2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tipps für nicht so versierte Heimwerker, 21. November 2012
Wie die anderen Rezensenten bin ich sehr angetan von dieser formschönen
und dabei preisgünstigen Lösung.
Hier noch Tipps, die mir geholfen hätten:
Für die Montage der Beschläge braucht man:
- Bohrmaschine
- 6mm Holzbohrer
- Zwei Kreuzschlitzschraubendreher (einen zum Schrauben und einen zum Gegegenhalten)
- ggf. pro Tür 10 Holzschrauben Senkkopf 3,5mm x 16mm (siehe unten)
- Sechskantschlüssel für Madenschrauben (wird mitgeliefert)
- Vier Verbindungsschrauben mit Gegenstück pro Tür (werden mitgeliefert)
Man kann die Beschläge mit den mitgelieferten Verbindungsschrauben montieren, die jeweils aus einer Metallschraube
mit einer Hülse als Gegenstück bestehen, die ein Innengewinde hat.
Die Verbindungsschrauben setzen voraus, dass sich im Türschloss entsprechende Bohrungen befinden, durch die man sie stecken kann.
Wir haben ältere Türen von 1954, bei denen das teilweise nicht der Fall war.
Ich habe mir mit Senkkopf-Holzschrauben 3,5mm x 16mm geholfen. Damit kann man die Beschläge am Türblatt befestigen, ohne durchzubohren.
Die Türklinkenbeschläge haben drei Löcher für solche Holzschrauben.
Die Schlüssellochelemente haben zwei Löcher dafür, so dass man pro Tür 10 Holzschrauben braucht.
Die Beschläge bestehen aus Kunststoffelementen, die an der Tür besfestigt werden.
Auch wenn man die mitgelieferten Schrauben nicht nutzt, muss man pro Element zwei 6mm-Löcher in die Tür bohren.
Kunststoffzapfen fassen in diese Löcher und verhindern, dass sich das Element verdreht.
Auf diese Elemente drückt man dann die Edelstahlkappen auf.
Da man diese Kappen nicht so einfach wieder lösen kann, ist zu beachten:
- Nicht "oben" (die Kappe für die Klinke) und "unten" (die Kappe für das Schlüsselloch) verwechseln.
- Die Nut am Kappenrand nach unten ausrichten, damit sie später nicht sichtbar ist
Beide Türklinken sind mit einer Innensechskantschraube (aka "Inbus") auf ein Vierkantachsenstück aufgesteckt.
Man muss ggf. beide losschrauben und das Achsenstück so zentrieren, dass es auf beiden Seiten der Tür lang genug hervorschaut.
Sollte eines der Kunststoffelemente für den Türklinkenbeschlag aufklappen, so muss man das innen angebrachte
Federelement in der richtigen Orientierung wieder hineinstecken.
Es dient dazu, die Türklinke in ihre Normalposition zurückzustellen.
Wenn es falsch herum eingebaut wird, lässt sich die Klinke nicht bis zum Anschlag in den Beschlag schieben.
Die mitgelieferte Bohrschablone ist praktisch aber mehrdeutig.
Sie deckt verschiedene Schlossnormen ab, so dass man zunächst herausfinden sollte,
zu welcher Norm die vorliegende Tür passt.
Das geht am besten, wenn man das Schloss ausbaut und die Schablone daneben hält.
Ansonsten steckt man den Vierkant durch das Schloss und schiebt die Schablone drauf.
Sie sollte parallel zur Türkante ausgerichtet sein.
Mit einem spitzen Gegenstand kann man dann die vier Bohrungen pro Türseite markieren.
Ein "echter Heimwerker" wird vielleicht über diese Hinweise schmunzeln.
Sei es drum!!