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Rezensionen verfasst von
Bücherwurm

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Asterix 30: Obelix auf Kreuzfahrt
Asterix 30: Obelix auf Kreuzfahrt
von René Goscinny
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Anfang vom Ende, 8. Februar 2014
Im Jahr 1996 habe ich den Band voller Vorfreude gekauft. Bin grosser Asterix-Fan. Obwohl bei den bis dahin erschienenen letzten Bänden,angefangen beim "grossen Graben",ein leichter Qualitätsverlust festzustellen ist (eben Note 1-2 statt 1+) gefielen
mir doch alle sehr gut. Aber der hier ist die erste Entäuschung, der Beginn des Niedergangs dieser einst fantastischen Serie.
Hier und da blitzt zwar noch die Genialität vergangener Geschichten durch, insgesamt wirkt das Ganze aber arg mittelmässig
und eher albern als lustig. Atlantisbewohner (als Kleinkinder auf Delfinen, Vögeln reitend, als Zentauren usw.) ??
Hier ist die Phantasie mit Uderzo durchgegangen. Das hat nichts mehr mit Asterix zu tun. Der war bisher für alle Altersklassen lesbar, der Band hier kann nur noch im Kindergarten ausgelegt werden.
Leider zeigen die zukünftigen Bände, dass es noch viiiiiiel schlimmer kommen soll... Im Vergleich zu "Gallien in Gefahr" ist
der hier GOLD. Daher auch 3 Sterne als Bewertung. Ohne Kenntnis der Folgebände hätte ich max. 2 Sterne gegeben.


Asterix 35: Asterix bei den Pikten
Asterix 35: Asterix bei den Pikten
Preis: EUR 5,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen der x-te Fehlversuch..., 5. Februar 2014
Mit Entsetzen habe ich gesehen, dass die weitaus meisten Asterix-Leser die bestmögliche Bewertung für dieses Machwerk vergeben
,wohl aus lauter Euphorie, dass hier -nach etlichen Fehlversuchen zum Fremdschämen - wenigstens die Grundgeschichte wieder stimmt und Asterix nicht gegen Atlantisbewohner,Außerirdische, Vampire und Mickymaus antreten muss. Eine Bewertung muss
man doch aber auch im Verhältnis zu den früheren Bänden sehen. Dieses Werk ist doch sicher nicht auf eine Stufe mit z.B.
"bei den Briten" zu stellen. Schon die Lobhudelei von Anne Goscinny "gewaltiges Talent, immer gerecht geworden" lässt Schlimmes
erahnen. Hat die Dame die letzen Bände und die überwiegend negativen Reaktionen darauf überhaupt gelesen ? Hier geht es
nur noch darum, mit dem (einst) guten Namen Asterix möglichst lange Geld zu verdienen, ohne Rücksicht auf Qualität. Da es offenbar keinen Autor/Zeichner mit guten Ideen für eine eigene Serie mehr gibt, muss eben der Asterix weiter geschändet
werden. Kritikpunkte an diesem Band wurden schon genügend genannt, dennoch nocheinmal:
- das Ganze wirkt lieblos, langweilig und amateurhaft gemacht, als hätte ein Lehrling versucht, einen Meister zu kopieren
- die Singerei von Mac Aphon ist unverständlich und nervig, offenbar ist dem Texter nichts eingefallen, die Sprechblasen zu füllen,
genauso der Ausruf von Obelix (Kroka, Kroka..,S.25), was soll das ?
- im Rückblick auf vorherige Bände völlig unlogisch ist ,dass Idefix zuhause bleibt und ein römischer Volkszähler im Dorf
geduldet wird, teils braucht Asterix auch keinen Zaubertrank mehr...
- statt feinsinniger Humor nur platte Witze auf Kleinkinderniveau (wie die ganze Geschichte), ohne Spannung, Überraschungen,
- die Schriftform liest sich alles andere als flüssig, warum macht man sowas ?
- Asterix und Obelix streiten sich zu oft und grundlos

So macht Asterix keinen Spass mehr. Definitiv mein letzter Kauf, seit "Kreuzfahrt" nur noch peinliche Fehlversuche.
Es ist nur noch traurig. Meinen Respekt an Herge, der seine tolle Tim&Struppi-Serie nicht
mehr fortgesetzt haben wollte und somit einen solchen Niedergang verhindert hat.


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