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Rezensionen verfasst von
M. Klinglmair "Demonic-Nights.at" (Linz)
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Anker® Astro 5600mAh USB Externer Akku Pack Power Bank Ladegerät mit LED Taschenlampe für iPhone, Andorid Phones, Smartphone, Handy, MP3, GPS, GoPro [Samsung Grade A Zellen, 5V / 1A]
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Wird angeboten von AnkerDirect
Preis: EUR 39,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter leistungsfähiger Akku-Pack mit Notlicht, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit einem USB-Anschluss kann man fast jedes Ladekabel an den Anker Astro anschließen und quasi fernab von jeder Steckdose aufladen. Die Akku-Kapazität ist mit 5600mAh beachtlich und für meinen Gebrauch (2x Smartphones, 1 MP3-Player und gelegentliche Nutzung als Taschenlampe) ist der Akku ausreichend dimensioniert.
Ein paar Ladungen gehen sich auf jedenfall aus, bevor der Akku wieder mal an eine Steckdose will. Wer länger als 3-4 Tage zu keiner Steckdose kommt, könnte sich auch ein leistungsfähigeres Akku Pack suchen. Für gelegentliche Ausflüge und Wanderungen ist das Anker Astro Pack ausreichend. Die Verarbeitungsqualität überzeugt, nicht so bei der eingebauten LED. Zwar ist das Akku Pack keine Taschenlampe, aber wenn hier schon mit so etwas geworben wird, könnte man ja vielleicht im Jahr 2013 eine überarbeitete Version in den Handel bringen!? 4 Sterne und uneingeschränkte Kaufempfehlung!


Sanitas SZA 80 Elektrische Zahnbürste
Sanitas SZA 80 Elektrische Zahnbürste

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Produkt sieht für den Preis ordentlich aus, leider versagt die Reinigungsleistung, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem meine Sonicare-Zahnbürste kaputt ging, habe ich mir gedacht, ich versuche mal eine günstigere Schallzahnbürste.
Leider hat sich dieser Versuch relativ schnell als Fehler herauskristallisiert! Die Reinigungsleistung der Sanitas SZA 80 ist gegen die Philips Sonicare regelrecht lächerlich. Die Schwingungen der Sanitas "kitzeln" bestimmt das Zahnfleisch und fördern dadurch die Durchblutung, aber leider auch nicht mehr.

Schade, dass die Vorstellung einer günstigen Schallzahnbürste mit günstigen Ersatzzahnbürsten nur ein kurzer Traum war!

Nun habe ich mir die Oral-B Pulsonic angeschafft, mit der ich sehr zufrieden bin!


Night Is the New Day
Night Is the New Day
Preis: EUR 17,58

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholischer, ausgereifter und melodischer als je zuvor!, 1. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Night Is the New Day (Audio CD)
Nach drei Jahren Wartezeit ist es endlich so weit: "Night Is The New Day" heißt der lang ersehnte Nachfolger des hoch gelobten Katatonia-Albums "The Great Cold Distance". Passender als im Herbst könnte man den Release-Termin für diese Platte nicht wählen. Mit "Night Is The New Day" startet man melancholischer, ausgereifter und zugleich noch melodischer in die düstere Jahreszeit und steht dabei dem Vorgängeralbum in nichts nach, ganz im Gegenteil!

Katatonia haben ihren Sound gefunden und bauen diesen noch weiter, intensiver und komplexer aus. Fans fühlen sich beim Opener "Forsaker" mit gewohntem Band-Sound sofort wohl. Preschende Drums lassen zunächst auf ein härteres Album vermuten. Nach wenigen Sekunden schreitet jedoch Jonas Renkse mit wunderschönem und deutlich besserem Clean-Gesang als auf den Vorgängeralben ein. Der Träumer verschmilzt mit den tobenden Drums zu einem gewaltigen Soundsturm. Spätestens jetzt stellt man sich die Frage, wie Katatonia es bloß schaffen, einen Song mit so kaltem und düsteren Soundgewand mit einem derart genialen, harmonischen Refrain zu versehen und bei dieser wahrhaftig düsteren Stimmung sogar eine Mitnick- und Ohrwurm-Garantie zu zaubern. Eines ist gewiss, die Band versteht es gerade bei "Night Is The New Day" mit Einsatz von Keyboard und Synthesizern den Sound noch fülliger, breiter und schwermütiger zu gestalten, und sich dabei selbst neu zu finden.

Ruhiger, gefühlvoller, um nicht sogar lieblich zu sagen, geht "Idle Blood" zu Werke. Harte Riffs sind für die Schweden bekanntlich nur ein Teil ihrer mächtigen und fesselnden Musik. Der mit Akustikgitarren aufgenommene Song zaubert eine zerbrechliche Stimmung, die seines Gleichen sucht. Die gefestigte, ergreifende Stimme und Gesangslinien von Jonas Renkse erinnern gerade bei diesem Song stark an Opeth. Kein Wunder, ist Mikael Åkerfeldt doch ein enger Freund der Band.

Mächtige und vor allem erhabene Gitarrenarbeit leisten Anders Nyström und Fredrik Norrman auch bei "Nephilim". Hat hier soeben eine große Doom-Band beim Fenster herein gewunken? Ob es das mit Streichern besetzte "Inheritance" oder der Refrain von "Liberation" ist, welcher sich vor älteren Ohrwürmern wie "Evidence" keinesfalls verstecken muss: Katatonia regeln und meistern jeglichen Part mit Bravour und Raffinesse.

Durch vermehrten Einsatz von Synthesizer- und Keyboard-Elementen schaffen es die Schweden, eine noch intensivere Stimmung als auf dem Vorgängeralbum zu zaubern, ohne aber durch diese verstärkten elektronischen Untermalungen aufdringlich zu wirken. David Castillo hat das Album abgemischt, und ist somit beim neuen Rundling für den klaren und druckvollen Sound verantwortlich, an welchem nichts auszusetzen ist.

"Night Is The New Day" ist mit tiefen, dunklen Klängen, sowie zugleich wunderschönen Melodien verpackt, welche den Zuhörer auf einen unbeschreiblichen, fesselnden Emotionstrip mitnehmen, und mit diesem in unergründliche Tiefen von Hass, Trauer und einem Funken Hoffnung eintauchen lässt. Eine Nebel- und Soundwand, die wahrscheinlich von keiner anderen Band in ähnlichem Genre zu durchbrechen ist. Wer am Sound von Katatonia nur annähernd Gefallen findet, wird wie hypnotisiert das Album aufsaugen und um weitere Durchgänge betteln.

Angekommen beim mitreißenden, emotionalen Rausschmeißer "Departer", welcher mit der wunderschönen Stimme von Krister Linder als Gastsängerin auftrumpft, wird nochmals klar gemacht, warum "Night Is The New Day" das wahrscheinlich beste Album der Band und womöglich auch des Jahres ist.

Ein Meisterwerk mit Ecken und Kanten, das die Farben Weiß und Schwarz miteinander verschwimmen, und dabei noch ein einzigartiges Gemälde entstehen lässt. Katatonia beweisen, dass sie mit der Entfaltung ihrer Musik noch nicht am Ende angelangt sind, sondern sich in dieser eisigen Kälte, die das Album entfacht, musikalisch zwischen Progressive- und Doom-Momenten mit schönen Melodiengängen erst am Anfang ihrer Reise befinden. Die Band hat es geschafft, ihren düsteren, melancholischen und atmosphärischen Sound zu perfektionieren, und nach einigen Durchläufen auch den Vorgänger "The Great Cold Distance" vom Thron zu stoßen. Ab sofort gibt es nur mehr die Jahreszeiten Herbst und Winter.

Wertung: 10/10

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Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 8, 2010 11:20 AM CET


Nachtreisen (Ltd.ed.)
Nachtreisen (Ltd.ed.)
Preis: EUR 31,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dornenreich müsste nicht nur bei Nacht reisen.., 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Nachtreisen (Ltd.ed.) (Audio CD)
Nach Jahren des Wartens ist es endlich so weit: Das erste Live-Album inklusive DVD von Dornenreich wird veröffentlicht und trägt den Titel "Nachtreisen". Abgesehen von einer knapp 115minütigen DVD in 5.1 Dolby Surround bietet die CD-Version noch zwei Aufzeichnungen von Live Gigs.

Während auf der ersten CD der Auftritt vom Summer Breeze 2007 im Metal-Format zu hören ist, auf welcher Klassiker wie etwa "Ich bin aus mir" oder "Schwarz schaut tiefsten Lichterglanz" vertreten sind, wurde auf CD zwei der Auftritt vom Wave Gotik Treffen 2007 aufgezeichnet, auf der etwa "Der Hexe flammend Blick" auf keinen Fall fehlen darf. Dieser bietet zusätzlich einen unbetitelten und bisher unveröffentlichten Bonus Track. Festzuhalten wäre noch, dass sowohl die Aufnahmequalität, als auch die Titelauswahl mehr als überdurchschnittlich ausgefallen sind. Dornenreich haben sich wirklich Mühe gegeben mit "Nachtreisen" der breiten Fangemeinde etwas zu bieten. Die beiliegende DVD beinhaltet unter anderem diverse Live-Ausschnitte aus früherer Zeit, eine Zusammenfassung von den "Her von welken Nächten"-Recording-Sessions und eine relativ ausführliche Fotogalerie.

Dornenreich haben mit "Nachtreisen" womöglich die Live-Alben-Welt revolutioniert. Genau so und nicht anders muss das aussehen. Hoffentlich nehmen sich andere Bands und Labels ein Beispiel daran und knallen zukünftig nicht einfach einen Mitschnitt auf ne Scheibe und gut. Das Album hat sich auf jeden Fall ein gigantisches "Daumen hoch" verdient und wirklich jedem ist zu raten, sich den zukünftigen Klassiker zu holen.

Wertung: 9/10
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Dear Agony
Dear Agony
Preis: EUR 30,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brechen Breaking Benjamin?, 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Dear Agony (Audio CD)
Einmal musste es ja soweit sein. Es scheint, als würden sämtliche amerikanische Alternative-Rock-Bands eines Tages vom Nickelback-Schicksal ereilt werden. Breaking Benjamin hatten sich lange dagegen gewehrt, nur mehr dem Mainstream gefallen zu wollen. Selbst auf der vergleichsweise schwächeren Scheibe "Phobia" waren noch Kracher wie "The Diary Of Jane" enthalten, und sogar die Balladen hatten immer noch genug Pfeffer, Ö3-Hörern die Plomben raus zu hauen.

"Dear Agony" liegt als US-Import vor, und es kann das erste Mal in der Bandgeschichte zumindest teilweise als Ausrutscher gewertet werden. Die Vorabsingle "I Will Not Bow" kam ja noch als reinrassiger Breaking-Benjamin-Hit rüber. Schmissige Gitarren, gutes Tempo, Mitsingrefrain ' Klasse! Ebenfalls auf der Haben-Seite: Das an die Brüder im musikalischen Geiste Chevelle erinnernde "Crawl", oder der Brecher "Lights Out" mit bitterbösem Text. Beim Durchhören fällt einem aber sofort auf: Breaking Benjamin begehen den Fehler, sich selbst zu oft mit lahmen Refrains den Wind aus den Segeln zu nehmen. Zum Beispiel bei "Without You", das mit einer Schlagerreifen Melodie als Songmittelpunkt aufwartet.

Man muss sich eingestehen, textlich waren sie ja noch nie die Stärksten. Was sie sich aber gedacht haben, einen Song wie "Anthem Of The Angels" zu schreiben, das sollte verborgen bleiben. Streicher, leiser Schmachtgesang und Zeilen wie "There is nothing left of you / I can see it in your eyes / Sing the anthem of the angels / And say the last goodbye". Das erfordert schon viel Nerven, nach dieser Nummer noch bei der Stange zu bleiben. Dieser Ausfall drückt aber am Besten die Zwiespältigkeit aus, die in Breaking Benjamin wohnt: Einerseits Songschreiber von internationalem Format mit Melodien für Tausende und Riffs zum Hochleben lassen, andererseits Pathosschleudern sondergleichen. Die letzten Alben konnte man retten, diesmal schlägt das Pendel im Gesamteindruck in die andere Richtung aus. Einen der sieben Wertungspunkte kann man ruhig dafür rechnen, dass man weiß, dass sie es besser können.

Wertung: 7/10
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Liebe Ist für Alle Da
Liebe Ist für Alle Da
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rammstein rammen mit Liebe..., 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Liebe Ist für Alle Da (Audio CD)
Alben plus dessen Resteverwertung binnen 13 Monaten, Live-DVD, Nebenprojekte und DDR-Karteileichen - die Zeit rund um "Reise, Reise" war für Rammstein unheimlich arbeitsintensiv, von den diversen Touren und US-Erfolgen ganz abgesehen. Das strapazierte Bandverhältnis wurde in langen Songwriting- und Aufnahmesessions kräftig befeuert und wirft "Liebe ist für alle da" ab, das entweder an die späten Neunziger anknüpft, oder gänzlich neue Pfade beschreitet. Erlaubt ist, was gefällt...

Im Großen und Ganzen drehen sich die Texte um Liebe in den verschiedensten Formen. Das kann Fanliebe ("Rammlied", "Haifisch"), Sexualität ("Pussy", "Frühling in Paris"), Fetisch ("Ich tu dir weh") und Psychopathie ("Wiener Blut") bedeuten - Rammstein-Texte lassen sich bekanntermaßen mannigfaltig interpretieren. Till Lindemann glänzt dabei erneut mit faszinierenden wie bildhaften Metaphern. Vor allem in "Waidmanns Heil" kann er sich austoben, während der Refrain von "Haifisch" durchaus einer Weiterspinnung der Idee mit Veröffentlichung in einem Gedichtband bedarf.

Stars dieses Albums sind allerdings Keyboarder Flake und Drummer Schneider, die (wieder) mehr Platz für ihr Spiel erhalten. Siehe zum Beispiel die Single "Pussy" mit klarer Joy-Division-Referenz, "Ich tu dir weh" mit Eurodance-Intro und das sphärische "Rammlied", eine neue Bandhymne mit Knalleffekt. Parallelen zu "Rammstein" kommen nicht von ungefähr. Unerwartet heftig schlägt "B********" (ein Fantasiewort Lindemanns, das er nicht auszuschreiben vermag) ein. Kann man in der Bridge an "Keine Lust" angelehnt sehen, greift die Nackenwirbel entsprechend an.

Natürlich darf auch ein provokantes Thema der jüngeren Vergangenheit nicht fehlen. "Wiener Blut" bezieht sich auf den Fall Josef F., taucht in die Psyche des Schwerverbrechers ein. Wirklich schockierend ist allerdings nur Lindemanns Aussprache. Versucht er hier zu wienerln, oder ist das reiner Zufall? Dann doch lieber "Waidmanns Heil" oder "Haifisch", die beiden Hits des Albums, neben denen semi-interessante Gedankengänge wie "Mehr" und der Titeltrack "Liebe ist für alle da" blass wirken.

Zwei Balladen versuchen sich als Dreh- und Angelpunkt. "Frühling in Paris" ist ein leicht metallisiertes Chanson mit ansprechender Grundstimmung, beweist allerdings aufs Neue, dass Lindemann bei der deutschen Sprache bleiben sollte. Das gepfiffene "Roter Sand" ist ein wahres Lied vom Tod, ein Romancier-Abgang inklusive Duell. Wofür es auf der Limited Edition eine Orchester-Version gebraucht hat, ist allerdings unklar. Unterschiede sind kaum merklich.

Wo reiht sich "Liebe ist für alle da" tatsächlich ein? Schwer zu sagen, denn die Mischung aus klassischen Motiven, neuer Härte und verstärkter Single- bzw. Balladen-Affinität ist als eine Art Querschnitt des Rammstein'schen Mikrokosmos zu verstehen. Summa summarum ein grundsolides Album zwischen den Stühlen, das gerade durch diese eigenwillige Platzierung zu wachsen vermag und sich - wohlgemerkt mit dem Abstand einiger Monate, möglicherweise sogar Jahre - zu einem Favoriten in der Band-Diskographie mausern könnte. Vorerst zumindest ein (vorsichtiges) ansprechend bis sehr gut.

Wertung: 7/10
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Walpurgis Rites-Hexenwahn
Walpurgis Rites-Hexenwahn
Preis: EUR 19,16

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Belphegor lässt Soundmonster und den Hexenwahn los.., 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Walpurgis Rites-Hexenwahn (Audio CD)
Knapp anderthalb Jahre nach "Bondage Goat Zombie" lassen die Vorzeige-Austro-Knüppler Belphegor mit "Walpurgis Rites ' Hexenwahn" ein weiteres Soundmonster auf die breite Masse los und natürlich ist die gesamte Community auch diesmal gespannt, ob es den Salzburgern gelingt den ' doch relativ hohen ' Ansprüchen gerecht zu werden.

Der Opener "Walpurgis Rites" beginnt genau so, wie man es von den vergangenen Alben des Quartetts kennt. Kompromisslos prügelt man sich durch die Landschaft, schmeißt hier und da ein kurzes, aber dennoch gigantisches Gitarrensolo ein. Helmuth muss wieder mal aufpassen nicht Gift und Galle zu speien. Dies ändert sich auch bei den folgenden Titeln "Venerato Diaboli ' I Am Sin" und "Hail The New Flesh" nicht wirklich, ehe man sich bei "Reichswehr In Blood" zumindest für einen kurzen Moment eine Verschnaufpause gönnt, und einen langsamen Akustikpart einschiebt. Gleichzeitig darf man "Reichswehr In Blood" auch als einen Höhepunkt des Albums deklarieren.

Danach folgt "The Crosses Made Of Bone", bei dem man sich vergleichsweise gänzlich im Midtempo-Bereich aufhält. Der nächste Höhepunkt folgt auf dem Fuß und nennt sich "Der Geistertreiber", welcher erneut zur Gänze im Midtempo gespielt wird. Zusätzlich fallen kurzzeitig die Gitarren weg und lassen dem Basser freie Hand über die gesamte Melodie.

Langsam aber sicher nähert man sich nun dem Ende des Albums, doch vorher gibt's mit "Destroyer Hekate" noch einmal ordentlich Stoff. Der Titel hat wieder extremstes Tempo drauf. Ohne Rücksicht auf Verluste wird noch einmal drauf losgeprügelt was die Instrumente hergeben, ehe "Enthralled Toxic Sabbat" und "Hexenwahn ' Totenkult" gewohnt langsam das extrem starke Album ausklingen lassen.

Wer in "Pestapokalypse VI" bereits das Nonplusultra des österreichischen Death / Black Metal gesehen haben, wird bei "Walpurgis Rites ' Hexenwahn" ins Grübeln kommen. Das Album zeigt nicht mal im Ansatz irgendeine Schwäche und macht auch nach mehrfachem Anhören noch massig Spaß. Zusätzlich gibt es mit "Reichswehr In Blood" und "Der Geistergräber" echte Hits. Eine Wohltat für geschundene schwarze Herzen.

Wertung: 9/10
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NETGEAR  Gigabit-Ethernet 5-Port Desktop-Switch 10/100/1000 MBit/s mit externem Netzteil
NETGEAR Gigabit-Ethernet 5-Port Desktop-Switch 10/100/1000 MBit/s mit externem Netzteil
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 29,99

4.0 von 5 Sternen Toller und günstiger 5-Port-Gigabit Switch, 12. August 2009
Ausgepackt, angesteckt, funktioniert!
Recht viel mehr kann man über den 5-Port Switch von Netgear eigentlich nicht sagen. Gekauft wurde dieser Switch, damit ich zwischen meinem PC und Synology NAS die volle Bandbreite habe und auch über den Linksys Router nicht mehr zuviel Traffic läuft. Geräte welche nur 100Mbit haben und im Netzwerk laufen, werden auch unter diesem problemlos erkannt. Leuchtet am Switch die Nummer des jeweiligen Ports grün, so hat er dieses Gerät als Gigabit erkannt, leuchtet es orange, als 100Mbit. Das Gerät wird normal warm und es sind keine Probleme bekannt.

Für das Heimbüro bzw. Privatanwender völlig ausreichend, wobei die Verarbeitung etwas besser sein könnte. Natürlich aber nicht um diesen Preis! Klare Kaufempfehlung!


Synology Disk Station DS109 NAS Laufwerk (3,5 Zoll, 1000 Mbit, SATA II, 300 Mbps, eSATA, USB 2.0)
Synology Disk Station DS109 NAS Laufwerk (3,5 Zoll, 1000 Mbit, SATA II, 300 Mbps, eSATA, USB 2.0)

54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Server für Büro und/oder Zuhause!, 13. Juni 2009
Nach Lesen einiger Testberichte und Abgrenzung meiner Ansprüche (was will ich mit dem Teil überhaupt!?) fiel meine Entscheidung letztendlich auf den Synology Homeserver. Die älteren Versionen kamen wegen geringer Ram-Bestückung beim Streamen von Videos oder Musik wie das Squeezecenter schnell mal an seine Grenzen. Nicht so die neuen Modelle! (alt: DS107, neu: DS109)

Wenn man die Funktionen kennt, ist er für das Büro wahrscheinlich schon zu "schade"! ;)

Auf dem Server habe für jeden Berechtigten ein Laufwerk angelegt, worauf er seine Daten speichern kann. Natürlich gibt es auch gemeinsam verwendete Laufwerke, auf die man gemeinsam Zugriff hat. Kurzum - Synology hat eine kinderleichte Weboberfläche geschaffen, auf der sich auch Noobies zurecht finden und Benutzer einrichten und Rechte verwalten können.

Zuhause habe ich mittlerweile 2 PCs und 1 Laptop und meist hat jeder seine Daten auf seiner lokalen Platte. Aufgrund der vielen wichtigen Daten, stieg täglich die Angst vor einem Festplattencrash. Wie aufwendig eine Sicherung auf drei Geräten ist, brauche ich wohl nicht beschreiben. Auch wollte ich, dass die Daten für allen berechtigten PCs verfügbar sind. Das Wort Berechtigung war mir ein wichtiges, da ich auch über Internet auf meine Daten zurückgreifen will. So fiel eine Externe Platte mit Netzwerkanschluss und die Entscheidung fiel auf einen NAS Homeserver.

Gehäuse auf, Samsung 1TB Festplatte rein und schon gings los. Die Festplatte wurde formatiert und sofort erkannt. Nun muss man nur mehr die IP Adresse festlegen. Sofern man eine dynamische IP hat und will, dass der Server auch von außen erreichbar ist, muss man sich bei einem Anbieter wie dyndns.com kostenlos registrieren, damit die aktuelle IP an die jeweils konfigurierte URL weitergeleitet wird. Das wär aber schon das schwerste und ist für jeden schaffbar! Blutigen Anfänger wird gerne im deutschsprachigen Synology-Forum geholfen, wo unter anderem auch an einem tollen Wiki gearbeitet wird.

Mit diesem Server hab ich nun privat sowie auch berufliche Aspekte abgedeckt. Als EDV-Koordinator brauche ich unterwegs div. Programme oder kleine Tools, Beschreibungen etc.! Auch möchte ich meinen Bekannten mein Fotoalbum, selbst angelegte Website oder Blog bzw. meine Musik streamen.
Natürlich kann ich auch Daten auf dem Server legen, die sich dann ein Freund von dort praktisch mit der Filestation oder aber auch über FTP holen kann. Die Filestation eignet sich auch für nicht versierte PC-Benutzer und somit müssen sich Laien nicht mit einem FTP-Programm beschäftigen.

Zum Thema Datensicherheit tendieren manche auf die deutlich teuere 207+, welches ich nicht vertreten kann. In dieser wäre es möglich, 2 Festplatten als Raid zu verbinden. Zerschießt es einem aber das Raid, sind die Daten weg und somit würde ich ein Raid nicht als Datensicherheit sehen. Somit habe ich eine externe Seagate 1TB Festplatte (via USB oder eSATA) dran gehängt und einen Sicherungsjob, wo ich die gewünschten Laufwerke auswählen kann, erstellt. Zum Beispiel sichere ich 2x wöchentlich alle Daten auf die externe Platte, die sich dann automatisch wieder abschaltet. Nun kann ich auch wieder beruhigt schlafen. ;-)

Neue stabile Firmware-Updates werden laufend von Synology ausgearbeit, welche auch immer wieder tolle, neue Features mit sich bringen. zB. erwartet uns in der Final, die voraussichtlich im März released wird, ein Funktion, die DS als eigenen Mail-Server zu konfigurieren. Auch wurde die Audiostation, die File-Station und der Download-Manager verbessert. Weitere Infos gibts auf der offiziellen Synology Website.

Apropo Download-Manager. Heutzutage kauft man ja zB. Programme oder Spiele online. Mit einem langsameren Internetzugang lädt man hier schon mal einige Stunden und muss den PC über Nacht laufen lassen. Kein Problem für die Diskstation. Einfach den Nas mit dem Downloadlink füttern - und schon gehts los. Natürlich kann man auch die Zeit einstellen, wann die gewünschten Daten aus dem Internet gesaugt werden sollen. Somit muss man keinen PC mehr laufen lassen und spart auch einiges an Stromkosten. Wer den Server nicht 24h/Tag laufen lassen will, kann praktisch die Zeit einstellen, wann der Server ON bzw. OFF gehen soll.
Erwähnenswert ist auch, dass nun mein USB Drucker im Netzwerk erreichbar ist und auch alle PCs darauf ohne umstecken drucken können.

UPNP Streaming wird unterstützt, worauf auch einige User bereits mit Multimedia Geräten wie der Playstation darauf zugreifen und Videos bzw. Fotos abspielen.

Werden nur einige Features von oben benötigt (und ja, für versierte Benutzer gibt es noch viel mehr Optionen und Möglichkeiten..) rechtfertigt sich der Preis doch sehr schnell.

Dies soll nur ein Überblick für jene sein, die nicht wissen, für was sie das Teil einsetzen können, sollen oder auch wollen. Alle anderen werden sich ja immerhin noch intensiver mit dem Thema NAS beschäftigen und wissen was sie wollen.

Sollte jemand meinen, der kleine Lüfter der Synology ist zu laut, kann ich das nur verneinen. Die Diskstation steht 1 Meter neben mir und ich höre bei eingeschalteten PC den Lüfter nur sehr gering. Absolut NICHT störend!

Raid ist keine Backup-Lösung im engeren Sinn. Es ersetzt keine Datensicherung. Denn Raid 1 spiegelt Ihre Dateien von einer Festplatte so auf eine andere, so dass sich auf der zweiten Platte stets das exakte Abbild der ersten befindet.
Hat nun die Registry Schaden genommen, oder haben Sie irrtümlich wichtige Dateien gelöscht, dauert es nur einen Augenblick ' und die Daten auf der Sicherungsplatte sind exakt im selben Zustand. Denn Raid synchronisiert beide Platten, ohne die Inhalte auf Fehler zu überprüfen. Wurden wichtige Daten gelöscht, kann man diese nicht mehr herstellen.
Anders ist das bei einer Lösung mit einer externen Platte.

Fakt: Tolle Features, toller Support, totale Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2013 2:00 PM CET


Cosmogenesis
Cosmogenesis
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technisch höchst anspruchsvoller Prog-Death-Metal lässt grüßen!, 26. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Cosmogenesis (Audio CD)
Freunde von höchst anspruchsvollem, progressiven Death Metal haben bestimmt schon lange auf die Rückkehr von Obscura gewartet. Bandkapitän Steffen Kummerer hatte wohl alle Hände voll zu tun, um das Bandgehege mit Namen wie Hannes Grossmann, Christian Muenzner (beide Ex-Necrophagist) und Jeroen Paul Thesseling (Ex- Pestilence) zum Jahreswechsel 2008 zu füllen und das neue Album Cosmogenesis mit seinen zehn Tracks aufzunehmen.

Lässt der Zuhörer die Energie von Obscura auf sich einwirken, ist es bereits zu spät und man wird von dem extrem technisch gefrickelten Sound erfasst und gewürgt. Gewürgt im positiven Sinne die mit übermenschlichen Instrumentalpassagen versehene Platte lässt einem bereits nach den ersten Durchläufen nicht mehr los und macht Lust auf mehr.

Cosmogenesis, so der Albumtitel der deutschen Metaller, geht ab wie Sau, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Jeder Song des Albums schafft es, den Hörer voll und ganz mitzunehmen, obwohl die Songs alles andere als eingängig sind. Ähnlich wie Gojira spielen die Jungs facettenreichen, schnellen, aggressiven Death Metal, ohne dabei ins Schwanken zu kommen bzw. zum technischen Poser zu mutieren. Mit beinahe kosmischen Soundwalls, kräftigen Shouts und schwer melodischen Gitarrenläufen trumpfen die Deutschen auf, und reißen alle Genre-Mauerwerke ein. Hier wird auf höchstem technischem Niveau geplättet, was das Zeug hält, was auch bereits zu Beginn an der Opener Anticosmic Overload beweist. Denkbare musikalische Verzweigungen zu Death oder Cynic wären möglich, aber aufgrund ihrer erlangten Eigenständigkeit und Spielstils weit entfernt und nicht gerechtfertigt.

Auf Cosmogenesis wird aber nicht nur geknüppelt. Die bei Relapse Records unter Vertrag stehenden Metaller verstehen es geschickt, Spannung durch langsamere Passagen und Betonung verschiedener musikalischen Elementen, wie zum Beispiel arg verspielten Bass-Solis siehe "Universe Momentum" aufzutrumpfen und die Platte für spätere technische Hochergüsse zu lockern. Genau diese Punkte geben der Platte Eier mit auf den Weg ins Metalbusiness, um in der heutigen Zeit durch Langzeitmotivation bestehen zu können. Das sauber produzierte Teil verschlingt soundmäßig nichts und lässt auch den wachsamen Zuhörern die kleinsten Spielereien verfolgen. Die stimmige, spacige Atmosphäre wird nicht nur Fans von Necrophagist, Death oder Pestilence süchtig machen.

Eines ist gewiss Obscura schmeißen mit Cosmogenesis eines der stärksten Metalalben unserer Zeit auf den Markt. Man hat trotz wahnwitzig, verspielter Solis und etlichen Spannungsbögen das Gefühl, den roten Faden vor seinen Augen nie zu verlieren. Nach zahlreichen Durchläufen stellt sich nur mehr die Frage, ob dieses progressiv-kosmische Death-Metal-Geplänkel der feinen Art beim nächsten Album noch überboten werden kann?

Wertung: 9/10

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