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Rezensionen verfasst von
Mechior Sommer "annaswinter"

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Rock Guitar Method Complete Edition, (inkl. CD)
Rock Guitar Method Complete Edition, (inkl. CD)
von Paul Howard
  Taschenbuch
Preis: EUR 34,95

5.0 von 5 Sternen Alles in einem Buch - von Anfänger bis Profi, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich schon "Jazz Guitar Method Complete Edition" zu Hause hatte, habe ich mich auch bei "Rock Guitar Method" für die "Complete Edition" entschieden. Dieses Buch kann ich guten Gewissens jedem empfehlen, der sein Rockgitarrenspiel verbessern möchte. Ganz egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener Spieler, dieses Buch erlaubt jedem den unmittelbaren Einstieg. Die zahlreichen Backing Tracks auf der CD geben darüber hinaus die Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar anzuwenden.


Alexanders neue Welten. Ein akademischer Kolportageroman aus Berlin
Alexanders neue Welten. Ein akademischer Kolportageroman aus Berlin
von Fritz Rudolf Fries
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Spiel mit den Identitäten, 28. Juni 2006
Ein Literaturwissenschaftler (Alexander Retard) versucht sich mit Hilfe von Dokumenten durch Rekonstruktion dem Leben und dem Geheimnis seines Kollegen O.K. Berluinger näher zu kommen. Dieser befindet sich derweil in der Hand von Entführern, welche das Flugzeug einer DDR Kulturdelegation auf dem Weg nach Kuba in ihre Gewalt gebracht haben. Sie werden es in ein afrikanisches Land bringen, in dem eine Revolution im Gange zu sein scheint.

Virtuos verknüpft Fries die verschiedenen Perspektiven und schafft auf diese Weise ein dichtes Porträt des Alexander Retard. Im verlauf des Textes beschleicht den Leser eine Ahnung warum Alexander so an seinem Kollegen interessiert ist. Es geht um Identitäten und Lebensentwürfe, und obwohl die Zeit, in welcher der Roman handelt längst vorbei ist, sind diese Fragen so aktuell wie damals. Viele Zitate und Verweise auf andere Texte lassen dem Leser immer wieder Raum für eigene Assoziationen.

Vielleicht nicht Fries' bester Roman, aber nichtsdestoweniger sehr lesenswert.


Hellblau: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Hellblau: Roman (suhrkamp taschenbuch)
von Thomas Meinecke
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thomas Meinecke - Hellblau, 20. Februar 2006
Eine Gruppe junger Leute, verteilt auf der ganzen Welt, legen eine Stoffsammlung für ein Projekt an. Soweit die Rahmenhandlung, zu Meineckes Konvolut 'Hellblau'. Es ist nicht leicht zu sagen, um was genau es in Hellblau eigentlich geht. Meinecke, der immer schon eher ein sammelnder denn ein schaffender Schriftsteller war, führt Buch über die Entdeckungen der (kaum) handelnden Figuren. In den meisten Fällen geht es um Grenzen und Übergänge. Was ist schwarz, was weiß, was ist männlich und was ist weiblich. Es geht um Sklaverei, Gender Studies und vor allem um Musik. Ein furioses Konvolut, dass keinesfalls Anspruch auf thematische Kohärenz noch auf Vollständigkeit erhebt. Eine Sammlung jedoch, die neue Bezüge herstellt und nachzudenken gibt.


Tagebuch 1953-1969
Tagebuch 1953-1969
von Rolf Fieguth
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witold Gombrowicz - Tagebuch 1953 - 1969, 20. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch 1953-1969 (Taschenbuch)
Die Tagebücher sind wahrscheinlich Gombrowicz' wichtigstes literarisches Werk. Trotz seiner verschiedenen Romane, kann man beim Lesen des Tagebuchs des Eindrucks nicht erwehren, dass Gombrowicz hier am ehesten bei sich ist. Das 'Ich' der Tagebücher, welches nicht zwangsläufig Gombrowicz selbst sein muss, denkt über die großen Themen der Menschheit nach; Katholizismus, Kommunismus, Existenzialismus, Sexualität, Literatur und Alter. Immer ist das Tagebuch-Ich radikal in Opposition, Gombrowicz kann festgefahrenen Ansichten nichts abgewinnen und jeder liebgewonnen Tradition stellt er einen fundamentalen Gegenentwurf entgegen. So schreibt er gegen die Dichter, die Maler und die Bildhauer an. Er ruft dem Menschen zu er solle ein neues Bild seiner selbst, er solle sich selbst erkennen indem er alle Deckung fallen lässt und sich als das erkennt, was er letztlich ist. Gombrowicz zeichnet sich durch eine Haltung der Arroganz aus, was jedoch nicht heißt, er sei nicht Willens sich jederzeit nackt im Hinterhof mit jedermann zu balgen. Jean-Pierre Salgas beschreibt Gombrowicz als einen "Soziologe[n] in Schwerelosigkeit", der Versuch der totalen Verständigung über einen Menschen, mit dem Wissen, dass er ist was er ist nur durch die anderen.


Schande: Roman
Schande: Roman
von J.M. Coetzee
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schande, 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Schande: Roman (Taschenbuch)
Ein Literaturprofessor beginnt eine Affäre mit einer seiner Studentinnen, die Sache fliegt auf, er verliert seinen Job und zieht zu seiner Tochter aufs Land. Später werden Vater und Tochter überfallen, er wird mit Spiritus übergossen und erleidet Verbrennungen, sie wird vergewaltigt und schwanger. Soweit die vordergründige Geschichte. Diese dient als Folie, sie hilft wesentlich mehr zu transportieren, als nur sich selbst. Das Schicksal David Luries mag nicht pars pro toto stehen, dennoch erlaubt seine Geschichte, einen Teil der Geschichte eines Landes zu
Südafrika nach dem Ende der Apartheid. Die alten Strukturen sind außer Kraft und die neuen haben sich noch nicht etabliert, kurz und gut, nach diesem massivem gesellschaftlichem Umschwung ist das Land, und mit ihm die Menschen, auf der Suche. Jeder im Land wird genötigt sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, selbst wenn das bedeutet, sein ganzes bisheriges Leben infrage zu stellen. Eben das geschieht mit David Lurie.
Durch seine private Krise wird er aus seinem gewohnten Umfeld, dem abgeschlossenen Raum Universität, in die, wenn man so will, südafrikanische Realität gestoßen. Ein wenig orientierungslos beginnt er dennoch so gut wie möglich in seiner Welt weiter zu leben. Doch die Brüche sind greifbar, das Leben der Tochter passt so ganz und gar nicht zu dem was ihr Vater sich vorstellt.
Schließlich kommt es zur Katastrophe. Es scheit, als sei alles was vorher geschah lediglich ein Vorspiel zum entscheidenden Wendepunkt gewesen. Langsam und teilweise schmerzhaft erkennt Lurie, dass sich die Welt verändert hat. Schließlich trägt er seine Welt zu Grabe.
Coetzee hat einen Roman einer privaten, wie gesellschaftlichen Krise und Entwicklung geschrieben, dabei aber nicht vergessen, dass das Leben nicht im luftleeren stattfindet.
Ein wahrhaftiger Chronist der jüngeren südafrikanischen geschichte und ein Autor, der es versteht zu erzählen und seinen Figuren Leben einzuhauchen, obwohl sein Schreibstil oft sparsam und unterkühlt wirkt. Zu recht also der Nobelpreis für Coetzee im Jahre 2003, in der Begründung des Akademie heißt es: Coetzee „porträtiert die Teilhaftigkeit des Menschen an der Vielfalt des Daseins in oft überrumpelnder Weise". Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.


Die Bauern
Die Bauern
von Wladyslaw St. Reymont
  Unbekannter Einband

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bauern, 11. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Bauern
Wladislaw Stanislaw Reymont erhielt 1924 den Literaturnobelpreis. Laut der Begründung des Komitees erhielt er ihn für sein großes Nationalepos „Die Bauern". Leider ist dieses herausragende Buch der polnischen Literatur, in Deutschland bis heute ,zu Unrecht, nahezu unbekannt.
Worum geht es nun also in „Die Bauern"? Um Bauern, natürlich. Genauer gesagt um das masursche Bauerndorf Lipce und dessen Bewohner. Im Buch gibt es zwei Hauptmotive: Das Drama der Hofbauernfamilie Boryna und das Drama des Dorfes, daneben ist die Handlung reich an kleineren Handlungssträngen, welche, durchsetzt mit zum Teil lyrisch wirkenden Naturbeschreibungen, ein überaus dichtes episches Geflecht ergibt.
Es wäre müßig zu versuchen die Handlung von knapp siebenhundert Seiten hier kurz zu skizzieren, deshalb nur noch ein paar Anmerkungen. Reymont hat es geschafft, das Leben in einem polnischen Dorf sehr genau und detailliert zu beschreiben, ohne dabei zu langweilen. Die Figuren sind ausgezeichnet, vielschichtig und glaubhaft. Reymont ist darum bemüht ihnen Leben einzuhauchen, indem er sowohl gute wie schlechte Eigenschaften schonungslos darstellt. So wirken alles Charaktere im positivsten Sinne authentisch. Der Autor ist selbst in einem Bauerndorf aufgewachsen, und das merkt man dem Buch in jedem Satz an.
Natürlich hatte polnische Literatur, zumal mit diesem Sujet, auch immer die Aufgabe die polnische Kultur und Identität zu bewahren. Diese Aufgabe hat Literatur überall, könnte man einwenden, im Fall der Polen stellt sich dies jedoch noch etwas drastischer dar. Wohl kaum ein anderes europäisches Land war so oft in seiner nationalen Identität bedroht wie Polen, immer wieder kam es zu Besatzung und Teilung. Natürlich kann „Die Bauern" nicht unberührt von dieser Problematik bleiben. Jedoch verstand es Reymont diese Thematik in das tägliche Leben seiner Figuren zu integrieren, und bis auf eine kurze Passage (,die jedoch sehr schlüssig ist und keinesfalls aufgesetzt wirkt) kommt das politische eher indirekt vor. Ebenso die tiefe polnische Religiosität, der Katholizismus und die Frömmigkeit, aber auch Frömmelei, ist ein ganz normaler Teil des Lebens der Menschen.
Dieses Buch lässt einen umfassenden Blick auf polnische Geschichte und Traditionen zu, und unterhält auch noch mit einer wunderbar erzählten Handlung. Alles in allem ist es an der Zeit, Wladislaw Stanislaw Reymont als einen wichtigen Autor des zwanzigsten Jahrhunderts wieder zu entdecken.


Dogma 95: Zwischen Kontrolle und Chaos
Dogma 95: Zwischen Kontrolle und Chaos
von Karin Meßlinger
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dogma 95. Zwischen Kontrolle und Chaos, 8. Februar 2005
Mit dem Manifest „Dogma 95", welches Lars von Trier im 1995 auf einer Konferenz in Paris, als rotes Flugblatt unter den Anwesenden verteilten ließ, begann die rasante Geschichte von Dogma 95. Das Ziel der Erstunterzeichner (von Trier und Thomas Vinterberg) war es unter anderem „certain tendencies" im zeitgenössischen Kino entgegenzutreten. Es ging darum ein neues Kino zu schaffen, indem man quasi zu den Wurzeln zurückkehrte. Die zehn vorgeschlagenen Dogmen sollten alle an der Entstehung eines Films beteiligten Personen, von Regisseur, über Kameramann, bis hin zu den Schauspielern, helfen, sich auf das Eigentliche zu konzentrieren. So sollten zum Beispiel keinerlei Kulissen verwandt werden, welche sich nicht ohnehin am Set befanden. Die Tonspur sollte nicht unabhängig vom Bild aufgenommen werden, der Film sollte mit einer Handkamera und ohne jegliche Spezialeffekte gedreht werden usw.
Dieses Buch nun ist eine umfassende Dokumentensammlung zu den ersten turbulenten Jahren von „Dogma 95". Die ersten sechs Filme (darunter „Das Fest" und „Idioten") werden ausführlich repräsentiert (jeweils am Ende der Artikel findet man die Beichten der Filmemacher, in denen sie zugeben gegen Dogmen verstoßen zu haben) . Dazu gibt es Texte und Gespräche zu Dogma 95, sowie im Anhang ausgewählte Manifeste der Kinogeschichte, von Dsiga Wertow, bis Werner Herzog.
Nach der anfänglichen Euphorie, als die Dogma - Idee unglaublich schnell um sich griff (es gab unsagbar viele angemeldete Dogma - Filme, von denen jedoch keiner so viel Aufsehen erregen konnte wie „Das Fest", oder „Idioten", abgesehen von „Italienisch für Anfänger"), ist Dogma heute wohl eher ein Blatt in der Kinohistorie. Dennoch werden einige Dinge von Dogma bleiben: die Filme, die Optik, und nicht zuletzt jene radikale Geste zur Erneuerung des Kinos.
Dieses Buch setzt der Bewegung ein würdiges Denkmal, und ist nebenbei ein wunderbarer Guide durch die Filme.


Der Alchimist
Der Alchimist
von Paulo Coelho
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Alchimist, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Gebundene Ausgabe)
Die Meinungen über dieses Buch gehen weit auseinander, mancher liebt es, mancher findet es ein unsägliches Machwerk. Fakt ist, dass sich der Alchimist seit unsagbar langer Zeit in den Bestsellerlisten aufhält - was wohl mal wieder der Beweis ist, das ein Buch nicht gut sein muss um sich gut zu verkaufen.
Viele Rezensenten haben es bereits gesagt, aber ich finde man kann nicht oft genug vor diesem Schund warnen. Coelhos leicht erzählte Geschichte, teils Esoterik, teils Religiös ist so unsagbar furchtbar, dass man niemandem ernsthaft raten, oder zumuten kann, mit dieser Art "Literatur" seine kostbare Zeit zu verschwenden.


Der Alchimist
Der Alchimist
von Paulo Coelho
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

22 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Alchimist, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Gebundene Ausgabe)
Die Meinungen über dieses Buch gehen weit auseinander, mancher liebt es, mancher findet es ein unsägliches Machwerk. Fakt ist, dass sich der Alchimist seit unsagbar langer Zeit in den Bestsellerlisten aufhält - was wohl mal wieder der Beweis ist, das ein Buch nicht gut sein muss um sich gut zu verkaufen.
Viele Rezensenten haben es bereits gesagt, aber ich finde man kann nicht oft genug vor diesem Schund warnen. Coelhos leicht erzählte Geschichte, teils Esoterik, teils religiös ist so unsagbar furchtbar und banal, dass man niemandem ernsthaft raten, oder zumuten kann, mit dieser Art "Literatur" seine kostbare Zeit zu verschwenden.


Der Alchimist
Der Alchimist
von Paulo Coelho
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

17 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Alchimist, 26. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Gebundene Ausgabe)
Die Meinungen über dieses Buch gehen weit auseinander, mancher liebt es, mancher findet es ein unsägliches Machwerk. Fakt ist, dass sich der Alchimist seit unsagbar langer Zeit in den Bestsellerlisten aufhält - was wohl mal wieder der Beweis ist, das ein Buch nicht gut sein muss um sich gut zu verkaufen.
Viele Rezensenten haben es bereits gesagt, aber ich finde man kann nicht oft genug vor diesem Schund warnen. Coelhos leicht erzählte Geschichte, teils Esoterik, teils Religiös ist so unsagbar furchtbar, dass man niemandem ernsthaft raten, oder zumuten kann, mit dieser Art "Literatur" seine kostbare Zeit zu verschwenden.


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