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Beiträge von Peter Horn
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Rezensionen verfasst von
Peter Horn (Hamburg)
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Auna Stealthbar 50 2.1 Soundbar mit Radio (60 Watt RMS, Bluetooth, DAB+ UKW Radio, AUX, Fernbedienung) schwarz
Auna Stealthbar 50 2.1 Soundbar mit Radio (60 Watt RMS, Bluetooth, DAB+ UKW Radio, AUX, Fernbedienung) schwarz
Wird angeboten von Elektronik-Star
Preis: EUR 159,99

3.0 von 5 Sternen Gutes Konzept, toller Klang, ärgerliche Schwächen, 10. April 2016
Nach dem Auspacken gefiel uns das Gerät auf Anhieb. Es anzuschließen und ihm die ersten Töne zu entlocken einfach, der volle Klang verblüffend. Dann jedoch ging der Ärger los.

Die langsame Reaktion bei der Senderwahl scheint wohl prinzipbedingt zu sein (kann mir jemand sagen, ob das so ist?). Erschwert wird das durch ein Display mit zu wenigen Zeichen. Bei längeren Sendernamen, die mit derselben Zeichenfolge beginnen (Deutschlandradio, Deutschlandfunk') ist der Anfang des Namens gleich, der Sender lässt sich erst identifizieren, wenn der Name nach einer Verzögerung scrollt.

Durch eine in der Anleitung falsch bezeichnete Taste gelang es zunächst nicht, Sender zu programmieren. Nach Entschlüsselung durch längeres Probieren wurde die Senderprogrammierung in Angriff genommen. Der Abruf der gespeicherten Sender ist nur mit den Rauf-Runter-Tasten möglich, nicht per Direktwahl, da die FB nicht über Zifferntasten verfügt, angesichts der 20 Speicher sehr lästig. Dabei war es nicht möglich, mit der Minus-Taste etwa von 5 auf 4 zu springen - dabei sprang die Anzeige immer erst auf 20. Nach 16 mal Drücken ist man dann auf der 4! - Sowas geht gar nicht.

Inzwischen tat uns nach dem häufigen Drücken der schwergängigen Folientasten auf der Billigst-Fernbedienung in Kreditkartengröße der Daumen weh.

Am Ende wurde das Gerät mit gemischten Gefühlen zurückgeschickt. Schade, sehr schade sogar, denn ein vergleichbares Gerät war bis jetzt nicht aufzutreiben.

Auna Stealthbar 50 2.1 Soundbar mit Radio (60 Watt RMS, Bluetooth, DAB+ UKW Radio, AUX, Fernbedienung) schwarz

PRO:

' Überraschend voller Sound, besser als erwartet
' Ordentliche Verarbeitung
' Klares Gehäusedesign
' Guter Funktionsumfang
' Sehr guter DAB+ -Empfang mit mitgelieferter Wurfantenne

CONTRA:

' Fehler beim Speicherabruf (nur beim getesteten Exemplar??)
' Display hat zu wenige Stellen, dadurch nerviges Scrollen der Anzeige
' Unterirdische Folien-Fernbedienung ohne Zehnertastatur
' Anleitung verbesserungswürdig

Es ist immer dasselbe mit vielen modernen Produkten der Unterhaltungselektronik: einem enormen Funktionsumfang und guten Leistungen stehen Schwächen der Benutzerschnittstelle gegenüber, die den Spaß nachhaltig verderben.

In diesem Fall wäre Abhilfe mit wohl nur geringem Aufwand möglich: Überarbeitung der Programmierung und der Anleitung, ein anderes Display ohne Scrollen, eine bessere Fernbedienung mit Zehnertasten! Das Gerätekonzept hätte es verdient. Zehn Euro Mehrpreis wären kein Hindernis, das Gerät erneut zu kaufen.

(Leider) nur drei Sterne ***.


Philips Hue Go - tragbares, kabelloses Licht EEK A+ 7146060PH
Philips Hue Go - tragbares, kabelloses Licht EEK A+ 7146060PH
Preis: EUR 75,38

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Licht, minimalistisches Design, Akku als Zugabe, 10. April 2016
Habe die Hue Go auf der Messe Light & Building am PHILIPS Stand angeschaut und war gleich fasziniert. Gekauft habe ich sie erst, als ich eine bei eBay für 50 Euro fand. Der übliche Neupreis war mir zu hoch. Sobald ich eine für 59 Euro entdecke, werde ich mir noch eine zulegen.

Ich bin sehr zufrieden. Im Gegensatz zu den verschiedenen Living Colors-Modellen kann sie auch ein Weiß mit allen möglichen Tönungen („Tunable White“) in hoher Qualität liefern. Und ich kann sie zusammen mit der Living Colors mit der runden Fernbedienung steuern (kleiner Tipp: wenn man einen kleinen transparenten Plastikpuffer auf das runde Ding am Rand bei „12 Uhr“klebt, findet man die richtigen Stellen auch im Dunkeln).

Ich brauche weder Bridge noch App.

Den Akku betrachte ich als nette Zugabe. Mögliche Anwendungen:

• Notstrom-Licht
• Gartenparty
• Picknick

Die Leuchte ist nicht wetterfest, das wurde schon ausgiebig bemängelt. Aber was spricht dagegen, sie bei Bedarf einfach in eine durchsichtige Plastiktüte zu stecken? Da bekommt sie auch im nassen Gras nichts ab, auch keine Kratzer.

PRO:

• Nettes minimalistisches Design
• Viele Einstellmöglichkeiten
• Hohe Lichtqualität einschließlich Weiß
• Fernsteuerbar im HUE-System

NEUTRAL:

• nicht wetterfest
• Keine Fernbedienung im Lieferumfang
• Helligkeit ausreichend für den Zweck
• Laufzeit im Akkubetrieb bescheiden

CONTRA:

• Begrenzte Einstellmöglichkeiten am Gerät
• Preis etwas zu hoch

Da man keine viereinhalb Sterne vergen kann, gebi ich der PHILPS HUE Go trotz der Kritikpunkt 5 Sterne. Ich hoffe, viele Leute, die mehr Geld übrig haben als ich, kaufen sie und PHILIPS macht sie billiger…


Foto Viva
Foto Viva

5.0 von 5 Sternen Foto Viva feat. Leila Pantel, 8. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Foto Viva (Audio CD)
Foto Viva was an instant chart hit, and quite deservedly so. It is also featured on Come Touch the Sun, together with other tracks, among them "Brazil" (no other than the classic "Aquarela do Brasil", composed by Ary Barroso in 1939).

The wonderful singer who led her voice to these titles never got much credit for it, though, since her name is not always listed together with the titles. Her name is Leila Pantel, she is living in Hamburg, Germany, and can be seen and heard with her own band, Banda Viva. It's worthwhile to look for her other titles, too!

Ginga (Brazil)
Sina (feat. Leila Pantel)
Lazy Lounge - YG [Digipack]


Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
von Timothy Ferriss
  Broschiert

147 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben in die eigenen Hände nehmen: Leidenschaftliches Plädoyer gegen die Fremdbestimmung, 31. Juli 2008
Manche Leser werden dies Buch nicht verstehen, denn sie sind der festen Überzeugung, daß der Mensch dazu geschaffen ist, zwecks Vermehrung des Profits Dritter (einschließlich eines ineffizienten Staates) seine Lebenszeit in einer mit netten Accessoires dekorierten Tretmühle aufzubrauchen. Das Leben wird auf zwei oder drei Wochen Urlaub reduziert und ansonsten auf den Ruhestand verschoben, den viele dann gar nicht erst erleben.

Wie ein jeder sich sein Leben gestaltet, muß er selbst entscheiden. Aber damit sind viele bereits überfordert.

Daß sie eine Entscheidungsfreiheit haben, ist vielen Menschen nicht mehr bewußt. Sie sind ihren eigenen Wünschen entfremdet, ihre Vitalität erstickt. Freiheit bedeutet, das zu tun, was für einen wesentlich ist. Das Leben selbst, das Entdecken der Welt und der eigenen Möglichkeiten und Grenzen: Weg und Ziel zugleich.

Geld ist eine Resource, die zur Freiheit verhelfen kann - oder die Sklaverei mit anderen Mitteln fortzusetzen. Für kluge Menschen ist Geld wie Benzin: ohne Treibstoff bleibt das Auto stehen. Ist es ein gutes Gefühl, im Auto zu sitzen und sich von anderen abschleppen zu lassen? - Ich finde nicht. Es muß nicht viel Geld sein, aber immer ein wenig mehr als genug.

Wenn man seine Bedürfnisse so weit reduziert, daß man überhaupt kein Geld braucht, kann man ins Kloster gehen als Mönch oder Nonne. Warum nicht, wenn man das will?

Wer auf das Materielle nicht verzichten kann, geht arbeiten, weil das die meisten anderen auch tun; hinterfragt wird das von der überwiegenden Mehrheit nicht. Und man arbeitet meist für andere, vor allem aber gegen sich selbst. Diese anderen arbeiten selbst genauso viel oder noch mehr, benutzen das verdiente Geld aber nicht zur Vermehrung ihrer Freiheit, sondern für ein erhöhtes Konsumniveau - bei den sogenannten Reichen sind die Gimmicks bloß teurer, nicht nützlicher. Der Drang gesunder Menschen nach Freiheit und Selbstverwirklichung wird kanalisiert und auf die Mühlen des verdummenden Konsums umgelenkt.

Es mag paradox klingen, aber ich bin zutiefst davon überzeugt, daß diese Welt ein besserer Ort für alle wäre, wenn möglichst viele Menschen einfach nur das tun würden, was sie WIRKLICH wollen, nicht, was ihnen eingeredet wird. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, das herauszufinden, und daher ist selbstbestimmtes Leben die seltene Ausnahme, denn selbständiges Denken wird in unserem System (mit institutionalisierter Bildung und Medien, die nur dem Profit und der Ablenkung vom Wesentlichen dienen) nicht gefördert, sondern gezielt verhindert.

Die Prioritäten des Lebens für sich selbst zurechtzurücken, seinen eigenen Weg zu finden, dazu ermutigt dies Buch. Wer zu feige oder fantasielos dazu ist, soll und wird es lassen und weitermalochen. Den anderen kann dies unkonventionelle Buch manche Anregung geben, auch wenn die vorgestellten Konzepte nicht für jeden und von jedem umsetzbar sind.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 12, 2016 12:13 AM MEST


Der König von Havanna: Roman
Der König von Havanna: Roman
von Pedro Juan Gutiérrez
  Taschenbuch

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht schön, aber glaubwürdig - Kuba von unten, 2. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der König von Havanna: Roman (Taschenbuch)
Die Schilderung des kurzen Lebens eines Jungen, der nie eine Chance hatte, der im Augenblick lebt, liebt und stirbt, gehört zum Eindrücklichsten, was ich in längerer Zeit gelesen habe.
Das Titelfoto: ein alberner Etikettenschwindel, das Bildmotiv ausgesucht von Leuten, die allem Anschein nach das Buch nicht gelesen haben; auch durch Marketing-Überlegungen ist das kaum zu rechtfertigen. Wer anhand der Plakat-Latinos auf dem Titel eine Salsa-Schmonzette erwartet, dürfte wenig Freude an der Lektüre haben, die ihn erwartet. Mit so einem Foto kann man einen kitschigen Tanzfilm bewerben, nicht aber einen brutal realistischen Roman über harte Dasein „ganz unten“ in Kuba, dessen Protagonist sich in seinem kurzem Leben fast nie wäscht und am Ende zwischen Ratten auf einer Müllkippe verreckt.
Die Intensität der Schilderungen Gutiérrez’ ist dem Thema absolut angemessen, auch wenn zartbesaitete Leser damit Schwierigkeiten haben dürften. Er zeigt die ungebremste Lebensgier von Menschen, die nichts zu verlieren haben, und die rohe Sinnlichkeit, die typisch für Kuba ist. Es geht immer gleich zur Sache, und dann auch heftig, es wird nicht lange gefackelt. Die kubanische Realität, die soziale und die sexuelle, wird in dieser fiktiven Geschichte weder beschönigt noch denunziert und schon gar nicht verklärt: kein Platz für Sentimentalitäten.
Die deutsche Übersetzung trifft den richtigen Ton, so weit ich das beurteilen kann (ich habe das spanische Original noch nicht auftreiben können).
Das Buch ist heilsame Lektüre für diejenigen, die nörgelnd in ihrem relativem Wohlstand leben, den sie in erster Linie als relative Armut sehen, und noch keine Gelegenheit hatten, am eigenen Leib zu erfahren, was der tägliche Kampf ums Dasein aus einem Menschen machen kann, dem alle für uns so wichtigen Werte der Zivilisation fremd bleiben wie die Waren, die er nicht kennt, nicht braucht und nicht bezahlen kann; kurz, wie das Dasein außerhalb unserer mitteleuropäischen Komfortzone aussehen kann. Ein Stück Brot aus der Mülltonne rettet den Tag... die Generation unserer Großeltern wußte das noch.
Auch das fast Unglaubliche macht der Autor von Stufe zu Stufe nachvollziehbar, bis hin zum erschütternden Ende.
Wie viele Deutsche empfinde ich eine starke Faszination für dies bedrängte und doch unverwüstliche Land und seine tapferen Menschen. Ich war mehrmals in Kuba, beschäftige mich intensiv mit dieser Kultur und glaube sie ein bißchen zu kennen. Wer etwas über das Kuba jenseits der touristischen Trampelpfade und der Buena-Vista-Nostalgie wissen will, sollte sich dies Buch nicht entgehen lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2011 5:30 PM CET


Nikon Coolpix 4500 Digitalkamera (4,0 Megapixel)
Nikon Coolpix 4500 Digitalkamera (4,0 Megapixel)

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Great camera with strenghts and weaknesses, 15. Januar 2003
I own a Coolpix 4500, before I had a 950 and a 995. I've been using them all a lot.
Coolpix 4500 Pros:
- Very good overall picture quality if you use the following settings:
1600 x 1200 resolution (downsampling algorithm does a great job - I usually shoot at 2 MP when travelling to save space without losing much quality); medium quality jpeg; sharpening +1
- Sturdy all metal swivel design body allows you all sorts of shots that would be impossible to take with other types of camera.
- Fits in pocket (even though it is not really slim)
- Best macro of all compacts - if you need close-ups, the Coolpix is about the best choice around
- "Long" tele (not physically, though, because
- Lens is not extending out of camera body, so it is well protected from mechanical damage and dust (look at all those flaky extensible plastic gadgets on other cameras!). Accessory lenses available, especially the teles are excellent
- Best choice of options available in compacts, everything can be adjusted according to personal taste. All sorts of exposure and focus options a modern higher end SLR has.
- Good lithium battery with fast 2 hour charger (get a spare battery, though!)
- Still good quality at 400, usable at 800 ISO!
- Histogram allows you to check exposure
Cons:
- Little direct access to functions; you spend a lot of time fumbling
- Multi-level menus that are SLOW to navigate
- Slow lens (maximum aperture) at tele position); try 200 ISO whenever necessary
- Shutter delay too long (apparently slower than 995) for candid shots or anything that moves quickly
- LCD (1,5") too small, especially if you have eye problems; the 995 had a 1,8", the 950 a 2" screen!
- Lens ist not sharp enough to take full advantage of the chip's 4 Megapixels
- Distortion (pincushion at wideangle, barrel at tele)
- Does not focus well at low lighting levels (no AF assistance light)
- Clipped highlights (no detail in light areas while the rest is properly exposed; underexposing does not help much)<
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2014 2:09 AM MEST


Kuba - Die Revolution frass ihre Kinder
Kuba - Die Revolution frass ihre Kinder
von Peter Rötzel
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut verständliche Einführung mit behebbaren Mängeln, 8. Februar 2002
Peter Rötzels Buch bietet eine kurzgefaßte, engagierte, aber durchaus unvoreingenommene Darstellung der wichtigsten politischen und ökonomischen Fakten und Abläufe in Kuba seit Beginn der Revolution. Es eignet sich als Einführung in die Thematik für Leser, die bisher nicht viel darüber wußten, sich vielleicht aus einem anderen Grund für Kuba interessiert und dann gemerkt haben, daß dies ganz besondere Land nur vor dem Hintergrund seiner geopolitischen Situation zwischen den Machtblöcken der Nachkriegszeit verstanden werden kann.
Der politisch-historische Teil ist informativ und sehr gut verständlich, aber knapp und lückenhaft ausgefallen. Eine nähere Schilderung der Lebensverhältnisse der Kubaner, sowohl vor als auch nach der Revolution, ist zu vermissen. Die Rolle der politischen Opposition, die Bedeutung der Exilkubaner in Miami, die oft drastischen Kurskorrekturen in der Innenpolitik, das Phänomen des Jineterismo, alles dies kommt zu kurz. Es fehlt eine Darstellung der für das Selbstverständnis der Kubaner so bedeutsamen Alphabetisierungskampagne, oder auch der so wichtigen Solidaritätsarbeit linker Internationalisten in Kuba, es fehlen kulturelle Aspekte, die nicht von der Politik losgelöst betrachtet werden können, und vieles andere mehr. Die Wirtschaftsthemen Zucker und Zigarren könnte man sich besser und gründlicher abgehandelt vorstellen. Der Zahlenanhang verdient es, aktualisiert und vervollständigt zu werden. Es ist auch nicht recht zu verstehen, daß viele Fakten erst im kommentierenden Nachwort zur Sprache kommen - erst die Fakten, DANN die Interpretation, bitte sehr! Man hat den Eindruck, hier wollte er schnell fertig werden... Hier und da mangelt es dem Autor auch an sprachlicher (oder gedanklicher??) Präzision; so schreibt er etwa: "Also war die amerikanische Überreaktion eher eine gemäßigte, wenn auch übertriebene". Oder wenn er von einer Mittelschicht aus Millionären spricht. Gut gelungen dagegen das so subjektiv wie zielsicher kommentierte Literaturverzeichnis.
Es fällt sofort unangenehm auf, daß ein Lektorat offenbar nicht stattgefunden hat; das Buch ähnelt mit seinen zahllosen Fehlern einem halbfertigen Manuskript. Leider erfordert es nicht nur einen guten Autor, sondern auch einen ebenso guten Lektor, um ein gelungenes Buch zu machen, und letzterer hat hier gefehlt - schade. Das Seitenbild mit uneinheitlichem Satzspiegel und riesigen Lücken im Blocksatz kann nur als unprofessionell bezeichnet werden.
Da das Buch im Print-on-demand-Verfahren hergestellt ist, ist wohl eine Verbesserung möglich; ansonsten hätte es einfach einen guten Verleger verdient. Wenn Rötzel den findet, dann kann durchaus etwas richtig Gutes daraus werden, und er die Früchte seiner guten Vorarbeit erneten. Es wäre sehr schade, wnn dies Buch in diesem halbfertigen Zustand verbleiben würde. Deshalb, nur deshalb gebe ich ihm jetzt schon vier Sterne!


Erotique Bottoms Po's
Erotique Bottoms Po's

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überflüssig, 4. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Erotique Bottoms Po's (Taschenbuch)
Ein wahlloses Gemisch bekannter und weniger bekannter Fotos von bekannten und weniger bekannten Fotografen, die teilweise das Thema verfehlen. Wer es originell findet, die zeitlos ästhetischen Fotos von Julien Clergue den trashig-bunten Strapsmäusen eines Ben Westwood gegenübergestellt zu sehen, mag dies billige Buch kaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß einer beides mag. Zu den Motiven: Man sollte in einer Po-Anthologie nur solche zeigen, die den Namen verdienen - zwar hat jeder Mensch einen, jedoch ist nicht jede von hinten abgebildete weibliche Rückseite einer speziellen Würdigung im Rahmen einer Foto-Monographie wert. Und wer bei diesem Thema einen großen Bogen um Brasilien macht, hat ohnehin das Thema verfehlt. Negativ ebenfalls der schlecht strukturierte Bildnachweis am Ende des Buches, der eine Zuordnung der Fotos sehr erschwert - eine Unsitte, gegen die sich Fotografen oft vergeblich zur Wehr setzen. Trotz mancher wirklich schöner Fotos alles in allem eine lieblose, überflüssige Publikation, typische Zweit- und Drittverwertung. Gut ist allenfalls der Druck - und der Preis.


Black Nudes
Black Nudes
von Daniel Bauer
  Gebundene Ausgabe

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Natürliche Frauen - Fotos überwiegend mittelmäßig, 4. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Black Nudes (Gebundene Ausgabe)
Das Positive zuerst: dem Autor ist es zu danken, daß er eine Ahnung der natürlichen Schönheit der Frauen Madagaskars vermittelt. Das Buch jedoch ist ansonsten eine Enttäuschung. Der Fotograf zeigt sich als Amateur, der weder die Fototechnik souverän beherrscht noch bei der Motivwahl eine allzu glückliche Hand hat. Der negative Eindruck rührt vor allem von der unsorgfältigen Edition her. Es gibt zu viele Wiederholungen ähnlicher, mittelmäßiger Aufnahmen. Der Autor wäre gut beraten gewesen, hätte er sich auf eine Auswahl der besten Bilder beschränkt. Auch hat der Verlag es sich wohl nicht zur Aufgabe gemacht, dies Buchprojekt kritisch-konstruktiv zu begleiten.
Das Wort Amateur sollte nicht als Schimpfwort verstanden werden, im Gegenteil; im Wortsinn liegt ja die Liebe zur Sache, und der Amateur hat das Privileg, fotografieren zu können, was und wie er mag. Darin liegt die Chance, seinen ganz eigenen Ausdruck zu finden. Aber: Auch eine ungekünstelte Darstellung, wie ich den Anspruch des Autors an seine Fotografie verstehe, setzt voraus, sein Handwerk zu beherrschen, vor allem, wenn man sich damit an ein von Perfektion verwöhntes Publikum wendet. Da liegt noch ein Stück Arbeit vor ihm, wenn er es ernst meint. Es wäre ihm zu wünschen, daß er seine Technik, sein Auge und die Fähigkeit zur selbstkritischen Betrachtung seiner Arbeit weiterentwickelt und es beim nächsten Mal besser macht. Er hat ein Sujet gewählt, das ihm sicher die Chance dazu gibt und das es wert ist.
PS: Mit Aufhellern kann man bei improvisierten Tageslichtaufnahmen wie diesen abgesoffene Schatten vermeiden! Ein runder zusammenlegbarer Reflektor paßt in das kleinste Gepäck. Zur Not tut es auch eine Zeitung oder ein Stück Styropor.


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