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Rezensionen verfasst von
Witchchild

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Blood and Chocolate: Roman (Heyne fliegt)
Blood and Chocolate: Roman (Heyne fliegt)
von Annette Curtis Klause
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Ein ganz anderer "Jugend"roman, 5. Juli 2014
Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen, denn Vivien ist sexuell erfahren, und das ganze Buch ist von teils unterschwelliger, teils offener Erotik und Sexualität bestimmt. Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne.

Kurz und gut: Es handelt sich nicht um eine typische Fantasy Romance für Jugendliche.

Die Autorin legt viel Wert auf die Darstellung der rudelinternen Machtkämpfe, so dass ich als Leserin einen guten Eindruck von dem Rudel und seinen Mitgliedern bekommen habe.

Vivien ist eine Schönheit, sie weiß, dass sie schön ist, und sie bildet sich eine Menge darauf ein. Sympathisch ist etwas anderes. Doch dadurch wirkt ihre zeitweilig immer wieder zu Tage tretende Verletzlichkeit umso eindringlicher.

Der "süße, unschuldige" in diesem Roman ist Aiden, der Mensch. Vivien ist es nicht, und damit stellt dieses Buch das gängige Jugendromanzenmuster auf den Kopf.

Die Sprache ist einfach, aber sinnlich und setzt einem Bilder in den Kopf. Teils wunderschöne, teils schreckliche Bilder.

Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt.

Die Werwölfe hier sind unglaublich "authentisch", sofern man das von einem Fantasyroman sagen kann. Sie sind echt, wild, in ein kompliziertes Ranggefüge eingebunden und definieren sich über die Jagd und den Sex, beides nicht unbedingt getrennt voneinander.

Das Ende ist wundervoll, weil es eben nicht das erwartete Happy End ist - aber dennoch seltsam tröstlich und hoffnungsvoll.

Der Roman ist eine Geschichte über Sehnsucht nach Anerkennung, wenn man "anders" ist, und über das bittere Erwachen, das auf die Erfüllung dieses Traumes folgen kann.

Fazit: Eine bittersüße, sinnansprechende Geschichte, die ich jedoch frühestens ab 15 empfehlen würde.


Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz
Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz
von Andrea Conrad
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Bewegender Roman, 13. Mai 2014
Ich habe diesen Roman als kostenloses Exemplar von der Autorin erhalten, herzlichen Dank dafür!

Andrea Conrad schildert auf bewegende Weise die Liebe zwischen zwei Männern, die aufgrund der historischen Situation, vor deren Hintergrund dieses gründlich recherchierte Buch spielt, wirklich gefährlich ist.

Die Figuren sind in die Tiefe gehend gezeichnet, aber auch die Nebencharaktere wie Silke oder die Mutter sind überaus lebensvoll.

Sprachlich holpert das Buch an manchen Stellen, dies tritt jedoch so selten auf, dass ich dennoch die volle Sternenzahl verteile.

Trotz des ernsten Themas ist der Roman nicht ohne Humor; hinzu kommen sehr schöne und detailreiche Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen, die mich so richtig tief in die Atmosphäre und in die Geschichte haben einauchen lassen.

Durch die Nähe zu den Protagonisten habe ich eine wahre Achterbahn der Gefühle erlebt während des Lesens und dies sehr genossen.

Mehr als einmal hat mir der Roman Gänsehaut bereitet, manchmal, weil mir vor Grauen ob dessen, wie man Juden entgegentrat, eiskalt geworden ist, manchmal vor Rührung und Freude für die Figuren.

Richard und Heinrich haben mich tief innerlich aufgewühlt, ihre Liebe zueinander hat mich mitlachen und mitleiden lassen

Die Figuren sind einfach "echt", haben Schwächen und Ecken und Kanten.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung von mir!

Eines will ich aber noch anmerken:

Empfohlenes Lesealter ist ab 12 Jahren, und der Roman läuft unter dem Label "Junge Liebe". Doch aufgrund der Thematik halte ich 12 Jahre für zu jung angesetzt. Ich würde das Buch ab frühestens 14, besser noch 16 Jahre empfehlen, da LeserInnen ab 12 zu jung sein könnten, um die volle Tragweite mancher Sätze zu erfassen und zu verarbeiten.

Das Buch beinhaltet Stellen, die man nicht einfach "herunterlesen" kann, sondern über die nachgedacht werden muss.

Dadurch gewinnt der Roman an Anspruch. Er ist eine hochemotionale Liebes- und Lebensgeschichte, nur eines nicht: Seicht.

Wer ihn liest, muss nachdenken wollen.
Zur Berieselung taugt das Buch nicht.


Minus 0.22: Monster In Uns
Minus 0.22: Monster In Uns
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ohne Fehler, aber herrlich böse, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Minus 0.22: Monster In Uns (Kindle Edition)
Ich habe diesen Roman als kostenloses Rezensions-Exemplar vom Autor erhalten, herzlichen Dank, Robin Theis!

Meine Version ist nicht frei von Rechtschreibfehlern, und die Sprache holpert an manchen Stellen, das heißt, dass unpassende Wörter gesetzt sind.

Beides mindert den Lesegenuss etwas und sorgt für einen Punktabzug.

Die Geschichte selbst ist von zutiefst bösem Humor durchdrungen, Blut fließt reichlich, und der PInguin Willi ist richtig, richtig cool.

Man muss bösen Humor und Blutfluss mögen, um Gefallen an diesem Roman zu finden. Mich hat er begeistert, denn er ist mehr als simples Splattern.

Immer wieder ist die Action von ruhigen Stellen durchbrochen, in denen Robin Theis seine Figuren über ihre Natur und ihre Rolle darin nachdenken lässt. Diese fast schon philosophischen Einschübe haben mir Einiges zum Nachdenken beschert, und der Autor wirft interessante Fragen darüber auf, was einen zum Monster macht und wie man mit dem Monster im Inneren umgehen kann - deshalb auch der Titel.

Die Charaktere sind alle klar gezeichnet, manche etwas überzogen, um den Slapstick mancher Situationen zu untermalen.

"Minus O,22" spielt irgendwann in der Zukunft, ein genauer Rahmen ist nicht ersichtlich, aber das stört auch nicht.

Wili schart eine ganze Reihe schräger Mitstreiter um sich, die sich für das Recht in Blutwäldchen, dem Handlungsort, einsetzen, und jeder von ihnen macht im Laufe des Buches eine nachvollziehbare Entwicklung durch.

Fazit:
Ein bitterböser Roman, der Spaß, aber auch nachdenklich macht, Splatter mit Anspruch sozusagen. Für Freunde schwarzen Humors sicherlich ein Genuß, aber durch die sehr speziellen Figuren wahrscheinlich nicht Jedermanns' Sache.


Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte
Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte
von James Bowen
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr berührend, 14. Februar 2014
"Bob, der Streuner" ist die Geschichte eines Katers und seines auf der Straße lebenden Menschen, die einfache Sprache und die darin mitschwingende Warmherzigkeit und Ehrlichkeit haben mich tief berührt.

Schonungslos schildert James Bowen sein Leben und steht zu seinen Fehlern. Sein Buch vermittelt Hoffnung und Wissen über Katzen. Sehr schön finde ich, dass tatsächlich Bob im Vordergrund dieser Autobiographie steht.

Einen Stern ziehe ich trotz aller Begeisterung für dieses Buch ab, weil es sprachlich nicht ganz sauber ist: Gerade in den letzten Kapiteln wechselt der Tempus willkürlich von einem Satz zum nächsten oder sogar mitten im Satz. Da hätte das Lektorat nachbessern müssen.

Ansonsten aber: Klare Leseempfehlung für alle Katzenfans, die warmherzige Erzählungen lieben.


Die Mumie kehrt zurück
Die Mumie kehrt zurück
von Max A. Collins
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Besser als der Vorgänger, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie kehrt zurück (Taschenbuch)
Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, musste der zweite auch "dran glauben"

In Sachen Situationskomik und Humor übertrifft dieses Buch seinen Vorgänger, es reiht sich eine Actionszene an die andere. Dadurch hat dieser Romna höchsten Unterhaltungswert.

Kleine Anmerkung am Rande: Das "Ägyptisch", was hier gesprochen wird, ist eine Phantasiesprache.

Die Charaktere werden gleich zu Beginn ins Mythische überhöht, weshalb der Ton des Romans von vornherein ein ganz anderer ist als noch beim Vorgänger, der eine gewisse historische Grundlage zu haben vorgab.

Dieses Buch ist komplett ins Phantastische entrückt und Fun pur. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Mir hat das erneute Lesen viel Spaß gemacht, zumal Collins seine Stärke, die Umgebungsbeschreibung, hier deutlich mehr ausspielt als im ersten Buch.

Fazit: Unsinn, der unglaublich viel Spaß macht. Sehr unterhaltsam!


In den Händen der Feinde Die Auserwählte II
In den Händen der Feinde Die Auserwählte II
von Jacqueline Carey
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Auch der zweite Band überzeugt, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "In den Händen der Feinde" liegt der zweite Teil des ersten Bandes der "Kushiel"-Trilogie vor.

Sein Tonfall ist so ganz anders als der des ersten Teils, mit hartem Realismus wird Phedres' Leben bei den Skaldi und ihre Flucht geschildert. Tief taucht der Leser in die ihr so fremde Kultur ein, und die Parallelen zu den Wikingern sind nun absolut unverkennbar und die Kommentare zu der wikingschen..pardon skaldischen Kultur sind ebenso treffend wie ironisch, wobei es gerade diese geschichtsbewusste, feine Ironie ist, die diesen Teil des Romans absolut lesenswert macht.

Die Flucht selbst ist so realistisch beschrieben, dass ich nie das Gefühl hatte, einen Roman zu lesen, sondern vielmehr mitten im Geschehen zu sein.

Jacqueline Carey schont ihre Protagonisten nicht und damit überzeugt sie.

Ihre Sprache ist nach wie vor ausgesprochen schön, der kulturelle Hintergrund feinsinnig gewoben.

"In den Händen der Feinde" ist düster und hart, zwischenzeitlich melancholisch und deshalb wunderbar der skaldischen Kultur angepasst - ein Vergnügen.

Tatsächlich gelingt es der Autorin, ihre Sprache und die Atmosphäre perfekt auf die jeweilige gerade im Vordergrund stehende Kultur abzustimmen, und daraus bezieht die "Kushiel"-Saga einen großen Teil ihres Reizes, denn deshalb ist sie sehr vielfältig.

Obwohl die Erzählung gradlinig verläuft, ist sie doch inhaltlich komplex.

In diesem zweiten Band erzeugt die Autorin mit Humor vermischt eine hohe Spannung, die sich jedoch aus ganz anderen Quellen speist als im ersten Teil.

Ein wunderbarer zweiter Teil, der - zusammen mit dem ersten - einen wunderbaren, wunderbar gehaltvollen Appetitanreger für die gesamte Trilogie darstellt.


Die Geheimnisse des Nachtpalais. Die Auserwählte 01.
Die Geheimnisse des Nachtpalais. Die Auserwählte 01.
von Jacqueline Carey
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Grandios!, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist das erste Drittel des ersten Bandes der "Kushiel"-Trilogie. Daher eignet sich "Die Geheimnisse des Nachtpalais" gut um auszutesten, ob die Trilogie im Ganzen etwas für einen ist oder nicht.

Mich hat "Die Geheimnisse des Nachtpalais" schwer beeindruckt durch seine elegant-pikante Sprache, die üppige Sinnlichkeit und die ausgefeilte Mythologie. Mal ganz zu schweigen von den faszinierenden Charakteren.

Sexuell geht es unverblümt zur Sache, jedoch auf eine prickelnd erotische, subtile Art, die mich sehr angesprochen hat.

Jacqueline Carey erweist sich als begnadete Worldbuilderin. Ihr Terre D'Ange liegt inmitten eines fiktiven Europa, dessen höchst komplexer geschichtlicher Hintergrund eine wahre Fundgrube für die Historien-Fans unter den Lesern darstellt.

Die Dialoge sind intelligent und bestechend klug, als Leser muss man mitdenken.

Dies ist nach meinem Empfinden wirklich außergewöhnliche Fantasy, die begeistert und sich einprägt.

Dem Roman ist ein Personenregister vorangestelt, das sich als sehr hilfreich erweist, um sich in der Figurenvielfalt zurechtzufinden. Auch gibt es eine Karte, die die geographische Orientierung erleichtert und zugleich offen bekennt, aus welchen vergangenen Kulturen die Autorin ihre Ideen geschöpft und in etwas ganz und gar Eigenständiges verwandelt hat.

Fazit:
Ein wunderbarer Roman, den ich mittlerweile mehrfach gelesen habe und wieder lesen werde.


Der verborgene Garten
Der verborgene Garten
von Kate Morton
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Geheimnisvoll und betörend, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten (Taschenbuch)
Dieser Roman von Kate Morton ist auf drei glänzend miteinander verwobenen Zeitebenen erzählt. Die Sprache der Autorin ist angenehm flüssig, ja geschmeidig, und voller Schönheit, einerseits der Vergangenheit angeglichen, aber nicht verstaubt. Besonders zauberhaft wirkt die Sprache in den eingeflochtenen Märchen, denen eine grundlegende Bedeutung für die Geschichte zukommt ud die den Erzählfluss noch zusätzlich auflockern.

Die drei im Zentrum stehenden Frauenfiguren sind ebenso stark wie sympathisch angelegt, der historische Hintergrund ist gut recherchiert und wird mit großer Liebe zum Detail vermittelt.

Ich konnte völlig in diese Geschichte eintauchen, ja, bin träumend darin versunken.

Die langsame Annäherung an das Familiengeheimnis wird behutsam aufgebaut und enthüllt sich im Zeitenwechsel so nach und nach, was mir sehr gut gefallen hat.

Faszinierend finde ich den Kontrast zwischen der ärmsten wie der privilegierten Gesellschaftsschicht, der hier sehr ansschaulich herausgearbeitet wird.

Fazit.
Ein rundherum gelungener, betörend schöner Roman, der zum Träumen einlädt und den ich sicher noch einmal lesen werde.


Die Drachen: Roman
Die Drachen: Roman
von Julia Conrad
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Ein farbenprächtiger und komplexer Roman, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Drachen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert: "Die Drachen" ist keine "Völker"fantasy! Wer das akzeptiert, und sich Zeit und Konzentration zum Lesen nimmt, wird mit einem sprachschönen, farbenprächtigen und inhaltlich komplexen Roman belohnt, dessen Welt sich dem Leser erst nach vielen Seiten erschließt. Geduld ist also gefragt. Aber wenn man die aufbringt, entfaltet sich ein höchst kreativer Fantasy-Roman, der durch und durch originell ist (man denke nur an Kadaverdrachen, den Mesri und die Tronten) und in dem Julia Conrad eine wirklich ganz eigene Welt entwirft, die durchaus auch philosophisch ist und zum Nachdenken anregt.

Die zugrundeliegende Welt ist vielfältig und komplex, außerdem gut durchdacht (die Drachen Phuram und Datura als Sonnen- und Mondgottheiten, denen eigene Völker mit speziellen Ritualen zugeordnet sind, faszinieren mich sehr).

Sundari wie Mondscheiner und Schecken - diese sind nach meinem Verständnis die einzig echten "Menschen" in der Geschichte - wirken auf mich sehr wirklich.

Julia Conrad hat eine Geschichte geschrieben, die gleichermaßen düster und brutal wie farbenfroh ist, und dass man nie vorhersehen kann, wer überlebt und wer nicht, verleiht dem Roman Spannung.

Bis man auf "durchgängig vorhandene" Figuren trifft, dauert es eine Weile, aber dann konnte ich mich sehr gut in diese hineinversetzen, sie sind klar und vielschichtig gezeichnet. Ihre Gefühlswelt wird zwar nur in wenien Worten aufgeblättert, doch diese reichen aus, mit den Charakteren zu fühlen.

"Die Drachen" ist nach meinem Empfinden anspruchsvolle Fantasy, an die man jedoch nicht mit der Erwartung herangehen darf, "Völker"fantasy im Stil der "Elfen" und "Zwerge" vor sich zu haben.

Mich überzeugt und begeistert der Roman.


Die Mumie
Die Mumie
von Max A. Collins
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber ohne Tiefgang, 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mumie (Taschenbuch)
Gerade lese ich diesen Roman nach über zehn Jahren wieder.

Er unterhält mich gut, die Story jedoch ist flach und vorhersehbar. Allerdings bringt Max Allan Collins den Humor und die Stimmung der Filmvorlage gut herüber.

Der Autor hat eine Hand für Landschaftsbeschreibungen, was besonders in den ersten Kapiteln auffällt, später leider in den Hintergrund tritt.

Die "wissenschaftlichen Fakten" der Geschichte sind Unsinn, und bei der Tatsache, dass die Archäologen als reine Schatzsucher dargestellt werden, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Das alledings ist der Filmvorlage geschuldet.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe die Filme und lese auch den dazugehörigen Roman immer wieder gern - aber nur mit ausgeschaltetem Hirn.

Die Figuren haben leider wenig Tiefe, ihr Äußeres beschreibt Collins treffend.

Das Buch ist "erotischer" angehaucht als der Film es ist.

Mein Fazit:
Allemal gute Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag - der Roman ist schnell gelesen - Fast Food halt. Aber ab und an genieße ich das ganz gern.


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