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Management-Journal (München)

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Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt
Lernlust. Worauf es im Leben wirklich ankommt
von Peter Endres
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum wir eine neue Lernkultur brauchen, 13. Februar 2014
Peter M. Endres war Chef der Ergo-Versicherungen (ja, genau, der Typ aus der TV-Werbung, die immer kurz vor 8 im Ersten läuft - gleich nach dem Wetter) und Gerald Hüther ist Hirnforscher. Beide von Haus aus keine Bildungsexperten. Trotzdem vermitteln sie in ihrem Buch "Lernlust." mehr frisches Wissen zu den Themen "Lernen" und "(Aus)Bildung" und "Motivation" als ein Großteil der Pädagogen an der Tafel oder der Personalverantwortlichen im Meetingraum.

Sozialkompetenz statt 1er Abi

Mit ihren persönlichen Erfahrungswerten aus Siegen und Niederlagen ("Firma gegründet und grandios gescheitert") und einer ganzen Palette unverbrauchter Ideen appellieren Endres und Hüther in "Lernlust." an Lehrer, Chefs und Teamleiter, Personen auf der anderen Seite nicht anhand von oberflächlichen Tests und Bewertungen abzustempeln. Sondern Sozialkompetenz zu erkennen, Motivation zu fördern und Wissen in einem ganzheitlichen Ansatz zu vermitteln: Synthetisches Inselwissen braucht kein Mensch. Die Fähigkeiten, Konflikte am Arbeitsplatz zu lösen, sich in andere hineinzudenken oder die eigene Kreativität in die richtigen Bahnen zu lenken dagegen schon. Leider stehen die Anleitungen dafür aber in (fast) keinem Lehrbuch.

"Bildungssystem in einer tiefen Krise"

In Dialogform spielen sich der Ergo-Mann und der Neurobiologe die Bälle und Argumente zu. Mal augenzwinkernd kontrovers ("Sind Sie persönlich aus der Pubertät heraus?"), dann wieder einvernehmlich erarbeiten sie das Ideal einer lernwilligen Gesellschaft ("uns interessiert weniger, was bereits gut funktioniert als das, was noch möglich wäre"). Einig sind sie sich auf jeden Fall darin, dass das in den Schulen festgeschraubte Lernkonzept ein Auslaufmodell ist: "Was zählt, sind gute Noten fürs Pauken in möglichst kurzer Zeit. Schüler von heute werden sich kaum in der Welt von morgen zurechtfinden, wenn sie nichts weiter als Notengier gelernt haben."

Von Hühnern und Adlern

Betriebliches Lernen, so der Konsens, braucht offene Kanäle, in denen Vorurteile korrigiert und alte Irrtümer durch neue Erfahrungen ersetzt werden können. Eine Möglichkeit dazu sind bunt gemischte Teams aus "Alten" und "Jungen", wobei "für die Jüngeren ein Erlebnisraum geschaffen werden müsste, in dem mehrgenerationale Begegnungen und die Weitergabe von Erfahrungen ermöglicht und als positiv erlebt werden". Auch das Hinterfragen verkrusteter Strukturen gehört dazu, die Fähigkeit, Kritik zu äußern und auszuhalten. Aber wie "macht man Hühner zu Adlern, wenn die immer nur auf dem Hühnerhof sind?" Mit Mut! Und der muss vorgelebt werden. Nicht von Lieschen Müller aus der Poststelle, sondern am besten gleich vom Herrn Direktor und seiner Führungscrew. Endres: "Neugier fördert Mut. Mut reduziert Angst. Angst ist einer der größten Verhinderer in der Wirtschaft." Die Neugier auf neue Lernerfahrungen und -praktiken weckt dieses Buch auf jeden Fall!

Management-Journal-Fazit: In ihrem gemeinsamen Buch "Lernlust." liefern sich Peter M. Endres und Gerald Hüther einen lustvollen, intelligenten Schlagabtausch zum Thema "Lernen" und "Förderung". In der Summe auch ein überzeugender Appell für eine Unternehmenskultur, die mit alten Regeln und Konventionen brechen muss, um Wissen und Potenzial der Mitarbeiter optimal auszuschöpfen.
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Wolfgang Hanfstein, [...]


Umsetzungsmanagement: Wieso aus guten Strategien und Veränderungen häufig nichts wird
Umsetzungsmanagement: Wieso aus guten Strategien und Veränderungen häufig nichts wird
von Matthias Kolbusa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Handeln statt reden, 13. Februar 2014
Gute Pläne entstehen am Reißbrett. Und da bleiben sie leider erst einmal haften. Die Umsetzung wird verzögert und verschleppt, die ursprünglichen Ziele revidiert oder reduziert. Das späte Ergebnis weicht dann erheblich von der ursprünglichen Vision ab. Nicht nur in finanzieller Hinsicht. Matthias Kolbusa kennt die Hindernisse, die kleine Unternehmen und große Konzerne auf dem Weg von der Strategie bis zur Umsetzung ihrer Projekte meistern müssen. In seinem Buch "Umsetzungsmanagement" legt er den Finger in die Wunde, um die Stolpersteine bei der Strategiearbeit, dem Projekt - und Changemanagement zu brandmarken und aus dem Weg zu schaffen.

Besser agil als perfekt

Methodenhörigkeit steht dabei ganz vorne. Das blinde Vertrauen in Instrumente, deren Sinn und Relevanz oft nur unzureichend hinterfragt wird. Treffend bezeichnet Kolbusa das Wuchern von Input-Aktivitäten, die das eigentliche Ziel längst aus den Augen verlieren, als "Methodenkrebs". Projektgruppen verharren dabei viel zu lange in Vorbereitungsphasen anstatt den Hebel umzulegen. Das würde gelingen "mit dem Prinzip maximaler Verantwortung samt Dezentralisierung in Form kleiner Teams und extremem Pragmatismus." Kolbusa: "Verabschieden Sie sich unbedingt vom Perfektionismus!" Das Team entscheidet über Richtung und Geschwindigkeit

Mit der Konzentration auf das Wesentliche werden Sie erkennen, dass "viele Aktivitäten, Meetings, Workshops, Präsentationen komplett gestrichen" werden können. Zudem sollten Sie von Anfang an darauf achten, dass Ihre Teams korrekt zusammengestellt werden. Hier gilt der Grundsatz: "so viel wie nötig und so wenige wie möglich". Sie müssen auch gar nicht verssuchen, die komplette Belegschaft von Ihren Umsetzungsplänen zu überzeugen. Das vergeudet Kraft und produziert Enttäuschungen. Denn dass sich alle von neuen unternehmerischen Zielen begeistern lassen, gehört zum "Mythos Team". Wunschdenken - fernab der Realität. Und bleiben Sie bei der Aufgaben-und Kompetenzverteilung konsequent: "Machen Sie bei der Besetzung der Schlüsselrollen keine Kompromisse. Im Zweifel lieber auf externe Ressourcen zurückgreifen, aber die Ergebnisverantwortung muss zu 100% intern bleiben".

Management Journal - Fazit: Ineffizienz, Defokussierung und Bürokratie sind die Todfeinde der Projektarbeit und die Fußketten der Innovation. Matthias Kolbusa erklärt Ihnen in "Umsetzungsmanagement", wie Sie sich und ihre Leute davon befreien und sicher Kurs halten bei allen wichtigen unternehmerischen Aufgaben.

Oliver Ibelshäuser, [...]


Meine Marke: Was Unternehmen authentisch, unverwechselbar und langfristig erfolgreich macht
Meine Marke: Was Unternehmen authentisch, unverwechselbar und langfristig erfolgreich macht
von Hermann H. Wala
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wir-Marke" nun auch im "Social Web" erfolgreich, 5. Februar 2014
Hermann H. Walas Buch "Meine Marke" ist seit der ersten Auflage Pflichtlektüre und Grundkurs für alle, die aus guten Produkten starke Marken machen wollen. "Wir-Marken", wie Wala es treffend ausdrückt, die sich losgelöst von Preis und Qualität ganz nah am Kunden orientieren. Management-Journal hat das Buch bereits ausführlich besprochen und als "empfehlenswert" eingestuft, weil es den "Blick schärft für die neuen Anforderungen an das Marketing. Es wird der neuen gesellschaftlichen Wirklichkeit gerecht, in der Produkte nicht mehr nur Bedürfnisse befriedigen, sondern stärker denn je dazu dienen, den eigenen Lebensstil zu definieren".

Marken über Social Media wachsen lassen

In der nunmehr fünften Ausgabe hat der Autor an vielen Stellen Aktualisierungen vorgenommen, neue Zitate und Fallstudien eingefügt. Hinzugekommen ist zudem ein Kapitel über "Social Web", das Wala gleich an den Anfang gestellt hat, um die immense Bedeutung der sozialen Netze für die Markenbildung zu betonen. Er lässt darin keinen Zweifel, dass das konventionelle Marketing via Printmedien und TV sterben wird. Die Dauerberieselung reduziert den Konsumenten auf seine passive Käufer-Rolle und entwertet in der Summe der Werbeblöcke jede einzelne Botschaft. Wala: "Die Kunden kapitulieren". Social Media-Kanäle bieten dagegen weitreichende Chancen für einen barrierefreien, ehrlichen Dialog ("Anhänger und Fans statt Käufer"). Der aber muss strategisch ausgerichtet sein. Wer seinen Konsumenten etwas verkaufen möchte, muss ihnen zunächst etwas bieten. Von Mehrwert ist die Rede, von Innovation, nicht von Rabatten. Wala erläutert, wie Unternehmen ihre Marken über Facebook und YouTube wachsen lassen, indem sie den Zeitgeist und den Nerv ihrer Zielgruppe treffen. Das gilt übrigens nicht nur im B2C-Bereich, sondern sogar im B2B-Marketing, wie der Hersteller für Getränkeabfüllanlagen Krones belegt: 86.000 Facebook-Fans und eine sehr erfolgreiche Video-Serie auf YouTube geben ein Beispiel davon, wie es funktionieren kann. Sich von Vorreitern inspirieren lassen, ist absolut geboten, sie zu kopieren, ist dagegen tabu.

Nachhaltigkeit statt Billig-Konsum

Wala zeigt in seinem Buch ohnehin viele unterschiedliche Wege auf, um die Spielwiese Social Web für die eigene Markengestaltung sinnvoll zu nutzen: Angefangen von Crowd Sourcing ("Kunde soll mitdenken, teilhaben, sich einbringen"), über "Shareconomy" ("mieten statt kaufen") bis zum Wachstumsmarkt "Mobiles E-Commerce". Eine der treffendsten Erkenntnisse im Buch bezieht sich aber nicht nur auf Social Media, sondern auf alle künftigen Marketingaktivitäten: "Wir sind Zeuge eines umfassenden Wertwandels, zu dem beispielsweise gehört, dass man nicht nur ein gutes Produkt kaufen möchte, sondern auch ein gutes Gewissen."

Management Journal-Fazit: Das ohnehin spannende Buch "Meine Marke" hat mit dem Kapitel über Social Media ein wichtiges Upgrade erfahren. Wala vermittelt darin wertvolle Hinweise für eine erfolgreiche Präsenz auf YouTube, Twitter und Facebook.

Wolfgang Hanfstein, [...]


Gut ist nicht genug: Das Qnigge®-Prinzip oder warum Service klare Regeln braucht
Gut ist nicht genug: Das Qnigge®-Prinzip oder warum Service klare Regeln braucht
von Markus F. Weidner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr Unternehmen als Oase in der Service-Wüste, 15. Januar 2014
Der Autor Markus Weidner zeigt Ihnen, wie Sie “Begeisterungsfaktoren” in Ihr Kundenprogramm integrieren, also kleine Extras, die den Käufer positiv überraschen. Das muss kein Kugelschreiber sein, den Sie in die Tüte packen. Ausgesprochene Freundlichkeit Ihrer Berater am Telefon ist ein sehr guter (und kostenloser) Anfang. Weidner verweist dabei auf das “Beschwerdeparadoxon”: Kunden, die bei einer Reklamation freundlich und kompetent unterstützt werden, halten diesem Unternehmen danach stärker die Treue. Kundenorientierung ist wichtiger als Perfektion!

Management Journal – Fazit: Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet das Buch den richtigen Einstieg in eine nachhaltige Service-Kultur, die beim Chef anfängt, sich auf die Mitarbeiter überträgt und vom Kunden dann gar nicht mehr übersehen werden kann.


Meyers Money-Fest: Über den täglichen Wahn und Sinn an den Kapitalmärkten
Meyers Money-Fest: Über den täglichen Wahn und Sinn an den Kapitalmärkten
von Frank Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustvolle Abrechnung mit Brüssel, Börsen und den bösen Bankern, 15. Januar 2014
Kolumnenartig macht sich der Börsenexperte und n-tv-Moderator Frank Meyer über die Probleme unserer Zeit und Gesellschaft her. Das desaströse Krisenmanagement der Währungsunion, die Obama’schen Überwachungs- und Spähangriffe, die Täuschungsmanöver der Banken gegenüber privaten Anlegern – alles kommt an den Pranger, portionsgerecht verpackt in kleinen Aufsätzen voller rhetorischer Spitzen: Der heimliche “Transfer Eurolands zur Haftungs- und Enteignungsgemeinschaft”, der dann auch den privaten Anleger zur Kasse bitten wird. Der Euro sowieso (“was wäre so schlimm an seinem Scheitern? “). Und natürlich auch die “Schlapphüte der NSA”, die nur ein fader Vorgeschmack sind für den Überwachungsstaat, der uns in ein paar Jahren erwartet und längst – vor allem von uns selbst – vorbereitet wird: “Wenn Orwell heute über die Straßen Londons gehen oder bei Facebook chatten würde, wäre er vermutlich entsetzt, dass seine albtraumhafte Vision Wirklichkeit geworden ist – und dass es private Kameras und unsere Mitteilungswut sind, die uns zu gläsernen Lebensformen machen”.

Management Journal – Fazit: Meyer nimmt sich in seinem “Money Fest” den “täglichen Wahn und Sinn an den Kapitalmärkten” zur Brust: Mal nachdenklich, häufig mit derbem Witz und dann wieder voller blankem Zorn schreitet Meyer zur Anklagebank, um die vielen offenen Baustellen zwischen Brüssel und Berlin endlich auf der politischen Landkarte einzuzeichnen. Löst keine Probleme, liest sich aber sehr gut, macht uns klüger und lässt uns sogar über Dinge schmunzeln, die alles andere als lustig sind.


Twitter: Eine wahre Geschichte von Geld, Macht, Freundschaft und Verrat
Twitter: Eine wahre Geschichte von Geld, Macht, Freundschaft und Verrat
von Nick Bilton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie der Vogel das Zwitschern lernte und flügge wurde …, 15. Januar 2014
Nick Bilton erzählt in seinem Buch “Twitter” die Geschichte hinter den Kulissen des Nachrichtendienstes – von der Geburtsstunde bis in die Gegenwart. Er hat dafür “hunderte Stunden Interviews geführt”, zudem “E-Mails, Präsentationen und Zeitungsartikel” ausgewertet, um ein einzigartig detailliertes Bild eines ungewöhnlichen Start-ups zu zeichnen. Das ist ganz hervorragend gelungen, weil Bilton seine Aufzeichnungen mit fiktiven Elementen zu einem atmosphärisch dichten Erzählstrang komplettiert. “Twitter” liest sich spannend wie ein Roman, ist gleichermaßen Firmenbiografie, Wirtschaftskrimi und Milieustudie der Westcoast-Hacker und Programmierer des angehenden 21. Jahrhunderts.

Roter Reiter-Fazit: “Twitter” ist ein wunderbares Buch: Anrührend, spannend, zuweilen augenzwinkernd beschreibt Nick Bilton, wie Twitter zu einem der bedeutendsten Internet-Unternehmen unserer Zeit werden konnte. Keine X-beliebige Firmenbiografie, sondern die einfühlsame Geschichte von Zufällen, Freundschaft, Big Deals und großer Enttäuschung. Und natürlich von erstklassigen Ideen zur rechten Zeit am rechten Ort.


Lageberichterstattung: HGB, DRS und IFRS Practice Statement Management Commentary
Lageberichterstattung: HGB, DRS und IFRS Practice Statement Management Commentary
von Christian Fink
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,95

5.0 von 5 Sternen Lageberichte für die Rechnungslegung, 15. Januar 2014
Lageberichte sind ein wichtiges Instrument der Rechnungslegung. Die rechtlichen Grundlagen werden im HGB und vor allem in den Deutschen Rechnungslegung Standards (DRS) festgeschrieben. Eine Übersetzung der Paragraphen und Vorschriften vom Rechtsdeutsch in die Unternehmenspraxis leistet das Buch “Lageberichterstattung” von Christian Fink, Peter Kajüter und Norbert Johann. Das Buch stellt die aktuellen Regelungen ausführlich dar und gibt zahlreiche Anwendungsbeispiele – sowohl für kapitalmarktorientierte als auch für nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen und wendet sich damit sowohl an innerbetriebliche Rechnungssteller als auch an externe Prüfer.

Management Journal-Fazit: “Lageberichterstattung” erläutert detailliert die Grundlagen und Inhalte der Lageberichterstattung, die wesentlichen Aspekte der Zwischenlageberichterstattung und der Prüfung. Die vielen Beispiele übertragen das komprimierte Wissen in den Alltag großer Unternehmen.


Einfach managen: Komplexität vermeiden, reduzieren und beherrschen
Einfach managen: Komplexität vermeiden, reduzieren und beherrschen
von Dieter Brandes
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Keep it simple!, 15. Januar 2014
Dieter Brandes war früher Geschäftsführer bei Aldi, arbeitet heute als Unternehmensberater, Redner und Autor. Mit seinem Sohn Nils zusammen betreibt er das “Institut für Einfachheit”. Deren wichtigste Botschaften und Ratschläge sind in das Buch “Einfach managen” eingeflossen.

Erfolgreiches Management, so die Autoren, beschreitet den Weg der Einfachheit, “den Weg jenseits von Komplexität, Bürokratie und Mittelmäßigkeit” hin zu “Klarheit, Mut und gesundem Menschenverstand ohne Hang zum Perfektionismus”. Was zunächst abstrakt klingt, verdeutlichen die Autoren an vielen Beispielen aus dem Unternehmensalltag, der etwa zeigt, dass der Verzicht auf teure Marktforschung oder Experten-Analysen nicht nur viel Geld sparen, sondern schneller zu den gewünschten Ergebnissen führen kann. Sofern die Verantwortlichen die Courage besitzen, auf das eigene Bauchgefühl zu vertrauen: “Die Prinzipien des Managements der Einfachheit erscheinen oftmals erstaunlich banal”.

Management Journal-Fazit: “Weniger ist mehr” – das geflügelte Wort wird in “Einfach managen” zu einer universellen, unternehmerischen Erfolgsformel. Dieter und Nils Brandes erklären praxisnah effiziente Managementtechniken, die Sie in den meisten Wirtschafsratgebern vergeblich suchen würden und dennoch erstaunlich logisch und “einfach” daherkommen. Überzeugend!


Zuerst der Mitarbeiter, dann der Kunde: Stellen Sie das konventionelle Management auf den Kopf
Zuerst der Mitarbeiter, dann der Kunde: Stellen Sie das konventionelle Management auf den Kopf
von Vineet Nayar
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Unternehmen auf den Kopf stellen, 15. Januar 2014
Vineet Nayar ist einer der besten und innovativsten internationalen Manager. Als Vice Chairman hat er das indische Technologieunternehmen HCLT in nur 5 Jahre an die Spitze des Landes geführt. Seine fortschrittlichen Führungs-Methoden wurden vom Forbes-Magazin mit der Auszeichnung “modernstes Management der Welt” bedacht. Zudem zählt er zur offiziellen Liste der “50 wichtigsten Köpfe der Wirtschaft.” Sein Erfolgsgeheimnis? Lässt sich nicht in einem Satz, wohl aber auf rund 170 Seiten gut zusammenfassen. Und am besten natürlich vom Protagonisten selbst. Vineet Nayar beschreibt die Success-Story bei HCLT in seinem Buch “Zuerst der Mitarbeiter, dann der Kunde”: “Ich muss meinen eigenen Weg gehen. Ich muss die Freiheiten haben, auch unkonventionelle Methoden anzuwenden”.

Management Journal – Fazit: “Zuerst der Mitarbeiter, dann der Kunde” ist weniger Firmenbiographie als vielmehr Lehrstück für eine zeitgemäße, nachhaltige Managementphilosophie. Nayar definiert die die Rolle der Geschäftsführung neu, die auf allen Ebenen dazugewinnt, wenn sie an den richtigen Stellen abgibt: Entscheidungshoheit, Kompetenzen und Einflussmöglichkeiten zum Beispiel.


Strategisches Controlling
Strategisches Controlling
von Heinz-Georg Baum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

5.0 von 5 Sternen Controlling als zentrale Management-Aufgabe, 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Strategisches Controlling (Gebundene Ausgabe)
In ihrem Buch “Strategisches Controlling” entwerfen die Autoren Heinz-Georg Baum, Adolf G. Coenenberg und Thomas Günther ein zeitgemäßes, interdisziplinäres Bild des Controllings und zeigen dessen Bedeutung für Unternehmensanalyse, Kosten- und Qualitätswettbewerb, Portfoliokonzepte und Performance Management-Systeme auf. Dabei werden auch die wichtigsten Instrumente strategischer Planung und Kontrolle ausgiebig erläutert und ihr Praxis-Nutzen dargestellt.

In der nunmehr fünften Auflage vom Dezember 2013 wurden Kapitel zur “Gestaltung des Prozesses der Strategieformulierung”, zu Resilienz, zu Strategietypologien, zur Delphi-Methode, zu Realoptionen und Nutzung des BSC angefügt.

Management Journal-Fazit: “Strategisches Controlling” ist Kompendium und Nachschlagewerk für Controlling-Aufgaben in großen Unternehmen. Das Buch wendet sich an Controller wie auch an Top-Manager und Mitglieder der Geschäftsführung.


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