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Rezensionen verfasst von
Hausmann Roger "schreibwerkstatt.ch" (Winterthur, Schweiz)
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Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs
Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs
von Rüdiger Jungbluth
  Gebundene Ausgabe

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entdecke die Möglichkeiten!, 28. August 2006
Marketing IKEA gehört zu den stärksten Marken weltweit. Und das, obwohl das Möbelhaus im Vergleich zu Coca Cola, McDonald's und Nike wenig für Werbung ausgibt. Ronald Jungbluth erklärt, warum.

Wohnst du noch oder lebst du schon? Immer mehr Menschen beantworten diese Frage mit einem lauten "ich lebe!" - im Geschäftsjahr 2005/2006, das Ende Juli zu Ende ging, pilgerten 454 Millionen IKEA-Jünger in eine der 221 blau-gelben Kathedralen und huldigten dort den bunt lackierten Spanplatten und hellen Massivholzmöbeln. IKEA ist, nach McDonald's, das weltweit erfolgreichste Franchise-Modell. Der Umsatz steigt Jahr für Jahr gegen den Branchentrend auf inzwischen knapp 24 Milliarden Franken. Angefangen hat alles vor 63 Jahren.

Schwedens Dagobert Duck

1943. Weil der elterliche Hof so abgelegen war baute der 17-jährige Schüler Ingvar Kamprad auf Elmtaryd in der Nähe von Agunnaryd einen Versandhandel auf. Ein Onkel musste den Firmeneintrag für ihn unterschreiben, weil Ingvar noch minderjährig war. IKEA war zuerst ein Gemischtwarenladen: Kamprad versandte alles vom Füllfederhalter bis zur Brieftasche. Doch als das erste Möbel, ein Sessel, eine rege Nachfrage auslöste, bewies er seinen Geschäftssinn, baute das Geschäft zügig aus und beschränke sich auf Möbel. Mit Erfolg.

Dieser Erfolg ist Kamprad nie zu Kopf gestiegen. Obwohl gemäss Forbes nur fünf Menschen reicher sind als er, benimmt er sich nicht so. Im Gegenteil: Er gilt als bescheiden, sparsam, ja geizig. Darüber hat sich auch schon der Bürgermeister von Epalinges im Waadtland geärgert, wo Kamprad seit vielen Jahren wohnt. Seine kleinbäuerische Kindheit, die irgendwie an Astrid Lindgrens Bullerbü-Idylle erinnert, prägt den heute 80-jährigen Milliardär. Das ist für Rüdiger Jungbluth einer der Gründe, warum Kamprad mit IKEA so erfolgreich war und ist.

Ein Mann der Widersprüche

Rüdiger Jungbluth hat mehr als nur eine weitere Biografie von Ingvar Kamprad geschrieben. In "Die 11 Geheminisse des IKEA-Erfolgs" versucht er zu analysieren, warum IKEA nicht nur ein ausserordentliches, sondern vor allem ein ausserordentlich erfolgreiches Möbelhaus ist. Das gelingt ihm, weil er als Wirtschaftsjournalist sowohl mit Worten als auch mit Zahlen umgehen kann und etwas von Marketing versteht. Trotzdem lüftet er in seinem Buch keine wirklichen Geheimnisse - nicht, weil er es nicht kann, nein, weil es keine gibt.

Die Faktoren, die zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen, Marken oder Firmen entscheiden, sind immer dieselben. Und doch ist bei dem verrückten Möbelhaus aus Schweden etwas anders: Keine Marke ist so stark mit dem Menschen dahinter verknüpft. IKEA ist Ingvar Kamprad, Ingvar Kamprad ist IKEA. Das ist, was andere von Kamprad lernen können. Der Mann ist glaubwürdig, obwohl - oder gerade weil - er so widersprüchlich ist. Jungbluth beschreibt ihn als Kapitalisten mit sozialdemokratischen Idealen.


Reiz ist geil In 7 Schritten zur attraktiven Marke
Reiz ist geil In 7 Schritten zur attraktiven Marke
von Klaus-Dieter Koch
  Gebundene Ausgabe

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Physiknachhilfe für Brand Manager, 28. August 2006
Mit Reizen geizen ist out, glaubt Klaus-Dieter Koch. Und belegt das in «Reiz ist geil» mit physikalischen Gesetzen und vielen positiven oder negativen Beispielen für Markenaufbau und -pflege.

Geiz war geil, nicht nur auf dem Saturn, auch auf der Erde. Das ist inzwischen Lichtjahre her. Heute leben wir im Reizzeitalter - nur Rabatte gewähren und dafür mit Reizen geizen ist vorbei, denn Reiz ist geil. Das ist das Fazit des gleichnamigen Buches von Markenfachmann Klaus-Dieter Koch, der sich damit gleich selber als Marke positionieren will. Und das nicht einmal schlecht... doch schön der Reihe nach.

Anziehungskraft der Marken

Die Naturwissenschafter erobern das Marketing. Peter Metzinger, der die Disziplin Business Campaigning im deutschsprachigen Sprachraum etabliert hat, ist Physiker, Klaus-Dieter Koch erklärt die sieben Schritte zum attraktiven Branding mit physikalischen Gesetzen. Für ihn funktionieren Marken wie Systeme in der Natur. Sie ziehen an, wenn ihre Dichte hoch genug ist und sie sich deutlich von anderen abgrenzen.

Daraus leitet Koch seine Konzepte ab, um die Anziehungskraft von Marken, Produkten oder Dienstleistungen zu steigern. Und wenn er Anziehung schreibt, meint er Anziehung: Für ihn haben starke Marken die Kraft, die Kunden zu verführen. Für Koch fehlt es uns weder an Leistung noch an Innovation noch an Qualität noch am Service - uns fehlt es an der Kunst der Verführung.

Die Kunst der Verführung

Der Mensch will verführt werden. Das gilt in einer Beziehung ebenso wie für den Kauf eines Fernsehers oder den Abschluss einer Lebensversicherung. Wer das begreift und die Kunst der Verführung beherrscht verkauft nicht nur mehr, sondern vor allem auch teurer. Denn wir wollen nicht nur verführt werden, wir sind sogar bereit, mehr dafür zu bezahlen. Was wir mehr dafür bezahlen ist die Prämie für den Reizfaktor.

Damit generiert Reiz einen Mehrwert für Marken, Produkte und Dienstleistungen. Wie das funktioniert erklärt Klaus-Dieter Koch mit sieben physikalischen Gesetzen:

- Je höher die Dichte, desto stärker die Massenanziehung,

- paramagnetische Geschichten ziehen heterogene Gruppen gleich stark an,

- eine Marke, auf die keine Kraft wirkt, verharrt im Zustand der Ruhe,

- das Zentrum der Marke ist Singularität,

- die Belastungskraft einer Marke ergibt sich aus Last und Zeit,

- ein geschlossenes System schafft Dichte und

- Schwarmintelligenz vergrössert eine Markengemeinde.

Wie Phönix aus der Asche

Wer während der Schulzeit in den Physikstunden am Fenster sass wird diese Thesen trotzdem verstehen. Zum einen, weil Koch die physikalischen Gesetzen, auf die er sich dabei beruft, in einfachen Worten erklärt, zum anderen, weil er klar, verständlich und strukturiert schreibt. Ausserdem belegt er jede seiner Thesen mit positiven und negativen Beispielen, etwa mit dem rasanten Aufstieg von Puma.

Vor 15 Jahren stand Puma vor dem Aus, heute ist Puma eine der bekanntesten und vor allem begehrtesten Sport-Lifestyle-Marken. Die Brand Manager in Herzogenaurach kombinieren Einflüsse aus Sport, Mode und Lifestyle erfolgreicher als andere, weil sie sich auf die vier Markeneigenschaften Unverwechselbarkeit, Individualität, Spontaneität und Internationalität beschränken. Ausserdem gibt es die Sportmode nicht überall zu kaufen, was die Begierde steigert. Pumas Brand Manager beherrschen die hohe Kunst der Verführung.

Intensivseminar oder Buch?

Koch erklärt, wie Markenaufbau und Markenpflege funktionieren, was es dafür braucht, was dabei schief gehen kann. Sein Buch «Reiz ist geil» liest sich leicht, weil er sein markenstrategisches Wissen mit Witz, Geist und Humor vermittelt. Darum bleibt vieles davon haften, selbst Laien. Kein Wunder gilt Koch als einer der profiliertesten Brandingfachleute im deutschsprachigen Raum und referiert häufig zum Thema. Etwa am ZfU. Wer keine Zeit für dieses zweitätige Intensivseminar hat ist mit dem Buch gut bedient und spart erst noch 2'631 Franken...


Der Markendiamant: Marken richtig vermarkten. Mit Fallbeispielen: Bosch, Lacroix, Nestlé, Opel, Sparkassen Finanzgruppe, Tetra Pak
Der Markendiamant: Marken richtig vermarkten. Mit Fallbeispielen: Bosch, Lacroix, Nestlé, Opel, Sparkassen Finanzgruppe, Tetra Pak
von Marcus Lüppens
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 82,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein anderer Ansatz, Marken zu vermarkten, 28. August 2006
Bücher, wie Marken richtig - oder besser - vermarktet werden, gibt es fast so viele wie Marken. Warum musste Marcus Lüppens auch noch eines schreiben? Erstens: Weil er weiss, wovon er schreibt. Zweitens: Weil er mit dem Markendiamanten einen anderen Ansatz gefunden hat. Für den Marketingdirektor von General Motors in Österreich beeinflussen Markenwert, Markenidentität, Kommunikation, Veranstaltungen, Handel und Menschen den Auftritt und damit das Bild einer Marke entscheidend. Wie, erklärt er praxisorientiert und leicht verständlich an konkreten Beispielen wie Bosch, Maurice Lacroix, Nestlé, Opel, Sparkassen Finanzgruppe oder Tetra Pak. Weil diese Beispiele so unterschiedlich sind, ist für alle etwas dabei. Darum eignet sich das Buch, das sauber aufgebaut und sinnvoll strukturiert ist, für Denker und Lenker aus Industrie, Handel und Dienstleistung genauso wie für Berater in Marketing- und Werbeagenturen.


Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch...: Der erfolgreiche Weg zum eigenen Sachbuch
Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch...: Der erfolgreiche Weg zum eigenen Sachbuch
von Sonja Klug
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Beispiel dafür, wie ein Sachbuch geschrieben sein sollte, 28. August 2006
Ein Freund von mir hat ein Sachbuch geschrieben. Natürlich weil er kompetent ist und etwas zu schreiben hat. Und weil er sich damit als Fachmann positionieren wollte, was ihm gelungen ist. Was der kann, kann ich auch, dachte ich mir. Eine Idee habe ich, schreiben kann ich ein wenig, also los... doch so einfach ist das eben doch nicht. Ein Sachbuch schreiben ist viel mehr als nur schreiben: Was alles dazu gehört zeigt Sonja Klug auf, die selber 13 Sachbücher veröffentlicht hat und Menschen berät, die ein Buch schreiben (lassen) wollen. Sie erklärt, wie der Buchmarkt und wie ein Verlag funktionieren, was für Dienstleister es gibt, wie sie helfen und was sie kosten, auf was in Verträgen zu achten ist, wie viel mit einem Buch - wenn überhaupt - zu verdienen ist. Dabei ist ihr Buch nicht einfach nur ein Sachbuch, sondern gleich das beste Beispiel dafür, wie es geschrieben sein sollte: kompetent, praxisnah, detailliert und doch humorvoll.


Erfolgsstrategie Networking: Business-Kontakte knüpfen, organisieren und pflegen - mit grossem Adressteil
Erfolgsstrategie Networking: Business-Kontakte knüpfen, organisieren und pflegen - mit grossem Adressteil
von Monika Scheddin
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Türen öffnen und die richtigen Menschen zusammenführen, 28. August 2006
Die schlechte Nachricht für alle, die sich allein auf ihr Wissen und ihre Kompetenz verlassen: Beziehungen sind für den Erfolg wichtiger. Die gute Nachricht: Ohne Wissen und Kompetenz geht trotzdem nichts - und Beziehungen kann man knüpfen. Zum Beispiel in Netzwerken. Das hat nichts mit Filz, Seilschaften, Klüngel zu tun, nein, es geht darum, Türen zu öffnen und die richtigen Menschen zusammenzuführen. Wie das geht erklärt Monika Scheddin, die 1996 den WOMAN's Business Club gegründet hat. Sie beginnt bei den Fragen, die sich jeder stellen sollte, bevor er beginnt, systematisch Kontakte zu knüpfen: Was erwarte ich? Was will ich erreichen? Was kann und will ich einbringen? Denn netzwerken ist geben und nehmen und nicht nur nehmen, wie viele erfolglose Netzwerker meinen. Besonders wertvoll ist das Buch, weil Scheddin 100 wichtige Business Clubs vorstellt und man sich die langwierige Suche nach dem richtigen sparen kann.


Pocket Power Soft Skills: Der perfekte Medienauftritt
Pocket Power Soft Skills: Der perfekte Medienauftritt
von Markus Reiter
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz nur 128 Seiten alles andere als dünn, 28. August 2006
Die Medien suchen kompetente Gesprächspartner. Früher fanden sie diese nur in den Teppichetagen grosser Konzerne. Oder meinten, diese nur dort zu finden. Heute finden sie diese auch dort, wo sie früher nie danach gesucht haben, darum ist jeder, der sich auf etwas spezialisiert hat, kompetent ist und etwas zu sagen hat, ein gefragter Gesprächspartner. Doch längst nicht alle Fachleute wissen, wie sie sich vor Journalisten, Mikrofonen und Kameras am besten verhalten. Fachkompetenz allein genügt nicht, zum perfekten Medienauftritt gehört mehr. Was, zeigt Markus Reiter in seinem Büchlein, das trotz nur 128 Seiten alles andere als dünn ist. Reiter weiss, wovon er schreibt, denn er schult Manager, wie sie sich den Medien wirkungsvoll präsentieren. «Der perfekte Medienauftritt» ist besonders wertvoll, weil Reiter darin alle Tipps kurz und bündig zusammengefasst hat - und jeder dieser Tipps ist direkt umsetzbar.


Einfach gut werben!: So machen Handwerker auf sich aufmerksam
Einfach gut werben!: So machen Handwerker auf sich aufmerksam
von Oliver Geheeb
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach gut geschrieben... ;-), 28. August 2006
Was für Markenartikelhersteller, Händler oder Dienstleister selbstverständlich ist, wird auch für Handwerker immer wichtiger: Werbung. Die Zeiten, als die Auftragsbücher allein dank Empfehlungen zufriedener Kunden voll waren, sind vorbei. Natürlich ist die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda, die heute neudeutsch Empfehlungsmarketing heisst, gerade für Handwerker immer noch wichtig, doch sie genügt nicht mehr. Darum müssen sie werben - doch viele wissen nicht wie, fürchten sich vor den Kosten, meiden den Aufwand. Geheeb, Gröschel, Pfefferle und Tegtmeyer zeigen, wie Handwerker effizient und effektiv werben, ohne viel Geld auszugeben. Die Autoren erklären in einfachen Worten, was Werbung leistet, wie sie funktioniert, wann welches Werbemittel wo eingesetzt wird, welche Arbeiten der Handwerker selber machen kann. Das Buch ist Hilfe zur Selbsthilfe und eine Orientierungshilfe für die Zusammenarbeit mit Agenturen, Grafikern und Textern.


Pocket Power Soft Skills: Perfekt Schreiben
Pocket Power Soft Skills: Perfekt Schreiben
von Markus Reiter
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser, wirkungsvoller, lesbarer und verständlicher schreiben, 31. Juli 2006
In der Kürze liege die Würze, heisst es. Das stimmt meistens. Und ganz besonders für die 128 Seiten dicken Büchlein, die der Carl Hanser Verlag in der Reihe Pocket Power herausgibt. Ein Beispiel dafür ist «Perfekt schreiben» von Markus Reiter und Steffen Sommer. Die beiden Wortfreunde erklären kurz und bündig, wie Gebrauchstexte im Alltag geschrieben werden, damit sie gerne gelesen und vor allem verstanden werden. Nach ihrem ersten und wichtigsten Rat - «Immer an die Leser denken» - zeigen Reiter und Sommer Schritt für Schritt, wie einfach es ist, besser, wirkungsvoller, lesbarer und verständlicher zu schreiben. Ihre Tipps lassen sich sofort in der Praxis umsetzen - wer sich daran hält, macht viel richtig und nur noch wenig falsch. «Perfekt schreiben» eignet sich für alle, die regelmässig, aber nicht professionell schreiben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 31, 2013 2:05 PM CET


Kollege Ich
Kollege Ich
von Gudrun Sonnenberg
  Gebundene Ausgabe

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wertvolle Tipps aus dem Leben allein arbeitender Menschen, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Kollege Ich (Gebundene Ausgabe)
Immer mehr Menschen arbeiten allein. Die einen wollen, die anderen müssen; die einen freiberuflich, die anderen angestellt, etwa als Teleworker oder im Aussendienst. Alle stehen vor denselben Hürden: Motivation, Disziplin, Einsamkeit. Nicht alle gehen damit gleich um. Einige arbeiten ziellos in den Tag hinein, andere arbeiten Tag und Nacht. Das muss nicht sein. Gudrun Sonnenberg, die als freie Journalistin arbeitet, an einer Journalisten-Schule doziert und einen Jungen gross zieht, weiss wie. In «Kollege Ich» erzählt sie, wie aller Anfang (meistens) schön ist, wie die ersten Probleme auftauchen, wie diese gelöst werden und was passiert, falls es doch hart auf hart geht. Ihre Beispiele sind echt, nicht erfunden - für mich sind die Aussagen von anderen Menschen, die auch keine Kollegen bei der Arbeit haben, besonders wertvoll. Ein Buch für alle, die allein arbeiten, oder sich überlegen, allein arbeiten zu wollen.


Medienarbeit im Netz: Von E-Mail bis Weblog: Mehr Erfolg mit Online-PR
Medienarbeit im Netz: Von E-Mail bis Weblog: Mehr Erfolg mit Online-PR
von Marcel Bernet
  Broschiert

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste deutschsprachige Buch zum Thema "Online-PR", 23. Juli 2006
Marcel Bernet ist ein Hans Dampf in allen Gassen. Er führt seine eigene PR-Agentur, ist Mitinhaber einer Referenten-Agentur und doziert am Medienausbildungszentrum MAZ, an der ZfU International Business School sowie an der Zürcher Hochschule Winterthur ZHW. Bernet hat zwei grosse Stärken: Niemand in der Schweiz weiss soviel über Onlinekommunikation wie er - und nur wenige verkaufen sich so geschickt wie er. Sein Wissen hat er jetzt zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Und das ist ihm gelungen: «Medienarbeit im Netz» ist für mich das beste Buch zum Thema im deutschsprachigen Raum. Bernet erklärt nicht nur, wie er E-Mails, Weblogs, Wiki, SMS oder Podcasts zielgerichtet einsetzt, sondern vor allem, wann er mit welchem Werkzeug arbeitet. Darum ist für mich «Von E-Mail bis Weblog: Was wofür?» das wichtigste Kapitel dieses Buches, das sauber strukturiert, schnörkellos gestaltet und lesegerecht aufgemacht ist.


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