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Rezensionen verfasst von
Leo25

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Nobody To Love (Radio Edit)
Nobody To Love (Radio Edit)
Preis: EUR 1,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Potentieller Sommerhit 2014, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nobody To Love (Radio Edit) (MP3-Download)
Seit der Veröffentlichung des zunächst als Free-Download geplanten Titels "Nobody to Love" reitet das englische Dj-Duo "Sigma" auf der Erfolgswelle und konnte damit bereits einen Nummer-1 im UK landen.

Der Grund?

Geschickt wird Kanye's "Bound 2", das vor allem durch sein kontroverses Video mit einer spärlich bekleideten Kim Kardashian für größeres Aufsehen sorgte, in ein explosives Drum'n'Bass-Gewand gesteckt. Das Ergebnis ist ein Ohrwurm allererster Güte, der sein Original um ein Vielfaches an Eingängigkeit übertrifft, vor Energie und guter Laune sprüht und Charlie Wilson's Vocals (Kanye's Raps fehlen!) erst so richtig zur Geltung bringt.
Erkennen das alles auch die deutschen Radiostationen, könnte "Nobody to Love" gut und gerne einer der Hits des Jahres 2014 werden.


Underground Luxury
Underground Luxury
Preis: EUR 19,81

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen B.O.B - Zwischen den Welten, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Underground Luxury (Audio CD)
In kürzester Zeit gelang B.O.B, der mit bürgerlichem Namen Bobby Ray Simmons heißt, wie kaum einem anderen der Aufstieg vom Untergrund an die Chartspitze. „Nothin On You“ und „Airplanes“ waren Welthits, sein Debütalbum „The Adventures Of Bobby Ray“ erklomm in den USA den Chartsthron. Der Nachfolger „Strange Clouds“ war ebenfalls erfolgreich. Einhergehend mit seinem veränderten Image, das sich immer mehr in die Richtung Gangsterrap verschoben hatte, kam es zum Einbruch des Erfolges. Mit einer Platzierung jenseits der Top20 floppte „Underground Luxury“ in den USA gnadenlos.

In seiner Musik befindet sich B.O.B zerrissen zwischen Extremen unterschiedlicher Art:

Streben nach Geld, Reichtum und Prunk vs. Ablehnung des Materialismus
Verherrlichung des Marihuanakonsums vs. Suchtbekämpfung
Clubsongs vs. gefühlvolle Rapmusik

In einer Betrachtung jedes einzelnen Tracks wird das noch deutlicher:

„All I Want“: Verglichen mit den 1. Songs der beiden Vorgängeralben ist "All I Want" ein schwacher Einstieg. Weder besitzt es die Dramatik eines „Bombs Away“ (zu finden auf dem Vorgänger „Strange Clouds“), noch die Lässigkeit, den Flow und die Intelligenz von „Don’t Let Me Fall“ aus Bobbys Debüt. In gemächlichem Tempo wird über das Streben und Verlangen nach Statussymbolen und vor allem Geld gerappt. Das mag zwar alles banal klingen, nichtsdestotrotz handelt sich um einen guten Song. Für viele scheint der Refrain ein Schwachpunkt zu sein, ich finde ihn jedoch gelungen. 3,5/5

„One Day“: Thematisch schließt B.O.B nahezu 1:1 an den Vorgängertrack an. Aus der Perspektive seiner Kindheit schildert er damalige Träume von einer besseren (persönlichen) Zukunft, konzentriert sich hier jedoch nicht mehr uneingeschränkt auf das Materielle. In der musikalischen Gestaltung sticht besonders das Piano hervor, das die zentrale Rolle einnimmt. Der Gesang des Refrains im Zusammenspiel mit den gerappten Strophen lassen diesen Song zu einem ersten Highlight des Albums werden. 4,5/5
„Paper Route“: An diesem Punkt gibt es einen ersten Bruch im Album. Die Musik ist nun auf einmal elektronisch geprägt, während B.O.B seine Lines über politisches Misstrauen, Verschwörungstheorien etc. droppt. In dieser 3,5-minütigen Tempoverschärfung wird Bobby Rays Vielseitigkeit zum ersten Mal angedeutet. 4,5/5

„Ready“: In meinen Augen der Tiefpunkt des Albums und trug als 2. ausgekoppelte Single wohl auch maßgeblich zum kommerziellen Misserfolg bei. Future und B.O.B harmonieren schlecht und das demonstrierte „Dicke-Hose-Gehabe“ steht letzterem nicht gut zu Gesicht. 1,5/5

„Throwback“: Dass die Kombination Chris Brown/B.O.B schon deutlich besser zueinander passt, zeigte sich bereits in der Vergangenheit. Zusammen entstanden das eher ruhige „Arena“, ein Glanzpunkt auf „Strange Clouds“, und die astreine Club-Nummer „Get Down“. „Throwback“ geht mit seinen expliziten Lyrics wieder Richtung HipHop-Club, kann aufgrund seiner schwachen Hook und den gewöhnungsbedürftigen Gesängen im Hintergrund das Niveau aus früheren Zeiten aber nicht halten. 2/5

„Back Me Up“: Ein unauffälliger Titel in der Mitte des Albums. Nicht überaus schlecht, aber wahrlich auch keine Offenbarung. Erneut versucht Bobby einem weis zu machen, dass er der Größte sei. Mit diesem Song, dessen Beat etwas an Wiz Khalifas „On My Level“ erinnert, gelingt das nicht. 2,5/5

„Coastline“: Besserung in Sicht. B.O.B singt(!) beinahe über die gesamte Spieldauer, zeigt sich im Gegensatz zu den meisten anderen Songs überraschend selbstkritisch und wird textlich wieder anspruchsvoller. Zündet der Track vielleicht nicht beim ersten Durchlauf, so entwickelt er sich mit der Zeit zu einem wahren Ohrwurm. 2. Highlight! 5/5

„Wide Open“: Sofort folgt das extreme Gegenprogramm zu „Coastline“. B.O.B frönt einer seiner Lieblingsbeschäftigungen - aufgrund des Titels muss dazu wohl nicht mehr gesagt werden. Ester Deans Stimme ist ungewöhnlich, 2:34 min auch relativ kurz, doch trotz allem funktioniert der Song, der in dieser Form auch von Tyga stammen könnte. 3,5/5

„FlyMuthaF*****“: Und schon folgt der nächste Richtungswechsel. Bobby setzt sich mit der Tatsache auseinander, dass sein Image sich verschlechtert hat und seine Beliebtheit in den letzten Jahren gesunken ist. Der Song ist weniger raplastig, der Chorus für meinen Geschmack etwas zu repetitiv, dafür aber die Gitarrensounds sehr schön eingesetzt. 4/

„HeadBand“: 1. Singleauskopplung, über 1 Million verkaufte Einheiten und das zu Recht. Unverkennbar eine „DJ-Mustard“-Produktion (Tyga - Rack City; T-Pain – Up Down). Die sich ständig wiederholende Melodie ist simpel, aber ungeheuer einprägsam. 2Chainz macht seine Sache gut, B.O.B ebenso. Mag der Inhalt noch so stupide sein: beste Clubsingle des Albums und hätte auch noch höhere Chartplatzierungen verdient gehabt. 4,5/5

„John Doe“: Wäre dieser in gleicher Weise unter den Namen Eminem & Rihanna veröffentlicht worden, hätte das sicherlich weltweite Top-Platzierungen und Auszeichnungen zur Folge gehabt. Priscillas unglaubliche stimmliche Leistung und B.O.Bs gefühlvolle Raps über Exzess und Sucht schaffen das nächste große Highlight. Ein Titel, der sogar „Airplanes“ übertrifft. Eindeutige 5/5

„Cranberry Moonwalk“: Apropos Sucht – mit „Cranberry Moonwalk“ wird es psychedelischer, was alleine die irritierende Melodie deutlich macht. Zusammen mit Mike Freshs Gesang wird daraus eine Nummer, die mich persönlich etwas unentschlossen zurücklässt. Mittelmäßig. 3/5

„Nobody Told Me“: Der Endspurt beginnt – und wie! B.O.B in Bestform. Erstklassiger Gesang, eine eingängige Melodie und lässige Raps (Abwendung vom Materialismus) schaffen einen Song, wie ihn eigentlich nur Bobby Ray präsentiert. Möglicherweise DAS Karrierehighlight. Hier hilft nur eines: Selbst anhören! 5/5

„Forever“: Gemeinsam mit seinem Stammfeature Playboy Tre entsteht ein Song, der wieder raplastiger ist, aber nicht in Erinnerung bleibt. Purer Durchschnitt! 3/5

„We Still In This B****“: Juicy J und T.I sind Bobbys Partner im abschließenden Track, der auch Bestandteil des vorangegangenen Mixtapes „F***’em We Ball“ war. Eine typische Clubnummer, die Spaß macht und einen würdigen Schlusspunkt setzt. 4/5

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Aufgerundet ergeben sich im Durchschnitt somit 4 Punkte.

An Vielseitigkeit ist B.O.B kaum zu übertreffen und spielt dabei in jeder Kategorie in der oberen Liga mit. Ob man ihm seine unklare Position als Schwäche auslegt, muss jeder für sich selbst entscheiden. So ist es schade, dass in meinen Augen die schlechte Vermarktung der Hauptgrund für seine absteigende Popularität ist.
Obgleich zwar minimal schwächer als die Vorgängeralben besitzt „Underground Luxury“ genügend Ausnahmesongs, die einen Kauf rechtfertigen!


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