Profil für Stefan Hundhammer > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Stefan Hundhammer
Top-Rezensenten Rang: 6.371
Hilfreiche Bewertungen: 648

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Stefan Hundhammer "shshsh" (Nürnberg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Denon DNP-F109 Kompakt-Netzwerk-Player (Internetradio, DLNA, AirPlay, App Steuerung, USB) schwarz
Denon DNP-F109 Kompakt-Netzwerk-Player (Internetradio, DLNA, AirPlay, App Steuerung, USB) schwarz
Preis: EUR 279,00

43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Internetradio, wie es sein soll, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mein Terratec Noxon 2 nach sieben Jahren Dauerbetrieb leider gestorben ist, mußte ich mich auf die Suche nach einer Alternative machen; Internetradios als fertiges Consumer-Produkt gibt es ja inzwischen mehrere Dutzend auf dem Markt. Leider mußte ich aber feststellen, daß offensichtlich so gut wie alle Hersteller das gleiche Modul verbauen: Fast alle Internetradios am Markt haben exakt das schwachbrüstige vierzeilige Text-Display, das mich schon von Anfang an bei meinem Noxon-2 genervt hatte. Die Menüs sehen überall reichlich gleich aus; das läßt darauf schließen, daß alle Hersteller das gleiche Grundmodul verbauen und eben nur unterschiedliche Gehäuse bzw. unterschiedliche Zusatzfunktionen (UKW-Radio, DAB/DAB+) außenherum bauen - d.h. im Verlauf von 7 Jahren hat sich an dieser Technik nichts wesentliches geändert. 7 Jahre, das sind in der schnellebigen IT-Welt Äonen. Da hätte ich schon etliche Neuerungen erwartet!

Was ich von einem Internetradio erwartet hatte, war ein anständiges Display (Touch muß ich nicht haben, da würde ich mich nur versucht sehen, ständig zu putzen) - ein Display, das man auch von der Couch aus ohne Fernglas lesen kann. Weiterhin, daß man USB-Geräte (Sticks, Festplatten) anschließen und davon MP3s spielen kann. Im Idealfall, daß ich auch MP3s von meinem NAS aus spielen kann - entweder über NFS oder Samba oder über einen Multimedia-Server wie TwonkyMedia (bessere NAS wie z.B. die von QNAP liefern so etwas mit - das läuft dann direkt auf dem NAS ohne zusätzlichen PC). Und ein anständiges Gehäuse, das nicht mit billigstem Plastik aus der HiFi-Landschaft heraussticht, darf es auch sein.

Und wo wir schon so schön am Spinnen sind, möchte ich das Ganze auch von meinem Android-Smartphone aus steuern: Zumindest Senderauswahl und Auswahl von MP3s.

All das liefert dieses Denon DNP-F109 - meiner Meinung nach in Perfektion. Da haben die Entwickler echt mitgedacht und ein sauberes, rundes Produkt ausgeliefert. Dieses Gerät ist nicht ganz billig, aber mir ist es definitiv jeden Cent wert.

Ein Wermutstropfen war nur die Inbetriebnahme, aber dafür kann Denon wenig: Ich hatte es als Amazon-Warehouse-Deal gekauft (was ich generell wirklich nur empfehlen kann); offensichtlich ein Rückläufer aus dem 14-tägigen Rückgaberecht oder so. Der vorherige Kunde hatte es tatsächlich geschafft, das Gerät in einen Zustand zu versetzen, aus dem ich es (mit 25 Jahren IT-Erfahrung) nur nach einigen Stunden befreien konnte: Gleich nach dem Stecker reinstecken versuchte es einen Firmware-Update, und das blieb reproduzierbar jedesmal hängen (mit Kabel-Ethernet wie mit WLAN). Der versuchte Factory-Reset ging leider nicht wie im Handbuch beschrieben - daran wäre ich fast gescheitert: Man muß nicht, wie das Handbuch behauptet, den Stecker ziehen und dann die "Source" und die "OK"-Taste beim wieder einstecken halten (dazu braucht man SEHR große Hände - oder drei davon), sondern die "Source"-Taste und die "Cursor nach unten"-Taste. Das erfährt man nur nach längerem Stöbern in Support-Foren. Aber dann ging es, ich konnte das Netzwerk konfigurieren und den Firmware-Update sauber durchführen.

Denon-Mitarbeiter: Bitte UNBEDINGT das Handbuch korrigieren, am besten noch einen Aufkleber unten aufs Gerät, wie das geht!

Übrigens muß man nicht, wie das Handbuch suggeriert, zwanghaft das WLAN auf AES-Verschlüsselung umstellen, wenn man TKIP verwendet; TKIP geht durchaus auch.

Es sei noch darauf hingewiesen, daß das Gerät im Gegensatz zu ähnlichen in dieser Preisklasse wirklich nur Netzwerkquellen abspielt (Internetradio, LastFM, MP3s von USB oder über Netz), nicht UKW und nicht DAB oder DAB+. Mir ist das nur recht: UKW will ich nicht (von den ganzen Sendern bekomme ich einen Schreikrampf), DAB ist tot, DAB+ bietet auch nur die öffentlich-schlechten Sender, die mich schon auf UKW wahnsinnig machen. Aber manch einer mag diese Features vermissen.

Dafür funktioniert aber alles vorbildlich, was mit Netzwerk zu tun hat; auch die Android-App (gibt es auch für iPhone), die das Smartphone oder Tablet zur komfortablen Fernbedienung macht, funktioniert hervorragend. Man kann aber auch Apps von Drittanbietern benutzen, weil das Gerät sich lobenswerterweise an gängige Standards wie DNLA hält.

Irgendwie freue ich mich jetzt sogar, daß das alte Noxon-2 (Friede seiner Asche) das Zeitliche gesegnet hat - sonst würde ich mich wahrscheinlich noch lange mit manchen seiner Unzulänglichkeiten herumschlagen. Die sind jetzt für mich Vergangenheit. Dafür habe ich die knapp 400 EUR (bzw. ca. 350 wegen Warehouse-Deal) gerne ausgegeben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2013 7:28 PM MEST


FILA Herren Slip 140116 Herren Slip Athletic Supima
FILA Herren Slip 140116 Herren Slip Athletic Supima
Preis: EUR 7,85 - EUR 11,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen FEHLINFORMATION: Doch kein Eingriff!, 17. November 2012
Paßform, Materialqualität und Tragekomfort perfekt - dafür eigentlich 5 Sterne. Aber dieses "Besonderheit: mit Eingriff", wie hier (zumindest zum Zeitpunkt meiner Bestellung - 13.11.2012) angegeben STIMMT NICHT. Da ist kein Eingriff. Gar nichts. Und das war für mich einer der Hauptbestellgründe. Für diesen entscheidenden Mangel 80% Punktabzug.


Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger
Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger
DVD ~ Kristen Halken
Preis: EUR 10,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spröder Charme, 25. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger (DVD)
Verwöhnt von außergewöhnlichen Filmen aus Skandinavien wie z.B. "in China essen sie Hunde", "Dänische Delikatessen", "Adams Äpfel", "Populärmusik aus Vittula", aber auch Kaurismäkis großen Werken wie "Ariel" und "Mädchen aus der Streichholzfabrik" hatte ich diesen Film bestellt, aber er hat leider meine (zugegeben hohen) Erwartungen nicht erfüllt.

Der Film bewegt sich irgendwo zwischen Kaurismäkis Tristesse (die auch ihren Reiz haben kann) und den herrlich schrägen Gestalten der genannten dänischen Filme. Ansatzweise ist es ein Road-Movie. Aber irgendwie konnte der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Die Hauptfigur hatte für mich weder das Zeug zum Helden noch zum Anti-Helden, einfach nur zum unteren Mittelmaß. Die Geschichte plätschert so dahin ohne echte Höhen und Tiefen.


Bimsschwamm, Schwefel-Bims, extra hart, gegen Hornhaut
Bimsschwamm, Schwefel-Bims, extra hart, gegen Hornhaut
Wird angeboten von inet-sell
Preis: EUR 1,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bröselorgie, 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiß nicht so recht, was an diesem Produkt "extra hart" sein soll; es bröselt bei der geringsten Berührung und kommt kaum gegen ganz normale Hornhaut an. Ich hatte ähnlich schlechte Erfahrungen mit anderen Hornhaut-"Schwämmen" aus dem Drogeriemarkt gemacht; der Unterschied ist hauptsächlich, daß die heute meistens babyblau oder schweinchenrosa gefärbt sind, d.h. die Brösel, die man dann im Bad wegputzen muß, sind dort eben auch babyblau oder schweinchenrosa. Hier sind sie schwarz. Aber eine Menge davon wegputzen muß man ebenso.

Ich war auf der Suche nach Ersatz für einen sehr viel härteren Bimsstein, der mir aber beim Runterfallen leider zerbrochen war; der hatte die Konsistenz und Härte ungefähr von Ytong-Steinen und erfüllte seinen Zweck hervorragend, ganz im Gegensatz zu dieser schwarzen Bröselsammlung hier. Die hat auch nach dem ersten Einsatz und dem unausweichlichen Badputzen danach spontan den Weg in die Tonne angetreten; so einen Dreckverursacher will ich in meinem Bad nicht haben. Wohlgemerkt, das Ding bröselt nicht nur beim Benutzen, sondern auch, wenn man es nur anfaßt oder wahrscheinlich auch schon, wenn man es zu scharf anschaut.

Fazit: Finger weg.


PC - Joystick Hotas Cougar Flightstick
PC - Joystick Hotas Cougar Flightstick

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hardware Top, aber kein Win7-Support, 23. Dezember 2011
Nach gerade einmal anderthalb Jahren mit dem Cougar mußte ich leider feststellen, daß man den Stick beim Umstieg auf Windows 7 (wegen neuem PC) ins Altmetall werfen muß: Es gibt keine Treiber.

Das aktuellste, was es gibt, ist ein Vista64-Treiber; ob der funktioniert, ist offensichtlich Glücksache. Auch, wenn man ihn im Vista64-Kompatibilitätsmodus und mit Admin-Rechten installiert, wird er entweder nicht in den Windows-Systemeinstellungen als Joystick angezeigt (und ist demzufolge natürlich auch für alle Spiele nicht verfügbar), oder es funktioniert der Download zum Stick nicht, d.h. es ist ein "dummer" DirectX-Stick geworden - zwar mit jeder Menge Knöpfen, aber eben nicht mehr programmierbar.

Der Thrustmaster-Support reagiert auf Anfragen nur mit "was wollen sie denn, der wurde ja 10 Jahre lang unterstützt". Das mag wohl sein, aber auch die Kunden, die ihn bei Produktionsende gekauft haben, sind Kunden und erwarten, daß das Gerät funktioniert, d.h. daß Treiber für das aktuelle Windows geliefert werden.

Man kann sein Glück mit der neuen Thrustmaster TARGET-Programmiersoftware versuchen, wenn man sehr, sehr leidensfähig ist. Oder gleich zu Logitech oder Saitek umsteigen.


Thrustmaster PC Joystick HOTAS Cougar
Thrustmaster PC Joystick HOTAS Cougar

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hardware Top, aber kein Win7-Support, 23. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach gerade einmal anderthalb Jahren mit dem Cougar mußte ich leider feststellen, daß man den Stick beim Umstieg auf Windows 7 (wegen neuem PC) ins Altmetall werfen muß: Es gibt keine Treiber.

Das aktuellste, was es gibt, ist ein Vista64-Treiber; ob der funktioniert, ist offensichtlich Glücksache. Auch, wenn man ihn im Vista64-Kompatibilitätsmodus und mit Admin-Rechten installiert, wird er entweder nicht in den Windows-Systemeinstellungen als Joystick angezeigt (und ist demzufolge natürlich auch für alle Spiele nicht verfügbar), oder es funktioniert der Download zum Stick nicht, d.h. es ist ein "dummer" DirectX-Stick geworden - zwar mit jeder Menge Knöpfen, aber eben nicht mehr programmierbar.

Der Thrustmaster-Support reagiert auf Anfragen nur mit "was wollen sie denn, der wurde ja 10 Jahre lang unterstützt". Das mag wohl sein, aber auch die Kunden, die ihn bei Produktionsende gekauft haben, sind Kunden und erwarten, daß das Gerät funktioniert, d.h. daß Treiber für das aktuelle Windows geliefert werden.

Man kann sein Glück mit der neuen Thrustmaster TARGET-Programmiersoftware versuchen, wenn man sehr, sehr leidensfähig ist. Oder gleich zu Logitech oder Saitek umsteigen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2013 2:12 PM MEST


Wetterladen Funk Wetterstation Genio 300 Plus, Schwarz, 187 x 150 mm
Wetterladen Funk Wetterstation Genio 300 Plus, Schwarz, 187 x 150 mm
Preis: EUR 87,50

41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typischer Fall von Over-Engineering, 26. Mai 2010
Eigentlich eine gute Idee, diese Wetterstation: Profi-Wettervorhersage für den eigenen Landkreis über Funk empfangen, jederzeit aktuell. Dazu noch ein Außensensor für die aktuelle Temperatur - und natürlich eine Funkuhr.

So weit zur Theorie. In der Praxis sieht es aber leider so auß, daß man die zeitaufwendige Einstellprozedur immer wieder über sich ergehen lassen muß, weil die Station ständig ihren Standort vergißt. Dann steht im Display "Standort verändert - Landkreis auswählen". Leider stimmt dann aber oft genug noch nicht einmal die grobe Region, so daß man den richtigen Landkreis oft gar nicht auswählen kann.

Gut, Funkübertragungen unterliegen Schwankungen durch atmosphärische Bedingungen. Da kann der Empfang schon mal unterschiedlich sein. Aber gerade ein Hersteller solcher Geräte sollte das wissen und zumindest vorsehen, daß man den gewünschten Landkreis manuell eingeben kann, falls die Automatik versagt, was sie leider ständig tut.

Liebe Nachrichtentechnik-Ingenieure von TFA: In den ersten beiden Semestern nicht aufgepaßt, Kursziel verfehlt, setzen, sechs, nächster. Gerade wenn man den Unwägbarkeiten von Funkwellen unterworfen ist, darf man sich nicht einer Automatik ausliefern. Dann muß man eben den Benutzer entscheiden lassen. Und eben das geht hier nicht.

Dazu kommt noch, daß die Prozedur unsäglich lange dauert: Wenn sich das Gerät mal wieder komplett verheddert hat, hilft nur, die Batterien (für ein paar Minuten!) rauszunehmen. Dann dauert es geschlagene 15-25 Minuten, bis erst einmal das Zeitsignal empfangen ist - so lange kann man gar nichts tun außer warten. Dann dauert es noch einmal 10-20 Minuten, bis die Region empfangen ist (was eben oft genug fehlschlägt), so daß man die Landkreisliste überhaupt sieht, aus der man dann auswählen kann. Wenn man das dann getan hat, dauert es irgendwas zwischen einer halben und zwei Stunden, bis Wetterdaten auf dem Display zu sehen sind.

Und nachdem das Gerät gestern abend bei mir zum wiederholten Mal versagt hat (anscheinend ist die Plattentektonik in Nürnberg-Mitte so stark, daß sich die Nürnberger Burg immer wieder so nah an das 80 km entfernte Bayreuth annähert, daß es funktechnisch kaum zu unterscheiden ist) und ich einfach kurz vorm ins Bett gehen die Wettervorhersage für den nächsten Tag sehen wollte, hatte ich einfach die Schnauze voll: Tonne auf, Wetterstation rein, Tonne zu. Mehr ist das Ding nicht wert.

Ach ja, und den Außensensor müßte man übrigens auch jedesmal wieder neu starten - d.h. raus, das Ding abmontieren, Batterien raus und parallel zur Basisstation in Betrieb nehmen.

Nein, Danke. Schnauze voll.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2010 7:08 PM CET


TFA 35.5020.IT Wetterdirekt Wetterstation Genio 300 satellitengestützt
TFA 35.5020.IT Wetterdirekt Wetterstation Genio 300 satellitengestützt
Preis: EUR 69,67

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typischer Fall von Over-Engineering, 26. Mai 2010
Eigentlich eine gute Idee, diese Wetterstation: Profi-Wettervorhersage für den eigenen Landkreis über Funk empfangen, jederzeit aktuell. Dazu noch ein Außensensor für die aktuelle Temperatur - und natürlich eine Funkuhr.

So weit zur Theorie. In der Praxis sieht es aber leider so auß, daß man die zeitaufwendige Einstellprozedur immer wieder über sich ergehen lassen muß, weil die Station ständig ihren Standort vergißt. Dann steht im Display "Standort verändert - Landkreis auswählen". Leider stimmt dann aber oft genug noch nicht einmal die grobe Region, so daß man den richtigen Landkreis oft gar nicht auswählen kann.

Gut, Funkübertragungen unterliegen Schwankungen durch atmosphärische Bedingungen. Da kann der Empfang schon mal unterschiedlich sein. Aber gerade ein Hersteller solcher Geräte sollte das wissen und zumindest vorsehen, daß man den gewünschten Landkreis manuell eingeben kann, falls die Automatik versagt, was sie leider ständig tut.

Liebe Nachrichtentechnik-Ingenieure von TFA: In den ersten beiden Semestern nicht aufgepaßt, Kursziel verfehlt, setzen, sechs, nächster. Gerade wenn man den Unwägbarkeiten von Funkwellen unterworfen ist, darf man sich nicht einer Automatik ausliefern. Dann muß man eben den Benutzer entscheiden lassen. Und eben das geht hier nicht.

Dazu kommt noch, daß die Prozedur unsäglich lange dauert: Wenn sich das Gerät mal wieder komplett verheddert hat, hilft nur, die Batterien (für ein paar Minuten!) rauszunehmen. Dann dauert es geschlagene 15-25 Minuten, bis erst einmal das Zeitsignal empfangen ist - so lange kann man gar nichts tun außer warten. Dann dauert es noch einmal 10-20 Minuten, bis die Region empfangen ist (was eben oft genug fehlschlägt), so daß man die Landkreisliste überhaupt sieht, aus der man dann auswählen kann. Wenn man das dann getan hat, dauert es irgendwas zwischen einer halben und zwei Stunden, bis Wetterdaten auf dem Display zu sehen sind.

Und nachdem das Gerät gestern abend bei mir zum wiederholten Mal versagt hat (anscheinend ist die Plattentektonik in Nürnberg-Mitte so stark, daß sich die Nürnberger Burg immer wieder so nah an das 80 km entfernte Bayreuth annähert, daß es funktechnisch kaum zu unterscheiden ist) und ich einfach kurz vorm ins Bett gehen die Wettervorhersage für den nächsten Tag sehen wollte, hatte ich einfach die Schnauze voll: Tonne auf, Wetterstation rein, Tonne zu. Mehr ist das Ding nicht wert.

Ach ja, und den Außensensor müßte man übrigens auch jedesmal wieder neu starten - d.h. raus, das Ding abmontieren, Batterien raus und parallel zur Basisstation in Betrieb nehmen.

Nein, Danke. Schnauze voll.


Icy Box IB-NAS3221-B 2-Fach NAS Gehuse fr SATA Festplatten 8,9 cm (3,5 Zoll) USB 2.0
Icy Box IB-NAS3221-B 2-Fach NAS Gehuse fr SATA Festplatten 8,9 cm (3,5 Zoll) USB 2.0

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr laut, wenn der Lüfter loslegt, 20. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich eine gute Idee, dieses NAS: Zwei Platteneinschübe, RAID-1 (Mirroring) möglich, Display vorne, das die IP anzeigt, nach der man sonst immer erst suchen muß, wenn man einen DHCP-Server im Netz laufen hat, was wohl der Normallfall sein dürfte. Die IcyBox kann auch selbst die Rolle des DHCP-Servers übernehmen, falls man noch keinen hat.

So weit, so gut. Aber leider scheiterte es für mich an einer ganzen Reihe Kleinigkeiten, so daß ich das Gerät innerhalb der Umtauschfrist zurückgeschickt habe:

- Der Temperatursensor ging - zumindest bei meinem Exemplar - massiv falsch. Unmittelbar nach dem Einschalten zeigte er bei 19° Umgebungstemperatur 25° an, und nach nur 3-5 Minuten Betrieb - auch ohne jeglichen Festplattenzugriff - waren es dann 35°.

- Der Lüfter ist unglaublich laut. Ich hatte gedacht, mir fallen die Ohren ab, als er loslegte. Leider tut er das bereits ab 35° - natürlich die 35°, die der Sensor der IcyBox mißt, nicht etwa die SMART-Daten der Festplatten, die drinstecken. Und nachdem diese 35° angeblich schon nach 3-5 Minuten nach dem Einschalten erreicht waren, hieß das in meinem Fall konkret, daß der Lüfter einfach IMMER lief. Und auch immer mit voller Geschwindigkeit - heruntergeregelt wird er nämlich nicht, da geht nur "ein" oder "aus". Ich habe dann beschlossen, daß ich eine solche Radaukiste in meiner Wohnung nicht haben will.

- Weder Lüftergeschwindigkeit läßt sich in der Firmware (per Web-Oberfläche oder auch sonstwie) einstellen noch die Temperatur, ab der er einschaltet. Falls, wie in meinem Fall, der Sensor einfach Unsinn mißt, kann man nichts dagegen tun.

- Auch sonst sind die Einstellmöglichkeiten in der Firmware sehr eingeschränkt. Ich habe natürlich ganz schnell die neuste Firmware aus dem Web geholt und installiert, aber geändert hat das gar nichts. Und den englischen Texten (deutsche gibt's gar keine) der Web-Oberfläche sieht man an, daß sie von Chinesen geschrieben wurden, die nur sehr rudimentär Englisch sprechen. Kein bißchen Qualitätskontrolle an dieser Stelle. Das kann man nur als peinlich bezeichnen.

- Wenn man die Firmware auspackt und sich ein wenig auskennt, stellt man fest, daß da eigentlich ein SuSE-Linux läuft (es gibt z.B. ein /etc/sysconfig -Directory). Das ist eigentlich eine gute Nachricht, verspricht es doch ein offenes System. Leider gibt es bei speziell diesem Modell keinen ssh- oder telnet- Zugang - im Gegensatz zu eigentlich allen anderen Geräten dieses Herstellers. Das schränkt die Möglichkeiten von Feintuning sehr ein, und man kann auch das Wissen aus einschlägigen NAS-Foren kaum umsetzen; man kommt einfach an nichts ran.

- Was fatal werden kann: Die Festplatteneinschübe erwecken den Eindruck, es sei Hot-Plug; einfach Türchen aufmachen (fast wie beim Adventskalender), Platte raus bzw. austauschen. Stimmt aber nicht: Es ist KEIN Hot-Plug. Man muß das Gerät ausschalten und auch alle Kabel abziehen, wenn man Platten austauscht, sonst läuft man Gefahr, die Platten oder das Board der IcyBox zu braten. Das ist ein völlig hirnrissiges Design. Da wären ein paar Gehäuseschrauben sehr viel angebrachter gewesen; da käme man nicht auf die Idee, einfach mal im laufenden Betrieb das Türchen aufzumachen, wodurch man auch gleich die Platte ein Stück rauszieht und der Elektronik damit ein lustiges Feuerwerk von Funken und Spannungen beschert.

Merke: Induktionsspannung ist Stromänderung differenziert nach Zeit - wenig Stromänderung, aber auch verdammt kurze Zeit, d.h. potentiell sehr hohe Induktionsspannung, die beim Abziehen dann durch die Leitungen schießt und alles brät, was da im Weg ist.

Fazit: Gute Idee schlecht ausgeführt.

Ich habe dann lieber wesentlich mehr Geld ausgegeben für ein QNAP TS-119 -NAS; das hat zwar nur einen Plattenschacht, ist aber dafür passiv gekühlt, d.h. absolut lautlos, und auch die Firmware ist um Welten besser. Und zum Plattentausch heißt es Gehäuseschrauben öffnen. Da wird nichts unabsichtlich gebraten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2010 6:55 AM MEST


The Fallen
The Fallen
DVD ~ John McVay
Wird angeboten von MK-Entertainment
Preis: EUR 12,42

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Film so la-la, DVD-Produktionsfirma die größten Pfuscher der Branche, 12. August 2009
Rezension bezieht sich auf: The Fallen (DVD)
Über den Film kann man geteilter Meinung sein. Es ist sicher kein Mainstream-Kriegsfilm; eben das hatte mich hier gereizt. Auch das Szenario ist nicht so x-mal verbraucht wie die unzähligen anderen Filme über den zweiten Weltkrieg.

Was mich aber wirklich auf 180 bringt, ist der unsägliche Pfusch bei der DVD-Produktion: Das ist wirklich unglaublich.

Der Film ist eigentlich im 16:9-Format auf der DVD. Aber die Produktionsfirma hat es doch tatsächlich geschafft, ihn auf 4:3-Format zu verzerren, noch dazu mit dicken schwarzen Rändern oben und unten. Sowohl auf einem alten 4:3-Fernseher als auch auf einem 16:9-Flachbildschirm ist das Bild völlig verzerrt. Eigentlich geht das überhaupt nicht; das muß man so kaputt erst mal hinbekommen!

Die einzige Möglichkeit, den Film ohne völlig verzerrte Gesichter zu sehen, war für mich mit einem eigentlich grenzwertig legalen MPlayer unter Linux auf einem 16:9-Computermonitor. Mit allen Kombinationen von normalem DVD-Player und 4:3- oder 16:9-Fernseher war das nicht möglich.

Zum Format-Fiasko kommt noch ein reichlich grieseliges Bild: 60er-Jahre-Fernsehserien lassen grüßen.

Fazit: Diese Produktionsfirma (Skull-Film) muß man sich merken. Als die größten Pfuscher ihrer Branche nämlich.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6