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Rezensionen verfasst von
Peter Weinberger "dundd" (Spenge, Westfalen)
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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone
Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone
von Dieter Moor
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtige Einstellung und das Herz am rechten Fleck, 14. März 2010
Ich habe nicht die geringste Anhnung, ob Herr Moor auch im wahren Leben so ist, wie er sich in seinem überaus sympatischen und unterhaltsam zu lesenden Buch beschreibt, aber allein schon die Vorstellung, dass es solche Menschen da draußen - vielleicht sogar in größerer Zahl - geben könnte, lässt einen nach der Lektüre des Buches mit einem sehr schönen Gefühl zurück.

Die grobe Rahmenhandlung des Buches ist schnell beschrieben: Der Schweizer Dieter Moor nebst seiner österreichischen Ehegattin Sonja erwerben in einem kleinen Dorf in Brandenburg einen Hof mit entsprechendem Land zwecks Aufbau einer biologischen Landwirtschaft. Was sich erst einmal recht unspektakulär anhört, gewinnt durch den Moor'schen Erzählstil und eine ungeheure Liebe zum Detail ganz erheblich an Substanz und Lesewert. Ich habe schon lange keinen Autoren mehr gelesen, der sein Publikum in so herzlicher und liebevoller Weise dazu animiert, das Besondere und Wundervolle im Alltäglichen zu sehen.

Die Geschichte beginnt wie die Erzählung eines schweren Kulturschocks: Schweiz trifft auf Mark Brandenburg! Hier gewährt Dieter Moor einen tiefen Einblick in die Denk- und Empfindungswelt eines Schweizers, vor allem dann, wenn sich Erlebnisse und Rituale in seiner neuen Heimat nicht ganz so abspielen, wie er es aus der Schweiz gewohnt war. Allein schon sein kurzer Exkurs, wie sich zwei typische Schweizer zum Nachmittag verabreden und wie viele Worte dabei nötig sind, um Form und Anstand genüge zu tun, ist nicht nur extem witzig zu lesen, sondern zeigt auch anschaulich, wie unterschiedlich solche Praktiken bereits im Nachbarland gehandhabt werden. So hält Herr Moor immer mal wieder Rücksprache mit dem "kleinen Schweizer" in sich, wenn er mit einer irritierenden Situation konfrontiert wird.

Grundsympatisch an der gesamten Erzählung ist Moors unerschütterlicher Optimismus und seine so grundsätzlich positive Haltung gegenüber den Menschen, denen er begegnet. Den viel zitierten Ratschlag, bei widrigen Umständen doch bitte auch mal die eigene Einstellung überdenken und ggf. zu ändern, setzen Dieter Moor und seine Frau oft und sehr erfolgreich in die Praxis um. Und gerade zu Anfang gibt es so einige Widrigkeiten, die den Neustart in Brandenburg ziemlich schwierig gestalten.

Und schließlich kommt auch das Menschliche in diesem Buch nicht zu kurz. Einer ganzen Reihe von Nachbarn in der neuen Umgebung setzt Dieter Moor in diesem Buch ein eigenes kleines Denkmal, egal ob es sich dabei um Bauer Müsebeck, Krankenschwester Alma, Gemischtwarenhändlerin Widdel oder Dorforiginal Krüpki handelt. Man wird mal wieder daran erinnert, dass hinter all den Leuten, die einem tagtäglich begegnen, eine Vielzahl von Geschichten, Erfahrungen und Schrulligkeiten stecken, die es aber auch erst ermöglichen, dass man jemanden von Herzen lieb gewinnt.

Für soviel treuherzige, offene, lebensbejahende Freundlichkeit kann es letztlich nur die vollen fünf Sterne geben. Wohlfühl-Literatur vom Feinsten.

*****


Verbrechen: Stories
Verbrechen: Stories
von Ferdinand von Schirach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skizzen von großer Intensität, 14. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Verbrechen: Stories (Gebundene Ausgabe)
Das Buch umfasst etwas über 200 Seiten und insgesamt elf kurze Geschichten. Es stellt in meinen Augen eine herausragende schriftstellerische Leistung dar, einem Leser auf gerade mal 15-25 Seiten eine rundum gelungene Geschichte zu erzählen, ohne dabei oberflächlich, unpräzise oder langweilig zu sein. Auf dieser lächerlich geringen Anzahl von Seiten skizziert Ferdinand von Schirach mit scharfem Blick die wesentlichen Details kleiner aber überaus präziser Welten.

Der erste große Pluspunkt des Buches ist von Schirachs Schreibstil. So wie es manche Zeichner fertigbringen, mit nur wenigen Tuschestrichen auch komplexeste Szenarien zu transportieren, so gelingt es auch dem Autor, seinen Mikrokosmen mit nur wenigen Sätzen Leben einzuhauchen, ohne dabei banal zu wirken. Die Figuren erscheinen greifbar und stimmig, jeder unnötige erzählerische Ballast wurde vermieden. Gerade dadurch erzeugt jede Erzählung eine dichte, charakteristische Atmosphäre.

Ebenfalls positiv fällt auf, dass sich die Geschichten in Aufbau und Durchführung nicht an einem oder wenigen Grundmustern orientieren. Jede Geschichte hat gewissermaßen ihr eigenes Muster. Dadurch wird das Lesen zu keinem Zeitpunkt eintönig oder gar langweilig. Dies setzt sich auch konsequent bei den Rahmenhandlungen und Stimmungen fort, die die einzelnen Geschichten wiedergeben bzw. hervorrufen. Ferdinand von Schirach verwendet eine große Bandbreite von zugrunde liegenden Verbrechen. Seine Geschichten haben es dabei nicht nötig, mit ständig neuen Superlativen oder Effekten aufzuwarten, obwohl es durchaus Geschichten gibt, in denen es mal beklemmend, mal schockierend und manchmal grotesk zur Sache geht. So wird es den meisten Lesern bei der Geschichte um Tanatas Teeschale eiskalt den Rücken herunterlaufen, während sich bei den Schilderungen aus dem Leben des Äthiopiers sicher Tränen der Rührung sowie menschlicher Ergriffenheit und Sympathie einstellen.

Alle Geschichten haben nur eine Gemeinsamkeit - der Autor taucht in jeder einzelnen Episode in der Rolle des Anwalts auf. Und selbst das verpackt Ferdinand von Schirach so zurückhaltend und unaufdringlich, dass es an keiner Stelle aufgesetzt oder selbstdarstellerisch wirkt.

Mein Fazit: Kriminalistische Kurzgeschichten sollten sein wie diese! Wenn es überhaupt einen Nachteil an diesem Buch gibt, dann den, dass man es viel zu schnell durchgelesen hat. Aber man liest es auch gerne noch ein zweites oder drittes Mal.

Volle und hochverdiente 5 Sterne *****.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2012 4:12 PM CET


Final Fantasy XII
Final Fantasy XII
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Alp)Traum für Perfektionisten, 14. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XII (Videospiel)
Final Fantasy ist mit Recht eine der populärsten Rollenspiel-Reihen. Nach einigen wirklich überragenden Final Fantasy-Teilen in der Vergangenheit bietet der zwölfte Teil im großen und ganzen leider nur konventionelle Kost, die aber zugegebenermaßen optisch sehr reizvoll dargeboten wird. Was immer man aus der in die Jahre gekommenen PS2 technisch noch rauskitzeln kann, in Final Fantasy XII ist es gnadenlos ausgereizt worden.

Aber leider macht eine grandiose Optik noch längst kein herausragendes Spiel aus... Mit ziemlicher Wehmut habe ich mich während des Spielens immer wieder nach Cloud aus Final Fantasy VII oder Auron aus den zehnten Teil gesehnt. Die Figuren aus FF-XII sind und bleiben leider ziemlich farblos und gewinnen auch im Laufe der Handlung, die durch tolle Videosequenzen vorangetrieben wird, nicht spürbar an Profil. Auch die dem Spiel zugrunde liegende Geschichte kommt eher konventionell daher: böses Imperium mit machtbesessenen Oberbösewichten will den Rest der Welt unterjochen und ein paar wenige Gute rotten sich zusammen, um der Gefahr die Stirn zu bieten. Klingt das auch Ihnen vertraut? Gegen den Stoff an sich habe ich nichts, aber er könnte dann schon ein bisschen peppiger daher kommen und/oder mit ein paar ungewöhnlichen Wendungen versehen werden.

Aber genug mit der Meckerei, denn es gibt natürlich auch wieder einige Gründe, das Spiel trotzdem zu spielen, ganz besonders für die Perfektionisten und die Freunde der 100%-Marke. In guter Final Fantasy-Tradition gibt es auch im zwölften Teil der Saga neben der Hauptgeschichte wieder eine ganze Menge an zusätzlichen Schauplätzen, an denen sich der neugierige Abenteurer zahlreichen Nebenquests widmen kann. Zusätzlich motiviert die Jagd nach kostbaren und einzigartigen Ausrüstungsgegenständen, die man entweder in tiefen Dungeons finden oder durch das Sammeln und Verkaufen von seltenen Zutaten und Baumaterialien anfertigen lassen kann. Als dritte Möglichkeit bekommt man einige schöne Gegenstände als Belohnung für Kopfgeldjagden. Hier haben die Macher eine kurzweilige Nebenmission geschaffen. An öffentlichen Aushängen kann sich der Spieler Steckbriefe besorgen und die darin beschriebenen Monster jagen gehen. Nach jeder erfolgreichen Jagd gibt es attraktive Belohnungen. Leider läuft man sich bei dieser Mission die Hacken wund, da die zu erjagenden Monster nur selten in unmittelbarer Nähe eines Speicherpunktes sitzen.

Überhaupt ist die Bewegung im Reich von Final Fantasy XII eher mühsam. Es gibt Teleportsteine, die einen an zentrale Punkte bringen. Von dort aus ist man zu abgelegenen Dungeons oder Kartenabschnitten aber auch schon mal gute zehn Minuten unterwegs. Später kommt noch ein Flugschiff als Transportalternative hinzu, was aber eher ein Witz ist, da es nur wenige zusätzliche Punkte zum Anfliegen gibt.

Der Kampf gegen Monster, die Charakterentwicklung und Ausrüstung der sechs Protagonisten sind auch in diesem Teil wieder ein Kernelement. Anders als in früheren Teilen sieht man die Gegner aber auf der Karte und kann selbst entscheiden, ob man sich auf den Kampf einlässt. Final Fantasy XII verwendet dieses mal ein Echtzeit-Kampfsystem mit der Möglichkeit, Befehlspausen einzulegen. Von den sechs Gefährten sind gleichzeitig zwischen einem und drei aktiv. Das Verhalten jeder Figur kann dabei durch sogenannte Gambits gesteuert werden, frei ausgestaltbaren Regeln nach dem Muster "wenn...dann". Ein Gambit kann zum Beispiel lauten "Wenn ein Charakter unter 20% seiner Trefferpunkte fällt, dann nutze eine Hi-Potion auf ihn". Das Prinzip ist ganz nett, aber von den vielen Auswahlmöglichkeiten nutzt man nach kurzer Zeit nur noch einen Bruchteil.

Freunde der gepflegten Sammelleidenschaft werden an diesem Spiel auch ihre Freude haben. Jedes Monster kann beklaut werden, lässt nach dem Kampf Gegenstände fallen und es gibt noch eine spezielle Form des Klauens, die nur auf Gegner in kritischen Zustand angewendet werden kann. Neben normalen Items zur Benutzung lassen die Monster überwiegend Materialien zum Verkauf fallen. Das dient einerseits dem Auffüllen der Kriegskasse, ermöglicht aber auch den Bau und Kauf einiger der besten Gegenstände im ganzen Spiel. Leider rennt man auch hier wieder von Pontius zu Pilatus und selbstredend fallen die Zutaten für höherwertige Gegenstände nur selten.

Eine weitere Neuerung ist das Lizenzbrett. Für alles im Spiel - egal ob Zauber, Techniken, Waffen, Rüstungen oder Accessoires - müssen auf einem großen Brett mit quadratischen Feldern sogenannte Lizenzen freigeschaltet werden. Das Prinzip ist einfach. Erschlagene Monster bringen Lizenzpunkte, mit einer bestimmten Zahl davon lässt sich die Benutzung einer Waffe oder eines Zaubers freischalten. Es reicht also nicht, im Waffenladen das Diamantschwert zu besorgen, solange man nicht die dafür nötige Lizenz hat. Da immer nur benachbarte Felder von bereits erworbenen Lizenzen freigeschaltet werden dürfen, dauert es logischerweise eine Weile, bevor man in den spannenden Regionen des Lizenzbrettes ankommt. Aber da gerade schwächere Monster im fortgeschrittenen Spiel schnell in großer Menge weggeputzt sind, kommt man nicht wirklich in Bedrängnis. Das Prinzip des Lizenzbrettes ähnelt ein klein wenig dem Sphärobrett aus Final Fantasy X, ohne aber dessen Genialität und taktische Tiefe zu erreichen.

Zu guter Letzt sind noch die Esper und die Spezialtechniken der Charaktere erwähnenswert. Beide wirken wie lieblos aus dem zehnten Teil geklaut. Die Esper sind beschwörbare Riesenmonster, die ganz klar von den Bestias aus FF-X inspiriert sind. Leider sind sie weder so hilfreich noch so ansprechend wie im Vorbild, so dass ich sie zwar gesammelt, effektiv aber nicht verwendet habe. Die Spezialattacken der Charaktere sind schön animiert und haben gerade in der ersten Hälfte des Spiels eine ordentliche Durchschlagskraft. Sie lassen sich auch kombinieren, um besonders schlagkräftige Zusatzattacken auszuösen. Hier spielt aber leider Glück eine zu große Rolle, womit die Option spürbar an taktischem Wert verliert.

Alles in allem kann man sagen, dass Final Fantasy XII eine Kaufempfehlung wert ist, auch wenn man gegenüber einigen herausragenden früheren Teilen der Serie Abstriche machen muss. An den Charme eines Final Fantasy VII reicht die XII ebenso wenig heran wie an das geniale Gameplay des zehnten Teils. Und noch ein Warnung für alle Perfektionisten: den höchsten Rang im Kopfgeld-Hauptquartier erreicht man nur, wenn man insgesamt dreißig Bedingungen erfüllt. Eine davon ist das Besiegen wenigstens eines Exemplars jeder Monstersorte. Und das schließt auch solche Exoten ein, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 256 erscheinen. Oder solchen, die über 50 Millionen Trefferpunkte (ja, Sie haben richtig gelesen!) haben und bei denen das Erlegen auch schon mal ein paar Stunden dauern kann. So etwas kann schnell ziemlich stumpf werden.

Vier von fünf Sternen von mir, nicht zuletzt für das gewohnt tolle Preis-Leistungsverhältnis. ****


Tannöd: Kriminalroman
Tannöd: Kriminalroman
von Andrea M Schenkel
  Broschiert

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Authentizität und Atmosphäre - aber kein Geniestreich, 19. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Tannöd: Kriminalroman (Broschiert)
Auch ich gehöre in das Lager derjenigen, die den großangelegten Hype um dieses Buch nicht ganz nachvollziehen können. Ich gebe zu, dass das Buch für ein Debütwerk qualitativ sehr gut gelungen ist, aber das Genre bietet einfach soviel spannenderes, innovativeres oder pfiffigeres, so dass mir eine überdurchschnittliche Wertung einfach unangemessen erscheint.

Das Buch erzählt die Geschichte eines grausigen Verbrechens auf einem abgelegenen Bauernhof. Mehr als die Hälfte des Buches wird von Gesprächen eingenommen, die die Sicht und Meinung verschiedener Dorfbewohner auf die noch unaufgeklärte Tat eröffnen. Immer wieder eingestreut sind Rückblicke, die entscheidende Erlebnisse der Opfer erzählen sowie kurze Episoden, in denen man kurzfristig dem Leben und Tun des Verbrechers selbst beiwohnen kann.

Ein definitives Plus der Geschichte um die Verbrechen vom Tannöd-Hof ist die Authentizität. Egal ob es sich um die Beschreibung des Hofs und der Umgebung, die Sprache und Ausdrucksweise der Befragten oder die teilweise sehr bornierte und hinterwäldlerische Einstellung der Figuren handelt, es fühlt sich sehr stimmig an.

Ein ebenso klares Minus ist die nur skizzenhafte Ausführung der Figuren. Die Kürze der Geschichte sowie der - für meinen Geschmack - zu große Anteil der Befragungen lassen es nicht wirklich zu, eine tiefere Beziehung zu irgendeiner Figur aufzubauen. Obwohl die Ereignisse um Tannöd - besonders die der Tat vorausgehenden - schockierend und empörend sind, steht man als Leser den Figuren gleichsam passiv gegenüber. Echte Sympathien oder Abneigungen entstehen auch deshalb nicht, weil sich die Aspekte 'Gut' und 'Böse' in den Figuren so stark vermischen. Die zentralen Figuren - bis auf die Kinder - sind alle gleichsam Täter und Opfer.

Und schließlich bliebe zur Handlung noch zu sagen, dass hier keine großen Innovationen zu Papier gebracht wurden. Weder Tat noch Täter noch Motiv noch Tatumstände und -hergang warten mit irgendetwas auf, das man nicht in dieser oder ähnlicher Form schonmal irgendwo anders gesehen oder gehört hätte.

Alles in allem ein solides Werk, dem ich nicht absprechen möchte, in einem durchschnittlichen Maß lesenswert zu sein, aber zumindest an meinem Krimi-Himmel ist nach der Lektüre kein neuer Stern aufgegangen. Ich vergebe hierfür drei Sterne ***.


And Eternity (Incarnations of Immortality, Band 7)
And Eternity (Incarnations of Immortality, Band 7)
von Piers Anthony
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie löst man Gott ab?, 19. August 2007
Im finalen Band zieht Piers Anthony ein letztes Mal alle Register seiner Kunst und schließt damit eine der besten Fantasy-Reihen ab, die ich je gelesen habe. Für das siebte Buch verlässt Anthony nochmal die meisten gewohnten Pfade und zieht die Geschichte von einem ganz anderen Ende auf.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei weibliche Geister, Orlene und Jolie, die bereits aus den vorangegangenen Geschichten bekannt sind, sowie das drogenabhängige Mädchen Vita, dem sich die beiden Geisterdamen annehmen. So ungewöhnlich das feminine Dreiergespann, so außergewöhnlich ist die Handlung, in die sie eingebunden sind.

In diesem Buch soll die Inkarnation des Guten - Gott - abgelöst werden. Da der amtierende Gott zu selbstverliebt und -verloren ist, um das Amt freiwillig abzugeben, gibt es nur einen Weg, um diesen Wechsel an der Spitze herbeizuführen: alle anderen Inkarnationen müssen sich auf einen Kandidaten einigen und damit das Amt neu besetzen. Warum aber sollte Satan einem Kandidaten zustimmen, der durch und durch gut ist und sich darüber hinaus auch noch aktiv ins weltliche Geschehen einmischen würde? Ebenso kommt für alle anderen Inkarnationen kein Kandidat in Frage, der allzu stark zum Bösen neigt. Wie also soll der Nachfolger bestimmt werden?

In die Haupthandlung sind verschiedene kleine und größere Nebenhandlungen eingewoben, z.B. die (sehr erfolgreiche) Resozialisierung von Vita sowie die Heilung einer kindlichen Seele, für die die Unterstützung aller Inkarnationen benötigt wird.

Das Ende des Buches ist so verblüffend wie schön und hinterlässt keine offenen Fragen oder Handlungsfäden. Ein würdiges Ende sowohl für das Buch als auch für die gesamte Reihe. Volle fünf Sterne für den finalen Band *****.


For Love of Evil: Book Six of Incarnations of Immortality
For Love of Evil: Book Six of Incarnations of Immortality
von Piers Anthony
  Taschenbuch
Preis: EUR 3,50

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathie für Satan, 19. August 2007
Die Geschichte vom jungen Zauberer Parry, der im Laufe der Handlung zur Inkarnation des Bösen wird, beginnt im Mittelalter zur Zeit der heiligen Inquisition. Erstaunlicherweise steht Parry im ersten Teil des Buches noch voll und ganz auf der Seite des Guten und durchkreuzt - ohne es zu wissen - mit Hilfe seiner Magie und später auch durch seinen Einfluss als hoher Würdenträger der Kirche (!) einige von langer Hand geplante Intrigen von Luzifer persönlich. Luzifer, der sowas natürlich nicht hinnehmen kann, schickt die Dämonin Lilith, um Parry zu korrumpieren. Und wodurch korrumpiert es sich besser als durch die Versuchunges des Fleisches!?

Sex spielt im Rahmen der Handlung eine nicht ganz unwichtige Rolle und auch wenn Piers Anthony seinem Leser nicht jedes kleine Detail aufdrängt, so lässt sich dieser stark erotische Aspekt des Buches nicht leugnen.

Wie genau Parry zur Inkarnation des Bösen mit dem neuen Pseudonym 'Satan' wird, möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Aber auch seine Probezeit hat es heftig in sich. Nicht nur, dass er sich in der Hölle mit all ihren Teufeln, Dämonen und Aufsehern erst einmal Respekt verschaffen und seine Autorität etablieren muss, er steht auch allein gegen die kompletten anderen Inkarnationen, die ihm jede Unterstützung und teilweise sogar ein Gespräch verweigern. Und als wäre das noch nicht genug, befindet sich die Hölle selbst in einem desolaten und völlig unorganisierten Zustand. Viel zu tun also für Luzifers Nachfolger.

Piers Anthony greift in 'For Love of Evil' eine Reihe von Handlungsfäden aus den früheren Bänden erneut auf und stellt sie noch einmal aus der Perspektive von Satan dar. Das macht sich aber nicht störend, sondern sehr erfreulich bemerkbar. Viele neue Details fließen in das Gesamtbild ein und bereichern diesen ohnehin schon faszinierenden Kosmos.

Auch wenn es ein wenig komisch klingen mag, aber man kann beim Lesen durchaus Sympathie für Parry alias Satan empfinden. Das liegt nicht nur an seiner Vorgeschichte. Selbst als Satan verhält er sich - wenngleich auch geschickt verschleiert, man hat ja schließlich einen Ruf zu verlieren - loyal und sogar rechtschaffen. Ich finde es sehr gut von Anthony, dass er trotz dieses Themas einen so differenzierten und eben auch sympatischen Charakter gewählt hat, anstelle eines schwer gestörten, egomanischen und abgrundtief böse veranlagten Perversen.

Fazit: erneut fünf absolut verdiente Sterne für Piers Anthony *****.


Sing ein Lied für Satan. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit
Sing ein Lied für Satan. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit
von Piers Anthony
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervolle Hommage an die Musik, 19. August 2007
Das fünfte Buch von Piers Anthonys Incarnations-Reihe durchbricht zum ersten Mal die Struktur der Vorgängerbände. Die Geschichten um Thanatos, Chronos oder Mars erzählten vom Aufstieg verschiedener Menschen zur Inkarnation und nahmen sich dann viel Zeit dafür, das Leben und die besonderen Umstände der jeweiligen Inkarnationen darzustellen. 'Sing ein Lied für Satan' ist eigentlich eine Liebeserklärung an die Musik und erst sehr spät wird Orb, die Hauptfigur dieses Buches, zu Gaea, zu Mutter Natur.

Orb, die Kennern der Vorgeschichte(n) bereits bestens bekannt sein dürfte, befindet sich den größten Teil dieser fabelhaften Erzählung auf einer abenteuerlichen Odyssee, einer Suche nach den Fragmenten des Llano, der ultimativen Musik. Unterstützt und teilweise begleitet wird sie dabei von einem Sammelsurium liebenswerter Geschöpfe - nicht nur Menschen - das faszinierender und irrwitziger nicht sein könnte.

Das Buch widmet sich sehr hingebungsvoll dem Wunder der Musik, wie Melodien Herz und Seele berühren und Menschen zum Weinen und Lachen bringen können. Nur jemand, dessen Seele weit geöffnet ist für die Schönheit, Anmut und Kraft der Musik, ist in der Lage, solche Geschichten zu schreiben. Und Piers Anthony kann es! Mehr als einmal hat man das Gefühl, mitten im Publikum zu sitzen und verzückt zu lauschen, während Orb ihre magische Musik spielt.

Die Handlung des Buches ist damit aber keineswegs erschöpft. Auch Orb muss sich während ihrer Suche mit heftigen Hindernissen auseinandersetzen, die ihr ein beharrlicher Widersacher - Satan, wer sonst? - in den Weg stellt. Das Netz aus Lügen, Intrigen und Komplotten, das die Inkarnation des Bösen in diesem Band spinnt, stellt alles bisher dagewesene problemlos in den Schatten und auch das Finale wird so manche Kinnlade bis zum Fußboden fallen lassen.

Ich gebe zu, dass ich bei der Beurteilung einer Geschichte, die sich so hingebungsvoll dem Thema Musik widmet, nicht hundertprozentig objektiv sein kann. Schließlich bin ich selbst leidenschaftlicher Pianist und Musik-Fan. Aber selbst wenn ich jede Subjektivität aus meiner Beurteilung herausnehmen würde, blieben unterm Strich immer noch satte und wohlverdiente fünf Sterne stehen. Eine wundervolle Geschichte, die lange nachklingt. *****

PS.: Die deutschen Übersetzungen der Reihe reichen (leider) nur bis zum fünften Band. Im Englischen gibt es noch zwei weitere Bände. Wer also der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich diese Bonbons nicht entgehen lassen.


Being a Green Mother (Incarnations of Immortality)
Being a Green Mother (Incarnations of Immortality)
von Piers Anthony
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,81

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervolle Hommage an die Musik, 19. August 2007
Das fünfte Buch von Piers Anthonys Incarnations-Reihe durchbricht zum ersten Mal die Struktur der Vorgängerbände. Die Geschichten um Thanatos, Chronos oder Mars erzählten vom Aufstieg verschiedener Menschen zur Inkarnation und nahmen sich dann viel Zeit dafür, das Leben und die besonderen Umstände der jeweiligen Inkarnationen darzustellen. 'Being a green Mother' ist eigentlich eine Liebeserklärung an die Musik und erst sehr spät wird Orb, die Hauptfigur dieses Buches, zu Gaea, zu Mutter Natur.

Orb, die Kennern der Vorgeschichte(n) bereits bestens bekannt sein dürfte, befindet sich den größten Teil dieser fabelhaften Erzählung auf einer abenteuerlichen Odyssee, einer Suche nach den Fragmenten des Llano, der ultimativen Musik. Unterstützt und teilweise begleitet wird sie dabei von einem Sammelsurium liebenswerter Geschöpfe - nicht nur Menschen - das faszinierender und irrwitziger nicht sein könnte.

Das Buch widmet sich sehr hingebungsvoll dem Wunder der Musik, wie Melodien Herz und Seele berühren und Menschen zum Weinen und Lachen bringen können. Nur jemand, dessen Seele weit geöffnet ist für die Schönheit, Anmut und Kraft der Musik, ist in der Lage, solche Geschichten zu schreiben. Und Piers Anthony kann es! Mehr als einmal hat man das Gefühl, mitten im Publikum zu sitzen und verzückt zu lauschen, während Orb ihre magische Musik spielt.

Die Handlung des Buches ist damit aber keineswegs erschöpft. Auch Orb muss sich während ihrer Suche mit heftigen Hindernissen auseinandersetzen, die ihr ein beharrlicher Widersacher - Satan, wer sonst? - in den Weg stellt. Das Netz aus Lügen, Intrigen und Komplotten, das die Inkarnation des Bösen in diesem Band spinnt, stellt alles bisher dagewesene problemlos in den Schatten und auch das Finale wird so manche Kinnlade bis zum Fußboden fallen lassen.

Ich gebe zu, dass ich bei der Beurteilung einer Geschichte, die sich so hingebungsvoll dem Thema Musik widmet, nicht hundertprozentig objektiv sein kann. Schließlich bin ich selbst leidenschaftlicher Pianist und Musik-Fan. Aber selbst wenn ich jede Subjektivität aus meiner Beurteilung herausnehmen würde, blieben unterm Strich immer noch satte und wohlverdiente fünf Sterne stehen. Eine wundervolle Geschichte, die lange nachklingt. *****


Das Schwert in meiner Hand. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit.
Das Schwert in meiner Hand. Die Inkarnationen der Unsterblichkeit.
von Piers Anthony
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg - ein Aspekt menschlicher Existenz, 15. August 2007
Wie bereits im ersten Band, so wagt sich Piers Anthony im vierten Buch der Incarnations-Reihe erneut an ein etwas heikleres Thema: den Krieg. Wer sollte schon das Bedürfnis oder gar den Wunsch verspüren, einen so unerfreulichen Aspekt des menschlichen Lebens zu personifizieren und auszuüben? Das war eine der ersten Fragen, die mir bei der Lektüre dieses Buches durch den Kopf schoss.

Piers Anthony nähert sich dem Thema aber gewohnt differenziert und objektiv, ohne den Krieg allzu sehr zu verteufeln oder zu glorifizieren. Dabei kann man nicht gerade behaupten, dass er mit erschütternden Details knausert. Viele der beschriebenen Szenen sind nichts für zartbesaitete Gemüter und können richtig an die Nieren gehen. Trotzdem schafft es Anthony, auch die - möglicherweise - positiven und regulierenden Seiten des Krieges aufzuzeigen, beispielsweise um gesellschaftliche Missstände aufzubrechen, die Herrschaft eines Despoten zu beenden oder den ansonsten chancen- und mittellosen Mitgliedern einer Gesellschaft eine Perspektive in Form einer militärischen Karriere zu bieten.

Dem orientalischen Prinzen Mym wird in diesem Buch die fragwürdige Ehre zuteil, den Aspekt des Krieges - Mars - zu personifizieren. Neben seinen Pflichten bei der Beaufsichtigung und Regulierung relevanter Schlachten hat Mym - wie alle Kollegen aus den früheren Bänden - seine Last mit Satan, der ihm die Eingewöhnungsphase so holperig wie möglich gestaltet und auch das Verhältnis zu den anderen Inkarnations-Kollegen erweist sich zunächst als ziemlich unterkühlt...

Mym ist eine der farbigsten und spannendsten Figuren bis zu diesem Zeitpunkt der Serie. Seine königliche Herkunft, seine Fähigkeiten als Kämpfer und Taktiker sowie sein überaus feinfühliges und sensibles Wesen (ja, sowas geht!) eröffnen für die Handlung ganz neue und spannende Möglichkeiten. Und Piers Anthony weiß dies perfekt und fesselnd für seine Geschichte zu nutzen. Schon bevor Mym zur Inkarnation aufsteigt, überschlagen sich die Ereignisse. Und Anthony behält das hohe Tempo bis zum furiosen Finale bei.

In diesem Band tauchen zum ersten mal Minor Incarnations auf, so gehören zu Myms Personal so "erfreuliche" Erscheinungen wie die Hungersnot, die Pestilenz, das Gemetzel und die Eroberung. Und eine weitere, überaus spannende Figur, wird in diesem Band eingeführt: Lilith, Satans Vertraute und Gehilfin. Die dämonische Dame spielt eine nicht unwesentliche Rolle im Rahmen der Handlung und wird auch noch in den nachfolgenden Bänden viel von sich reden machen.

Wie man es auch dreht und wendet, an fünf Sternen führt hier kein Weg vorbei, dafür ist die Mischung einfach zu gut. Liebens- bzw. hassenswerte Figuren von hoher Komplexität, eine rundum gelungene Handlung, die wieder mal an und durch zahlreiche fabelhafte Schauplätze führt, eine ernsthafte und objektive Auseinandersetzung mit dem zentralen Thema Krieg und noch vieles mehr. Nein, auch hier sind in meinen Augen einzig und allein fünf Sterne gerechtfertigt *****. Ich wünsche spannende Unterhaltung bei der Lektüre.


Wielding a Red Sword (Incarnations of Immortality)
Wielding a Red Sword (Incarnations of Immortality)
von Piers Anthony
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,81

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg - ein Aspekt menschlicher Existenz, 15. August 2007
Wie bereits im ersten Band, so wagt sich Piers Anthony im vierten Buch der Incarnations-Reihe erneut an ein etwas heikleres Thema: den Krieg. Wer sollte schon das Bedürfnis oder gar den Wunsch verspüren, einen so unerfreulichen Aspekt des menschlichen Lebens zu personifizieren und auszuüben? Das war eine der ersten Fragen, die mir bei der Lektüre dieses Buches durch den Kopf schoss.

Piers Anthony nähert sich dem Thema aber gewohnt differenziert und objektiv, ohne den Krieg allzu sehr zu verteufeln oder zu glorifizieren. Dabei kann man nicht gerade behaupten, dass er mit erschütternden Details knausert. Viele der beschriebenen Szenen sind nichts für zartbesaitete Gemüter und können richtig an die Nieren gehen. Trotzdem schafft es Anthony, auch die - möglicherweise - positiven und regulierenden Seiten des Krieges aufzuzeigen, beispielsweise um gesellschaftliche Missstände aufzubrechen, die Herrschaft eines Despoten zu beenden oder den ansonsten chancen- und mittellosen Mitgliedern einer Gesellschaft eine Perspektive in Form einer militärischen Karriere zu bieten.

Dem orientalischen Prinzen Mym wird in diesem Buch die fragwürdige Ehre zuteil, den Aspekt des Krieges - Mars - zu personifizieren. Neben seinen Pflichten bei der Beaufsichtigung und Regulierung relevanter Schlachten hat Mym - wie alle Kollegen aus den früheren Bänden - seine Last mit Satan, der ihm die Eingewöhnungsphase so holperig wie möglich gestaltet und auch das Verhältnis zu den anderen Inkarnations-Kollegen erweist sich zunächst als ziemlich unterkühlt...

Mym ist eine der farbigsten und spannendsten Figuren bis zu diesem Zeitpunkt der Serie. Seine königliche Herkunft, seine Fähigkeiten als Kämpfer und Taktiker sowie sein überaus feinfühliges und sensibles Wesen (ja, sowas geht!) eröffnen für die Handlung ganz neue und spannende Möglichkeiten. Und Piers Anthony weiß dies perfekt und fesselnd für seine Geschichte zu nutzen. Schon bevor Mym zur Inkarnation aufsteigt, überschlagen sich die Ereignisse. Und Anthony behält das hohe Tempo bis zum furiosen Finale bei.

In diesem Band tauchen zum ersten mal Minor Incarnations auf, so gehören zu Myms Personal so "erfreuliche" Erscheinungen wie die Hungersnot, die Pestilenz, das Gemetzel und die Eroberung. Und eine weitere, überaus spannende Figur, wird in diesem Band eingeführt: Lilith, Satans Vertraute und Gehilfin. Die dämonische Dame spielt eine nicht unwesentliche Rolle im Rahmen der Handlung und wird auch noch in den nachfolgenden Bänden viel von sich reden machen.

Wie man es auch dreht und wendet, an fünf Sternen führt hier kein Weg vorbei, dafür ist die Mischung einfach zu gut. Liebens- bzw. hassenswerte Figuren von hoher Komplexität, eine rundum gelungene Handlung, die wieder mal an und durch zahlreiche fabelhafte Schauplätze führt, eine ernsthafte und objektive Auseinandersetzung mit dem zentralen Thema Krieg und noch vieles mehr. Nein, auch hier sind in meinen Augen einzig und allein fünf Sterne gerechtfertigt *****. Ich wünsche spannende Unterhaltung bei der Lektüre.


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