Artbook darf da natürlich nicht fehlen. Lohnenswerte Investition oder liebloses Beiwerk? Hier erfahrt ihr es.

Das Hardcover-Artbook von Publisher Titan Books (die sich schon für Awakening: The Art of Halo 4 verantwortlich zeigten) ist hochwertig gebunden, umfasst 192 Seiten und bietet teils atemberaubende Bilder zur Horror-Spielemarke. Das Buch beschäfitgt sich dabei nicht nur mit allen Spielen der Serie, sondern auch - zu einem zugegebenermaßen kleinen Teil - mit den Comics, die auf eben diesen Games basieren. Wie auch schon beim Artbook zu Halo 4, melden sich die Designer ab und an in kurzen Kommentaren zu Wort und lassen durchblicken, was beim Entstehungsprozess der vielen Grafiken in ihren Köpfen vor sich ging. So basiert ein Großteil des Designs auf immer wiederkehrenden Elementen. Der Anzug der Hauptfigur Isaac Clarke besteht bspw. zum Großteil aus rippenähnlichen Elementen. Dasselbe trifft auf das Raumschiff - die Ishimura - sowie weitere Stationen aus dem ersten Teil zu. Außerdem erfährt man vieles über eine der wichtigsten Komponenten des Spiels: Das Licht. Erst durch die Beleuchtung der einzelnen Schauplätze wurde genau die Atmosphäre erreicht, die Dead Space so einzigartig macht.

The Art of Dead Space wartet aber nicht nur mit schicken Umgebungsgrafiken auf, sondern bietet auch viele Charakter-, Waffen-, Anzug- und Fahrzeugdesigns. Die Designer erläutern unter anderem, wie die abscheulich schaurigen Antagonisten - die Necromorphs - entstanden sind und räumen hier direkt mit einem großen Internet-Gerücht auf, welches sich bei Erscheinen des ersten Teils verbreitet hat. Damals wurde berichtet, dass das eklige Gegnerdesign realisiert worden ist, indem man Unfallopfer und andere Leichen studiert hat. Das stimmt natürlich nicht. Wie es wirklich war, erfährt man im Buch.

Das Artbook bietet hochwertige Drucke, die sich an der ein oder anderen Stelle gerne über zwei Seiten erstrecken, sehr dicke Seiten, einen Schutzumschlag, sowie einen lackierten Einband inklusive einem Prägedruck des Spielelogos. Die interessanten Erläuterungen bringen zudem viel Licht in das sonst so dunkle Franchise. Für dieses wunderschöne und gleichzeitig extrem schaurige Artbook kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Jeder Fan der Serie, sowie Freunde des gepflegten Sci-Fi-Horror Genres sollten dringend einen Blick riskieren. Es lohnt sich!

Achtung!
Entgegen der Produktbeschreibung sind keine Grafiken zu Dead Space: Ignition, sowie Dead Space: Extraction abgedruckt. Designs zu Dead Space 3 sind hingegen vorhanden.

Weitere Bilder zum Artbook findet ihr auf meiner Homepage, welche ich in meinem Profil verlinkt habe. Viel Spaß!


Star Wars - The Force Unleashed
Star Wars - The Force Unleashed
Wird angeboten von Die-Spiele-Insel
Preis: EUR 45,80

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen hell und dunkel..., 25. September 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - The Force Unleashed (Videospiel)
Star Wars: The Force Unleashed ist zeitlich zwischen den Episoden III und IV angesiedelt und bildet die Brücke zwischen diesen beiden Filmen der Saga. Der Imperator ist an der Macht, die noch wenigen Jedi sind in der Galaxis zerstreut und es herrscht eine dunkle und grausame Zeit. Um auch die letzten Widerstände zu brechen, schickt der boshafte Ober-Sith seinen treuen Untergebenen Darth Vader auf eine zerstörerische Reise. Der schwarz gekleidete Helmfetischist mit den leichten Atemproblemen macht sich auf, die letzten Jedi zu jagen und zu vernichten. Eines seiner Ziele ist der Heimat-Planet der Wookies Kashyyk. Hier beginnt die eigentliche Story von Star Wars: Force Unleashed.

Ihr schlüpft in die Haut Vaders und stapft unermüdlich in Richtung eures Opfers. Mit Machtschub, -griff und -blitz entledigt ihr euch eurer lästigen Gegner, denen ihr natürlich allen haushoch überlegen seid. Mehr als ein Fingerschnippen ist nicht von Nöten, um sich freie Bahn zu verschaffen. Dieses Fingerschnippen macht allerdings ziemlichen Spaß und ihr werdet erst einmal damit beschäftigt sein, die feindlichen Wookies per Machtgriff zu packen und gegen den nächstbesten Baum zu pfeffern, sie winselnd von einer Klippe stürzen zu lassen oder mit dem Machtblitz kross zu toasten. Das alles wird durch die verschiedenen Physik-Engines, die bei TFU zum Einsatz kommen, noch spaßiger, denn durch die Euphoria-Engine (die auch schon bei GTA IV verwendet wurde) könnt ihr die Gegner auf spektakuläre - und anatomisch korrekte - Art und Weise durch die Gegend schleudern. Auch die Umgebung leidet sichtbar unter eurem Wüten. Bäume zerbersten, riesige Eisentore verbiegen sich unter eurem Willen und allerlei lose Gegenstände fliegen über den Bildschirm.

Nachdem ihr euch etwas ausgetobt und genug Wookies und Stormtrooper ins Verderben gestürzt habt, steht ihr vor eurem Jedi-Opfer. Der erste Endgegner-Kampf steht an. Natürlich ist der mickrige Jedi hoffnungslos unterlegen und ihr gewinnt in dem nett inszenierten Kampf schnell die Oberhand. Habt ihr dem Lichritter genug Lebensenergie abgezogen, kommt es zu einem alles entscheidenden Quick-Time Event. Diese Knöpfchendrückerei nach bestimmtem Muster ist leider sehr unbefriedigend und schnöde ausgefallen. Wenn ihr es beim ersten Versuch nicht schafft, fängt das Event einfach von vorn an. Wirklich verlieren kann man nicht.

Nachdem ihr siegreich aus dem Duell hervorgeht, entdeckt Vader einen kleinen Jungen, der ihm kurzerhand das Lichtschwert stiebitzt. Anscheinend birgt der Knabe ein großes Potential in sich und Vader nimmt ihn als Schüler auf.

Im weiteren Spielverlauf seid ihr dann als eben dieser unterwegs. Der Sith-Azubi steht kurz vor seiner entscheidenden Prüfung und erfüllt Aufträge für seinen Meister. Die Missionen sind dabei fast immer nach dem selben Muster gestrickt. Man startet in einem der Levels und arbeitet sich dann, durch Gegnermassen schnetzelnd, seinem Ziel entgegen. Das ist dann meist, wie in der ersten Mission, ein Jedi, den es zu erledigen gilt. Die einzelnen Levels sind allesamt sehr liniear und schlauchartig aufgebaut. Abschwechslung bietet die recht schöne Optik und die vielen verschiedenen Schauplätze. Ihr schnetzelt euch bspw. auf einem Schrottplaneten, auf einer Art Pilzplanet oder auch auf Darth Vaders Sternenzerstörer durch die Gegnerhorden.

Die Gegner bestehen zum großen Teil aus unterschiedlichen Stormtroopern. Neben der aus den Filmen bekannten Version gibt es außerdem Stormtrooper mit Flammenwerfern, Blitzschilden oder aber auch eine größere Unterart, die mit einem Raketenwerfer bestückt ist. Auch verschiedene, teils neue, Alienrassen und Roboter gehören zum Gegnerrepertoire.

Da der Schüler noch nicht ausgelernt hat, sind seine Machtfähigkeiten längst nicht so hoch entwickelt, wie die seines Meisters. Damit sich der Schüler weiter entwickelt, kann er Machtpunkte sammeln. Die Machtpunkte erhaltet ihr, wenn ihr euch eurer Widersacher entledigt. Je kreativer man dabei vorgeht geht, desto mehr Punkte werden eurem Konto gut geschrieben. Ist eine bestimmte Anzahl erreicht (die leider nicht eingeblendet wird), steigt ihr um ein Level auf und könnt per Machtspheren eure Attribute verbessern. Dazu gehören das Erlenern neuer Kombos, die Verbesserung und Ausweitung eurer Machtfähigkeiten oder auch allgemeine Eigenschaften wie Vitalität oder Stärke.

Als wenn das nicht genug wäre, könnt ihr außerdem euer Lichtschwert farbig anpassen und verbessern, indem ihr verschiedene Jedi Holocrons (eine Art Machtwürfel) findet. Diese versteckten Würfel bergen außerdem zusätzliche Machtpunkte oder Machtspheren in sich. Über die Sith Holocrons könnt ihr außerdem eure Fähigkeiten kurzzeitig verbessern.

Das ist auch bitter nötig, denn der Schwierigkeitsgrad von TFU hat es in sich und streckenweise kann man das Spiel sogar als unfair bezeichnen. In vielen Abschnitten habt ihr es mit einem Haufen Gegnern auf einmal zu tun. Wenn ihr getroffen werdet, kann es passieren, dass ihr zu Boden geht. Einige pöse Puben scheint das aber nicht zu interessieren und sie ballern munter weiter auf euch ein. Andere Widersacher haben etwas mehr Anstand und warten, bis ihr wieder auf den Beinen seid.

Die Grafik ist meist auf hohem Niveau und läuft den Großteil der Zeit über butterweich. Allerdings kommt es bei größerem Gegneraufkommen meist zu einem kleinen Framerate-Schluckauf und bei schnellen Drehungen ist vermehrt Tearing zu beaobachten. Außerdem ist die Kollisionsabfrage anscheinend etwas fehlerhaft und es kommt in einigen Kämpfen zu Clippingfehlern. Auch die KI der Gegner ist nicht die Beste. Zwar verschanzen sich die Feinde ordnungsgemäß hinter Boxen oder suchen Schutz hinter Wänden, allerdings habe ich auch oft Situationen erlebt, in denen die Stormtrooper scheinbar ihr Gehirn zu Hause vergessen haben und einfach gegen Wände gelaufen sind oder es nicht fertig gebracht haben, über einfache Hindernisse hinwegzukommen.

Der Sound des Spiels ist schlichtweg eine Wucht. Das Surren der Laserschwerter, die orchestrale Musik und die vertrauten Soundeffekte lassen das Harz eines jeden Star Wars Fans höher schlagen. Auch die deutsche Synchronisation kann sich hören lassen. Die Sprecher wirken sehr professionell und passend.

Fazit:
Star Wars: The Force Unleashed ist ein schönes Actionspiel im Star Wars Universum geworden und die sehr gut erzählte Story bildet ein aufschlussreiches Bindeglied zwischen Episode III und IV. Man wird ständig mit Seitenhieben auf die vorangegangenen und kommenden Filme konfrontiert. Leider hinkt das eintönige Gameplay etwas hinterher. Die Machfähigkeiten sind ein nettes Gimmick und es macht Spaß sich in den einzelnen Levels auszutoben, allerdings ist das Spiel etwas abwechslungsarm geraten. Auch auf technischer Seite konnte mich der neueste Star Wars Ableger nicht wirklich überzeugen. Die Physik Engines werden nicht konsequent genug genutzt (nur bestimmte Gegenstände können von der Macht manipuliert werden), und die Grafik weist zu viele kleine fehler auf. Außerdem hatte ich nie wirklich das Gefühl, die absolute Kontrolle über den Schüler zu besitzen und das automatische Zielsystem ist einfach zu unausgegoren und unpräzise. Je weiter man im Spiel kommt, desto mehr gewöhnt man sich aber daran und kommt besser damit klar. Die Spielzeit ist leider recht kurz geraten. Auf dem Schwierigkeitsgrad "Sith Lord" habe ich knapp 9 Stunden für das Durchspielen benötigt. Der Widerspielwert ist allerdings recht hoch. Erfolgsjäger werden mit gut gestalteten Achievements bei der Stange gehalten und Sammlerfreunde wird die Holocronjagd einige Zeit kosten. Wer auf Actionkost wie Ninja Gaiden oder Devil May Cry steht und noch dazu Star Wars Fan ist, der kann ruhigen Gewissens einen Blick riskieren.


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