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Rezensionen verfasst von
J. Rabe
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MOCREO Bluetooth Stereo Transmitter (Not A Bluetooth Empfänger)- Audio Dongle Bluetooth Stereo Transmitter for 3.5mm audio devices (iPod, MP3/MP4, TV, media players ...), can be used during charging
MOCREO Bluetooth Stereo Transmitter (Not A Bluetooth Empfänger)- Audio Dongle Bluetooth Stereo Transmitter for 3.5mm audio devices (iPod, MP3/MP4, TV, media players ...), can be used during charging
Wird angeboten von MOCREO Online
Preis: EUR 25,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hat genau dreimal funktioniert / Hohe Verzögerung, 23. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diesen Bluetooth-Transmitter gekauft, um meinen AV-Receiver, der noch keine Bluetooth-Funktionalität hat, mit den Bluetooth-Kopfhörern zu verwenden, die es um den Jahreswechsel bei Aldi gab. Prinzipiell funktioniert dieses Gespann auch gut. Die Kopfhörer in den Pairing-Modus versetzen, den Adapter anschalten und etwa eine halbe Minute später sind die beiden Geräte verbunden. Die Tonqualität ist auch vollkommen in Ordnung, man muss nur die Anlage sehr leise und die Lautstärke an den Kopfhörern eher laut stellen, damit nichts übersteuert. Allerdings hat dieser Transmitter zwei heftige Haken:

1. Die Verzögerung ist relativ hoch. Beim Fernsehen oder Musik hören stört das nicht so sehr, aber ich habe es mit Videospielen ausprobiert, und der Ton kam fast eine halbe Sekunde später an. Mit den Lil-Sync-Einstellungen am AVR konnte ich da leider auch nichts mehr korrigieren.
2. Die mechanische Verarbeitungsqualität war zumindest bei meinem Exemplar dermaßen schlecht, dass der Transmitter genau dreimal funktioniert hat. Mittlerweile ist der rechte Kanal ausgefallen, scheinbar hat die Buchse nicht richtig Kontakt. Ich habe verschiedene Klinkenkabel probiert, und auch sicher gestellt, dass es nicht am 6,3-auf-3,5-Adapter auf der anderen Seite liegt. Wenn ich Druck auf den Stecker ausübe und den Transmitter so in der Hand halte, funktionieren beide Kanäle, aber sobald ich ihn wieder loslasse, höre ich nur noch links etwas.

Glücklicherweise kann man diese Kopfhörer auch kabelgebunden einsetzen, so dass das kleinere Übel für mich wohl doch die Verwendung eines langen Kabels sein wird.


Batman - Die komplette Serie [Blu-ray]
Batman - Die komplette Serie [Blu-ray]
DVD ~ Adam West
Preis: EUR 68,97

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So lange habe ich darauf gewartet!, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Batman war immer Pflichtprogramm, wenn es im Fernsehen lief. Die Serie mit Adam West war eine meiner Lieblingsserien und ist bis heute meine Lieblings-Umsetzung des Batman-Themas, auch (oder gerade weil) in dieser Version das ganze eher mit einem Augenzwinkern gesehen wird.

Ich habe mir "nur" die normale BluRay-Box gekauft, nicht die Collector's Edition, da mich nur die Serie an sich interessiert. Geliefert wurde ein stabiler Pappschuber in Hochglanzoptik mit drei Hüllen zum aufklappen, eine pro Staffel. In der letzten ist auch die Bonus-Disk mit drei Stunden Bonusmaterial enthalten, bei der ich dachte, dass die nur bei der Collector's Edition dabei ist. Das war eine schöne Überraschung für mich, da ich mit diesem Zusatzinhalt nicht gerechnet hatte.

Die Bildqualität ist dem Alter der Serie entsprechend, aber gut. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob hier die alten MAZen oder das Original-Filmmaterial als Ursprung diente. Ich vermute letzteres, denn wenn man das Bild anhält, dann sieht man ganz deutlich das Filmkorn. Auf meinem 46-Zoll-HD-Fernseher sieht das Bild echt gut aus. Man hat sich viel Mühe gegeben.

Für den Preis gibt es für Batman-Fans nur eines: Kauft, Leute, kauft! Und wer sich zwar nicht für Batman interessiert, aber Comedy-Serien mag, der sollte auch einen Blick darauf werfen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2014 8:48 PM CET


Tomodachi Life - [Nintendo 3DS]
Tomodachi Life - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 35,99

22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nintendo hat keine System Seller? Von wegen!, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomodachi Life - [Nintendo 3DS] (Videospiel)
Als ich im April erfuhr, dass der Nachfolger von Tomodachi Collection, das seinerzeit nur in Japan erschien, ein Europa-Release bekommt, war Ehrensache, dass das ein Pflichtkauf ist. Und dank der gewohnt schnellen Lieferung von Amazon konnte ich es auch schon ausgiebig testen. Dieses Spiel hat meine Erwartungen bisher voll erfüllt und ich zähle es zu der Kategorie "System Seller" - Spiele, für die allein es sich lohnt, die nötige Hardware zu kaufen.

Eine kurze Zusammenfassung: Man wählt einige Miis aus, die man entweder selbst erstellen, aus dem Mii Maker (und über diesem Umweg auch aus der Street Pass Lobby oder von einer WiiU) oder einem QR-Code importieren kann, diese ziehen dann in einen Wohnblock auf einer Insel ein und erleben allerlei abgedrehte Dinge. Das ganze funktioniert dabei wie eine Mischung aus einem Tamagotchi und den "Sims". Man muss sich um seine Miis kümmern, ihnen zu Essen, Kleidung und Wohnungseinrichtung kaufen und manchmal als Entscheidungshilfe fungieren, wenn sie sich nicht sicher sind, wie sie am besten ein Gespräch beginnen, um Freundschaften oder Liebesbeziehungen zu beginnen. Aber sie führen auch ein Eigenleben, man trifft sie am Strand an, und später auch an anderen Orten, die man nach und nach freischalten kann. Und dabei geht dann der Spaß richtig los, sie erleben vielerlei abgedrehte Dinge. Selbst wenn sie träumen, kann man sich ihre Träume ansehen und kommt dabei aus dem Lachen kaum heraus.

Das Highlight ist für mich die Musikbühne - wenn die Miis einen Levelaufstieg erfahren (das passiert immer, wenn man genug ihrer Probleme zu ihrer Zufriedenstellung löst), kann man ihnen ein Lied beibringen, das sie solo oder als Band zum besten geben können. Je nach Musikrichtung sind die Lieder zwar immer gleich, aber man kann den Text frei eingeben. Ein Heidenspaß, wenn dann z.B. Finn, Jake, Marceline und Princess Bubblegum im Visual-Kei-Style (im Spiel "Metal" genannt) über den Eiskönig singen.

Ich bin gespannt, was auf meiner Insel noch alles für lustige Dinge passieren. Zwar von der Kategorie her eher "Special Interest", aber wem schon Spiele wie "Die Sims" gefallen (haben), der sollte sich Tomodachi Life auf jeden Fall einmal ansehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2014 5:49 PM MEST


Animal Crossing: New Leaf
Animal Crossing: New Leaf
Preis: EUR 34,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher umfangreichste und auch beste Animal Crossing., 12. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Animal Crossing: New Leaf (Game Cartridge)
Zu Animal Crossing kam ich eigentlich durch Zufall, auf den Geschmack kam ich mit "Let's go to the City", das ich mir damals für die Wii in einer "Kauf 3 und wir schenken dir das günstigste" Aktion eines großen Elektronikmarktes mitnahm - mangels interessanterer Alternativen im relativ leergekauften Wii-Regal. Eigentlich als "kleinen Zeitvertreib für zwischendurch" angeschafft, war dieses vermeintliche "Kinderspiel" einer der überraschendsten Titel, die ich in den letzten Jahren gespielt hatte. Kurz darauf folgte als Nachzügler Wild World für den DS, und nach dem Anschauen einiger Let's Plays auf Youtube schaffte ich mir einen 2DS und New Leaf an.

Grafisch liegt es etwa auf dem Niveau der Wii-Version, die Präsentation ist passend und fängt den Stil des Spiels sehr gut ein. Der bekannte Spielwitz ist auch hier wieder anzutreffen, sei es bei den Namen vieler Charaktere (Ladenbesitzer Nepp und Schlepp, Maulwurf Resetti, der meckert, wenn man nicht speichert, dem Kaffeeverkäufer Kofi...), bei den Flachwitzen und lahmen Wortspielen z.B. beim Angeln (Ein Kaiserschnapper! Wohnt der etwa in einem Schnappschloss?) oder bei der Präsentation der ganzen Charaktere. AC-Kenner werden sich sofort "zu Hause" fühlen und Neulinge schnell hinein finden.

Wer wegen Spoileralarm nicht weiterlesen will, für den gibt es das Fazit vorweg:
New Leaf ist der bisher umfangreichste AC-Teil. Ich hatte damit schon sehr großen Spaß, und wer diese Art Spiele mag, der liegt hier genau richtig. Für Liebhaber der bisherigen Teile ist es ein absoluter Pflichtkauf.

=== ACHTUNG SPOILER, WEITERLESEN AUF EIGENE GEFAHR ===

Die Hintergrundgeschichte ist diesmal leicht verändert - anstatt als Bewohner in ein Dorf zu ziehen und dort virtuell zu leben, wird man fälschlicherweise für den neuen Bürgermeister gehalten, der zufällig zur selben Zeit ebenfalls auf dem Weg in das Dorf sein soll. Vom alt bekannten Waschbär Tom Nook, der sich mittlerweile voll auf das Immobiliengeschäft konzentriert, kann man ein Grundstück erwerben und bekommt dort ein Zelt hingestellt. Nach der ersten Anzahlung für das Haus von 10000 Sternis (der In-Game-Währung) baut Nooks Team dann ein kleines Haus. Immer, wenn man den Kredit für eine Ausbaustufe abbezahlt hat, kann man sein Haus vergrößern oder auch Boden, Keller, und neuerdings auch zu ebener Erde weitere Räume hinzufügen lassen. Zu den weiteren Neuheiten später mehr.
Der Spieler muss sich nun bei den Bewohnern des Dorfes beliebt machen und 100% Zustimmungsrate erreichen. Dies geschieht durch das beseitigen von Unkraut, gießen von Blumen oder häufiges Reden mit anderen Dorfbewohnern und erledigen ihrer kleinen Aufträge, die man schon aus älteren Teilen kennt (bring ein Paket zu X, fang mir Fisch Y). Durch einige Stadtveränderungen (Flagge, Melodie...) bekommt man ebenfalls Zustimmungspunkte.
Hat man diese Aufgabe bewältigt und die Anzahlung für das Haus geleistet, so darf man von nun an Verordnungen erlassen - allerdings nie zwei gleichzeitig. Ich empfehle hier die Sauberkeitsverordnung, denn dann verwelken Blumen nie, man bekommt kein Unkraut, keine Kakerlaken wenn man länger nicht spielt, und angelt niemals Müll aus dem Wasser. Es gibt allerdings auch Verordnungen, die die Ladenöffnungszeiten betreffen oder die Verkaufspreise bei der Fundgrube.
Weiterhin werden nun zusätzliche Objekte angeboten, die man in seinem Dorf bauen lassen kann. Das sind einmal zusätzliche Brücken (insgesamt maximal 3), aber auch Dinge wie Laternen oder Institutionen wie den Club Kalauer, in dem Dr. Samselt auftritt, von dem man wieder Emotionen lernen kann, außerdem legt K.K. Slider hier jeden Tag auf, bzw. spielt auch am Samstag wieder live.
Die Möglichkeiten, die man hier hat, sind viel umfangreicher als in den bisherigen Teilen, besonders die zum Dorfausbau. Über die Onlinefunktionen kann man sich auch wieder gegenseitig besuchen oder auf der Insel Minispiele gemeinsam spielen.
Á propos Insel: Wenn man sie freigeschaltet hat, kann man dort für 1000 Sternis hinfahren, und das lohnt sich. Man findet dort viel öfter seltene Fische und Käfer, die man in der Fundgrube zu guten Preisen verkaufen kann. Auch Minispiele werden hier angeboten, in denen man Medaillen gewinnt, für die man im Inselshop einkaufen kann - Sternis nimmt dieser Laden nämlich nicht.
Neu in New Leaf ist außerdem, dass man sein Haus auch äußerlich gestalten kann. Man kann nicht nur während der Vergrößerungen die Dachfarbe ändern, es gibt außerdem Fassaden, Zäune, verschiedene Eingangstüren und Briefkästen.
Die Läden sind großteils in eine Einkaufsstraße am nördlichen Rand verlagert worden, hier findet sich das Gegenstück von Nooks Laden aus den früheren Teilen, der mittlerweile von seinen - je nach Quelle - Cousins, Söhnen, ... - "Nepp" und "Schlepp" geführt wird. Hier bekommt man verschiedenste Waren und kann auch Dinge verkaufen, allerdings zu schlechteren Preisen als in den früheren Teilen. Für diesen Zweck gibt es jetzt die "Fundgrube", die von Rosina, dem rosafarbenen Alpaka, betrieben wird. Hier kann man auch Objekte in Kommission geben, d.h., man setzt einen Preis fest, und wenn man Glück hat, kauft ein anderer Dorfbewohner das ausgestellte Teil ab. Später wacht auch ihr Mann auf, der Möbelstücke veredeln oder Spieluhren herstellen kann. Die Fundgrube befindet sich im Gegensatz zu den anderen Läden im Dorf selbst.
Auch Kleidungsstücke sind jetzt vielfältiger. Neben den bekannten Shorts und Shirts gibt es jetzt auch Kleider, lange Hosen, ärmellose Shirts und langärmelige Pullis. Man kann diese auch in einem Mini-Malprogramm selbst designen. Dieses funktioniert wie bei den Vorgängern.

New Leaf ist der bisher umfangreichste AC-Teil. Ich hatte damit schon sehr großen Spaß, und wer diese Art Spiele mag, der liegt hier genau richtig. Für Liebhaber der bisherigen Teile ist es ein absoluter Pflichtkauf.


Nintendo 2DS - Konsole, rot/weiß
Nintendo 2DS - Konsole, rot/weiß
Wird angeboten von Electric-Market
Preis: EUR 109,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss ihn in der Hand gehabt haben., 11. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Nintendo 2DS - Konsole, rot/weiß (Konsole)
Seit Erscheinen von Animal Crossing: New Leaf spielte ich wieder mehr mit dem Gedanken, mir einen 3DS anzuschaffen. Auch die neuen Pokémon-Teile X und Y sehen tatsächlich recht vielversprechend aus, selbst wenn ich bisher eher wenig für Pokémon zu haben war. Allerdings komme ich nicht allzu häufig dazu, mit einem Handheld zu spielen, und deswegen waren mir 3DS und 3DS XL bisher immer zu teuer. Der Preis des 2DS war hingegen in einer Preisregion, die ich OK fand, und so schlug ich zu, trotz der vielen Kritik im Vorfeld. Ja, der 2DS polarisiert, aber für mich ist er klar der "bessere 3DS".

Der Formfaktor sorgt dafür, dass das Gerät besser in meinen relativ großen Händen liegt als der DSi oder auch der DSi XL. Gegenüber letzterem ist der große Abstand der L/R-Buttons eine Wohltat für die Finger. Auch längere Spielesessions sind nicht ermüdend. Den fehlenden 3D-Effekt habe ich bisher nicht vermisst, auch wenn ich sonst großer 3D-Fan bin. Aber auf einem so kleinen Display mit so niedriger Auflösung bringt 3D meiner Meinung nach nicht sonderlich viel - das ist eine Technologie für große Bildschirme oder fürs Kino.

Das wichtigste sind aber die Spiele - es laufen alle DS/DSi- und 3DS-Spiele, letztere natürlich nur in 2D. Die Skalierung auf die etwas höhere Bildschirmauflösung wird etwas weichgezeichnet, was bei dem "krummen" Skalierungsverhältnis von 256x192 auf 320x240 der Bildqualität zu Gute kommt. Der obere Bildschirm stellt das Bild dann mit Pillarbox - also schwarzen Balken links und rechts - dar.
Ein weiteres Schmankerl ist, dass im Nintendo eShop im Virtual-Console-Bereich auch einige alte Gameboy-Klassiker zu haben sind - hier musste ich mich bisher sehr zurück halten bei Titeln wie Mega Man, Gargoyle's Quest, dem "Ur-Tetris", das damals dem Gameboy beilag, einigen Zelda-Titeln und, und, und... Natürlich gibt es auch Handhelds, auf denen man offiziell Emulationen installieren kann, auch einige Smartphones haben die Möglichkeit, und es gibt für sie auch Controller-Erweiterungen mit Steuerkreuz etc., aber bei der Nintendo-Variante kann ich davon ausgehen, dass alles rechtlich einwandfrei und von Nintendo auch gut supported ist. Und für den Gegenwert eines Bieres im Restaurant des Vertrauens ein Spiel zu bekommen, mit dem man auch heute noch mehrere Stunden Spaß haben kann, kann man einfach nicht meckern. Smartphone- und Tabletspiele kommen vielfach einfach nicht an solche Spiele heran, von dem Trend mit den In-App-Käufen ganz zu schweigen.

Als reines 3DS-Spiel besitze ich bisher nur Animal Crossing: New Leaf, und dieses sieht für die technischen Verhältnisse sehr ordentlich aus und bereitete mir bereits viele Stunden Freude.

Über die Online-Funktionen kann ich nicht viel schreiben, da ich klassischer Single-Player bin und bisher die Internetverbindung nur für Firmware-Updates und eShop-Downloads benutzt habe. Street Pass probierte ich einmal aus, obwohl ich mitten durch die belebte Innenstadt spazierte, sammelte ich keine Miis (die Figuren, die man sich als Spielfiguren oder Avatare zusammen bauen kann) ein. Die meisten 2DS/3DS werden sich wohl im Besitz von Kindern befinden und die Eltern haben wohl etwas dagegen, wenn "die Daddelkiste" beim Spaziergang mit dabei ist. Das WLAN-Setup geht aber mit WPS Pushbutton sehr flink zur Sache, wenn man einen Router besitzt, der diese Funktion unterstützt (z.B. eine Fritz!Box).

Richtiger Wermutstropfen und für mich auch der Grund für den Abzug eines Sterns ist, dass es nur einen Mono-Lautsprecher gibt, der auch noch sehr leise ist. Auch hätte ein TV-Out nicht geschadet (ich weiß, das hat kein Nintendo-Handheld). Ich würde gern meine Spiele auch auf dem großen Fernseher spielen, selbst wenn das dann pixelig wird. Der untere Bildschirm kann dann ja auf dem Gerät verbleiben. Im Side-By-Side-Verfahren könnte man so auch den 3D-Effekt erhalten. Eine Streaminglösung wie Apples Airplay wäre in Verbindung mit einer WiiU vielleicht auch möglich, wenn die Hardware das hergibt.

Alles in allem eine Anschaffung, die sich gelohnt hat. Zwar hauptsächlich von Nintendo als preiswertes Gerät für Kinder gedacht, die den 3D-Effekt noch nicht nutzen sollten, ist der 2DS durchaus auch für die "älteren Semester" einen Blick wert, wenn 3D nicht so wichtig ist und man etwas größere Hände hat.


AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server)
AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server)
Preis: EUR 179,00

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer billig kauft, kauft zweimal, und dann am Ende AVM., 24. Februar 2012
Nachdem meine Fritz!Box 7270 mit der Zeit etwas kippelig wurde und besonders unter Last ab und zu abstürzte - was wohl bei den 7270ern häufiger auftreten soll - wollte ich ursprünglich nur einen normalen Router und ggf. dort DD-WRT installieren. Ich kaufte somit zunächst den Belkin Play. Mit diesem funktionierte aufgrund von Bonjour-Problemen die WLAN-Synchronisation von iPhone und iPad allerdings nicht.
Ich nutze mittlerweile statt eines Kabel- einen 16MBit ADSL2-Anschluss der Telekom mit Entertain. Hier bin ich nun wieder zur Fritz!Box zurück gekehrt und bereue es nicht.

Meine 7390 wurde von mir schon mit der Labor-Firmware ausgestattet, wegen der besseren Weboberfläche für Mobilgeräte und des UMTS-Fallback.

Ich habe einen splitterlosen DSL-Anschluss, allerdings nicht Annex-J, sondern Annex-B. Das Modem der Box handelt im Downstream 15,4 und im Upstream 1,1MBit aus. Erreichen kann ich je nach Tageszeit zwischen 11 und 13MBit down und 800 bis 1000kbit up, was in der Region, in der ich wohne, normal ist.

Entertain funktioniert tadellos. Ich überbrücke den Weg vom Flur ins Wohnzimmer über eine Speedport Bridge 102, die out of the box läuft und gut mit der Fritz!Box zusammen arbeitet. Hier hängt der Receiver an LAN1, an LAN2 ein alter 100MBit-Switch (ohne IGMPv3-Snooping) mit PC und Fernseher (für DLNA). Probleme mit der Durchleitung der Multicast-Datenpakete an das richtige Endgerät gibt es keine, sofern man nach einer Trennung vom Stromnetz die richtige Einschaltreihenfolge beachtet - Erst Bridge, dann Entertain-Receiver, dann Switch, dann die restlichen Geräte am Switch.

Die WLAN-Funktionalität ist trotz der "Heckflossen"-Antennen recht gut. Sowohl 2,4GHz- als auch 5GHz-Verbindungen sind stabil. Auf 2,4GHz-Seite handeln die Geräte für gewöhnlich 130MBit aus, auf 5GHz-Seite zwischen 200 und 250. Einen direkten Durchsatztest habe ich noch nicht gemacht, aber es gibt keine Verbindungsabbrüche oder "Hänger" auch bei Verwendung von Remote Desktop mit vollen Grafik-Settings und Remote-Sound, im Gegensatz zum Speedport W 723V, den ich "sicherheitshalber" zu meinem Telekom-Anschluss dazu genommen hatte.

Die Fritz!Box bringt viele nützliche Telefoniefunktionen mit. Standardmäßig werden alle eingetragenen Rufnummern einfach an alle angeschlossenen Telefone weitergeleitet, in meinem Fall ein Gigaset A400. Aber mit etwas feinerer Konfiguration lässt sich noch mehr damit anstellen.
An das Gigaset werden nur Anrufe an meine erste Telefonnummer weitergeleitet. Klingelt es jedoch 20 Sekunden, ohne dass jemand abhebt, springt der Anrufbeantworter der Fritz!Box an. Dieser kann mit der internen Rufnummer **600 abgerufen werden. Im Gigaset lässt sich diese Nummer als AB-Schnellwahl eintragen.
Weiterhin gibt es einen Faxempfangs-Modus. Dieser springt bei eingehenden Anrufen auf der zweiten Nummer sofort an. Alternativ gibt es auch eine automatische Faxerkennung für die anderen Nummern. Faxe landen als PDF auf dem internen Speicher oder einem angeschlossenen USB-Speicher (Stick, Festplatte). Sie können dann z.B. über das Webinterface in der Anrufliste oder bei aktiviertem NAS über FTP im LAN herunter geladen werden. Auch ein E-Mail-Versand ist möglich. Ich nutze aber nur den PDF-Download.
Ein besonderes Schmankerl ist der integrierte SIP-Server, der sich ebenfalls mit wenigen Mausklicks einrichten lässt. Dieser "reagiert" bei mir auf die dritte Nummer. Damit kann man dann Softphones am PC betreiben, oder mit Hilfe von Software wie Asterisk auf einem dedizierten Server weitere schöne Spielereien anstellen, wie z.B. Steuerung von Heimautomatisierung per Telefon.
Für iOS und Android gibt es darüber hinaus Apps, mit der sich die Geräte im WLAN als Softphone nutzen lassen. Die Apps melden sich als eigenständiges Telefoniegerät an der Box an, so dass man hier auch unterschiedliche Nummern zuweisen kann. Es ist aber auch möglich, sich an bereits vorhandene IP-Telefon-Konfigurationen anzuhängen. Mit iOS-Geräten funktioniert die App sogar über ein fremdes WLAN oder UMTS-Netz, wenn man sich per VPN mit der Fritz!Box verbindet.

Für den leichteren Zugriff von außen gibt es natürlich einen DynDNS-Client, der verschiedene Anbieter unterstützt. Ich nutze no-ip.com. Weiterhin gibt es einen neuen Service namens MyFritz!, der unter anderem auch DynDNS-Dienste für Fritz!Boxen bereit stellt. Dies funktioniert ab einer halbwegs aktuellen Labor-Firmware.

Der integrierte VPN-Server ist ein Feature, das man sonst nur bei teureren Routern findet. Mit einem Windows-Konfigurationstool namens "Fritz Fernzugang einrichten", das auch mit WINE unter Linux und Mac OS X läuft, gibt man die gewünschten Zugangsdaten an, exportiert eine Config-Datei, lädt sie auf die Box hoch und ist fertig. VPN funktioniert unter Mac OS X und iOS mit dem integrierten Cisco-Client out of the box, unter Windows bietet AVM eigene Zugangssoftware an und unter Linux und (gerootetem) Android kann man vpnc nutzen.

Mein Brother-HL-5040-Drucker kann via IP-Printing direkt genutzt werden.

Der USB-Anschluss unterstützt wie bei der 7270 auch bestimmte UMTS-Modems. Mein älterer Fonic-Stick (Huawei E160) läuft sofort. Was sofort auffällt, ist die Geschwindigkeitssteigerung gegenüber der 7270. War es mit letzterer gerade einmal möglich, max. 200kbit heraus zu bekommen, schaffe ich mit der 7390 ca. 1MBit. Die Labor-Firmware bietet auch an, eine UMTS-Verbindung als Fallback bei gestörtem DSL zu nutzen. Ein schönes Feature.

Die Fritz!Box ist ein wirkliches "alles-drin-rundum-sorglos-Paket". Sie hat ihren Preis, und bestimmte "Billigrouter" können die ganzen aufgezählten Dinge sicher nach umfangreicher Konfiguration bzw. mit alternativer Firmware auch. Wer aber all das als "Plug&Play"-Lösung sucht, macht mit AVM nichts falsch. Ich würde sie jederzeit wieder kaufen.


Belkin Play WLAN Dual-Band N+ Router schwarz
Belkin Play WLAN Dual-Band N+ Router schwarz

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Basics funktionieren. Besonders für Apple-User aber nicht zu empfehlen., 2. Dezember 2011
Da meine Fritz!Box 7270 schon das eine oder andere Mal ein paar Macken zeigt, brauchte ich einen neuen Router. Er sollte nicht so teuer sein, aber einen Drucker unterstützen. Somit fiel meine Wahl auf den Belkin Play, da er ziemlich preiswert ist, Drucker freigeben kann und außerdem noch WLAN-n im 5GHz-Band bietet. Außerdem machte ich mit Belkin in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen. Mein Setup sollte keinen Router vor große Probleme stellen - der Internetzugang erfolgt über Kabelmodem, welches einfach per DHCP die IP-Informationen an den Router gibt.

Ein positiver Punkt vorweg: Für Leute mit absolut Null Erfahrung ist der Router im Handumdrehen eingerichtet. Man muss ihn wirklich nur anschließen, Stecker in die Steckdose und eine Internetverbindung über LAN und WLAN ist da. WLAN ist per default auch mit WPA gesichert, wenn auch mit einem etwas kurzen Schlüssel. WiFi Protected Setup beherrscht das Gerät auch. Ins Webinterface muss man nur einmal, um ein Passwort für selbiges festzulegen. Aber auch dies ist kein Akt der Unmöglichkeit.

Über die mitgelieferte und einfach zu bedienende Software kann man auf einen angeschlossenen USB-Stick Medien aufspielen und diese via DLNA für kompatible Geräte (einige Fernseher, PS3, Android-Telefone etc.) freigeben. Dieses habe ich nicht getestet, da ich für die Medien eine iTunes- und Apple-TV-Infrastruktur einsetze.

Die Druckerfreigabe wird über eine USB-over-IP-Lösung bewerkstelligt. Dies hat den Vorteil, dass man wirklich jeden Drucker nutzen kann, der auch direkt am USB-Anschluss funktioniert. Der Nachteil daran ist aber, dass dies nur unter Windows und Mac OS X funktioniert, nicht aber unter Linux. Hier wäre eine Auswahlmöglichkeit schlauer gewesen, ob man USB-over-IP oder IP-Printing nutzen möchte. So funktioniert das z.B. bei der Fritz!Box.

Ein großes Plus für den Belkin ist der gut funktionierende VPN-Passthrough. Man braucht lediglich die Ports 500 und 4500 für TCP und UDP an den Server weiterleiten und schon läuft VPN mit L2TP über IPSec. Bei der Fritz!Box habe ich über den VPN-Passthrough nur PPTP zum laufen bekommen (aber diese hat auch einen eigenen Cisco-kompatiblen VPN-Server).

Allerdings hat dieses Gerät einige sehr unangenehme Macken.
1. Das Passwort im Web-Interface darf nur 12 Zeichen lang sein, es werden beim Festlegen auch nur die ersten 12 Zeichen angenommen, aber der Login-Bildschirm erlaubt mehr, meldet dann jedoch "Falsches Passwort".
2. Der DHCP-Server erlaubt keine "echten" statischen Adressen. Man kann den Lease zwar auf unbefristet stellen, aber wie "unbefristet" dann z.B. ein Heimserver tatsächlich seine IP behält, ist auch nicht gewiss.
3. Portweiterleitungen oder DMZ kann man nur auf dedizierte IP-Adressen definieren. Ändert sich eine per DHCP zugewiesene Adresse, darf man seine Weiterleitungen korrigieren.
4. Die DynDNS-Funktion unterstützt nur dyndns.com. Diese bieten aber keine wirklichen kostenlosen Accounts mehr an. Man muss sich dort für eine 30-tägige Testphase mit Kreditkarte und allem drum und dran registrieren und das gleich wieder kündigen und darf danach einen seiner DynDNS-Hosts weiter kostenlos nutzen. Hier wäre etwas mehr Auswahl wünschenswert.
5., und das ist für mich das KO-Kriterum: Der Router hat arge Probleme mit Apples Bonjour, das Geräte wie iPhone, iPad und Apple TV sehr exzessiv nutzen um mit iTunes zu kommunizieren. Dies führe ich genauer im Detail aus, da die letzten Punkte für Heimanwender wohl nicht so interessant sein dürften.

Mein Apple TV der 1. Generation (Festplatte, 160GB) wurde, nachdem ich dem Rechner, der meine i-Geräte synchronisiert, eine statische IP verpasst hatte, nicht mehr erkannt. Weder per LAN noch per WLAN. Nach einem Neustart des Rechners und Zurückstellen auf DHCP funktionierte der Sync wieder.

Bei iPhone und iPad sah es noch schlimmer aus. Hier kam überhaupt kein WLAN-Sync mehr zustande. Nach mehrmaligem Aktivieren und Deaktivieren des WLAN und An- und Abstecken des USB-Kabels wurden die Geräte zwar erkannt. Jedoch drehte sich nur der Kreis mit den Pfeilen daneben, und nach einigen Minuten kam eine Fehlermeldung der Art "Das iPhone konnte nicht synchronisiert werden, da die Synchronisation nicht gestartet wurde". Im WLAN-Sync-Bildschirm des Geräts selbst kam nur die Meldung "Wird synchronisiert wenn COMPUTER_MIT_ITUNES verfügbar ist". Dabei konnten beide Geräte erfolgreich "gepingt" werden. Beim iPhone gab es noch einen "Sync Abbrechen"-Button und der Sync hing bei Schritt 2 von 4 fest.

Ich werde den Router dennoch behalten, um im Falle eines Totalausfalls meiner Fritz!Box etwas zum überbrücken zu haben, bis ich Ersatz habe. Oder für meine Eltern, um dort den alten Linksys bei einem eventuellen Defekt auszutauschen.

Ich gebe dennoch drei Sterne, da der Router für normale Anwender besonders aufgrund der leichten Konfigurierbarkeit zu empfehlen ist. Wenn man keinen iPod, iPhone, iPad oder Apple TV hat, Drucker nur an Windows-Rechnern oder Macs nutzen und Medien über DLNA freigeben möchte, tut er, was er soll. Außerdem soll es bereits angepasste DD-WRT-Versionen für dieses Gerät geben, die bestimmt auch einige der Macken beheben können. Für Bastler sicherlich auch einen Blick wert. Wenn man aber einige weitere Anforderungen hat (IP-Printing, integrierten VPN-Server, vollständiger Bonjour-Support), dann greift man besser zu einem anderen Modell.


Speedlink Comet kabellose Multimedia-Tastatur mit Trackball-Funktion und Maustasten (10 Multimedia-Tasten)
Speedlink Comet kabellose Multimedia-Tastatur mit Trackball-Funktion und Maustasten (10 Multimedia-Tasten)
Wird angeboten von BIT-electronix
Preis: EUR 33,64

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine feine Tastatur ohne Schnickschnack, 1. Oktober 2011
Ich suchte zu meinem neuen Rechner eine gute Funktastatur möglichst ohne Schnickschnack. Mir war wichtig, dass sie flache "Chiclet"-Tasten hat und ich wollte auch möglichst keinen Ziffernblock, da ich den nicht benutze und das verschenkter Platz wäre.
Zuerst hatte ich die DiNovo Edge im Auge, doch dann sah ich die Comet - günstiger, und vom Tipp-Test her mit Super-Tippgefühl. Ähnlich wie bei den aktuellen Mac-Tastaturen.
Die Tasten sind ein wenig kleiner als normal, aber ich bin mit dieser Tastatur nicht langsamer als zuvor. Im Gegenteil, sie tippt sich wirklich sehr sehr angenehm.

Sie ist eigentlich für Mediacenter-PCs gedacht, deshalb gibt es auch rechts oben einen kleinen Trackball, links oben zwei Maustasten. Der ist zwar nicht sehr präzise, aber wenn man die Tastatur wie ein Gamepad hält, kann man damit Bedienelemente auf einem TV anständig auswählen. Doch das ist für mich kein Negativpunkt, da ich im Betrieb an einem normalen Desktop-PC noch eine separate Maus nutze.


Geemarc Sonic Bomb Wecker mit Vibration (113 dB)
Geemarc Sonic Bomb Wecker mit Vibration (113 dB)
Preis: EUR 36,98

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der ungenaueste Wecker, den ich bis dato kenne, 14. Februar 2011
Ich habe mir diesen Wecker gekauft, um auch wochentags mit Ohropax schlafen zu können, was momentan wegen einer Tag- und Nacht-Baustelle nötig ist. Bei meinem ersten Test am Tage schien er das auch zu erfüllen - der Weckton ist brutal laut und die Vibration sehr stark. Das Teil hätte mich auch mit Ohropax wach bekommen. Doch was nützt ein Wecker, der zur falschen Zeit weckt? Das Uhrwerk geht pro Tag etwa 30 Minuten(!) vor. Ja, nicht drei Minuten, sondern dreißig. Anscheinend testet niemand bei Geemarc die Produkte bevor sie in den Verkauf kommen.
Ein Wecker, der so "schräg" geht, ist kein Wecker. Außerdem ist es in dieser Preisklasse sowieso ein Unding, statt einem Funk- ein "klassisches" Uhrwerk zu erhalten, das man selbst stellen muss - und das sogar bei Stromausfall sofort "weg" ist, wenn man nicht eine fette 9-Volt-Blockbatterie(!) als Backup einsetzt. So etwas hatte ich zuletzt anno 1992 als Radiowecker. Sogar die Bedienung des Weckerteils war identisch mit diesem hier. Preisklasse 30 DM. Mit dem Unterschied, dass der nur etwa zwei Minuten pro Monat vor ging.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2012 12:16 AM MEST


Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres
Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 69,80

108 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Teil 1 - und meine Erwartungen total übertroffen., 7. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich fälle sonst keine so vorschnellen Urteile, aber bei "Endless Ocean 2" mache ich eine Ausnahme. Schon seit ich Teil 1 besitze, verfolge ich die Entwicklung des zweiten Teils intensiv. Ich habe hohe Erwartungen an die Fortsetzung gestellt - und sie wurden bisher mehr als übertroffen.

Grafisch setzt EO2 auf die bewährte Optik des Vorgängers, mit leichten Verbesserungen hier und da. Auch wenn man von einer Wii naturgemäß keine 1:1-Nachbildung der realen Welt erwarten kann, haben die Entwickler hier mal wieder gezeigt, dass selbst die technisch am schwächsten ausgestattete der drei aktuellen Konsolen einiges Potenzial hat. Die Unterwasserwelt ist einfach wunderschön und detailliert, die Fische und anderen Meeresbewohner für Wii-Verhältnisse absolut realistisch animiert und auch der Soundtrack ist wieder gelungen. Schön finde ich, dass diesmal nicht alles von Hayley Westenra kommt. Ich mag diese Sängerin zwar sehr, aber die Abwechselung tut auch gut. Ein kleines Manko ist, dass man das Hintergrundlied diesmal nicht selbst auswählen und auch keine eigenen MP3s von SD-Karte nutzen kann. Dafür wechselt die Musik je nach Region, in die man hineintaucht oder je nach dem, was gerade passiert. So kommt z.B. eine "Weißer Hai"-ähnliche Musik, wenn ein Haiangriff droht.

Wo wir beim nächsten Thema sind: Teil 2 setzt nicht so stark auf Entspannen und einfach unter Wasser umherdümpeln wie Teil 1. Es gibt eine durchgängige Story mit zusätzlichen kleinen Nebenaufträgen, die diesmal dichter ist als beim ersten Teil. Auch gibt es gefährliche Tiere, die einen angreifen können. Viele davon kann man mit dem "Pulsar" verjagen, eine Art Strahlenpistole, die auch unter Wasser funktioniert. Damit kann man auch kranke Tiere heilen. Für Erfolge im Spiel kann man in bestimmten Kategorien aufsteigen und Geld verdienen, wofür man sich dann bei einer fahrenden Händlerin namens Nancy bessere Ausrüstungsgegenstände oder Dekoration für die Heimatinsel und das Privatriff kaufen kann, um die eigene Tauchbasis auf Vordermann zu bringen.
Außer tierische Partner hat man diesmal auch eine menschliche Mitstreiterin, Océane, die Enkelin des Tauchlehrers Jean Rouvier, die einen in bereits weitgehend erkundeten Gebieten herumführen oder in bestimmten Situationen behilflich sein kann. Da sie kleiner ist, kommt sie z.B. in enge Spalten und kann von dort aus Schätze bergen.
Tauchen kann man diesmal nicht nur in einem Fantasie-Atoll, sondern an real existierenden Tauchplätzen auf der ganzen Welt. Auch Sachen wie das Aquarium und das Privatriff sind diesmal "runder" gestaltet, so kann man in den Gebäuden herumlaufen und von dort aus das Becken betreten.

Das Tauchen selbst ist auch etwas realistischer geworden, so muss man Tiere nicht mehr füttern oder streicheln, um Informationen über sie zu sammeln - was man im realen Leben beim Tauchen nämlich auch nicht tun sollte. Je nach Erfahrung, die man gesammelt hat, lernt man bessere Atemtechniken und kann so mit seiner Luft besser haushalten. Auf unterschiedliches Klima reagiert der Körper unterschiedlich, so dass die Zeit, die man unter Wasser zubringen kann, je nach Tauchgebiet variiert. Auch verbraucht man in größeren Wassertiefen mehr Luft.

Kurzum: Es gilt wieder das selbe wie für Teil 1: Wer Spiele mag, bei denen alle drei Sekunden irgendetwas explodiert, der sollte besser die Finger von Endless Ocean 2 lassen. Wer eine wunderschöne Symphonie aus Musik, einer gelungenen Story und gelungenen Szenen erleben möchte und sich vielleicht darüber hinaus noch ein wenig fürs Tauchen interessiert, kann bedenkenlos zugreifen.


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