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Management-Journal (München)

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Engagement Index: Die neuesten Daten und Erkenntnisse aus 13 Jahren Gallup-Studie
Engagement Index: Die neuesten Daten und Erkenntnisse aus 13 Jahren Gallup-Studie
von Marco Nink
  Taschenbuch
Preis: EUR 30,00

5.0 von 5 Sternen Griesgrämig zur Arbeit, happy in den Feierabend?, 14. Mai 2014
Die Wirtschaft brummt, Deutschland ist produktiv wie nie und gehört nach wie vor zu den wirtschaftlichen Lokomotiven der Welt. Und das, obwohl hierzulande der Großteil aller Arbeitnehmer nur widerwillig zur Arbeit geht. Das jedenfalls ist die Schlussfolgerung aus dem jetzt als Buch vorliegenden Gallup Engagement Index.

Hohe emotionale Bindung an den Arbeitgeber in den USA, niedrige Bindung in den Niederlanden

Es ist bitter. Nur 15% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland haben eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber. Im Klartext: 85% aller Beschäftigten haben mit ihrem Brötchengeber nichts am Hut. Alarmierende Zahlen auch aus so unterschiedlichen Ländern wie Holland (9% mit hoher emotionaler Bindung), Iran, (7%), Irak (6%) oder China (6%). Ganz anders sieht es einmal mehr in den USA aus. 30% der Beschäftigten in den USA haben eine hohe emotionale Bindung an den Arbeitgeber. Übertroffen nur von Costa-Rica mit 33%. Über die Gründe macht das Buch keine Angaben, es bleibt leider nur die Spekulation.

Zufrieden mit dem Leben, unzufrieden mit der Arbeit

Eine seltsame Korrelation ergibt sich, wenn man die Lebenszufriedenheit betrachtet. Fragt man die Beschäftigten nach der Zufriedenheit mit dem Leben allgemein, zeigen sich die Deutschen auf einer Skala von 1 - 10 mit 6,9 Punkten im internationalen Vergleich überdurchschnittlich zufrieden. Nur 7% der deutschen Arbeitnehmer stufen sich als "unzufrieden" ein. Das lässt den Schluss zu, dass der Feierabend die am Arbeitsplatz erlebten Frustrationen mehr als wettmacht. Oder den, dass die abhängig Beschäftigten in Deutschland keinen Wert darauf legen, den Arbeitgeber besonders toll finden zu müssen - und stattdessen einfach ihre Arbeit tun.

Ist emotionale Bindung überhaupt notwendig?

Spannend wäre, die Frage nach der emotionalen Bindung an den Arbeitgeber zu erweitern um die Frage nach der emotionalen Bindung an den Arbeitsplatz - also Kollegen, Vorgesetzte und Mitarbeiter mit einzubeziehen. Oder auch die Frage nach der emotionalen Bindung an die Tätigkeit - gibt es vielleicht immer noch so etwas Altmodisches wie "Werkstolz"? In diesem Zusammenhang wäre es auch sinnvoll und wichtig, zu untersuchen, ob und wieweit die "emotionale Bindung" an den Arbeitgeber tatsächlich, wie behauptet, im Zusammenhang steht mit dem Engagement und der Motivation bei der Arbeit. Es ist zu wünschen, dass diese Zusammenhänge im nächsten Engagement-Report beleuchtet und schlüssiger erklärt werden.

Stark im Detail

Stärker ist das Buch, wenn Ergebnisse von Teilstudien präsentiert werden, zum Beispiel aus dem Brand Ambassador Index: 44% der in dieser Studie Befragten gaben an, nicht zu wissen, wofür ihr Unternehmen steht. Und nur 4% der Mitarbeiter mit Geschäftsleitungsfunktion hatten regelmäßigen Kundenkontakt! Solche Befunde liefern Führungskräften und Managern wertvolle Hinweise, diese Ecken in ihren Unternehmen gründlich auszuleuchten. Ebenfalls interessant ist die Studie, wenn sie es erlaubt, Trends in Zahlen festzumachen und zu zeigen, wo künftig Schwerpunkte gesetzt werden müssen.

Management-Journal - Fazit: Viele Interessante Umfrage-Ergebnisse, die jedoch oft mehr Fragen aufwerfen, als beantworten. Besonders weil der Gallup Engagement-Index oft herangezogen wird, um Führungsschwächen und Managementfehler zu brandmarken, ist es dringend notwendig, das Befragungsdesign offenzulegen und offensichtliche Widersprüche zu thematisieren. Das passiert in diesem Buch nur stellenweise. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Report diese Schwachstellen beseitigt.

Wolfgang Hanfstein, Management-Journal


Gegen den Schwarm: Aus eigener Kraft erfolgreich werden
Gegen den Schwarm: Aus eigener Kraft erfolgreich werden
von Matthias Kolbusa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Make it your own way, 26. April 2014
Sie kennen die Tierfilmeraufnahmen von galoppierenden Büffelherden in Afrika oder von Sardinen, die im Meer eine scheinbar perfekte Formation bilden, um die Fressfeinde zu irritieren. Vermutlich aber haben Sie nie darüber nachgedacht, dass Sie selbst nur Mitläufer einer recht ähnlichen Herde sind, oder? Sollten Sie aber, rät Matthias Kolbusa in seinem Buch "Gegen den Schwarm". Wer sich aus den Zwängen des Gemeinschaftsdrucks und der "allgemeinen Schwarm-Erwartungen" befreit ("Unternehmensschwarm", "Beziehungsschwarm", "Gesellschaftsschwarm"), so der Autor, muss zwar zunächst ein paar Steine aus dem Weg räumen, lebt dann aber zufriedener. Erfolgreicher im Job, glücklicher in der Liebe. Und er schließt die rhetorische Frage an: "Lohnt sich das brave, oft feige und gleichzeitig dumme Einordnen in einen Unternehmensschwarm, selbst wenn uns Vieles an diesem zuwider ist und wir es im Nachhinein bereuen?"

Mach dein Ding!

Kolbusa macht Ihnen Mut, "Andersdenker, Nonkonformist oder (inoffizieller) Schwarmlenker" zu werden, "der seine ganze Kraft darauf verwendet, eigene Ziel zu verwirklichen, mit oder gegen den eigenen Schwarm." Und bitte keine Angst vor dem Verlust an liebgewonnen Gewohnheiten. Weder dem öden Job noch der längst erloschenen Liebe werden Sie später nachtrauern, wenn Sie die Reißleine ziehen. Der Ausbruch aus dem "Erfahrungsgefängnis" ist eine psychische Befreiung. Starten Sie Ihren Weg, selbst wenn das Ziel nebulös oder in weiter Ferne liegt. "Wir müssen uns selbst und unserem Umfeld den Glauben vermitteln, dass unser Ziel nicht nur attraktiv, sondern auch machbar ist. Keine Bank gibt Ihnen einen Kredit, wenn Sie selbst an Ihrem Erfolg zweifeln."

Management-Journal - Fazit: Kolbusa ermuntert Sie in "Gegen den Schwarm" radikal Ihren eigenen Weg zu gehen - gegen innere und äußere Widerstände - um beruflich und privat das zu realisieren, was Ihnen schon lange auf der Seele brennt.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal


Leadership leben: Charakter und Charisma entscheiden
Leadership leben: Charakter und Charisma entscheiden
von Peter Baumgartner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum wir weniger Manager und mehr Leadertypen brauchen, 26. April 2014
Das neue Buch von Peter Baumgartner "Leadership Leben" ist die konsequente und sehr empfehlenswerte Fortführung von "Manager müssen Mut machen". Erneut nimmt Baumgartner die herausragende Führungsleistung von Sir Ernest Shackleton während der Nimrod-Expedition (1907-1909) in die Antarktis zum Anlass, um ein gemeinsames Verständnis von "Leadership" herauszuarbeiten. Leadership, das ist für Baumgartner klar, ist mehr als "Führungstechnik". Weit eher geht es um eine Einstellung zu sich, zur Welt und zu den Mitmenschen.

An Vorschriften ist noch keiner gewachsen

Shackleton definierte als Expeditionsleiter seinerzeit den Idealtypus bestmöglicher Führungsarbeit und lieferte damit ein Muster, das sich auch heute noch auf moderne Unternehmen umsetzen lässt. Weil Shackleton selbst in Krisenzeiten nicht auf Hierarchien pochte, sondern seine Leute unterstützte und förderte. Er konnte sie "anregen und sie inspirieren, sich freiwillig und begeistert für gemeinsame Ziele einzusetzen". Das ist der Spirit von "Leadership Leben: Menschen groß machen", erklärt Baumgartner.

Leader sind der Hauptgewinn ¿ für die Mitarbeiter und das Unternehmen

Im Kern zeigt das Buch, welche fachlichen und vor allem persönlichen Voraussetzungen ("Charakter und Charisma") effiziente Führungsarbeit ermöglichen. Und warum Management ("methodische und fachliche Kompetenz") nur den Vorbau für Leadership ("soziale und ethische Kompetenz") bildet. Manager setzen auf Kontrolle und Systeme. Leader, so Baumgartner, bauen auf Innovationskraft und die Kreativität der Menschen.

Leadership setzt auf die Energie und Kreativität der Mitarbeiter

Wird dieses Leitmotiv konsequent umgesetzt, strahlt sie auf das Team ab, das den Vorschuss an Vertrauen mehrfach zurückzahlt. Mit Motivation, Leistungsfreude und Spaß an der Arbeit. Zudem profitiert das ganze Unternehmen von einer Führungscrew, die den Leadership-Gedanken verinnerlicht hat: "Mit Leadership verschaffen Sie sich klare Wettbewerbsvorteile erster Ordnung wie Qualitätsvorsprung und eine starke Marke." Und beiläufig halten Sie die besten Leute im Unternehmen, die nicht mal dann die Stelle wechseln würden, wenn die Konkurrenz mit einem höheren Gehalt lockt.

Management-Journal-Fazit: Baumgartner lässt in seinem neuen Ratgeber "Leadership Leben" keinen Zweifel daran, dass empathische und weitsichtige Führungskräfte genau die Vorgesetzten sind, die sich ihre Mitarbeiter wünschen. Absolut empfehlenswert!

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal


Das Scrum-Prinzip: Agile Organisationen aufbauen und gestalten
Das Scrum-Prinzip: Agile Organisationen aufbauen und gestalten
von Boris Gloger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Machen Sie Ihr Unternehmen agil, 19. April 2014
"Scrum" ist ursprünglich ein Prinzip aus der Software-Entwicklung, längst aber zum universellen Leitmotiv junger, fortschrittlicher Unternehmen auf der ganzen Welt geworden. Dahinter verbirgt sich die Idee, komplexe unternehmerische Probleme nicht über die althergebrachten Prozesse und konventionellen Muster zu lösen, sondern über die selbstorganisatorischen Kräfte aller Beteiligten. Scrum ("das bewusste Gestalten der Zukunft") baut auf die Kreativität des Teams (und deren "Feedbackschleifen") und die Fokussierung auf das Ergebnis ("Kundenbedürfnis"). Nicht das Unternehmen steht im Mittelpunkt, sondern das gemeinsam definierte Ziel - unabhängig von Hierarchien und früheren Erfahrungen.

Scrum als Fundament agiler Organisationen

In ihrem Buch "Das Scrum-Prinzip" zeigen Boris Gloger und Jürgen Margetich, dass "Scrum" als Fundament "agiler Organisationen" dient, die den Mut aufbringen, auf allen Entscheidungsebenen vom Mainstream abzuweichen, um schneller zu werden ("Verbesserte Time-to-Market", "Stärkung der Liefer- und Leistungsfähigkeit"), besser zu kommunizieren ("Echtes Teamwork") und das Unternehmen schlussendlich in eine vorteilhaftere Wettbewerbsposition zu führen ("Business is the winner"). Die Autoren liefern Ihnen eine Blaupause dafür, sofern Sie die "Bereitschaft aufbringen, eine flexible Struktur zu schaffen. Zu allererst ist dafür die Flexibilität im Denken nötig".

Agile Organisationen

Fünf Entwicklungsstadien zeichnen agile Organisationen bei der Produktentwicklung aus. Eine gemeinsame "Vision", aus der eine "Roadmap" erstellt wird, das "Release" und die nachfolgenden "Sprints/Iterationen" (Prototyping) und schlussendlich die Integration der neuen Prozesse in die "eigene Arbeit." Die Auswirkungen von Scrum sind dann in zweierlei Hinsicht zu spüren: Innerhalb des Teams, das nun alle verfügbaren Kanäle nutzen kann, um kreative Kräfte freizusetzen und beim Kunden, der bessere und schnellere Ergebnisse honoriert.

Management-Journal - Fazit: Agilität verspricht allen Unternehmen mit direkter Kundenbeziehung einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Stärkere Kundenbindung und überdurchschnittlich gute Ergebnisse dürfen Organisationen erwarten, die bisherige Hierarchien, Prozesse und Arbeitsweisen durch Scrum-Methoden erneuern.

Wolfgang Hanfstein, Management-Journal


Warming-up in Seminar und Training: 45 Übungen und Projekte zur Unterstützung von Lernprozessen (Beltz Weiterbildung)
Warming-up in Seminar und Training: 45 Übungen und Projekte zur Unterstützung von Lernprozessen (Beltz Weiterbildung)
von Stefan König
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

5.0 von 5 Sternen Locker machen vor dem Meeting, 11. April 2014
Müdigkeit, Desinteresse, Ängste und Misstrauen unter den Teilnehmern - das sind die Killerfaktoren für Seminare und Workshops. Denn die Beteiligten halten sich dann mit Wortmeldungen konsequent zurück, der Seminarleiter wird zum Alleinunterhalter. Soweit muss es natürlich nicht kommen. Mit Hilfe von Lockerungsübungen können die Moderatoren die Teilnehmer "zurückholen", für positive Stimmungen sorgen, die Aufmerksamkeit neu justieren und sogar Berührungsängste abbauen. Im wörtlichen Sinne.

45 Übungen für den Seminaralltag

Stefan König stellt in seinem Buch "Warming-up in Seminar und Training" 45 Lockerungsübungen vor, die Sie je nach Gruppengröße und Ausrichtung der Veranstaltung sehr einfach durchführen. Gut: Zu jeder Übung gibt es eine kleine Gebrauchsanweisung, die die Fragen zur Teilnehmerzahl, zur Dauer, Location, Ausführungen und Variationsmöglichkeiten erläutert. Die Bandbreite reicht dabei von 5-Minuten-Übungen zur Überbrückung der Mittagsmüdigkeit bis zu "Türöffner"-Spielen, bei denen die Teilnehmer vor allem Vertrauen bilden sollen.
Das Buch erscheint nunmehr in der zweiten Auflage. Neu hinzugekommen sind weitere Warm-Ups aus dem beruflichen Alltag von Therapeuten, Schauspielern, Trainern und Lehrern.

Management-Journal - Fazit:

"Warming-up in Seminar und Training" ist ein ausführliches Hand- und Praxisbuch für Trainer, Moderatoren und Seminarleiter. Ungemein nützlich dank der komprimierten, gut gegliederten Darstellung der Übungen.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal


Erfolg hat, wer Regeln bricht: Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt. Ein Ausnahmeunternehmer packt aus
Erfolg hat, wer Regeln bricht: Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt. Ein Ausnahmeunternehmer packt aus
von Mike Fischer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit guten Ideen und Leidenschaft zum Top-Unternehmer, 10. April 2014
Wie ist das Gefühl, wenn der Chef über ein paar Monate hinweg ausfällt und dann feststellen muss, dass er gar nicht gebraucht wurde? "Großartig", sagt der Unternehmer Mike Fischer. Der "Top-5-Arbeitgeber im Mittelstand" ist Fahrschulbetreiber, hat einen LKW-Fahrerverleih und nebenbei "den größten Pizza-Service Deutschlands" aufgebaut. Fischer war damals vor allem stolz auf sein Top-Team, das ihn während eines Krankenhausaufenthalts keineswegs vergessen, wohl aber erstklassig ersetzt hat. Davon handelt sein Buch "Erfolg hat, wer Regeln bricht". Aber natürlich auch von dem bedingungslosen Einsatz für seine Ziele, seine Mitarbeiter und von dem Mut, mit unverbrauchten Methoden sich bis an die Spitze zu kämpfen.

So klappt die Chef-Mitarbeiter-Kommunikation

Fischer ist ein Optimist, ein Fighter, der Leidenschaft bei sich und anderen entfachen kann. Sein Credo: "Nur wenn Sie das Feuer am Brennen halten, können Sie das Feuer bei anderen entdecken." Er fordert viel und gibt noch mehr zurück. In kurzen Episoden schildert er in dem Buch seine Vision vom Unternehmer als Führungsfigur, die sich nicht hinter Schreibtisch und Machtposition verschanzt, sondern ganz vorne mitmischt. Das ist seine Interpretation von Regelbruch: Althergebrachte Hierarchieklischees aufbrechen und strategisch einen Schritt weiter denken als die Wettbewerber. Kernstück seiner unternehmerischen Philosophie ist der direkte Draht zu seinen Leuten. Dafür hat er "12 Forderungen für ein glückliches Miteinander" formuliert. Hier die besten acht. Zur Nachahmung dringend empfohlen.
1. "Verwöhn mich nicht". Persönliche Zuwendung ist wichtiger als eine Gehaltserhöhung.
2. "Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben." Sprechen Sie sofort Probleme offen an, sobald diese zur Belastung werden.
3. "Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht." Kritik ist OK, den anderen an die Wand spielen aber nicht.
4. "Sei nicht fassungslos, wenn du von anderen hörst, dass ich deine Entscheidungen für fragwürdig halte." Kein Grund zur Panik, wenn Gerüchte im Raum stehen. Viele lassen sich in einem kurzen Gespräch gleich entschärfen.
5. "Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns" Jeder muss Fehler machen dürfen, um daraus zu lernen.
6. "Mach keine vorschnellen Versprechungen". Wer ernst genommen werden will, muss zu seinem Wort stehen.
7. "Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle." Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge darzustellen - ohne zu belehren oder vorschnelle Lösungen anzubieten.
8. "Lache nicht über meine Ängste". Wer die Sorgen seiner Mitarbeiter bagatellisiert, demotiviert sie.

Management-Journal - Fazit: Mike Fischers "Erfolg hat, wer Regeln bricht", ist ein Lehrstück über exzellente Mitarbeiterführung - gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen, in denen der direkte Kontakt zum Alltag gehört.

Oliver Ibelshäuser,Management-Journal


Leistung durch Coaching: Mitarbeiterführung in einer virtuellen Arbeitswelt (Haufe Fachbuch)
Leistung durch Coaching: Mitarbeiterführung in einer virtuellen Arbeitswelt (Haufe Fachbuch)
Preis: EUR 35,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coaching wird bei der Mitarbeiterführung immer wichtiger, 8. April 2014
Berufliches Coaching und gute Führungsarbeit sind ganz eng miteinander verwandt. Rainer Czichos ist ein Pionier unter den Business-Trainern und -Autoren: Sein Ansatz lautet: Professionelle Führungskräfte handeln gegenüber ihren Mitarbeitern immer auch als Coach, um die fachlichen und sozialen Kompetenzen auszubauen. Sein Praxisbuch "Leistung durch Coaching, ist ein Trainingscamp für Manager und Teamleiter, die hier die Spielregeln für ein "positives, unterstützendes Führungsverhalten" lernen und üben können.

Nicht alle Mitarbeiter über einen Kamm scheren

Czichos ist davon überzeugt: "Wer seine Leute im Dialog erreichen will, muss "auf der gleichen Wellenlänge funken". Deren Bedürfnisse verstehen, individuelle Stärken optimal nutzen und helfen, Defizite und Schwächen auszugleichen. Der erste Schritt dorthin heißt zuhören, Fragen stellen, reden lassen. Czichos gibt zahlreiche konkrete Beispiele und Tipps, um die Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Mitarbeiter künftig deutlich zu verbessern und Verhaltensänderungen ("Motipulation") in die gewünschte Richtung als gemeinsames Ziel zu definieren. Die vom Autor detailliert beschriebene LIFO-Methode leistet dabei gute Dienste. Sie ist ein wichtiges Instrument, um Mitarbeiter nach Temperamenten und Arbeitsweisen zu kategorisieren und auf die passenden Stühle im Team zu setzen.

Management in virtuellen und internationalen Projektgruppen

Einen Schwerpunkt seines Ratgebers zur Mitarbeiterführung macht die Arbeit mit virtuellen Teams aus. Denn Abteilungsleiter stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie kaum persönlichen Kontakt mit den Schlüsselspielern der eigenen Mannschaft haben oder sich auf häufig wechselnde Besetzungen einstellen müssen. Aber selbst bei international zusammengestellten Arbeitsgruppen kann der Manager eine "Team-Identität" verankern, wenn alle bereit sind, die kulturellen Unterschiede als willkommenen Erfahrungsschatz zu begreifen und nicht mit stereotypen Vorurteilen abzuqualifizieren. Der Coach kann viel dazu beitragen, indem er sich mit seinem Verhalten authentisch für gemeinschaftliche Werte und Ziele der Projektarbeit einsetzt. Als Vorbild funktioniert.

Management-Journal - Fazit: Ein sehr guter Business-Ratgeber für Führungskräfte. Czichos macht Managern anhand vieler konkreter Beispiele deutlich, wie sie Mitarbeiter stärker fördern und fordern und gleichzeitig den Spirit des gesamten Unternehmens verbessern.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal


CEO-Kommunikation: als machtvolles Instrument zur Unternehmensführung
CEO-Kommunikation: als machtvolles Instrument zur Unternehmensführung
von Katja Nagel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 48,00

5.0 von 5 Sternen Der richtige Aufritt für den Chef, 2. April 2014
Integrität, Entscheidungsstärke, Entschlossenheit, Fachkompetenz, Weitsicht, Risikobereitschaft und Verantwortungsgefühl - die Liste der Kriterien, die Top-Manager und CEOs erfüllen müssen, um Ihren Posten (und ihr Gehalt) zu rechtfertigen, ließe sich fast endlos fortsetzen. Ist aber gar nicht nötig, denn alle "Skills" münden schlussendlich in den beiden Kernkompetenzen "Führung" und "Kommunikation".

Mehr als 100 Interviews mit Top-Managern

Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende sind gefordert, die "Kultur und Werte eines Unternehmens nach innen und außen vorzuleben" und dabei das "Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu prägen. " In ihrem Buch "CEO-Kommunikation" erläutert Katja Nagel die Grundlagen dafür, nimmt sich die Besonderheiten in der Binnen- oder Außendarstellung vor. Die Autorin hat mehr als 100 Führungskräfte in Deutschland und der Schweiz interviewt, um detaillierte Einblicke in deren Erfolgsmodelle zu erhalten. Diese "Insider-Kenntnisse" fließen als Zitate ein und vermitteln praktische Tipps. Zudem stellt sie die "Unternehmensphilosophie zur CEO-Kommunikation" erfolgreicher Unternehmen wie Vaillant oder Zeppelin detailliert vor.

Authentisch und emotional rüberkommen

Nagel lässt keinen Zweifel daran, dass die Qualität der CEO-Kommunikation den Geschäftserfolg und den Unternehmenswert maßgeblich beeinflusst. Authentisch muss sie sein und emotional. Und zielgruppengerecht. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob der Chef die Aktionäre anspricht, mit dem Betriebsrat verhandelt, die Presse bedient oder das Firmenjubiläum eines Mitarbeiters in wohlwollenden Worten würdigt. Nagel erörtert ausführlich die Unterschiede in den jeweiligen Anforderungen und erklärt, wie man beim Publikum punktet. Übrigens auch auf den Plattformen der sozialen Netze! Management Journal-Fazit: In ihrem Buch "CEO-Kommunikation" erläutert Autorin Katja Nagel ausführlich, wie der "Boss" sich und sein Unternehmen souverän präsentiert. Ihr zur Seite stehen mehr als 100 Führungskräfte unterschiedlicher Branchen, die in kurzen Statements über Erfahrungen berichten und praktische Hinweise geben.

Wolfgang Hanfstein, Management-Journal


Verkaufen kann von selbst laufen: Wie Topverkäufer mit System mehr Umsatz erzielen
Verkaufen kann von selbst laufen: Wie Topverkäufer mit System mehr Umsatz erzielen
von Steffen Ritter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit voller Motivation zum Kunden, 27. März 2014
Nach mehreren Jahren als Verkäufer im Außen- oder Innendienst kann schon mal die Puste ausgehen. Wer seine Kunden zunehmend als "anstrengend" erlebt und den "Kick" beim Einsatz vor Ort vermisst, braucht das "Fresh-up", das Steffen Ritter mit seinem Buch "Verkaufen kann von selbst laufen" verordnet.

Ritter lässt die Frösche raus

Ritter verzichtet komplett auf trockene Businesssprache und lässt stattdessen "die Frösche hüpfen", um Ihnen den Sprung aus der "Eigentlich-sollten-wir-mal"-Stagnation in die "Jetzt-machen-wir-aber"-Haltung zu ermöglichen. Klar geht es dabei um Selbstorganisation, Motivation und serviceorientiertes Denken. Das Ganze aber bitte mit System: Denn "A"-, "B"- und "C"-Kunden sollten Sie nicht nur treffsicher unterscheiden, sondern auch systematisch und zielgerichtet bedienen. Ein "A"-Kunde verdient die volle Aufmerksamkeit. Die Zeit holen Sie rein, indem Sie sich bei "C"-Kunden nicht verzetteln und auf die wesentlichen Leistungen beschränken. Der Effekt: Mehr Effizienz im direkten Kundendialog, mehr Spaß im Team und sicher auch bessere Ergebnisse.

Management Journal - Fazit: Humorvoll und originell verpackt Autor Steffen Ritter seine System-Tipps in "Verkaufen kann von selbst laufen". Gut zu lesen, einfach umzusetzen. Treffer.

Oliver Ibelshäuser, Management Journal


Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen
Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen
von Christian Hoffmeister
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

5.0 von 5 Sternen Erfolgsmodelle für das Internet-Startup, 27. März 2014
Zahllose Startups, die sich "irgendwas mit Internet" auf die Fahnen schreiben, erblicken jedes Jahr das Licht der Wirtschaftswelt. Viele von ihnen überleben die ersten Monate nicht. Dabei fehlt es nicht unbedingt an dem langen Atem, um auch mal eine Durststrecke durchstehen zu können. Es mangelt vielmehr an einem tragfähigen Business-Plan, der klar regelt, wann und in welchen Summen Geld fließt. Christian Hoffmeister greift jungen Unternehmensgründern unter die Arme und bewahrt sie vor vorschnellen und teuren Fehlentscheidungen. Sein Buch "Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen" erläutert sehr detailliert die Erfolgsrezepte der Major-Player im Internetsektor. Im gleichen Zug warnt Hoffmeister davor, die Business-Modelle der IT-Giganten einfach kopieren zu wollen. Der Schuss geht nach hinten los. An den Beispielen Google, Facebook, Apple und Co. belegt der Autor sehr genau, dass ein paar Wissenshäppchen aus Fachzeitschriften und Wirtschaftsportalen zu User-Zahlen, Online-Werbung oder vermeintlichen Killer-Apps nicht ausreichen, um selbst ein erfolgreiches Geschäft zu (be)gründen. Vielmehr sollten sich junge Unternehmer zunächst mit den ungeschriebenen Spielregeln der Märkte vertraut machen, die Hoffmeister erstklassig auf den Punkt bringt.

Vorsicht! Virtuelle Fans sind keine echten Kunden

Eine der häufigsten Fehlannahmen für vielsprechende "Free"-Angebote lautet: "Wenn ich mit meinem neuen Internet-Angebot nur möglichst viele Nutzer anlocke, rollt der Rubel von ganz allein. Facebook und Twitter machen es ja vor". Falsch! - sagt Hoffmeister, "Bei digitalen Waren ist es nicht ratsam, viele kostenlose Nutzer aufzubauen, denn damit sinkt die Zahl der Käufer, die bereit sind, die Kosten der nichtzahlenden Nutzer zu übernehmen". "Negative Netzwerkeffekte" heißt diese Regel. Besser: Über kostenlose Angebote die User einsammeln und binden, indem die zunächst unsichtbaren "Wechselkosten" nach oben geschraubt werden. Und dem Anwender damit den Seitensprung zum Wettbewerber verleiden, weil Datenverlust droht oder die Abmeldung zu stressig ist. Apple hat es mit iTunes vorgemacht. Facebook beherrscht das Prinzip und die meisten Software-Hersteller sowieso.

Der frühe Vogel fängt den Wurm...

... oder beackert ganz naiv das Feld für die Großbauern, die später die fette Ernte einfahren. Hoffmeister warnt davor, brillante Ideen und innovative Produkte voreilig in Geschäftsfelder zu packen. Obwohl ein "First Mover Advantage" gewöhnlich eine exzellente Ausgangsposition beschert, gilt es den Moment abzupassen, in dem die "kritische Masse" erreicht werden kann. "Nutzerakzeptanz", so Hoffmeister, "benötigt viel Zeit und verläuft nicht linear". Die Geschichte ist voll mit Beispielen von verfrühten Markteinführungen. Auch prominente Unternehmen hat es dabei erwischt wie Apple ("Newton"), Microsoft ("Tablet") und Siemens ("Smartphone SL 45"). An Geduld und Vorbereitung hat es gefehlt mit dem Ergebnis, dass diese Märkte nun von anderen bespielt werden. Vermeidbarer Fehler.

Management Journal - Fazit: "Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen" ist ein unverzichtbares Buch für junge Unternehmensgründer. Chancen und Risiken der Startups im Internetbereich werden hier vortrefflich analysiert.

Oliver Ibelshäuser, Management Journal


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