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Beiträge von Manfred Küper
Top-Rezensenten Rang: 844
Hilfreiche Bewertungen: 788
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Rezensionen verfasst von Manfred Küper "Manf" (Kranenburg, Niederrhein)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Stark, spannend, literarisch, bewegend!, 20. November 2012
Dieses Buch klingt nach. Und wie soll ich nun den Leserinnen und Lesern, die die Lektüre noch vor sich haben, meine Eindrücke schildern, ohne zu viel von der unfassbaren Handlung zu verraten? In diesem Fall ist es besonders schwer. Nicht die oft zitierte Begegnung des 8-jährigen Jaffy mit dem Tiger, dessen Atem ihn zum Weltenbummler machen sollte, noch die Schiffsreise Richtung Indonesien, immer auf der Suche nach dem sagenumwobenen Drachen, stehen im Mittelpunkt dieses in vielerlei Hinsicht beeindruckenden Werkes, sondern das, was danach passiert: Und hier sei nicht mehr verraten, als dass das Segelschiff, mit dem der Ich-Erzähler Jaffy und sein Freund Tim unterwegs sind, in schwere Seenot gerät. Die Geschichte einer Freundschaft. Einer Tragödie. Und ihrer Folgen. In wunderbaren Bildern und mit virtuoser Fabulierkunst von Carol Birch in Szene gesetzt. Man kann den Gestank Londons in der Mitte des 19. Jahrhunderts regelrecht riechen. Das Meer und das Salz schmecken. Ein bewegendes, überaus lesenswertes Buch!
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4.0 von 5 Sternen
Malet bleibt sich treu, 11. November 2012
Mit "Angst Im Bauch " schloss Leo Malet 1949 seine Schwarze Trilogie ab. Die drei heute noch hochaktuellen, spannenden, absolut zeitlosen, surrealistischen, einfühlsamen und literarischen Geschichten über die Verlierer in der Gesellschaft haben eine Reihe von Parallelen: Sie sind stark autobiografisch geprägt (sich mit Malets Biografie zu beschäftigen, ist hochspannend; im Anhang des 3. Bandes befindet sich eine Übersicht), handeln von jungen Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, ohne Chance auf ein anständiges Leben, handeln von Morden und der Frage, wer die Schuld daran trägt, hinterfragen eine Gesellschaft, die keinerlei Verständnis zeigt und mit Guillotine antwortet statt mit Resozialisation und alle drei Geschichten enden tragisch. In diesem 3. Teil geht es um Paul, einen Ganoven, der nach einer Reihe unblutiger Banküberfälle einen Kassierer erschießt und von diesem Moment an, von Alpträumen geplagt, von allen gejagt wird. Die Presse macht ihn verantwortlich für alle Greueltaten im Umkreis und beginnt eine Hetzjagd. Wem kann Paul noch trauen? Wer verrät ihn? ZUm ersten Mal vergebe ich für eine Story aus der "Schwarzen Trilogie" trotz aller Qualitäten nur vier Sterne, da mich Pauls Lebensgeschichte nicht so sehr zu fesseln vermochte, wie die der Protagonisten aus den ersten beiden Bänden ("Das Leben ist zum Kotzen", "Die Sonne scheint nicht für uns").
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5.0 von 5 Sternen
Großartige Fortsetzung einer zu Unrecht vergessenen Trilogie, 10. November 2012
Erst 16 Jahre alt ist Andre, aber er hat schon alles hinter sich. Bereits früh Vollwaise geworden und wegen seiner Obdachlosigkeit ins Gefängnis gesteckt (hier finden sich viele Parallelen zu Malets Biografie) erlebt er die Schattenseiten der "Goldenen Zwanziger" in der Metropole Paris. Auch die besten Absichten nutzen nichts. Wer vagabundiert, bekommt keine Arbeit, ohne Arbeit keine Bleibe. Er erlebt Paris von unten. Und wehrt sich. Und weil er überleben will, tötet er. Auch die Flucht in die Liebe endet tragisch. Andres Freundin verblutet nach einer amateurhaften Abtreibung. Müde von der Flucht vor der Polizei und müde des Lebens stellt er sich und wird so zum jüngsten Verbrecher, der je in Frankreich durch die Guillotine den Tod fand. Warum ist eine solche Geschichte lesenswert? Weil Malet ein seltenes schriftstellerisches Talent besitzt. Wiel er die Welt aus einer anderen Perspektive beschreibt und dadurch die Dinge hinterfragt. Weil die Welt nicht immer so ist, wie sie scheint und weil in allem ein Funke Hoffnung steckt.
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5.0 von 5 Sternen
Ein beeindruckendes Meisterwerk, 7. November 2012
Der erste Teil der Schwarzen Trilogie von Leo Malet ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Malet, der Lebenskünstler, Vollwaise im Alter von 3 Jahren, in der Jugendzeit als Chlochard in Paris unterwegs und wegen Wohnsitzlosigkeit ins Gefängnis gesteckt, weiß, wovon er redet. Die Story, die Atmosphäre der pulsierenden Metropole Paris im frühen 20. Jahrhundert, die Stimmungslage der Protagonisten: Alles passt zusammen, macht einerseits betroffen, traurig, neugierig, stößt andererseits durch seine Brutalität und Kälte ab, macht zynisch, verstört, irritiert, ist trotzdem phasenweise humorvoll. Alles, was Lesen ausmacht, ist hier vereint. Zur Story: Jean ist Anführer einer Bande, die einen Geldtransport überfällt, um mit dem Geld aus dem Raub den Streik der Bergarbeiter zu unterstützen. Da der Überfall zum Gemetzel wird, bei dem ein Mensch stirbt, ein anderer schwer verletzt wird, lehnt die Bergarbeitergewerkschaft das Geld ab und verurteilt den Überfall. Für Jean der Anlass, sich von den hehren Zielen seiner Aktionen zu verabschieden: Er raubt weiter, jetzt nur noch, um sein eigenes Leben zu finanzieren. Dabei hinterlässt er weitere Leichen, teils aus belanglosen Motiven. Für ihn ist das Leben zum Kotzen, ohne Chance auf Besserung und selbst die Liebe ist eine Illusion. Sein Leben wird zu einem einzigen Amoklauf. Die Bücher Malets (auch die berühmteren um den Privatdetektiv Nestor Burma) haben auch heute noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie erhalten. Malets Werke hätten eine umfassende Neuausgabe verdient.
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5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk, bedrückend und beeindruckend, 4. November 2012
Sie sind anders. Ausländer. Und deshalb Außenseiter. Und immer verdächtig. Sie wohnen am Kanal und betrieben dort gemeinsam eine Schänke und versorgen die Kanalschiffer mit Lebensmitteln. Als die Familie Besuch eines Vetters bekommt, nimmt das Misstrauen noch zu. Im Frühherbst 1938 (einige Wochen vor der Reichskristallnacht) fischen Schiffer eine Mädchenleiche aus dem Kanal. Die junge Frau wurde vergewaltigt und dann ermordet. Wer anders sollte für den Mord in Frage kommen, als die Betreiber der Schänke? Waren sie doch immer schon verdächtig. Der Mob tobt und als sich vor dem Haus der Familie eine Menschentraube bildet, kommt es zwangsläufig zum Eklat... Man mag an Hoyerswerda denken, an den Mob, der Häuser anzündet und türkische Mitbürger mordet, aber in Simenons beeindruckendem Roman sind es die Franzosen, die den Fremden misstrauen und die Fremden sind - Deutsche! Auf bedrückende Art und Weise, mit unnachahmlicher Sprachgewalt und athmosphärischer Dichte beschreibt Simenon die Geschichte aus Sicht der Opfer, die sich nichts anderes haben zu Schulde kommen lassen, als eben Deutsche in Frankreich zu sein. Oder hat doch einer von ihnen das Mädchen ermordet? Die Nationalitäten lassen sich beliebig austauschen. Gut und Böse lässt sich nicht in Ländergrenzen pferchen. Die Geschichte ist exemplarisch, zugleich eine Mahnung. Ein herausragender unter den vielen Non-Maigret-Romanen Simenons. Wertvoll und unbedingt lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen
Schnoddrig schön!, 2. November 2012
Leo Malet gerät in Vergessenheit. Und sollte doch mit seiner Reihe um den Privatschnüffler Nestor Burma Kultstatus haben! Wer diese Bücher sein Eigen nennt, kann von Glück sagen. Bitte, lieber Rowohlt-Verlag: Diese wunderbare Krimireihe und die Schwarze Trilogie unbedingt neu auflegen! Nestor Burma macht Paris unsicher. Wir schreiben das Jahr 1942. Frankreich ist im Krieg. Und wieder mal stolptert der Detektiv Burma über eine Leiche. Mausetot. Ermordet. Und aus dem Haus des Toten stürzt eine -wie sollte es anders sein- bildhübsche junge Frau. Burma nimmt die Ermittlungen auf. Und der Krimi nimmt ein atemberaubendes Tempo auf. Hier ist aufmerksames Lesen angesagt: Manchmal denkt Burma zu schnell für normal Sterbliche. Erklärt wird später. Und der so schnoddrige, schlagfertige (in vielerlei Hinsicht), unkonventionelle, respektlose und furchtlose Schnüffler arbeitet sich durch Lug und Trug, Schein und Wirklichkeit. Bis sich spät, aber nicht zu spät, alles klärt. Höchster Lesegenuss!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ganz viel Irving. Ganz viel Lesespaß. Kleine Schwächen., 29. Oktober 2012
Man soll nicht glauben, dass der Verfasser dieses phantasievollen, skurilen, witzigen, lebensbejahenden, aber zugleich auch traurigen Romans inzwischen die 70 überschritten hat. Schreibt er doch weiterhin so spritzig, so nah am Leben wie ein junger voll Energie steckender Autor. So kann nur jemand schreiben, der das Leben in vollen Zügen und mit all seinen Absurditäten intensiv erlebt. Zu Beginn der Erzählung ist Billy Abbott, der Ich-Erzähler und der einzig wichtige Mensch dieses Romans, 14 Jahre alt. Am Ende ist er fast 70. Ein langes, intensives Leben muss also zwischen den Deckeln des Buches verborgen sein. Ist es auch. Aber einige Abstriche muss ich dennoch machen, die vielleicht verständlich machen, warum ich für "In einer Person" nur vier Sterne vergebe und nicht fünf. Es geht um Sexualität. In vielen seiner Ausprägungen. Das ist gut. Und erfrischend geschrieben. Und klärt auf. Baut Vorurteile ab. Aber Sexualität ist nicht alles im Leben und manchmal hätte es ein bischen mehr sein dürfen. So bleibt der Blick auf das reiche Leben Billys recht eindimensional und viele Aspekte, die das Glück eines Lebens mehr beeinflussen als die Sexualität, bleiben dem Leser verborgen. Es geht um 55 Jahre Leben. Aber Irving betrachtet wie so häufig die späte Kindheit und Jugend (die zugegebenermaßen prägend und spannend ist) sehr viel ausführlicher als die Erwachsenenzeit Billys. Noch auf Seite 475 ist Billy 19 Jahre alt. Alle späteren Beziehungen Billys bleiben oberflächlich und vorübergehend. Während die Schulkameraden, auch wenn das Verhältnis zu Schulzeiten noch so lose war, zunehmend Bedeutung für den erwachsenen Billy bekommen. Das sollte an Abstrichen genügen. Das Buch bleibt dennoch stark und lesenswert. Eine der ganz besonderen Stärken des Romans ist die Schilderung der 80er Jahre mit den vielen, vielen Aidsopfern und ihrem elenden Sterben. Nicht nur hier wird Irving politisch. Seine Stellungnahme ist notwendig. Wie das gesamte Buch. Schriftsteller mit den Talent John Irvings gibt es auf der ganzen Welt ganz selten. Daher ist jeder seiner Romane lesenswert. Und die stärksten (wie z.B. "Owen Meany" oder (das mag subjektiv sein) "Bis ich Dich finde") sind absolute Weltliteratur.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bye bye, Barbarotti!, 18. Oktober 2012
Eine leichte Melancholie beschleicht einen nun doch, wenn es gilt, nach 5 gelungenen Romanen (der Begriff Krimi wird den Büchern Nessers nicht gerecht) Abschied zu nehmen von Inspektor Gunnar Barbarotti. Aber wahrscheinlich ist es besser, eine Serie irgendwann zu beenden, als sie endlos und beliebig werden zu lassen (siehe Brunetti). Zudem können wir uns auf Neues von Hakan Nesser freuen, der nicht nur die van-Veteren-Reihe schrieb, sondern vor allem mit seinen Entwicklungsromanen (Kim Nowak, Picadilly Circus...) und Nicht-Krimis Berühmtheit erlangte. Melancholisch ist auch die Grundstimmung des neuen Buches: Barbarotti trauert um seine plötzlich und viel zu früh verstorbene Frau. Seine Trauer, die Suche nach seinem neuen Platz in der Welt ohne seine geliebte Marianne, aber mit 5 Kindern und einem Beruf, der seine gesamte Aufmerksamkeit verlangt, zieht sich wie ein Roter Faden durch das Buch. Und lässt einmal mehr erkennen, wie einfühlsam und tiefgründig Nesser die Feder führt. Auch die Krimihandlung ist wohltuend ruhig: Kein atemloser thrill, keine bluttriefenden Szenen, sondern Gespräche mit den Beteiligten lassen ein Bild entstehen, bei dem es beileibe nicht nur darum geht, who's done it, sondern vor allem um die Menschen, deren Persönlichkeiten, Geschichten und Motive. Und gerade das macht es so spannend, Nesser zu lesen. Und am Schluss bleibt immer ein wenig Hoffnung. Absolut lesenswert. Und nach 2 1/2 Lesetagen beginnt die einjährige Wartezeit auf einen neuen Hakan Nesser-Roman, was immer er auch bringen möge.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein ordentlicher Schmöker, 17. Oktober 2012
Lässt man die hier schon mehrfach und zurecht kritisierten Zufälle außen vor, die Ken Follett konstruiert hat, um alle Aspekte der Geschichte zwischen 1933 und 1949 zu berücksichtigen, hält man mit "Winter der Welt" ein durchaus lesenwertes Buch in den Händen, dass einen die Zeit schon mal vergessen lässt. Zudem werden mit Folletts Beschreibungen viele Bilder der Vorkriegs- und Kriegszeit lebendig und erhalten durch die subjektive Darstellung aus der Perspektive der Protagonisten einen eigenen spannenden Charakter. Die Schilderungen des Angriffs auf Pearl Harbor oder der Invasion der Normandie sind beeindruckend und detaillgetreu gelungen. Aber es bleiben einige Aspekte, die eine bessere Bewertung verhindert haben: Hat man sich erstmal an die handelnden Personen gewöhnt und sich mit den Namen und Beziehungen untereinander vertraut gemacht, wechselt die Szenerie und man liest z.T. 200 Seiten lang nichts mehr über eben diese Menschen, sondern muss sich einer neuen Situation und mit anderen Menschen auseinandersetzen. Es dauert seine Zeit, bis einem alle Namen und deren Geschichten vertraut sind. Zudem ist eine meiner Befürchtungen aus dem 1. Teil der "Jahrhuntertsaga" eingetreten: Follett fixiert sich viel zu sehr auf die Kriege und deren Vorgeschichte. Was sich auch am Erzählzeitraum zwischen 1933 und 1949 belegen lässt. Wo bleiben die Goldenen Zwanziger Jahre? Wie hat sich der Nationalsozialismus in Deutschland eingeschlichen? Eine große Lücke und eine vertane Chance (den interessierten Lesern seien hier die Kriminalromane von Volker Kutscher wärmstens empfohlen!). Lesenswert, aber bei weitem kein Meisterwerk.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schindler und die Abwesenheit von Erziehung, 3. Oktober 2012
Als Berufsschullehrer erlebe ich die von Schindler beschriebenen Rüpel jeden Tag. Seine Bestandsaufnahme ist gelungen, die ersten 30 Seiten entsprechen noch den Erwartungen, die der Klappentext schürt, aber was dann folgt, geht, wie die DeutschkollegInnen formulieren würden, am Thema vorbei. Liegen die Ursachen für die angeprangerten Rüpeleien tatsächlich in unserem am Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem oder in falschen politischen Vorbildern wie Christian Wulff? Sind soziale Projekte oder Dorfgemeinschaften Auswege aus dem Dilemma? Oder würden unsere Rüpel nicht auch dort die Solidargemeinschaften aufmischen? Schindler verliert kein Wort über Erziehung. Nichts über die Elternhäuser unserer Republik, nichts über überforderte alleinerziehende Mütter oder Väter, nichts über die von Politikern immer wieder aus Geltungssucht aufgemischten Schullandschaften und überforderte Kolleginnen und Kollegen, nichts über Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl, nicht über die zu vermittelnden Werte und Normen. Etwas mehr Nähe, ein wenig mehr Zeit füreinander, das ein oder andere Gespräch von Angesicht zu Angesicht ist sicherlich wirksamer als der Ruf nach politischen Lösungen. Vater sein und Mutter sein bedeutet, verantwortlich zu sein. Dem dürfen wir uns nicht entziehen.
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