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Rezensionen verfasst von
T. Butz "www.myrevelations.de"
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Black Gives Way to Blue
Black Gives Way to Blue
Preis: EUR 9,98
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt, 3. Oktober 2009
Man hat schon nicht mehr daran geglaubt. Selbst zu Layne Staleys mit Drogen angereicherten Lebzeiten sah es danach aus, als würde man nie wieder neue Alice In Chains Songs zu hören bekommen. Nach dem Tode Staleys rechnete nun wirklich niemand mehr damit. Doch vor einigen Jahren war ich selbst Gast bei einem Auftritt der Band mit einem gewissen William DuVall am Mikro. Eine tolle Show, mit James Hetfield als Gast-Gitarrist, und ein neues Album war plötzlich gar nicht mehr so abwegig. Und, verdammt, hier ist es! Unverkennbar, eindeutig und unvergleichlich Alice In Chains! Gewiß, eine Platte wie "Dirt" schreibt eine Band nur einmal. Doch bereits der erste Song "All Secrets Known" läßt die 14 Jahre seit dem letzten Album vergessen und man kann sich mühelos der Musik der Seattle-Veteranen hingeben, "Rooster" scheint erst gestern auf MTV gelaufen zu sein. Hohe Erwartungen werden mit Leichtigkeit erfüllt, die weit oben befestigte Meßlatte wird locker übersprungen. Düster, balladesk, schleppend, melancholisch, mit subtiler Härte schallen die 11 Songs aus den Lautsprechern, getragen von Jerry Cantrells einzigartigem Gitarrenspiel. William DuVall integriert sich musikalisch so gut in die Band, dass es eine wahre Freude ist. Dazu immer wieder die Zweitstimme von Jerry Cantrell, die nicht zuletzt für den typischen Alice In Chains Sound sorgt. Die Produktion ist erstklassig, wie ich immer wieder feststellen muß, wenn sich das Epi-Zentrum erneut in meinem Wohnzimmer befindet. Auch ruhige Songs, wie man sie zum Beispiel von der EP "SAP" kennt, weil sie einfach zu Alice In Chains gehören, findet man auf der aktuellen Scheibe, "Your Decision" und "When The Sun Rose Again" mit Namen. Layne Staley ist nicht vergessen, Alice In Chains widmen ihm den letzten Song, den Titelsong. Es versteht sich, dass dies kein lustiges Stück ist. Das Piano wurde interessanterweise von keinem geringeren als Sir Elton John eingespielt.
Auch wenn der Fan aus verständlichen Gründen, mehr als lange warten und bangen mußte: Es hat sich gelohnt! "Black Gives Way To Blues" begeistert mich wie es schon lange kein Album mehr geschafft hat. Ich höre die Songs in Konzertlautstärke und sitze dabei entspannt auf der Couch, das Booklet in der Hand um die Texte nachzuvollziehen. Hier kann ich nicht anders und spreche eine dringende Kaufempfehlung aus.

Snowfall on Judgment Day
Snowfall on Judgment Day
Preis: EUR 15,95
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Prog Perle, 3. Oktober 2009

Erst Anfang des Jahres haben die Progressiv-Metaller den Live-Mitschnitt ihres Auftrittes beim Atlanta-Prog-Festival auf DVD veröffentlicht, jetzt schieben sie gleich neuen Stoff in Form dieser CD hinterher. Zu meiner Schande war die DVD mein erster Kontakt mit der Musik von Redemption, bei denen kein geringerer als Fates Warning-Sänger Ray Alder am Mikro steht. Agent Steel Gitarrist Bernie Versailles zupft die Saiten. Auch die anderen Instrumente sind erstklassig besetzt, der Band-Gründer Nicolas van Dyk hat wirklich erlesene Musiker um sich geschart. Prominenter Besuch ist mit Dream Theater's James LaBrie zu vermelden, welcher sich mit Ray ein Gesangs-Duell beim Song "Another Day Dies" liefert. Redemption liefern 70 Minuten Prog-Material höchster Güte. Begonnen mit dem atmosphärisch startenden und sich in ein Prog-Gewitter verwandelnden "Peel". Vorbei an dem balladenartigen "Walls" bis zum abschließenden, epischen Meisterwerk "Love Kills Us All / Life In One Day". Die Band zieht alle Register ihres Könnens und nimmt den Hörer mit zu einer tiefen Reise in das gelungene Werk. Jeder weitere Durchlauf der Platte ist ein Genuß, man entdeckt neue Facetten, die beim vorherigen Hören noch gar nicht vorhanden zu sein schienen. Alle Prog-Metal-Fans die was auf sich halten, sollten zumindest einmal in dieses Eisen reingehört haben.
Leider mußte ich erfahren, dass Gitarrist, Band-Gründer und Komponist Nicolas van Dyk schwer an einer seltenen und aggressiven Form von Leukämie erkrankt ist. Im Namen des MyRevelations-Team wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und baldige Genesung.


Metal Slave
Metal Slave
Preis: EUR 15,95
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4.0 von 5 Sternen Born to Rock, 3. Oktober 2009
Was einem beim ersten Blick auf das Cover auffällt, ist dieses satanische Luder, welches einem knapp bekleidet einen herausfordernden Blick zu wirft. Und im schlimmsten Fall eine Axt gleich hinterher! So, gibt schon mal 'nen Bonuspunkt. Recherchiert man im Netz ein wenig, wird man bei Mean Streak schnell bei einem japanischen Motorrad-Hersteller fündig. Suche ich aber gar nicht. Was man auch schnell findet ist eine frühere amerikanische Damen-Thrash-Metal-Band. Interessante Anekdote: Ein Demo wurde von Mike Portnoy produziert. Dies blieb nicht ohne Folgen, denn er heiratete eine der Musikerinnen. Seine Band-Kollegen John Myung und John Petrucci taten es ihm gleich und ehelichten Band-Kolleginnen von Mike's Frau. Wie die Band der drei Herren heißt muß ich doch keinem Metal-Fan erklären!?!
Doch kommen wir zu Mean Streak aus Schweden. Die vier Herren spielen Metal mit großen Einflüssen aus der alten NWOBHM Zeit, bewegen sich aber zumeist in Hard-Rock Gefilden. Dabei klingen sie sehr ursprünglich, der Sound ist ebenfalls retro, dennoch druckvoll, ein gewollter Effekt. Als Produzent haben Mean Streak Fredrik Nordström verpflichtet, welcher schon mit In Flames und Hammerfall gearbeitet hat. Die Songs sind größtenteils sehr eingängig und gefallen schon beim ersten Probe hören. Ansprechendes Gitarrenhandwerk und die charismatische Stimme von Andy La Guerin lassen die Scheibe leicht über dem Durchschnitt schweben. Leider fehlt es an dem wirklich guten Song. Das Fundament wäre mit "Metal Slave" schon mal gelegt, lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt.

Ego Anthem
Ego Anthem
Preis: EUR 15,95
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der zweite Schlag, 24. September 2009

Es ist noch gar nicht so lange her, da hielt ich das Debüt der sechs jungen Finnen in meinen Händen. Mit "Ego Anthem" reichen TRACEDAWN ziemlich zügig Album Nummer zwei nach und zeigen unbestreitbar, dass sie die bereits eingeschlagene Richtung ganz klar beibehalten und ihren Stil gefunden haben, die 9 Songs knüpfen nahtlos ans Debüt an. Nun ja, vielleicht nicht ganz so nahtlos, die Band hat sich weiterentwickelt, was nicht weiter ungewöhnlich ist. Das aktuelle Album ist einen ganzen Zacken aggressiver, die Clean-Vocals wurden zurückgeschraubt, dafür mehr Crowls und Gekeife, was Sänger Antti wirklich beherrscht. Viele Tempo-Wechsel, interessante Riffs und Melodien, Breaks, Antti's wütender Gesang: Es ist nicht immer entspannend, dem Eisen zu folgen, bisweilen anstrengend, es fordert volle Aufmerksamkeit. Mit unter 40 Minuten Laufzeit kann man das Album als kurz und knackig bezeichnen, Lückenfüller gibt es nicht, weil bei der Laufzeit ist kein Platz für Lücken. Doch was sich bei den Stücken einschleicht ist, dass man zwar Tracedawn sofort erkennt, sich die einzelnen Songs aber größtenteils ähneln, der Aufbau ist fast voraussehbar. Kein schlechtes Album, aber das Debüt, welches nicht so zerstörerisch ans Werk geht, hat meinen persönlichen Geschmack besser getroffen. Anspieltipp: "In Your Name"


Vier Vögel am Galgen
Vier Vögel am Galgen
DVD ~ Lee Marvin
Preis: EUR 16,99
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen The Spikes Gang, 1. September 2009
Dieser Western, welcher im Original "The Spikes Gang" heißt, wurde 1973 in den Kinos gezeigt. Ein Western nicht mehr im klassischen Sinne, es wird keine Lobeshymne auf den Wilden Westen gesungen. Indianer sind böse, Cowboys toll, das kennt man ja. Vielmehr wird die Tristesse der Landbevölkerung gezeigt, aus der manche ausbrechen wollen. Der Western wird erzieherisch. Will und seine beiden Freunde fristen ein langweiliges Leben auf den Farmen ihrer Eltern und haben dabei das Gefühl, nur wenig mehr als Leibeigene zu sein. Eines Tages finden sie den alternden Gauner Harry Spikes, der verletzt im Dickicht liegt. Sie verstecken ihn vor seinen Verfolgern, pflegen ihn gesund und Will gibt ihm sogar sein Pferd, was bei seinem Vater Anlaß für eine mächtige Tracht Prügel ist. Will reißt aus, will ein Leben wie Spikes führen. Er verabschiedet sich des Nachts von seinen Freunden, die ihm jedoch schon bald folgen. Für sie der Beginn eines Abenteuers. Eines Tages treffen sie Spikes erneut und ziehen mit ihm gemeinsam los. Die drei unbedarften Jungen und der mit allen Wassern gewaschene Spikes, der fern ritterlicher Tugenden ist.
Man merkt dem Film natürlich sein Alter an, nicht vom Bild oder Ton, diese wurden digital überarbeitet, nein, man merkt es am Wesen des Films, an seiner Machart. Ein Art Zeitreise in die eigene Kindheit, in der solche Filme im TV liefen. Damals, als man zum Umschalten noch Aufstehen mußte. Lee Marvin spielt den alten Ganoven Harry Spikes sehr glaubwürdig und auch den drei Jungen nimmt man ihre Rollen ab. Ein Darsteller heißt Ron Howard. Da müßte es bei manch einem Leser dieser Zeilen klingeln. Dieser ist mittlerweile ein Oscar prämierter Regisseur, welcher in den letzten Jahren mit "The Da Vinci Code" und "Illuminati" von sich reden machte. Regisseur Richard Fleischer wurde auch durch seinen Film "Soylent Green" bekannt.
Für Fans dieses Genres empfehlenswert.

Alatriste
Alatriste
DVD ~ Viggo Mortensen
Preis: EUR 8,95
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Blick in die Vergangenheit Europas, 25. August 2009
In den Wirren des 30jährigen Krieges versucht der für Spanien kämpfende Flandern-Veteran Captain Diego Alatriste sein Glück zu machen. Doch das ist gar nicht so einfach. Ausbleibender Sold, Intrigen, Liebe, die heilige Inquisition machen Alatriste das Leben schwer. Während eines Gefechts, bei dem man nicht zimperlich zur Sache geht, verspricht Alatriste einem sterbenden Kameraden, sich um dessen Sohn Inigo zu kümmern. Fortan schreiten beide gemeinsam durchs Leben und müssen so manchen Schicksalsschlag meistern. In einer Zeit wo beinahe alles von der Kirche beherrscht wird, durchkreuzt Diego die Pläne der Inquisition und macht sich bei Monarchen unbeliebt. Nicht immer kann er sich auf seine im Krieg erworbenen Kampfkünste verlassen, doch stets auf seine Freunde und natürlich auf Inigo.

Zugpferd dieses Films ist mit Sicherheit Viggo Mortensen, der seit seiner Darstellung des Aragorn in "Herr der Ringe" Berühmtheit erlangte. In diesem teuersten Film in der Geschichte Spaniens, spielt er den spanischen Captain Diego Alatriste. Die Bezeichnung Captain hat in diesem Fall nicht mit der Schifffahrt zu tun, sondern ist ein militärischer Rang. Es ist die Verfilmung eines Romans von Arturo Pérez-Revertes der in seinem Heimatland sehr erfolgreich ist. Die damalige Zeit ist mit viel Liebe zum Detail dargestellt, man sieht prachtvolle Kostüme und heruntergekommene Lumpen, prunkvolle Paläste und abgewrackte Spelunken. Spitzenklasse sind auch die Kampfszenen, die toll choreographiert wurden und in denen mit Blut nicht knauserig umgegangen wird. Da es mehrere Romane mit Alatriste als Hauptdarsteller gibt, wurden für das Drehbuch wohl auch mehrere Romane zusammengeschnitten. Das würde die zum Teil verwirrenden Zeitsprünge erklären, denen man nicht so leicht folgen kann. Bild und Ton sind überaus gut, besonders in Kampfsequenzen wird einem die brachiale Gewalt einer Schlacht gut zu Ohr geführt. Der Film im Gesamten hat mir sehr gut gefallen, Mortensen spielt die Person Alatriste so glaubhaft, das es eine Freude ist ihm zuzuschauen.
Freunde von Filmen wie "Königreich der Himmel" sollten hier mal reinschauen.

Age of Aquarius
Age of Aquarius
Preis: EUR 15,95
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4.0 von 5 Sternen Tolkki startet durch, 25. August 2009
Auch nach dem ganzen Hin und Her mit Stratovarious ist Timo Tolkki nicht müde, schaut voller Motivation in die Zukunft und nimmt so tolle melodische Metal-Alben auf wie eben dieses. Von dem eher unscheinbaren, merkwürdigen Cover sollte man sich nicht täuschen lassen, denn von diesem läßt sich nicht auf die Qualitäten dieses Albums schließen. Unverwechselbarer Tolkki-Stil, der nahtlos an alte Stratovarious-Long-Player anknüpft. Im Vergleich zu Bands ähnlicher Stilrichtung ist der spärliche Keyboard-Einsatz hervorzuheben, welches meist nur zur orchestralen Untermalung genutzt wird und sich nicht in endlosem Geklimpere verliert. Dies kommt meinem persönlichen Musikgeschmack sehr entgegen. Im Vergleich zum Vorgängeralbum arbeitet Tolkki nicht mit mehreren Sängern, sondern er hat mit Gus Monsanto einen festen Sänger an Bord, der überaus vielversprechend klingt und die Songs gut interpretiert. Die Stücke sind meist im Midtempo-Bereich angesiedelt, wirken teilweise düster, schleppend und belastend, fast schon doomig. Energiegeladen ist das Stück "Behind The Mask", theatralisch und emotional wird es bei "Kyrie Eleison". Voll Epik und Bombast ist der Song "Ghost Of Fallen Grace". In bester Melodic-Metal Manier findet man mit "Into The Future" einen klasse Song am Ende der Scheibe, garniert mit irisch/keltischen Folk-Einflüssen. Tolkki zeigt, das er das komponieren noch immer beherrscht und nun mit RR eine vollwertige Band besitzt, welche den Status eines Projektes hinter sich gelassen hat. Jetzt darf man auf Tour-Aktivität gespannt sein.

Gather the Faithful
Gather the Faithful
Preis: EUR 16,95
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kotipeltos neuester Streich, 23. August 2009
Sobald sich irgendwo jenes mysteriöse Besetzungskarussell dreht, schießen neue Bands wie Pilze aus dem Boden. Ex-Sonata Arctica Gitarrist Jani Liimatainen nahm die Trennung von den finnischen Melodic-Metallern zum Anlaß Cain's Offering zu gründen. Als Sänger konnte er Timo Kotipelto gewinnen, welcher mit Stratovarious und seinem Solo-Projekt Kotipelto schon mehr als genug zu tun hat. Bleibt also die Frage, ob sich CO mit dieser Platte soweit etablieren können, um weitere Alben in dieser Konstellation nachzuschieben. Timo ist schon mal ein starkes Zugpferd, doch die Qualität muß stimmen. Sicherlich ist diese Scheibe nicht übel, doch letztlich hat man alles schon mal gehört, besser, aber auch schlechter. Wer die Musik von Timo und Sonata Arctica kennt, kann sich ohne weiteres ein Bild von CO machen. Stücke wie "Dawn Of Solace" treten das Pedal durch, kräftiger Keyboard-Einsatz inklusive, den Anker wirft "Into The Blue", der ein wenig die Tränendrüse angreift. Zumeist bewegen sich Cain's Offering im Mid-Tempo Bereich und punkten mit eingängigen Melodien. Alles in allem ein für mich mittelmäßiges Melodic-Scheibchen mit dem gerade Fans von Timo keine Fehler machen werden. Mir persönlich wirkt es etwas zu konstruiert.

Outloud
Outloud
Preis: EUR 16,95
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessane Rock-Scheibe, 23. August 2009
Die noch recht junge Band, zum Teil bestehend aus Mitgliedern von Firewind, wollen uns mit ihrer Platte in die Hölle und wieder zurück rocken. Das steht zumindest auf dem wenig einladenden Cover. Ob ihnen dieses hochgestochene Ziel in einer Zeit der unzählbaren Neuveröffentlichungen gelingt? Das Cover zumindest würde mich nicht dazu animieren, diese CD aus dem Regal zu fischen und sie einmal anzutesten.
Nachdem in der Band so ziemlich jedes Instrument besetzt war, blieb noch die Position am Mikro frei. Die Griechen wurden in New York fündig, das bekanntlich ziemlich weit entfernt ist von Griechenland. Ein Beweis, daß sie sich bei der Besetzung dieses Postens schon Mühe gegeben haben. Es soll ja Leute geben, die schon maulen, wenn sie zur Freundin bloß einen Ort weiter fahren müssen. Aber egal, die Stimme von Sänger Chandler Mogel passt wirklich sehr gut zu Outlouds Melodic Rock. Beim Hören fühlt man sich zurückversetzt in eine Zeit, als selbst die Herren die Haare hoch gefönt haben und Dauerwelle trugen. Eine Zeit wo Skid Row groß in Mode waren, Foreigner in den Diskotheken rauf und runter gespielt wurde und die Mädchen bei Bon Jovi ohnmächtig zu Boden fielen. All diese Erinnerungen und Einflüsse fangen Outloud auf und transferieren sie in 11 tolle Rock-Songs. Schnelle Rocker und schmalzige Balladen, wie früher eben. Hörbare Spielfreude, gut produziert (Tommy Hansen), da kann man nicht meckern. Ob dies reicht, um die Band nach vorne zu bringen, weiß ich nicht, ich kann mich nicht um alles kümmern. Doch ich kann mir vorstellen, daß es Laune macht die Band live in Aktion zu erleben. Mir gefällt die Platte und die Leser die jetzt interessiert sind, sollten sich mal ein paar Songs anhören.

Murder By Pride
Murder By Pride
Preis: EUR 16,95
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Christ-Rocker sind zurück!, 23. August 2009
Stryper, die seinerzeit im Bienen-Look auftretende, Glam-Metal spielende White-Metal Band, versucht mit ihrem zweiten Album seit der Wiedervereinigung vor ein paar Jahren, wieder Fuß zu fassen in der Metal Welt. Für mich hört sich die Scheibe jedoch viel mehr nach Hard-Rock an, weniger nach Metal. Die aktuelle Platte ist auch die erste, die ich überhaupt von dieser Band höre. Christlicher Metal, Bibeln die ins Publikum geworfen werden, nein, das war damals nichts für mich. Slayer hatten einmal einen Gig abgesagt, weil sie nicht mit Stryper auf einer Bühne spielen wollten. Nun, ob christlich oder nicht, spielt für mich heute keine Rolle. Für mich ist die Musik wichtig und ich werde wohl kaum durch eine solche Platte zu bekehren sein. Außerdem werden die Amis wohl von solchen Praktiken mittlerweile Abstand nehmen. Stryper, vorneweg Sänger Michael Sweet, spielen tadellosen Hard-Rock, den man in dieser Variante heute nur noch selten zu hören bekommt. Dazu gehören nun mal ausgefeilte Melodien und gelungene Gesangslinien, schnelle Rocksongs und schmalzige Balladen, Stryper bieten dem Hörer dies im ausreichenden Maße. Und gehen dabei auch straighter zu Werk wie die amerikanischen Vorzeige Schnulzen-Rocker Bon Jovi, welche scheinbar für viele Mädels noch immer das Maß aller Dinge sind. Wem diese zu lasch sind, wäre hier schon mal an der richtigen Adresse, denn Stryper bieten stärkeren Gitarreneinsatz, mehr Variation beim Gesang und eben mehr Härte. Doch Obacht, auch Stryper haben einige Balladen am Start. Fans der Band machen hier sicherlich nichts falsch, doch auch Rock-Fans sollten hier mal ein Ohr riskieren! Im Übrigen ist das Cover sehr gelungen. Balladen-Tip: "I Believe". Rocker-Tip: "Eclipse For The Son".

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