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Rezensionen verfasst von
Jan

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Njord
Njord
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen Etwas fehlt, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Njord (MP3-Download)
Nachdem diese deutsch-norwegische Band so oft in einem Atemzug mit von mir sehr geschätzten Metalbands mit Frauen am Mikro genannt wurde, wie da wären Xandria, Nightwish, Epica, habe ich mir dann doch einmal ein Album von Leaves’ Eyes zugelegt. Und leider: auch wenn die Vergleiche mit oben genannten Bands zutreffend sind, packte mich die CD nicht im gleichen Maße.

Woran liegt das, dass mich Njord nicht so packt? Am Gesang von Frontfrau Liv Kristine liegt es nicht, nicht an den „Grunz-Einlagen“ von Alexander Krull, nicht an der Band, nicht am Orchester. Die Zutaten stimmen, aber dennoch: Im Mix dieser Zutaten fehlt etwas. Herz? Wärme? Ist es fehlende Dynamik, die einen mitreißt?

Vielleicht liegt es an der Abmischung, wie ein anderer Rezensent geschrieben hat. Vielleicht daran, dass für meinen Geschmack die großen Melodien fehlen, die einen nicht loslassen, vieles läuft einfach so an einem vorbei. Große Ausnahmen: Ragnarok. Der Song übers Ende der Welt ist großes Kino. Und Froyas Theme, der dramatische Longtrack, der am Ende für mich vieles rausreißt und das Album auf vier Sterne hievt.


Silverthorn (Ecolbook)
Silverthorn (Ecolbook)
Preis: EUR 14,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Silverthorn (Ecolbook) (Audio CD)
Was ich mit Kamelot verbinde, ist: Gänsehaut. Und noch einmal Gänsehaut. Denn meine erste Scheibe der Ausnahmeband war The Black Halo. Allein schon der Beginn, dieses Dramatische, das dann in diesen teuflischen Übersong March of Mephisto mündet... Und vor allem die Ballade Abandoned (auf Augenhöhe mit The Spirit Carries On vom Traumtheater) und schließlich der 9 Minuten Gigant Memento Mori (dieses Klavier am Anfang, die warme Stimme von Khan, dann Tutti, die ganze Band, Orchester, dieses Gitarrenriff, später der Chor), wie dramatisch, tragisch: Gänsehaut pur.

Poetry For The Poisoned und Ghost Opera konnten mich aus diesem Grund nicht so begeistern: irgendetwas hatte sich in die durchaus nach wie vor sehr guten Songs geschlichen, das dazu führte, dass mich die Musik nicht mehr so berührte. Eine gewisse Kälte war da. Große Ausnahme auf Ghost: Love You To Death.

Und jetzt die neue Scheibe. Dass Khan nicht mehr dabei sein würde, schmerzte im Vorfeld. Doch als hörte, wer den vakanten Posten übernimmt, erwartete ich Großes, gefiel mir Kareviks Stimme doch bereits bei Seventh Wonder sehr gut.

Und ich wurde nicht enttäuscht: da war sie wieder, die dramatische Wärme, die melodische Heaveness, die mich packte, Sacrimony, Torn, Song For Jolee – und am Ende der Übersong, der mich sicherlich noch lange begleiten wird: Prodigal Song. Sakral, Tempiwechsel satt, dramatisch, knapp 9 Minuten Gänsehaut pur.


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