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Top-Rezensenten Rang: 4.727.096
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Rezensionen verfasst von
Djangolina "djangolina"

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Wer gab dir, Liebe, die Gewalt: Der große Roman um Walther von der Vogelweide
Wer gab dir, Liebe, die Gewalt: Der große Roman um Walther von der Vogelweide
von Viola Alvarez
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walthers absolut würdig, 3. Juli 2008
Ein tolles Buch. Ich glaube, man hätte Walthers Lebensgeschichte nicht besser erfinden und an wenigen Fakten nachzeichnen können. Die Autorin hat viel Sachkenntnis, aber auch ein gutes Gespür für den Dichter und sein Werk. Zudem ist das Buch wirklich gut geschrieben: unaufdringlich, feinfühlig und doch ganz leicht roh und mittelalterlich. Das Einzige, was man bemängeln könnte, ist die etwas freie Übersetzung der Gedichte. Aber dazu hat ja jeder Autor das gute Recht. Danke, Frau Alvarez!


Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha
Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha
von Brigitta Sirny-Kampusch
  Gebundene Ausgabe

4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wertvolle Sichtweisen, 6. Januar 2008
Ich finde es gut, wenn Opfer von Verbrechen Bücher schreiben. Die Öffentlichkeit hat ein Interesse, gewinnt spannende Einsichten - und der Schreiber kann das Erlebte verarbeiten.
Frau Sirnys Buch hat tatsächlich schlimme Mängel. Zum Beispiel die ständige Bezeichnung "der Koch" für Nataschas Vater. Ist der von Beruf Koch oder heißt der so??? Ich habe es kurz nach der Mitte des Buchs immer noch nicht verstanden. Dann sind da die vielen österreichischen Slang-Ausdrücke, die die Autoren mal lieber ins Hochdeutsche übersetzt hätten. Statt Lokalkolorit vermitteln sie ein gewisses Hinterwäldlertum. Da ist beim Schreiben irgendwas schief gelaufen.
Der Rest ist aber hoch interessant. Was fühlt eine Mutter, deren Kind verschwindet? Das zu beschreiben gelingt Brigitta Sirny sehr gut. Sie ist sehr ehrlich, traut sich, ihren Esoterikwahn darzulegen, ihre Verzewiflung, und auch mal schlecht über Beteiligte zu reden. Lieber sehe ich deutlich eine etwas merkwürdige Frau vor mir, die ehrlich ist, als eine, die nur herumsäuselt!
Für Interessierte am Fall Natascha Kampusch ist das Buch sehr wohl lesenswert.
Meiner Meinung nach sollte auch Natascha so schnell wie möglich schreiben. Erinnerungen verblassen nämlich sehr schnell.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2013 1:18 PM CET


Parzival - Band 1: Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch
Parzival - Band 1: Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch
von Wolfram von Eschenbach
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,60

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Übersetzung, 16. August 2007
Komisch, in meiner Ausgabe ist sonnenklar, dass Parzival nicht aus Valois kommt. Hmm.
Also ich finde diese Übersetzung hervorragend, gerade weil sie sich nicht sklavisch ans einzelne Wort hält, sondern an den Wolfram-Erzähler, dessen Humor und Erzählkonzept sie versucht, in unsere Zeit zu übersetzen. Die Parzival-Geschichte will unterhalten, und genau das sollte auch ihre Übersetzung tun. Das halte ich gerade bei Wolfram für extrem wichtig! Note 1 A also für diese Reclam-Fassung, die mich mein ganzes Studium hindurch begleitet und motiviert hat.


Der Weg des Kriegers
Der Weg des Kriegers
von Laura Joh Rowland
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Beste, 4. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Weg des Kriegers (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach der beste Sano-Ichiro-Roman! Tolle Charaktere, gute kitschfreie Ehehandlung zwischen Sano und Reiko, spannender (allerdings heftig verworrener) Fall, einmaliger Yanagisawa. Bin schon ganz gespannt auf den sechsten Band.


Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
von Haruki Murakami
  Taschenbuch

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblings-Murakami, 2. November 2005
Haruki Murakami hat angeblich zwei Kurzgeschichten miteinander verschmolzen, um diesem Roman zu schaffen. Die zweisträngige Handlung ist in der Tat die große Attraktion dieser Story: Auf der einen Seite bahnt sich der Held mit einem Wissenschaftler und einem Mädchen einen Weg durch die schaurigen Katakomben von Tokyo, im Kopf ein fehlgeschlagenes wissenschaftliches Experiment, verfolgt von ekligen, schwarzen Viechern - und andererseits ist sein Traum-Alter-Ego in einer surrealen Stadt gefangen, in der es seines Schattens beraubt wird und, gebeutelt von Erinnerungsverlust, die Flucht plant.
Kann man sich eine verrücktere, spannendere Geschichte ausdenken? Besser gehts doch einfach nicht für einen Plot. Klar, dass die beiden Handlungsstränge auf einen gemeinsamen Höhepunkt zulaufen... Was wird passieren? Kann sich der Held retten? Bei Murakami ist das nun mal nicht abzusehen, und das ist gerade hier unheimlich spannend.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2014 11:48 PM MEST


Ludwig XIV: Die Biographie
Ludwig XIV: Die Biographie
von Olivier Bernier
  Gebundene Ausgabe

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der Besten Louis-XIV-Biographien, 2. November 2005
Bernier hat mit dieser Bio einen tollen Treffer gelandet. Man merkt beim Lesen richtig, dass er selbst Freude beim Recherchieren und Schreiben hatte. Er ist Ludwig gegenüber sehr positiv eingestellt, und das macht sein Buch sehr angenehm zu lesen - man hat nicht dauernd das Gefühl, man muss seine Zeit mit einem schrecklichen Typen verbringen, sondern man begleitet den Sonnenkönig gespannt, wohlwollend und doch mit der nötigen Distanz durch sein Leben. Deshalb ist dieses Buch auch sehr gut für Schüler oder Studenten geeignet, die sich mit dem Thema befassen MÜSSEN. Mit Bernier macht es Spaß!
Völlig kritiklos ist Bernier aber nicht: Er kann schon ganz gut vorrechnen, was Versailles gekostet hat, wie dämlich der Krieg gegen die Augsburger Liga war und was für Charaktermängel Ludwig hatte. Aber er macht es nicht so neunmalklug und besserwisserisch wie andere Historiker, sondern mit einem amüsierten Augenzwinkern.
Besonders hoch rechne ich ihm an, dass er sich diese gewisse postmodern-demokratische Arroganz spart, mit der moderne Forscher gerne über vergangene Zeiten reden. Er nimmt die Ära, wie sie war, und traut dem Leser selbstverständlich zu, den Absolutismus ganz von alleine als fehlerhaft und fatal zu erkennen.
Gut recherchiert ist das Buch sowieso, nicht nur was Daten und Sachverhalte betrifft, sondern auch Personen und Charaktere. Die Investition lohnt sich also! Schade nur, dass die 93er-Ausgabe vergriffen ist. Auf ihrem Titel war ein viel schöneres Bild von Ludwig als jungem Mann abgebildet.


Ring 2
Ring 2
DVD ~ Naomi Watts
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 9,50

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht, 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Ring 2 (DVD)
Spart Euch das Geld. Das Drehbuch ist unterirdisch. Miese Dialoge, albernes Gerufe ("Aidan"!), ungruselige Leichen, Widersprüche zu Teil 1... Arme Naomi Watts, wahrscheinlich hat sie den Vertrag für diese Fortsetzung unterschrieben, als sie noch keiner kannte; sie kann unmöglich freiwillig in diesem Quatsch mitgemacht haben. Und glaubt mir: Die Szene mit den Horror-Elchen ist noch eine der besten. Die ist wenigstens unfreiwillig witzig.


Park Avenue Prinzessinnen: Roman
Park Avenue Prinzessinnen: Roman
von Plum Sykes
  Taschenbuch

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilige Story über hohlköpfige Hühner, 25. Juni 2005
Dieses Buch ist wirklich schlapp. Von vorne bis hinten geht es nur um die neuesten Designerkleider, Hairstyles, Partys und Privatjets. Eine Zeit lang ist das ja ganz interessant und witzig, aber doch nicht über 300 Seiten!
Das ganze Buch über wartet man, dass die Geschichte Tiefgang bekommt und die Protagonistin endlich auf den Trichter kommt, dass es mehr gibt als Fashiongeplapper. Aber Pustekuchen, sie bleibt bis zuletzt eine Dumpfbacke, die den Traumtypen (dessen Identität man schon auf Seite 20 errät) kein bisschen verdient.
Zudem ist Sykes' Stil miserabel. Ein ganzen Buch über die selbe Metapher für Sex zu wiederholen ist echt schwach, und diese ständigen "Französismen" sind mehr als dämlich. Ich frage mich, wie Sykes überhaupt als Autorin in die US-VOGUE rein gekommen ist. Wegen ihrer Schreibkünste jedenfalls nicht.


Gott und die Welt
Gott und die Welt
von Joseph Ratzinger Benedikt XVI.
  Taschenbuch

9 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Traditionelles Einerlei, 24. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Gott und die Welt (Taschenbuch)
Was Benedikt XVI. über das Christ-sein und Mensch-sein sagt kann man im großen und ganzen guten Gewissens unterschreiben. Vor allem seine Bekenntnis zum lebendigen Gott als persönliches Wesen und Beziehungsstifter ist wohltuend, und seine Kritik an postmodernen Jesus-und Glaubens-Modellen (Jesus als kluger Hippie, Gott als "irgendein höheres Etwas") ist auch angenehm. Ein paar liebenswerte und interessante Stellen gibt es auch, z.B. wenn Benedikt verrät, ob er einen persönlichen Schutzengel hat, wie er persönlich zu Maria steht etc.
Leider hat das Buch auch riesige Nachteile.
Das ist zum einen das starrsinnige Bestehen auf die Jungfräulichkeit Marias und das Einstufen von Sex als "Störung in der Beziehung zu Gott". Es könnte einem schlecht werden, wenn man im Jahr 2005 sowas noch lesen muss.
Zweitens gibt es auf viele Fragen, die Christen heute haben, keine Antworten. Etwa auf die Frage, wo ist Gott wenn Unschuldige leiden? antwortet Benedikt nur sinngemäß: Gott hat den Menschen eben frei gemacht, er lenkt nicht dauernd alles, und wer leidet ist ja nicht verdammt - verdammt sind nur die, die fern von Gott und Glauben sind. Das finde ich dekadent. Denn was ist mit mit unschuldig kranken Kindenr, die täglich zu Gott beten aber furchtbar leiden? Dieses Leiden ist unakzeptabel, wer würde da nicht an Gott zweifeln? Es gibt aber keine befriedigende Erklärung, wie an so vielen Stellen des Buchs. Dabei erwartet man doch gerade vom Papst hier eine Hilfestellung, wie man in solchen Fällen nicht wütend auf Gott werden soll.
Und zu guter Letzt merkt ein Blinder mit Krückstock, dass Benedikt XVI das Gespräch mit Peter Seewald fast zu Tode zensiert hat. Folge davon sind ständige Wiederholungen in Inhalt und Stil, und eine gewisse Phantasielosigkeit. Der Papst gestattet es sich zu keinem Punkt, mal über seinen Schatten zu springen und sich zu neuen Gedanken anregen zu lassen - die hat er wohl ratzeputz alle rausgestrichen. Er hat offenbar schon zum Zeitpunkt des Interviews, als Kardinal, die Unfehlbarkeit für sich gepachtet. Auch wenn er vom Wesen her liebenswürdig zu sein scheint, ist Benedikt XVI nicht gerade demütig.
Das alles hat mich im letzten Drittel so deprimiert, dass ich nicht zuende gelesen habe. Was nutzt der tollste, reinste Glaube, wenn man ihn nur zur eigenen Verknöcherung nutzt?


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