Profil für Janik Mende > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Janik Mende
Top-Rezensenten Rang: 4.300.953
Hilfreiche Bewertungen: 5

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Janik Mende
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Das kleine Gespenst
Das kleine Gespenst
von Otfried Preußler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kleine Gespenst, 29. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Das kleine Gespenst (Gebundene Ausgabe)
Auf Burg Eulenstein haust seit uralten Zeiten ein Gespenst. Es war eines jener harmlosen Nachtgespenster, die niemanden etwas zu leiden tun'.
Das kleine Gespenst mit Großen dunklen Augen, ist im Grunde ein harmloses Gespenst, dass niemand etwas zu leide tun kann, es lebt mit dem UHU Schuhu im Burgmuseum, wo sie gemeinsam viel Unfug treiben und sich Geschichten erzählen. Allerdings hat das kleine Gespenst einen sehnlichsten Wunsch.
Es möchte einmal die Welt bei Tageslicht sehen.
Doch so sehr es sich auch bemüht über die Geisterstunde wach zu bleiben, pünktlich um 1 Uhr schläft es für die nächsten 23 Stunden ein. Eines Tages jedoch geht sein größter Wunsch in Erfüllung und es wacht um 12 Uhr mittags auf. Anfangs ist die Freude riesig. Voller Neugier mach es sich auf in die Stadt um diese zu erkunden. Sobald das Nachtgespenst aber mit dem Sonnenlicht in Kontakt kommt verwandelt es sich in ein schwarzes Taggespenst.
Als die Stadtbewohner es erblicken sind alle in Angst und Schrecken versetzt.
Da merkt das kleine Gespenst das es gar kein Taggespenst mehr sein möchte.
Traurig wendet es sich an 3 Kinder, die ihm helfen wollen.
Nachdem sie sich Rat bei der weißen Eule holen wissen sie, dass die Rathausuhr 12Std. nach geht. Mit Hilfe des Uhrmachers stellen die Kinder die Rathausuhr um die besagten 12 Std. vor. Seid dem erwacht das kleine Gespenst wieder um Mitternacht und erklärt durch den Mondschein wieder seine weiße Farbe.
Das kleine Gespenst ist dem Gense 'märchenhaft-phantastische Erzählung' zuzuordnen. In einer eigentlich realistischen Welt passiert plötzlich etwas vollkommen unrealistisches. Allerdings ist das kleine Gespenst im Buch als liebenswürdig dargestellt und die Ereignisse mit vielen lustigen und komischen Szenen geschmückt, so dass es den Leser gar nicht in Angst und Schrecken versetzt. Dadurch wird dem Leser die Angst vor Gespenstern genommen. Und die Dunkelheit oder der Keller wirkt auch nicht mehr so bedrohlich. Das kleine Gespenst selbst wirkt wie ein kleines Kind, das einen großen Wissensdurst hat, welches die Welt kennen lernen will. Somit können sich Kinder gut mit dem kleinen Gespenst identifiziere.
Dennoch werden durch mystische Faktoren wie z.B.: die Eule, das Burgmuseum und Gegenstände wie der Schlüssel die Spannung aufrecht erhallten. Dem Leser werden in seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Die Geschichte ist in der er-Erzählform geschrieben und leicht zu verstehen. Die Kapitel sind kurz und die Illustrierten harmonieren mit dem jeweiligen Verlauf. Daher eignet sich das Buch auch sehr gut zum vorlesen.
Am Ende des Buches gibt es eine Moral, bleib wer du bist und du wirst glücklich!

Regina W., Stefan T., Janik M.


Seite: 1