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Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Vollständig neue  Auflage: neue Bilder, neue Profitipps! (Galileo Design)
Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Vollständig neue Auflage: neue Bilder, neue Profitipps! (Galileo Design)
von Sandra Bartocha
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Fotos mit kleinen Informationsdefiziten, 29. Januar 2014
In Bezug auf das hier bisher zu den Bildern gesagte, kann ich mich voll anschließen. Es macht Spaß in diesem Buch zu blättern und das Gebotene zu genießen.

Sehr erfreulich finde ich auch, dass der Fokus eindeutig auf die Bilder, ihre Entstehung, die dabei erlebten Tücken und mögliche Vor- oder Nachteile von bestimmten Vorgehens- bzw. Gestaltungsweisen gelegt wird. Aus dem Gesagten und Gezeigten sind für mich etliche neue Ideen und kreative Anregungen entstanden – aber auch Fragen offen geblieben.

Die offenbar unumgänglichen Seiten zu Kamera-Hardware, Zeit, ISO, Blende, Gestaltung, Software etc. halten sich in sehr überschaubaren Grenzen und bleiben markenneutral bzw. generisch. Es ist schön, nicht das x-te Fotobuch zu kaufen, was in dieser Hinsicht bei Adam und Eva anfängt.

An folgenden Stellen hätte mir allerdings doch ein wenig mehr Information gewünscht:

„Alte Linsen“
Autorin Bartocha schreibt hier von der Adaption eines Meyer-Görlitz-Trioplan. Sie arbeitet, wie sich herausfinden lässt, überwiegend mit Nikon. Daran wird sie das genannte Objektiv nicht adaptiert haben. Also an Canon (Vollformat oder Crop), NEX, MFT oder Fuji X?

„Ein kleiner Moment“
Auch hier traumhafte Bilder mit dem Meyer-Görlitz-Trioplan aufgenommen, diesmal mit Zwischenringen. Aber auch hier die gleiche Frage wie zuvor …

„In der Not“
Das es einen Lensbaby Tilt Transformer für Nikon Linsen gibt, habe ich hier erfahren – dass er in dieser Form offenbar seit einigen Jahren nicht mehr hergestellt wird, zeigte die Internet Recherche.
Schade, die gezeigten Ergebnisse fand ich sehr anregend. Ein paar Sätze zur Handhabung und den Erfahrungen, zB. mit Nikon-Objektiven mit/ohne Blendenring, wären trotzdem interessant gewesen.

„In Auge des Sturms“
Hier wurden laut Bildbeschreibung Pol-, Grau- und Grauverlaufsfilter verwendet – bei einer Brennweite von 17mm. Weitere Werte fehlen, die Informationen ob Vollformat oder APS-C ebenso. Hier wie überhaupt im gesamten Buch. Mit entsprechend großen Filtern für Mittelformatkameras könnte es machbar sein und es wäre schön zu wissen, ob dem so ist. Und die Idee erstmal wieder aufzugeben ;-)
Indirekt werden diese Fragen von Autorin Bartocha mit ihrer Anmerkung vom 8.11.13 zu einer Kundenrezension durchaus beantwortet. Im Buch bleiben solche Fragen offen. Warum?
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 14, 2014 8:12 PM MEST


Brother Schriftband TZE221 9mm weiß/schwarz
Brother Schriftband TZE221 9mm weiß/schwarz
Preis: EUR 12,77

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Material, aber 100% Verschnitt sind ein Unverschämheit, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Klebkraft und mechanische Beständigkeit sind hervorragend.

Nur der vom Hersteller offenbar sehr großzügig geplante Verschnitt sind eine Unverschämtheit. Auch bei kleinster Randeinstellung wird zusätzlich zum bedruckten Bereich die gleiche Länge nochmals leer mit ausgegeben. Das konnte Dymo deutlich besser.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 11, 2014 11:36 PM CET


Profi Cook PC-EKI 1016 Einzel-Induktionskochplatte
Profi Cook PC-EKI 1016 Einzel-Induktionskochplatte

3.0 von 5 Sternen Überzeugend bis auf Bedienerführung und Stand-By, 3. Januar 2014
Nach dem Einstecken des Netzstecker meldet sich das Gerät mit einem lauten Fiepen und die Stand-By Leuchte blinkt hektisch. Was dann zu tun ist, erschloss sich mir erst durch die Bedienungsanleitung: Die Stand-By Fläche will einmal berührt werden, erst dann ist Ruhe. In diesem Zustand wird über die Fläche „Function“ sofort auf 180 Grad geschaltet und kann über „Boost“ bzw. + und – geregelt werden.

Die Bedienungsanleitung sagt, dass die Netzverbindung nach der Nutzung (und Abschaltung des Lüfters) getrennt werden soll. Was sinnvoll und wegen der leisen Geräusche im Stand-By Modus ebenfalls notwendig erscheint. Der Stand-By Verbrauch ist mit 1.6 Watt vergleichsweise hoch. Bei mir hängt das Gerät daher an einer schaltbaren Steckdose am Netz, ein Netzschalter ist am Gerät nicht vorhanden.

Die Ceranfläche ist durchgehend und dadurch sehr gut zu reinigen, die silberfarbenen Leisten am Rand sind aus Metall und sollten den Kontakt mit einem heißen Topf ohne Schaden überstehen.

Die Leistungsregelung finde ich ausreichend, das Warmhalten funktioniert. Reis und Ähnliches koche ich dennoch „konventionell“, ich nutze die Induktionsplatte zur Zubereitung asiatischer Gerichte (im Wok) und zum schnellen Braten.

Lüfter sind bei dieser Art von Kochplatten üblich und für mein Empfinden überdecken Dunstabzugshauben bzw. Umluftbacköfen die Lüftergeräusche der Kochplatte.


Profi Cook PC-EKI 1034 Einzelinduktionskochplatte
Profi Cook PC-EKI 1034 Einzelinduktionskochplatte

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorgängermodell EKI 1016 ist überzeugender, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bedienung, Leistung und Regelung fand ich sehr gut, besonders die Bedienung ist intuitiver als beim Vorgängermodell 1016. Die aktiv beheizte Fläche der Kochzone scheint 1-2 cm größer als bei anderen Geräten – nein, ich habe den Zollstock nicht ins kochende Wasser gehalten ;-) Lüfter sind bei dieser Art von Kochplatten üblich und für mein Empfinden überdecken Dunstabzugshauben bzw. Umluftbacköfen die Lüftergeräusche der Kochplatte.

Das Ceranfeld ist nicht mehr durchgehend, die Bedienelemente sind unter einer eigenen Glasfläche. Durch den vorhandenen Spalt ist die Reinigung deutlich mühsamer. Hier könnte die Produktbeschreibung deutlicher sein.

Was auf dem Produktfoto aussieht wie ein metallischer Rahmen um die Ceran-Kochfläche, ist nach meinem Dafürhalten lediglich silberfarbenes Plastik und dürfte bei Kontakt mit einem heißen Topf schnell Spuren zeigen – die Produktbeschreibung schweigt auch hierzu.
Das und die zusätzlichen brizzelden Geräusche, die alle vorhandenen Kochgeschirre im Betrieb (leer auf der Kochplatte) verursachten, waren der Grund für meine Rücksendung.

Die zusätzlichen Geräusche mögen ein Einzelfall sein oder auf einen Defekt hindeuten. Dennoch konnte ich außer der verbesserten Bedienung im Vegleich zum Vorgängermodel nur Rückschritte feststellen.


LG G Pad 8.3 Tablet ( 21 cm (8,3 Zoll) Full HD IPS Display, 1,7GHz Quad-Core Prozessor, 2GB RAM, 16GB interner Speicher, WiFi, Android 4.2.2) schwarz
LG G Pad 8.3 Tablet ( 21 cm (8,3 Zoll) Full HD IPS Display, 1,7GHz Quad-Core Prozessor, 2GB RAM, 16GB interner Speicher, WiFi, Android 4.2.2) schwarz
Wird angeboten von studio101-shop
Preis: EUR 269,99

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen LG Gpad 8.3, Galaxy Note 8.0 oder Nexus 7?, 3. Januar 2014
Mein Lenovo Thinkpad Tablet (10“ 1280x800 Pixel, 150dpi) nutze ich primär zum lesen von Dokumenten. Verglichen mit den meisten Fachbüchern sind die gut 700 Gramm Gewicht gering, aber etwas leichter/kleiner, mehr Auflösung und Geschwindigkeit sowie eine längere Akkulaufzeit schienen nach fast 2 Jahren Nutzung wünschenswert.

Anfangs hatte ich einen Nachfolger gesucht, der wieder eine Stifteingabe ermöglicht, was aber die Auswahl extrem einschränkte: Samsung Galaxy Note 8.0, dessen relativ geringe Auflösung (189dpi) für meinen Zweck unzureichend war. Schließlich war meine Wahl auf das LG Gpad 8.3 gefallen (Bildschirmgröße/-auflösung und SD-Karte), doch dann hatte ich vor dem Kauf die Möglichkeit LG und Nexus direkt nebeneinander zu vergleichen.

Das in der Diagonale 1.3“ größere Display des LG (270dpi) macht das Lesen von PDF-Dokumenten ein ganzes Stück angenehmer. Für Internet, Mail und ebooks (epub-Format) empfinde ich beide Displays gleich gut.

Beim Nexus ist es in PDF-Dokumenten öfter nötig zu zoomen, was technisch gut funktioniert, doch den Lesefluss etwas bremsen kann. Dafür ist es wiederum wesentlich entspannter mit nur einer Hand zu halten, was beim LG, je nach Handgröße, mehr oder weniger gut gelingt.

Grundsätzlich spielen die im PDF-Buch genutzte Schriftart und das Layout (Breite des Textes im Verhältnis zum Rand) eine entscheidende Rolle für die bequeme Lesbarkeit. Was gedruckt edel und ansprechend aussieht, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen, ist auf einem Tablet (mit weniger als 10“ und ohne Retina-Display) keineswegs optimal.
Hier besteht aus meiner Sicht seitens der Büchermacher noch eine ganze Menge ungenutztes Potenzial - ein Buch als PDF auszugeben und etwas billiger verkaufen reicht nicht. Die Süddeutsche Zeitung hat ihr Layout auch für`s elektronischen Lesen angepasst.

Die Geschwindigkeit beider Geräte fand ich rundrum überzeugend.
Das Display des LG zeigte keine der öfter (auch hier) erwähnten Fehler (ungleichmäßige Randausleuchtung, Gelbstich), ist aber bei weitem nicht so hell wie das des Nexus, welches im Dunkeln auf kleinster Einstellung ohne jedes Umgebungslicht uU. ein wenig zu hell sein kann in manchen Augen.
Für eine angenehme Helligkeit (bei Kaufhausbeleuchtung) musste der Regler des LG auf ca. 70% gezogen werden. Farben bzw. Weißtöne sind wärmer als beim Nexus, was aber nur im direkten Vergleich auffällt. Subjektiv gefiel mir der Nexus-Bildschirm trotzdem besser.

Nicht so überzeugend war die beim LG mit dieser Helligkeit angebene Restlaufzeit von 5:20 Stunden bei einem Ladestand von 96%. Letztlich braucht ein größeres Display mehr Strom und einen Teil der beim Nexus besseren Laufzeit könnte auch durch die neuere Android-Version bedingt sein.
Mittlerweile weiß ich, dass das Nexus bei mir (je nach Häufigkeit der Nutzung und Lichtverhältnissen) mit WLAN und Lesen 2-3 Tage mit einer Akkuladung läuft.

Auffallend war die offenbar schlechtere Anpassung des LG an den Chrome Browser.
Beim Nexus bringt schnelles doppeltes Antippen die Text-Darstellung auf die für das Display maximal mögliche Breite. Beim LG schien das nur zu funktionieren, wenn die Schriftgröße in den Systemeinstellungen passend gewählt war. Da diese mit einem Regler (Prozentwerte) einstellbar ist, war es ein ziemliches Gefummel, bis es endlich passte. Gleichzeitig war damit auch die Systemschrift verändert und nicht unbedingt optimal.

Android im Google-Standard-Look oder bunt-überladenes LG-Android ist eine Frage von Gewohnheit - und Geschmacksnerven.
Die von LG integrierte Screenshot-Funktion einschließlich Markierstift gefiel mir sehr gut, sowas gibt es beim Nexus nicht ohne Root. Ansonsten fand ich die LG-Anpassungen mehr nervig als nützlich.
Die Funktionen des mittleren (Home) und rechten Softkeys sind ziemlich anders. Das war ungefähr so, als ob Blinker, Scheibenwischer und Lichtschalter im Auto vertauscht worden sind. Ja, kann man sich dran gewöhnen, ist bei einem Leihwagen auch nötig. Teilweise sind die Softkeys bei LG anpassbar. Aber wenn das Smartphone „normal“ funktioniert, wird eine andere Tabletbedienung für mich sehr schnell sehr lästig. Die LG-Variante als Google Play Edition mit Google-Android ist in Deutschland leider nicht erhältlich.

Der SD-Slot war lange Zeit ein wesentlicher Plus-Punkt für das LG Pad.
Aber die 32GB-Karte im Lenovo war inzwischen fast voll und ich mußte mir eingestehen, dass eine 64GB-Karte im LG auch mal voll werde würde. Nach dem Ausmisten der vorhandenem Karte wurde klar, dass die frei nutzbaren 26GB des Nexus bei weitem ausreichen, wenn zB. die 2012er Jahrgänge von Zeitschriften in ein PC- bzw. NAS-Archiv wandern und bei Bedarf trotzdem über einen ftp-Zugriff zugänglich sind. Mit dem Totalcomander oder ES Dateiexplorer ist das sehr bequem möglich.

Die Tücke dieser Lösung lag allerdings in einem (mir) unbekannten Andorid-Detail.
Was immer in den internen Tablet-Speicher kopiert wird, erhält das Datum des Tages, an dem es kopiert wurde. Beim Kopieren auf eine (externe) SD-Karte bleibt das Datum dagegen unverändert. Der Bildbetrachter QuickPic ist zwar trotzdem in der Lage, nach Aufnahmedatum (EXIF) zu sortieren. Doch bei allen anderen Dateien bzw. für ein Backup führt das schnell ins Chaos. Die kostenlose App Syncme Wireless löst dieses Problem durch eine kleine intern geführte Datenbank, was auch zu funktionieren scheint, solange die Dateien ausschließlich damit bewegt werden.

Nach längerem Abwägen habe ich mich letztlich für`s Nexus entschieden.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist überragend, Verarbeitung, Bildschirm, Innenleben und Akkulaufzeit sind sehr gut, ebenso ist die Versorgung mit aktuellen Android-Versionen gesichert - auch wenn der Wissensdurst von Google mit jeder neuen Version zunimmt und die Wege es zu steuern verschlungener werden. Das aktuelle ct-Magazin 2014-02 bietet in dieser Hinsicht sehr viel qualifizierte Hilfestellung für die Einrichtung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 15, 2015 2:12 PM CET


Asus Nexus 7 ASUS-1A019A 17,8 cm (7 Zoll) Tablet-PC (Qualcomm Snapdragon S4 Pro 8064, 1,5GHz, 2GB RAM, 32GB HDD, Adreno 320, WiFi, Android OS) schwarz - Modell 2013
Asus Nexus 7 ASUS-1A019A 17,8 cm (7 Zoll) Tablet-PC (Qualcomm Snapdragon S4 Pro 8064, 1,5GHz, 2GB RAM, 32GB HDD, Adreno 320, WiFi, Android OS) schwarz - Modell 2013
Wird angeboten von rafel pola

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nexus 7 oder LG Gpad 8.3, 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Lenovo Thinkpad Tablet (10“ 1280x800 Pixel, 150dpi) nutze ich primär zum lesen von Dokumenten. Verglichen mit den meisten Fachbüchern sind die gut 700 Gramm Gewicht gering, aber etwas leichter/kleiner, mehr Auflösung und Geschwindigkeit sowie eine längere Akkulaufzeit schienen nach fast 2 Jahren Nutzung wünschenswert. Anfangs hatte ich einen Nachfolger gesucht, der wieder einen Stifteingabe ermöglicht, was aber die Auswahl extrem einschränkte: Samsung Galaxy Note 8.0, dessen relativ geringe Auflösung (189dpi)für meinen Zweck unzureichend war. Schließlich war meine Wahl auf das LG Gpad 8.3 gefallen (Bildschirmgröße/-auflösung und SD-Karte), doch dann hatte ich vor dem Kauf die Möglichkeit LG und Nexus direkt nebeneinander zu vergleichen.

Das in der Diagonale 1.3“ größere Display des LG (270dpi) macht das Lesen von PDF-Dokumenten ein ganzes Stück angenehmer.
Beim Nexus ist es öfter nötig zu zoomen, was technisch gut funktioniert, doch den Lesefluss etwas bremsen kann. Dafür ist es wiederum wesentlich entspannter mit nur einer Hand zu halten, was beim LG, je nach Handgröße, mehr oder weniger gut gelingt.
Grundsätzlich spielen die im PDF-Buch genutzte Schriftart und das Layout (Breite des Textes im Verhältnis zum Rand) eine entscheidende Rolle für die bequeme Lesbarkeit. Was gedruckt edel und ansprechend aussieht, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen, ist auf einem Tablet (mit weniger als 10“ und ohne Retina-Display) keineswegs optimal.
Hier besteht aus meiner Sicht seitens der Büchermacher noch eine ganze Menge ungenutztes Potenzial - ein Buch als PDF auszugeben und etwas billiger verkaufen reicht nicht. Die Süddeutsche Zeitung hat ihr Layout auch für`s elektronischen Lesen angepasst.

Die Geschwindigkeit beider Geräte fand ich rundrum überzeugend.
Das Display des LG zeigte keine der öfter (auch hier) erwähnten Fehler (ungleichmäßige Randausleuchtung, Gelbstich), ist aber bei weitem nicht so hell wie das des Nexus. Für eine angenehme Helligkeit (bei Kaufhausbeleuchtung) musste der Regler auf ca. 70% gezogen werden. Farben bzw. Weißtöne sind wärmer als beim Nexus, was aber nur im direkten Vergleich auffällt. Subjektiv gefiel mir der Nexus-Bildschirm trotzdem besser.

Nicht so überzeugend war die beim LG mit dieser Helligkeit angebene Restlaufzeit von 5:20 Stunden bei einem Ladestand von 96%. Letztlich braucht ein größeres Display mehr Strom und einen Teil der beim Nexus besseren Laufzeit könnte auch durch die neuere Android-Version bedingt sein.
Mittlerweile weiß ich, dass das Nexus bei mir (je nach Häufigkeit der Nutzung und Lichtverhältnissen) mit WLAN und Lesen 2-3 Tage mit einer Akkuladung läuft.

Auffallend war die offenbar schlechtere Anpassung des LG an den Chrome Browser.
Beim Nexus bringt schnelles doppeltes Antippen die Text-Darstellung auf die für das Display maximal mögliche Breite. Beim LG schien das nur zu funktionieren, wenn die Schriftgröße in den Systemeinstellungen passend gewählt war. Da diese mit einem Regler (Prozentwerte) einstellbar ist, war es ein ziemliches Gefummel, bis es endlich passte. Gleichzeitig war damit auch die Systemschrift verändert und nicht unbedingt optimal.

Android im Google-Standard-Look oder bunt-überladenes LG-Android ist eine Frage von Gewohnheit - und Geschmacksnerven.
Die von LG integierte Screenshot-Funktion einschließlich Markierstift gefiel mir sehr gut, sowas gibt es beim Nexus nicht ohne Root. Ansonsten fand ich die LG-Anpassungen mehr nervig als nützlich.
Die Funktionen des mittleren (Home) und rechten Softkeys sind ziemlich anders. Das war ungefähr so, als ob Blinker, Scheibenwischer und Lichtschalter im Auto vertauscht worden sind. Ja, kann man sich dran gewöhnen, ist bei einem Leihwagen auch nötig. Teilweise sind die Softkeys bei LG auch anpassbar. Aber wenn das Smartphone „normal“ funktioniert, wird eine andere Tabletbedienung für mich sehr schnell sehr lästig. Die LG-Variante als Google Play Edition mit Google-Android ist in Deutschland leider nicht erhältlich.

Der SD-Slot war lange Zeit ein wesentlicher Plus-Punkt für das LG Pad.
Aber die 32GB-Karte im Lenovo war inzwischen fast voll und ich mußte mir eingestehen, dass eine 64GB-Karte im LG auch mal voll werde würde. Nach dem Ausmisten der vorhandenem Karte wurde klar, dass die frei nutzbaren 26GB des Nexus bei weitem ausreichen, wenn zB die 2012er Jahrgänge von Zeitschriften in ein PC- bzw. NAS-Archiv wandern und bei Bedarf trotzdem über einen ftp-Zugriff zugänglich sind. Mit dem Totalcomander oder ES Dateiexplorer ist das sehr bequem möglich.

Die Tücke dieser Lösung lag allerdings in einem (mir) unbekannten Andorid-Detail.
Was immer in den internen Tablet-Speicher kopiert wird, erhält das Datum des Tages, an dem es kopiert wurde. Beim Kopieren auf eine (externe) SD-Karte bleibt das Datum dagegen unverändert. Der Bildbetrachter QuickPic ist zwar trotzdem in der Lage, nach Aufnahmedatum (EXIF) zu sortieren. Doch bei allen anderen Dateien bzw. für ein Backup führt das schnell ins Chaos. Die kostenlose App Syncme Wireless löst dieses Problem durch eine kleine intern geführte Datenbank, was auch zu funktionieren scheint, solange die Dateien ausschließlich damit bewegt werden.

Nach längerem Abwägen habe ich mich letztlich für`s Nexus entschieden.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist überragend, Verarbeitung, Bildschirm, Innenleben und Akkulaufzeit sind sehr gut, ebenso ist die Versorgung mit aktuellen Android-Versionen gesichert - auch wenn der Wissensdurst von Google mit jeder neuen Version zunimmt und die Wege es zu steuern verschlungener werden. Das aktuelle ct-Magazin 2014-02 bietet in dieser Hinsicht sehr viel qualifizierte Hilfestellung für die Einrichtung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2014 5:11 PM CET


Fotoscout: Berlin: Ein Reiseführer für Fotografen
Fotoscout: Berlin: Ein Reiseführer für Fotografen
von Petra Vogt
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erscheint lohnenswert auch als ebook, 19. August 2013
Nach dem Hinweis auf das schöne, aber schwer lesbare Layout der gedruckten Version, habe ich mich für die ebook Version entschieden. Sie ist technisch auf der Höhe der Zeit und mit verlinktem Inhaltverzeichnis ausgestattet, d.h. ein Klick auf die entsprechenden Eintrag führt zur gewünschten Seite. Auch auf einem Andorid Tablet (ICS) funktioniert es einwandfrei. Gleiches gilt für Makierungen und Anmerkungen, bzw. das Anlegen eigener Lesezeichen.

Notwendig, aber unschön platziert, ist das digitale Wasserzeichen auf jeder zweiten Seite, welches mitunter in den Text hineinragt. Das sieht hässlich aus und stört beim Lesen. Oben rechts auf der Seite wäre genügend Raum für eine solche Signatur ohne zu stören. Eine etwas kleinere Schrift würde sicher auch genügen. Auf Rückfrage hat der Verlag versprochen, eine andere Platzierung zu prüfen.

Wer sich vorab einen eigenen (inhaltlichen und optischen) Eindruck machen möchte, findet auf der Internetseite des Verlags eine ausführliche Leseprobe als Download. Ich kenne Berlin relativ gut und die rund 30 Seiten haben mich überzeugt, dass es noch einiges mehr zu entdecken gibt. Nach der Reise werde ich mehr zur inhaltlichen Qualität sagen können.

Den in der Rezension von J. Langer erwähnten Rückdeckeltext kann ich in der ebook Variante nicht entdecken, die letzte Seite ist dort mit einer Buchwerbung belegt.

NACHTRAG
Der Reiseführer hat sich bewährt, die enthaltenen Informationen waren (im September 2013) zu 99% zutreffend. Die zusätzlichen Tipps, zB. Alternativen zum Fotografieren vom Fernsehturm oder gute bzw. schlechte Besuchszeiten, nicht empfehlenswertes Gepäck für bestimmte Locations etc., können sehr hilfreich sein. Und auch das gelegentliche Nachschlagen unterwegs auf dem Smartphone funktioniert akzeptabel.


Olympus LH-40B Gegenlichtblende für M4518
Olympus LH-40B Gegenlichtblende für M4518
Preis: EUR 37,36

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überteuert, aber passend und ohne Alternativen, 31. Juli 2013
Letztlich bin ich doch bei der original Olympus Sonnenblende angekommen.
Die hier geposteten Rezensionen zu den Nachbau-Blenden sind wenig überzeugend, polarisieren sehr stark und ließen für mich keinen eindeutigen Schluss auf die Passung zu.

Die Olympus Sonnenblende rastet leicht ein und sind hinreichend fest.
Anzumerken ist, dass der Rastmechanismus sehr graziel ist und mit viel Feingefühl aufgesetzt werden sollte. Zum Transport lässt sie sich umgekehrt aufsetzen, der Objektivring bleibt einfach zu Hause.

In keiner Weise ist die Stabilität mit Nikon-SB für DSLR`s vergleichbar.
Auch die zum Sigma 60mm f2.8 (für MFT) kostenlos mitgelieferte SB ist mechanisch wesentlich stabiler und unkomplizierter in der Handhabung.

Der Preis für das Original ist heftig und die Entscheidung Objektive (für MFT) grundsätzlich ohne jegliches Zubehör zu liefern ist in meinen Augen ziemlich dreist.


Sigma 60mm f2,8 DN Objektiv (Filtergewinde 46mm) für Micro Four Third Objektivbajonett schwarz
Sigma 60mm f2,8 DN Objektiv (Filtergewinde 46mm) für Micro Four Third Objektivbajonett schwarz
Preis: EUR 179,89

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Optisch top - Optik geht so, 19. Juli 2013
Die optischen Leistungen dieses Objektivs sind in für meinen Bedarf in jeder Hinsicht überragend. Vergleichbares zu diesem Preis wird bisher nicht geboten.
Positiv anzumerken ist, dass im Lieferumfang - und im Gegensatz zur oft kritisierten Olympus-Politik - eine Sonnenblende (Bajonett) sowie eine gut gepolsterte Tasche zur Aufbewahrung enthalten sind.

Einen Vergleich zum vorhandenem Olympus 45 mm f1.8 an einer PM2 und GF1 konnte ich selber machen.
Das Bokeh des Olympus-Objektivs ist, uU. auch bedingt durch die größere mögliche Blende, einen Hauch feiner. In der 100%-Ansicht am PC nebeneinander verglichen, sind sich im Hintergrund auflösende Spitzlichter runder und ruhiger. Dafür zeigt das Sigma weniger CA‘s an harten Kontrastkanten. Ein Vergleichsfoto habe ich eingestellt.
Hinsichtlich der Schärfe gibt es aus meiner Sicht bei beiden Objektiven keine wesentlichen Unterschiede. Auf photozone und ephotozine finden sich erste überzeugende Testdaten dazu.

Optisch trifft das Aussehen der neuen Sigma-Serie nicht meinen Geschmack.
Das Objektiv ist ziemlich massiv und wirkt etwas grobschlächtig. Andererseits hat man an einer zierlichen Kamera wie der PM2 „gut was in der Hand“ und einen sicheren Griff ohne sich an das Kameragehäuse klammern zu müssen.
Der vordere Objektivdeckel wirkt ausgesprochen billig und kantig, hat aber den Vorteil, dass er auch mit aufgesetzter Sonnenblende gut zu handhaben ist.

Ob 15 mm mehr Brennweite, aber dafür maximal eine 2.8er Blende sinnvoll sind, muss jeder je nach Verwendungszweck selber entscheiden. Zum unterschiedlichen Bildwinkel habe ich ebenfalls ein Bild eingestellt. Sehr wahrscheinlich werde ich das vorhandene 45er Olympus auch nicht abgeben. Aber wenn ich bei einer grundsätzlichen Neuanschaffung vor der Wahl stehen würde, wäre das Sigma aller Wahrscheinlichkeit nach mein Favorit. Das Preis-Leistungsverhältnis ist aus meiner Sicht unschlagbar.
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Kamerabuch Olympus PEN (E-PL5 und E-PM2)
Kamerabuch Olympus PEN (E-PL5 und E-PM2)
von Reinhard Wagner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verglichen mit anderen Büchern des Autors grenzwertig, 15. Juli 2013
Wer die Bücher von Reinhard Wagner kennt, weiß, was er erwarten kann und bekommt in der Regel gut strukturierte Informationen. Das diese sich, wie zum Beispiel bei Lesarten von MFT-Charts und anderen ähnlich „feststehenden Dingen“, wiederholen ist verschmerzbar und liegt in der Natur der Sache.

Dennoch wirkt das vorliegende Buch, vergleichen mit Wagner's Buch zur PEN (Auflage 2011), weniger überzeugend, inhaltlich wechselhafter und mitunter „gestreckt“.
Was nicht unbedingt daran liegt, dass bisweilen Bilder nicht zur Bildunterschrift passen oder das Lektorat Fehler übersehen hat. Warum das zum Lieferumfang gehörende Zubehör auf dem Foto verpackt geblieben ist, mag erklärlich sein, hat aber auch seine eigene Wirkung und Aussage. Auch eine Differenzierung nach PM2 bzw. PL5 Unterschieden bzw. Features fehlt und wäre an einigen Stellen sinnvoll.

Einige Beispiele:
Der Hinweis, dass auch der Akku BLS-1 aus den Vorgängermodellen verwendet werden kann, ist hilfreich. Ebenso der Rat, erstmal mit den Standardeinstellungen einen Tag zu fotografieren. Zum Thema „frisch ausgepackte Kamera und Zeiteinstellung verschwindet beim Akkuwechsel“ findet sich hier nichts, viel Aufregung in verschiedenen Foren - aber Fakten im PDF-Handbuch auf Seite 99.

Die Informationen zum MF-Assistenten erwähnen in keiner Weise, wie die Sucherlupe an der PM2 bei der Verwendung von Fremdobjektiven aktiviert werden kann. Es bleibt dem Leser überlassen, dies herauszufinden: über das Lupensymbol recht unten auf dem Display im Touch-Fokus-Betrieb oder wenn eine Funktionstaste mit „Lupe“ belegt wird.
Das sehr nützliche SCP-Menü wird irgendwo einmal erwähnt. Wie man es aktiviert? Fehlanzeige!

Auch der lückenhafte Index hilft hier (SCP) nicht weiter, zum Auffinden der oft einfügten kompakten Info-Pakete ebenso wenig - zumindest nicht systematisch, sondern mal so, mal so. Dafür lassen sich ganzseitige Ego-Schmeichelein lesen, beispielsweise wie das HDR BKT ins Produkt kam oder welche Kameratasche der Lektor empfiehlt.
Die Einschätzungen und Charakterisierungen zur nahezu kompletten Palette der erhältlichen Objektive sind in meinen Augen eine gute Ergänzung zu anderswo einsehbaren Tests - aber letztlich nicht spezifisch für dieses Buch.

Ob möglicherweise die Version „FotoPocket Olympus PEN (E-PL5 und E-PM2)“ vom gleichen Autor den reinen Infobedarf zur neuen Kamera gedeckt hätte, vermag ich mangels Vergleich nicht zu sagen.


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