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Rezensionen verfasst von
Kilted Yaksman "psilosonic"

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Ultrasport Rudergerät Drafter 550 - Modell 2014
Ultrasport Rudergerät Drafter 550 - Modell 2014

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passables Anfängerteil, 18. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze das Rudergerät seit Ende Dezember 2011, damals wurde es noch ohne Pulsempfänger geliefert.
In Sachen Fitnesstraining war ich noch völlig unbefleckt, hatte keine näheren Erfahrungen mit Fitnessstudios und Trainingsgeräten. Ich wollte einfach nur meine Oberkörpermuskulatur ein wenig stärken. So viel vorweg: Diesen Zweck hat das Rudergerät erfüllt. Ich trainiere seit 4 Monaten 2 - 3 Mal wöchentlich jeweils ca. 30 Minuten und konnte meine Oberarmmuskulatur sicht- und spürbar aufbauen. Im Bereich der Bauchmuskeln, des Rückens oder der Beine gab es aber kaum Veränderungen, glaube ich. Dafür ist das Gerät wohl auch nicht unbedingt geeignet.

Der Aufbau war relativ einfach in einer guten Stunde alleine erledigt. Die Verarbeitung ist in Ordnung. Das Gerät ist auch relativ leise. Der Sitz ist nicht der Bequemste, geht aber. Zusammengeklappt ist das Gerät platzsparend und dank der Rollen gut transportabel.

Soweit alles ok - nur ein deutliches Manko: Der Widerstand des Gerätes ist zu schwach. Die anstrengendste Stufe (8) fällt selbst mir dünnem Hemd relativ leicht. Das kann man problemlos durchziehen und dabei entspannt Fernsehen gucken. Damit ich etwas erfolgreicher trainiere, lege ich mich daher zeitweise mit dem Rücken auf die Schiene und ziehe das Seil über dem Kopf vor und zurück. Das ist anstrengender und bringt mehr.

Fazit: Für blutige Anfänger wie mich ein ganz guter Einstieg, aber nichts für Dauer. Wer schon Trainingserfahrungen bzw. eine stärkere Oberarmmuskulatur hat, hat von diesem Gerät vermutlich wenig bis nichts.


Pacer
Pacer
Preis: EUR 20,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KIM DEAL!, 19. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Pacer (Audio CD)
Wer es noch nicht weiß: Die Amps waren Kim Deal's Band nach den Breeders, und die waren bekanntlich Kult. Wer die Breeders geil fand, wird auf jeden Fall auch diese Platte mögen. Bei den Amps geht es etwas direkter, punkiger und melodischer zu, nicht so verschroben und vertrakt wie bei den Breeders. Man könnte sagen, dass die Amps die Hits gemacht haben, für die die Breeders zu eigensinnig waren. Kim Deal hat einfach eine einzigartige Stimme, und damit geizt sie auf dieser Platte (ausnahmsweise mal) nicht.


Close My Eyes
Close My Eyes
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die genialste Platte der Slackers!, 24. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Close My Eyes (Audio CD)
Die Slackers waren nie einfach 'nur' eine verflucht gute Ska-Band - meiner Meinung nach die beste, die es gibt -, sondern hatten schon immer den Ehrgeiz, den Sound der legendären jamaikanischen Sechziger zu erreichen. Auf ihrer letzten Platte, "Wasted Days", hatten sie sich allerdings etwas verzettelt, es ist einfach kein roter Faden zu erkennen gewesen, und der Sound war auch etwas unausgegoren. Aber ihre Zusammenarbeit mit einigen jamaikanischen 60er-Zeitzeugen auf "Slackers & Friends" scheint sich gelohnt zu haben, denn "Close my eyes" klingt endlich absolut authentisch nach den Sixties, kombiniert mit den Slackers-typischen Ohrwürmern. Für Leute, die in erster Linie auf Ska abfahren, und Reggae generell zu lahmarschig finden, mag diese Platte nicht cool sein. Aber es lohnt sich wirklich, sich in diese Platte mit ihrem einfachen, ursprünglichen, warmen Sound (und dem gelegentlichen Rauschen) reinzuhören, denn sie wird mit jedem Hören besser! Und die SLackers grooven wie Tier! Keine Ahnung. Geschmackssache eben, aber wer alten jamaikanischen Legenden wie Justin Hinds, Prince Buster oder den Skatalites mehr abgewinnen kann als den Mighty Mighty Bosstones oder Mark Foggo, der muss diese Platte einfach geil finden.


Literarisches Schreiben: Starke Charaktere - Originelle Ideen - Überzeugende Handlung
Literarisches Schreiben: Starke Charaktere - Originelle Ideen - Überzeugende Handlung
von Lajos Egri
  Broschiert

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie man eine Seifenoper schreibt?, 28. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir mehr von diesem Buch versprochen. Was Egri mit seinem Buch vermittelt, lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Eine (gute?) Story basiert auf dem Konflikt zwischen zwei gegensätzlichen Charakteren, wobei diese Charaktere dreidimensional gezeichnet werden müssen. Wer diese Formel verstanden hat, kann sich den Kauf des Buchs sparen, denn Egri wiederhlt sie x-mal und wird nicht müde, immer neue (irgendwann überflüssige) Beispiele zu bringen. Wie man aber als Autor eine formale Struktur für seinen ersten Roman entwickelt, bleibt unbeantwortet. Am Ende weiß man, wie Seifenopern gemacht werden, mehr aber auch nicht.


Ok Computer
Ok Computer
Preis: EUR 8,50

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebrauchsmusik, 16. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Ok Computer (Audio CD)
Die in den Zwanziger Jahren entstandene literarische Richtung der "Gebrauchslyrik" folgte der Maxime, dem Leser in irgendeiner Weise von Nutzen zu sein. Lyrik sollte nicht nur Experimentierfeld für Sprachwissenschaftler und andere Wahnsinnige sein und sich dem einfachen, nicht akademischen Leser zwangsläufig verschließen - nein, sie sollte aufmuntern, belustigen, helfen, trösten. Ähnlich verhält es sich mit dieser Platte. Mal abgesehen davon, dass dieses Album musikalisch größtenteils sehr anspruchsvoll, etwa bei den Arrangements, gemacht ist, ist es wohl in erster Linie die melancholische, manchmal depressive Stimmung von "OK Computer", die polarisiert. Hier würde ich gerne (in Anlehnung an meine pseudo-wissenschaftiche Einleitung) den Begriff der Gebrauchsmusik anbringen. Man könnte zu dem Schluss kommen, dass Menschen in einer Lebenskrise oder mit Liebeskummer hier ihre ideale Leid-und-Jammer-Platte vorgesetzt bekommen und sich - je nach Ausprägung der dazu gehörigen Leidenschaft - mit ihr und mehreren Flaschen dunklen Rotweins eine recht "stimmige" Zeit machen könnten. Lebensfrohe Gemüter wiederum würden dieser These nach einen großen Bogen um diese Scheibe machen. Sicher trifft das in einigen Fällen auch zu. Aber mir fällt in diesem Zusammenhang eine Äußerung ein, deren Urheber ich leider vergessen habe: Nur glückliche Menschen könnten sich erlauben, traurige Musik zu hören, wurde dort sinngemäß behauptet. Eine These, die ich in gewisser Weise nachvollziehen kann. Denn sollte der Typ mit dem Liebeskummer, der OK Computer und rauhen Mengen Rotwein in einem höheren Stockwerk wohnen, ist es vielleicht an der Zeit, den Nachbarn mit dem Zweitschlüssel zu informieren. Glücklicherweise habe ich von solch tragischen Fällen noch nicht gehört. Wohl aber von jemandem, der nach dem Genuss einer halluzinogenen Droge in Verbindung mit dieser Scheibe in der Notaufnahme zu sich kam. Aber das wäre ihm mit Wolfgang Petry vermutlich auch passiert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2013 2:22 PM CET


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