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Rezensionen verfasst von
Management-Journal (München)

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Arbeitszeitmodelle der Zukunft - inkl. Arbeitshilfen online: Arbeitszeiten flexibel und attraktiv gestalten
Arbeitszeitmodelle der Zukunft - inkl. Arbeitshilfen online: Arbeitszeiten flexibel und attraktiv gestalten
von Ulrike Hellert
  Broschiert
Preis: EUR 39,95

4.0 von 5 Sternen Flexible Arbeitszeitregelungen als Erfolgsmodelle für moderne Unternehmen, 22. Oktober 2014
Arbeit im 21. Jahrhundert funktioniert nach anderen Maßstäben und Regeln als in der Vergangenheit. Es fehlt an jungen Kräften, ältere Arbeitnehmer müssen und wollen den Renteneintritt nach hinten schieben. Zudem fordert die aktuelle Generation "Y" flexiblere Karrierewege und Beschäftigungsmodelle. All das hat auch Auswirkungen auf künftige Arbeitszeiten schreibt Ulrike Hellert in ihrem Praxisbuch "Arbeitszeitmodelle der Zukunft" und verweist dabei nicht zuletzt auf den übergreifenden Wunsch der Arbeitnehmer aller Altersstufen, "Lebensqualität und Arbeitsleistung besser auszugleichen".

Von der Stechuhr zur Vertrauensarbeitszeit

Schon heute stehen den Unternehmen mehr Regelungen zur Verfügung, als vielen Personalmanagern und Betriebsräten bewusst ist: "Teilzeit, Gleitzeit, Funktionszeit, Vertrauensarbeitszeit oder Wahlarbeitszeit" können die flexiblen Bedingungen schaffen, nach denen Angestellte sich sehnen und die den Unternehmen die bestmögliche Produktivität sichert. Hellert beschreibt diese Modelle ausführlich, dazu die Anwendungsszenarien in Beispielen und nach Branchen sortiert und selbstverständlich auch die rechtlichen Rahmenbedingungen durch Gesetze und Vereinbarungen bis zum Arbeitsvertrag.

Draußen sind die Leute kreativer

Im Praxisteil erläutert die Autorin, wie sich Arbeitszeitkonten einführen lassen, wie dauerhafte Nachtarbeit für die Betroffenen nicht zu Lasten der Gesundheit geht und warum nicht nur die Frage nach Wochentagen und Uhrzeiten von Bedeutung ist, sondern auch das Thema "Arbeitsumgebung" auf die Agenda gehört. Denn statistisch gesehen gedeihen nur 10 Prozent der "guten Ideen" in "langweiligen Meetings". Über 40 Prozent der kreativen Einfälle dagegen kommen "in der Natur" oder bei "Hobby und Freizeit".

Management-Journal - Fazit: Gerade mittelständische Unternehmen können über flexible Arbeitszeitmodelle erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen - auch auf dem heiß umkämpften Bewerbermarkt. Welche Regelungen zu welcher Branche passen und den besten Erfolg versprechen erklärt Ulrike Hellert in "Arbeitszeitmodelle der Zukunft".

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de


Wenn es hart auf hart kommt: Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert
Wenn es hart auf hart kommt: Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert
von Ben Horowitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Die Management-Legende erzählt von der Kunst, unternehmerische Krisen zu meistern, 19. Oktober 2014
Ben Horowitz ist im Silicon Valley eine Legende. Ein Stehaufmännchen, ein Firmengründer, Risikokapitalgeber und Schnüffelhund für die Top-Trends der IT-Branche. Seinen Blog lesen zigtausende Jungunternehmer, um einen eindrucksvollen Nachhilfekursus in puncto Krisenmanagement zu bekommen. Wer all das Wissen komprimiert und vor allem in deutscher Sprache bevorzugt, greift zu seinem Buch "Wenn es hart auf hart kommt".

Vom Ferienjobber zur Management-Ikone im Silicon Valley

Autobiographisch schildert Horowitz seine turbulente Karriere vom Ferienjobber über seine Managementverantwortung bei Netscape, Siege und Niederlagen mit der eigenen Firma Opsware bis hin zum Investor großartiger IT-Ideen und hoffnungsvoller Startups. Sein Erfahrungsschatz als "Problemlöser" hat ihm einen einzigartigen Nimbus beschert - selbst Facebook-Gründer Marc Zuckerberg schwärmt von Horowitz als einem "der wichtigsten Köpfe in der globalen Wissensgesellschaft".

Wer schon kein Geld hat, kauft erst mal ein ...

Sein Buch ist aber weit mehr als die chronologische Nacherzählung seiner Karrierestationen. Horowitz gibt tiefe und sehr persönliche Einblicke in seine cleveren, meist unkonventionellen Ideen und Strategien in der Krisenbekämpfung: Eine Fast-Pleite-Firma für rund 10 Millionen Dollar zu kaufen, um die eigene Fast-Pleite-Firma zu retten, das klingt absurd und nach Horowitz. Und das geht perfekt auf, wenn es durchdacht ist.

Hinfallen, um schnell wieder aufzustehen

Der Autor erzählt auch, wie er für ganze sechs Monate seine Leute dazu gebracht hat, fast rund um die Uhr für ihn zu arbeiten - selbstverständlich auch am Wochenende. Und heute schwärmen die sogar noch davon. Seine Erfolgsformel: Charisma plus Überzeugung plus unverblümt ehrliche Ansprachen. Auch ernüchternde Erfahrungen kommen im Buch vor: Freunde feuern, Erwartungen enttäuschen - die Kehrseiten des Erfolgs, die auch zum Managementdasein gehören. Aber der Saldo ist am Ende positiv. Horowitz schreibt an einer Stelle passend: "Natürlich würden wir damit auf die Nase fallen, aber wir würden schnell lernen und tun, was zum Überleben nötig wäre." Damit formuliert er seine wichtigste Regel für Führungskräfte: "Es ist völlig in Ordnung, auch mal Gegentore hinzunehmen, sofern das Spiel nicht aufgegeben wird. Siege sind auch nach Rückstand möglich."

Management-Journal - Fazit: Das Buch liefert ein Paradebeispiel für cleveres Management - Horowitz ist risikofreudig und impulsiv, aber nie egoistisch oder betriebsblind. Und er ist ein exzellenter Ratgeber, einer der aus dem Leben plaudert, nicht aus dem Lehrbuch. Pflichtlektüre für junge Firmengründer.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de


Ingenieure an die Schalthebel: Mit den Fähigkeiten der "Komplexkönner" zu unternehmerischen Spitzenleistungen. Mit Praxisbeispielen erfolgreicher Führungsarbeit
Ingenieure an die Schalthebel: Mit den Fähigkeiten der "Komplexkönner" zu unternehmerischen Spitzenleistungen. Mit Praxisbeispielen erfolgreicher Führungsarbeit
von Gerfried Zeichen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5.0 von 5 Sternen Gerfried Zeichen erläutert, warum Ingenieure häufig die besseren Führungskräfte sind - oder wie sie es werden, 19. Oktober 2014
"Komplexitätskönner" sind die Top-Ingenieure in den Führungsriegen großer und mittelständischer Firmen, die mit Weitsicht, unternehmerischer Erfahrung und einem enormen Verständnis für technologische Probleme die Weichen für Wachstum und Wohlstand stellen. Ihnen setzt Gerfried Zeichen mit seinem Buch "Ingenieure an die Schalthebel", ein Denkmal. Der Autor, selbst Ingenieur "mit jahrzehntelanger Industrieerfahrung in Führungsfunktion und universitärer Power" beschreibt eindringlich die Vorteile der Techniker als hervorragende Problemlöser bei der "Ausrichtung der Produktionsprozesse, bei der Ressourcenfrage, bürokratischen und politischen Regularien und allen Aspekten der Nachhaltigkeit in unternehmerischen Entscheidungen. Kurzum: wenn ein breites Methodenwissen, tiefes Verständnis in technische Vorgänge und social Skills als "exzellente Partner" gleichermaßen gefragt sind.

Kluge Köpfe lösen komplizierte Probleme

Zeichen stellt in seinem Buch zunächst kluge Köpfe aus Industrie und Wirtschaft vor, die mit Know-how und Verantwortungsbewusstsein unternehmerische Herausforderungen mit Bravour bewältigt haben. Fallartig werden die Führungsleistungen und -lektionen vom Autor nach Schilderung der Ausgangslage herausgearbeitet. Prominente Beispiele sind darunter wie Kurt Stoll von der Festo AG, aber auch Hidden Champions, die ohne große Schlagzeilen in der Presse besondere Leistungen vollbracht haben.

Das T-Profil

Im Anschluss widmet sich der Autor dem spezifischen Mix an Fähigkeiten, die Ingenieure als Führungsfiguren auszeichnen. Oder die sie erwerben sollten, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen wie "Methodenkompetenz", "kombinatorische Fähigkeiten" oder die "Qualifizierung für das neue kybernetische Engineering". Gut: Zeichen lässt vielfach auch eigene Erfahrungen einfließen. Er stellt sein "T-Profil" ausführlich vor, das Kernkompetenzen und benachbarte Fachbereiche visualisiert und damit ein Muster der Fähigkeiten wiederspiegelt ¿ ideal um sich selbst zu positionieren oder Stellenprofile auszugestalten.

Management-Journal - Fazit: Gerfried Zeichen liefert mit seinem Buch "Ingenieure an die Schalthebel" ein eindringliches Empfehlungsschreiben an mittelständische und große Unternehmen ab, den technischen Eliten in den eigenen Reihen mehr Verantwortung zu geben. Gleichzeitig erklärt das Buch, was junge Ingenieure in ihrem Job wissen müssen, um die Karriereleiter emporzuklettern.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de


Kein Bullshit. Was Manager heute wirklich können müssen
Kein Bullshit. Was Manager heute wirklich können müssen
von Markus Baumanns
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Baumanns und Schumacher entlarven Management-Mythen und zeigen, wie Führungskräfte tatsächlich erfolgreich arbeiten, 15. Oktober 2014
Viele zu viel Schund findet sich unter den Managementratgebern in den Buchhandlungen monieren die Autoren Markus Baumanns und Torsten Schumacher zornig in der Einleitung zum gemeinsamen Buch "Kein Bullsh**". "Pseudowissenschaftliche Abhandlungen" voller praxisferner "Patentrezepte", die toll klingen, sich aber im Alltag nicht umsetzen lassen. Mit solchen "Bullsh**" räumen die Autoren konsequent auf. Auch mit der Hoffnung, dass "Benchmarking" oder "teure Beratungsgesellschaften" ("Experten Autismus") die unternehmerischen Probleme im Handumdrehen lösen könnten. Ihr Ansatz lautet: Manager müssen selber ran, ohne die Verantwortung auf fremde Kräfte oder Lehrbuch-Methoden abzuwälzen. Baumann und Schumacher helfen Ihnen mit dem Buch "die richtigen Fragen zu stellen, statt allgemeingültige Antworten vorzugeben".

Sechs Management-Aufgaben auf dem Prüfstand

Insgesamt sechs klassischen Management-Aufgaben widmen sich die Autoren hinsichtlich grassierender Bullsh**-Entwürfe einerseits und authentischer Lösungswege andererseits. "Entscheidungen", "Unternehmensziele", "Organisationsformen", "Zusammenarbeit", "Führung" und "Veränderungen" stehen auf dem Prüfstand.

Kunden wissen am besten, was Kunden brauchen

Baumanns und Schumacher plädieren bei schwierigen Entscheidungen oder Veränderungsprozessen dafür, nicht allein auf Zahlen und synthetisch erzeugte Prognosen zu vertrauen. Richtig ist immer das, was dem Kunden dient. Guter Tipp: Bei komplizierten Fragen auch mal den wichtigsten Kunden mit ins Boot nehmen. Halbtägige Workshops mit klaren Fragestellungen können für das nächste Jahr mehr Orientierung geben als zweiwöchige Managementseminare in Konferenzsälen.

Straffe Strukturen schaffen Unklarheiten und Reibungsverluste

Auch bei den Themen Unternehmensleitbild und Organisationsformen vertreten die Autoren klare Standpunkte, die von vielen Pseudoratgebern abweichen: Wenn Sie Ihren Leuten Orientierung geben wollen, reicht "eine Handvoll strategischer Ziele" zunächst völlig aus. Und bei der Aufstellung von Abteilungen und Teams "vermeiden Sie Matrixorganisationen". "Entsorgen Sie Stellenbeschreibungen, werfen Sie Organigramme weg". Stattdessen setzen Sie auf "kleine, dezentrale Einheiten" mit "einem Höchstmaß an Handlungsfreiheiten und Entscheidungskompetenzen".

Management-Journal.de-Fazit: Frischer Wind im Management: "Kein Bullsh**" räumt mit Management-Irrtümern schonungslos auf und hilft Ihnen, Ihren eigenen Führungsweg zu finden, der stringent an Kunden, Mitarbeitern und unternehmerischen Zielen ausgerichtet ist statt an Theorien und Modellen aus dem Lehrbuch.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de


Fielmann. Ein Unternehmer mit Weitsicht
Fielmann. Ein Unternehmer mit Weitsicht
von Harald Czycholl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

4.0 von 5 Sternen Harald Czycholl portraitiert den "Herr der Brillen": Günther Fielmann, 15. Oktober 2014
Er ist einer der erfolgreichsten Familienunternehmer in Deutschland, sein Name Inbegriff für günstige Brillen von Kiel bis Berchtesgaden, dazu Öko-Bauer, Gutsherr und Kunstsammler. Die Rede ist von Günther Fielmann, Gründer des Brillenimperiums und Chef über fast 700 Filialen in Deutschland und ganz Europa.

Kleine Gewinne, große Nachfrage

Zu dessen 75. Geburtstag widmet Wirtschafsjournalist Harald Czycholl dem "Brillenkönig" in seinem Buch "Fielmann." ein detailliertes Portrait, das sowohl vom Unternehmer als auch vom Privatmensch Günther Fielmann ein facettenreiches Bild zeichnet. Und natürlich von dessen Philosophie "langfristiger Erfolg statt kurzfristiger Rekordergebnisse" berichtet. Mit dieser Erfolgsformel im Hinterkopf startet Fielmann 1972 seinen kleinen Laden in Cuxhaven. Die Idee: "Geringe Margen, dafür große Kundenresonanz". Die Rechnung geht sofort auf: "Fielmann machte sehr viele kleine Gewinne, denn die Kunden rannten ihm buchstäblich den Laden ein". Das Versprechen: "gut und günstig" gilt bis heute uneingeschränkt. Im Zuge des Erfolgs hat Fielmann längst sein Portfolio erweitert. Auch Hörgeräte verkaufen die Filialen mittlerweile.

Bio-Bauer

Fielmann hat sich aber nicht nur als weitsichtiger Geschäftsmann einen Namen gemacht. Als bekennender Öko-Bauer tritt er engagiert für den Erhalt von Tieren und Pflanzen ein und für eine nachhaltige Nahrungskette: "Es gilt, die Umwelt zu schützen und ideologiefrei gesunde, wohlschmeckende Nahrung in optimaler Qualität zu konkurrenzfähigen Preisen zu produzieren." Auch diese, bislang eher unbekannte Seite wird im Buch ausgiebig gewürdigt. Dabei lässt der Autor auch ehemalige und aktuelle Weggefährten zu Wort kommen wie die Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis.

Management-Journal - Fazit: Zweifellos ist das Buch "Fielmann." mehr Festschrift als kritische Biographie. Lesenswert ist es dennoch: Denn Fielmanns Firmenpolitik ist mehr denn je eine Blaupause für erfolgreiche Familienunternehmen.

Oliver Ibelshäuser, [...]


Circle: Die Kraft des Kreises: Gespräche und Meetings inspirierend, schöpferisch und effektiv gestalten (Beltz Weiterbildung)
Circle: Die Kraft des Kreises: Gespräche und Meetings inspirierend, schöpferisch und effektiv gestalten (Beltz Weiterbildung)
von Christine Baldwin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

5.0 von 5 Sternen Christine Baldwin und Ann Linnea erklären die Wirkung von Kreisbildungen in der beruflichen und therapeutischen Kommunikation, 15. Oktober 2014
Der Kreis gilt als perfekte Form in Naturwissenschaft und Mathematik. Keine Kanten, kein "oben" und "unten", das prädestiniert den Kreis auch als ideale Formation ("soziale Struktur") für die Kommunikation in Gruppen. Die Vorteile von Kreisbildungen wurden längst von Sozial- und Kommunikationswissenschaft erkannt. Die Autorinnen Christine Baldwin und Ann Linnea erläutern in ihrem gemeinsamen Buch "Circle: Die Kraft des Kreises" wie Trainer und Coaches, aber auch Manager, Teamleads und Therapeuten mit Hilfe des "runden Tischs" ("PeerSpirit") eine förderliche Gesprächsatmosphäre schaffen und damit letztlich auch bessere Ergebnisse erzielen.

Kreise kennen keine Hierarchien

Sinnbildlich steht der Kreis in der Kommunikation für "Führung im Wechsel", weil jeder Teilnehmer fernab bestehender Hierarchien ("große Ideen von jedem Teilnehmer) initiativ die Gesprächsführung übernehmen kann. Außerdem steht der Kreis für "gemeinsame Verantwortung" und "Vertrauen in die Ganzheit" und bietet damit ideale Voraussetzungen für konstruktive Konfliktgespräche oder kreative Workshops.

PeerSpirit-Konzept

Die Autorinnen belegen die Vorteile der Kreis-Gespräche unabhängig von Kultur und Anlass: "PeerSpirit" ist ein universelles Konzept für Dialog und Verständigung. Mit Beispielen und Anwendungsmodellen aus Business, Therapie und Privatbereich zeigen die Autorinnen, wie Kreiskommunikationen zu wichtigen Werkzeugen im Coaching-Prozess werden können, die selbst verkrustete Konfliktsituationen entspannen und zu neuen, kreativen Impulsen führen.

Management-Journal - Fazit: "Circle: Die Kraft des Kreises" wendet sich vor allem an Trainer und Coachs mit den Schwerpunkten "Kommunikation und Konfliktmanagement". Wer spirituellen Gedanken nicht abgeneigt ist, findet in dem Buch wertvolle Ideen für die eigene Arbeit.

Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de


Voice sells!: Die Macht der Stimme im Business
Voice sells!: Die Macht der Stimme im Business
von Arno Fischbacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5.0 von 5 Sternen Die Stimme als Erfolgsfaktor in Verhandlungen und Kundengesprächen, 15. Oktober 2014
Kein Brioni-Anzug, kein Chanel-Kleid hilft Ihnen, wenn Sie im Konferenzsaal vor Kunden die Produktpalette Ihrer Firma überzeugend präsentieren müssen. Dann kommt es auf Ihre Ausstrahlung an, die maßgeblich von Ihrer Stimme geprägt wird, schreibt Arno Fischbacher in seinem Buch "Voice sells". Sein Stimmratgeber wendet sich vor allem an Verkäufer, die täglich im Live-Kundenkontakt oder per Telefon punkten müssen. Fischbacher schlägt dabei den "dramaturgischen Bogen über die fünf Phasen des Verkaufsgesprächs": Vom "Erstkontakt" über die "Präsentation", den "guten Dialog" und "Konfliktsituationen" bis zum erfolgreichen "Abschluss".

Nicht im Gehen reden

In jeder der Etappen gilt es, per Stimme und Stimmung für eine konstruktive und freundliche Atmosphäre zu sorgen. Fischbacher weiß, wie Sie selbst in angespannten Situationen oder beim Auftritt auf der großen Bühne souverän und besonnen sprechen. Das gelingt Ihnen, wenn Sie Ihre Nervosität vor den ersten Worten nicht ignorieren, sondern "so lange schweigen, bis Sie merken, dass innere Ruhe einkehrt. Grundsätzlich sollten Sie bei Vorträgen "im Stehen reden und im Gehen denken", um Ihrer Stimme die nötige Kraft und Entspannung zu ermöglichen.

Übungen und Tipps für den Kundendialog

Der Autor hat zahlreiche, alltagstaugliche Tipps dieser Art für alltägliche Verkaufssituationen parat. Alle lassen sich leicht umsetzen - auch ohne Spiegel-Übungen oder Korken-im-Mund-Artikulationsversuche. Schon der richtige, feste Stand im Meetingraum, das vorherige Dehnen im Auto können zur gewünschten Gelassenheit beitragen. Auch Rhetorik-Tipps, beispielsweise zum Gesprächsaufbau und zu Fragetechniken hat der Autor zusammengestellt. Gut: Die wichtigsten Übungen und Checklisten finden sich in komprimierter Form am Ende des Buches.

Management-Journal - Fazit: "Voice sells" ist ein umfassender und wichtiger Ratgeber für Verkäufer und Außendienstmitarbeiter, die selbst in stressigen Situationen Kurzatmigkeit oder Sprachlosigkeit unbedingt vermeiden wollen.

Oliver Ibelshäuser, Managementbuch-Journal .de


Facilitating Change: Mehr als Change-Management: Beteiligung in Veränderungsprozessen optimal gestalten (Beltz Weiterbildung)
Facilitating Change: Mehr als Change-Management: Beteiligung in Veränderungsprozessen optimal gestalten (Beltz Weiterbildung)
von Karin Beutelschmidt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

5.0 von 5 Sternen Change Management 2.0, 8. Oktober 2014
Karin Beutelschmidt, Renate Franke, Markus Püttmann und Barbara Zuber sind Pioniere des "Facilitating Change". Zusammen haben sie die "School of Facilitating" gegründet, um neue, zeitgemäße Wege im Change Management aufzuzeigen, die nicht das Projekt, sondern die Menschen in den Mittelpunkt stellen, die Veränderungen herbeiführen. Ihr gemeinsames Buch "Facilitating Change" erklärt die Philosophie und Methodik hinter dem Schlagwort. Gleichzeitig dient es dank der Übungen, Beispiele und Reflexionsfragen als Praxisbuch für Trainer und Business Coachs, die unternehmerische Veränderungsprozesse begleiten.

U-Modell: loslassen und neu zupacken

Der Begriff "facilitate" lässt sich mit "fördern" oder "erleichtern" übersetzen. Facilitate Change kommt immer dann zum Tragen, wenn Veränderungsprozesse anstehen, deren Verlauf oder Ergebnis noch ungewiss ist. Gefördert werden dabei alle Maßnahmen, die für einen "Zuwachs an Wahrnehmung und Intuition" sorgen und im gleichen Zug "Kontrolle abbauen". "Facilitating" so die Autoren, "dient dem Finden und Schöpfen von Antworten, Lösungen und Innovationen." Der betreuende Coach wird dabei zum Facilitator, der "wahrnimmt, spiegelt, fragt, Impulse gibt und innere Kräfte weckt, Räume für Vertrauen öffnet, Handlungsangebote macht und inszeniert." Kurzum: Er aktiviert ungenutzte Ressourcen. Denn Facilitating Change geht davon aus, dass das lösungsorientierte Wissen bereits im Unternehmen vorhanden ist. Es muss nur geweckt werden. Als wichtiger Leitfaden dafür dient die "Theorie U". Die hilft, klassische Barrieren in Veränderungsprozessen zu erkennen und auszuschalten wie korsetthaftes Denken oder Angst vor Planungslücken. In acht Etappen lernen die Beteiligten "Gewohntes zu entladen" und "loszulassen", das Bewusstsein für "innere Ressourcen und zukünftige Möglichkeiten" aufzubauen, um dann Neues zu erkennen, auszuprobieren und "in der Praxis zu erleben."

Management Journal - Fazit: "Facilitating Change" bietet Business-Trainern innovative Denkansätze und Methoden, um in "Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht"-Unternehmen erfolgreiche Veränderungen in Gang zu setzen.

Oliver Ibelshäuser, [...]


Sprich's aus!: Frauen, die sagen, was sie wollen, kommen weiter
Sprich's aus!: Frauen, die sagen, was sie wollen, kommen weiter
von Elizabeth Gummesson
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Bloß nichts in sich reinfressen, 8. Oktober 2014
Das neue Buch der Bestsellerautorin Gummesson. Sie zeigt Frauen, wie sie kommunizieren müssen, um gehört und verstanden zu werden. Ihr Credo: "Frauen, die sagen, was sie wollen, kommen weiter". Anhand realer Beispiele aus Ihrer Coachingpraxis zeigt sie Wege aus verfahrenen Situationen auf. Im Job, in der Familie und in der Partnerschaft. Mit der zentralen Botschaft, die Sachen nicht in sich hineinzufressen, sondern Probleme, Gefühlslagen und Erwartungen so klar wie möglich auszusprechen.

Oliver Ibelshäuser, Roter-Reiter .de


New World of Work: Warum kein Stein auf dem anderen bleibt. Trends - Erfahrungen - Lösungen
New World of Work: Warum kein Stein auf dem anderen bleibt. Trends - Erfahrungen - Lösungen
von Michael Bartz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

4.0 von 5 Sternen Wie sich der Mittelstand auf die neue Welt des Arbeitens vorbereiten muss, 8. Oktober 2014
Im Stile einer Business-Novel zeigen die beiden Autoren sehr gut auf, was auf mittelständische Unternehmen im Zuge der digitalen und demografischen Veränderungen zukommt: Das Büro wird nicht mehr länger der einzige Ort für Arbeit sein. Die Arbeitsstile werden bunter (vom Digital Native bis zum Silverliner). Traditionelle Organisationsstrukturen sind in der Auflösung begriffen. Und die Vollzeitbeschäftigung wird zunehmend durch alternative Beschäftigungsformen ersetzt. Viola Frey, die fiktive Geschäftsführerin eines alteingesessenen Industrieunternehmens, macht diesen radikalen Wandel in diesem Buch plastisch erfahrbar.

Oliver Ibelshäuser, [...]


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