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Rezensionen verfasst von
Chaldroi (Wien)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Ein Stoßgebet für drei Kanonen
Ein Stoßgebet für drei Kanonen
DVD ~ George Hilton
Wird angeboten von docu-films
Preis: EUR 8,79

2.0 von 5 Sternen Gauner gegen Gauner, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Stoßgebet für drei Kanonen (DVD)
Drei Gauner (Steel Downey, Chattanooga Jim und Fidel Ramirez), in der Armee der Südstaaten dienend, verhalten sich nicht sonderlich patriotisch und beklauen sogar die eigenen Leute. Sie werden geschnappt und zum Tode verurteilt. Zur gleichen Zeit wird der Südstaaten-Major Lloyd beauftragt in Mexiko Waffen einzukaufen. Dazu wird ihm eine Ladung Gold anvertraut. Er kauft aber keine Waffen, sondern bemächtigt sich mit seinen Leuten des Goldes. Das Todesurteil gegen die drei Gauner wird ausgesetzt und ihnen Begnadigung in Aussicht gestellt, wenn sie das geraubte Gold zurück und Major Lloyd zur Strecke bringen. Ihnen zur Seite gestellt wird Lieutenant Logan, der sowieso im Verdacht steht ein Spion der Nordstaaten zu sein. Es bleibt den Gaunern nichts anderes übrig als den Auftrag anzunehmen. Die Sache wird kompliziert, da sich auch noch die mexikanische Bande von El Primero für das Gold interessiert.

Italo-Western von Nando Cicero aus dem Jahr 1967. Die Rollen sind mit vielen Italo-Western Bekannten besetzt, z.B. George Hilton, George Martin, Jose Bodalo und Gerard Herter. Richtig überzeugen kann der Film leider trotz allem nicht. Die Story erschöpft sich vereinfacht gesagt darin, dass die "Helden", die selbst Gauner sind, eine Unmenge an anderen Gaunern umbringen. Erschwerend dazu kommt, dass die deutsche Synchronisation sehr viele lustig sein wollende Dialoge einstreut, beispielhaft beim Öffnen eines Tresors, "wirst das schon aufbeißen, hast ja die neuen Zähne mit." Eine ernsthaftere Synchronisation hätte dem Film sicher gut getan, da er ursprünglich nicht als Klamauk-Western gedreht wurde.

So sehr die Story eher lau umgesetzt ist, die Kameraarbeit ist hingegen recht gelungen. Die Filmmusik ist guter Italo-Western Durchschnitt.

Die Bild- und Tonqualität der DVD ist sehr gut.

DVD Ausstattung ist spartanisch:
*Deutscher und italienischer Ton, keine Untertitel
*Filmographien von Regisseur und Hauptdarstellern (mit zur jeweiligen Filmographie nicht immer passenden Bildern)

Aufgrund der eher lauen Umsetzung der Story, sowie der für einen harten Italo-Western unpassenden gewollt lustig sein wollenden Synchronisation bewerte ich den Film als doch unter dem Genreschnitt liegend mit nur **Sternen. Für Filmfreunde die Spaß an eher lässig inszenierten Italo-Western mit nahe am Klamauk liegenden Dialogen haben, würde ich den Film mit ***Sternen bewerten.

Resümee: Italo-Western von Nando Cicero aus dem Jahr 1967. Trotz guter Besetzung weiß der Film nicht so recht zu überzeugen. Leider streut auch die deutsche Synchronisation bei diesem eigentlich harten Italo-Western viele lustig sein wollende Dialoge ein. Positiv erwähnt sei die gelungene Kameraarbeit. Bild- und Tonqualität der DVD ist sehr gut, die Ausstattung hingegen spartanisch. Eher ein Film für Kompletisten unter den Italo-Western Sammlern.


13 Assassins
13 Assassins
DVD ~ Kôji Yakusho
Preis: EUR 5,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zeit ist gekommen um für etwas Großes zu sterben ..., 7. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: 13 Assassins (DVD)
"Der Weg eines Samurai ist vorgegeben. Lebe in Ehre und zeige niemals Furcht."

Japan, irgendwann zur Zeit des Tokugawa-Shogunats, eine lang andauernde Periode des Friedens. Dies könnte allerdings empfindlich gestört werden. Denn Fürst Naritsugu, der Halbbruder des Shogun, steht kurz vor der Berufung in den Ältestenrat. Er würde das Land zweifelsohne in Krieg und Chaos führen. Denn er vergewaltigt, foltert und tötet völlig ungehemmt und zeigt großes Interesse das Land aus purer Lust in kriegerische Auseinandersetzungen zu führen. Als Halbbruder des Shogun ist er aber unangreifbar und für sein Wirken nicht zur Rechenschaft zu ziehen. Um Unheil vom Land fernzuhalten herhält der Samurai Shinzaemon von Odo aus dem Ältestenrat, dem selbst die Hände gebunden sind, den Auftrag Fürst Naritsugu zu töten. Die Zeit eilt aber, denn wirklich angreifbar ist dieser nur während seiner jährlichen Reise aus Edo zurück in sein Fürstentum, und diese steht unmittelbar bevor. In der kurzen verbleibenden Zeit versammelt Shinzaemon eine Gruppe von Samurai, Ronin und einem Herumtreiber, und sie stellen dem Fürsten in einem kleinen unscheinbaren Dorf eine Falle. Beschützt wird Fürst Naritsugu von einer riesigen Anzahl von Kriegern die vom Samurai Hanbei, mit dem Shinzaemon seit Jugendtagen freundschaftlich verbunden ist, angeführt werden.

"Ein Samurai zu sein ist manchmal schon eine ziemliche Last." (Shinzaemon Shimada)

Eigentlich ist dies ein Remake des gleichnamigen Samuraifilms von Eiichi Kudo aus dem Jahr 1963. Gedreht hat diese Neuinterpretation der japanische Regisseur Takashi Miike (Audition, Visitor Q, Ichi the Killer, Sukiyaki Western Django, und viele andere) der ein sehr vielschichtiger Filmemacher ist und dessen Filme sich oft durch exzessive Gewaltszenen auszeichnen.

Wer "fliegende" Schwertmeister a la Hongkong-Kino, oder aufgrund der Inszenierung durch Takashi Miike einen Film erwartet bei dem Blut und Körperteile schon aus der DVD Verpackung quellen, der wird enttäuscht sein. Es ist ein Film in der Tradition japanischer Samurai-Filme wie Die 7 Samurai, Yojimbo oder anderer, etwas modernisiert aufbereitet. Ein klein wenig auch an den Stil von Okami erinnernd. Die Fähigkeiten der Protagonisten wirken realistisch, die Kämpfe sind vor allem in der beeindruckend umgesetzten finalen Auseinandersetzung sehr blutig, brutal und erbarmungslos, und dennoch - obwohl buchstäblich im Blut gewatet wird - nicht selbstzweckhaft überzogen. Es findet sich im Film auch Kritik am Ehrenkodex der Samurai und dem auf starren Regeln basierenden Gesellschaftssystem das Gehorsam und Pflicht über das Gewissen stellt. "Wir wurden als Samurai geboren. Wir fragen nicht nach dem wieso, wir dienen. Das ist unser Schicksal."

Fürst Naritsugu ist als Bösewicht ein sehr interessanter Charakter und ein erschreckendes Portrait eines gefühlskalten Psychopathen. Er vergewaltigt, foltert und tötet völlig ungehemmt. Sein Handeln ist verstörend grausam und es fehlt ihm jegliches Unrechtsbewusstsein. Er fühlt sich Kraft seiner Abstammung und Stellung anderen überlegen, "das Herrschen begünstigt bloß den Herrscher. Ihm zu dienen ist die Vorbestimmung des Volkes." Letztlich ist für ihn alles eine große Belustigung und das finale Gemetzel inspiriert ihn derart, dass er die Ära des Krieges wieder einführen will, sobald er im Ältestenrat berufen ist. Er dankt Shinzaemon für diesen "aufregendsten Tag in seinem Leben".

Anzumerken ist, dass es in Japan zwar eine längere Fassung gibt, diese hier aber keine zensurierte sondern die internationale Fassung des Films ist. Die fehlenden Szenen - etwa 16 Minuten - finden sich (großteils?) in den Extras mit deutschen Untertiteln. Ein paar wenige dieser fehlenden Szenen wären zur Charakter- und Handlungsvertiefung durchaus interessant gewesen, ansonsten beinhalten sie aber keine Handlungsinhalte die dem Film wirklich abgehen. Insbesondere sind es keine Szenen die aufgrund von Gewaltdarstellung fehlen, die sind alle im Film enthalten.

Bild und Ton der DVD sind in Ordnung. Das Titelmenü ist schlicht, aber ansprechend. Die Ausstattung ist allerdings eher mager. Kein Booklet, ein paar Trailer, deleted Scenes, das war es aber auch schon.

Extras:
*Trailer
*Deleted Scenes
*deutsche und japanische Sprachfassungen

Resümee: Von Takashi Miike beeindruckend umgesetztes Remake des gleichnamigen Films aus 1963. Wer "fliegende" Schwertmeister a la Hongkong-Kino, oder aufgrund der Inszenierung durch Takashi Miike einen Film erwartet bei dem Blut und Körperteile schon aus der DVD Verpackung quellen, der wird enttäuscht sein. Es ist ein Film in der Tradition japanischer Samurai-Filme mit einem furiosen finalen Gemetzel das aber nicht selbstzweckhaft überzogen ist. Es findet sich im Film auch Kritik am Ehrenkodex der Samurai und dem auf starren Regeln basierenden Gesellschaftssystem das Gehorsam und Pflicht über das Gewissen stellt. Bild und Ton der DVD sind in Ordnung. Insgesamt für Liebhaber des Samurai-Genres sehr empfehlenswert.


Black-Line USB Hand-Barcode-Scanner CCD Barcodescanner 82mm, 100 Scan/Sek. in schwarz
Black-Line USB Hand-Barcode-Scanner CCD Barcodescanner 82mm, 100 Scan/Sek. in schwarz
Wird angeboten von allofbarcode
Preis: EUR 39,90

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für privaten Gebrauch, fast perfekt, 5. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den Barcode-Scanner für das Einlesen von DVD in ein DVD-Archiv-Programm gekauft. Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach - USB Kabel einstecken, und fertig! Der Barcode-Scanner ist ohne zusätzliche Programminstallation sofort einsatzbereit.

Er schreibt den Barcode als Zahl an jene Stelle bzw. in jenes Eingabefeld eines Programms oder Datei an der der Cursor steht. Werkseitig ist er so konfiguriert, dass er nach dem Einlesen das Feld quasi bestätigt ("automatischer Zeilensprung", auslösen der Enter-Taste - oder wie auch immer man das fachlich korrekt nennen will), sodass man sich nur aufs Scannen konzentrieren braucht, die Eingabe somit automatisch erfasst und das Eingabefeld für den nächsten Scann wieder frei ist.

Es sind auch die wichtigsten Barcode-Formate bereits eingespeichert. Reicht das nicht aus, so lässt sich der Barcode-Scanner auch entsprechend programmieren. Damit habe ich allerdings keine Erfahrung gemacht, dürfte für den 08/15 User aber nicht gar so einfach sein.

Der Barcode-Scanner ist aus Plastik und gut verarbeitet. Er ist leicht und liegt gut in der Hand.

Das Einscannen geht recht rasch, auch durch Folien hindurch, und soweit ich es beurteilen kann vollkommen fehlerfrei. In seltenen Fällen gibt es Probleme den Barcode auszulesen und es sind dann mehrmalige Versuche notwendig. Dennoch finde ich ihn für den privaten Gebrauch ideal und bin insgesamt mit seiner Leistung sehr zufrieden. Eine *****Stern Bewertung verspielt er allerdings dadurch, dass er auffallend oft Probleme bei sehr kleinen und optisch engen Barcodes hat, die auszulesen er auch mal gänzlich verweigert.

Resümee: Barcode-Scanner der ohne zusätzliche Programminstallation sofort betriebsbereit ist. Das Einscannen geht recht rasch, auch durch Folien hindurch. Für den privaten Gebrauch ideal (in meinem Fall für das Einlesen von DVD in ein DVD-Archiv-Programm) und ich bin sehr zufrieden damit. Schwäche zeigt er allerdings bei sehr kleinen und optisch engen Barcodes, die auszulesen er auch mal gänzlich verweigert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2011 11:23 PM MEST


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1) (2 Discs) [Blu-ray]
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1) (2 Discs) [Blu-ray]
DVD ~ Ralph Fiennes
Preis: EUR 12,50

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer Einstieg ins Finale, 16. Mai 2011
"Dies sind dunkle Zeiten. Es lässt sich nicht leugnen."

Mit diesen Worten eröffnet der von Bill Nighy wunderbar verkörperte Zaubereiminister Rufus Scrimgeour seine dramatische Ansprache an die Angestellten des Zaubereiministeriums und somit den Film, der dann nach fast 2,5 Stunden mit Voldemort in triumphierender Pose am Höhepunkt seiner Macht endet.

So ist also Harry Potter in seinem siebenten Jahr und die Reihe nun an ihrem Ende, welches in zwei Teilen zelebriert wird, angelangt. Dumbledore ist nicht mehr, das Zaubereiministerium wird von den Schergen Voldemorts übernommen, es gibt kaum Plätze wo man vor dem fast allgegenwärtigen Grauen sicher ist.

Der erste Teil vom Finale präsentiert sich in einer Düsternis die zwar als Folge der dramatischen Entwicklung schlüssig ist, dennoch in seiner durchgehenden Konsequenz überrascht.

Wohl hatten auch die Jahre eins bis sechs ihre düsteren Momente. Es gab aber in den früheren Jahren neben allerlei kindlichen Aktionen als Ausgleich auch viel Humoriges. Auch das Erkunden von Hogwarts, Quidditch, pubertäre Liebeswirren und der Wettstreit der Schüler der einzelnen Zauberhäuser lenkten oft von der von Jahr zu Jahr immer düsterer werdenden Stimmung ab. Im Finale nun gibt es keine Ablenkung mehr. Es herrscht so etwas wie Endzeitstimmung. Als Konsequenz ist der ganze Film in trostlosen, mitunter sehr dunklen Farben und Bildern gehalten.

Meines Erachtens unterscheidet sich der Film stilistisch stärker von seinen Vorgängern. Die Handlung und das Gezeigte sind härter geworden. Die Bösartigkeit Vodemorts und seiner Gefolgschaft ist viel stärker herausgearbeitet und mündet in Szenen die nun nicht mehr uneingeschränkt für Kinder geeignet sind. So gibt es z.B. relativ am Anfang eine Szenerie die aufgrund ihres bizarren Charakters direkt einem David Lynch entsprungen sein könnte. Im Anwesen der Malefoy haben sich Voldemort und seine Schergen an einem endlos langen Tisch versammelt um eine Besprechung abzuhalten. Über dem einen Ende dieses Tisches schwebt rücklings liegend eine sichtlich malträtierte Gefangene. Bald darauf, als sie am Ende der Besprechung stirbt, sieht man ihr geschundenes Gesicht in Großaufnahme.

Auch muss man sich von manch vertrautem Charakter verabschieden. Manche sterben spektakulär, über das Ableben anderer wird lediglich berichtet.

Durch die Aufteilung des 7. Bandes auf zwei Kinofilme nimmt sich der erste Teil des Finales viel Zeit um eine düstere, bedrückende Stimmung aufzubauen. Schon von den ersten Szenen an, wenn Harry, Hermine und Ron im wahrsten Sinne des Wortes ihre Familien verlassen macht sich ein derartiger Fatalismus breit, wie in keinem Harry Potter davor. Können die drei am Anfang noch auf die Unterstützung von Freunden bauen, sind sie recht bald gänzlich auf sich alleine gestellt. Verbissen, und zunehmend entmutigt, machen sie sich auf die Suche nach den verbleibenden Horkruxen, in der Hoffnung sie finden und zerstören zu können. Die Einsamkeit und Verzweiflung bei der Suche wird in stimmigen ruhigen, oft auch unterkühlt unwirtlichen, Bildern eingefangen. In dieser Phase gelingt dem Regisseur eine der bizarrsten und zugleich atmosphärischsten Szenen des Films als Harry und Hermine ganz spontan im Zelt eng umschlungen und sichtlich unroutiniert zu tanzen beginnen und damit ihre Verzweiflung und Verlorenheit offenbaren.

Gerade diese stimmigen ruhigen Szenen bei der Suche bergen allerdings die Gefahr dass manch ein Betrachter sie als langatmig und spannungsarm empfinden mag, war man doch aus vorigen Filmen eine eher straffere Inszenierung mit allerlei Action gewohnt.

Außerordentlich gelungen ist, wie die Geschichte der Heiligtümer des Todes erzählt wird. Während Hermine die Geschichte aus einem Buch liest wird diese in Form einer fantastisch umgesetzten Scherenschnitt-Animation dargestellt.

Man kann dem Film und dessen Handlung übrigens auch folgen ohne die Bücher gelesen zu haben. Vielleicht mag in den Büchern das eine oder andere Detail noch intensiver herausgearbeitet sein, was aber für mich, der die Bücher nicht kennt, das Filmerlebnis nicht schmälert. Etwas Vorkenntnis ist allerdings schon vonnöten, immerhin ist es der letzte Teil einer Serie dessen vorherige Teile man daher gesehen haben sollte.

1. Blu-Ray enthält den Film:
Das Bild der Blu-Ray ist gut, wenngleich es sich nicht unbedingt als Referenz aufdrängt. Der Film ist zumeist recht dunkel gefilmt, dennoch sind auch Details noch gut sichtbar. Es gibt allerdings einige besonders dunkle Passagen bei denen ich mir nicht sicher bin ob diese an jedem Fernseher uneingeschränkt betrachtet werden können ohne für diese Szenen an den Helligkeitswerten etwas zu ändern.

Der Ton ist gut. Allerdings habe ich ihn generell als etwas leise empfunden, sodass ich den Film mit einer höheren Lautstärkeeinstellung als ich sonst verwende abspielen musste.

2. Blu-Ray enthält Extras:
Zusatzmaterial über Filmdreh, Filmmusik, Harry Potter Themenpark, etc. Ausschließlich in englisch, meist mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln. Nicht unbedingt ein Muss, eher für Fans. Hervorheben möchte ich jedoch eine Sammlung nicht verwendeter Szenen die allesamt recht interessant sind.

Resümee: Der erste Teil vom Finale präsentiert sich in einer ungewohnten aber sehr passenden Düsternis. Der Film unterscheidet sich daher stilistisch stärker von seinen Vorgängern. Die Handlung und das Gezeigte sind härter geworden. Die Bösartigkeit Vodemorts und seiner Gefolgschaft ist viel stärker herausgearbeitet und mündet in Szenen die nun nicht mehr uneingeschränkt für Kinder geeignet sind. Außerordentlich gelungen ist, die Geschichte der Heiligtümer des Todes in Form einer fantastisch umgesetzten Scherenschnitt-Animation darzustellen. Die Einsamkeit und Verzweiflung bei der Suche nach den verbliebenen Horkruxen wird in stimmigen ruhigen Bildern eingefangen. Gerade diese ruhigen Szenen bergen die Gefahr dass mancher Betrachter sie als langatmig und spannungsarm empfinden mag, war man doch aus vorigen Filmen eine eher straffere Inszenierung mit allerlei Action gewohnt. Das Bild der Blu-Ray ist gut, aber nicht unbedingt Referenz. Der Film ist zumeist recht dunkel gefilmt, dennoch sind auch Details noch gut sichtbar. Der Ton ist gut, generell allerdings etwas leise. Insgesamt eine sehr stimmige Umsetzung auf einer durchaus kaufenswerten Blu-Ray.


Photomatix Pro 4.0
Photomatix Pro 4.0

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intuitiver Einstieg in die HDR Welt, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Photomatix Pro 4.0 (CD-ROM)
Sehr stark vereinfacht kann man HDR (High Dynamic Range) als ein Verfahren bezeichnen dass den Kontrastumfang in Bildern erhöht und eine interessante Möglichkeit der Bildkomposition und Bildverbesserung darstellt.

Photomatix Pro, das nun in der Version 4.0 vorliegt, ist ein ausgereiftes Programm um HDR Bilder generieren zu können und trotz umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten einfach und nahezu intuitiv bedienbar. Im Prinzip kann man mit dem Programm also gleich loslegen und es erhält somit auch der Einsteiger ohne großartige Vorkenntnisse durchaus brauchbare Ergebnisse. Wie bei anderen Programmen auch, lassen sich mit etwas Einarbeitungszeit, aber auch durch experimentieren, die Bilder dann sehr individuell gestalten und das Potential des Programms erst richtig nutzen.

Andere HDR-Programme oder Freeware-Alternativen habe ich nicht getestet, da ich seinerzeit gleich bei Photomatix 3.0 hängen geblieben bin. Photoshop selbst bietet ab CS2 ebenfalls die Möglichkeit Fotos in HDR zu generieren, die Ergebnisse sind allerdings nicht so überzeugend wie bei Photomatix.

Ein Handbuch im PDF-Format wird mit Programminstallation mitinstalliert und ist auch direkt über die Hilfe-Funktion des Programms abrufbar.

Photomatrix bietet mehrere Arten um HDR Bilder generieren zu können, jeweils mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten. Dies ist auch in Stapelverarbeitung möglich. Auch RAW Daten sind direkt verarbeitbar. Mit Hilfe des Programms lassen sich sowohl surreal anmutende Bilder komponieren als auch nur kleinere Korrekturen zur Optimierung eines Fotomotivs tätigen. Die erstellten Bilder lassen sich als .tiff (8/16-bit) oder .jpg speichern und können in allen gängigen Bildbearbeitungsprogrammen weiter bearbeitet werden.

Die Möglichkeit Geisterbilder (z.B. Bewegungsunschärfe in Belichtungsreihen) zu entfernen / korrigieren wurde deutlich ausgeweitet. Es gibt den schon in der Vorgängerversion vorhandenen automatischen Modus der kleinere Unschärfen recht gut korrigiert. Bei größeren Unschärfen - verursacht durch rasche Bewegungen von Objekten während der Belichtungsreihe - kann man nun manuell eingreifen und kritische Bereiche gesondert markieren und korrigieren lassen. Die Handhabung ist recht einfach und das Ergebnis ausgesprochen gut, wenn auch in Grenzfällen trotz allem nicht immer absolut perfekt. Diese manuelle Eingriffsmöglichkeit ist eine echte Verbesserung.

Erstmals wurde auch eine Vorschau integriert. Hier wird eine Reihe von Bildern, die anhand von Standardeinstellungen berechnet wurden in einer Vorschau präsentiert. Dies bietet einerseits einen guten Überblick über die Entwicklungsmöglichkeit des Bildes mit unterschiedlichen Berechnungsverfahren- und Einstellungen. Andererseits auch einen raschen direkten Zugriff auf ein Vorschaubild welches sich dann weiterbearbeiten oder auch einfach nur übernehmen und speichern lässt. Unterschiedliche eigene Einstellungen lassen sich speichern und künftig ebenso als Vorschau abrufen.

In den Voreinstellungen lässt sich auch festlegen wie viel Prozessorkerne für die Berechnung verwendet werden sollen. Das Programm enthält auch ein Adobe Photoshop Lightroom - PlugIn zum einfachen Im- und Export von Dateien.

Insgesamt sehe ich in den Neuerungen der 4.0er Version einen echten Mehrwert, sodass sich auch für Besitzer früherer Versionen ein Umstieg lohnt.

Unter Photomatix.de oder hdrsoft.com sind weitere Informationen, HDR-Musterbilder sowie eine Demoversion erhältlich die zeitlich unbefristet und komplett funktionsfähig ist, allerdings wird ein Wasserzeichen in die Bilder eingebracht.

Bei direkt von HDRSOFT gekaufter Software ist meist ein Upgrade auf die nächst höhere Version kostenfrei, bei anderen Vertriebspartnern (z.B. Franzis) wird auf deren Homepage das Upgrade gegen eine moderate Gebühr angeboten. Lizenznummern können meinem Wissen nach nicht von der Programmversion eines Vertriebspartners zum anderen gewechselt werden.

PS: Man muss jedoch realistisch bleiben, so gut das Programm auch ist, gute HDR Bilder - und schon gar nicht solch großartige Kompositionen wie auf diversen HDR-Gallerien präsentiert werden - entstehen nicht bloß durch die Bearbeitung mit Photomatix. Ein passendes Fotomotiv, eine Kamera mit der Fähigkeit automatische Belichtungsreihen zu generieren, ein Stativ (sehr empfehlenswert!), Zeit, sowie fotografisches Gespür sind hilfreiche Voraussetzungen.

Resümee: Mit Photomatix bekommt man nun schon in der Version 4.0 ein ausgereiftes Werkzeug zur Erzeugung von HDR Bildern geliefert. Es ist trotz umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten einfach und nahezu intuitiv bedienbar. Empfehlenswert für alle die sich mit dieser Art der Bildkomposition und Bildverbesserung beschäftigen wollen. Insgesamt sehe ich in den Neuerungen der 4.0er Version einen echten Mehrwert, sodass sich auch für Besitzer früherer Versionen ein Umstieg lohnt.


Ninja Scroll (Limited Special Edition) [3 DVDs]
Ninja Scroll (Limited Special Edition) [3 DVDs]
DVD ~ Yoshiaki Kawajiri

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult Anime, uncut und erstmals in deutscher Sprachversion, 7. April 2011
Es ist die Zeit des Tokugawa-Shogunats. Eine Gruppe von Koga Ninjas wird losgeschickt um das Aussterben eines Dorfes - angeblich durch eine Seuche verursacht - zu untersuchen. Lebend kommen sie dort aber nicht an. Lediglich die Giftprüferin Kagero überlebt, wird aber vom riesenhaften Krieger Tessai gefangengenommen. Tessai gehört zu den Acht Teufeln von Kimon, einer Gruppe von mordlustigen Kriegern dämonischen Ursprungs die im Auftrag eines feindlichen Clans, angeführt vom Shogun der Dunkelheit, sinistre Pläne verfolgen. Der Ninja Jubei Kibagami, ein meisterhafter Schwerkämpfer, kreuzt die Wege Tessais, tötet ihn und befreit Kagero. Er wird damit aber in die unheilvollen Vorgänge, die offenbar Teil einer großen Verschwörung sind, hineingezogen. Der Spion Dakuan, der im Auftrag des Tokugawa-Shogunats arbeitet und in dieser Sache bereits ermittelt heuert Jubei für 100 Goldstücke an. Dakuan, Jubei und Kagero versuchen nun gemeinsam die Pläne der Verschwörer zu durchkreuzen. Dabei muss Jubei feststellen, dass auch ein längst tot geglaubter mächtiger Gegner mit im Spiel ist ...

So unbestimmt vielleicht meine Beschreibung der Handlung ist, so kraftvoll ist allerdings der Film. Es ist einer der Kult-Animes der hier erstmals in deutschsprachiger Fassung vorliegt. Er besticht durch eine spannende actionreiche Geschichte mit schön inszenierten Kämpfen gegen zum Teil einzigartige Gegner. Er ist düster, (sehr) blutrünstig und wie bei asiatischen Filmen üblich ohne strahlendes Happy End.

In vielen Ländern geschnitten (in England auch deswegen, weil im Film Waffen vorkommen die dort verboten sind!?) und in Deutschland lange Jahre auf dem Index, obwohl deutschsprachig gar nicht im Handel. Nunmehr mit neuer FSK 16 Bewertung.

Regie führte Yoshiaki Kawajiri der unter anderen mit "Animatrix", "Highlander - Die Macht der Vergeltung" und ganz besonders mit "Vampire Hunter D: Bloodlust", weitere bemerkenswerte Anime schuf.

Ninja Scroll gibt es als Einzel-DVD und als Limited Special Edition (3 Disc Edition), deren Erwerb ich empfehle. Die Special Edition enthält:
*DVD mit Film in 16:9 Bildformat, inklusive Interview mit Regisseur
*DVD mit Film im Original 4:3 Bildformat
*CD mit Originalsoundtrack von Ryouhei Yamanashi (15 Tracks mit insgesamt 45:00 Minuten Laufzeit)
*ansprechend aufbereitetes 20-seitiges bebildertes Booklet
*deutsche und japanische Sprachfassung

Insgesamt merkt man dem Film, was Animation betrifft, ein wenig sein Alter an. Was aber seine Qualität nicht mindert. Der Film sieht in 16:9 recht beeindruckend aus. Nachteil dieses nachträglich angepassten Formats ist allerdings, dass sowohl der obere als auch untere Bildteil beschnitten ist was sich in manchen Szenen merkbar und störend auswirkt. Alternativ liegt der Film auf der zweiten DVD im Original 4:3 Format vor. Dieses Format ist zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, bietet aber den Vorteil den Film ohne obere und untere Beschneidung zu sehen. Die Einzel-DVD Version bietet den Film "lediglich" im angepassten 16:9 Format.

Insgesamt hat man sich sehr bemüht den Anime-Klassiker in ansprechender Aufmachung zu präsentieren.

Es gibt auch eine 13-teilige Serie "Ninja Scroll - Die Serie", die einige Jahre nach der Handlung aus der Original Ninja Scroll spielt und die ich für ebenso gelungen halte. Die Serie konnte allerdings nicht jenen Kultstatus wie der Film erlangen.

Resümee: Kult Anime, uncut und erstmals in deutscher Sprachversion. Der Film besticht durch eine spannende actionreiche Geschichte mit schön inszenierten Kämpfen gegen einzigartige Gegner. Düster, blutrünstig und wie bei asiatischen Filmen üblich ohne strahlendes Happy End. Der Limited Special Edition (3 Disc Edition) ist aufgrund ihrer üppigen Ausstattung der Vorzug gegenüber der Einzel-DVD zu geben. Insgesamt hat man sich sehr bemüht den Anime-Klassiker in ansprechender Aufmachung zu präsentieren.


Der Silberspeer der Shaolin
Der Silberspeer der Shaolin
DVD ~ Jimmy Wang Yu
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 7,49

1.0 von 5 Sternen Entbehrlich!, 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Silberspeer der Shaolin (DVD)
"Jimmy Wang Yu in seiner härtesten Rolle", steht auf dem DVD Cover. Nun ja, bei mir ist es einer meiner "härtesten" DVD-Fehlkäufe. Verklärte Erinnerungen an jugendliche Filmtage haben mich zum Erwerb dieses Films veranlasst.

Der Film hatte ursprünglich über 90 Minuten Laufzeit, hier wird eine 82-minütige Kurzfassung (auf dem DVD Cover stehen fälschlich sogar nur 73 Min.) geboten. Das ist aber nicht weiter störend, da sowohl Ausstattung als auch Schauspiel schlecht sind und somit die Leidenszeit eines Betrachters beim Ansehen des Films verkürzt wird. Die Kampfszenen schwanken zwischen gerade noch durchschnittlich bis lächerlich (Schnee-Ninjas), da gab es auch zu jener Zeit schon weit besser inszenierte Kämpfe.

DVD Ausstattung ist spärlich - deutscher und englischer Ton, Kapitalwahl. Das 4:3 Bild kommt nie über die Qualität eines bereits strapazierten VHS Bandes hinweg.

Resümee: Entbehrlich, selbst für Fans dieses Genres.


Nerf 61496148 - N-Strike Nite Finder EX-3 Blaster mit rotem Lichtstrahl, Softdart-Blaster
Nerf 61496148 - N-Strike Nite Finder EX-3 Blaster mit rotem Lichtstrahl, Softdart-Blaster

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Actionreicher Spielspaß, 22. März 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Die Marke Nerf gibt es bereits seit 1969 und wird von Hasbro im deutschsprachigen Raum vertrieben. Es sind dies bunte Spielzeugpistolen oder -gewehre die durch einen Federmechanismus sehr weiche Schaumstoff-Darts verschießen.

Die Nite Finder ist ein einfach gehaltener und leichtgewichtiger einschüssiger Nerf-Blaster. An der Unterseite ist eine Halterung für zwei Reserve-Darts. Der Federmechanismus lässt sich recht leicht durch das Zurückziehen einer Art Schlaufe spannen.

Ein besonderes Feature ist eine batteriegespeiste Vorrichtung mit der ein roter Lichtstrahl aktiviert wird der beim Erfassen von Zielen behilflich sein soll. Die zwei dafür notwenigen Batterien (die übrigens nicht im Lieferumfang enthalten sind) haben im Griff der Nerf Platz. Dazu muss lediglich die Bodenplatte des Griffs abgeschraubt werden. Leider scheiterte beim rezensierten Modell das Abschrauben der Bodenplatte da sich der Schraube im Gewinde durchdrehte. Der Schraube selbst liegt ziemlich tief ein einem kleinen Schacht "versteckt" so dass wir letztlich auf das Einlegen der Batterien verzichten mussten. Wie hilfreich der rote Lichtstrahl ist, kann ich daher nicht beurteilen. Nach anfänglicher Enttäuschung hat der Spielspaß trotz fehlendem Licht aber nicht gelitten.

Die Darts können von der Nite Finder über eine recht große Entfernung verschossen werden. Die realistische Einsatzschussweite beträgt etwa 5-10 Meter. Ab Entfernungen über 10 Meter muss man dann schon ballistisch schießen. Es empfiehlt sich, gleich Reserve-Darts zu kaufen. Kinder schaffen es immer irgendwohin zu schießen wo die Darts dann auf mysteriöse Weise unauffindbar bleiben, speziell wenn man im Freien spielt.

Nerf-Darts sind aus sehr weichem Schaumstoff. So ist eine Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen und auch beim Spielen in Wohnung oder Haus muss man keine übertriebenen Ängste haben dass die Einrichtung beschädigt wird. Ich finde aber dass gerade die Nite Finder die Darts mit etwas mehr Druck verschießt als es die meisten anderen Nerf tun. Daher sollte man die Kinder anhalten nicht aus zu naher Distanz zu schießen. Auch sollten sicherheitshalber Spiele nicht unbedingt in jenem Raum stattfinden in dem man seine Sammlung mit Swarovski Kristallen ausstellt.

Die Nite Finder ist wie alle Nerf recht robust verarbeitet. Es gibt, abgesehen von den Adjustierungsgriffen fürs rote Ziellicht, kaum Ecken an denen man hängen bleiben und sich verletzen könnte da alles recht abgerundet ist.

Pädagogisch ist so ein Nerf-Blaster sicher nicht das Highlight. Allerdings lässt sich diese Art des Spielens kaum unterbinden. Welcher Erwachsene ist nicht als Junge, und manchmal gar als Mädchen, mit einer Spielzeugpistole durch die Gegend gelaufen? Auch ich habe als Kind Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm gespielt und dafür halt aus Holz geschnitzte oder gar improvisierte Waffen verwendet. Durch die knallig bunte gelb-orange Farbgebung sind die Nerf-Blaster zumindest eindeutig als Spielzeug erkenntlich.

Resümee: Bunte Spielzeugpistole die durch einen Federmechanismus sehr weiche Schaumstoff-Darts (dadurch Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen, jedoch sollte trotzdem nicht aus allzu großer Nähe geschossen werden) über eine größere Entfernung verschießt (realistische Einsatzschussweite 5-10 Meter). Robust verarbeitet und recht leichtgewichtig. Der Federmechanismus lässt sich recht leicht durch das Zurückziehen einer Art Schlaufe spannen. Ein besonderes Feature ist eine batteriegespeiste Vorrichtung mit der ein roter Lichtstrahl aktiviert wird der beim Erfassen von Zielen behilflich sein soll. Die Nite Finder ist pädagogisch nicht gerade das Highlight, dafür aber hoher Spaßfaktor beim Spielen.


Nerf 18616148 - "Barricade RV-10" batteriebetriebener Soft Dart Blaster
Nerf 18616148 - "Barricade RV-10" batteriebetriebener Soft Dart Blaster
Wird angeboten von Dein-Depot "Preis inkl. Mwst."
Preis: EUR 19,99

58 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Halbautomatische Nerf, actionreicher aber sehr lauter Spielspaß, 17. März 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Die Marke Nerf gibt es bereits seit 1969 und werden von Hasbro im deutschsprachigen Raum vertrieben. Es sind dies bunte Spielzeugpistolen oder -gewehre die durch einen Federmechanismus sehr weiche Schaumstoff-Darts verschießen.

Das besondere an der Barricade RV-10 ist, dass sie dank dreier (leicht auswechselbarer) Batterien ihr 10 Darts fassendes Trommelmagazin praktisch in halbautomatik verschießen kann. Das ist sehr angenehm und ein gutes Feature dieser Nerf. Es erspart das bei anderen Nerf notwendige Spannen des Federmechanismus der für jüngere Kinder eventuell ein wenig schwergängig sein kann.

Die Darts können von der Barricade über eine recht große Entfernung verschossen werden. Bei Entfernungen über 10 Meter muss man allerdings schon ballistisch schießen. Die reale Einsatzschussweite beträgt daher etwa 5-8 Meter. Es empfiehlt sich, gleich Reserve-Darts zu kaufen. Kinder schaffen es immer irgendwohin zu schießen wo die Darts dann auf mysteriöse Weise unauffindbar bleiben, speziell wenn man im Freien spielt.

Nerf-Darts sind aus sehr weichem Schaumstoff. So ist einerseits eine Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen und auch beim Spielen in Wohnung oder Haus muss man keine übertriebenen Ängste haben dass die Einrichtung beschädigt wird. Eine teure Vase aus der Ming-Dynastie sollte dennoch nicht als bevorzugtes Zielobjekt herhalten.

Die Barricade RV-10 ist wie alle Nerf sehr robust verarbeitet. Es gibt auch kaum Ecken an denen man hängen bleiben und sich verletzen könnte da alles recht abgerundet ist.

Es gibt aber bei der Barricade RV-10 zwei wesentliche Kritikpunkte die mich nur zu einer durchschnittlichen Bewertung mit drei Sternen veranlassen: Gewicht und Geräuschentwicklung. Sie ist etwas schwer, und das Gewicht ist ungleichmäßig nach vorne verteilt. Noch weitaus störender ist, dass sie im Betrieb (sie wird mit einem Schalter ein und ausgeschalten) sehr laut ist. Dieser permanente Lärmpegel ist vor allem beim Spielen in Wohnung und Haus, aber auch im Garten, sehr unbehaglich, gleicht das Geräusch doch einem in Betrieb befindlichen Staubsauger. Dies wird selbst von (lärmempfindlichen) Kindern als unangenehm empfunden und mindert den Spielspaß. PS: Natürlich machen die Kinder selbst auch Lärm wenn sie spielen, dieser ist aber sozusagen ein harmonischer, da natürlicher Lärm. Der Nerf-Lärm hingegen ist aber ein sehr nervender.

Pädagogisch ist so ein Nerf-Blaster sicher nicht das Highlight. Allerdings lässt sich diese Art des Spielens kaum unterbinden. Welcher Erwachsene ist nicht als Junge, und manchmal gar als Mädchen, mit einer Spielzeugpistole durch die Gegend gelaufen? Auch ich habe als Kind Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm gespielt und dafür halt aus Holz geschnitzte oder gar improvisierte Waffen verwendet. Durch die knallig gelb-orange Farbgebung ist die Barricade RV-10 zumindest eindeutig als Spielzeug erkenntlich.

Resümee: Bunte Spielzeugpistole die batterieunterstützt sehr weiche Darts (Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen) in Halbautomatik verschießen kann. Das erspart das bei anderen Nerf notwendige Spannen des Federmechanismus der für jüngere Kinder eventuell ein wenig schwergängig sein kann. Robust verarbeitet, jedoch etwas schwer und das Gewicht ist ungleichmäßig nach vorne verteilt. Im Betrieb (sie wird mit einem Schalter ein und ausgeschalten) allerdings störend laut, mit einem an einen Staubsauger erinnernden nervenden Geräusch. Pädagogisch nicht gerade das Highlight, dafür aber hoher Spaßfaktor beim Spielen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 9, 2014 3:11 PM CET


Nerf 61497848 - N-Strike Maverick, Softdart-Pistolen
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Wird angeboten von YOYOS
Preis: EUR 34,45

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Actionreicher Spielspaß, 17. März 2011
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Die Marke Nerf gibt es bereits seit 1969 und wird von Hasbro im deutschsprachigen Raum vertrieben. Es sind dies bunte Spielzeugpistolen oder -gewehre die durch einen Federmechanismus sehr weiche Schaumstoff-Darts verschießen.

Optisch entspricht die Maverick Rev-6 einer Symbiose aus Revolver und Pistole. Sie hat ein herausklappbares Trommelmagazin für sechs Darts. Die Darts müssen aber gut in die Trommel gesteckt werden, sonst kann diese nicht ordentlich rotieren und Darts bleiben beim Abschuss stecken. Gewichtsmäßig ist die Maverick gut ausgewogen und insgesamt nicht allzu schwer. Zum Spannen des Federmechanismus muss der Schlitten nach hinten gezogen werden. Für jüngere Kinder mag das vielleicht ein wenig schwergängig sein.

Die Darts können von der Maverick über eine recht große Entfernung verschossen werden. Um allerdings die beworbenen 15 Meter zu erreichen müsste man ballistisch schießen. Die reale Einsatzschussweite beträgt daher etwa 5-8 Meter. Es empfiehlt sich, gleich Reserve-Darts zu kaufen. Kinder schaffen es immer irgendwohin zu schießen wo die Darts dann auf mysteriöse Weise unauffindbar bleiben, speziell wenn man im Freien spielt.

Nerf-Darts sind aus sehr weichem Schaumstoff. So ist einerseits eine Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen und auch beim Spielen in Wohnung oder Haus muss man keine übertriebenen Ängste haben dass die Einrichtung beschädigt wird. Eine teure Vase aus der Ming-Dynastie sollte dennoch nicht als bevorzugtes Zielobjekt herhalten.

Die Maverick ist wie alle Nerf sehr robust verarbeitet. Es gibt auch kaum Ecken an denen man hängen bleiben und sich verletzen könnte da alles recht abgerundet ist.

Pädagogisch ist so ein Nerf-Blaster sicher nicht das Highlight. Allerdings lässt sich diese Art des Spielens kaum unterbinden. Welcher Erwachsene ist nicht als Junge, und manchmal gar als Mädchen, mit einer Spielzeugpistole durch die Gegend gelaufen? Auch ich habe als Kind Cowboy und Indianer oder Räuber und Gendarm gespielt und dafür halt aus Holz geschnitzte oder gar improvisierte Waffen verwendet. Durch die knallig bunte Farbgebung sind die Nerf-Blaster zumindest eindeutig als Spielzeug erkenntlich.

Resümee: Bunte Spielzeugpistole die durch einen Federmechanismus sehr weiche Schaumstoff-Darts (dadurch Verletzungsgefahr weitestgehend ausgeschlossen) bis zu 15 Meter weit verschießt (realistische Einsatzschussweite 5-8 Meter). Robust verarbeitet und nicht allzu schwer. Das Spannen des Federmechanismus könnte für jüngere Kinder recht schwergängig sein. Pädagogisch nicht gerade das Highlight, dafür aber hoher Spaßfaktor beim Spielen.


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