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"dehlau"

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Another Ticket
Another Ticket
Preis: EUR 7,97

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Another Band, 15. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Another Ticket (Audio CD)
Das 1980`er Album "Another Ticket" nahm Eric mit neuem, britischen Personal auf. Er ersetzte seine seit `74 für ihn tätige Band ( Die "Ocean Boulevard"-Truppe ) durch renommierte Musiker wie den Procul-Harum Orgler Gary Brooker oder den Countrygitarren-Virtuosen Albert Lee. Country-Einflüsse sind auf diesem Album auch deutlich auszumachen, etwa bei der Cover-Nummer "Black Roses" oder dem autobiographischen, selbstkritisch-einsichtigen und traurigen "Hold me Lord", der stärkste Song der Platte. Weitere Glanzpunkte setzen das Muddy Waters-Cover "Blow Wind Blow" mit toller songdienlicher Bluesgitarre und u intensivem, kernigem Gesang. "Something Special" ein Soul-Pop mit amüsantem und sensiblen Text über E.C.`s Frau Pattie ist entspannt und nett anzuhören.
Im Weiteren lahmt die Platte allerdings ein wenig. Der Titelsong ist zu kitschig, die Singleauskopplung "I can`t stand it" ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Rockt nicht, bluest nicht, bewgt nicht. Dito für "Rita Mae" und "Catch me if you can".
Der Sound der Produktion (remastered) ist deutlich und differenziert, allerdings etwas drucklos.
Insgesamt eine der schwächeren Platten Claptons, trotzdem kein Fehlkauf.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 9, 2008 12:21 AM MEST


Backless
Backless

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Halsschmerzen ?, 26. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Backless (Audio CD)
Auf dem Cover trägt E.C. einen Schal des Fussballklubs "West-Bromwich Albion" aus England . Ja , es war eine seltsame Phase , die Herr Slowhand gegen Ende der 70`s durchmachte . Sowohl persönlich wie auch musikalisch war er auf der Suche nach einer Identität , und sein Alkoholismus wurde immer schlimmer .
Diese Suche spiegelt sich auf dieser Platte wieder , die wunderbare , autobiograohische Liebeslieder beinhaltet ( Tell me that you love me und Golden Ring ) , ebenso wie Blues-Standards , einen J.J CALE und 2 BOB DYLAN Songs . Diese Interpretationen können eigentlich nicht ganz überzeugen , viel besser ist die der R&R Schote TULSA TIME . Dieses und die beiden genannten selbstgeschriebenen Liebeslieder sind die besten auf der Platte , die einmal mehr einen sparsamen Gitarristen zeigt , auf welcher sich Erics Stimme aber gegenüber SLOWHAND und den anderen 70`s Scheiben klar verbessert hat .
Es ist insgesamt , trotz der diversen Einflüsse und Stilbrechungen , eine sehr angenehme , laid-back Platte mit zwei schönen Liebesliedern und natürlich höchstsoliden Gitarrenspiel und Gesang , die Arrangements und der Bandsound überzeugen allemal . E:C ist war , ist und bleibt einer der besten Zeitgenössischen Musiker


No Reason to Cry
No Reason to Cry
Preis: EUR 10,98

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer wird denn da weinen ... ?, 11. August 2003
Rezension bezieht sich auf: No Reason to Cry (Audio CD)
NO REASON TO CRY ist meiner Meinung nach Eric`s bestes Solo-Studio-Album in den 70`s . Aufgenommen wurde es in dem zum Tonstudio umgewandelten Freudenhaus SHANGRI-LA , wo auch schon BOB DYLAN und THE BAND tätig waren . Eben diese Künstler und auch RON WOOD , VAN MORRISSON , und BILLY PRESTON unterstützen Eric beim musizieren und ( vorallem ) beim Feiern . Nein , geweint werden sie nicht haben , die JIM BEAM trinkenden Rocker in ihrem Püfflein :-) .
Die Stärke und auch die Faszination dieses Albums liegt nicht in Erics Gitarrenspiel , das er einmal mehr nur sehr sparsam einsetzt , sonder im Songwriting , den Arrangements und in E.C's
brüchiger , aber sehr charismatischen und sensiblen Stimme . Die genannten Qualitäten sind vorallem bei SIGN LANGUAGE , HELLO OLD FRIEND und ALL OUR PAST TIMES herrauszuhören . Schwächer sind das THE BAND ähnliche CARNIVAL , HUNGRY und das von Backgroundsängerin MARCY LEVY geschriebene und gesungene , sowohl musikalisch und lyrisch klischeehafte und wirklich grässliche INNOCENT TIMES . Auch den Blues hat E.C auf dieser Platte , er ist mit dem Dobro-gespickten COUNTY JAIL BLUES , LAST NIGHT und dem OTIS RUSH-Klassiker DOUBLE TROUBLE vertreten . Bei der Nummer bluest Eric sehr stark vor sich hin und dokumentiert , dass er ein exzellenter interpret alter Blues-Songs ist .
Stimmungsmässig springt das Album von fröhlich zu melancholisch , zu bluesig-traurig/wütend ( obwohl Eric`s Stimme hier an Agressivität vermissen lässt , lag wohl am Bourbon ) und vermittelt insgesamt eine Einblick in Claptons Persönlichkeit , die bei den Aufnahmen aber durchzogen von einer allgemeine Entspanntheit ist .
Wie gesagt , es ist kein Gitarren-Highlight Album , aber eines das unglaublich Spass und Gefühl beim hören weckt . Eric ist und bleibt einer der grösdsten zeitgenössischen Musiker


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